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Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.

AKTUELLES

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Bundeswettbewerb Jugend musiziert: Berlin 36 Mal Spitze (17.6.2022)

Konzert der Bundespreisträger:innen am 27. August im Roten Rathaus

Am 9. Juni ging der der 59. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Oldenburg zu Ende. Mit dabei waren 110 junge Musiker:innen aus Berlin. Sie hatten sich für ihre Teilnahme auf Bundesebene in den Regionalwettbewerben und im Landeswettbewerb qualifiziert, die nach zwei Pandemiejahren wieder live und vor Publikum stattfinden konnten.

Die Berliner Jugendlichen holten 36 1. Preise, davon elf mit der Höchstpunktzahl. Hinzu kommen 40 2. Preise und 31 3. Preise. Am 27. August wird eine Auswahl der Ausgezeichneten im Festsaal des Roten Rathauses zu erleben sein. Der Eintritt zum Konzert der Bundespreisträger:innen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erforderlich.

Zur Online-Anmeldung: https://www.survio.com/survey/d/S6X4W8M8N9M7F9L7X

„Wir freuen uns mit den Berliner Teilnehmer:innen über diesen beachtlichen Erfolg“, sagt Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, der den Wettbewerb in der Hauptstadt organisiert. „Dank gebührt auch ihren Lehrer:innen und ihren Familien, ohne die solche Erfolge nicht möglich wären. Nun freuen wir uns auf das Bundespreisträgerkonzert am 27. August. Alle Berliner:innen sind herzlich eingeladen, zuzuhören oder sich im Rahmen des Konzerts auch über die vielfältigen Teilnahmemöglichkeiten bei Jugend musiziert Berlin zu informieren.“

Weitere Informationen:
https://www.jugend-musiziert-berlin.de

Ansprechpartner:
Landesmusikrat Berlin, E-Mail: info@landesmusikrat-Berlin.de

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Berlin singt! Chortreff am 25./26. Juni in der Landesmusikakademie (16.6.2022)

1600 Berliner Sänger:innen aus 55 Chören singen auf vier Bühne

„Der Berliner Chortreff ist ein starkes Signal der Zuversicht und ein Zeichen des Aufbruchs für die Berliner Chorszene nach einer schwierigen Zeit während der Pandemie“, so Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin und Schirmherrin des Berliner Chortreffs. „Die vielen wunderbaren Chöre unserer Stadt tragen viel zu Berlins Ruf als Musikmetropole bei. Ich wünsche den Sänger:innen sowie den Besucher:innen wunderbare Konzerte und Musik, die im Herzen berührt.“

Der Berliner Chortreff findet unter dem Motto „Berlin singt!“ am 25. und 26. Juni 2022 in der Landesmusikakademie Berlin und der benachbarten Christuskirche Oberschöneweide statt. Mehr als 1600 Berliner Sänger:innen aus 55 Chören werden auf vier Bühnen singen. Bei drei offenen Proben und unterschiedlichen Workshops sind auch Besucher:innen herzlich eingeladen, mitzumachen und mitzusingen. Ein kreativ-musikalisches Familienprogramm hält Angebote für Kinder bereit. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Die Chöre singen Stücke aus Klassik, Pop und Jazz, Volkslieder, Gospel und vieles mehr. Alle Generationen sind dabei: Neben den klassischen Kammer- und Popchören sind auch Kinder-, Schul- und Jugend- sowie Senior:innenchöre vertreten. Von den 55 Chören haben sich 30 Chöre zum Landeschorwettbewerb angemeldet, der von vier hochkarätigen Jurys begleitet wird. Die offenen Proben werden geleitet von Justin Doyle (Samstag, 19 Uhr), Lili Sommerfeld (Samstag, 14 Uhr) und Trille (Sonntag, 17:30 Uhr). Workshops wie Bodypercussion, Bühnenpräsenz, Improvisation etc. laden zur Weiterbildung und Inspiration ein. Alle können teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper freut sich, dass der Chortreff endlich wieder stattfinden kann: „Der Chortreff ist ein echtes Aufbruchssignal! Begeisterung und Vorfreude der Chöre sind schon jetzt überall spürbar!“

Der Berliner Chortreff wird gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin und ist ein Projekt des Landesmusikrats Berlin e.V.

