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Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.

AKTUELLES

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Das Drumset ist das Instrument des Jahres 2022 (25.11.2021)

Den Platz des „Instruments des Jahres“ nimmt ab dem 1. Januar 2022 das Drumset ein. Es ist damit das erste Schlaginstrument, das zum Instrument des Jahres erklärt wird.

Die Landesmusikräte küren seit 2008 jedes Jahr gemeinsam ein Instrument des Jahres. Jedes Bundesland beruft eigene Schirmherrinnen und Schirmherren und hat seine eigene Vorgehensweise, um das länderübergreifende Ziel zu erreichen: Neugier und Aufmerksamkeit auf die vielen Facetten des Drumsets zu lenken.

Nähere länderspezifische Informationen erhalten Sie von den zuständigen Landesmusikräten:

Baden-Württemberg
Schirmherrin: Anika Nilles
www.lmr-bw.de

Bayern
Schirmherr: Claus Hessler
www.bayerischer-musikrat.de

Berlin
Botschafter, Botschafterinnen: Prof. Udo Dahmen, Jarita Freydank, Philo Tsoungui
Pressekonferenz: 19.1.2022
www.landesmusikrat-berlin.de

Brandenburg
Schirmherr: Lars Weber
www.landesmusikrat-brandenburg.de

Bremen
www.landesmusikrat-bremen.de

Hamburg
www.lmr-hh.de

Hessen
www.landesmusikrat-hessen.de

Niedersachsen
Schirmherr: MdL Matthias Möhle
lmr-nds.de

Rheinland-Pfalz
www.lmr-rp.de

Saarland
www.lmr-saar.de

Sachsen
Auftaktkonzert: 2.1.2022
www.saechsischer-musikrat.de

Schleswig-Holstein
Schirmherr: Martin Grubinger
www.landesmusikrat-sh.de

Thüringen
www.lmrthueringen.de

 

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de

Ansprechpartner:
Friedrich Sprondel, Tel. (030) 39 87 73 58

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Landesmusikrat: Generalversammlung verleiht Ehrennadeln (18. November 2021)

Ehrenamtliches Engagement gewürdigt / Neue Mitglieder aufgenommen

Im Rahmen seiner jährlichen Generalversammlung hat der Landesmusikrat Berlin am 17. November 2021 fünf Persönlichkeiten durch die Verleihung der Goldenen Ehrennadel gewürdigt. Vier von ihnen haben besonders tatkräftig zum überaus gelungenen Verlauf des Orgeljahres 2021 beigetragen: Dr. Dietmar Hiller vom Konzerthaus Berlin, Landeskirchenmusikdirektor Prof. Dr. Gunter Kennel von der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Martin Ludwig von der Erzdiözese Berlin und Martin Döring, der das Orgeljahr mit seiner umfangreichen Bild- und Datensammlung unterstützt hat. Eine weitere Goldene Ehrennadel wurde Thomas Hennig verliehen, dem Vizepräsidenten des Chorverbands Berlin, der sich während der Corona-Pandemie besonders um die Chorarbeit verdient gemacht hat.

Neu in den Landesmusikrat wurden die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft e.V. und die Andreas Richter Cultural Consulting GmbH als korporative Mitglieder aufgenommen.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Hella Dunger-Löper: „Gerade in Zeiten der Pandemie sind wir auf das ehrenamtliche Engagement unserer Mitglieder besonders angewiesen. Gemeinsam haben wir im vergangenen Jahr trotz aller Widrigkeiten viel erreicht. Unter dem Motto ‚Musik für alle‘ wollen wir das auch im kommenden Jahr fortsetzen“.

Weitere Informationen: www.landesmusikrat-berlin.de

Ansprechpartner: Friedrich Sprondel, sprondel@landesmusikrat-berlin.de

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Hoffnung auf echte musikalische Begegnungen (20.10.2021)

Jetzt anmelden zu Jugend musiziert Berlin 2022 / Neu: Filmmusik, Beats & Rhymes

Zum 59. Mal startet im Jahr 2022 der Wettbewerb „Jugend musiziert“. Jugendliche Instrumentalistinnen und Instrumentalisten zwischen 4 und 21 Jahren sind eingeladen, sich bis zum 15. November anzumelden. Sängerinnen und Sänger können bis zum 27. Lebensjahr teilnehmen. Die Teilnehmenden haben die Chance, sich vom Regional- über den Landeswettbewerb bis zum Bundeswettbewerb zu spielen und zu singen. Dieser wird vom 2. bis 9. Juni 2022 in Oldenburg stattfinden.

