Herzlich willkommen bei Jugend musiziert Berlin!

"Jugend musiziert" ist ein jährlich in drei Stufen - auf Regional-, Landes- und Bundesebene - durchgeführter Wettbewerb für Kinder und Jugendliche, die mit ihrem Instrument oder Gesang in Solo- und Ensemblewertungen auftreten können mehr...

Informationen zum Landeswettbewerb finden sich hier


NÄCHSTE TERMINE

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Termine: Jugend musiziert Berlin
08
JUN

„Jumu rockt! – Das Preisträgerkonzert“

08.06.2018 - 19:00 Uhr

Datum: 08.06.2018
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: SkyLiveClub, Just Music, Oranienstraße 140-142, 10969 Berlin

16
JUN

Berliner Bundespreisträgerkonzert

16.06.2018 - 17:00 Uhr

Datum: 16.06.2018
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Ort: Festsaal des Berliner Rathauses, Rathausstraße 15, 10178 Berlin

Programm:
Berliner PreisträgerInnen des Bundeswettbewerbs 2018 musizieren

Eintritt frei!

25
JUN

Regionales Bundespreisträgerkonzert Berlin-Nord

25.06.2018 - 19:00 Uhr

Datum: 25.06.2018
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Ratssaal des Rathauses Pankow, Breite Str. 24a-26, 13187 Berlin

Eintritt frei!

15
NOV

Anmeldeschluss

15.11.2018 - ganztägig

Datum: 15.11.2018
Uhrzeit: ganztägig

Stichtag
für die reguläre Anmeldung zum 56. Wettbewerb Jugend musiziert.

13
JAN

Miele Primus Preisträgerkonzert

13.01.2019 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr

Datum: 13.01.2019
Uhrzeit: 16:00 Uhr - 18:00 Uhr
Ort: Miele am Wittenbergplatz, Ansbacher Str. 22, 10787 Berlin

Miele-Primus-Preisträgerkonzert (II)
im Rahmen des 56. Wettbewerbs Jugend musiziert

16 Uhr, Miele am Wittenbergplatz, Ansbacher Str. 22, 10787 Berlin

BERICHTE

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Jugend musiziert: Landespreisträgerkonzert (18. 4. 2018)

Junge Talente konzertieren in der Mendelssohn-Remise

Junge Musikerinnen und Musiker, die sich beim 55. Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin einen 1. Preis erspielt haben, stellen sich am Sonntag, dem 22. April 2018, um 17 Uhr in der Mendelssohn-Remise am Gendarmenmarkt dem Publikum vor.

Wer sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit und Vielfalt des musikalischen Berliner Nachwuchses machen möchte, ist herzlich eingeladen. Zu hören sind Preisträger der Kategorien Bağlama, Musical, Bass (Pop) solo, Klavier vierhändig, Duo Klavier und Streichinstrument, Duo Kunstlied sowie Besondere Ensembles.

Jugend musiziert Berlin steht unter dem Motto „Wettbewerb – Begegnung – Dialog“. Am Wettbewerb können Kinder und Jugendliche aus dem nichtprofessionellen Musikbereich teilnehmen. Auf Berliner Regional- und Landesebene wird der Wettbewerb vom Landesmusikrat Berlin e.V. getragen und steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters. Das Landespreisträgerkonzert veranstaltet der Landesmusikrat Berlin e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Tonkünstlerverband Berlin (DTKV e.V.). Es schließt den Berliner Landeswettbewerb ab. Ein großer Teil der jungen Künstlerinnen und Künstler werden jedoch aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen im Mai Gelegenheit bekommen, ihr Können beim 55. Bundeswettbewerb Jugend musiziert in Lübeck in die Waagschale zu werfen.

Datum: 22. April 2018, 17 Uhr
Ort: Mendelssohn-Remise am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 51, 10117 Berlin
Eintritt: € 8,–
Vorverkauf: (030) 803 69 96 oder office@dtkv-berlin.de / jumusued@landesmusikrat-berlin.de
Reservierung: (030) 8170 47 26 oder reservierung@mendelssohn-remise.de

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Wettbewerb – Begegnung – Dialog (05.03.2018)

Startschuss für den 55. Berliner Landeswettbewerb „Jugend musiziert“

 

Rund 250 jugendliche Musikerinnen und Musiker kommen zwischen dem 8. und 11. März 2018 beim Berliner Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ zusammen, um sich mit Gleichaltrigen zu messen, Feedback von den Fachjurys zu bekommen und sich vielleicht  eine Fahrkarte zum Bundeswettbewerb in Lübeck zu erspielen. Dort treffen sich Mitte Mai die ersten Preisträger aus allen Bundesländern zur dritten und letzten Runde des renommierten bundesweiten Wettbewerbs.

