Jour fixe „Musik und Stadt“

Drängende Fragen stellen, Standpunkte klären, neue Wege aufzeigen: Das neue Diskussionsforum Jour fixe „Musik und Stadt“ des Landesmusikrats Berlin hebt aktuelle Themen zum Musikleben in Berlin in die öffent­li­che Debatte. Es bringt Fachleute und Publikum, Musikerinnen und Musiker, Politikerinnen und Politiker zusammen.

Die Jours fixes „Musik und Stadt“ 2021

Montag, 29. März 2021, 19 Uhr, Aufzeichnung des Zoom-Livestreams

Die im März 2020 veröffentlichte Studie „Musikunterricht in der Grundschule“ (Deutscher Musikrat/Bertelsmann-Stiftung/Landesmusikräte) ergab, dass 23 000 Musiklehrkräfte an Grundschulen in Deutschland fehlen, bis zu 73 % des Musikunterrichts fachfremd erteilt wird und etwa 7 % ersatzlos entfallen. Mit der Corona-Pandemie hat sich die Situation weiter massiv verschärft. Durch den weitgehenden Wegfall schulischer Ensemblearbeit droht zudem ein folgenreiches Ensemblesterben. Wie diesen Fragen angemessen begegnet werden kann, soll in der Sendung mit den Studiogästen diskutiert werden.

Auswertung der Umfrage „Musikensembles an Berliner Schulen in der Corona-Pandemie“

Moderation: Carl Parma, Landesmusikrat Berlin

Podium: 

  • Dominica Acri, Schulleitein der Carl-Orff-Grundschule Berlin
  • Prof. Dr. Werner Beidinger, Universität Potsdam
  • Chris Berghäuser, Vorsitzender des Berliner Musikschulbeirats
  • Dörthe Engelhardt, Mitglied des Landeselternausschusses Berlin
  • Prof. Dr. Rebekka Hüttmann, Vizepräsidentin der Universität der Künste Berlin
  • Michael Riedel, Musiklehrer, Droste-Hülshoff-Gymnasium
  • Tobias Schulze, Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Wissenschaftspolitischer Sprecher

Statement: Prof. Dr. Stefan Koelsch

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Montag, 22. März 2021, 19 Uhr, Aufzeichnung aus der Alex-Halle Berlin-Friedrichshain

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In der Sendung wird die Frage gestellt, wie ein Kulturfördergesetz aus der Perspektive des Podiums gestaltet werden könnte, um der Berliner Kulturlandschaft maximal nützlich zu sein. Welche Instrumente wären hilfreich? Sollte man sich z. B. am Berliner Gleichstellungsgesetz oder dem Sportfördergesetz orientieren? Wie können Transparenz und Beteiligung der Kulturszene an wichtigen Stadtentwicklungsprojekten, Gremienbeteiligung vergleichbar dem Sport u. Ä. erreicht werden?

Bereits 2017 hat der Berliner Landesmusikrat mit dem Masterplan Amateurmusik einen Entwurf für ein Musikfördergesetz vorgelegt und das Thema seit September 2020 auch mit anderen Kulturverbänden diskutiert. Am 1. März 2021 fand die erste große spartenübergreifende Diskussionsveranstaltung zu einem Berliner Kulturfördergesetz statt, Arbeitsgruppen für eine partizipative Entwicklung von Schwerpunkten wurden eingerichtet.

Moderation: Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin a. D., Landesmusikrat Berlin

Podium:

  • Sabine Bangert, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin, Vorsitzende des Ausschusses für Kulturelle Angelegenheiten
  • Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa
  • Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Markschies, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Präsident
  • Prof. Dr. Peter Raue, Rechtsanwalt
  • Sabine Reinfeld, berufsverband bildender künstler*innen berlin, Vorstandsmitglied
  • Susanne Stumpenhusen, ver.di Berlin-Brandenburg, Landesleiterin i. R.

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8. Jour fixe „Musik und Stadt“: Wir brauchen ein Berliner Kulturfördergesetz

Montag, 18. Januar 2021, 19 Uhr,
Aufzeichnung aus der Alex-Halle Berlin-Friedrichshain

Kultur ist Lebensmittel. In den letzten Wochen und Monaten haben wir den großen Mangel besonders stark wahrgenommen. Wie können aber Rahmenbedingungen für kulturelle Teilhabe und freies künstlerisches Schaffen in Zeiten wie diesen gesichert werden? Wie gelingt die transparente Förderung der kulturellen Vielfalt in Berlin? Wie können kulturelle Räume erhalten und ausgebaut werden? Welche Bedeutung kommt einem Kulturfördergesetz hier zu?

