Instrument des Jahres

Seit 2010 ernennt der Landesmusikrat Berlin in Zusammenarbeit mit dem Landesmusikrat Schleswig-Holstein ein Instrument zum "Instrument des Jahres". Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen Instrumente, die mehr Beachtung verdienen bzw. die zu einseitig betrachtet werden oder bei denen es Schwierigkeiten gibt, den musikalischen Nachwuchs für sie zu interessieren. 2010 war dies der Kontrabass, 2011 die Posaune, 2012 das Fagott, 2013 die türkische Langhalslaute Bağlama und für das Jahr 2014 wurde die Bratsche als "Instrument des Jahres" erkoren.

Neugier und Aufmerksamkeit für diese Instrumente zu wecken, ihnen zu neuer Popularität zu verhelfen, ist das Ziel des Projekts "Instrument des Jahres". In vielfältigen Konzerten, Workshops und Veranstaltungen soll für die spezifischen Klangfarben, Spieltechniken, Feinheiten des Instruments begeistert und neugierig gemacht werden.

Das Landesjugendorchester Berlin setzt in den Abschlusskonzerten seiner Arbeitsphase ein Konzert für das Instrument des Jahres auf das Programm. Workshops, Meisterkurse, Symposien und zahlreiche Veranstaltungen rund um das Instrument des Jahres werden vom Landesmusikrat gesammelt, veröffentlicht und beworben.


Die Oboe ist Instrument des Jahres 2017!

Schirmherr: Prof. Burkhard Glaetzner

Beim Kennenlernen und Erleben des Instruments, seiner Musik und Entwicklung vom griechischen Aulos über Ommer und Schalmei, Barockoboe und Oboe d'amore bis zur modernen Oboe können Sie uns begleiten!

Die Programmbroschüre zum Instrument des Jahres 2017 ist in der Geschäftsstelle des Landesmusikrats erhältlich. Hier kann man sie als Datei herunterladen:

Oboe - Instrument des Jahres 2017. Veranstaltungsprogramm Januar-Juni 2017

Oboe - Instrument des Jahres 2017. Veranstaltungsprogramm August-Dezember 2017

Die Presse nahm die Ankündigung des Oboenjahres auf und berichtete breit über das Instrument des Jahres 2017:

Hamburger Abendblatt, 03.01.2017

NDR, 11.01.2017

Neues Deutschland, 03.01.2017

Bergedorfer Zeitung, 03.01.2017

rbb Kulturradio am Vormittag, 03.01.2017 (Ein Porträt von Cornelia de Reese) 

Focus online, 02.01.2017

arcor.de, 02.01.2017

Berliner Morgenpost, 03.01.2017

welt.de (N24), Kultur Kompakt, 03.01.2017

Musiktreff.info, 03.01.2017

wetter.de, 02.01.2017

NDR 1 Niedersachsen brachte am 28.04.2015 ein Instrumentenporträt Oboe: Die Solo-Englischhornistin der NDR Radiophilharmonie stellte ihr Instrument vor. 


NÄCHSTE TERMINE

30
SEP

Vielfalt der Zupfmusik und Oboe

30.09.2017 - 17:00 Uhr

Datum: 30.09.2017
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Ort: Universität der Künste, Joseph-Joachim-Konzertsaal, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin

Landeszupforchester Berlin 
Teg'ler Zupforchester
Köpenicker Zupforchester 
Landesjugendgitarrenorchester
sowie Solisten mit Theorbe und Bağlama

Oboe solo: Birgit Schmieder

Musikalische Leitung: Symeon Ioannidis

Programm:
Dietrich Erdmann: Movimenti für Oboe, Zupforchester und Schlagzeug 
Konrad Wölki: Concertino d-Moll für Oboe und Zupforchester

Veranstalter: Bund Deutscher Zupfmusiker Landesverband Berlin e.V.