Ein besonderes Angebot gibt es in Berlin: zu den Kategorien „Beats & Rhymes“ (neu) und „Komposition: Filmmusik“ können vorbereitende Workshops besucht werden. Anmeldefrist ist hier der 25. Oktober.

Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses von Jugend musiziert Berlin: „Im vergangenen Jahr haben die Teilnehmenden eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie auch unter schwierigen Rahmenbedingungen ihren musikalischen Traum leben wollen. Für das kommende Jahr setzen wir daher alles daran, dass dies wieder live möglich sein wird, damit die große Motivation unserer jungen Musikerinnen und Musiker ihren Widerhall durch Publikum, Jurorinnen und Juroren in Präsenz finden kann.“

Streichinstrumente, Akkordeon und Schlagzeug sind als Solo-Kategorien ausgeschrieben. Hinzu kommt eine Vielfalt von Ensemble-Kategorien: Klavier-Kammermusik, Duo: Klavier und ein Blasinstrument, Vokal-, Zupf- und Harfen-Ensemble sowie Alte Musik und Bağlama-Ensemble. Jugend musiziert Berlin – POP lädt außerdem zu den Kategorien Gesang (Pop) und – zum ersten Mal! – Beats & Rhymes ein. Auf Landesebene sind Komposition und Komposition: Filmmusik ausgeschrieben, dazu Interkulturelle Perkussion sowie Jugend forscht: Musik für junge Musikforscherinnen und -forscher der 10.–13. Klassen an allgemeinbildenden Schulen. Die bundesweit ausgelobte offene Kategorie Jumu open wird in Berlin auch für Jugendliche aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt angeboten.

Anmeldeschluss: 15. November 2021, 18 Uhr

Weitere Informationen: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/jugend-musiziert-berlin/

Ansprechpartnerinnen:
Sophia Berendt, berendt@landesmusikrat-berlin.de
Workshops, Jugend musiziert Berlin – POP: Georgia Haubrok, haubrok@landesmusikrat-berlin.de

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Die Ausschreibung zum Berliner Chortreff 2022 ist online (16.9.2021)

Anmelden, singen, feiern: Berliner Chortreff 2022

Die Ausschreibung zum Berliner Chortreff 2022 ist online! Berliner Amateurchöre diverser Genres können sich ab sofort online anmelden. Mitmachen können gemischte Kammerchöre, Frauen-, Männer-, Jugend- und Kinderchöre sowie Vocalensembles wie z. B. Jazz-, Pop-, Rock- oder Barbershop-Chöre. Neu dazugekommen sind in diesem Jahr die Schulchöre sowie die Seniorinnen- und Seniorenchöre. Teilnahmebedingungen und Wertungskategorien sowie Informationen zum Wettbewerb, der Jury, zur Vortragsdauer etc. sind in der Ausschreibung ausführlich beschrieben. Anmeldeschluss ist der 28. Januar 2022.

Der Berliner Chortreff wird am 25./26. Juni 2022 in der Landesmusikakademie sowie der benachbarten Christuskirche Oberschöneweide stattfinden. Es soll ein Festival werden, in dem die Begegnung und der Austausch der Sängerinnen und Sänger genauso im Mittelpunkt stehen wie die zahlreichen Konzerte und Workshops. Wer sich anmeldet, hat auch die Möglichkeit, am Landeschorwettbewerb teilzunehmen, um bestenfalls zum Deutschen Chorwettbewerb weitergeleitet zu werden. Jeder Chor kann sich aber auch eine Beratung durch die Jury wünschen, ohne am Wettbewerb teilzunehmen.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper freut sich auf die Anmeldungen zum Chortreff: „Er wird ein Festival der Chormusik, der Begegnungen und der Inspiration werden. Ich freue mich besonders, dass die Schul- sowie die Seniorinnen- und Seniorenchöre dieses Mal mit dabei sein werden. Möge der Chortreff viele Sänger und Sängerinnen unserer Stadt versammeln, um das zu feiern, worauf wir so lange verzichten mussten – den Gesang!“

