Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.


TAG DER OBOE am 22. Oktober

Sonntag, 22.10.2017, 10.00-21.00 Uhr
Universität der Künste Berlin, Joseph-Joachim-Saal
Bundesallee 1-12, 10719 Berlin

Eintritt frei!

Ein Tag der Begegnung mit der Oboe - quer durch alle Epochen. Mit und für Oboenschüler und ihre Lehrer, Studenten und Dozenten, Profis, Oboenbauer und Neugierige sowie reichlich Gelegenheit zum Lauschen und Fragen, für Ausprobieren und Gespräche!


30 Jahre Landesjugendorchester Berlin - Festkonzert

Sonntag, 5. November 2017, 20 Uhr, Konzerthaus Berlin

Musikalische Leitung: Johannes Klumpp 
Solist: Johannes Watzel, Violine

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zur Oper Idomeneo – Rè di Creta KV 366 (1781)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Rondo für Violine und Orchester C-Dur KV 373 (1781)
Pēteris Vasks (*1946): Vox Amoris – Fantasie für Violine und Streicher (2009)
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 (1937)

Tickets: 11 / 14 / 17 EUR zzgl. VVG unter 030 - 20309-2101 oder über die Website des Konzerthauses



22
OKT

Instrument des Jahres

Duo Varino

Datum: 22.10.2017
Uhrzeit: 16:00 Uhr
Ort: Jagdschloss Grunewald, Hüttenweg 100, 14193 Berlin

 

Duo Varino:
Almute Zwiener, Oboe
Kathrin Redlich, Biedermeiergitarre

Programm

Wien um 1800 – Werke der Wiener Klassik von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Domenico Cimarosa und Franz Schubert

Veranstalter: Jagdschloss Grunewald – Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Eintritt: 12 € / 15 € Tickets: Abendkasse

22
OKT

Instrument des Jahres

TAG DER OBOE

Datum: 22.10.2017
Uhrzeit: 10:00 Uhr - 21:00 Uhr
Ort: Universität der Künste Berlin, Joseph-Joachim-Saal, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin

 

Ein Tag der Begegnung mit der Oboe – quer durch alle Epochen. In der Universität der Künste Berlin treffen sich junge Oboenschüler/innen und ihre Lehrer/innen, Student/innen und  Dozent/innen, Profis aus den Berliner Orchestern, Oboenbauer und Neugierige. Es gibt reichlich Gelegenheit zum Lauschen und Fragen, für Austausch und Ausprobieren. Dabei wird die Oboe immer im Mittelpunkt stehen.

 

Programm (Änderungen vorbehalten):

10.00 Uhr Begrüßung

Wie viele Klappen hat eine Oboe? 
Kinderprogramm
Moderation: Sabine Kaselow

10.30 Uhr            
Konzert mit Schülerinnen und Schülern aus Berliner Musikschulen

11.00 Uhr            
Konzert mit Schülerinnen und Schülern des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach

12.00 Uhr Mittagspause

13.00 Uhr            
Instrumentenvorstellung: Von der Barockoboe bis zur Bassoboe

14.00 Uhr Pause

14.30 Uhr            
Konzert der Berliner Profis 

15.30 Uhr Pause

16.00 Uhr            
Oboisten im Beruf – Risiken und Nebenwirkungen

Runder Oboentisch mit Oboist/innen aus den Berliner Profi-Orchestern
Moderation: Prof. Washington Barella

Wir freuen uns ausdrücklich über einen regen Austausch und zahlreiche Fragen von Seiten des Publikums!

17.00 Uhr Pause

17.30 Uhr 
Konzert: Die Oboe in der Alten und Neuen Musik

18.30 Uhr Pause

19.30 Uhr
Vortragsabend der Oboenklassen Prof. Washington Barella und Xenia Löffler (Universität der Künste Berlin)

 

 

Veranstalter: Landesmusikrat Berlin
Eintritt frei

23
OKT

Berliner JugendJazzOrchester

Herbstarbeitsphase des BJJO 2017

Datum: 23.10.2017 - 28.10.2017
Uhrzeit: ganztägig

Leitung: Michael Philip Mossmann

23
OKT

Instrument des Jahres

Tag der offenen Tür bei Frank & Meyer

Datum: 23.10.2017
Uhrzeit: 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Ort: Frank & Meyer Holzblasinstrumente, Schulstraße 4, 13187 Berlin

Beim Besuch in der Werkstatt des einzigen Oboenbauers aus Berlin, Ludwig Frank, kann man erfahren, wie eine Oboe entsteht.