07
OKT

Oboe - Band - Breite

07.10.2017 - 12:00 Uhr

Datum: 07.10.2017
Uhrzeit: 12:00 Uhr
Ort: Leo Kestenberg Musikschule Tempelhof-Schöneberg, Haus am Kleistpark, Grunewaldstraße 6-7, 10823 Berlin

Konzept und Arrangements: Matthias Haase

Die Leo Kestenberg Musikschule stellt die Oboe in ihrer ganzen Bandbreite vor: Von Oboe solo, Trio und Quintett bis zu Arien mit obligater Oboe und Oboenband ist das Instrument in den verschiedensten Besetzungen vertreten. Werke vom Barock bis Jazz erklingen auf Oboe, Oboe d’amore, Englischhorn und Barockoboe. Es spielen Schülerinnen und Schüler von Silke Jannasch, Vildan Altınsöz Yıldırım und Matthias Haase sowie Gäste.

 

Veranstalter: Leo Kestenberg Musikschule Tempelhof-Schöneberg
Eintritt frei

07
OKT

Bläserfest zum 90. Jubiläum der Musikschule Paul Hindemith Neukölln

07.10.2017 - 15:00 Uhr

Datum: 07.10.2017
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Ort: Kulturstall Schloss & Gutshof Britz, Alt-Britz 81, 12359 Berlin

 

In dem schönen Gelände von Schloss & Gutshof Britz präsentiert sich die Familie der Blasinstrumente vielfältig und farbenfroh. Seit 2002 veranstaltet die Musikschule Paul Hindemith Neukölln regelmäßig ein Bläserfest. Mit dabei sind natürlich diverse Bläserensembles und die Blasorchester der Musikschule, die diesmal zum Tanz einladen.

Vom Schülervorspiel über Vorträge der Schülerinnen und Schüler der studienvorbereitenden Ausbildung bis hin zum Meisterkonzert reichen die Beiträge. Die Oboe als Instrument des Jahres wird professionell vertreten: Als Special Guest wird Dominik Wollenweber (Solo-Englischhornist der Berliner Philharmoniker) erwartet und im Anschluss kann man mit Frédérique Brillouin die Oboe ausprobieren.

 

Veranstalter: Musikschule Paul Hindemith Neukölln
Eintritt frei

07
OKT

Konzert der Wiener Philharmoniker

07.10.2017 - 18:00 Uhr

Datum: 07.10.2017
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Staatsoper Unter den Linden, Unter den Linden 7, 10117 Berlin

 

Wiener Philharmoniker
Zubin Mehta, Dirigent

Martin Gabriel, Oboe
Sophie Dartigalongue, Fagott
Rainer Honeck, Violine
Robert Nagy, Violoncello

Programm
Johannes Brahms: Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81
Joseph Haydn: Sinfonia concertante für Oboe, Fagott, Violine, Violoncello und Orchester B-Dur Hob.I:105
Béla Bartók: Konzert für Orchester

 

Veranstalter: Staatsoper Unter den Linden
Eintritt: 15 – 120 € zzgl. VVG
Tickets: 030 – 203 54 555

11
OKT

Konzert des Freiburger Barockorchesters

11.10.2017 - 20:00 Uhr

Datum: 11.10.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin

 

Freiburger Barockorchester
Gottfried von der Goltz, Violine und Leitung
Carloyn Sampson, Sopran

Programm
Georg Philipp Telemann:
Ouvertürensuite D-Dur TWV 55:D1 aus dem 2. Teil der „Tafelmusik“
Konzert d-Moll für zwei Chalumeaux, Streicher und Basso continuo TWV 52:d1
Conclusion D-Dur TWV 50:D9 für Oboe, Trompete, Streicher und Basso continuo aus dem 2. Teil der „Tafelmusik“
„Ino“, Kantate TWV 20:41

 

Veranstalter: Freiburger Barockorchester GbR
Eintritt: 25 – 55 € zzgl. VVG
Tickets: 030 – 826 4727


BERICHTE

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Die Oboe ist das Instrument des Jahres 2017 (02.01.2017)

Die neue Veranstaltungsbroschüre ist ab sofort in der Geschäftsstelle des Landesmusikrats Berlin erhältlich und online bereitgestellt

Die Landesmusikräte Berlin und Schleswig-Holstein haben die Oboe zum Instrument des Jahres 2017 gekürt! Die Schirmherrschaft für Berlin hat der renommierte Oboist und Pädagoge Prof. Burkhard Glaetzner übernommen. Aufs Neue hat der Landesmusikrat Berlin Informationen zu Veranstaltungen rund um die Oboe gesammelt und in einer Broschüre herausgegeben, die druckfrisch vorliegt.

