Herzlich willkommen beim Landesjugendensemble Neue Musik!

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin wurde 2013 gegründet. Es setzt sich in innovativen Programmen mit der Musik seit der klassischen Moderne auseinander. Dabei hat es immer auch Werke lebender Komponistinnen und Komponisten aufgeführt – und uraufgeführt.


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Winter-Arbeitsphase 2022

Die Anmeldung ist geöffnet! In den Winterferien 2022 wird das LJE Neue Musik Berlin wieder ein spannenendes Programm einstudieren und aufführen, unter der Leitung von Jobst Liebrecht.

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Workshopzeit beim Jungen Musiklabor Berlin!

Im November wird die Komponistin Babette Koblenz einen spannenden Workshop zum Thema Rhythmus in der Neuen Musik anbieten.

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Sommer-Konzert 2021

treibstoff

Am Samstag war Konzert! Am 7. August 2021 spielte das Landesjugendensemble Neue Musik in der Villa Elisabeth Unter der Leitung von Catherine Larsen-Maguire erkundete es musikalisches Neuland, u. a. in der Uraufführung eines Werks der jungen Komponistin Elisa Franke.

Das erste Konzert vor Live-Publikum nach eineinhalb Jahren machte auch die Medien neugierig: rbbKultur widmete ihm zwei Beiträge, Dirigentin Catherine Larsen-Maguire war Gesprächspartnerin in Arnt Cobbers’ Podcast „Klassik viral“ am 8. August.



NÄCHSTE TERMINE

Termine: Landesjugendensemble Neue Musik
31
JAN

Winter-Arbeitsphase

31.01.2022 - 05.02.2022 - ganztägig

Datum: 31.01.2022 - 05.02.2022
Uhrzeit: ganztägig
Veranstalter: Landesmusikrat Berlin e. V.

Künstlerische Leitung: Jobst Liebrecht

Termine
31. Januar bis 5. Februar 2022: Proben
6. Februar 2022: Generalprobe und Konzert, Werner-Otto-Saal, Konzerthaus Berlin

Programm
Frederic Rzweski: Les moutons de Panurge (1969)
Babette Koblenz: Walking on the sun (1982)
Matthias Kaul: Bell Air (2010)
Lutz Glandien: und war es noch still (1989)
George Kranz: Din din daa (1983)
Charlotte Seither: Fünf Stücke um den Fluss zu queren für Orchester (2012)

Instrumente
Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Querflöte, Horn, E-Gitarre, E-Bass, Schlagwerk, Klavier

06
FEB

Winterkonzert

06.02.2022 - 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Datum: 06.02.2022
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:00 Uhr
Ort: Konzerthaus Berlin, Werner-Otto-Saal
Veranstalter: Landesmusikrat Berlin e. V.

Programm
Frederic Rzweski: Les moutons de Panurge (1969)
Babette Koblenz: Walking on the sun (1982)
Matthias Kaul: Bell Air (2010)
Lutz Glandien: und war es noch still (1989)
Charlotte Seither: Fünf Stücke um den Fluss zu queren für Orchester (2012)

Dirigent: Jobst Liebrecht


BERICHTE

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Auf den Spuren Schönbergs und Eislers (17.11.2017)

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin mit "PASSAGEN" in der Akademie der Künste
  • Exklusives musikalisches Rahmenprogramm zur AdK-Ausstellung
  • Erstmalig spielt das Ensemble den „Vater der Moderne“ – Arnold Schönberg 

Das Landesjugendensemble spielt am Sonntag, 26. November das einzige Konzert im Rahmen der Ausstellung der Akademie der Künste „Benjamin und Brecht. Denken in Extremen“. Unter dem Stichwort „Passagen“ nimmt das Ensemble Themen Bertolt Brechts und Walter Benjamins auf und lässt sie das Konzertprogramm bestimmen: Die Zeitgenossen Arnold Schönberg und Hanns Eisler reflektieren „Moderne“ und „Massengesellschaft“ in ihrer Musik. John Cage und Mauricio Kagel führen die Motive in die Gegenwart.

Zum ersten Mal widmet sich das Landesjugendensemble dem „Vater der Moderne“[1]Arnold Schönberg. Seine „Kammersinfonie Nr. 2“ spiegelt die kulturhistorischen Bruchlinien ihrer Entstehungsszeit wider. Walter Benjamin extrahierte aus der Großstadtwirklichkeit der 1930er Jahre die „Dialektik der Moderne“. Eisler dramatisiert diese Thematik in seiner Orchestersuite „Dans les Rues“. Als Filmmusik komponiert ist sie ein Beispiel für die von Brecht propagierte Gebrauchskunst.

Im Sinne Benjamins und Brechts bietet das Programm neben Musikgenuss Erkenntnis und Sinn. Das moderne „gesellschaftliche Substrat“ der Kunst erkennt Benjamin in Baudelaires Flaneurs-Stadtbetrachtungen. Brecht thematisiert es in vielen seiner Schriften. Auch in den beiden modernen Werken des Konzerts ist es zu finden: In Cages „Credo In Us“ sind Radio und Plattenspieler nicht mehr Agenten der Reproduktion. Die Medienreflexion macht sie vielmehr zu Akteuren in der Produktion. Kagel funktioniert umgekehrt das Musikerensemble in „Orchestrion-Straat“ zum „Automaten“ um. Das Musikwerk wird gleichzeitig zu einer Form der Kunst-Unterhaltung. Vielleicht könnte sie eine Entsprechung zu Brechts Suche nach dem sportiven Theatergenuss für alle Klassen sein.


[1] So der Verleger Henri Hinrichsen 1922 in einem Brief an Arnold Schönberg.

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Sonntag, 26.11.2017, 19 Uhr
Akademie der Künste Berlin, Studio, Hanseatenweg 10, 10558 Berlin 

Landesjugendensemble Neue Musik Berlin
Leitung: Gerhard Scherer und Jobst Liebrecht

PASSAGEN - Programm:
Arnold Schönberg (1874-1951): Kammersinfonie Nr. 2 (1906-16/1939)
Hanns Eisler (1898-1962): Suite für Orchester Nr. 5 op. 34 aus der Musik zum Film „Dans les Rues“ (1933)
John Cage (1912-1992): Credo In Us (1942)
Mauricio Kagel (1931-2008): Orchestrion-Straat für Kammerensemble (1995/96) 

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