Instrument des Jahres

Seit 2010 ernennt der Landesmusikrat Berlin in Zusammenarbeit mit dem Landesmusikrat Schleswig-Holstein ein Instrument zum "Instrument des Jahres". 2017 kam Brandenburg hinzu, mit dem Jahr 2018 werden außerdem  Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Thüringen, Saar und Sachsen mit dabei sein. Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen Instrumente, die mehr Beachtung verdienen bzw. die zu einseitig betrachtet werden oder bei denen es Schwierigkeiten gibt, den musikalischen Nachwuchs für sie zu interessieren. 2010 war dies der Kontrabass, 2011 die Posaune, 2012 das Fagott, 2013 die türkische Langhalslaute Bağlama und für das Jahr 2014 wurde die Bratsche als "Instrument des Jahres" erkoren.

Neugier und Aufmerksamkeit für diese Instrumente zu wecken, ihnen zu neuer Popularität zu verhelfen, ist das Ziel des Projekts "Instrument des Jahres". In vielfältigen Konzerten, Workshops und Veranstaltungen soll für die spezifischen Klangfarben, Spieltechniken, Feinheiten des Instruments begeistert und neugierig gemacht werden.

Das Landesjugendorchester Berlin setzt in den Abschlusskonzerten seiner Arbeitsphase ein Konzert für das Instrument des Jahres auf das Programm. Workshops, Meisterkurse, Symposien und zahlreiche Veranstaltungen rund um das Instrument des Jahres werden vom Landesmusikrat gesammelt, veröffentlicht und beworben.


Instrument des Jahres 2018 - Cello

Die Landesmusikräte Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Thüringen, Saar, Sachsen und Schleswig-Holstein haben das Violoncello zum "Instrument des Jahres" 2018 gekürt!

Unter dem Dach der Landesmusikräte werden die Aktivitäten zum Projekt länderspezifisch gebündelt und so ein Netzwerk zwischen denen geschaffen, die sich auf unterschiedliche Weise dem Cello verschrieben haben: InstrumentenbauerInnen, professionelle CellistInnen, aktive AmateurmusikerInnen, KomponistInnen, MusikschülerInnen und ZuhörerInnen.

In Berlin haben die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker die Schirmherrschaft übernommen und den Schwerpunkt auf Cello-Ensembles gelegt. Um besonders die bezirklichen Musikschulen zu fördern, werden Philharmoniker im Rahmen des Projektes junge Nachwuchs-Ensembles aus den bezirklichen Musikschulen unterrichten.

Wie in jedem Jahr gibt der Landesmusikrat Berlin eine Broschüre mit Veranstaltungen rund um das Cello heraus, die im Landesmusikrat, den Musikbibliotheken und Musikschulen ausliegt und beim Landesmusikrat auch bestellt werden kann.


Pressekonferenz zur Eröffnung des Cello-Jahres

Das Cello-Jahr ist offiziell eröffnet! In der Philharmonie konnten am 18. Januar 2018 Pressevertreter und Cello-Interessierte einen Einblick in das Projekt erhalten. Nach der Begrüßung durch die Intendantin der Berliner Philharmoniker Andrea Zietzschmann erläuterte die Präsidentin des Landesmusikrates Hella Dunger-Löper die Geschichte des Projekts und Schwerpunkte für 2018. Die Vertreter der Schirmherren Ludwig Quandt und Martin Menking berichteten von ihren Zielen für das Cello-Jahr, das Augenmerk soll besonders auf das Ensemblespiel gerichtet sein. Ina Finger, die Leiterin der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg und Mitglied im LMR-Präsidium sprach zur Bedeutung des Projekts für die Berliner Musikschulen.

