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Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.

AKTUELLES

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Zwei Jahre erfolgreiche Arbeit der Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume (22.9.2022)

Mit steigenden Heizkosten entstehen neue Probleme

Seit zwei Jahren sucht und vermittelt die Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume des Landesmusikrats Berlin Räume für Amateurmusikensembles. Ihre Bilanz kann sich sehen lassen: Fast 500 Räume sind inzwischen in der Datenbank erfasst, 117 Räume sind online gelistet und können nach Kriterien wie Standort, Ausstattung oder Raumgröße sortiert werden.

Mit viel Engagement haben die Mitarbeiter:innen des Landesmusikrats auch daran gearbeitet, grundlegende strukturelle Verbesserungen herbeizuführen. So konnte gemeinsam mit dem Konsistorium der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ein Mustermietvertrag entwickelt werden, der den Berliner Kirchengemeinden die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten an Amateurmusikensembles erleichtert.

Jasmin Manike, Ev. Apostel-Paulus-Kirchengemeinde: „Bei uns hat nach dem Online-Stellen sowohl das Telefon nicht stillgestanden als auch das E-Mail-Postfach geglüht.“

Dr. Heike Oeff, Sinfonietta Charlottenburg: „Wir haben durch die Vermittlung der Raumkoordinationsstelle des Landesmusikrats einen Probenraum gefunden und sind in der Lage, den Probenbetrieb wieder aufzunehmen.“

Doch auch die Raumkoordinationsstelle steht vor neuen Herausforderungen: Durch die aktuelle Energiekrise werden Kosten für Proben- und Aufführungsräume, welche auch auf Amateurensembles umgelegt werden, enorm steigen.

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin e.V.: „14 Millionen Menschen in Deutschland musizieren in ihrer Freizeit, der Großteil im Ensemble. Der Gewinn dieser Aktivitäten für den sozialen Zusammenhalt, die Musikalische Bildung oder die Gesundheit ist enorm. Wir müssen das bürgerschaftliche Engagement, welches sich hier zeigt, gerade in Zeiten wie diesen wertschätzen und unterstützen. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Energiekrise diese Strukturen beschädigt.“

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Ansprechpartnerin: Franziska Stoff
Tel. + 49 163 1 74 51 13 | Fax +49 30 39 73 10 88 / stoff@landesmusikrat-berlin.de

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Berlin feiert Bundespreisträger:innen im Roten Rathaus (28.8.2022)

Preisträgerkonzert Jugend musiziert / Bürgermeisterin Giffey gratuliert

Bis zum letzten Platz gefüllt war der Festsaal im Roten Rathaus am Sonnabendnachmittag. Das Publikum bejubelte 21 junge Musiker:innen, die sich beim 59. Bundeswettbewerb Jugend musiziert Preise erspielt hatten. Die Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren trugen Lieblingsstücke aus ihren Wettbewerbsprogrammen vor. Dabei reichte die stilistische Bandbreite von Klassik bis Pop. Zu Beginn hatte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey die jungen Musiker:innen im Roten Rathaus begrüßt und sie zu ihren Leistungen beglückwünscht.

„Auch dieser Wettbewerbsjahrgang zeigt deutlich, dass Musik in Berlin in vielen Familien eine verbindende und wichtige Rolle spielt und dabei so hervorragende Leistungen ermöglicht werden, erst recht vor dem Hintergrund der Einschränkungen durch die Pandemie-Jahre“, sagt Markus Wenz, Landesvorsitzender von Jugend musiziert Berlin.

Der Wettbewerb Jugend musiziert findet jedes Jahr statt. Die jugendlichen Teilnehmer:innen können sich dabei über Regional- und Landeswettbewerbe bis zum Bundeswettbewerb qualifizieren. 110 Berliner Jugendlichen gelang das im Wettbewerb 2022, 36 von ihnen wurden auf Bundesebene mit 1. Preisen ausgezeichnet. 2023 wird der Wettbewerb zum 60. Mal stattfinden.

