Herzlich willkommen beim Landesjugendorchester!

Für das Landesjugendorchester Berlins können sich Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren bewerben. Zweimal im Jahr, jeweils im Frühjahr und im Herbst, werden in etwa einwöchigen Arbeitsphasen unter Anleitung professioneller Musiker Programme erarbeitet, die im Anschluss in Konzerten der Öffentlichkeit präsentiert werden. mehr ...

Herzlich willkommen beim Berliner Landesjugendorchester!


Noch rechtzeitig vor der Schließung der Theater und Konzertsäle im November haben wir unsere Herbst-Arbeitsphase mit zwei sehr erfolgreichen Konzerten im Konzerthaus am Gendarmenmarkt zu Ende gebracht. Aufgrund der Einschränkungen zur Eindämmung der CoVID-19-Pandemie spielten wir kürzere Stücke mit weniger Musikern vor kleinerem Publikum, dafür aber in zwei Konzerten - es war goßartig und ein Erfolg für alle Beteiligten!
Für das kommende Jahr stehen wieder zwei Projekte an, deren Planung natürlich unter den Vorbehalten eventueller dann noch geltender Einschränkungen stehen.

Ostern 2021

Zu Ostern planen wir ein Konzert mit Christoph Altstaedt Musik aus den 1920ern und 1930ern - aus dem Jahrzehnt vor dem Nationalsozialismus und dem Beginn des Zweiten Weltkrieges. Das Instrument des Jahres 2021 ehren wir mit einem Orgelkonzert.

Anmeldeschluss: 15. Januar 2021
Probespiel:
9. Februar 2021
Teilnahmebeitrag: 190 Euro

Probenwochenende in Berlin: 13/14. März 2021
Probenfahrt nach Blossin/Brandenburg: 30. März bis 6. April 2021
Generalprobe:
8. April 2021, Konzerthaus am Gendarmenmarkt
Konzert:
9. April 2021, 20 Uhr, Großer Saal, Konzerthaus am Gendarmenmarkt

Programm:

Hanns Eisler:  Suite Nr. 2 op. 24 „Niemandsland“ (1931)
Francis Poulenc:  Konzert für Orgel, Pauken und Streicher (1938)
Kurt Weill:  Kleine Dreigroschen-Musik (1923)
Emil Schulhoff:  Sinfonie Nr. 2 (1932)

Dirigent: Christoph Altstaedt
Solisten
: Kasimir Anapliotis, Orgel

 

Sommer 2021

75 Jahre ohne Krieg - Wie wir Europäer wurden
Ein interdisziplinäres Projekt mit Jugendlichen aus Frankreich, Polen und Deutschland

Proben und Konzerte in Versailles und Paris: 20. bis 29. Juni 2021
Proben und Konzerte in Berlin und Stettin: 29. Juni bis 6. Juli 2021
Abschlusskonzert am 5. Juli 2021 im Sendesaal des RBB

Bach/Webern:  Ricercare aus dem „Musikalischen Opfer“

Lili Boulanger:  „D'un soir triste“
Jean-Baptiste Robin: Uraufführung eines Auftragswerkes
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Dirigent: Michaël Cousteau

Darüber hinaus werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in generationsübergreifenden
Interviews erkunden, was 75 Jahre Frieden für die
europäischen Nachbarn Frankreich, Deutschland und Polen bedeuten.
Fragen und Antworten werden sie unter Anleitung in eine Lichtinstallation
umsetzen. Musik, Sprache und visuelle Künste gehen eine grenzüberschreitende
Verbindung ein.

Für das Austauschprojekt findet ein erneutes Probespiel statt. Die
Unterbringung in Versailles und Berlin erfolgt gegenseitig in Gastfamilien.

Teilnahmebeitrag: 290 Euro

Die Anmeldung kann für beide Projekte gleichzeitig oder einzeln erfolgen.
--- Änderungen bleiben vorbehalten ---



NÄCHSTE TERMINE

Derzeit gibt es keine aktuellen Termine.