Anwesend war bei der Eröffnung auch Kultursenator Dr. Klaus Lederer, der seinen ersten Cello-Unterricht erhielt. Er sagte: „Es ist wunderbar, dass das Cello-Jahr 2018 viele Menschen miteinander verbindet, die sich auf ganz unterschiedliche Weise für das Instrument interessieren: nicht nur CellistInnen sondern auch MusiklehrerInnen und –schülerInnen, InstrumentenbauerInnen, OrganisatorInnen von Ausstellungen. Einige von ihnen sind heute hier. Ich freue mich, dass die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker die Schirmherrschaft übernommen haben und einen Schwerpunkt auf die Arbeit mit Musikschulensembles legen wollen. Die 12 Berliner Musikschulen, für die ich seit 2017 auch verantwortlich bin, sind uns in dieser Stadt wichtig. Schritt für Schritt wollen wir sie weiter stärken.“


NÄCHSTE TERMINE

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Termine: Instrument des Jahres
24
FEB

Berliner Meisterkurs für Cello mit Konstantin Manaev

24.02.2018 - 25.02.2018 - ganztägig

Datum: 24.02.2018 - 25.02.2018
Uhrzeit: ganztägig
Ort: Internationale Musikakademie Anton Rubinstein, Joachim-Friedrich-Str. 48, 10711 Berlin
Veranstalter: Internationale Musikakademie Anton Rubinstein

Programm:
Der Cellist Konstantin Manaev, der seit 2012 in Berlin lebt, tritt als Solist inzwischen regelmäßig in ganz Europa auf. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke vom frühesten Barock bis in die Moderne.

Ab dem Wintersemester 2016/17 ist Konstantin Manaev als Dozent für Violoncello an der Internationalen Musikakademie Anton Rubinstein Berlin tätig. Jede/r aktive Kursteilnehmer/in des Meisterkurses erhält jeweils zwei Unterrichtsstunden bei Konstantin Manaev.

Teilnahmegebühr:
300 € aktiv
Pianobegleitung 90 €
40 € passiv

Anmeldung bis 01.02.2018 unter rubinstein-akademie.de

06
MÄR

Akademie für Alte Musik Berlin mit Jean-Guihen Queyras

06.03.2018 - 20:00 Uhr

Datum: 06.03.2018
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin
Veranstalter: Konzerthaus Berlin

Konzertmeister:
Georg Kallweit

Solist:
Jean-Guihen Queyras, Violoncello

Programm:
Luigi Boccherini: „Musica notturna delle strade di Madrid" à 5 C-Dur op. 30 Nr. 6
Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester D-Dur op. 101 Hob VIIb:2
Ignaz Josef Pleyel: Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 52 c-Moll Hob I:52

Die Akademie für Alte Musik Berlin und Ausnahme-Cellist Jean-Guihen Queyras widmen sich nach ihrem gefeierten Vivaldi-Projekt nun dem Goldenen Zeitalter des Cellospiels. Haydns D-Dur-Konzert ist ein Glanzlicht seines gesamten Schaffens. Es entstand für Anton Kraft, den begnadeten Cellisten des von Haydn auf Schloss Esterhazý geleiteten Orchesters. Dort zählte auch Ignaz Joseph Pleyel zu seinen Schülern, als Komponist nicht nur von Mozart hochgeachtet, waren Pleyels Werke außerordentlich beliebt und sind heute eine lohnende Wiederentdeckung. Mit Boccherini ist ein dritter Cellovirtuose mit im Bunde und zugleich einer der ersten italienischen Komponisten, der sich auch intensiv der Kammermusik widmete. Seine Musica notturna schildert verschmitzt das nächtliche Treiben auf den Straßen Madrids. Einen markanten Schlusspunkt setzt Haydns c-Moll-Symphonie aus seiner „Sturm und Drang“‐Phase, ein Meilenstein auf dem Weg zu Beethovens Fünfter.

Eintritt:
16 € bis 56 €

Tickets:
Konzerthaus Webshop

07
MÄR

Paolo Bonomini und Maria Yulin

07.03.2018 - 20:00 Uhr

Datum: 07.03.2018
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Pianosalon Christophori in den Uferhallen, Uferstr. 8, 13357 Berlin
Veranstalter: Pianosalon Christophori

Solisten:
Paolo Bonomini, Violoncello
Maria Yulin, Piano

Programm:
Sergei Rachmaninoff: Two Pieces, op. 2, Prélude, Danse Orientale
Francis Poulenc: Cello Sonata FP 143
Claude Debussy: Nocturne and Scherzo L. 26
Sergei Rachmaninoff: Cello Sonata op. 19