 

Veranstalter: Frank & Meyer Holzblasinstrumente
Eintritt frei

28
OKT

Landesjugendorchester

Herbstarbeitsphase des Landesjugendorchesters

Datum: 28.10.2017 - 04.11.2017
Uhrzeit: ganztägig

Mit der Herbst-Arbeitsphase 2017 feiert das Landesjugendorchester Berlin seinen 30. Geburtstag. Als Solist konnte ein Teilnehmer der ersten Stunde gewonnen werden - Johannes Watzel. Damals Jugendlicher, heute Geiger im Deutschen Symphonieorchester Berlin!

Musikalische Leitung: Johannes Klumpp

Solist: Johannes Watzel, Violine

Programm: 
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zur Oper Idomeneo – Rè di Creta KV 366 (1781)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Rondo für Violine und Orchester C-Dur KV 373 (1781)
Pēteris Vasks (*1946): Vox Amoris – Fantasie für Violine und Streicher (2009)
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 (1937)

Termine: 
Anmeldeschluss: 5. September 2017 (Online-Datenregistrierung) 
Probespiel: 12. September 2017, nachmittags, Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach in Berlin
Vorproben in Berlin: 7. Oktober, 10-16 Uhr Register /8. Oktober 2017, 10-18 Uhr Tutti in der Deutschen Oper Berlin
Arbeitsphase im Jugendbildungszentrum Blossin/Brandenburg: 28. Oktober - 3. November 2017 
Generalprobe: 4. November 2017, 14-18 Uhr, Konzerthaus Berlin

Konzerte: 
Freitag, 3. November 2017, 19.00 Uhr, Konzert in der Philharmonie Stettin/Polen
Sonntag, 5. November 2017, 20.00 Uhr, Konzert im Konzerthaus Berlin (Großer Saal)

- Änderungen vorbehalten -

>>> Ausschreibung zur Herbst-Arbeitsphase 2017 (Download)

28
OKT

Berliner JugendJazzOrchester

Konzert des Berliner JugendJazzOrchesters

Datum: 28.10.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Jazzinstitut Berlin (JIB), Georg-Naumann-Saal, Einsteinufer 43-53, 10587 Berlin

Leitung: Michael Philip Mossmann

29
OKT

Instrument des Jahres

Alte Musik live

Datum: 29.10.2017
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ort: Musikinstrumenten-Museum, Tiergartenstraße 1, 10785 Berlin, Besuchereingang: Ben-Gurion-Straße

Xenia Löffler und Ensemble spielen Werke von Johann Gottlieb Janitsch, Giuseppe Antonio Brescianello, Johann Georg Orschler und Carl Heinrich Graun.

Veranstalter: Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz
Eintritt: 14 / erm. 8 €
Tickets an der Tageskasse, Vorbestellung unter 030 – 25481178 oder unter kasse@mimpk.de

03
NOV

Landesjugendorchester

Gastspiel des Landesjugendorchesters Berlin in Stettin

Datum: 03.11.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Philharmonie Stettin/Polen

 

Musikalische Leitung: Johannes Klumpp

Solist: Johannes Watzel, Violine

Programm: 
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zur Oper Idomeneo – Rè di Creta KV 366 (1781)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Rondo für Violine und Orchester C-Dur KV 373 (1781)
Pēteris Vasks (*1946): Vox Amoris – Fantasie für Violine und Streicher (2009)
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 (1937)

05
NOV

Landesjugendorchester

Konzert des Landesjugendorchesters

Datum: 05.11.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

Musikalische Leitung: Johannes Klumpp

Solist: Johannes Watzel, Violine

Programm: 
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zur Oper Idomeneo – Rè di Creta KV 366 (1781)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Rondo für Violine und Orchester C-Dur KV 373 (1781)
Pēteris Vasks (*1946): Vox Amoris – Fantasie für Violine und Streicher (2009)
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 (1937)

10
NOV

Berliner JugendJazzOrchester

Konzert des Berliner JugendJazzOrchesters

Datum: 10.11.2017
Uhrzeit: 21:00 Uhr
Ort: Kunstfabrik SCHLOT, Invalidenstraße 117, 10115 Berlin

Leitung: Michael Philip Mossmann


AKTUELLES

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30 Jahre Landesjugendorchester Berlin (18.10.2017)

·        Festkonzert im Konzerthaus Berlin am 5.11.2017

·        Studie des Instituts für Begabungsforschung der Universität Paderborn

 Am 1. November 1987 spielte das Landesjugendorchester Berlin sein erstes Konzert im Großen Sendesaal des Senders Freies Berlin. Fast auf den Tag genau 30 Jahre später feiert das Orchester sein Jubiläum mit einem Festkonzert am 5. November im großen Saal des Konzerthauses Berlin. Zuvor wird es in der Philharmonie Stettin/Polen zu Gast sein.