BERICHTE

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Stellenausschreibung: Projektleitung Landesjugendorchester (4.11.2020)

Der Landesmusikrat Berlin sucht zum 15.1.2020 eine
Projektleitung für das Projekt Landesjugendorchester Berlin

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens. In eigenen Projekten wirkt er auch selbst in die Kulturlandschaft Berlins hinein. Einen Schwerpunkt legt er dabei auf die Jugendförderung.

Die Tätigkeit umfasst u. a. folgende Aufgaben:

  • Gesamtkoordination des Projekts
  • Organisation und Durchführung der Arbeitsphasen und Konzerte
  • Koordination von Sitzungen
  • Finanzplanung, Haushaltssachbearbeitung, Fundraising
  • Mitwirkung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Mitwirkung bei der inhaltlich-konzeptionellen Planung und Weiterentwicklung

Wir erwarten:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise fachbezogen
  • Berufserfahrungen im Kulturbereich sowie in der Veranstaltungsorganisation
  • musikkulturelle Fachkenntnisse
  • Erfahrungen im Umgang mit Gremien
  • gute englische Sprachkenntnisse
  • sehr gute Software-Kenntnisse und Beherrschung der Office-Programme
  • Kreativität, Organisationstalent, Engagement – auch für Unkonventionelles
  • eine ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und ergebnisorientierter Arbeitsweise

Unser Angebot:
Wir bieten Ihnen eine interessante Aufgabe in einem kreativen Arbeitsumfeld und Raum für selbstständiges und flexibles Arbeiten in einem kleinen Team.

Die Arbeitszeit beträgt durchschnittlich 14 Stunden in der Woche. Sie ist den Erfordernissen des Aufgabengebiets angepasst zu gestalten. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L 9 Berlin.

Kontaktinformationen:
Wenn Sie sich angesprochen fühlen, richten Sie Ihre Bewerbung bitte bis zum 1. Dezember 2020 per E-Mail an den Landesmusikrat Berlin e. V., z. Hd. Franziska Stoff: stoff@landesmusikrat-berlin.de

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Das Berliner Landesjugendorchester spielt Wiener Komponisten (17.04.2019)

Mozart, Korngold und Mahler – Konzert am Ostermontag, 22. April, im Konzerthaus

In seiner Frühjahrsarbeitsphase hat sich das Berliner Landesjugendorchester mit Komponisten auseinandergesetzt, die von der Stadt Wien auf besondere Weise geprägt wurden. Wolfgang Amadeus Mozart, Erich Wolfgang Korngold und Gustav Mahler stehen auf dem Programm am Ostermontag, dem 22. April 2019, 20 Uhr. Dirigent ist Evan Alexis Christ, der bereits mehrmals mit dem Orchester gearbeitet hat.

Der Abend beginnt mit der Ouvertüre zu Mozarts Singspiel Die Entführung aus dem Serail von 1782, das die vermeint­lichen Gegensätze zwischen Morgen- und Abendland aufs Korn nimmt. In zwei virtuosen Konzertarien von Mozart prä­sen­tieren sich die Sopranistin Brynhildur Thorsdottir und der Tenor Michael Kim, zwei Absolventen der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.

Von Erich Wolfgang Korngold (1897–1957) erklingen Thema und Variationen op. 42. Der etablierte Komponist wurde 1938 durch den Einmarsch Hitlers in Österreich in die Emigration gezwungen und ließ sich als Filmkomponist in den USA nieder. Außerhalb dieses „Broterwerbs“ komponierte er bis Kriegsende nicht. Thema und Variationen op. 42 ent­stan­d 1953 für amerikanische Schulorchester.

Friedrich Rückert war einer der liebsten Dichter von Gustav Mahler (1860–1911). Seine Lieder nach Texten von Friedrich Rückert bilden keinen Zyklus, jedes steht für sich selbst. Im Konzert des Landesjugendorchesters Berlin trägt sie der Bariton Oliver Boyd vor, Master-Student von Christine Schäfer an der Hoch­schule für Musik „Hanns Eisler“. Mit dem einzigen von Mahler fertiggestellten Satz seiner unvoll­en­de­ten 10. Sinfonie, dem Adagio, verneigt sich das Landesjugendorchester Berlin abschließend vor dem Komponisten und der Musikstadt Wien.