Eintritt:
25 € (Getränke inklusive)

Reservierung:
www.konzertfluegel.com

08
MÄR

Konzert mit Cello Duello

08.03.2018 - 20:00 Uhr

Datum: 08.03.2018
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Konzerthaus Berlin, Kleiner Saal, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin
Veranstalter: Metamorphosen Berlin

Cello Duello:
Jens Peter Maintz, Violoncello
Wolfgang Emanuel Schmidt, Violoncello

Eintritt:

20 €, ermäßigt 10 €
Junge Cello-Schüler und Studierende 5 € (Ticketbestellung erfolgt unter Nennung des Kennworts „Jugend musiziert“ per E-mail an wes@metamorphosenberlin.com - Solange der Vorrat reicht!)

13
MÄR

Finnish Radio Symphony Orchestra mit Sol Gabetta

13.03.2018 - 20:00 Uhr

Datum: 13.03.2018
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin
Veranstalter: Konzertdirektion Hans Adler

Dirigent:Hannu LintuSolistin:Sol Gabetta, VioloncelloProgramm:Igor Strawinsky: Sinfonie in drei SätzenBohuslav Martinů: Cellokonzert Nr. 1Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82Die argentinische Cellistin Sol Gabetta bringt die Seelen ihrer Zuhörer zum Schwingen. Der Kraft und Intensität ihres Spiels, getrieben von Leidenschaft, kann sich kaum jemand entziehen.

Bei dieser Stippvisite in Berlin spielt sie mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Hannu Lintu das zauberhafte Cellokonzert von Martinů. Wunderbar hat der tschechische Komponist hier die Volksmusik seiner Heimat mit der Musiksprache des 20. Jahrhunderts verknüpft. Der virtuose Solopart ist dabei sehr vertrackt durch zahlreiche rhythmische Verschiebungen, vermittelt aber ebenso Gefühle großer Schönheit. Flankiert wird das Werk von Strawinskys Sinfonie in 3 Sätzen und der 5. Sinfonie des finnischen Nationalkomponisten, Jean Sibelius, der auf einer scheinbar niemals enden wollenden Suche nach dem perfekten Klang drei Anläufe für seine Sinfonie Nr. 5 benötigte. Ein "Ringen mit Gott" nannte Sibelius schließlich den sich über fünf Jahre erstreckenden Entstehungsprozess dieses Meisterwerkes.

Eintritt:
ab 40 €

Reservierung:
Webshop www.musikadler.de oder unter 030 - 826 47 27


BERICHTE

Bild zum Artikel Das Violoncello ist

Das Violoncello ist "Instrument des Jahres" 2018 (15.11.2017)

Bild zum Artikel Das Violoncello ist

Die Landesmusikräte Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Thüringen, Saar, Sachsen und Schleswig-Holstein haben das Violoncello zum "Instrument des Jahres" 2018 gekürt!

Unter dem Dach der Landesmusikräte werden die Aktivitäten zum Projekt länderspezifisch gebündelt und so ein Netzwerk zwischen denen geschaffen, die sich auf unterschiedliche Weise dem Cello verschrieben haben: InstrumentenbauerInnen, professionelle CellistInnen, aktive AmateurmusikerInnen, KomponistInnen, MusikschülerInnen und ZuhörerInnen.

In Berlin haben die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker die Schirmherrschaft übernommen und den Schwerpunkt auf Cello-Ensembles gelegt. Um besonders die bezirklichen Musikschulen zu fördern, werden Philharmoniker im Rahmen des Projektes junge Nachwuchs-Ensembles aus den bezirklichen Musikschulen unterrichten.

Wie in jedem Jahr gibt der Landesmusikrat Berlin eine Broschüre mit Veranstaltungen rund um das Cello heraus, die im Landesmusikrat, den Musikbibliotheken und Musikschulen ausliegt und beim Landesmusikrat auch bestellt werden kann.

Das Projekt "Instrument des Jahres" entstand im Jahr 2008 in Schleswig-Holstein (Klarinette). Seither wurde folgenden Instrumenten jeweils ein Jahr gewidmet: der Trompete (2009), dem Kontrabass (2010), der Posaune (2011), dem Fagott (2012), der Gitarre bzw. der Bağlama (2013), der Bratsche (2014), dem Horn (2015), der Harfe (2016) und der Oboe (2017).