Weitere Informationen und Anmeldungen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

Ansprechpartnerin:
Verena von Bieberstein / E-Mail: chortreff@landesmusikrat-berlin.de / Mobil: 0157 36 70 10 42

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Kulturfördergesetz Berlin – alle wollen es, nur wann? (14.04.2022)

Bei einer Diskussionsrunde am 12. April 2022 vereinbarten die kulturpolitischen Spitzen der Koalitionsparteien von Rot-Grün-Rot mit der Berliner Kulturszene den gemeinsamen Weg hin zu einem Kulturfördergesetz für Berlin. Übergreifender Konsens bestand beim Ziel, Kunst und Kultur in Berlin mithilfe eine solchen Gesetzesverfahrens verbindlich abzusichern. Beim Zeithorizont dagegen herrschte keine Einigkeit. Während aus der Koalition um Geduld geworben wurde, betonte die Initiative die Dringlichkeit ihres Anliegens. Die Gespräche sollen nun fortge­setzt und ein gemeinsamer Fahrplan noch im Jahr 2022 fest vereinbart werden.

Die Berliner Initiative Kulturfördergesetz hatte zu einer zweistündigen öffentlichen Online-Diskussionsrunde zur Zukunft der Kultur in Berlin eingeladen. Die kulturpolitischen Sprecherinnen der Berliner Koalitionsparteien waren vertreten, von Bündnis 90 / Die Grünen Daniela Billig, von der SPD Melanie Kühnemann-Grunow und von Die Linke Dr. Manuela Schmidt. Die Initiative, in der sich über 60 Kunst- und Kulturverbände, -vereine, -organisa­tio­nen und -gewerkschaften zusammengeschlossen haben, wurde vertreten von Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrates Berlin, Janina Benduski vom LAFT Landesverband freie darstellende Künste Berlin und Oliver Möst vom Netzwerk freier Projekträume und –initiativen. Moderiert wurde das Gespräch von Julia Schell.

In den Eingangsstatements der Politikerinnen wurde einhellig das Anliegen der Initiative für ein Kulturförder­gesetz Berlin begrüßt. Zugleich wurde jedoch um die Geduld der Künstler*innen und der Kultur­ver­bände geworben, denn ein solches komplexes Gesetzvorhaben brauche Zeit. Die im Koalitionsvertrag vereinbar­ten Gesetzvorhaben für ein Musikschul- und Bibliotheksgesetz seien gute Vorarbeiten und damit die ersten Schritte für ein sparten­übergreifendes Kulturfördergesetz, das aber erst zur nächsten Legislaturperiode ab 2026 wirksam werden könnte. Als Gründe für diesen Zeitrahmen wurden unter anderen die Schaffung der finanziellen Voraussetzungen im Berliner Haushalt, ein notwendiger breiter Diskurs in der Kulturlandschaft gemeinsam mit Politik und Verwal­tung sowie die Evaluierung und Bestandsaufnahme der bestehenden Kunst- und Kultur­för­de­rung genannt. 

Seitens der Vertreter*innen der Initiative wurde darauf verwiesen, dass die Bereitschaft der Kultur­szene zu spartenübergreifender Zusammenarbeit in der Initiative ein Potenzial ist, dass seitens der Politik besser genutzt werden könnte. Das vorliegende Positionspapier der Initiative sei in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitet worden, und damit lägen wesentliche inhaltliche Anregungen bereits fertig vor. Zentrale Anliegen seien dabei faire Arbeitsbedingungen für alle Künstler*innen und Kulturakteur*innen, die Verankerung von Zugänglichkeit, Barrierearmut und Diversität, die Sicherung und Neugewinnung von Kulturräumen sowie transparente und verbindliche Verfahren. Die aktuellen Entwicklungen erlaubten keinerlei Verzögerung, es besteht vielmehr dringlicher Handlungsbedarf. Zudem könnte das gemeinsame Gespräch zwischen Politik, Verwaltung und Kultur über die Ziele und Inhalte eines Kulturfördergesetzes einen Entwicklungssprung für partizipative Verfahren bedeuten und damit auch spartenübergreifende Solidarität in Kunst und Kultur befördern.