Der Wal steht beim kommenden Berliner Chortreff Pate. Für dieses musikalische und intelligente Tier ist der Gesang überlebenswichtig. Viele Arten sind stark gefährdet und teilweise vom Aussterben bedroht. So erging und ergeht es auch zahlreichen Chören während der Pandemie. In Kooperation mit dem WWF werden Walgesänge und die (gemeinsame) Kraft des Gesangs vorgestellt und vermittelt.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

Ansprechpartnerin:
Verena von Bieberstein
E-Mail: chortreff@landesmusikrat-berlin.de
Tel.: 0157 36 70 10 42

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Start der Kampagne für ein Berliner Kulturfördergesetz (31.8.2021)

Mehr als 50 Verbände starten Kampagne / Pressegespräch am 9. September 2021

Mehr als 50 Berliner Kulturverbände haben heute die Kampagne für ein Berliner Kulturfördergesetz gestartet. Vorausgegangen waren monatelange Gespräche in sparten- und themenspezifischen Arbeitsgruppen.

Im Berliner Stadtbild tritt die Initiative zunächst durch eine Kunst-Plakataktion in Erscheinung. Motive und inhaltliche Ausrichtung orientieren sich an den Schwerpunkten der Initiative.

In einem Pressegespräch am 9. September 2021 werden Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit haben, mehr über den geplanten Verlauf der Kampagne und die inhaltlichen Schwerpunkte zu erfahren sowie Nachfragen an die Sprecherinnen und Sprecher der Arbeitsgruppen zu richten.

Pressegespräch der Initiative für ein Berliner Kulturfördergesetz:
9. September 2021, 11-12:30 Uhr, ZOOM-Videokonferenz

Zur Anmeldung gelangen Sie hier: https://www.survio.com/survey/d/Z1V9K4M3C1J2L7X3P

Weitere Informationen:
www.kulturfoerderngesetz.de

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
Tel. +49 163 1 74 51 13
E-Mail: stoff@landesmusikrat-berlin.de

Die Initiative für ein Berliner Kulturfördergesetz ist ein wachsender Zusammenschluss von Verbänden und Vereinen, der sich für ein Berliner Kulturfördergesetz einsetzt. Darunter sind die großen Dachverbände der Sparten, aber auch Gewerkschaften, zahlreiche Einzelinstitutionen und Zusammenschlüsse von Kulturinteressierten.

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Endlich wieder live! (25.8.2021)

Vorfreude bei Jugend musiziert Berlin auf das Bundespreisträgerkonzert

Das Bundespreisträgerkonzert von Jugend musiziert Berlin im Roten Rathaus kann vor Publikum stattfinden. Das Konzert ist Abschluss und traditioneller Höhepunkt der Wettbewerbssaison unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters. 14 Berliner Preisträgerinnen und Preisträger spielen die Werke aus ihren Wettbewerbsprogrammen, die ihnen persönlich besonders wichtig sind. Es erklingen Kompositionen von Edvard Grieg, Louis Ganne und Makoto Shinohara u. a.

Nach einer langen Zeit rarer Möglichkeiten zum Musizieren vor Publikum ist dieses Konzert ein besonderer Moment für die jungen Musikerinnen und Musiker aus Berlin, die sich vielfach bereits mit ihrem ganzen Leben der Musik widmen: Sie haben sich trotz aller Einschränkungen bei „Jugend musiziert“ ganz nach vorne gespielt und auch auf Bundesebene herausragende Ergebnisse erzielt. „Wir freuen uns auf diesen Moment der persönlichen Begegnung gerade in diesem Jahr ganz besonders“, so Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin.

Bundespreisträgerkonzert
Sa., 28. August 2021, 17 Uhr, Festsaal des Roten Rathauses, Rathausstr. 15, 10178 Berlin
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist notwendig und noch bis zum 27.8.2021 möglich:
https://www.survio.com/survey/d/B9T3T5E2F5T2I6F5O

Nach „Jugend musiziert“ ist vor „Jugend musiziert“ – neu: Kategorie Beats & Rhymes

Ab September können sich Berliner Jugendliche wieder in vielen spannenden Kategorien beim größten Musikwettbewerb Deutschlands für 2022 anmelden. Die Besonderheit in Berlin im kommenden Jahr: Erstmalig erklingen Beats & Rhymes im Wettbewerb!

