Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.


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15
NOV

Jugend musiziert Berlin

Anmeldeschluss zum 57. Wettbewerb „Jugend musiziert“

Datum: 15.11.2019
Uhrzeit: ganztägig

16
NOV

Instrument des Jahres

Schenk uns dein Ohr

Datum: 16.11.2019
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Heilandskirche, Thusnelda-Allee 1, 10555 Berlin

Schenk uns dein Ohr

Joachim Gies, Saxophon
Gerhard Kubach, Kontrabass
Denis Stilke, Perkussion

Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde Tiergarten/Heilandskirche
Eintritt: 10 / 8 €
Ticketreservierungen: 030 – 391 84 55 oder unter mail@joachimgies.de

16
NOV

Instrument des Jahres

Workshop: Saxophon-Ensemble (mittlerer Schwierigkeitsgrad)

Datum: 16.11.2019 - 17.11.2019
Uhrzeit: 10:00 Uhr - 13:00 Uhr
Ort: Schwedenstraße 14, 13357 Berlin

Sa. 16.11.2019, 10:00-16:00 Uhr
So. 17.11.2019, 10:00-13:00 Uhr

Saxophon-Ensemble (mittlerer Schwierigkeitsgrad)
Workshop

Workshopleitung: Rolf Schlönvogt

Workshopinhalt: Zusammenspiel mit anderen, mehrstimmige Stücke und Bläsersätze spielen, Rhythmik, Artikulation und Spaß!
Schwierigkeitsstufe: 2,5-3
Anmeldeschluss und Bezahlung der Teilnahmegebühr bis: 01.10.2019
Vorbereitung: Die Teilnehmer erhalten mind. vier Wochen vor Workshop-Beginn Stücke, die für den Workshop vorzubereiten sind.
Kursleitung: Rolf Schlönvogt, Absolvent des Berklee College of Music (Boston/USA), seit 1999 freiberuflicher Saxophon-Unterricht und Workshops in Berlin

Veranstalter: Saxophon-Unterricht in Berlin/Rolf Schlönvogt
Teilnahmegebühr: 120 €
Anmeldung: https://www.saxophon-unterricht-berlin.de

17
NOV

Instrument des Jahres

Wolfram-Griese-Werner-Peuker-Griese

Datum: 17.11.2019
Uhrzeit: 21:00 Uhr
Ort: Kunstfabrik Schlot, Invalidenstraße 117, 10115 Berlin

Musikschule City West zu Gast im Schlot:
Wogram-Griese-Werner-Peuker-Griese 

Johannes Wogram, Klavier
Christof Griese, Saxophon
Sidney Werner, Bass
Paul Peuker, Gitarre
Leon Griese, Schlagzeug

Dieses Quintett präsentiert Kompositionen eines der wohl bedeutendsten Saxophonisten, die die Jazzgeschichte maßgeblich beeinflusst haben: Wayne Shorter.

Veranstalter: Kunstfabrik Schlot
Eintritt frei 

21
NOV

Instrument des Jahres

Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Datum: 21.11.2019
Uhrzeit: 20:30 Uhr
Ort: Aufsturz Club, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin

Musikschule City West in Kooperation mit dem Jazzkeller e. V.

Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe
Leitung: Christof Griese

Die vielfach preisgekrönte Jugend-Big-Band der Musikschule City West besteht seit 1987 und präsentiert exklusiv Kompositionen von Berliner JazzmusikerInnen mit einem ausgezeichneten Saxophonzusatz in einer monatlichen Reihe des Jazzkeller 69 e. V. Sie hat 2010 den Škoda-Jazz-Preis und einen Preis für die Interpretation Zeitgenössischer Kompositionen der UDJ gewonnen, war „1st Class 1st Prize“-Gewinner beim Meerjazzfestival 2012 und „Top Class 1st Prize“-Gewinner beim Meerjazzfestival 2013 und 2015. 2017 erschien die 30-Jahre-Jubiläums-CD mit dem Live-Mitschnitt eines Konzerts im März 2017 in Berlin. Inzwischen sind 8 CDs des Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe beim BIT-Musikverlag erschienen.