Zum Zeitrahmen erklärte Oliver Möst: „Der Druck, der auf den freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern in der Stadt lastet, ist für viele gar nicht vorstellbar und ist ja der Grund für den Zusammenschluss der Initiative.“ Hella Dunger-Löper verdeutlichte: „Ein Musikschul- und Bibliotheksgesetz können nur die ersten Bestandteile eines Kulturfördergesetz sein.“ Und Janina Benduski erläuterte „die große Dringlichkeit der Verankerung der Kultur mit einem Kulturfördergesetz als Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge, das zeigten die Erfahrun­gen in der Corona Pandemie."

Abschließend wurde von allen Beteiligten der große Stellenwert von Kunst und Kultur für die Stadtgesellschaft in Berlin betont. Klar ist jedoch, dass noch viel zu tun ist, um die vielfältige Berliner Kulturlandschaft zu erhalten, (Frei-)Räume zu schaffen und die Menschen, die in der Kunst und im Kulturbereich arbeiten, besser sozial abzu­sichern. Eine breite öffentliche und politische Unterstützung für ein Kulturfördergesetz zu erreichen, ist das gemeinsame Ziel. Dafür wurde vereinbart, im 3. Quartal 2022 die nächsten Schritte zu diskutieren, um einen konkreten Fahrplan zu erarbeiten.

Weitere Informationen:
Die Diskussionsrunde ist online zu finden unter https://www.youtube.com/watch?v=CrVMc_wa4Kc.
Mehr Informationen zur Initiative finden Sie unter www.kulturfoerderngesetz.de

Ansprechpartner:
Franziska Stoff, stoff@landesmusikrat-berlin.de

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Jugend musiziert: Landeswettbewerb wieder vor Publikum (4.4.2022)

59. Wettbewerb in der UdK Berlin / Bundeswettbewerb im Juni in Oldenburg

Die zweite Stufe ist geschafft: Vom 31. März bis zum 3. April stellten die Siegerinnen und Sieger der Regionalwettbewerbe ihr Können im Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin vor – nach zweijähriger Pause erstmals wieder vor Publikum. Die 22 Jurys vergaben 172 1. Preise, 84 2. Preise und 12 3. Preise. Von den erstplatzierten Musikerinnen und Musikern werden 112 zum Bundeswettbewerb weitergeleitet, der vom 2. bis 9. Juni in Oldenburg stattfinden wird. Gleichzeitig vergaben zahlreiche Sponsoren des Landeswettbewerbs Sonderpreise etwa für die Interpretation eines Werks der zeitgenössischen Musik oder für besondere Leistungen in Kategorien wie Alte Musik oder Komposition: Filmmusik. Die Spendeneinnahmen der Abschlussveranstaltung am 2. April gingen an die Ukraine-Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landeswettbewerbs konnten im 59. Wettbewerb Workshop-Angebote des von Jeunesses Musicales entwickelten Formats „ETHNO“ wahrnehmen. Am Nachmittag des 3. April führten Hannah von Hübbenet und Leonard Petersen mit Moderatorin Georgia Haubrok eine angeregte Diskussion über den Berufsalltag des Komponierens von Filmmusik; die Kategorie Komposition: Filmmusik war in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschrieben.

„Nach den Schwierigkeiten der vergangenen zwei Jahre freuen wir uns über das nach wie vor hohe Niveau der Preisträgerinnen und Preisträger“ sagt Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin. „Ihr Anspruch an das eigene Musizieren war in den Wertungsspielen des Landeswettbewerbs wieder intensiv zu erleben. Dass so viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch unsere Workshops wahrgenommen haben und die Filmmusik-Podiumsdiskussion verfolgten, ist ein deutliches Zeichen: Bei Jugend musiziert Berlin geht es nicht nur um musikalische Leistungen, sondern immer auch um Begegnung und Austausch.“