Mehr als 1200 OrchestermusikerInnen in 30 Jahren

Rund 40 DirigentInnen, 90 DozentInnen und fünf Projektleiterinnen haben die Entwicklung des Orchesters begleitet und geprägt. Doch vor allem sind es die weit mehr als 1.200 junge MusikerInnen, die oftmals zum ersten Mal in einem solchen Sinfonieorchester spielten und spielen, wertvolle Tipps erhalten und Erfahrungen sammeln konnten, die das LJO ausmach(t)en – einen frischen, (fast) professionellen Klangkörper, der als Botschafter für den musikalischen Berliner Nachwuchs das Publikum über die Stadtgrenzen hinaus begeistert.

Gründungsmitglied Johannes Watzel als Solist

Mit Johannes Watzel wird am 5. November ein ehemaliges Gründungsmitglied des LJO als Solist auf dem Podium des Konzerthauses stehen. Der gebürtige Berliner ist seit 1997 Mitglied des Deutschen Symphonie-Orchesters als stellv. Stimmführer der zweiten Violinen. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Johannes Klumpp, Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Folkwang-Kammerorchesters Essen, der bereits  2013 und 2014 Arbeitsphasen und Konzerte des LJO leitete.

„Nachklang“ – Studie über die Rolle des LJO im Lebensverlauf ehemaliger Mitglieder

Aus Anlass des Jubiläums startet das Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) der Universität Paderborn unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Gembris in Kooperation mit dem Landesmusikrat Berlin im November eine Befragung von ehemaligen LJO-Mitgliedern.

Die Studie soll z.B. herausfinden, welche musikalischen und beruflichen Wege die Ehemaligen gegangen sind, in welcher Lebenssituation sie sich heute befinden, inwieweit sie heute noch musikalisch aktiv sind und welche Bedeutung das LJO damals für sie hatte und heute noch hat.

„Die Befragung eröffnet eine einzigartige Möglichkeit, Informationen über die langfristigen Wirkungen des LJO aus der Perspektive ehemaliger Mitglieder zu gewinnen“, erklärt Prof. Dr. Heiner Gembris, Leiter  der Studie. „Dies beinhaltet beispielsweise Einflüsse des LJO auf Berufsentscheidungen und musikalischen Lebenswege. Dadurch kann die Studie auch Aufschluss über die nachhaltigen Wirkungen des LJO geben. Darüber hinaus stellt sie auch allgemein einen wichtigen Beitrag zur Erforschung musikalischer Begabungen in der Lebenszeitperspektive dar.“

Ehemalige LJO-Mitglieder sind aufgerufen, sich an der Studie zu beteiligen. Zur Online-Befragung gelangt man über die Website des Berliner Landesmusikrates: www.landesmusikrat-berlin.de

Sonntag, 5. November 2017, 20 Uhr, Konzerthaus Berlin

Musikalische Leitung: Johannes Klumpp 
Solist: Johannes Watzel, Violine

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zur Oper Idomeneo – Rè di Creta KV 366 (1781)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Rondo für Violine und Orchester C-Dur KV 373 (1781)
Pēteris Vasks (*1946): Vox Amoris – Fantasie für Violine und Streicher (2009)
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 (1937)

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30 Chöre beim Berliner Chortreff und -wettbewerb (20.9.2017)

  •  7. und 8. Oktober 2017 in der Kirche St. Jacobi in Kreuzberg und bei Just Music
  • Erstmalig Abschlusskonzert im Großen Sendesaal des rbb am 8.10. um 19 Uhr zusammen mit den Brandenburgischen Gewinnern

Am 7. und 8. Oktober entscheidet sich, welche Chöre Berlin beim Deutschen Chorwettbewerb 2018 in Freiburg vertreten werden. 30 Chöre starten und verwandeln ein Herbstwochenende in ein Gesangsfestival. Sie umfassen ein buntes Spektrum der Berliner Vokalmusikszene – vom 1465 gegründeten Berliner Staats- und Domchor über das Mädchenvokalensemble der Sing-Akademie zu Berlin bis zur 2016 entstandenen  Formation MOTH („rampenlichtliebende Motte“) aus sieben Individuen mit Beatbox.

