Dozentinnen und Dozenten

Team Klassik

Sabine Wüsthoff studierte nach ihrer ersten Ausbildung zur Diplomsport- und Gymnastiklehrerin Schulmusik und Geschichte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Dirigentin, Komponistin und Musikpädagogin in Berlin, wobei sie sich im Lauf der Jahre auf die Arbeit mit Chören sowohl im Laien- als auch Profi-Bereich spezialisierte. 2015 wurde ihr vom Chorverband Berlin die Geschwister-Mendelssohn-Medaille für ihre Verdienste um das Berliner Chorleben verliehen. Seit 1998 leitet Sabine Wüsthoff den Berliner Mädchenchor, Berlins älteste und größte Chorschule für Mädchen und Frauen von 5 bis 30 Jahren. Mit verschiedenen Gruppen der Chorschule hat sie in den letzten Jahren mehrfach erste Preise auf nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen und ist auch als Jurorin tätig.

Sabine Wüsthoff ist außerdem eine gefragte Dozentin für ChorleiterInnen - Fortbildungen mit den Schwerpunkten Körperarbeit mit DirigentInnen und kreative Probenmethodik. 


Friederike Wrobel wuchs musikalisch unter anderem im Berliner Mädchenchor auf. 2011-2014 studierte sie zunächst Philosophie und Germanistik an der Humboldt-Universität, ab 2014 Schulmusik mit Hauptfach Gesang an der UdK Berlin. Seit 2018 studiert sie dort auch Gesangspädagogik im Hauptfach bei Prof.in Ute Florey. Neben dem Studium unterrichtet sie Klavier und Gesang, arbeitet als Chorleiterin und singt solistisch sowie im Ensemble. Beim Berliner Mädchenchor ist sie regelmäßig als Stimmbildnerin tätig, zuletzt während einer Konzertreise durch Japan im Jahr 2019.


Marianne Grenz studierte Schulmusik an der Universität Potsdam (Hauptfach Violine) und ist seit 2009 Musiklehrerin an der Sophie-Scholl-Schule Berlin. Sie wirkt in verschiedenen Amateurorchestern Berlins als Musikerin und Tutorin mit. Neben der Tätigkeit als Dirigentin ihres Klassenorchesters baute sie eigenständig ein großes Schulsinfonieorchester an ihrer Schule auf und organisiert für das Orchester Probenfahrten und Konzerte. Daneben leitet sie an der Schule Kammermusikgruppen unterschiedlicher Niveaustufen. Seit 2013 hat sie eine feste Kooperation mit dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin und der Sophie-Scholl-Schule etabliert.


Luisa Marotzke studierte Schulmusik an der Universität der Künste Berlin und Deutsch an der Humboldt-Universität zu Berlin, später auch Geigenpädagogik und historische Aufführungspraxis bei Irmgard Huntgeburth und am Royal College of Music, London.
Ihren musikalischen Fokus legte sie auf Kammermusik und Orchesterarbeit, spielte lange Zeit als Konzertmeisterin in dem von Michael Riedel geleiteten Jungen Ensemble Berlin I Sinfonieorchester und nahm mit ihren kammermusikalischen Ensembles Unterricht beim Artemis-, Armida- und Henschel-Quartett.  Neben der eigenen musikalischen Tätigkeit als Geigerin unterrichtet sie seit 2017 am Droste-Hülshoff-Gymnasium. Seit 2018 hat sie einen Lehrauftrag im Fach Ensembleleitung an der UdK Berlin inne.
Seit Jahren setzt sich Luisa Marotzke ehrenamtlich für das Musikprojekt Arpegio in Peru ein. Als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes wurde sie mehrfach für dieses ehrenamtliche Engagement ausgezeichnet.


Michael Riedel studierte Schulmusik, Instrumentalpädagogik und historische Aufführungspraxis an der Hochschule der Künste Berlin und Geschichte an der TU Berlin. Seit 1997 leitet er das Sinfonieorchester des Jungen Ensembles Berlin. Im Saalbau Neukölln leitete Michael Riedel mit der Regisseurin Cordula Däuper zahlreiche Musiktheaterproduktionen und gründete mit ihr „operjetzt! “, ein Team junger Opernschaffender.
Als Musiklehrer ist er am Droste-Hülshoff-Gymnasium in Zehlendorf tätig, mit dessen Sinfonieorchester er eine langjährige Partnerschaft und einen intensiven Austausch mit dem sozialen Musikprojekt „Arpegio Perú“ initiierte. Regelmäßig finden außerdem Projekte mit dem „Ensemble Moxos“ aus Bolivien statt. Als Dozent unterrichtete Michael Riedel an verschiedenen Berliner Musikschulen, als Lehrbeauftragter für Dirigieren an der Universität der Künste Berlin. Sein besonderes Engagement gilt der musikalischen Bildung in Schule und Musikschule.