Hier kann bereits die Ausschreibung für „Jugend musiziert“ 2022 eingesehen werden:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/jugend-musiziert-berlin/ausschreibung/

Ansprechpartnerinnen
Sophia Berendt, Projektleitung Jugend musiziert Berlin
Georgia Haubrok, Projektleiterin Jugend musiziert Berlin - POP
jumu@landesmusikrat-berlin.de

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Der Landesmusikrat Berlin e. V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: www.landesmusikrat-berlin.de

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Die Amateurmusikszene sucht Räume – der Landesmusikrat hilft (19.8.2021)

Team für Raumkoordination startet Kampagne „Lasst die Musik rein!“

Die Raumkoordinationsstelle des Landesmusikrats Berlin startet die Kampagne „Lasst die Musik rein!“ Mit Flyern, Plakaten und auf den Social-Media-Kanälen des Landesmusikrats fordert sie dazu auf, Räume zu melden, die sich für Proben und Aufführungen eignen. Diese Räume vermittelt sie dann Chören und Ensembles, die dringend solche Orte suchen. Wer einen Raum zur Verfügung stellt, wird mit einem „Wir sind dabei!“-Sticker belohnt. Der kann aufgeklebt oder digital für das Social-Media-Profil des Raumgebers verwendet werden.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Hella Dunger-Löper sagt: „In Berlin sind rund 120 000 Amateurmusikerinnen und -musiker als Mitglieder in Chören, Orchestern und anderen Ensembles aktiv. Ihr Engagement und ihre Begeisterung sind aus dem Kulturleben der Stadt nicht wegzudenken. Unsere Kampagne ‚Lasst die Musik rein!‘ richtet sich an alle Berlinerinnen und Berliner, ob privat oder in Institutionen: Melden Sie sich, wenn Sie Räume haben oder uns Hinweise auf geeignete Orte geben können! Sie tragen damit ganz direkt dazu bei, kulturelles Engagement zu fördern und unsere Stadt lebenswert zu machen.“

Das Team der Raumkoordinationsstelle des Landesmusikrats sammelt in Kooperation mit dem Chorverband Berlin Informationen zu geeigneten Räumen in einer Datenbank und stellt das Angebot in einer interaktiven Raumkarte allen zur Verfügung, die nach einem Proben- oder Aufführungsraum suchen. In der Corona-Pandemie ist gerade der Bedarf an größeren Räumen sehr groß. Mehr als 200 Berliner Chöre und Ensembles konnten bislang in Ihrer Suche nach Proben- und Aufführungsräumen aktiv unterstützt werden.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/service/raumkoordination/
https://www.landesmusikrat-berlin.de/service/raumkoordination/raumdatenbank/?no_cache=1

Ansprechpartner:
Sonja Schaudt & David Montero, raumkoordination@landesmusikrat-berlin.de, 0157 344 978 96

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Gleichberechtigtes Singen! (18.06.2021)

Landesmusikrat Berlin fordert einheitliche Abstände

Das heute bekannt gewordene Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur und Europa für die Berliner Kultureinrichtungen vom 18.6.2021 weist den verschiedenen Ensemblearten unterschiedliche Abstände zu und differenziert außerdem nach drei verschiedenen Arten von Räumen.

In der Berliner Amateurmusikszene sorgen die vielen verschiedenen Angaben für Verwirrung. Die Vorgabe von drei Metern Abstand bei Chorproben in nicht maschinell gelüfteten Innenräumen stößt außerdem auf Unverständnis.

Berlin liegt mit dieser Vorgabe deutlich über dem Länderdurchschnitt. Im benachbarten Brandenburg gelten in allen Räumen 2 Meter Abstand, in Niedersachsen 1,5 Meter. Im Saarland wird auf die Abstände ganz verzichtet, wenn ein negativer Test vorliegt.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Wir brauchen für Berlin ein Hygienerahmenkonzept, das für die Szene funktioniert. Die Abstandsregelungen müssen vereinfacht und dem Bundesdurchschnitt angepasst werden. Wir bitten insbesondere die Senatsverwaltung für Gesundheit, hier ihre Positionen zu überdenken.“

Ansprechpartner:
Franziska Stoff
stoff@landesmusikrat-berlin.de
Tel.: 0163 1745 113

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Berliner Preisträgerinnen und Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (25.05.2021)

26 1. Preise gehen nach Berlin / Durchführung als Videowettbewerb

Der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ fand in diesem Jahr als Videowettbewerb statt. Vom 22. bis zum 26. Mai 2021 wurden mehr als 1500 Videos aus ganz Deutschland von 30 Jurys bewertet. Insgesamt 120 unter den 2246 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommen aus Berlin.