Veranstalter: Jazzkeller 69 e. V.
Eintritt: 5 €
Tickets an der Tageskasse

21
NOV

Instrument des Jahres

HOLZWEG

Datum: 21.11.2019
Uhrzeit: 21:00 Uhr
Ort: b-flat, Dircksenstraße 40, 10178 Berlin

Holzweg 

Holz-Terzett:
Jakob Jentgens, Sopransaxophon
Christoph Klenner, Tenorsaxophon
Andreas Bär, Baritonsaxophon
Peter Funda, Schlagzeug

Auf diesem Holzweg hört man Beethoven, erkennt vielleicht Wayne Shorter, läuft an Strawinsky, Berg und Parker vorbei, aber kommt nirgends an. Genau hier legt das Holz-Terzett an. Mit Kompositionen, Bearbeitungen und Arrangements von Andreas Bär.

Veranstalter: b-flat
Eintritt: 14 / 10 €
Ticketreservierungen unter mail@b-flat-berlin.de

22
NOV

Instrument des Jahres

Art of Duo - Kompositionen und Improvisationen

Datum: 22.11.2019
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Musikschule City West, Konzertsaal, Platanenallee 16, 14050 Berlin

Art Of Duo – Kompositionen und Improvisationen

Christof Griese, Altsaxophon, Altflöte
Tal Bashai, Klavier

Hier treffen zwei kongeniale musikalische Partner aufeinander und präsentieren Improvisationen und Eigenkompositionen aus dem weiten Feld des Jazz mit klassischen und arabischen Einflüssen. Ein musikalischer Leckerbissen!

Der Saxophonist und Flötist Christof Griese gehört zu den umtriebigsten Musikern in Berlin und ist in vielen musikalischen Welten zu Hause. 

Der israelische Pianist Tal Balshai ist ein hochvirtuoser und gleichsam einfühlsamer Improvisator, der zuletzt mit seiner Produktion „Vivace" als Komponist für Furore gesorgt hat.

Veranstalter: Musikschule City West
Eintritt frei


22
NOV

Instrument des Jahres

10 Jahre - Gorilla Mask CD Release

Datum: 22.11.2019
Uhrzeit: 21:30 Uhr
Ort: Aufsturz Club, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin

10 Jahre – Gorilla Mask CD Release

Peter Van Huffel, alto sax, composition
Roland Fidezius, electric bass, effects
Rudi Fischerlehner, drums, percussion

Veranstalter: Jazzkeller 69 e. V.
Eintritt: 10 / 7 €
Tickets nur an der Abendkasse

23
NOV

Instrument des Jahres

The Toughest Tenors im B-flat

Datum: 23.11.2019
Uhrzeit: 21:00 Uhr - 23:00 Uhr
Ort: B-flat, Dircksenstr. 40, 10178 Berlin-Mitte

Bernd Suchland und Patrick Braun, Tenorsaxofon
Dan-Robin Matthies, Piano
Lars Gühlcke, Kontrabass
Ralf Ruh, Drums

https://www.the-toughest-tenors.de/

23
NOV

Landesjugendensemble Neue Musik

Junges Musiklabor Berlin – Workshop (Teil 1)

Datum: 23.11.2019 - 24.11.2019
Uhrzeit: ganztägig
Ort: Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach, Rheinsberger Str. 4–5, 10115 Berlin
Veranstalter: Landesmusikrat Berlin e. V.

Schräge Töne – Wahnsinnsrhythmen?
Intensität, Komplexität und Ausdruck in der Neuen Musik

Warum schreibt jemand komplexe Partituren? Muss der Rhythmus so kompliziert notiert sein? Tonfolgen ohne Tonart – wie kann ich damit schöne Musik machen und ausdrucksvoll spielen? Wie spielt man gut zusammen, wenn die Töne nicht zusammenpassen? Solche Fragen irritieren uns oft. Aber sie waren schon immer zentral, auch für die klassische und romantische Musik. Jede Musik war einmal neu!

William Forman (Hochschule für Musik „Hanns Eisler“) und Susanne Zapf (Sonar Quartett) erarbeiten zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Hören, im Gespräch und in der Praxis einen Zugang zu fordernder Neuer Musik. Am Ende soll eine informelle Präsentation stehen.