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Test-Dilemma wirkt sich verheerend auf Amateurmusikszene aus (6.7.2022)

Mit Ende der kostenfreien Corona-Bürgertests ist die Amateurmusik vor ein Dilemma gestellt: Mithilfe der Testungen als Bestandteil eines funktionierenden Hygienekonzepts konnte in der Amateurmusik seit Herbst 2021 gut und weitgehend ansteckungsfrei gearbeitet werden. Die Testungen wurden allgemein akzeptiert und gaben besonders den etwas besorgteren Musiker:innen ein hohes Maß an Sicherheit.

Da jetzt die Tests kostenpflichtig werden, ist zu befürchten, dass flächendeckende Testungen vor allen Proben bzw. Konzerten nicht von allen Mitspieler:innen der Ensembles akzeptiert werden. Auf der anderen Seite ist zu befürchten, dass besorgtere Musiker:innen ohne die Testungen ihre musikalischen Aktivitäten ruhen lassen werden.

Der Landesmusikrat Berlin fordert daher die Wiedereinführung und Weiterfinanzierung der Bürgertests.

  • Wir wollen weiterhin in einem hygienisch sicheren Umfeld proben und auftreten können und damit weiterhin unseren Anteil an der Pandemiebekämpfung leisten.
  • Wir wollen, dass sämtliche Musiker:innen auch weiterhin die Probe besuchen werden, da sie durch Testungen ein hohes Maß an Sicherheit vor Ansteckungen haben.

 Weitere Informationen:
www.landesmusikrat-berlin.de

Ansprechpartner:
Franziska Stoff, E-Mail: stoff@landesmusikrat-berlin.de

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Schulmusik-Desaster (28.6.2022)

Landesmusikrat Berlin warnt vor Projektitis und begrüßt Runden Tisch

Mit großer Sorge hat der Landesmusikrat Berlin die jüngsten Vorschläge zur Behebung des Mangels an Schullehr­kräften zur Kenntnis genommen, so z.B. den Ersatz von Mangelfächern durch unbenotete Projekte.

In einer Bertelsmann-Studie „Musikunterricht in der Grundschule. Aktuelle Situation und Perspektive“ wurde bereits 2020 der eklatante Fachkräftemangel im Musikunterricht als Kernproblem identifiziert und vor einer Deprofes­sio­nali­sierung gewarnt. Schon zu dieser Zeit waren in Berlin mehr als 50 % aller neu eingestellten Lehrkräfte Quer- oder Seiteneinsteiger.

Kinder und Jugendliche haben laut Bildungsauftrag und den Rahmenrichtlinien allgemeinbildender Schulen ein Anrecht auf eine musikalische Allgemeinbildung. Nur qualifizierter Musikunterricht garantiert Bildungs- und Teilhabegerech­­tigkeit.

Weil von Künstlern angeleitete Projekte oft eine große Außenwirkung hervorrufen, entsteht der Eindruck, es sei um die musikalische Bildung der Schulkinder gut bestellt. Das entspricht aber nur dann den Tatsachen, wenn Projekte den Regel­unterricht ergänzen, ihn aber nicht ersetzen. Kontinuierlicher Musikunterricht kann nicht durch punktuelle Maßnah­men ersetzt werden. So wie auch der Mathematikunterricht nicht durch ein gelegentliches Projekt ersetzt werden kann.

In Bundesländern, wo als Maßnahme zur Mangelbeseitigung Kontingentstundentafeln und Fächerverbünde implemen­tiert worden sind, wurde damit auch die Verbindlichkeit musikalischer Bildung für alle Schülerinnen und Schüler aufge­hoben oder von den jeweils vorhandenen personellen Ressourcen abhängig gemacht. Das hat die Stellung des Fachs Musik beschädigt und der Qualität des Unterrichts Abbruch getan.