Kartenvorverkauf über das Konzerthaus (www.konzerthaus.de oder Tel. 030 / 20 30 9 2101).

Weitere Informationen:
http://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendorchester-berlin

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Ode à l'amitié Franco-Allemande

100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges spielt das Berliner Landesjugendorchester gemeinsam mit dem Orchester des Conservatoire Versailles

Das Landesjugendorchester Berlin ist am vergangenen Wochenende nach Versailles gereist, um dort zusammen mit dem Orchester des Conservatoire Versailles Grand Parc ein deutsch-französisches Programm erarbeiten. Am 3. November 2018 wird das deutsch-französische Jugendorchester dann in Berlin zu hören sein.

Das Projekt unter dem Titel „Ode à l’amitié Franco-Allemande“ reiht sich ein in das Gedenken an das Ende des 1.Weltkriegs, das vor 100 Jahren durch den Friedensvertrag von Versailles besiegelt wurde.

Die künstlerische Leitung hat der französische Dirigent Michaël Cousteau, der sich international für die musikalische Arbeit mit Jugendlichen und Amateurmusikern engagiert.

Exil und Befreiung sind Themen des Programms: Beethovens Egmont-Ouvertüre erzählt vom Aufbegehren gegen Fremdherrschaft; Albéric Magnard, der 1914 als frühes Opfer des Krieges umkam, nahm mit seiner Hymne à la Justice Stellung zur Dreyfus-Affäre; die Wesendonck-Lieder schrieb der geflohene Revolutionär Wagner im schweizerischen Exil.

Das Orchester wird nach den gemeinsamen Proben in Versailles am 26. Oktober zunächst in der Pariser Kirche Saint-Eustache und am 27. Oktober im Théâtre Montansier in Versailles auftreten. Nach der gemeinsamen Reise nach Berlin folgen Konzerte in der Potsdamer Nikolaikirche (1. November), in der Mieczysław-Karłowicz-Philharmonie in Stettin (2. November) und schließlich im Berliner Konzerthaus (3. November). In Deutschland und Polen wird der Berliner Mädchenchor mit dem Orchester musizieren. 

Weitere Informationen zu Programm und Mitwirkenden finden Sie hier: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendorchester-berlin/

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Aufbruch mit Musik – Frühjahrskonzert des LJO Berlin am Ostermontag (4. 4. 2018)

Noch im Herbst spannte das Berliner Landesjugendorchester bei umjubelten Konzerten in Stettin und Berlin einen Bogen über Landschaften und Geschichte Europas mit Werken von Mozart, Schostakowitsch und Vasks. Mit seinem Frühjahrskonzert am kommenden Ostermontag verfolgt das LJO sein Ziel weiter, die Musik als eine Kraft zu vermitteln, die Völker verbindet und Aufbruch inspiriert:

Bartók verwandelte in seiner Tanz-Suite Sz. 77 1923 seine Volksmusikforschungen in packende Konzertmusik; Edouard Lalo schrieb 1877 dem belgischen Cellisten Adolphe Fischer ein hochvirtuoses Solokonzert, in jener Zeit eine kleine Sensation. Robert Schumann eroberte im „sinfonischen Jahr“ 1841 mit seiner Frühlingssinfonie klangliches Neuland. Er konnte sich dabei auf ein europäisches Elite-Ensemble stützen, das Leipziger Gewandhausorchester, geleitet von seinem Freund Felix Mendelssohn.

Erarbeiten und dirigieren wird das Programm der stellvertretende Augsburger Generalmusikdirektor Lancelot Fuhry, der zum dritten Mal beim LJO zu Gast ist. Solistin im Cello-Jahr 2018 ist die junge Marie-Bénédicte Langlamet, die aus einer bekannten Berliner Musikerfamilie stammt.

