Jour fixe „Musik und Stadt“

Brennende Fragen stellen, Standpunkte klären, neue Wege aufzeigen: Das neue Diskussionsforum Jour fixe „Musik und Stadt“ des Landesmusikrats Berlin hebt aktuelle Themen zum Musikleben in Berlin in die öffent­li­che Debatte. Es bringt Fachleute und Publikum, Musikerinnen und Musiker, Politikerinnen und Politiker zusammen.


Die Jours fixes „Musik und Stadt“ 2019

20. Mai 2019, ALEX-Halle Friedrichshain
Alte Musik in Berlin
Hier können Sie die Aufzeichnung des Jour fixe nachhören.
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16. September 2019, 19 Uhr, ALEX-Halle Berlin-Friedrichshain
Musik und öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Moderation: Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin a.D. (Landesmusikrat Berlin e.V.)

Podiumsteilnehmerinnen und Podiumsteilnehmer:
Julia Fallenstein-Grünewälder LL. M. Eur. (Rechtsabteilung des Deutschen Orchesterverbands e. V.)
Christian Goiny (Haushaltspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, Mitglied im rbb-Rundfunkrat)
Andreas Göbel (Musikredakteur rbbKultur)
Dr. Hans Dieter Heimendahl (Programmleiter Deutschlandfunk Kultur)
Notker Schweikhardt (Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft, Bündnis 90/Die Grünen Berlin)
Christiane Silber (Dirigentin, concentus alius homophilharmonisches orchester Berlin)

Moderation: Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin a.D. (Landesmusikrat Berlin e.V.)

Live-Musik: Trio RoKuLa: Rosalie, Kunibert und Lucilla Rudolph, Berlin
Sieger im Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ 2018

Anmeldung und Kartenreservierung unter info@landesmusikrat-berlin.de
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6. November 2019, 17:30 Uhr, Alte Münze Berlin, Molkenmarkt 2, 10179 Berlin
Populäre Musik in Berlin

Wo ist die Populäre Musik in Berlin? Die Frage scheint auf den ersten Blick einfach zu beantworten: In Konzerthallen, in Tonstudios, im Radio. An Musikschulen und Amateurmusikerinnen und -musiker denkt da zunächst mal kaum jemand. Kein Wunder, wird doch der Bildungswert populärer Musik mit Verweis auf die Hochkultur oft unterschlagen. Der Jour fixe möchte die verschiedenen Wirkungsebenen populärer Musik in der Stadt sichtbar machen und Akteurinnen und Akteure in den Austausch miteinander bringen. 

Brennende Fragen stellen, Standpunkte klären, neue Wege aufzeigen: Das neue Diskussionsforum Jour fixe „Musik und Stadt“ des Landesmusikrats Berlin hebt aktuelle Themen zum Musikleben in Berlin in die öffent­li­che Debatte. Es bringt Fachleute und Publikum, Musikerinnen und Musiker,  und Politikerinnen und Politiker zusammen. Wir freuen uns, mit der dritten Ausgabe „Populäre Musik in Berlin“ auf der MW:M zu Gast zu sein.
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16. Dezember 2019, 19 Uhr, ALEX-Halle Berlin-Friedrichshain
Räume für Musik

Berlin wächst und wächst. Und mit der Stadt wächst die Musikszene, im professionellen wie im Schul- und Amateurbereich. Schon jetzt reicht das Raumangebot in Schulen und Musikschulen bei weitem nicht mehr hin. Chöre, Orchester, Bigbands, Bands und eine Vielzahl anderer Ensembles sind immer wieder auf der Suche nach geeigneten, bezahlbaren Stätten für Proben und Konzerte. Auf welche Hindernisse treffen sie? Was bietet die Stadt, wo könnte sie mehr bieten? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Podium aus Politikern, Fachleuten, Musikerinnen und Musikern und anderen Akteuren des Berliner Musiklebens.


Voller Erfolg: Erster Jour fixe „Musik und Stadt“: Alte Musik in Berlin in der ALEX-Halle


Der erste Jour fixe „Musik und Stadt“ am Montag, dem 20. Mai 2019, widmete sich dem Thema „Alte Musik in Berlin“. Auf dem Podium in der ALEX-Halle waren Expertinnen und Experten versammelt: Prof. Christoph Huntgeburth, Flötist und Professor an der UdK Berlin, Wolfgang Katschner, Leiter der Lautten Compagney, Kirchenmusikdirektor Prof. Dr. Gunter Kennel, Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin a.D. und Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, Dorothee Oberlinger, Flötistin und Leiterin der „Musikfestspiele Potsdam Sanssouci“ und Johannes Weiss für die Vereinigung Alte Musik Berlin, die Berufsvertretung für freischaffende Künstlerinnen und Künstler der Alten Musik. Zusätzlich sprach Matthias Haase von der Leo-Kestenberg-Musikschule zur Lage der Alten Musik an den Berliner Musikschulen. Kundig und knapp moderierte Bernhard Schrammek die Runde. Ein Ensemble aus Johannes Weiss, Dávid Szigetvári, Heidi Gröger, Patrick Sepec, Thor-Harald Johnsen, Luise Enzian und Torsten Übelhör steuerte Musik von Claudio Monteverdi bei.

Das Fazit nach knappen neunzig Minuten lebhafter Debatte und vielen interessanten, wohltuend präzisen Beiträgen der Fachleute und des Publikums: Die Wünsche nach echten, zweckmäßigen Förderinstrumenten für Alte Musik, der solidarischen Vernetzung der Musiker untereinander und einer effektiveren Außenwirkung bündelten sich in der Vision eines Berliner Zentrums für Alte Musik, das Musiker, Ensembles und Publikum zusammenbringt und Bezug nimmt auf die weltweit einmaligen Sammlungen der Stadt Berlin.

Beim anschließenden Empfang klang der Abend unter lebhaften Gesprächen aus.

Der Landesmusikrat dankt allen Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmern, der Musikerinnen und Musikern, dem grandiosen Team von ALEX Berlin und nicht zuletzt dem Publikum für das Gelingen dieser Premiere!

Hier können Sie die Aufzeichnung des Jour fixe nachhören.