Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.


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MÄR

Jugend musiziert Berlin

entfällt – Abschlussveranstaltung des Landeswettbewerbs

Datum: 29.03.2020
Uhrzeit: 17:00 Uhr - 20:00 Uhr
Ort: Konzertsaal der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstraße 33 (Ecke Fasanenstraße), 10623 Berlin
Veranstalter: Landesmusikrat Berlin e. V.

  • Verleihung der Urkunden
  • Musikbeiträge von preisgekrönten Teilnehmerinnen, Teilnehmern und Ensembles
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MÄR

Instrument des Jahres

entfällt – Kammermusik-Matinee des Konzerthausorchesters Berlin

Datum: 29.03.2020
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ort: Konzerthaus Berlin, Kleiner Saal, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

Hohenstein-Ensemble:
Ralf Forster, Klarinette
Ronith Mues, Harfe
Sophia Jaffé, Violine
Jana Krämer-Forster, Violine
Matthias Benker, Viola
Andreas Timm, Violoncello

Maurice Ravel: „Tzigane“ – Konzertrhapsodie für Violine und Orchester, für Violine und Kammerensemble bearbeitet von Sylvain Blassel

Ravels „Tzigane“ ist ein sehr beliebtes Bravourstück für Geiger, und so kann man es im ersten Halbjahr 2020 bereits am 12. Januar mit Maxim Vengerov in der Philharmonie und am 13. Januar mit Hannah Cho im Kammermusiksaal erleben. „Tzigane“, gespielt von drei Virtuosen in drei unterschiedlichen Sälen und in drei Besetzungen bzw. Bearbeitungen, lädt zum Vergleich-Hören ein.

Veranstalter: Konzerthaus Berlin
Eintritt: 15 und 20 €
Tickets: https://tickets.konzerthaus.de oder 030 – 20309 2101

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MÄR

Instrument des Jahres

entfällt – Deutsches Kammerorchester Berlin mit Martin Funda

Datum: 31.03.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Kammermusiksaal der Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin

Deutsches Kammerorchester Berlin
Martin Funda, Violine und Leitung

Franz Schubert: Rondo für Violine und Streicher A-Dur D 438

Erst neunzehnjährig komponierte Franz Schubert sein Rondo für Violine und Streicher, das nach einer ernsten Einleitung vergnügt voraneilt.

Veranstalter: Deutsches Kammerorchester Berlin
Eintritt: 19 bis 35 €
Tickets: www.dko-berlin.de

03
APR

Instrument des Jahres

entfällt – Deutsches Symphonie-Orchester Berlin mit Leonidas Kavakos

Datum: 03.04.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Philharmonie Berlin, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leonidas Kavakos, Dirigent und Violine

Johann Sebastian Bach: Violinkonzert Nr. 2 E-Dur

Veranstalter: Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Eintritt: 20 bis 65 €
Tickets: 030 – 2029 8711 oder tickets@dso-berlin.de

03
APR

Instrument des Jahres

entfällt – Sinfoniekonzert 5: Concert spirituel mit Clemens Schuldt und Christian Tetzlaff

Datum: 03.04.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Komische Oper Berlin, Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin

Orchester der Komischen Oper Berlin
Clemens Schuldt, Dirigent
Christian Tetzlaff, Violine

Giovanni Battista Viotti: Konzert für Violine und Orchester a-Moll Nr. 22 G 97

„Concert spirituel“ nannte man im 18. Jahrhundert einen wegweisende Reihe öffentlicher Konzerte in Paris, die das bis dahin vorherrschende Privileg der königlichen Musikakademie aufweichte. Unter der Leitung von Clemens Schuldt, Chefdirigent des Münchener Kammerorchesters, widmet sich das Orchester der Komischen Oper Berlin gemeinsam mit dem Geigenvirtuosen Christian Tetzlaff eben jenen Werken, die in den Concerts spirituels zu Gehör kamen. Auf dem Programm steht u. a. das Violinkonzert Nr. 22 des italienischen Komponisten Giovanni Battista Viotti, des Vaters des modernen Violinspiels. 

Veranstalter: Komische Oper Berlin
Eintritt: 12 bis 49 €
Tickets: 030 – 47 99 74 00

05
APR

Instrument des Jahres

entfällt – Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit Nicola Benedetti

Datum: 05.04.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Karina Canellakis, Dirigentin
Nicola Benedetti, Violine

Karol Szymanowski: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. 35

Überschwänglich und raffiniert sprudeln die Violin-Arpeggien im exquisiten ersten Violinkonzert des Polen Karol Szymanowski aus dem Jahre 1916. Jeglicher angespannte Akademismus, wie der zur selben Zeit andere Komponisten umgetrieben hat, liegt diesem herrlichen Werk Szymanowskis fern.