Der Landesmusikrat Berlin begrüßt als Dachverband der Musikinstitutionen und Verbände ausdrücklich die Einberufung eines Runden Tisches zum Lehrkräftemangel und schlägt u.a. vor:

  • Einsatz aller ausgebildeten Musiklehrkräfte vorrangig im Fach Musik
  • analoge Fortbildungen für Musik-Neigungslehrer
  • Betreuung von Arbeitsgemeinschaften durch Instrumentallehrkräfte
  • Kooperation benachbarter Schulen mit Musiklehrkräftemangel

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

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Berlin singt! Endorphine pur – 2500 Gäste beim Berliner Chortreff (27.6.2022)

Zehn Chöre zum Deutschen Chorwettbewerb delegiert

Beim Berliner Chortreff fanden mehr als 50 Chorkonzerte, drei offene Proben und zahlreiche Workshops statt. Die Freude am Singen war überall greifbar. Es war der größte Chortreff, der bislang in Berlin stattgefunden hat. Mehr als 2500 Gäste haben die große Vielfalt der Chormusik erlebt, bei offenen Proben selbst mitgesungen und die eigene Stimme neu entdeckt. 29 Chöre haben im Rahmen des Chortreffs am Landeschorwettbewerb teilgenommen. Vier hochkarätig besetzte Jurys haben die Chöre gehört, bewertet und beraten. Folgende zehn Chöre haben sich aufgrund ihrer hervorragenden Qualität und der überzeugenden Interpretation der Werke für den Deutschen Chorwettbewerb qualifiziert, der 2023 in Hannover stattfindet:

der Mädchenchor Konzertchor des Mädchenchors der Singakademie zu Berlin,
der Kinderchor Vorchor des Mädchenchors der Singakademie zu Berlin,
der Frauenchor Berliner Mädchenchor Vokalconsort,
der Männerchor Neuer Männerchor Berlin,
der Popchor zimmmt,
der Popchor Landesjugendchor Berlin,
das Vokalensemble Gretchens Antwort,
der gemischte Kammerchor Neuer Kammerchor Berlin,
der große gemischte Chor Junges Ensemble Berlin
und der Hochschulchor Frauenchor der Künste.

Das Landespreisträgerkonzert der Berliner Chöre findet am 25. September 2022 um 19 Uhr im Haus des Rundfunks statt und wird live im Rundfunk übertragen. Tickets für das Konzert können hier erworben werden: https://landesmusikrat-berlin.ticketmachine.de/de

Ein Sänger schwärmt: „Singen ist einfach Glück pur. Es inspiriert. Es erleichtert die Seele.“ Eine Besucherin fordert: „Das müsste es jedes Jahr geben! Ich habe so viel Freude gehabt.“ Die Juryvorsitzende Prof. Klaus-Jürgen Etzold ist überwältigt von diesen beiden Tagen, die er bundesweit in solcher Größe und Vielfalt noch nicht erlebt hat. Er motiviert jeden und jede: „Singt weiter! Haltet das Chorsingen lebendig!“.

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin und Veranstalterin des Berliner Chortreffs, freut sich: „Die Berliner Chorszene ist ein großer Schatz für Berlin, denn sie stiftet Gemeinschaft. Singen verbindet und baut Brücken. Vor allem danke ich der LOTTO-Stiftung, die diesen Chortreff überhaupt erst ermöglicht hat.“ – „Der Berliner Chortreff ist ein starkes Signal der Zuversicht und ein Zeichen des Aufbruchs für die Berliner Chorszene nach einer schwierigen Zeit während der Pandemie“, so Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin und Schirmherrin des Berliner Chortreffs.

Der Berliner Chortreff fand am 25. und 26. Juni 2022 unter dem Motto „Berlin singt!“ in der Landesmusikakademie Berlin und der benachbarten Christuskirche Oberschöneweide statt. Mehr als 1600 Berliner Sängerinnen und Sänger in 55 Chören hatten sich für die Chorbegegnung angemeldet.

Der Berliner Chortreff wird gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin und ist ein Projekt des Landesmusikrats Berlin e.V.

Weitere Informationen und Anmeldungen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

Ansprechpartnerin:
Verena von Bieberstein / E-Mail: chortreff@landesmusikrat-berlin.de / mobil: 0157 36 70 10 42

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Bundeswettbewerb Jugend musiziert: Berlin 36 Mal Spitze (17.6.2022)

Konzert der Bundespreisträger:innen am 27. August im Roten Rathaus

Am 9. Juni ging der der 59. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Oldenburg zu Ende. Mit dabei waren 110 junge Musiker:innen aus Berlin. Sie hatten sich für ihre Teilnahme auf Bundesebene in den Regionalwettbewerben und im Landeswettbewerb qualifiziert, die nach zwei Pandemiejahren wieder live und vor Publikum stattfinden konnten.