Zu den Höhepunkten in der ersten Jahreshälfte gehören im Januar und Februar hochkarätig geleitete Meisterkurse beim Holzblasinstrumenten-Bauer Frank & Meyer mit Albrecht Mayer und Prof. Ingo Goretzki sowie Konzerte mit Studierenden aus den Oboenklassen der Universität der Künste und der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Im März führen Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters mit den Triosonaten für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo des Bach-Zeitgenossen Jan Dismas Zelenka eine wahre Rarität auf. Das Faboi Doppelrohrquartett präsentiert neben der Oboe auch Englischhorn, Oboe d’amore und Bassoboe. Am Tag der offenen Tür der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg spielt die Oboe die Hauptrolle, die Musikschule bietet außerdem Workshops zu historischen Blasinstrumenten an.

Im April steht traditionell ein Werk für das Instrument des Jahres auf dem Programm des Landesjugendorchesters Berlin. Am Ostermontag (17.04.2017) wird es die Sinfonia Concertante für Oboe, Fagott, Violine, Violoncello und Orchester von Joseph Haydn sein, in der junge Jugend-musiziert-Preisträger und ehemalige LJO-Mitglieder als Solisten mit dem Orchester unter der Leitung von Johannes Klumpp auftreten.

Die Broschüre „Oboe – Instrument des Jahres 2017. Veranstaltungsprogramm Januar-Juni 2017“ liegt ab sofort in der Geschäftsstelle des Landesmusikrats oder als Download auf der Homepage des Landesmusikrats vor. Alle Veranstaltungen sind dort auch im fortlaufend ergänzten Kalendarium veröffentlicht.

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Symposium zur historischen Harfe im Jahr der Harfe (19.11.2016)

Mit einem weiteren Höhepunkt rundet sich das Jahr der Harfe ab. Unter der Leitung von Judy Kadar findet in Kooperation mit der Leo Kestenberg Musikschule und dem Landesmusikrat Berlin am kommenden Wochenende ein Symposium zur historischen Harfe statt.

Internationale WissenschaftlerInnen und HarfenistInnen beleuchten das vielsaitige Instrument in seiner Entwicklung durch die Jahrhunderte: Von der Harfe in Mesopotamien über Begegnungen mit der Harfe in byzantinischer Zeit und das Goldene Zeitalter der Harfe im 15. Jahrhundert bis zu außergewöhnlichen Harfen mit Schnarrenzug aus dem 18. Jahrhundert. Musikalische Einlagen zwischen den Vorträgen und eine Podiumsdiskussion bieten Gelegenheit zum Austausch und farbenreiche Klangeindrücke der historischen Instrumente.

Publikum ist herzlich willkommen, die Vorträge mit musikalischen Einlagen und die Konzerte zu hören:

Samstag, 19.11.2016

10:00 - 12.30 Uhr

Die Harfe in Mesopotamien, Birgit Ammon-Lassen

Begegnungen mit der Harfe in byzantinischer Zeit, PD Dr. Dietmar Najock

The harp in Jan van Eyck’s Gent altarpiece, Yves D'Arcizas

 

14.00 - 16.00 Uhr

Surprising Harp Consorts in the 16th and 17th Century, Dr. Julia H. Schröder

Harp playing in Spain and the Americas during the XVI century, Prof. Dr. Egberto Bermudez

 

16.20 - 18.00 Uhr

Über die Harfen im Germanischen Nationalmuseum, Dr. Dieter Krickeberg

Die Gotischen Harfen aus dem Museum in Leipzig und Rom, Eric Kleinman

 