Der Workshop umfasst zwei aufeinanderfolgende Wochenenden. Die Teilnahme an beiden Wochenenden ist für angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichtend.

Dauer: jeweils 10 bis 17 Uhr

Dozentin & Dozent:
Susanne Zapf, Sonar Quartett
William Forman, Hochschule für Musik „Hanns Eisler“


AKTUELLES

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Stumme Anklage der Musikschulen: „Keinen Ton für diesen Lohn!“

Übergabe von tausenden Postkarten an die Vorsitzende des Hauptausschusses Franziska Becker

Hunderte Musikschullehrerinnen und Musikschullehrer verliehen heute zwischen 8.30 und 9.30 Uhr am Potsdamer Platz ihren Forderungen nach Honorarerhöhungen, Festanstellungen und besseren Arbeitsbedingungen Ausdruck. In einer interaktiven Lebend-Installation demonstrierten sie: „Keinen Ton für diesen Lohn“. Zu der Demonstration hatten Landesmusikrat Berlin, ver.di, Landes-Lehrervertretung der Berliner Musikschulen, Deutsche Orchestervereinigung DOV und Berliner Musikschulbündnis aufgerufen

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Aktionsbündnisses übergab die Vizepräsidentin des Berliner Landesmusikrats, Prof. Dr. Dörte Schmidt, im Anschluss an die Aktion tausende signierte Aktionspostkarten an die Vorsitzende des Hauptausschusses im Abgeordnetenhaus Franziska Becker (SPD). Der Hauptausschuss beginnt heute mit der ersten Lesung des Einzelplans 27 (Zuweisungen an die Bezirke). Aus dem Hauptausschuss anwesend waren außerdem Daniel Wesener (Bündnis 90/Die Grünen) und Hendriekje Klein (Die Linke). Die Abgeordneten Regina Kittler (die Linke) und Franziska Brychzy (die Linke) hatten die Demonstration von Anfang an begleitet.

Um die von der Kulturverwaltung vorgeschlagenen Honorarerhöhungen umzusetzen, sind mindesten 6,5 Millionen Euro zusätzlich nötig, die fehlenden Funktionsstellen für Fachgruppenleitungen und Zweigstellenleitungen kosten mindestens 3,3 Millionen Euro mehr.

Prof. Dr. Schmidt sagte bei der Übergabe: „Wir danken Ihnen, dafür, dass Sie uns hier empfangen und anhören. Wir überbringen Ihnen mit den signierten Aktionspostkarten tausende gute Argumente. Mögen Sie ihnen bei der ersten Lesung der Bezirkshaushaltspläne den nötigen Rückenwind geben, den Sie für Verbesserung der Situation an den Musikschulen brauchen“.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/aktionsseite-musikschulen/

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Chancengleiche Förderung für alle Mädchen und Jungen

Gemeinsame Stellungnahme des Berliner Landesmusikrats und des Chorverbands Berlin zur aktuellen Knabenchor-Debatte

Knabenchöre sind seit vielen hundert Jahren fester Bestandteil der mitteleuropäischen Kul­turlandschaft. Durch ihre lange Tradition sind viele von ihnen institutionell verankert und werden oft aus öffentlichen oder kirchlichen Mitteln gefördert. Sie ermöglichen talen­tierten Jungen eine hochqualifizierte und meist kostenfreie musikalische Grundausbildung, den Zugang zu sozialen und beruflichen Netzwerken und vielfältige Erfahrungen. Dass aus künstlerischen und pädagogischen Gründen Mädchen der Zugang zu Knabenchören und der damit verbundenen Vorteilen meist verwehrt ist, wird von manchen als ungerecht empfun­den.