Die Berliner Jugendlichen holten 36 1. Preise, davon elf mit der Höchstpunktzahl. Hinzu kommen 40 2. Preise und 31 3. Preise. Am 27. August wird eine Auswahl der Ausgezeichneten im Festsaal des Roten Rathauses zu erleben sein. Der Eintritt zum Konzert der Bundespreisträger:innen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erforderlich.

Zur Online-Anmeldung: https://www.survio.com/survey/d/S6X4W8M8N9M7F9L7X

„Wir freuen uns mit den Berliner Teilnehmer:innen über diesen beachtlichen Erfolg“, sagt Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, der den Wettbewerb in der Hauptstadt organisiert. „Dank gebührt auch ihren Lehrer:innen und ihren Familien, ohne die solche Erfolge nicht möglich wären. Nun freuen wir uns auf das Bundespreisträgerkonzert am 27. August. Alle Berliner:innen sind herzlich eingeladen, zuzuhören oder sich im Rahmen des Konzerts auch über die vielfältigen Teilnahmemöglichkeiten bei Jugend musiziert Berlin zu informieren.“

Weitere Informationen:
https://www.jugend-musiziert-berlin.de

Ansprechpartner:
Landesmusikrat Berlin, E-Mail: info@landesmusikrat-Berlin.de

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Berlin singt! Chortreff am 25./26. Juni in der Landesmusikakademie (16.6.2022)

1600 Berliner Sänger:innen aus 55 Chören singen auf vier Bühne

„Der Berliner Chortreff ist ein starkes Signal der Zuversicht und ein Zeichen des Aufbruchs für die Berliner Chorszene nach einer schwierigen Zeit während der Pandemie“, so Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin und Schirmherrin des Berliner Chortreffs. „Die vielen wunderbaren Chöre unserer Stadt tragen viel zu Berlins Ruf als Musikmetropole bei. Ich wünsche den Sänger:innen sowie den Besucher:innen wunderbare Konzerte und Musik, die im Herzen berührt.“

Der Berliner Chortreff findet unter dem Motto „Berlin singt!“ am 25. und 26. Juni 2022 in der Landesmusikakademie Berlin und der benachbarten Christuskirche Oberschöneweide statt. Mehr als 1600 Berliner Sänger:innen aus 55 Chören werden auf vier Bühnen singen. Bei drei offenen Proben und unterschiedlichen Workshops sind auch Besucher:innen herzlich eingeladen, mitzumachen und mitzusingen. Ein kreativ-musikalisches Familienprogramm hält Angebote für Kinder bereit. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Die Chöre singen Stücke aus Klassik, Pop und Jazz, Volkslieder, Gospel und vieles mehr. Alle Generationen sind dabei: Neben den klassischen Kammer- und Popchören sind auch Kinder-, Schul- und Jugend- sowie Senior:innenchöre vertreten. Von den 55 Chören haben sich 30 Chöre zum Landeschorwettbewerb angemeldet, der von vier hochkarätigen Jurys begleitet wird. Die offenen Proben werden geleitet von Justin Doyle (Samstag, 19 Uhr), Lili Sommerfeld (Samstag, 14 Uhr) und Trille (Sonntag, 17:30 Uhr). Workshops wie Bodypercussion, Bühnenpräsenz, Improvisation etc. laden zur Weiterbildung und Inspiration ein. Alle können teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper freut sich, dass der Chortreff endlich wieder stattfinden kann: „Der Chortreff ist ein echtes Aufbruchssignal! Begeisterung und Vorfreude der Chöre sind schon jetzt überall spürbar!“

Der Berliner Chortreff wird gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin und ist ein Projekt des Landesmusikrats Berlin e.V.