Sonntag, 20.11.2106

10.00 - 12.30 Uhr

Das Goldene Zeitalter der Harfe im 15. Jahrhundert, Judy Kadar

"The most perfect instrument". On continuo playing in 17th century sources, Hannelore Devaere

Die Harfe in der Oper "Orfeo" von Claudio Monteverdi, Loredana Gintoli

 

14.00 - 15.30 Uhr

Podiumsdiskussion über sogenannte "Gotische Harfen", Moderation Dr. Dieter Krickeberg

Among the Earliest Harps: Elam versus Iran, Prof. Dr. Bo Lawergren

 

15:50 - 16:40 Uhr

Zwei außergewöhnliche Harfen aus dem 18. Jahrhundert: Harfe , mit Schnarrenzug (anon.) und Hakenharfe von Jakob Hochbrucker, Pepe Rasmus Weissgerber 

Ort: Kammermusiksaal Friedenau, Isoldestraße 9, 12159 Berlin

Konzerte:

Samstag, 19. November 2016, 20.00 Uhr
Konzert mit historischen Harfen

Loredana Gintoli (ital. dreireihige Harfe), Hannelore Devaere (ital. und span. zweireihige Harfe), COLLAGE – forum für frühe musik berlin

Sonntag, 20. November 2016, 17.00 Uhr
Konzert „Die Winkelharfe von Japan bis Spanien“

Tomoko Sugawara, Kugo (historische japanische Harfe)
Kammermusiksaal Friedenau, Isoldestraße 9, 12159 Berlin

Anmeldung und weitere Informationen: Birgit Ammon-Lassen, E-Mail:  birgit_ammon@web.de

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Bild zum Artikel Zooführungen zum Horn mit Sarah Willis - im Film auf Deutsche Welle

Zooführungen zum Horn mit Sarah Willis - im Film auf Deutsche Welle

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In Sonderführungen durch den Berliner Zoo präsentierten Zooveterinär Dr. Andreas Ochs und Sarah Willis, Hornistin der Berliner Philharmoniker, dieHornträger unter den Tieren und erklärten, wie aus dem Tier-Horn das Wald-Horn wurde. Die Besucher hatten dabei viel Spaß, was der kleine Filmbeitrag aus der Reihe "Sarahs's Music" auf Deutsche Welle beweist:

http://www.dw.com/de/das-horn-instrument-des-jahres-2015

 

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TAG DES HORNS am 31. Oktober 2015

Samstag, 31. Oktober 2015 | 11.00-21.00 Uhr | Eintritt frei

TAG DES HORNS

Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, Marstall, Krönungskutschensaal, Schlossplatz 7, 10178 Berlin

Auch 2015 widmet der Landesmusikrat Berlin als weiteren Höhepunkt des Veranstaltungsjahres dem Instrument des Jahres einen eigenen Tag. Im Mittelpunkt steht die Musikpädagogik, der Hornunterricht – vor allem an der Musikschule: Erfahrene Hornpädagoginnen und -pädagogen tauschen sich in der Diskussionsrunde am Round Table über Formen des Unterrichtens und Horn-spezifische Schwierigkeiten aus, Publikum ist hierzu herzlich willkommen. Ihre Schülerinnen und Schüler erproben sich und ihr Instrument im gemeinsamen Workshop und erhalten Tipps von den angehenden Profis, den Hochschulstudent/-innen. In der offenen Masterclass unterrichtet die Schirmherrin des Projekts und renommierte Horn-Pädagogin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Prof. Marie-Luise Neunecker.

Ein Tag der Begegnung mit dem Horn und durch das Horn. Junge Hornschüler/-innen und ihre Lehrer/-innen treffen Student/-innen und  Dozent/-innen, tauschen sich aus, hören einander zu und musizieren miteinander. Dabei wird das Horn immer im Mittelpunkt stehen – bis zur gemeinsamen Horn-Session mit dem bekannten russischen Jazzhornisten Arkadyi Shilkloper.