Der Weg zur Lösung dieses Problems liegt aus unserer Perspektive nicht im erzwungenen Zugang für Mädchen zu den Strukturen der Knabenchöre. Vielmehr empfehlen wir die Schaf­fung vergleichbarer, kostenfrei zugänglicher Strukturen für Mädchen bzw. die verstärk­ten Förderung bereits vorhandener Mädchenchöre, um diese finanziell den Knabenchören gleich­zustellen. Auch die Förderung von gemischten Kinder- und Jugendchören muss deut­lich gesteigert werden. Ziel muss es sein, dass alle Kinder und Jugendlichen, ganz egal ob Mädchen oder Jungen, die gleichen Chancen auf eine kostenfreie musikalische Grundbildung in einem Chor erhalten können.

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Stellungnahme des Landesmusikrats Berlin e. V. zur Schließung des Berliner Rockhauses

Wenn das Berliner Rockhaus aus schließt, gehen 186 Probenräume verloren. Rund 1000 Musikerinnen und Musiker werden Ende Mai auf der Straße stehen, unter ihnen viele Amateure. Bands brauchen anders als andere Künstlerinnen und Künstler schallgedämmte Räume. Es ist für sie schwieriger Ersatz zu finden, wenn es überhaupt gelingt.

Im Koalitionsvertrag des Landes Berlin heißt es:

„Die Koalition unterstützt die Musik- und Clubkultur in Berlin und sorgt gemeinsam mit ihr dafür, dass die Arbeitsbedingungen – von Räumen über geeignete Förderinstrumente bis hin zum Interessenausgleich bei Nutzungskonflikten – verbessert werden. Künftig sollen Bauplanung, Investoren und Musik- bzw. Clubkultur noch stärker Hand in Hand arbeiten.“

Aus der Vereinbarung ergibt sich ein Auftrag, der angesichts der drohenden Schließung des Berliner Rockhauses noch dringlicher geworden ist.

Raum für Musik muss in der wachsenden Stadt Berlin viel systematischer als bisher mitgedacht und mitgeplant werden. In seinem Masterplan Musikalische Bildung – Amateurmusik schlägt der Landesmusikrat daher ein Musikfördergesetz vor. Grundlagen, wie die Vertretung musikalischer Interessen in Planungs- und Steuerungsgremien sowie die Schaffung räumlicher und finanziellen Ressourcen, bedürfen einer Regelung. Die breite Berliner Musikkultur, die wichtiger Teil der Stadt ist, soll durch ein solches Gesetz abgesichert und gestärkt werden.

 

 

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Strategietag „Bildung stärken – Mehr Musik im Ganztag“

„Bildung stärken – Mehr Musik im Ganztag“: Das war das Ziel des Strategietags, den der Landesmusikrat Berlin am vergangenen Montag, dem 8. April 2019, in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in der Allegro-Grundschule durchführte. An acht Thementischen erarbeiteten insgesamt 53 Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Musikschule, Politik, Verwaltung und Fachverbänden Lösungsansätze für Fragen wie „Rahmenbedingungen für Kooperationen zwischen Schulen und Musikschulen“, „Räumliche Voraussetzungen für mehr Musik im Ganztag“ oder „Handlungsspielräume zwischen Schullehrkräften, Instrumentallehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern“.

Wir danken allen Beteiligten für ihre konstruktive Mitwirkung und die zielorientierten Diskussionen! Die Ergebnisse werden nun zusammengeführt und zeitnah übergeben.

https://www.landesmusikrat-berlin.de/

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Das Berliner Landesjugendorchester spielt Wiener Komponisten

Mozart, Korngold und Mahler – Konzert am Ostermontag, 22. April, im Konzerthaus

In seiner Frühjahrsarbeitsphase hat sich das Berliner Landesjugendorchester mit Komponisten auseinandergesetzt, die von der Stadt Wien auf besondere Weise geprägt wurden. Wolfgang Amadeus Mozart, Erich Wolfgang Korngold und Gustav Mahler stehen auf dem Programm am Ostermontag, dem 22. April 2019, 20 Uhr. Dirigent ist Evan Alexis Christ, der bereits mehrmals mit dem Orchester gearbeitet hat.

Der Abend beginnt mit der Ouvertüre zu Mozarts Singspiel Die Entführung aus dem Serail von 1782, das die vermeint­lichen Gegensätze zwischen Morgen- und Abendland aufs Korn nimmt. In zwei virtuosen Konzertarien von Mozart prä­sen­tieren sich die Sopranistin Brynhildur Thorsdottir und der Tenor Michael Kim, zwei Absolventen der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.