Weitere Informationen und Anmeldungen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

Ansprechpartnerin:
Verena von Bieberstein / E-Mail: chortreff@landesmusikrat-berlin.de / Mobil: 0157 36 70 10 42

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Kulturfördergesetz Berlin – alle wollen es, nur wann? (14.04.2022)

Bei einer Diskussionsrunde am 12. April 2022 vereinbarten die kulturpolitischen Spitzen der Koalitionsparteien von Rot-Grün-Rot mit der Berliner Kulturszene den gemeinsamen Weg hin zu einem Kulturfördergesetz für Berlin. Übergreifender Konsens bestand beim Ziel, Kunst und Kultur in Berlin mithilfe eine solchen Gesetzesverfahrens verbindlich abzusichern. Beim Zeithorizont dagegen herrschte keine Einigkeit. Während aus der Koalition um Geduld geworben wurde, betonte die Initiative die Dringlichkeit ihres Anliegens. Die Gespräche sollen nun fortge­setzt und ein gemeinsamer Fahrplan noch im Jahr 2022 fest vereinbart werden.

Die Berliner Initiative Kulturfördergesetz hatte zu einer zweistündigen öffentlichen Online-Diskussionsrunde zur Zukunft der Kultur in Berlin eingeladen. Die kulturpolitischen Sprecherinnen der Berliner Koalitionsparteien waren vertreten, von Bündnis 90 / Die Grünen Daniela Billig, von der SPD Melanie Kühnemann-Grunow und von Die Linke Dr. Manuela Schmidt. Die Initiative, in der sich über 60 Kunst- und Kulturverbände, -vereine, -organisa­tio­nen und -gewerkschaften zusammengeschlossen haben, wurde vertreten von Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrates Berlin, Janina Benduski vom LAFT Landesverband freie darstellende Künste Berlin und Oliver Möst vom Netzwerk freier Projekträume und –initiativen. Moderiert wurde das Gespräch von Julia Schell.

In den Eingangsstatements der Politikerinnen wurde einhellig das Anliegen der Initiative für ein Kulturförder­gesetz Berlin begrüßt. Zugleich wurde jedoch um die Geduld der Künstler*innen und der Kultur­ver­bände geworben, denn ein solches komplexes Gesetzvorhaben brauche Zeit. Die im Koalitionsvertrag vereinbar­ten Gesetzvorhaben für ein Musikschul- und Bibliotheksgesetz seien gute Vorarbeiten und damit die ersten Schritte für ein sparten­übergreifendes Kulturfördergesetz, das aber erst zur nächsten Legislaturperiode ab 2026 wirksam werden könnte. Als Gründe für diesen Zeitrahmen wurden unter anderen die Schaffung der finanziellen Voraussetzungen im Berliner Haushalt, ein notwendiger breiter Diskurs in der Kulturlandschaft gemeinsam mit Politik und Verwal­tung sowie die Evaluierung und Bestandsaufnahme der bestehenden Kunst- und Kultur­för­de­rung genannt. 

Seitens der Vertreter*innen der Initiative wurde darauf verwiesen, dass die Bereitschaft der Kultur­szene zu spartenübergreifender Zusammenarbeit in der Initiative ein Potenzial ist, dass seitens der Politik besser genutzt werden könnte. Das vorliegende Positionspapier der Initiative sei in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitet worden, und damit lägen wesentliche inhaltliche Anregungen bereits fertig vor. Zentrale Anliegen seien dabei faire Arbeitsbedingungen für alle Künstler*innen und Kulturakteur*innen, die Verankerung von Zugänglichkeit, Barrierearmut und Diversität, die Sicherung und Neugewinnung von Kulturräumen sowie transparente und verbindliche Verfahren. Die aktuellen Entwicklungen erlaubten keinerlei Verzögerung, es besteht vielmehr dringlicher Handlungsbedarf. Zudem könnte das gemeinsame Gespräch zwischen Politik, Verwaltung und Kultur über die Ziele und Inhalte eines Kulturfördergesetzes einen Entwicklungssprung für partizipative Verfahren bedeuten und damit auch spartenübergreifende Solidarität in Kunst und Kultur befördern.

Zum Zeitrahmen erklärte Oliver Möst: „Der Druck, der auf den freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern in der Stadt lastet, ist für viele gar nicht vorstellbar und ist ja der Grund für den Zusammenschluss der Initiative.“ Hella Dunger-Löper verdeutlichte: „Ein Musikschul- und Bibliotheksgesetz können nur die ersten Bestandteile eines Kulturfördergesetz sein.“ Und Janina Benduski erläuterte „die große Dringlichkeit der Verankerung der Kultur mit einem Kulturfördergesetz als Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge, das zeigten die Erfahrun­gen in der Corona Pandemie."