Weitere Informationen:
http://www.jugend-musiziert-berlin.de/

Ansprechpartner:
Sophia Berendt, E-Mail: jumu@landesmusikrat-berlin.de, Tel.: +49 (0) 30 39 87 73 59

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Workshops und offene Proben für alle (31.3.2022)

Berliner Chortreff ist Aufbruchssignal für Berliner Chorszene

Der Berliner Chortreff ist nicht nur ein Festival für Sängerinnen und Sänger, sondern für alle Berlinerinnen und Berliner und Gäste, die Freude am Singen haben. Jeder, der das Festival besucht, ist herzlich eingeladen, an offenen Proben und vielfältigen, stimmungsvollen Workshops teilzunehmen. Der Eintritt ist frei. Die Anmeldung ist ab sofort über die Website online möglich.

Zum Zuhören wird es an zwei Tagen 56 Chorkonzerte auf vier Bühnen geben. Mitsingen kann jede und jeder bei drei offenen Proben sowie diversen Workshops. Am Samstag, dem 25. Juni 2022 um 14 Uhr entsteht ein Festivalchor: Singen ohne Noten, dafür aus voller Kehle. Lili Sommerfeld lässt durch intuitive Harmoniefindung, ein paar Handzeichen und viel Call & Response in Windeseile einen vielstimmigen Chorklang entstehen. Am gleichen Tag abends um 19 Uhr wird Justin Doyle, Chefdirigent des RIAS-Kammerchors, klassische Werke mit geübten Sängerinnen und Sängern einstudieren. Am Sonntag, dem 26. Juni 2022 um 18:30 Uhr lädt der aufstrebende Berliner Musiker Trille mit seinen Songs „Phase“, „Pro“ und „Los Angeles“ alle Menschen ein, die gerne einmal die Erfahrungen machen möchten, in einem Popchor zu singen. Weitere Workshops wie Bodypercussion, Warm-Ups, Bühnenpräsenz, Improvisationen und Alexandertechnik sind offen für alle.

Alle Besucherinnen und Besucher werden die Chance bekommen, ihre Stimme neu zu entdecken und an diesem Wochenende Teil einer großen Chorgemeinschaft werden. „Der Chortreff ist ein echtes Aufbruchssignal für die Berliner Chorszene! Und wer jetzt noch nicht im Chor singt, wird es danach sicher wollen“, prognostiziert die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper. Der Berliner Chortreff findet am 25. und 26. Juni 2022 in der Landesmusikakademie Berlin statt.

Weitere Informationen und Anmeldungen
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

Ansprechpartnerin
Verena von Bieberstein / E-Mail: chortreff@landesmusikrat-berlin.de / Tel.: 0157 36 70 10 42

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Das Drumset als Schlüssel zu Musikalischer Bildung (23.3.2022)

Instrument des Jahres 2022: Diversität im Mittelpunkt

Das Drumset als Schlüssel zur Musikalischen Bildung für möglichst viele: Diese Idee stand im Mittelpunkt beim Pressegespräch am 23. März zum Instrument des Jahres 2022 im Deutschen Chorzentrum.

Präsidentin Hella Dunger-Löper stellte die Aktivitäten des Landesmusikrats zum Drumset-Jahr 2022 vor. Dazu zählt eine Drumset-Landkarte, auf der Bands sowie Drumset-Spielerinnen und -Spieler Räume zum Üben und Proben finden. Die Landkarte wird vom Raumkoordinations-Team des Landesmusikrats ständig erweitert. Außerdem bietet der Landesmusikrat auf seiner Website einen zentralen Terminkalender, auf dem Neugierige Konzerte, Workshops und andere Veranstaltungen zum Instrument des Jahres finden.

Kultursenator Klaus Lederer betonte die Rolle Berlins als Band-Stadt, die ihre vielfältige Musiklandschaft aktiv fördere. Er wies auch auf die Rolle hin, die die Musikstadt Berlin bei der Integration von Flüchtlingen aus der Ukraine spielen kann.

