Dozentinnen und Dozenten

Team Klassik


Sabine Wüsthoff studierte nach ihrer ersten Ausbildung zur Diplomsport- und Gymnastiklehrerin Schulmusik und Geschichte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Dirigentin, Komponistin und Musikpädagogin in Berlin, wobei sie sich im Lauf der Jahre auf die Arbeit mit Chören sowohl im Laien- als auch Profi-Bereich spezialisierte. 2015 wurde ihr vom Chorverband Berlin die Geschwister-Mendelssohn-Medaille für ihre Verdienste um das Berliner Chorleben verliehen. Seit 1998 leitet Sabine Wüsthoff den Berliner Mädchenchor, Berlins älteste und größte Chorschule für Mädchen und Frauen von 5 bis 30 Jahren. Mit verschiedenen Gruppen der Chorschule hat sie in den letzten Jahren mehrfach erste Preise auf nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen und ist auch als Jurorin tätig.

Sabine Wüsthoff ist außerdem eine gefragte Dozentin für Fortbildungen für Chorleiterinnen und Chorleiter mit den Schwerpunkten Körperarbeit mit DirigentInnen und kreative Probenmethodik. 


Die Sopranistin Johanna Knauth studierte Gesang an der UdK Berlin und der HMT Leipzig und wird stimmlich derzeit von Margreet Honig betreut. Schon während des Studiums hat sie sich vor allem als Interpretin von Barockmusik einen Namen gemacht. Sie arbeitete mit Ensembles wie der lautten compagney Berlin, der Staatskapelle Halle, der Elblandphilharmonie Sachsen, der Batzdorfer Hofkapelle, dem Staats- und Domchor Berlin, dem Gewandhauschor Leipzig, dem Sächsischen Vocalensemble sowie mit Dirigenten wie u.a. Wolfgang Katschner, Ekkehard Klemm, Kai-Uwe Jirka, Gregor Meyer, Matthias Foremny, Maike Bühle und Matthias Jung zusammen. 2017 gewann sie den 1. Preis beim „Podium Junger Gesangsolisten“ des VDKC und war Preisträgerin des Internationalen Telemann-Wettbewerbs. Zu ihren Erfolgen zählen außerdem u.a. der Gebrüder-Graun-Preis 2013, ein Jahresstipendium der Walter und Charlotte Hamel Stiftung Hannover 2014 sowie der 2. Preis und „Sonderpreis für die schönste Sopranstimme“ beim Internationalen Giulio-Perotti-Wettbewerb 2013. Weitere Informationen unter: www.johannaknauth.de

Imke Lichtwark wurde in Leipzig geboren und erhielt dort ihren ersten Klavierunterricht an der Musikschule J. S. Bach. Ihr Abitur absolvierte sie am Musikgymnasium „Carl Philipp Emanuel Bach“ Berlin und erhielt dort erste künstlerische Impulse durch Thomas Just. Ihr Diplom legte sie 2015 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Prof.Stephan Imorde ab. 2018 folgte der Abschluss Master of Music Klavier bei Prof.Björn Lehmann an der Universität der Künste in Berlin. Während ihres Studiums verbrachte sie außerdem ein Studienjahr am Mozarteum in Salzburg und arbeitete mit dem Pianisten Claudius Tanski. Imke ergänzte ihre Ausbildung bei Prof. Irina Edelstein, Prof. Konrad Elser, Prof. Matthias Kirschnereit, Dr. Robert Levin, Ragna Schirmer, Ewa Kupiec und Jonathan Aner. Als Solistin spielte sie im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit der Polnischen Kammerphilharmonie unter Wojciech Rajski und im Familienkonzert des Rundfunksinfonieorchesters Berlin unter Michael Sanderling im Konzerthaus Berlin. 


Marianne Grenz studierte Schulmusik an der Universität Potsdam (Hauptfach Violine) und ist seit 2009 Musiklehrerin an der Sophie-Scholl-Schule Berlin. Sie wirkt in verschiedenen Amateurorchestern Berlins als Musikerin und Tutorin mit. Neben der Tätigkeit als Dirigentin ihres Klassenorchesters baute sie eigenständig ein großes Schulsinfonieorchester an ihrer Schule auf und organisiert für das Orchester Probenfahrten und Konzerte. Daneben leitet sie an der Schule Kammermusikgruppen unterschiedlicher Niveaustufen. Seit 2013 hat sie eine feste Kooperation mit dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin und der Sophie-Scholl-Schule etabliert.


Luisa Marotzke studierte Schulmusik an der Universität der Künste Berlin und Deutsch an der Humboldt-Universität zu Berlin, später auch Geigenpädagogik und historische Aufführungspraxis bei Irmgard Huntgeburth und am Royal College of Music, London.
Ihren musikalischen Fokus legte sie auf Kammermusik und Orchesterarbeit, spielte lange Zeit als Konzertmeisterin in dem von Michael Riedel geleiteten Jungen Ensemble Berlin I Sinfonieorchester und nahm mit ihren kammermusikalischen Ensembles Unterricht beim Artemis-, Armida- und Henschel-Quartett.  Neben der eigenen musikalischen Tätigkeit als Geigerin unterrichtet sie seit 2017 am Droste-Hülshoff-Gymnasium. Seit 2018 hat sie einen Lehrauftrag im Fach Ensembleleitung an der UdK Berlin inne.
Seit Jahren setzt sich Luisa Marotzke ehrenamtlich für das Musikprojekt Arpegio in Peru ein. Als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes wurde sie mehrfach für dieses ehrenamtliche Engagement ausgezeichnet.


