Dozentinnen und Dozenten

Team Klassik


Sabine Wüsthoff studierte nach ihrer ersten Ausbildung zur Diplomsport- und Gymnastiklehrerin Schulmusik und Geschichte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Dirigentin, Komponistin und Musikpädagogin in Berlin, wobei sie sich im Lauf der Jahre auf die Arbeit mit Chören sowohl im Laien- als auch Profi-Bereich spezialisierte. 2015 wurde ihr vom Chorverband Berlin die Geschwister-Mendelssohn-Medaille für ihre Verdienste um das Berliner Chorleben verliehen. Seit 1998 leitet Sabine Wüsthoff den Berliner Mädchenchor, Berlins älteste und größte Chorschule für Mädchen und Frauen von 5 bis 30 Jahren. Mit verschiedenen Gruppen der Chorschule hat sie in den letzten Jahren mehrfach erste Preise auf nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen und ist auch als Jurorin tätig.

Sabine Wüsthoff ist außerdem eine gefragte Dozentin für Fortbildungen für Chorleiterinnen und Chorleiter mit den Schwerpunkten Körperarbeit mit DirigentInnen und kreative Probenmethodik. 


Michael Riedel  studierte Schulmusik, Instrumentalpädagogik und historische Aufführungspraxis an der Hochschule der Künste sowie Geschichte an der TU Berlin. Seine Dirigierausbildung erhielt er u.a. bei Marc Piollet und Christian Grube (Chorleitung).

Seit 1997 leitet er das Sinfonieorchester des Jungen Ensembles Berlin mit regelmäßigen Konzerten im Konzerthaus Berlin und der Berliner Philharmonie. Im Saalbau Neukölln leitete er gemeinsam mit der Regisseurin Cordula Däuper zahlreiche Musiktheaterproduktionen in Kooperation mit der HfM Hanns Eisler.

Als Musiklehrer ist er am Droste-Hülshoff-Gymnasium in Zehlendorf tätig, mit dessen Sinfonieorchester er eine langjährige Partnerschaft und einen intensiven Austausch mit dem sozialen Musikprojekt „Arpegio Perú“ initiierte. Im Rahmen eines halbjährigen Studienaufenthaltes in Südamerika war er als Lehrender und Lernender in Musiksozialprojekten in Peru, Ecuador, Bolivien und Chile zu Gast.

Als Dozent unterrichtete er an verschiedenen Berliner Musikschulen und ist als Lehrbeauftragter im Fach Dirigieren an der Universität der Künste Berlin aktiv. Kulturpolitisch war er viele Jahre im Präsidium des Landesmusikrats Berlin und in der Jury von „Yehudi Menuhin – Live Music Now“ tätig und wirkt im künstlerischen Beirat von „Klassik in Spandau“ mit. Dort ist er Mitinitiator des Musikvermittlungsprojektes „Circle Sounds“ in Kooperation mit dem DSO Berlin. Sein besonderes Engagement gilt der musikalischen Bildung in Schule und Musikschule.

https://www.junges-ensemble-berlin.de/wp/sinfonieorchester/dirigent/


Marianne Grenz studierte Schulmusik an der Universität Potsdam (Hauptfach Violine) und ist seit 2009 Musiklehrerin an der Sophie-Scholl-Schule Berlin. Sie wirkt in verschiedenen Amateurorchestern Berlins als Musikerin und Tutorin mit. Neben der Tätigkeit als Dirigentin ihres Klassenorchesters baute sie eigenständig ein großes Schulsinfonieorchester an ihrer Schule auf und organisiert für das Orchester Probenfahrten und Konzerte. Daneben leitet sie an der Schule Kammermusikgruppen unterschiedlicher Niveaustufen. Seit 2013 hat sie eine feste Kooperation mit dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin und der Sophie-Scholl-Schule etabliert.