Die Schlagzeugerinnen Philo Tsoungui und Jarita Freydank sprachen als Botschafterinnen, Prof. Udo Dahmen von der Popakademie Mannheim als Botschafter des Drumsets. Philo Tsoungui wünschte sich einen ungehinderten Zugang zur Schlagzeug-Ausbildung für einen möglichst diversen Kreis Interessierter; Jarita Freydank sprach den eigenen Weg ans Drumset und über ihr Unterrichten. Udo Dahmen wies auf den geschichtlichen Hintergrund des Drumsets und die institutionelle Ausbildung in Populärer Musik als Weg zum Musizieren als Beruf hin.

Eine besondere Rolle des Drumsets bei der Fête de la Musique 2022 kündigte Björn Döring an; für den Berlin Marathon sprach dessen Organisator John Kunkeler. Abschließend gab Jarita Freydank dem Kultursenator eine kurze Unterrichtsstunde am Drumset.

Weitere Informationen: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/instrument-des-jahres-drumset/

Ansprechpartner: Franziska Stoff, stoff@landesmusikrat-berlin.de

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

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Musizieren für den Frieden – Aufruf zur musikalischen Demonstration (23.2.2022)

Der Landesmusikrat, das Präsidium des Chorverbandes Berlin sowie weitere Verbände sind bestürzt über den russischen militärischen Angriff auf die Ukraine. Wir sind davon überzeugt, dass es viele Chöre, Sängerinnen und Sänger gibt, die ihre Stimmen für den Frieden erheben werden. Vor dem Brandenburger Tor, das in den Ukrainischen Farben erstrahlt, zeigen wir Solidarität.

Wir rufen die Berliner Chöre und Ensembles, Musikerinnen und Musiker dazu auf, gemeinsam mit uns für den Frieden zu musizieren.

Ort: Brandenburger Tor
Zeit: 25.2.2022, 18 Uhr

Noten können hier heruntergeladen werden:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
E-Mail: stoff@landesmusikrat-berlin.de
Tel.: 0163 1745 113

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Berlin singt! Enormes Interesse am Berliner Chortreff (23.2.2022)

51 Chöre mit 1500 Sängerinnen und Sängern / Keine Anmeldungen für Chöre mehr möglich

Die Begeisterung der Berliner Chorsängerinnen und -sänger ist trotz Corona ungebrochen: 51 Berliner Amateurchöre mit rund 1500 Sängerinnen und Sängern werden beim im Jahr der Chöre beim Berliner Chortreff auftreten. Es wird ein Musikfestival für alle: vom Kinderchor bis zum Seniorenchor sind alle Kategorien dabei. Klassik, Pop, Jazz, Swing, Shanty und viele andere Genres werden dargeboten. Kleine Ensembles und große Chöre mit bis zu 60 Mitgliedern bilden die Vielfalt des Chorgesangs ab. 28 Chöre nehmen im Rahmen des Chortreffs auch am Landeschorwettbewerb teil. Das Interesse ist so groß, dass aus Kapazitätsgründen leider keine Anmeldungen von Chören mehr entgegengenommen werden können, die eine Jurybewertung wünschen. Einzelanmeldungen für die Workshops sind noch möglich. Ebenso sind alle Berlinerinnen und Berliner schon jetzt herzlich zum Zuhören eingeladen.

Der Berliner Chortreff findet am 25./26. Juni 2022 in der Landesmusikakademie und der benachbarten Christuskirche Oberschöneweide statt. Gesungen wird auf vier Bühnen. Auch das Außengelände wird durch Workshops, offene Proben und ein vielfältiges Rahmenprogramm von Gesang erfüllt sein. Begegnung und Austausch zwischen Sängerinnen und Sängern, Chorleiterinnen und Chorleitern und dem Publikum stehen beim Berliner Chortreff genauso im Mittelpunkt wie die zahlreichen Konzerte und Workshops.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper freut sich über die große Resonanz: „Dass sich in dieser schwierigen Probensituation so viele Chöre für den Berliner Chortreff angemeldet haben, unterstreicht das große Engagement für das Chorsingen in Berlin. Wir freuen uns, im ‚Jahr der Chöre‘ dieses Chorfestival in Berlin ausrichten zu dürfen und danken herzlich der Lotto-Stiftung für ihre Unterstützung.“