Der Landesmusikrat Berlin als Träger des Berliner Wettbewerbs und alle weiteren Verantwortlichen von Jugend musiziert Berlin freuen sich sehr über die erfolgreiche Teilnahme der Berliner Jugendlichen im Bundeswettbewerb. Von den insgesamt 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erreichten hier 26 einen 1. Preis, 40 einen 2. Preis und 28 einen 3. Preis. „Mit den so vorher nie dagewesenen Einschränkungen in der Vorbereitungszeit können sie auf dieses Ergebnis besonders stolz sein“, so Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin

Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns wurde die Bundesebene des renommiertesten Wettbewerbs für die musizierende Jugend in Deutschland als Videowettbewerb umgesetzt. Auf den zentralen Aspekt der Begegnung und des Austauschs musste so weiterhin verzichtet werden – das „JumuTV“ aber ermöglichte allen Interessierten während der Wettbewerbstage ein musikalisches Rahmenprogramm und einen digitalen Einblick in ausgewählte Wettbewerbs­beiträge und die Verkündung der Ergebnisse.

Herzliche Einladung zum Bundespreisträgerkonzert auch in diesem Jahr!

Traditionell präsentieren sich die Berliner Preisträgerinnen und Preisträger im Festsaal des Roten Rathauses. Das diesjährige Bundespreisträgerkonzert wird dort am 28. August 2021 um 17 Uhr stattfinden, sollten die Pandemie­entwicklung und die damit verbundenen Öffnungen es wieder möglich machen.

Der Eintritt ist frei – um Anmeldung wird gebeten: https://www.survio.com/survey/d/B9T3T5E2F5T2I6F5O

Alle Ergebnisse und weitere Informationen zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2021:
https://www.jugend-musiziert.org/aktuell.html

Ansprechpartnerin
Sophia Berendt, Projektleitung Jugend musiziert Berlin
jumu@landesmusikrat-berlin.de
Tel.: 030 39 87 73 59  ·  Mobil: 01573 5 34 27 56

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Konstruktives Gespräch zwischen rbb und Landesmusikrat Berlin (11.05.2021)

Offenes Diskussionsformat mit dem Publikum zum Programm von rbbKultur

Nach zahlreichen Anfragen von Mitgliedern des Landesmusikrats und einer daraufhin erfolgten Umfrage zum Programm von rbbKultur nach dem Neustart im vergangenen Herbst fand am Freitag, dem 23. April 2021, ein Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der rbb-Programmdirektion und des Präsidiums des Landesmusikrats statt.

Der Landesmusikrat stellte die Wahrnehmung des Bildungsauftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in den Mittelpunkt und damit des Kulturradios als Hinhör-Medium. Dazu gehören für den Landesmusikrat eine anspruchsvolle und kuratierte Musikauswahl und kompetente Moderation ebenso wie fundierte Wortbeiträge, die insbesondere das regionale kulturelle Geschehen reflektieren. Besonders für die speziellen Genres wie Alte und Neue Musik, den Jazz und interkulturelle Musikpraxen sowie den großen Bereich der Amateurmusik unterstreicht der Landesmusikrat Berlin die Bedeutung von angemessenen, von Fachredakteuren verantworteten Sendeplätzen.

Auch für den rbb stehen neben der aktuellen und hintergründigen kulturellen Berichterstattung die kompetente Vermittlung, die Diskurskraft sowie die schöpferische Produktion von Kultur im Vordergrund des Auftrages eines öffentlich-rechtlichen Kulturprogramms für Berlin und Brandenburg. Die Programmverantwortlichen des Senders betonten die Modernisierungsnotwendigkeit des Programms, um in Zeiten veränderter Mediennutzung die Relevanz und Zukunftsfähigkeit zentraler Inhalte von rbbKultur wie die klassische Musik oder die vertiefte Auseinandersetzung mit kulturellen Themen zu sichern. Im Radio wie in den Online-Angeboten gehe es darum, einem weiten Kreis von Menschen die Teilhabe an Musik und Kultur zu ermöglichen.