Nähere Informationen zu Aktivitäten in Berlin finden Sie hier: www.landesmusikrat-berlin.de

Auf der Schleswig-Holsteinischen Website www.instrument-des-jahres.de werden länderübergreifend umfangreiche Informationen zum Instrument und zu ausgewählten Veranstaltungen zusammengestellt und laufend aktualisiert.

Kontakt in Berlin:
Landesmusikrat Berlin e.V.
Bettina Bröder
Mail: presse@landesmusikrat-berlin.de
Tel. 030 3973 1087 

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Oboissimo! - Ein Tag für die Oboe (22.10.2017)

  • Tag der Oboe: 22.10., 10-21 Uhr, Universität der Künste, Joseph-Joachim-Saal, Bundesallee 1-12
  • Ein Höhepunkt im Projektjahr des Landesmusikrats: „Oboe – Instrument des Jahres 2017“

 Am kommenden Sonntag wird der Joseph-Joachim-Saal der Universität der Künste zur Anlaufstelle für alle Oboistinnen und Oboe-Interessierten in Berlin. Der Landesmusikrat Berlin widmet dem Instrument des Jahres 2017 einen ganzen Tag mit Konzerten, Ausstellung eines Berliner Oboenbauers, Kinderprogramm und Diskussionsrunde.

Kinderprogramm zum Mitmachen, Nachwuchs-Talente und Konzert der Profis

Der Tag beginnt mit einem Mitmach-Programm für Kinder: Wer wollte nicht schon immer wissen, wie viele Klappen eine Oboe hat und warum so viele andere Hebel und interessante mechanische Vorrichtungen an diesem Holzrohr befestigt sind? Berliner Musikschüler begleiten die handwerklichen Erkundungen der Oboe und zeigen, wie das filigrane Holzrohr klingt.

Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach präsentieren die Oboe in einem kleinen Konzert am Vormittag, am Nachmittag stellt das Faboi Doppelrohrquartett mit Profis aus den Berliner Orchestern den Zusammenklang der „Oboengeschwister“ Englischhorn, Oboe, Oboe d’amore und Bassoboe mit dem Fagott vor.

Kontraste im Programm – Risiken und Nebenwirkungen im Beruf

Im Vortrag „Von der Barockoboe bis zu Bassoboe“ kann man erfahren, wie sich das Instrument quer durch die Jahrhunderte entwickelt hat, im Konzert „Kontraste“ stellt die Abteilung „Alte Musik“ der Universität der Künste unter Beweis, dass sowohl die Alte als auch die Neue Musik ein spannendes und facettenreiches Repertoire für die Oboe bietet. In der Gesprächsrunde am Nachmittag berichten Oboisten der Berliner Philharmoniker, der Staatskapelle, des Deutschen Symphonieorchesters und des Konzerthausorchesters, welche Risiken und Nebenwirkungen der Oboistenberuf mit sich bringt.

Der Konzertabend gehört den Oboe-Studenten der Universität der Künste. Auf dem Sprung in die Konzertkarriere  bringen Sie Oboenwerke quer durch die Epochen zu Gehör.

Zwischen allen Programmbeiträgen wird es reichlich Gelegenheit zum Lauschen und Fragen sowie für Ausprobieren und Gespräche geben.

Der Eintritt ist frei!

Das Programm im Überblick:

10:00               Kinderprogramm „Wie viele Klappen hat eine Oboe?“ mit Konzertbeiträgen Berliner Musikschüler

11:00               Konzert der Oboenschüler des Musikgymnasiums C. Ph. E. Bach

13:00               Vortrag „Von der Barockoboe bis zur Bassoboe“

14:30               Kleines Konzert mit dem Faboi Doppelrohrquartett

16:00               „Oboisten im Beruf – Risiken und Nebenwirkungen“ Talkrunde mit prominenten Oboisten der Berliner Musikszene

17:30               Kontraste: Die Oboe in der Alten und Neuen Musik

19:30               Vortragsabend der Oboenklassen Prof. Washington Barella und Xenia Löffler (UdK Berlin)