Veranstalter: Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit Deutschlandfunk und Euroradio
Eintritt: ab 20 €
Tickets: 030 – 2029 8715 oder tickets@rsb-online.de

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APR

Instrument des Jahres

entfällt – Sinfonie Orchester Berlin mit Christoph Koncz

Datum: 12.04.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Philharmonie Berlin, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin

Sinfonie Orchester Berlin
Christoph Koncz, Dirigent und Violine

Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64

Veranstalter: Konzertdirektion Prof. Victor Hohenfels
Tickets: 030 -  882 76 22/23 oder karten@konzertdirektion-hohenfels.de

13
APR

Landesjugendorchester

entfällt – Konzert des Landesjugendorchesters

Datum: 13.04.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:00 Uhr
Ort: Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Großer Saal

Programm
Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72b
Max Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26
Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43

Solist: Akim Camara, Violine
Dirigent: Leo McFall

Zum Kartenvorverkauf

13
APR

Instrument des Jahres

entfällt – The Soloists of the Royal Philharmonic Orchestra mit Virgil Boutellis-Taft

Datum: 13.04.2020
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Kammermusiksaal der Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin

The Soloists of the Royal Philharmonic Orchestra
Virgil Boutellis-Taft, Violine

Tomaso Antonio Vitali: Chaconne g-Moll
Camille Saint-Saëns: Danse macabre G-Dur op. 40
Max Bruch: Kol Nidrei op. 47
Peter I. Tschaikowsky: Sérénade mélancholique b-Moll op. 26
Ernest Chausson: Poème Es-Dur op. 25
Ernest Bloch: Nigun
Astor Piazzolla: Oblivion

Veranstalter: New York Concert Artists & Associates
Tickets: 01806 – 570 070 (Eventim)

14
APR

Instrument des Jahres

entfällt – Kammerkonzert VII mit Lothar Strauß

Datum: 14.04.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Staatsoper Unter den Linden, Apollosaal, Unter den Linden 7, 10117 Berlin

Lothar Strauß, Violine
Thomas Hoppe, Klavier

Sergej Prokofjew: Violinsonate Nr. 2 D-Dur op. 94B
Karol Szymanowski: Notturno e Tarantella op. 28
Olivier Messiaen: Thème et Variations
Richard Strauss: Violinsonate Es-Dur op. 18

Mit seinen üppig besetzten Opern und Orchesterwerken scheint Richard Strauss , der langjährige Hofkapellmeister und Generalmusikdirektor am Opernhaus Unter den Linden, nicht gerade prädestiniert für intime, kleinere Formen. Und doch gibt es sie, die Kammermusik von Strauss: Sonaten, Trios und Quartette, die er sowohl in seiner Jugend als auch im Alter schrieb. Diese bis heute etwas im Schatten stehenden Werke stellen die Musikerinnen und Musiker der Staatskapelle Berlin ins Zentrum ihrer diesjährigen Kammerkonzertreihe. Komplettiert wird diese Werkschau durch Seitenblicke auf Strauss‘ wesentliche Wegbereiter und Zeitgenossen.      

Veranstalter: Staatskapelle Berlin/Staatsoper Unter den Linden
Eintritt: 20 €
Tickets: https://www.staatskapelle-berlin.de


AKTUELLES

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Musik verbindet – verbunden mit Musik (20. 3. 2020)

Erweiterter Aufruf zum Fotowettbewerb des Landesmusikrat Berlin e. V.

Dass Menschen zum Musizieren zusammenkommen, ist zurzeit praktisch nicht möglich – wer hätte dies noch vor wenigen Wochen gedacht, als unser Fotowettbewerb „Musik verbindet“ an den Start ging? Für die unfreiwillig aufführungsfreie Zeit haben wir uns deshalb gemeinsam mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) und dem Tagesspiegel eine ergänzende fotografische Herausforderung ausgedacht, die den Wettbewerb „Musik verbindet“ um eine zweite Aufgabenstellung erweitert: Verbinden Sie Musik mit einer anderen, unerwarteten Ebene! Setzen Sie etwas, das mit Musik zu tun hat, in einen neuen, überraschenden Kontext! Sie können dabei auch Fotos gegenüberstellen oder Fotocollagen anfertigen.

Wir freuen uns auf kreative und spannende Bilder!