Ansprechpartnerin: Verena von Bieberstein
E-Mail: chortreff@landesmusikrat-berlin.de
Tel.: 0157 36 70 10 42

Weitere Informationen: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

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Hoffnungsvoller Start in den 59. Wettbewerb Jugend musiziert Berlin (21.2.2022)

Regionalwettbewerbe nach zwei Jahren wieder live / Landeswettbewerb beginnt 31. März

Mehr als 500 Kinder und Jugendliche haben an den vergangenen beiden Wochenenden an den Wertungsvorspielen des 59. Regionalwettbewerbs Jugend musiziert Berlin teilgenommen . In den Regionen Berlin-Nord, Berlin-Mitte und Berlin-Süd sowie im Wettbewerb POP traten sie an 15 Spielstätten vor Jury und Publikum, um ihr Können zu zeigen.

Die jungen Musikerinnen und Musiker konnten nun wieder live spielen, nachdem Landes- und Bundeswettbewerb 2020 ganz ausgefallen waren und 2021 sämtliche Wertungsspiele digital durchgeführt werden mussten. Insgesamt konnten die Juris 353 1. Preise, 77 2. Preise und 9 3. Preise vergeben. 214 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zum Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin weitergeleitet. Er wird vom 31. März bis zum 3. April in der Universität der Künste Berlin stattfinden.

Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin, freut sich: „Die rege Beteiligung der Jugendlichen zeigt, dass ihre Freude, sich musikalisch auszudrücken, auch zwei Jahre der pandemiebedingten Einschränkungen überdauert hat. Das zeigt sich nicht zuletzt in den hervorragenden Ergebnissen. In ihnen spiegelt sich der hohe Anspruch der Jugendlichen an ihr eigenes Musizieren. Unser Dank gilt Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Familien für ihre Unterstützung und aktive Begleitung. Dem Landeswettbewerb sehen wir mit großer Vorfreude entgegen!“

Berliner Besonderheiten sind die Wertungen Komposition, Komposition: Filmmusik, Interkulturelle Perkussion sowie Beats & Rhymes. Diese Wertungen werden beim Landeswettbewerb final entschieden. Bis zum Bundeswettbewerb werden die Solowertungen für Streichinstrumente, Akkordeon, Schlagzeug und Gesang (Pop) weitergeführt, dazu die Ensemblewertungen Klavier-Kammermusik, die Duowertungen Klavier und ein Blasinstrument, Vokal-, Zupf- und Harfen-Ensemble sowie Alte Musik.

Weitere Informationen: www.jugend-musiziert-berlin.de

Ansprechpartnerin: Sophia Berendt, E-Mail: jumu@landesmusikrat-berlin.de; Tel.: +49 (0) 1573 5 34 27 56

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Berliner JugendJazzOrchester startet durch (9.2.2022)

Fabia Mantwill und Nicolai Thärichen als neues Leitungsteam / Besetzung über traditionelle Bigband hinaus

Das Berliner JugendJazzOrchester geht im Jahr 2022 neue Wege: Für den Jazz ungewohnte Instrumente, besondere Talente, individuelle Stimmen und eine neue künstlerische Leitung werden den einzigartigen Sound prägen, um das Ensemble als spannende Ergänzung in der Berliner (Jugend-) Jazz-Szene zu etablieren.

Dafür wird das BJJO nicht nur aus Jazz- sondern auch aus klassischen Orchesterinstrumenten zusammengestellt. Das Team sucht junge Musikerinnen und Musiker, die zum Beispiel Fagott, Bratsche oder Harfe spielen. Natürlich sind nach wie vor alle klassischen Bigband-Instrumente willkommen. Der Klangkörper wird mit den jungen Menschen gemeinsam entwickelt – sie werden den einzigartigen Sound des Ensembles formen.

Neu ist auch das Auswahlverfahren: Anstelle eines klassischen Vorspiels bekommen Bewerberinnen und Bewerber die Chance, in einem Workshop gemeinsam zu musizieren und ihre Qualifikation für die Band auszuprobieren.