Abschließend wurde von allen Beteiligten der große Stellenwert von Kunst und Kultur für die Stadtgesellschaft in Berlin betont. Klar ist jedoch, dass noch viel zu tun ist, um die vielfältige Berliner Kulturlandschaft zu erhalten, (Frei-)Räume zu schaffen und die Menschen, die in der Kunst und im Kulturbereich arbeiten, besser sozial abzu­sichern. Eine breite öffentliche und politische Unterstützung für ein Kulturfördergesetz zu erreichen, ist das gemeinsame Ziel. Dafür wurde vereinbart, im 3. Quartal 2022 die nächsten Schritte zu diskutieren, um einen konkreten Fahrplan zu erarbeiten.

Weitere Informationen:
Die Diskussionsrunde ist online zu finden unter https://www.youtube.com/watch?v=CrVMc_wa4Kc.
Mehr Informationen zur Initiative finden Sie unter www.kulturfoerderngesetz.de

Ansprechpartner:
Franziska Stoff, stoff@landesmusikrat-berlin.de

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Jugend musiziert: Landeswettbewerb wieder vor Publikum (4.4.2022)

59. Wettbewerb in der UdK Berlin / Bundeswettbewerb im Juni in Oldenburg

Die zweite Stufe ist geschafft: Vom 31. März bis zum 3. April stellten die Siegerinnen und Sieger der Regionalwettbewerbe ihr Können im Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin vor – nach zweijähriger Pause erstmals wieder vor Publikum. Die 22 Jurys vergaben 172 1. Preise, 84 2. Preise und 12 3. Preise. Von den erstplatzierten Musikerinnen und Musikern werden 112 zum Bundeswettbewerb weitergeleitet, der vom 2. bis 9. Juni in Oldenburg stattfinden wird. Gleichzeitig vergaben zahlreiche Sponsoren des Landeswettbewerbs Sonderpreise etwa für die Interpretation eines Werks der zeitgenössischen Musik oder für besondere Leistungen in Kategorien wie Alte Musik oder Komposition: Filmmusik. Die Spendeneinnahmen der Abschlussveranstaltung am 2. April gingen an die Ukraine-Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landeswettbewerbs konnten im 59. Wettbewerb Workshop-Angebote des von Jeunesses Musicales entwickelten Formats „ETHNO“ wahrnehmen. Am Nachmittag des 3. April führten Hannah von Hübbenet und Leonard Petersen mit Moderatorin Georgia Haubrok eine angeregte Diskussion über den Berufsalltag des Komponierens von Filmmusik; die Kategorie Komposition: Filmmusik war in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschrieben.

„Nach den Schwierigkeiten der vergangenen zwei Jahre freuen wir uns über das nach wie vor hohe Niveau der Preisträgerinnen und Preisträger“ sagt Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin. „Ihr Anspruch an das eigene Musizieren war in den Wertungsspielen des Landeswettbewerbs wieder intensiv zu erleben. Dass so viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch unsere Workshops wahrgenommen haben und die Filmmusik-Podiumsdiskussion verfolgten, ist ein deutliches Zeichen: Bei Jugend musiziert Berlin geht es nicht nur um musikalische Leistungen, sondern immer auch um Begegnung und Austausch.“

Weitere Informationen:
http://www.jugend-musiziert-berlin.de/

Ansprechpartner:
Sophia Berendt, E-Mail: jumu@landesmusikrat-berlin.de, Tel.: +49 (0) 30 39 87 73 59

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Workshops und offene Proben für alle (31.3.2022)

Berliner Chortreff ist Aufbruchssignal für Berliner Chorszene

Der Berliner Chortreff ist nicht nur ein Festival für Sängerinnen und Sänger, sondern für alle Berlinerinnen und Berliner und Gäste, die Freude am Singen haben. Jeder, der das Festival besucht, ist herzlich eingeladen, an offenen Proben und vielfältigen, stimmungsvollen Workshops teilzunehmen. Der Eintritt ist frei. Die Anmeldung ist ab sofort über die Website online möglich.