Alle Einsendungen werden zeitnah auf der Website des Landesmusikrats und den Social-Media-Seiten des Landesmusikrats Berlin und des RSB veröffentlicht. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Sonderpreisen stiftet das RSB zwei Konzertkarten für ein Konzert mit seinem Chefdirigenten und Künstlerischen Leiter Vladimir Jurowski.

Weitere Informationen
https://www.landesmusikrat-berlin.de/presse/fotowettbewerb/

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Hilfe für die Berliner Musiklandschaft! (19. 3. 2020)

Umfrage zur Corona-Krise: Mehr als die Hälfte in ihrer Existenz akut bedroht

An einer Umfrage des Landesmusikrats Berlin zu den Auswirkungen des Corona-Virus auf die Berliner Musiklandschaft beteiligten sich bis heute 1385 Berliner Musikschaffende, Verbände, Institutionen und Unternehmen.

97,4 % gaben an, durch die Corona-Krise von Einnahmeausfällen betroffen zu sein. 90,9 % benötigen Unterstützung, 57,4 % der Befragten sind in ihrer Existenz akut bedroht.

Die Einnahmeausfälle sind besonders auf den Ausfall von Veranstaltungen zurückzuführen (78,2 %), aber auch auf Unterrichtsausfall (57,9 %) oder abgesagte Proben (57,9 %). 27 % der Befragten werden voraussichtlich ein Fünftel ihrer Jahreseinnahmen verlieren.

Ausfallhonorare halten die 79,5 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die wirksamste Unterstützung. 41,9 % benötigen Zuschüsse für Miete/Lebensunterhalt u.a.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Die Umfrage unterstreicht die dramatische Situation, in der sich die Berliner Musiklandschaft befindet. Hier ist dringender Handlungsbedarf. Hilfen, insbesondere für Freischaffende, müssen schnell und unbürokratisch bereitgestellt werden.“

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/auswirkung-von-coronainformationen/

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Eklatanter Musiklehrermangel an Grundschulen (13. 3. 2020)

Landesmusikrat Berlin ruft zu Beteiligung an Kampagne für „Mehr Musik in der Schule“ auf

An Grundschulen in Deutschland fehlen 23000 ausgebildete Lehrkräfte für das Fach Musik. Dies ist das Ergebnis der Studie „Musikunterricht in der Grundschule: Aktuelle Situation und Perspektive", die am 11. März 2020 von der Konferenz der Landesmusikräte, dem Deutschen Musikrat und der Bertelsmann Stiftung veröffentlicht wurde.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Der Landesmusikrat hat bereits 2015 in seinem Masterplan ‚Musikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen‘ herausgearbeitet, dass es für die Sicherung des Musikunterrichts in der Schule dringenden Handlungsbedarf gibt:  Es müssen unverzüglich mehr Musiklehrerinnen und Musiklehrer ausgebildet werden, außerdem brauchen wir mehr Programme, die einen Schwerpunkt auf die Förderung der musikpädagogischen Begabung von Jugendlichen legen und auf den musikalischen Lehrberuf als Berufsperspektive aufmerksam machen.“

Dies stützt auch die Studie, die jetzt erschienen ist. Demnach werden in Berlin aktuell zwar noch 61,4 Prozent des Musikunterrichts in der Grundschule fachgerecht erteilt, die Prognose für 2028 ist jedoch erschütternd: Da in acht Jahren nach den Berechnungen 2364 Fachkräfte fehlen könnten, läge dann die Quote des fachgerecht erteilten Unterrichts bei nur noch 26,4 Prozent.

Gemeinsam mit den Landesmusikräten der anderen Bundesländer hat der Landesmusikrat Berlin eine Kampagne für mehr Musik in der Schule in Leben gerufen. Unterstützerinnen und Unterstützer sind aufgerufen, ein Selfie mit dem Kampagnenbild zu machen und in den sozialen Medien zu posten. Dabei soll der Hashtag #MehrMusikInDerSchule verwendet werden.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/mehr-musik-in-der-schule

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Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin abgesagt (12. 3. 2020)

Der Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin kann 2020 wegen des Coronavirus nicht durchgeführt werden.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, hat in Abstimmung mit den staatlichen Hochschulen des Landes Berlin und nach Beratung mit Gesundheitsexperten der Charité – Universitätsmedizin Berlin Sofortmaßnahmen beschlossen. Um der Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, wurden bis auf Weiteres alle Veranstaltungen in Hochschulen abgesagt. Davon ist auch Jugend musiziert Berlin betroffen, da der Wettbewerb traditionell in der UdK Berlin stattfindet.