Ausgeschrieben sind in diesem Jahr die Solowertungen Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Musical, Orgel sowie die Ensemblekategorien Klavier vierhändig, Duo Klavier und ein Streichinstrument, Duo Kunstlied und Besondere Ensembles. Der Landesmusikrat hat zudem speziell in Berlin die Kategorien Interkulturelle Perkussion, Komposition und Band (Rock und Pop) ausgeschrieben. Die Kategorie „Band (Rock und Pop)“ findet in diesem Jahr auf Landesebene zum zweiten Mal gemeinsam mit Brandenburg statt, Austragungsort ist das Waschhaus in Potsdam.

„Die erfreulich hohe Beteiligung in den Solokategorien ist ein Hinweis, dass sich trotz gestiegener zeitlicher Belastungen durch schulische Aufgabenstellungen viele Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeitgestaltung nicht von ihrer Lust an der Musik abhalten lassen", sagt Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin. „Das gemeinsame Musizieren als starkes Moment der Beschäftigung mit Musik zeigt sich in diesem Jahr zudem eindrucksvoll daran, dass den TeilnehmerInnen der Solokategorien annähernd gleich viele TeilnehmerInnen der Ensemblewertungen gegenüberstehen.“

Die Wertungsspiele sind öffentlich und finden in der Universität der Künste Berlin und im Kulturhaus Karlshorst statt. Besonders spannend wird es bei der festlichen Abschlussveranstaltung am Sonntag, 11. März, 17.00 Uhr im Konzertsaal Hardenbergstraße: Dort erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbes ihre Ergebnisse und erhalten ihre Urkunden. Die Überreichung der Urkunden übernehmen traditionell Vertreter von politischen und kulturellen Institutionen in Berlin. Vergeben werden darüber hinaus zahlreiche Sonderpreise.

Der Eintritt zu allen Wettbewerbsveranstaltungen ist frei.

 

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Preisträger des Landeswettbewerbs konzertierten in der Mendelssohn-Remise

Die Programme lesen sich stets recht bunt – dahinter stecken jedoch Wochen und Monate der Vorbereitung. Am Sonntag, dem 22. April 2018, stellten sich in der Mendelssohn-Remise am Gendarmenmarkt junge Musikerinnen und Musiker vor, die sich beim 55. Landeswettbewerb Jugend musiziert einen 1. Preis erspielt haben. Zu hören waren Preisträger der Kategorien Bağlama, Musical, Bass (Pop) solo, Klavier vierhändig, Duo Klavier und Streichinstrument, Duo Kunstlied sowie Besondere Ensembles. 

Ein großer Teil der jungen Künstlerinnen und Künstler werden aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen im Mai Gelegenheit bekommen, ihr Können beim 55. Bundeswettbewerb Jugend musiziert in Lübeck in die Waagschale zu werfen.

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Grußwort Dr. Hubert Kolland zum Bundespreisträgerkonzert 2017

Der Präsident des Landesmusikrats Berlin, Dr. Hubert Kolland, begrüßte am 24.6.2017 neben den Berliner Bundespreisträgern von Jugend musziert, ihren Lehrern, Eltern, Freunden und Verwandten erstmalig den Kultursenator, Dr. Klaus Lederer, als Gast des traditionellen Konzertes im Roten Rathaus:

"Liebe Bundespreisträger*innen, liebe Eltern und Lehrer*innen, liebe Freund*innen von „Jugend musiziert“ und Musikbegeisterte!

Zum ersten Mal in meiner siebenjährigen Amtszeit habe ich die Ehre, mit Dr. Klaus Lederer einen leibhaftigen Kultursenator beim Konzert der Berliner Bundespreisträger im Roten Rathaus begrüßen zu können.

Nicht dass die Vorgänger in Gestalt der Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und Michael Müller ignorante Vertreter der Kultur gewesen wären, haben sie doch die Berliner Kultur finanziell beträchtlich gefördert, allerdings erlaubte ihr Riesen-Ressort nicht die tatsächliche Teilnahme an den Bundespreisträgerkonzerten. So konnten sie nicht hörend und fühlend miterleben, wie der Nachwuchs der Musikstadt Berlin klingt, auch wenn mit Sicherheit zumindest der an den Bundespreisträgerkonzerten teilnehmende frühere Kultur-Staatssekretär André Schmitz seinem Chef darüber berichtet hat.