Einig waren sich die Gesprächspartner auch über die Bedeutung von rbbKultur als regionalem Kulturprogramm. rbbKultur sieht es als seine Aufgabe, die Berliner und Brandenburger Kultur-Szenen und ihre künstlerischen Prozesse in allen Facetten einer diversen und lebendigen Musikregion abzubilden und dabei als Partner und Produzent zu unterstützen. Ziel ist es, Menschen zum Denken und Hören anzuregen. Deshalb werden auch die Bildungsformate von rbbKultur wie in der Vergangenheit stetig weiterentwickelt.

Gemeinsam verständigten sich Landesmusikrat und rbb außerdem auf ein halbjährlich stattfindendes offenes Diskussionsformat mit dem Publikum zum Programm von rbbKultur.                                                                                               

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, Hella Dunger-Löper, sagt: „Wir bedanken uns für die Möglichkeit des Gesprächs und sehen mit großer Spannung dem neuen Diskussionsformat entgegen. Wir wollen Vermittlung und Austausch mit den Menschen organisieren, die wir vertreten, und auf diese Weise auch dem rbb ein gutes Feedback geben.“

rbb-Programmdirektor Dr. Jan Schulte-Kellinghaus: „Auch das ‚klassische‘ Kulturradio darf nicht unveränderlich sein. Es ist unsere Aufgabe, die Kunst ins Verhältnis zur Zeit zu setzen. Wir wollen ein modernes, hochwertiges und vielseitiges Angebot machen und sind dankbar für jede Rückmeldung in diesem Prozess. Deshalb freue ich mich auf die gemeinsamen Runden mit denen, auf die es uns am meisten ankommt: unsere Hörerinnen und Hörer.“

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/umfrage-rbbkultur/

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Einzelunterricht an Musikschulen wieder möglich (03.05.2021)

Landesmusikrat Berlin begrüßt Einlenken des Senats / Einzelunterricht unter Auflagen

Der Berliner Senat erlaubt unter Auflagen den Wiederbeginn des Einzelunterrichts an Musikschulen. „Das ist eine lang ersehnte, wirklich gute Nachricht für die Musikschulen, für Lehrerinnen und Lehrer und ganz besonders für die Musikschülerinnen und Musikschüler“, sagt Ina Finger, Leiterin der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg und Mitglied des Präsidiums des Landesmusikrats Berlin. „Allen Hilfsmitteln zum Trotz: Nur im direkten Gegenüber können wir Schülerinnen und Schülern die Anregung und Ermutigung geben, die ihnen eine wirkliche Weiterentwicklung am Instrument erlaubt“, so Ina Finger.

In seiner Fünften Verordnung zur Änderung der Zweiten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, vom 27. April 2021 erlässt der Berliner Senat: „In Musikschulen, Jugendkunstschulen sowie in privaten Unterrichtseinrichtungen für künstlerischen oder musischen Unterricht darf Einzelunterricht in Präsenz stattfinden, wenn die in einem Hygienerahmenkonzept nach § 6 Absatz 3 oder einer auf Grund von § 25 Absatz 1 erlassenen Rechtsverordnung der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards eingehalten werden, sich die Beschäftigten wöchentlich zweimal testen lassen sowie am Unterricht Teilnehmende je Unterrichtstag im Sinne von § 6b negativ getestet sind“ (Art. 1, Punkt 9 b, Seite 4).

Damit können tausende Kinder und Jugendliche in die Berliner Musikschulen zurückkehren und den Einzelunterricht wieder aufnehmen. Seit Dezember 2020 konnte kein Einzelunterricht in Präsenz mehr stattfinden. „Der Wiederbeginn des Einzelunterrichts an den Musikschulen ist ein Hoffnungszeichen nach langen Monaten, in denen sich manche Schülerinnen und Schüler zum Beispiel auf den Wettbewerb ‚Jugend musiziert‘ vorbereiten mussten, ganz ohne den direkten Zuspruch ihrer Lehrerinnen und Lehrer“, sagt Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin. „Nun hoffen wir, dass unter dem sich anscheinend bessernden Infektionsgeschehen bald auch die Ensemblearbeit wieder aufgenommen werden kann, die für Motivation und  Entwicklung junger Musikerinnen und Musiker so wichtig ist“, so Dunger-Löper.

Weitere Informationen:
Zweite SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung mit Änderung vom 27. April 2021: https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff, E-Mail: stoff@landesmusikrat-berlin.de, Tel.: +49 (0) 163 1745 113

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