Von Erich Wolfgang Korngold (1897–1957) erklingen Thema und Variationen op. 42. Der etablierte Komponist wurde 1938 durch den Einmarsch Hitlers in Österreich in die Emigration gezwungen und ließ sich als Filmkomponist in den USA nieder. Außerhalb dieses „Broterwerbs“ komponierte er bis Kriegsende nicht. Thema und Variationen op. 42 ent­stan­d 1953 für amerikanische Schulorchester.

Friedrich Rückert war einer der liebsten Dichter von Gustav Mahler (1860–1911). Seine Lieder nach Texten von Friedrich Rückert bilden keinen Zyklus, jedes steht für sich selbst. Im Konzert des Landesjugendorchesters Berlin trägt sie der Bariton Oliver Boyd vor, Master-Student von Christine Schäfer an der Hoch­schule für Musik „Hanns Eisler“. Mit dem einzigen von Mahler fertiggestellten Satz seiner unvoll­en­de­ten 10. Sinfonie, dem Adagio, verneigt sich das Landesjugendorchester Berlin abschließend vor dem Komponisten und der Musikstadt Wien.

Kartenvorverkauf über das Konzerthaus (www.konzerthaus.de oder Tel. 030 / 20 30 9 2101).

Weitere Informationen:
http://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendorchester-berlin

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Festliche Abschlussveranstaltung des Landeswettbewerbs Jugend musiziert Berlin

Urkunden und Sonderpreise an 254 Kinder und Jugendliche verliehen

Mit der festlichen Urkundenvergabe im Konzertsaal Hardenbergstraße der Universität der Künste ging am 7. April 2019 der 56. Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin zu Ende. Insgesamt 254 Kinder und Jugendliche haben in den folgenden Kategorien teilgenommen:

Solowertung: Streichinstrumente, Akkordeon, Schlagzeug und Gesang (Pop)
Ensemblewertung: Klavier-Kammermusik, Blasinstrument mit Klavier, Vokal-Ensemble und Zupfensemble
Berliner Sonderwertung: Komposition und Interkulturelle Percussion

141 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten einen ersten Preis, 105 einen zweiten, acht einen dritten. 111 junge Musikerinnen und Musiker wurden zum Bundeswettbewerb in Halle weitergeleitet.

Auch zahlreiche Sonderpreise wurden verliehen. Der Sonderpreis des rbb-Kulturradios, ein professioneller Studio­produktionstag, ging an Marei Schibilsky. Die Sonderpreise der Bechstein-Stiftung in Höhe von je € 500 erhielten Jacob und Moritz Reichart sowie Magdalena Pflüger und Louis Sturm. Die vollständige Liste der Sonderpreisträger und alle Ergebnisse finden Sie auf der Internetseite des Landesmusikrats Berlin.

Die Präsidentin des Landesmusikrates Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teil­neh­mern für ihre sehr guten Leistungen, den Eltern und Lehrenden für die Unterstützung und den Jurys für die fundierte fachliche Beratung unseres musikalischen Nachwuch­ses. Wir wollen Musik für alle – Jugend musiziert Berlin ist ein Beispiel dafür, dass gute Förderung sich sowohl in die Breite als auch in die Spitze auswirkt.“

Weiter geht es in Berlin am 10. und 11. Mai mit dem Landeswettbewerb Band (Rock und Pop), den Berlin gemein­sam mit Brandenburg organisiert.

Am 12. Mai 2019, 17 Uhr laden wir herzlich ein zum Landespreisträgerkonzert in der Mendelssohn-Remise. Rest­karten sind an der Abendkasse erhältlich. Das Preisträgerkonzert „JUMU rockt“ findet am 1. Juni 2019, 19 Uhr im StockWerk5 (ehemals SkyLiveClub) statt. Der Eintritt für dieses Konzert ist frei.