Podium:

  • Janina Benduski, LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e. V.
  • Prof. Christian Höppner, Deutscher Musikrat
  • Halime Karademirli, Konservatorium für türkische Musik Berlin
  • Petra Merkel, Chorverband Berlin
  • Prof. Dr. Oliver Scheytt, Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Moderation: Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin a. D., Landesmusikrat Berlin

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Die Jours fixes „Musik und Stadt“ 2020

7. Jour fixe „Musik und Stadt“: Klimaschutz

7. September 2020, 19 Uhr
Livestream aus der ALEX-Halle Friedrichshain

Moderation: Ralf Sochaczewsky (Landesmusikrat Berlin e. V.)

Podiumsteilnehmerinnen und Podiumsteilnehmer:
Josephine Hübner (Fridays for Future Berlin)
Vladimir Jurowski (Chefdirigent und Künstlerischer Leiter – Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin)
Daniel Wesener, MdA (Parlamentarischer Geschäftsführer und Sprecher für Kultur und Haushalt – Bündnis 90/Die Grünen)
Nadine Michelberger (PEOPLE Festival)
Daniele Murgia (Partner – 2bedifferent)

Live-Musik:
Niccolò Paganini: Caprice Nr. 24 a-Moll. Simon Zhu, Violine (Julius Stern-Institut, UdK Berlin)
Jackson/Foster/Bottrell: Earth Song. Rita Gueli (Initiative Zukunftsmusik)

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 100 000 Menschen auf die Straße gegangen, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Wir fragen uns im 7. Jour fixe: Welchen Beitrag kann Musik leisten? Sind wir überhaupt betroffen von dieser Frage? Müssen Spitzenorchester rund um den Globus jetten? Wie organisiert man nachhaltige und emissionsarme Musikfestivals?

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6. Jour fixe „Musik und Stadt“: Komponistinnen gestern und heute
Montag, 22. Juni 2020, 19 Uhr

„Dass man übrigens seine elende Weibsnatur jeden Tag, auf jedem Schritt seines Lebens von den Herren der Schöpfung vorgerückt bekömmt, ist ein Punkt, der einen in Wuth, und somit um die Weiblichkeit bringen könnte, wenn nicht dadurch das Uebel ärger würde.“ (Fanny Hensel, 1829)

Gesellschaftliche Zwänge, Zweifel an der Begabung von Frauen, mangelnder Zugang zu Ausbildungsstätten und Bedenken der Veranstalter mit Rücksicht auf die Erwartungen des Publikums … Was hat sich getan in zweihundert Jahren Kulturgeschichte? Gibt es Gleichberechtigung, und wie wird sie sichtbar in der Programmgestaltung der großen Veranstalter?

Auf dem Podium in der ALEX-Halle:

  • Prof. Dr. Beatrix Borchard, Musikhistorikerin
  • MA Bettina Brand, Geschäftsführerin der Dwight-und-Ursula-Mamlok-Stiftung
  • Prof. Violeta Dinescu,  Komponistin
  • Susanne Stelzenbach, Komponistin, Leiterin des Festivals „Pyramidale“

Moderation: Dr. Adelheid Krause-Pichler
Musik: Ehrengard von Gemmingen, Violoncello

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5. Jour fixe „Musik und Stadt“: Räume für Kultur II
Dienstag, 19. Mai 2020, 19 Uhr, übertragen im Livestream von ALEX Berlin

Auf dem Podium in der ALEX-Halle nahmen teil

  • Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa
  • Daniel Buchholz, MdA, Sprecher der SPD-Fraktion für Stadtentwicklung, Umwelt und Klima
  • Stefanie Remlinger, MdA, Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen für berufliche Bildung und Bildungsfinanzierung, Sprecherin für Haushaltspolitik
  • Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats

Prof. Dr. Philipp Bouteiller, Tegel Projekt GmbH, musste seine Teilnahme absagen. In der Transkription der Podiumsdiskussion beantwortet die Tegel Projekt GmbH einige der schriftlich eingegangenen Fragen.