Luisa Marotzke studierte Schulmusik an der Universität der Künste Berlin und Deutsch an der Humboldt-Universität zu Berlin, später auch Geigenpädagogik und historische Aufführungspraxis bei Irmgard Huntgeburth und am Royal College of Music, London.
Ihren musikalischen Fokus legte sie auf Kammermusik und Orchesterarbeit, spielte lange Zeit als Konzertmeisterin in dem von Michael Riedel geleiteten Jungen Ensemble Berlin I Sinfonieorchester und nahm mit ihren kammermusikalischen Ensembles Unterricht beim Artemis-, Armida- und Henschel-Quartett.  Neben der eigenen musikalischen Tätigkeit als Geigerin unterrichtet sie seit 2017 am Droste-Hülshoff-Gymnasium. Seit 2018 hat sie einen Lehrauftrag im Fach Ensembleleitung an der UdK Berlin inne.
Seit Jahren setzt sich Luisa Marotzke ehrenamtlich für das Musikprojekt Arpegio in Peru ein. Als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes wurde sie mehrfach für dieses ehrenamtliche Engagement ausgezeichnet.

Stelios Chatziktoris ist ein zypriotischer lyrischer Tenor und Chorleiter und wurde 1990 in Lemesos geboren. Die Liebe und Begeisterung für den Gesang begleiteten ihn seit frühester Kindheit. Erste Bühnenerfahrung sammelte er bereits mit fünfzehn Jahren in den Opern ,,Cavalleria Rusticana`` und ,,Pagliacci`` unter der Leitung von Dejan Savićim Opernchor in einer Produktion des Nationaltheaters Belgrad auf Zypern. An die intensive Beschäftigung mit der klassischen Musik wurde Chatziktoris von den Pianisten und Pädagogen Zbynek Marushka und Nefen Michaelides herangeführt. Pianistische Inspiration erhielt er darüber hinaus in Meisterkursen von Elfrun Gabriel, Detlef Kaiser und Ria Kaiser. Im Jahr 2008 war er Finalist beim 13. Internationalen Steinway-Klavierwettbewerb auf Zypern. 2009 zog er nach Berlin, um sich ganz der Musik zu widmen. Bereits im ersten Jahr seines Chorleiter-Studiums an der Musik Hochschule ,,Hanns Eisler‘‘ in der Klasse von Prof. Jörg-Peter Weigle gründete er 2011 den Ήxos Chor Berlin, den er als Dirigent und Chorleiter seitdem zu diversen Wettbewerbserfolgen geführt hat. Durch ein zweijähriges Stipendium beim Dirigentenforum des Deutschen Musikrates (2013-2015) konnte Chatziktoris weitere Erfahrungen bei den Chören der Deutschen Oper in Berlin und der Staatsoper Wien, sowie den Rundfunkchören in Leipzig (MDR) und Hamburg (NDR) sammeln. Besonders faszinierend und lehrreich war für ihn die pädagogische Arbeit beim Vorchor und Aufbauchor des Berliner Mädchenchores (2015-2019). Hier erhielt er entscheidende Impulse im Hinblick auf die sorgsame Entwicklung der Stimme. Die intensive stimmliche und klangliche Arbeit mit seinen Chören entfachte in Chatziktoris eigene sängerische Ambitionen. Daher nahm er im April 2014 seine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Prof. Anneliese Fried und Stephan Rügamer auf. Seit 2019 studiert er beim Tenor Franco Farina. 


Hans Christian Oelert hat an der UdK und TU Berlin Schulmusik und Biologie mit Abschlüssen in Orchester- und Chorleitung studiert (2001). Zudem erlangte er ein Diplom in Musikerziehung Violoncello (2003) sowie ein Diplom Musikerziehung Musiktheorie (2005). Seit 2000 ist er Lehrer an der Leo-Kestenberg-Musikschule, an der Sophie-Scholl-Oberschule (seit 2001) sowie an der Schätzelberg-Grundschule (seit 2006). Seit 2003 leitet er das Orchester Diagonale (Ensemble der LKMS) und hatte von 2006 bis 2014 einen Lehrauftrag in Musiktheorie und Gehörbildung an der UdK Berlin. Aktuell ist er Dozent für Streicherklassenunterricht bei der LaMA Berlin und VdMK Brandenburg sowie für die Fortbildung junger Ensembleleiter:innen des Landesmusikrats Berlin seit 2020.

Team Jazz, Rock, Pop


Burkhard F. Fabian ist Musiklehrer am Rosa-Luxemburg-Gymnasium in Berlin und bildet Musikreferendarinnen und -referendare aus. Er leitet durchgehend seit 30 Jahren Bigbands und produziert mit ihnen CDs, Konzerte und Musicals.
Weitere Infos finden Sie unter www.burkhardfabian.de.