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Die Oboe ist das Instrument des Jahres 2017 (02.01.2017)

Die neue Veranstaltungsbroschüre ist ab sofort in der Geschäftsstelle des Landesmusikrats Berlin erhältlich und online bereitgestellt

Die Landesmusikräte Berlin und Schleswig-Holstein haben die Oboe zum Instrument des Jahres 2017 gekürt! Die Schirmherrschaft für Berlin hat der renommierte Oboist und Pädagoge Prof. Burkhard Glaetzner übernommen. Aufs Neue hat der Landesmusikrat Berlin Informationen zu Veranstaltungen rund um die Oboe gesammelt und in einer Broschüre herausgegeben, die druckfrisch vorliegt.

Zu den Höhepunkten in der ersten Jahreshälfte gehören im Januar und Februar hochkarätig geleitete Meisterkurse beim Holzblasinstrumenten-Bauer Frank & Meyer mit Albrecht Mayer und Prof. Ingo Goretzki sowie Konzerte mit Studierenden aus den Oboenklassen der Universität der Künste und der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Im März führen Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters mit den Triosonaten für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo des Bach-Zeitgenossen Jan Dismas Zelenka eine wahre Rarität auf. Das Faboi Doppelrohrquartett präsentiert neben der Oboe auch Englischhorn, Oboe d’amore und Bassoboe. Am Tag der offenen Tür der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg spielt die Oboe die Hauptrolle, die Musikschule bietet außerdem Workshops zu historischen Blasinstrumenten an.

Im April steht traditionell ein Werk für das Instrument des Jahres auf dem Programm des Landesjugendorchesters Berlin. Am Ostermontag (17.04.2017) wird es die Sinfonia Concertante für Oboe, Fagott, Violine, Violoncello und Orchester von Joseph Haydn sein, in der junge Jugend-musiziert-Preisträger und ehemalige LJO-Mitglieder als Solisten mit dem Orchester unter der Leitung von Johannes Klumpp auftreten.

Die Broschüre „Oboe – Instrument des Jahres 2017. Veranstaltungsprogramm Januar-Juni 2017“ liegt ab sofort in der Geschäftsstelle des Landesmusikrats oder als Download auf der Homepage des Landesmusikrats vor. Alle Veranstaltungen sind dort auch im fortlaufend ergänzten Kalendarium veröffentlicht.

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Symposium zur historischen Harfe im Jahr der Harfe (19.11.2016)

Mit einem weiteren Höhepunkt rundet sich das Jahr der Harfe ab. Unter der Leitung von Judy Kadar findet in Kooperation mit der Leo Kestenberg Musikschule und dem Landesmusikrat Berlin am kommenden Wochenende ein Symposium zur historischen Harfe statt.

Internationale WissenschaftlerInnen und HarfenistInnen beleuchten das vielsaitige Instrument in seiner Entwicklung durch die Jahrhunderte: Von der Harfe in Mesopotamien über Begegnungen mit der Harfe in byzantinischer Zeit und das Goldene Zeitalter der Harfe im 15. Jahrhundert bis zu außergewöhnlichen Harfen mit Schnarrenzug aus dem 18. Jahrhundert. Musikalische Einlagen zwischen den Vorträgen und eine Podiumsdiskussion bieten Gelegenheit zum Austausch und farbenreiche Klangeindrücke der historischen Instrumente.

Publikum ist herzlich willkommen, die Vorträge mit musikalischen Einlagen und die Konzerte zu hören:

Samstag, 19.11.2016

10:00 - 12.30 Uhr

Die Harfe in Mesopotamien, Birgit Ammon-Lassen

Begegnungen mit der Harfe in byzantinischer Zeit, PD Dr. Dietmar Najock

The harp in Jan van Eyck’s Gent altarpiece, Yves D'Arcizas

 

14.00 - 16.00 Uhr

Surprising Harp Consorts in the 16th and 17th Century, Dr. Julia H. Schröder

Harp playing in Spain and the Americas during the XVI century, Prof. Dr. Egberto Bermudez

 

