Dozentinnen und Dozenten

Christian Bährens studierte Chorleitung bei Christian Grube, Heinz Hennig und Laszlo Heltay und leitet in Berlin mehrere Chöre, darunter den von ihm gegründeten Wilmersdorfer Kammerchor und den Großen Chor des Beethoven-Gymnasiums, wo er auch als Musiklehrer tätig ist. Er ist seit über zwanzig Jahren Spezialist für funktionale Stimmbildung und war Dozent bei Workshops des Chorverbandes Berlin sowie bei Fortbildungen der Landeskirche und des Bundesverbandes Musikunterricht. Als Sänger widmet er sich vor allem der Musik des 19. Jahrhunderts. Im Herbst 2011 promovierte er an der Universität von Bromberg und war seitdem mehrmals Gastdozent für Chorleitung und Musikwissenschaft an der Musikakademie in Posen. Auch als Komponist ist er aktiv: der norwegische Verlag Cantando veröffentlichte vor kurzem einige seiner Chorwerke. Mehr...

 

 


Jobst Liebrecht studierte Dirigieren an der Münchner Musikhochschule sowie bei Peter Eötvös. Lange Jahre war er Assistent von Hans Werner Henze. Konzertreisen führten ihn als Dirigent ins In- und Ausland, u.a. ans Wiener Burgtheater und an die Opernhäuser in Hamburg, Halle und Gießen. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen liegen von ihm vor. Die Aufnahme von Henzes Märchenoper „ Pollicino“ unter seiner Leitung wurde mit dem ECHO Klassik 2004 ausgezeichnet. 2010 erschien die von ihm erstmals rekonstruierte und dirigierte Fassung von Paul Hindemiths „ Plöner Musiktag“. Seit 2005 leitet er in Berlin das Jugendsinfonieorchester Marzahn-Hellersdorf,  seit 2013 zusammen mit Gerhard Scherer das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin. An der Staatsoper Berlin leitet Jobst Liebrecht seit 2014 die jährliche Kompositionswerkstatt für Kinder. In Baden-Württemberg betreut er seit vier Jahren die Mentorenausbildung im Fach Dirigieren. 2015 und 2017 war er als Kompositionslehrer an die Monash University Melbourne, Australien eingeladen. Als Komponist hat Jobst Liebrecht ein breites Oeuvre von der Kammermusik über Chorwerke und geistliche Musik bis hin zu drei Sinfonien aufzuweisen. Seine Werke wurden u.a. vom Ensemble Diabolicus am Theatre du Chatelet in Paris, vom Strawinsky-Ensemble, Amsterdam, beim aDevantgarde-Festival München sowie von den Solisten Simone Nold und Dietrich Henschel uraufgeführt. Eine Vielzahl von Werken schuf er speziell für Kinder- und Jugendorchester. Seine Stücke werden seit 2018 im Verlag Neue Musik Berlin verlegt.


Marianne Grenz studierte Schulmusik an der Universität Potsdam (Hauptfach Violine) und ist seit 2009 Musiklehrerin an der Sophie-Scholl-Schule Berlin. Sie wirkt in verschiedenen Amateurorchestern Berlins als Musikerin und Tutorin mit. Neben der Tätigkeit als Dirigentin ihres Klassenorchesters baute sie eigenständig ein großes Schulsinfonieorchester an ihrer Schule auf und organisiert für das Orchester Probenfahrten und Konzerte. Daneben leitet sie an der Schule Kammermusikgruppen unterschiedlicher Niveaustufen. Seit 2013 hat sie eine feste Kooperation mit dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin und der Sophie-Scholl-Schule etabliert.


Assistenz

Matthias Knop gründete bereits als Schüler seinen ersten Chor. Er studierte Musikwissenschaft und Medienwissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin (M.A.), an der er auch einen Lehrauftrag innehat. Er ist als Solist und Chorsänger aktiv und seit 2010 regelmäßiges Mitglied des Wilmersdorfer Kammerchors und des Vokalensembles Cantico Nuovo unter der Leitung von Dr. Christian Bährens.


Projektorganisation

Philipp Albrecht

E-Mail: albrecht@landesmusikrat-berlin.de