Zum Zuhören wird es an zwei Tagen 56 Chorkonzerte auf vier Bühnen geben. Mitsingen kann jede und jeder bei drei offenen Proben sowie diversen Workshops. Am Samstag, dem 25. Juni 2022 um 14 Uhr entsteht ein Festivalchor: Singen ohne Noten, dafür aus voller Kehle. Lili Sommerfeld lässt durch intuitive Harmoniefindung, ein paar Handzeichen und viel Call & Response in Windeseile einen vielstimmigen Chorklang entstehen. Am gleichen Tag abends um 19 Uhr wird Justin Doyle, Chefdirigent des RIAS-Kammerchors, klassische Werke mit geübten Sängerinnen und Sängern einstudieren. Am Sonntag, dem 26. Juni 2022 um 18:30 Uhr lädt der aufstrebende Berliner Musiker Trille mit seinen Songs „Phase“, „Pro“ und „Los Angeles“ alle Menschen ein, die gerne einmal die Erfahrungen machen möchten, in einem Popchor zu singen. Weitere Workshops wie Bodypercussion, Warm-Ups, Bühnenpräsenz, Improvisationen und Alexandertechnik sind offen für alle.

Alle Besucherinnen und Besucher werden die Chance bekommen, ihre Stimme neu zu entdecken und an diesem Wochenende Teil einer großen Chorgemeinschaft werden. „Der Chortreff ist ein echtes Aufbruchssignal für die Berliner Chorszene! Und wer jetzt noch nicht im Chor singt, wird es danach sicher wollen“, prognostiziert die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper. Der Berliner Chortreff findet am 25. und 26. Juni 2022 in der Landesmusikakademie Berlin statt.

Weitere Informationen und Anmeldungen
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

Ansprechpartnerin
Verena von Bieberstein / E-Mail: chortreff@landesmusikrat-berlin.de / Tel.: 0157 36 70 10 42

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Das Drumset als Schlüssel zu Musikalischer Bildung (23.3.2022)

Instrument des Jahres 2022: Diversität im Mittelpunkt

Das Drumset als Schlüssel zur Musikalischen Bildung für möglichst viele: Diese Idee stand im Mittelpunkt beim Pressegespräch am 23. März zum Instrument des Jahres 2022 im Deutschen Chorzentrum.

Präsidentin Hella Dunger-Löper stellte die Aktivitäten des Landesmusikrats zum Drumset-Jahr 2022 vor. Dazu zählt eine Drumset-Landkarte, auf der Bands sowie Drumset-Spielerinnen und -Spieler Räume zum Üben und Proben finden. Die Landkarte wird vom Raumkoordinations-Team des Landesmusikrats ständig erweitert. Außerdem bietet der Landesmusikrat auf seiner Website einen zentralen Terminkalender, auf dem Neugierige Konzerte, Workshops und andere Veranstaltungen zum Instrument des Jahres finden.

Kultursenator Klaus Lederer betonte die Rolle Berlins als Band-Stadt, die ihre vielfältige Musiklandschaft aktiv fördere. Er wies auch auf die Rolle hin, die die Musikstadt Berlin bei der Integration von Flüchtlingen aus der Ukraine spielen kann.

Die Schlagzeugerinnen Philo Tsoungui und Jarita Freydank sprachen als Botschafterinnen, Prof. Udo Dahmen von der Popakademie Mannheim als Botschafter des Drumsets. Philo Tsoungui wünschte sich einen ungehinderten Zugang zur Schlagzeug-Ausbildung für einen möglichst diversen Kreis Interessierter; Jarita Freydank sprach den eigenen Weg ans Drumset und über ihr Unterrichten. Udo Dahmen wies auf den geschichtlichen Hintergrund des Drumsets und die institutionelle Ausbildung in Populärer Musik als Weg zum Musizieren als Beruf hin.

Eine besondere Rolle des Drumsets bei der Fête de la Musique 2022 kündigte Björn Döring an; für den Berlin Marathon sprach dessen Organisator John Kunkeler. Abschließend gab Jarita Freydank dem Kultursenator eine kurze Unterrichtsstunde am Drumset.

Weitere Informationen: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/instrument-des-jahres-drumset/

Ansprechpartner: Franziska Stoff, stoff@landesmusikrat-berlin.de

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

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