Mit Prof. Marie-Luise Neunecker, Arkadyi Shilkloper, Studentinnen und Studenten der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Hornlehrerinnen und -lehrern von Berliner Musikschulen und deren Schülerinnen und Schülern

Programm (Änderungen vorbehalten):

11.00 Uhr - Begrüßung und musikalischer Auftakt 
                     "The Horn Call - Wen das Horn ruft" - Vortrag Prof. Dr. Robert Leicht

12.00 Uhr - Round Table zur Hornmethodik – Ein Erfahrungsaustausch zu den Themen:

  • Ansatz und Stütze beim Hornspiel
  • Motivation und richtiges Üben
  • Unterrichtsmethodik und Aufbau

Moderation: Winfried Szameitat

14.00 Uhr - Offene Masterclass für interessierte Laien und den musikalischen Nachwuchs mit Prof. Marie-Luise Neunecker

16.00 Uhr - „Weg zur musikalischen Freiheit“ – Workshop mit Arkadyi Shilkloper

19.00 Uhr - Gemeinsames Abschlusskonzert –  Horn-Session

weitere Informationen und Anmeldeformular

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Kein Witz: Bratschisten des Konzerthausorchesters huldigen dem Instrument des Jahres 2014

Mit einem kleinen Videobeitrag steuern die Bratschisten des Konzerthausorchesters einen musikalischen Kommentar zum Projekt "Bratsche - Instrument des Jahres 2014" bei, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten: Kleiner Videobeitrag des Konzerthauses Berlin zur "Bratsche - Instrument des Jahres 2014

Bild zum Artikel Bağlama-Konzert von Sinem Altan mit dem LJO - jetzt auf Youtube

Bağlama-Konzert von Sinem Altan mit dem LJO - jetzt auf Youtube

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2013 war das Jahr der Bağlama. Der Landesmusikrat vergab einen Kompositionsauftrag an die junge, in Berlin lebende türkischstämmige Komponistin Sinem Altan, die ein Konzert für das "Instrument des Jahres" schrieb. Das Landesjugendorchester brachte das Konzert unter der Leitung von Johannes Klumpp und mit dem Bağlama-Virtuosen Özgür Ersoy als Solist am 10. Oktober 2013 im Konzerthaus Berlin zur Uraufführung.

Hier finden Sie 3 Video-Sequenzen von der Probenarbeit zum Konzert "don't bind me":

1. Fragment

2. Fragment

3. Fragment

Erfreulicherweise motivierte das Jahr der Bağlama den Musikverlag Ries & Erler zu zwei Herausgaben: Am 22. Oktober 2013 stellte der Verlag in der Musikalienhandlung Riedel das erste deutschsprachige Bağlama-Lehrbuch (mit englischer Übersetzung) von Özgür Ersoy vor.

Das Konzert für Bağlama und Orchester von Sinem Altan, im Auftrag des Landesmusikrates Berlin entstanden, wurde ebenfalls von Ries & Erler verlegt und ist ab sofort im Handel erhältlich.

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Ausstellung über die Oboisten der Berliner Philharmoniker noch bis Ende April

Aus Anlass des Oboenjahres 2017 stellt das Archiv der Berliner Philharmoniker in einer kleinen Ausstellung im Südfoyer die Oboisten des Orchesters vor – angefangen von Fritz Müller und Jakob Lechner, beide zu den Gründungsvätern der Philharmoniker gehörend, bis hin zu den Mitgliedern der heutigen Oboengruppe Jonathan Kelly, Albrecht Mayer, Christoph Hartmann, Andreas Wittmann und Dominik Wollenweber.

Neben privaten Fotos, Bilddokumenten von Konzerten und Proben sowie Programmheften und Tonaufnahmen, die deutlich machen, dass die Oboisten immer wieder auch als Solisten in Erscheinung traten und treten, zeigt die Ausstellung auch die Sammlung an Mundstücken aus dem Nachlass von Helmut Schlövogt und Werkzeuge, die ein Oboist zur Herstellung seines Doppelrohrblattmundstücks braucht. Die Ausstellung dauert bis Ende April 2017.

https://www.berliner-philharmoniker.de/news/detail/oboisten-der-berliner-philharmoniker/