Joachim Litty, Beisitzer im Präsidium des Landesmusikrats und ehemaliger Leiter der Landesmusikakademie, sagt dazu: „Fabia Mantwill und Nicolai Thärichen haben als neues Leitungsteam nicht nur umfassende Erfahrung in Komposition, Arrangement und musikalischer Leitung. Sie laden die jungen Musikerinnen und Musiker auch zu einem echten Abenteuer ein: mit ihrem Instrument oder ihrer Stimme gemeinsam einen neuen, nie gehörten Sound zu formen. Eine tolle Idee, Jazz-Ensemblespiel und Jazz-Improvisation auch Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu öffnen, die klassische Orchesterinstrumente spielen! Auf das Ergebnis darf man gespannt sein.“

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-jugendjazzorchester/

Ansprechpartner:
Clemens Seemann, Henriette Runge, bjjo@landesmusikrat-berlin.de

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Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

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Jugend musiziert Berlin: 59. Wettbewerb startet am 12. Februar (25.1.2022)

Live-Wettbewerb in Regionen und Land / Landeswertungen POP und Komposition

Es geht wieder los – und die Zuversicht ist groß, dass die Vorspiele an 15 Spielstätten live stattfinden können: Am 12. Februar startet der 59. Wettbewerb Jugend musiziert Berlin in den Regionen Nord und Süd sowie für die Wertungen in der Kategorie POP. Am 19. Februar folgen die Wertungen der Region Mitte. Berlins musikalische Jugend übt wieder fleißig: Mehr als 500 Kinder und Jugendliche haben sich angemeldet.

Nach den pandemiebedingten enormen Einschränkungen der Jahre 2020 und 2021 konnten Ende Januar drei Konzerte des „Jungen Podiums“ organisiert werden, in denen sich die jungen Musikerinnen und Musiker auf die Wertungsspiele vorbereiten konnten. Davor fanden im Dezember und Januar zwei Workshops statt, die auf die neue Kategorie im Bereich POP „Beats & Rhymes“ vorbereiteten und damit eine ganz neue Zielgruppe ansprachen. Gefördert wird die Kategorie „Beats & Rhymes“ von der Berliner Sparkassenstiftung.

Eine weitere Berliner Besonderheit ist die Kategorie „Interkulturelle Perkussion“, die Anfang April im Rahmen des Landeswettbewerbs ausgetragen wird und in der insgesamt 11 Jugendliche antreten. Großen Andrang erfuhren die Kategorien „Komposition“ sowie „Komposition: Filmmusik“, die ebenfalls im Berliner Landeswettbewerb ausgeschrieben sind. Ein vorbereitender Workshop im Dezember war sehr gut besucht. 27 junge Berlinerinnen und Berliner wollen im Wettbewerb eigene Kompositionen einreichen.

„Dass in Berlin unter den Kindern und Jugendlichen trotz der Einschränkungen dieser Zeit eine solche Freude am Musizieren, ein solcher Wunsch nach Begegnung, Wettbewerb und Feedback herrscht, stimmt zuversichtlich – nach den Hindernissen der vergangenen beiden Jahre ganz besonders“, so Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin. „Wir blicken deshalb zuversichtlich in die Zukunft der jungen Musikerinnen und Musiker hinsichtlich ihrer Ausbildungsperspektiven und ihrer Haltung zum Musizieren, ob beruflich oder als erfüllendes Hobby. Dass so viele den eigenen Ausdruck im Komponieren suchen, freut uns ganz besonders.“

„Jugend musiziert“ ist ein dreistufiger, bundesweiter Wettbewerb, der allen Kindern und Jugendlichen aus dem nichtprofessionellen Musikbereich offensteht. 2022 findet er zum 59. Mal statt. Auf Berliner Regional- und Landesebene wird der Wettbewerb vom Landesmusikrat Berlin getragen. Der Bundeswettbewerb als dritte Stufe findet jedes Jahr in einer anderen Stadt Deutschlands statt, dieses Jahr in Oldenburg.

Weitere Informationen:
www.jugend-musiziert-berlin.de

Ansprechpartnerin:
Sophia Berendt, jumu@landesmusikrat-berlin.de

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