Michael Riedel studierte Schulmusik, Instrumentalpädagogik und historische Aufführungspraxis an der Hochschule der Künste Berlin und Geschichte an der TU Berlin. Seit 1997 leitet er das Sinfonieorchester des Jungen Ensembles Berlin. Im Saalbau Neukölln leitete Michael Riedel mit der Regisseurin Cordula Däuper zahlreiche Musiktheaterproduktionen und gründete mit ihr „operjetzt! “, ein Team junger Opernschaffender.
Als Musiklehrer ist er am Droste-Hülshoff-Gymnasium in Zehlendorf tätig, mit dessen Sinfonieorchester er eine langjährige Partnerschaft und einen intensiven Austausch mit dem sozialen Musikprojekt „Arpegio Perú“ initiierte. Regelmäßig finden außerdem Projekte mit dem „Ensemble Moxos“ aus Bolivien statt. Als Dozent unterrichtete Michael Riedel an verschiedenen Berliner Musikschulen, als Lehrbeauftragter für Dirigieren an der Universität der Künste Berlin. Sein besonderes Engagement gilt der musikalischen Bildung in Schule und Musikschule.


Team Jazz, Rock, Pop


Defne Sahin wuchs in Berlin auf. Im Kindergarten erhielt sie musikalische Früherziehung, mit fünf Jahren spielte sie Klavier und sang im Kinderchor, dann im Schulchor. Seit 2006 studierte sie am Jazz-Institut Berlin bei Judy Niemack, später auch bei Kurt Rosenwinkel und John Hollenbeck. Längere Studienaufenthalte verbrachte sie in Barcelona sowie in Salvador da Bahia. Von 2011 bis Mitte 2012 pendelte sie zwischen Berlin und Istanbul, dann zog sie nach New York City. Mit Stipendien studierte sie dort zwei Jahre an der Manhattan School of Music bei Theo Bleckmann und Gretchen Parlato. Nach dem Abschluss ihres Masters 2014 blieb sie zunächst in New York, wo sie mit Musikern wie Shai Maestro, Marike van Dijk (The Stereography Project) und Jay Clayton im Cornelia Street Café, der Rockwood Music Hall und in der Carnegie Hall auftrat. Şahins Debütalbum Yaşamak – to Live with the Words of Nâzım Hikmet (2011), auf dem sie die Lieder Hikmets ausschließlich auf Türkisch interpretierte wurde von Double Moon Records (und in der Türkei von Kalan Müzik) veröffentlicht und von der Kritik als „Beginn einer Erfolgskarriere“ gelobt (Jazzthetik). Ihr zweites Album Unravel (2016) entstand in New York mit Produzent Guillermo Klein.


Ben Barritt liebt zeitlose und facettenreiche Songs, die über die üblichen Pop-Horizonte hinausschauen. Der variable Sänger, Gitarrist und Songschreiber, 1984 in London geboren und seit Jahren in der dortigen Szene fest verankert, hat mit Persönlichkeiten wie Bobby McFerrin und Kenny Wheeler gearbeitet, auf der Bühne der ehrwürdigen Royal Albert Hall geglänzt, für Bands wie Holler My Dear als Produzent gearbeitet und Tourneen durch Europa und Asien unternommen.


Burkhard F. Fabian ist Musiklehrer am Rosa-Luxemburg-Gymnasium in Berlin und bildet Musikreferendarinnen und -referendare aus. Er leitet durchgehend seit 30 Jahren Bigbands und produziert mit ihnen CDs, Konzerte und Musicals.
Weitere Infos finden Sie unter www.burkhardfabian.de.


Christian Fischer ist freiberuflicher Posaunist und leitet seit seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ (Berlin) Bigbands im Anfänger-, Mittelstufen- und Fortgeschrittenenbereich an der Sophie-Scholl-Schule, dem Goethe-Gymnasium und der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg.


Stefan „Kapi“ Kapitzke studierte Schulmusik, Saxophon und Klavier an der UdK Berlin. Er teilt/e die Bühne mit Künstlern unterschiedlichster Stilrichtung wie den Beatsteaks, Ben Becker, The BossHoss oder dem Moka Efti Orchestra. Er ist in diversen Projekten der Berliner Musikszene an Saxophon und Tasten aktiv und fester Bestandteil der profilierten Hornsection High Voltage Horns. Als Bandleiter und Saxophonlehrer fördert er seit über 15 Jahren den Bigband-Nachwuchs innerhalb der Jazzkooperative Berliner Schulen.