16.20 - 18.00 Uhr

Über die Harfen im Germanischen Nationalmuseum, Dr. Dieter Krickeberg

Die Gotischen Harfen aus dem Museum in Leipzig und Rom, Eric Kleinman

 

Sonntag, 20.11.2106

10.00 - 12.30 Uhr

Das Goldene Zeitalter der Harfe im 15. Jahrhundert, Judy Kadar

"The most perfect instrument". On continuo playing in 17th century sources, Hannelore Devaere

Die Harfe in der Oper "Orfeo" von Claudio Monteverdi, Loredana Gintoli

 

14.00 - 15.30 Uhr

Podiumsdiskussion über sogenannte "Gotische Harfen", Moderation Dr. Dieter Krickeberg

Among the Earliest Harps: Elam versus Iran, Prof. Dr. Bo Lawergren

 

15:50 - 16:40 Uhr

Zwei außergewöhnliche Harfen aus dem 18. Jahrhundert: Harfe , mit Schnarrenzug (anon.) und Hakenharfe von Jakob Hochbrucker, Pepe Rasmus Weissgerber 

Ort: Kammermusiksaal Friedenau, Isoldestraße 9, 12159 Berlin

Konzerte:

Samstag, 19. November 2016, 20.00 Uhr
Konzert mit historischen Harfen

Loredana Gintoli (ital. dreireihige Harfe), Hannelore Devaere (ital. und span. zweireihige Harfe), COLLAGE – forum für frühe musik berlin

Sonntag, 20. November 2016, 17.00 Uhr
Konzert „Die Winkelharfe von Japan bis Spanien“

Tomoko Sugawara, Kugo (historische japanische Harfe)
Kammermusiksaal Friedenau, Isoldestraße 9, 12159 Berlin

Anmeldung und weitere Informationen: Birgit Ammon-Lassen, E-Mail:  birgit_ammon@web.de

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Bild zum Artikel Zooführungen zum Horn mit Sarah Willis - im Film auf Deutsche Welle

Zooführungen zum Horn mit Sarah Willis - im Film auf Deutsche Welle

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In Sonderführungen durch den Berliner Zoo präsentierten Zooveterinär Dr. Andreas Ochs und Sarah Willis, Hornistin der Berliner Philharmoniker, dieHornträger unter den Tieren und erklärten, wie aus dem Tier-Horn das Wald-Horn wurde. Die Besucher hatten dabei viel Spaß, was der kleine Filmbeitrag aus der Reihe "Sarahs's Music" auf Deutsche Welle beweist:

http://www.dw.com/de/das-horn-instrument-des-jahres-2015

 

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TAG DES HORNS am 31. Oktober 2015

Samstag, 31. Oktober 2015 | 11.00-21.00 Uhr | Eintritt frei

TAG DES HORNS

Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, Marstall, Krönungskutschensaal, Schlossplatz 7, 10178 Berlin

Auch 2015 widmet der Landesmusikrat Berlin als weiteren Höhepunkt des Veranstaltungsjahres dem Instrument des Jahres einen eigenen Tag. Im Mittelpunkt steht die Musikpädagogik, der Hornunterricht – vor allem an der Musikschule: Erfahrene Hornpädagoginnen und -pädagogen tauschen sich in der Diskussionsrunde am Round Table über Formen des Unterrichtens und Horn-spezifische Schwierigkeiten aus, Publikum ist hierzu herzlich willkommen. Ihre Schülerinnen und Schüler erproben sich und ihr Instrument im gemeinsamen Workshop und erhalten Tipps von den angehenden Profis, den Hochschulstudent/-innen. In der offenen Masterclass unterrichtet die Schirmherrin des Projekts und renommierte Horn-Pädagogin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Prof. Marie-Luise Neunecker.

Ein Tag der Begegnung mit dem Horn und durch das Horn. Junge Hornschüler/-innen und ihre Lehrer/-innen treffen Student/-innen und  Dozent/-innen, tauschen sich aus, hören einander zu und musizieren miteinander. Dabei wird das Horn immer im Mittelpunkt stehen – bis zur gemeinsamen Horn-Session mit dem bekannten russischen Jazzhornisten Arkadyi Shilkloper.