 

Ostermontag, 2. April 2018, 20 Uhr, Konzerthaus Berlin

Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry
Solistin: Marie-Bénédicte Langlamet, Violoncello

Programm:
Béla Bartók (1881–1945): Tanz-Suite, Sz. 77, BB 86a (1923)
Édouard Lalo (1823–1892): Konzert für Violoncello und Orchester d-Moll (1877)
Robert Schumann (1810–1856): Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 (1841)

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30 Jahre Landesjugendorchester Berlin (18.10.2017)

·        Festkonzert im Konzerthaus Berlin am 5.11.2017

·        Studie des Instituts für Begabungsforschung der Universität Paderborn

 Am 1. November 1987 spielte das Landesjugendorchester Berlin sein erstes Konzert im Großen Sendesaal des Senders Freies Berlin. Fast auf den Tag genau 30 Jahre später feiert das Orchester sein Jubiläum mit einem Festkonzert am 5. November im großen Saal des Konzerthauses Berlin. Zuvor wird es in der Philharmonie Stettin/Polen zu Gast sein.

Mehr als 1200 OrchestermusikerInnen in 30 Jahren

Rund 40 DirigentInnen, 90 DozentInnen und fünf Projektleiterinnen haben die Entwicklung des Orchesters begleitet und geprägt. Doch vor allem sind es die weit mehr als 1.200 junge MusikerInnen, die oftmals zum ersten Mal in einem solchen Sinfonieorchester spielten und spielen, wertvolle Tipps erhalten und Erfahrungen sammeln konnten, die das LJO ausmach(t)en – einen frischen, (fast) professionellen Klangkörper, der als Botschafter für den musikalischen Berliner Nachwuchs das Publikum über die Stadtgrenzen hinaus begeistert.

Gründungsmitglied Johannes Watzel als Solist

Mit Johannes Watzel wird am 5. November ein ehemaliges Gründungsmitglied des LJO als Solist auf dem Podium des Konzerthauses stehen. Der gebürtige Berliner ist seit 1997 Mitglied des Deutschen Symphonie-Orchesters als stellv. Stimmführer der zweiten Violinen. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Johannes Klumpp, Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Folkwang-Kammerorchesters Essen, der bereits  2013 und 2014 Arbeitsphasen und Konzerte des LJO leitete.

„Nachklang“ – Studie über die Rolle des LJO im Lebensverlauf ehemaliger Mitglieder

Aus Anlass des Jubiläums startet das Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) der Universität Paderborn unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Gembris in Kooperation mit dem Landesmusikrat Berlin im November eine Befragung von ehemaligen LJO-Mitgliedern.

Die Studie soll z.B. herausfinden, welche musikalischen und beruflichen Wege die Ehemaligen gegangen sind, in welcher Lebenssituation sie sich heute befinden, inwieweit sie heute noch musikalisch aktiv sind und welche Bedeutung das LJO damals für sie hatte und heute noch hat.

„Die Befragung eröffnet eine einzigartige Möglichkeit, Informationen über die langfristigen Wirkungen des LJO aus der Perspektive ehemaliger Mitglieder zu gewinnen“, erklärt Prof. Dr. Heiner Gembris, Leiter  der Studie. „Dies beinhaltet beispielsweise Einflüsse des LJO auf Berufsentscheidungen und musikalischen Lebenswege. Dadurch kann die Studie auch Aufschluss über die nachhaltigen Wirkungen des LJO geben. Darüber hinaus stellt sie auch allgemein einen wichtigen Beitrag zur Erforschung musikalischer Begabungen in der Lebenszeitperspektive dar.“

Ehemalige LJO-Mitglieder sind aufgerufen, sich an der Studie zu beteiligen. Zur Online-Befragung gelangt man über die Website des Berliner Landesmusikrates: www.landesmusikrat-berlin.de

Sonntag, 5. November 2017, 20 Uhr, Konzerthaus Berlin

Musikalische Leitung: Johannes Klumpp 
Solist: Johannes Watzel, Violine

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zur Oper Idomeneo – Rè di Creta KV 366 (1781)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Rondo für Violine und Orchester C-Dur KV 373 (1781)
Pēteris Vasks (*1946): Vox Amoris – Fantasie für Violine und Streicher (2009)
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 (1937)

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