Markus Wenz, Landesausschussvorsitzender von Jugend musiziert Berlin : „Wir bedauern die Absage sehr. Viele junge Musikerinnen und Musiker haben sich monatelang intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet und auf ihre Vorspiele gefreut. Gleichzeitig sind wir uns unserer großen Verantwortung gegenüber den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Jurorinnen und Juroren und allen weiteren Beteiligten an diesem größten Musikwettbewerb in Berlin und bundesweit bewusst. Wir hoffen, dass durch die Absage des Wettbewerbs die Maßnahmen gegen die weitere schnelle Verbreitung des Virus unterstützt werden können.“ 

Berlin ist nach Baden-Württemberg das zweite Bundesland, in dem der jeweilige Landeswettbewerb wegen der Corona-Krise nicht durchgeführt werden kann. Noch ist offen, wie seitens der Bundesebene von „Jugend musiziert“ mit diesen Absagen im Hinblick auf den Ende Mai geplanten Bundeswettbewerb umgegangen wird. In der kommenden Woche wird eine Stellungnahme der Bundesgeschäftsstelle „Jugend musiziert“ erwartet.

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Mehr Geld für die Musikschulen (29.11.2019)

Der Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses hat in seiner heutigen Sitzung be­schlossen und damit dem Parlament vorgeschlagen, die Berliner Musikschulen mit dem nächsten Doppelhaushalt besser auszustatten. Das zusätzliche Geld ist für Honorarerhö­hun­gen und mehr Festanstellungen vorgesehen.

Für Honorarerhöhungen sind in 2020 2,2 Millionen Euro und in 2021 6,5 Millionen Euro extra in den Haushalt eingestellt worden. Die Honorarerhöhungen sollen ab August 2020 wirksam werden.

Für die Erhöhung des Anteils festangestellter Lehrkräfte sind in beiden Jahren jeweils 2 Mil­lionen Euro zusätzlich eingeplant.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt hin zu einer Musikschullandschaft, die der Kulturhauptstadt Berlin auch entspricht. Wichtig ist nun, dass der Beschluss zeitnah realisiert und ein Aufbauplan für weitere Schritte entwickelt wird.“

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Stumme Anklage der Musikschulen: „Keinen Ton für diesen Lohn!“ (20.09.2019)

Übergabe von tausenden Postkarten an die Vorsitzende des Hauptausschusses Franziska Becker

Hunderte Musikschullehrerinnen und Musikschullehrer verliehen heute zwischen 8.30 und 9.30 Uhr am Potsdamer Platz ihren Forderungen nach Honorarerhöhungen, Festanstellungen und besseren Arbeitsbedingungen Ausdruck. In einer interaktiven Lebend-Installation demonstrierten sie: „Keinen Ton für diesen Lohn“. Zu der Demonstration hatten Landesmusikrat Berlin, ver.di, Landes-Lehrervertretung der Berliner Musikschulen, Deutsche Orchestervereinigung DOV und Berliner Musikschulbündnis aufgerufen

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Aktionsbündnisses übergab die Vizepräsidentin des Berliner Landesmusikrats, Prof. Dr. Dörte Schmidt, im Anschluss an die Aktion tausende signierte Aktionspostkarten an die Vorsitzende des Hauptausschusses im Abgeordnetenhaus Franziska Becker (SPD). Der Hauptausschuss beginnt heute mit der ersten Lesung des Einzelplans 27 (Zuweisungen an die Bezirke). Aus dem Hauptausschuss anwesend waren außerdem Daniel Wesener (Bündnis 90/Die Grünen) und Hendriekje Klein (Die Linke). Die Abgeordneten Regina Kittler (die Linke) und Franziska Brychzy (die Linke) hatten die Demonstration von Anfang an begleitet.

Um die von der Kulturverwaltung vorgeschlagenen Honorarerhöhungen umzusetzen, sind mindesten 6,5 Millionen Euro zusätzlich nötig, die fehlenden Funktionsstellen für Fachgruppenleitungen und Zweigstellenleitungen kosten mindestens 3,3 Millionen Euro mehr.

Prof. Dr. Schmidt sagte bei der Übergabe: „Wir danken Ihnen, dafür, dass Sie uns hier empfangen und anhören. Wir überbringen Ihnen mit den signierten Aktionspostkarten tausende gute Argumente. Mögen Sie ihnen bei der ersten Lesung der Bezirkshaushaltspläne den nötigen Rückenwind geben, den Sie für Verbesserung der Situation an den Musikschulen brauchen“.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/aktionsseite-musikschulen/