Mit Prof. Marie-Luise Neunecker, Arkadyi Shilkloper, Studentinnen und Studenten der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Hornlehrerinnen und -lehrern von Berliner Musikschulen und deren Schülerinnen und Schülern

Programm (Änderungen vorbehalten):

11.00 Uhr - Begrüßung und musikalischer Auftakt 
                     "The Horn Call - Wen das Horn ruft" - Vortrag Prof. Dr. Robert Leicht

12.00 Uhr - Round Table zur Hornmethodik – Ein Erfahrungsaustausch zu den Themen:

  • Ansatz und Stütze beim Hornspiel
  • Motivation und richtiges Üben
  • Unterrichtsmethodik und Aufbau

Moderation: Winfried Szameitat

14.00 Uhr - Offene Masterclass für interessierte Laien und den musikalischen Nachwuchs mit Prof. Marie-Luise Neunecker

16.00 Uhr - „Weg zur musikalischen Freiheit“ – Workshop mit Arkadyi Shilkloper

19.00 Uhr - Gemeinsames Abschlusskonzert –  Horn-Session

weitere Informationen und Anmeldeformular

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Kein Witz: Bratschisten des Konzerthausorchesters huldigen dem Instrument des Jahres 2014

Mit einem kleinen Videobeitrag steuern die Bratschisten des Konzerthausorchesters einen musikalischen Kommentar zum Projekt "Bratsche - Instrument des Jahres 2014" bei, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten: Kleiner Videobeitrag des Konzerthauses Berlin zur "Bratsche - Instrument des Jahres 2014

Bild zum Artikel Bağlama-Konzert von Sinem Altan mit dem LJO - jetzt auf Youtube

Bağlama-Konzert von Sinem Altan mit dem LJO - jetzt auf Youtube

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2013 war das Jahr der Bağlama. Der Landesmusikrat vergab einen Kompositionsauftrag an die junge, in Berlin lebende türkischstämmige Komponistin Sinem Altan, die ein Konzert für das "Instrument des Jahres" schrieb. Das Landesjugendorchester brachte das Konzert unter der Leitung von Johannes Klumpp und mit dem Bağlama-Virtuosen Özgür Ersoy als Solist am 10. Oktober 2013 im Konzerthaus Berlin zur Uraufführung.

Hier finden Sie 3 Video-Sequenzen von der Probenarbeit zum Konzert "don't bind me":

1. Fragment

2. Fragment

3. Fragment

Erfreulicherweise motivierte das Jahr der Bağlama den Musikverlag Ries & Erler zu zwei Herausgaben: Am 22. Oktober 2013 stellte der Verlag in der Musikalienhandlung Riedel das erste deutschsprachige Bağlama-Lehrbuch (mit englischer Übersetzung) von Özgür Ersoy vor.

Das Konzert für Bağlama und Orchester von Sinem Altan, im Auftrag des Landesmusikrates Berlin entstanden, wurde ebenfalls von Ries & Erler verlegt und ist ab sofort im Handel erhältlich.

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Ausstellung über die Oboisten der Berliner Philharmoniker noch bis Ende April

Aus Anlass des Oboenjahres 2017 stellt das Archiv der Berliner Philharmoniker in einer kleinen Ausstellung im Südfoyer die Oboisten des Orchesters vor – angefangen von Fritz Müller und Jakob Lechner, beide zu den Gründungsvätern der Philharmoniker gehörend, bis hin zu den Mitgliedern der heutigen Oboengruppe Jonathan Kelly, Albrecht Mayer, Christoph Hartmann, Andreas Wittmann und Dominik Wollenweber.

Neben privaten Fotos, Bilddokumenten von Konzerten und Proben sowie Programmheften und Tonaufnahmen, die deutlich machen, dass die Oboisten immer wieder auch als Solisten in Erscheinung traten und treten, zeigt die Ausstellung auch die Sammlung an Mundstücken aus dem Nachlass von Helmut Schlövogt und Werkzeuge, die ein Oboist zur Herstellung seines Doppelrohrblattmundstücks braucht. Die Ausstellung dauert bis Ende April 2017.

https://www.berliner-philharmoniker.de/news/detail/oboisten-der-berliner-philharmoniker/