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Die Jours fixes „Musik und Stadt“ 2019

4. Jour fixe „Musik und Stadt“: Räume für Kultur

16. Dezember 2019, 19 Uhr, ALEX-Halle, Rudolfstr. 1–8 (Eingang Ecke Ehrenbergstr.), 10245 Berlin-Friedrichshain

Moderation: Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin a.D. (Landesmusikrat Berlin e.V.)

Podiumsteilnehmerinnen und Podiumsteilnehmer:
Prof. Leonie Baumann (Rektorin der weißensee kunsthochschule berlin)
Prof. Dr. Klaus Beckmann (Urban Plan GmbH, ehemaliger Leiter des Instituts für Urbanistik)
Bettina Bohle (Geschäftsführerin der IG Jazz)
Volker Heller (Vorstand und Managementdirektor der Zentral- und Landesbibliothek Berlin)
Nele Hertling (Vizepräsidentin der Akademie der Künste Berlin)
Dr. Rupert Graf Strachwitz (Direktor des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft)

Live Musik: Kapelle B

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3. Jour fixe „Musik und Stadt“: Populäre Musik in Berlin

6. November 2019 von 17:30 Uhr Alte Münze Berlin Molkenmarkt 2, 10179 Berlin

Moderation:
Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin a.D. (Landesmusikrat Berlin e.V.) und Olaf Kretschmar (Berlin Music Commission)

Impuls:
Dr. Barbara Hornberger (Universität Osnabrück): „Kenn ich“. Was ist Pop und warum Bildung?

Podiumsteilnehmerinnen und Podiumsteilnehmer
Sören Birke (Kesselhaus/Maschinenhaus)
Joachim Litty (Landesmusikakademie Berlin)
Katja Lucker (Musicboard Berlin)
Beate Stoffers (Staatssekretärin für Bildung)


2. Jour fixe „Musik und Stadt“: öffentlich-rechtlicher Rundfunk

16. September 2019, 19 Uhr, ALEX-Halle, Rudolfstr. 1–8 (Eingang Ecke Ehrenbergstr.), 10245 Berlin-Friedrichshain

Moderation: Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin a.D. (Landesmusikrat Berlin e.V.)

Podiumsteilnehmerinnen und Podiumsteilnehmer:
Julia Fallenstein-Grünewälder LL. M. Eur. (Rechtsabteilung des Deutschen Orchesterverbands e. V.)
Christian Goiny (Haushaltspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, Mitglied im rbb-Rundfunkrat)
Andreas Göbel (Musikredakteur rbbKultur)
Dr. Hans Dieter Heimendahl (Programmleiter Deutschlandfunk Kultur)
Notker Schweikhardt (Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft von Bündnis 90/Die Grünen Berlin)
Christiane Silber (Dirigentin, concentus alius homophilharmonisches orchester Berlin)

Live Musik: Trio RoKuLa (Lucilla, Rosalie und Kunibert Rudolph, vielfache Preisträger von Jugend musiziert Berlin)

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1. Jour fixe „Musik und Stadt“: Alte Musik in Berlin

20. Mai 2019, 19 Uhr, ALEX-Halle, Rudolfstr. 1–8 (Eingang Ecke Ehrenbergstr.), 10245 Berlin-Friedrichshain

Moderation: Bernhard Schrammek (rbb)

Podiumsteilnehmerinnen und Podiumsteilnehmer:
Prof. Christoph Huntgeburth (UdK Berlin)
Wolfgang Katschner (Lautten Compagney)
Kirchenmusikdirektor Prof. Dr. Gunter Kennel (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz)
Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin a.D. (Landesmusikrat Berlin e.V.)
Dorothee Oberlinger (Musikfestspiele Potsdam Sanssouci)
Johannes Weiss (Vereinigung Alte Musik – Die Berufsvertretung für freischaffende Künstlerinnen und Künstlern der Alten Musik)

Zusätzliches Statement: Matthias Haase (Musikschule Leo Kestenberg, Kleine Barockband)

Live Musik:
Johannes Weiss & Dávid Szigetvári, Tenor Heidi Gröger, Lirone Patrick Sepec, Basso da brazzo Thor-Harald Johnsen, Theorbe & Barockgitarre Luise Enzian, Tripelharfe Torsten Übelhör, Orgel

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