Defne Sahin wuchs in Berlin auf. Im Kindergarten erhielt sie musikalische Früherziehung, mit fünf Jahren spielte sie Klavier und sang im Kinderchor, dann im Schulchor. Seit 2006 studierte sie am Jazz-Institut Berlin bei Judy Niemack, später auch bei Kurt Rosenwinkel und John Hollenbeck. Längere Studienaufenthalte verbrachte sie in Barcelona sowie in Salvador da Bahia. Von 2011 bis Mitte 2012 pendelte sie zwischen Berlin und Istanbul, dann zog sie nach New York City. Mit Stipendien studierte sie dort zwei Jahre an der Manhattan School of Music bei Theo Bleckmann und Gretchen Parlato. Nach dem Abschluss ihres Masters 2014 blieb sie zunächst in New York, wo sie mit Musikern wie Shai Maestro, Marike van Dijk (The Stereography Project) und Jay Clayton im Cornelia Street Café, der Rockwood Music Hall und in der Carnegie Hall auftrat. Şahins Debütalbum Yaşamak – to Live with the Words of Nâzım Hikmet (2011), auf dem sie die Lieder Hikmets ausschließlich auf Türkisch interpretierte wurde von Double Moon Records (und in der Türkei von Kalan Müzik) veröffentlicht und von der Kritik als „Beginn einer Erfolgskarriere“ gelobt (Jazzthetik). Ihr zweites Album Unravel (2016) entstand in New York mit Produzent Guillermo Klein.

Moritz Klatt, Jahrgang 1992, studierte Jazzgesang am Jazz Institut Berlin (UdK // HfM Hanns Eisler). Nach einem Musiklehramtsstudium mit Hauptfach klassischem Klavier entschied er sich für eine künstlerische Laufbahn. Er war 2018 als Sänger und Songwriter Preisträger der „Nahaufnahme“ bei den Berliner Festspielen mit Songs seiner Band ‚Milonaut’.

Auf der Bühne war er bei Sophie Hungers ‚Halluzinationen’ Tour (2021/2022), als Solist bei der NDR Bigband (04/2019) und als Backgroundsänger bei den Rolling Stones (06/2014) zu hören. Außerdem spielte er mit David Gilmore, Heinrich Köbberling, Andreas Schmidt, Sebastian Merk, Jim Black, Marc Muellbauer, Doug Weiss, Judy Niemack, Oliver Potratz, Esther Kaiser, Make a Move, Fama M’Boup und Levin König.

Tobias Fiege studierte Schulmusik mit den Hauptfächern Saxophon und Klavier (UdK Berlin) sowie Politikwissenschaften (FU Berlin), mit Studienaufenthalt in Kopenhagen. Seit seiner Schulzeit (Studienvorbereitenden Ausbildung an der Musikschule Berlin-Mitte) spielt er in zahlreichen Musikensembles der Berliner Kulturlandschaft (u.a. Jugend-Jazz-Orchester Berlin, Flintstones Bigband) und leitete als Co-Leader die Foobirds Bigband der Musikschule Berlin-Mitte. Nach dem vollendeten Referendariat arbeitet er momentan in Teilzeit als Musiklehrer am Europäischen Gymnasium Bertha-von-Suttner in Berlin-Reinickendorf, wo er ebenso die Bigband leitet. Nebenbei betreibt er ein Tonstudio in Berlin-Kreuzberg.  


Christian Fischer ist freiberuflicher Posaunist und leitet seit seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ (Berlin) Bigbands im Anfänger-, Mittelstufen- und Fortgeschrittenenbereich an der Sophie-Scholl-Schule, dem Goethe-Gymnasium und der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg.


Stefan „Kapi“ Kapitzke studierte Schulmusik, Saxophon und Klavier an der UdK Berlin. Er teilt/e die Bühne mit Künstlern unterschiedlichster Stilrichtung wie den Beatsteaks, Ben Becker, The BossHoss oder dem Moka Efti Orchestra. Er ist in diversen Projekten der Berliner Musikszene an Saxophon und Tasten aktiv und fester Bestandteil der profilierten Hornsection High Voltage Horns. Als Bandleiter und Saxophonlehrer fördert er seit über 15 Jahren den Bigband-Nachwuchs innerhalb der Jazzkooperative Berliner Schulen.