Was hat die politische Repräsentanz mit euch Bundespreisträger*innen zu tun? Ihr habt euch von der Berliner Regional- über die Landesebene nun auch auf der Bundesebene hervorragend bewährt, und das verdient unser aller Anerkennung und Beifall. Und diese Auszeichnung ist das Ergebnis eures individuellen kontinuierlichen Engagements und eurer persönlichen Musikleidenschaft, die ihr an eurem Instrument bzw. mit eurer Stimme schon zu erstaunlicher Qualität entwickelt habt.

Bei all eurer anerkennenswerten eigenen Leistungsbereitschaft, die gewiss unerlässlich war und ist, habt ihr aber auch Glück gehabt, indem euch eure Familien oder tüchtige Musiklehrer*innen oder Freund*innen bzw. in wechselvollen Mischungen alle zusammen und auch weitere dabei unterstützt haben, diesen auch abenteuerreichen Weg des intensiven qualifizierten Musizierens zu beschreiten.

Prof. Heiner Gembris vom Institut für Begabungsforschung in der Musik in Paderborn argumentiert, dass – wenn man davon ausgeht, dass musikalische Begabung wie die Intelligenz normal verteilt ist – theoretisch 2% der aktuell rund 600.000 Kinder und Jugendlichen in Berlin musikalisch besonders begabt sind. Wir haben also theoretisch zur Stunde rund 12.000 musikalisch besonders begabte Kinder und Jugendliche in Berlin. Nur ein 20tel von ihnen hat auf Regional- und Landesebene in diesem Jahr am Wettbewerb überhaupt teilgenommen.

Spitzenleistungen beginnen an der Basis, weil die Fähigkeit zur Musik – bei allen Unterschieden – jedem Menschen in die Wiege gelegt ist. Jedes musikalische Talent gehört gefördert – durch Musik-sensible Kita-Erzieher*innen, allgemein bildende Schulen mit musikalischem Klima, zweistündigen Regel-Musikunterricht durch voll ausgebildete Schulmusiker*innen von der 1. bis zur 10. Klasse, Grund- bzw. Leistungskurse im Fach Musik bis zum Abitur und qualitätsfördernde Musikschulen mit mehrheitlich festangestellten Musikschullehrer*innen: Hier gibt es noch viel zu tun, damit die Musikstadt Berlin eine basisgestützte Zukunft erhält.

Erfreulicherweise hat sich der jetzige rot-rot-grüne Senat als erste Landesregierung die strukturelle und qualitative Entwicklung der Berliner Musikschulen zum Ziel gesetzt. Er plant erste Schritte, um wegzukommen von der bloßen Unterrichtsvermittlung an Honorarkräfte hin zu einer Musikschule mit festangestellten Lehrkräften. Bislang – das muss ich kritisch anmerken – ist die Verbesserung rein quantitativ vorgesehen. Doch damit die neuen festangestellten Musikschullehrkräfte über ihre unmittelbare Unterrichtstätigkeit hinaus Qualitätsentwicklung betreiben können, müssen Funktions- und Steuerungsanteile bei den neuen Stellen berücksichtigt werden. Nur so kann Teambildung befördert werden und Berlin damit erste Schritte machen, um wirkliche kommunale Musikschulen zu erhalten ‑ und die Chancen zu verbessern, dass Talente entdeckt und gefördert werden.

Desweiteren erfreulich ist, dass die Schulsenatorin Sandra  Scheeres im März eine Initiative zur Begabungsförderung gestartet hat, bei der neben den sog. Mint-Fächern und Sport auch die Musik mit ihrer Spezifik berücksichtigt werden soll. Wenn dann ein entsprechendes Netzwerk von den musikalisierten Kitas und allgemein bildenden Schulen bis hin zu den in der Entwicklung befindlichen Musikschulen entstehen kann, werden mehr Heranwachsende die Chance zur musikalischen Talententfaltung erhalten. Und in diesem Sinne würde es mich freuen, 2018 neben dem Kultursenator auch die Schulsenatorin beim Bundespreisträgerkonzert begrüßen zu können.

Mit diesem Ausblick in die Zukunft wünsche ich allen Zuhörenden ein anregendes Bundespreisträgerkonzert 2017 und den Musizierenden alles Gute für ihren weiteren (musikalischen) Lebensweg, verbunden mit dem Dank an alle, die langjährig und aktuell dazu beigetragen haben, dass dieses Konzert heute so stattfinden kann.

Dr. Hubert Kolland"

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