Team Jazz, Rock, Pop

Marc Secara studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin Jazz und Pop-Gesang und erhält ein IASJ Stipendium am Berklee College of Music in Boston USA. Mit 20 Jahren singt er im Bundesjugendjazzorchester. 2001 erhält Marc weltweites Medienecho: als erster westlicher Künstler seit 20 Jahren darf er im Iran auf Tournee gehen und gewinnt beim landesweit wichtigsten Musikfesti- val „Fadjr“ den ersten Preis als bester Künstler. Im Jahr 2004 wird er als einziger deutscher Künstler ausgewählt um im Auftrag der Bundesregierung in Europa auf Konzertreise zu gehen und um die damaligen 10 neuen EU Länder musikalisch willkommen zu heißen. Sein Major Debut gibt er 2006 mit der Produktion „Strangers in the Night“ (Universal Records).

2008 singt und komponiert er den Titelsong (Warner Music) zu der großen deutschen Kinoproduktion „Mord ist mein Geschäft, Liebling.“ mit Norah Tschirner und Rick Cavanian. Im gleichen Jahr erschien die Live DVD eines Konzertes aus der Frankfurter Oper – „Strangers in the Night“ (Universal Records). Im Jahr 2011 erschien mit „Now and forever“ eine aufwendige Produktion mit einer deutschen All-Star Big Band, Sinfonie Orchester und Chor. Für die Olympischen Spiele 2016 sang er 2 Titel auf dem offiziellen Soundtrack der ARD zusammen mit der NDR Big Band. 2019 singt er wieder für eine Kinoproduktion und ist auf dem Soundtrack zum Kinofilm „Der letzte Bulle“ zu hören.

Sein „Berlin Jazz Orchestra“ (unter der Leitung der amerikanischen Posaunen- legende Jiggs Whigham) feiert im Jahr 2020 seinen 20. Geburtstag und ist inzwischen eine der bekanntesten Big Bands Deutschlands. Mit ihm gab er über hundert Konzerte in den großen Konzerthäusern Deutschlands – u.a. Philharmonie Berlin, Gewandhaus Leipzig, Liederhalle Stuttgart, Philharmonie München, CCH1 Hamburg u.v.a.. Im Jahr 2013 wurde er zum Professor für Gesang an die Hochschule der populären Künste (Berlin) berufen.

Marc Secara ist ein Estill Certified Master Teacher. Er leitete 20 Jahre lang den Landesjugend Jazz und Pop Chor Young Voives Brandenburg und gehört zum regelmäßigen Dozententeam des Bundesjugendjazzorchesters und der European Jazz Academy.


Karin Mueller ist Chorleiterin, Sängerin, Musikpädagogin, Dozentin und Managerin. Sie studierte Schulmusik und Germanistik an der Universität Potsdam, Theaterpädagogik an der UdK Berlin und Chorleitung an der Royal Academy of Music Aalborg/Dänemark und ist ausgebildete CVT-Sängerin (Complete Vocal Technique). In ihrer schulischen Arbeit initiierte sie gemischte Schüler-Eltern-Lehrer-Chöre sowie Chorklassen und gestaltete über viele Jahre Musicalproduktionen mit.

Sie ist Gründerin und Leiterin des Pop/Jazz-Chores Moving Colours und leitete sieben Jahre den Landesjugendchor Berlin. Sie gibt Workshops für MusiklehrerInnen, ChorsängerInnen und ChorleiterInnen und ist regelmäßig Dozentin bei den Bundeskongressen für Musikpädagogik. Karin organisiert Konzerte mit namhaften Größen der europäischen Chorszene, u.a. mit Vocal Line, Orphei Drängar und dem Mariagerfjord Pigekor.

Karin Mueller ist Vice Chairwoman der European Voices Association (EVA). Seit 2019 leitet sie die [MA] Music Academy Berlin City Nord, eine private Musikschule für Rock, Pop und Jazz. 


Burkhard F. Fabian ist Musiklehrer am Rosa-Luxemburg-Gymnasium in Berlin und bildet Musikreferendarinnen und -referendare aus. Er leitet durchgehend seit 30 Jahren Bigbands und produziert mit ihnen CDs, Konzerte und Musicals.
Weitere Infos finden Sie unter www.burkhardfabian.de.


Christian Fischer ist freiberuflicher Posaunist und leitet seit seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ (Berlin) Bigbands im Anfänger-, Mittelstufen- und Fortgeschrittenenbereich an der Sophie-Scholl-Schule, dem Goethe-Gymnasium und der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg.


Stefan „Kapi“ Kapitzke studierte Schulmusik, Saxophon und Klavier an der UdK Berlin. Er teilt/e die Bühne mit Künstlern unterschiedlichster Stilrichtung wie den Beatsteaks, Ben Becker, The BossHoss oder dem Moka Efti Orchestra. Er ist in diversen Projekten der Berliner Musikszene an Saxophon und Tasten aktiv und fester Bestandteil der profilierten Hornsection High Voltage Horns. Als Bandleiter und Saxophonlehrer fördert er seit über 15 Jahren den Bigband-Nachwuchs innerhalb der Jazzkooperative Berliner Schulen.