Weitere Informationen zu Sonderpreisen, Konzertterminen und Ansprechpartnern:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/jugend-musiziert-berlin/

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Furioser Abschluss des ersten Programms zur Förderung junger Ensembleleiterinnen und Ensembleleiter in Berlin

Mit einem spannenden und kurzweiligen Konzert in der Aula der Sophie-Scholl-Oberschule fand gestern der erste Durchgang der Workshopreihe zur „Förderung junger Ensembleleiterinnen und Ensembleleiter“ seinen erfolgreichen Abschluss. Initiiert vom Landesmusikrat Berlin und der Bildungssenatorin Sandra Scheeres, bot der Workshop 35 Schüle­rin­nen und Schülern der Klassenstufen 10 bis 13 die Möglichkeit, sich im Bereich der Ensembleleitung fortzu­bil­den. In den Kursmodulen erwarben sie musikalische, organisatorische und soziale Kompetenzen, die sie zukünftig in die Ensemblearbeit an den Schulen einbringen können. Darüber hinaus soll dieser Kurs aber auch für ein späteres Musikstudium Interesse wecken. Beson­ders Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtung „Schulmusik“ werden händeringend gesucht.

Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer dirigierten auf der Abschlussveranstaltung ein spannendes Programm von Renaissance bis Jazz. Am Ende erhielten sie ihre Abschlusszertifikate aus den Händen von Senatsdirigent Thomas Duveneck aus der Senatsbildungsverwaltung, der sich vom Niveau und dem Engagement der Jugendlichen beeindruckt zeigte und eine Fortsetzung in erweiterter Form in Aussicht stellte.

Der nächste Durchgang, für den sich Interessenten nach Ostern bewerben können, wird im Herbst 2019 beginnen. Infor­mationen hierzu sind dann auf der Homepage des Landesmusikrates Berlin zu finden.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/foerderung-junger-ensembleleiterinnen-und-ensembleleiter/

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Deutsche Orchester-Stiftung fördert Berliner Orchestertreff

Preisgeld für den Berliner Orchestertreff

Das Kuratorium der Deutschen Orchester-Stiftung  hat bereits 2018 zugestimmt, den Berliner Orchestertreff 2019 zu fördern. Die Stiftung stellt ein großzügiges Preisgeld in Höhe von 2000,- € zur Verfügung, das einem Jugendorchester zugutekommen soll.

Die Deutsche Orchester-Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Orchesterkultur in Deutschland zu fördern. Sie legt dabei einen Schwerpunkt auf die Unterstützung des künstlerischen Nachwuchses und der musikalischen Bildung.

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Musik in die Kindertagesstätten

Konferenz der Landesmusikräte beschließt Forderungskatalog

Anlässlich ihrer Tagung in Köln hat die Konferenz der Landesmusikräte am  14. Februar 2019 wichtige Empfeh­lungen für mehr Musik in deutschen Kindertagesstätten verabschiedet. Vorausgegangen war eine vom Landes­musikrat Berlin durchgeführte Umfrage zur Kita-Musikpraxis in den Ländern, an der sich Landesmusikräte aus zwölf Bundesländern beteiligt hatten.

Beschluss der Konferenz der Landesmusikräte:

Für Erzieherinnen und Erzieher ist eine verpflichtende musikalische Mindestgrundbildung in den jeweiligen Aus­bil­­dungs­plänen auf Länderebene festzuschreiben, wie es bundesweit in einigen Ländern bereits der Fall ist.

Für die musikalische Grundbildung der angehenden Erzieherinnen und Erzieher sind in allen Ländern Fach­kräfte der Elementaren Musikpädagogik, Fachkräfte für das kindgerechte Singen und Fachkräfte für das Instru­men­talspiel einzu­setzen.

Für Erzieherinnen und Erzieher sollen bundesweit in allen Ländern regelmäßige Fortbildungen im Bereich Musik ermög­licht, koordiniert und durch staatliche Förderung unterstützt werden. Dies ist die Voraussetzung für die rechtzeitige Erschließung der persönlichen Musikalität.

Gleichzeitig sollen Kooperationen von Kitas mit kommunalen Musikschulen und qualifizierten freien Trägern öffentlich gefördert werden.

Die Landesmusikräte werden dies nach Kräften begleiten.

Begründung:

Musikalische Bildung findet deutschlandweit in den wenigsten Kindertagesstätten in ausreichendem Maße statt. Nur in wenigen Bundesländern ist eine musikalische Grundbildung verpflichtend in der Ausbildung der künftigen Erzieherin­nen und Erzieher vorgesehen. Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher im Bereich der Musik werden nicht in ausreichendem Maße angeboten, gefördert und koordiniert. Nur vereinzelt existie­ren geförderte Kooperationen von Kitas mit kommunalen Musikschulen und weiteren Trägern.

Um den chancengleichen Zugang aller Kinder zur Musik und zur frühkindlichen musikalischen Entwicklung zu ermöglichen, müssen daher die skizzierten Maßnahmen ergriffen werden.

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Rekord-Anmeldezahlen für den Berliner Orchestertreff 2019

Kooperation von Landesmusikrat und RSB für Festival der Amateurorchester / Einladung zur offenen Probe mit RSB-Chefdirigent Vladimir Jurowski

Am 25. und 26. Mai 2019 veranstaltet der Landesmusikrat Berlin den Berliner Orchestertreff. 2019 wird ein Rekordjahr: 49 Orchester haben sich angemeldet. Insgesamt werden in der Landes­musik­akademie Berlin mehr als 1400 Amateurmusikerinnen und -musiker erwartet. Besonderer Kooperationspartner des Landesmusikrates im Rahmen des Orchestertreffs ist das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB). Ein Highlight wird die offene Probe für Dmitri Schostakowitschs „Suite für Jazzorchester“ unter der Leitung von RSB-Chefdirigent Vladimir Jurowski, zu der sich auch Berliner Amateurmusikerinnen und -musiker anmelden können, die nicht mit einem eigenen Orchester am Treff teilnehmen. Die Stimmführerinnen und -führer der Streicher kommen dabei aus den Reihen des RSB.

Rund ein Viertel der zum Treff angemeldeten Amateurorchester sind Sinfonie- oder Kammerorchester. Hinzu kom­men Bigbands, Blechbläserensembles, Blas- und Zupforchester, Gitarrenensembles, Block­flöten- und Akkordeonorchester. Zwölf offene Ensembles unterschiedlichster Besetzung runden die Vielfalt ab. Ein Drittel aller angemeldeten Orchester sind Kinder- oder Jugendorchester. Ansporn besonders für sie bietet ein Sonderpreis der Deutschen Orchesterstiftung in Höhe von 2000 Euro. Alle angemeldeten Ensembles können sich auf Wunsch von einer Fachjury beraten lassen und Tipps für die Probenarbeit und zukünftige Auftritte mitnehmen. Gleichzeitig können sich interessierte Orchester für die Teilnahme am Deutschen Orchesterwettbewerb im Mai 2020 qualifizieren.

Das alle vier Jahre stattfindende, zweitägige Treffen gibt den zahlreichen Berliner Amateur­orchestern Gele­gen­heit zum Kennenlernen, zu Austausch und Ver­netzung. Gleichzeitig öffnet es allen Berlinerinnen und Berlinern einen Blick auf die lebendige Szene der instrumentalen Amateurmusik. Beim bislang größten Orchestertreff in der Geschichte des Berliner Landesmusikrats werden in der Landesmusikakademie Berlin drei Konzertsäle und eine Foyer-Bühne bespielt. Das Programm wird im Frühjahr auf der Homepage des Landesmusikrates bekanntgegeben. Darüber hinaus wird es an beiden Tagen ein umfangreiches Workshopangebot für Berliner Amateurmusikerinnen und -musiker geben. Die Online-Anmeldung zu den Workshops und der offenen Probe ist ab sofort freigeschaltet.

Weitere Informationen: http://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-orchestertreff/

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LMR-Info Nr. 37 erschienen!
Der Newsletter des Landesmusikrats Berlin


Amateurmusik und Nachwuchsförderung: Masterpläne erschienen

Der Landesmusikrat Berlin hat zwei neue Teilbereiche des Masterplans Musikalische Bildung in Berlin veröffentlicht: „Musikalität und Nachwuchsförderung“ und „Amateurmusik“.