Hochkarätige Jurys aus MusikjournalistInnen, HochschullehrerInnen und freien MusikerInnen konnte der Landesmusikrat unter Einbeziehung Auswärtiger zusammenstellen. Sie werden mit Wohlwollen und kritischem Ohr den Darbietungen folgen und anschließend mit gutem Rat auf dem Weg zur nationalen Entscheidung bzw. zur weiteren Vokal-Entwicklung zur Seite stehen.

Erstmalig findet das festliche Abschlusskonzert der Chortreff-Chöre mit den Brandenburgischen Wettbewerbsiegern im Großen Sendesaal des rbb statt.

Informationen unter: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

Kontakt: presse@landesmusikrat-berlin.de

>>> Pressemitteilung als Download 

 

 

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Orient meets Berlin - Konzert des Syrian Expat Philharmonic Orchestras mit Berliner Amateurmusikern am 3. Oktober (7.9.2017)

Erstmalig spielen Musikerinnen und Musiker aus Berliner Amateurorchestern im Konzert Pult an Pult mit den Profis des Syrian Expat Philharmonic Orchestra (SEPO) im Konzertsaal der Universität der Künste. Das SEPO kommt auf Einladung des Landesmusikrats Berlin nach Berlin und trifft unter dem Motto „Berlin meets the Syrian Expat Philharmonic Orchestra – Orient meets Berlin“ Berliner AmateurmusikerInnen.

Im gemeinsamen Orchester-Begegnungsworkshop vom 29.9. bis 3.10. in der Landesmusikakademie Berlin werden Räume für den künstlerischen Austausch geschaffen sowie für Dialog und kulturelle Begegnungen über die gemeinsame musikalische Arbeit hinaus.

Das Syrian Expat Philharmonic Orchestra ist das erste syrische Exilorchester der Welt. Es wurde gegründet durch den Kontrabassisten Raed Jazbeh. Es begreift sich als Botschafter des kulturellen Erbes Syriens. Es will durch die universelle Sprache der Musik Brücken bauen und geflüchtete Menschen als starke und kreative neue Mitglieder unserer Gesellschaft zeigen.

Im abschließenden Konzert am 3. Oktober um 18.30 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste (Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin) werden Berliner AmateurmusikerInnen und syrische Orchesterprofis unter der Leitung der Dirigenten Ghassan Alaboud und Christiane Silber Werke syrischer Komponisten wie  Nuri El Ruheibany, Kinan Azmeh, Kareem Roustom, Jehad Jazbeh, Suad Bushnaq u.a. spielen.

Mit dem Projekt „Berlin meets the Syrian Expat Philharmonic Orchestra – Orient meets Berlin“ greift der Landesmusikrat eine Anregung des Homophilharmonischen Orchesters „concentus alius“ auf. Im Sinne des Berliner Integrationskonzeptes und dem darin enthaltenen Schwerpunkt „Vielfalt fördern – Zusammenhalt stärken“ möchte der Landesmusikrat in der wachsenden Stadt Berlin gemeinsam mit den SEPO-MusikerInnen und den TeilnehmerInnen ein unüberhörbares Zeichen musikalischer Verbundenheit setzen. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Berliner LOTTO-Stiftung.

 

Für die Unterbringung der syrischen Orchesterprofis werden noch Unterkünfte gesucht: Wer möchte vom 29.9. bis 4.10. GastgeberIn für SEPO-MusikerInnen aus ganz Europa sein? – Interessenten melden sich bitte unter:

E-Mail: omb@landesmusikrat-berlin.de

Telefon: 030 3973 1087

 

Informationen unter: https://www.landesmusikrat-berlin.de/Orient-meets-Berlin.715.0.html

Kontakt: presse@landesmusikrat-berlin.de

 

 

Ablauf:

Freitag, 29.9.2017
14:30 Uhr                    Begrüßung und Probenstart

19:00 Uhr                   Podiumsdiskussion zur syrischen Musik

Samstag, 30.9.2017
10:00-18:00 Uhr         Proben

19:00 Uhr                   Vortrag: Orientalische Musik für Holz- und Blechbläser

Sonntag, 1.10.2017
10:00-18:00 Uhr         Proben

19:00 Uhr                   Vortrag: Orientalische Musik für Streicher

Montag, 2.10.2017
10:00-18:00 Uhr         Proben

Dienstag, 3.10.2017
10:00 Uhr                   musikalisch-historische Stadtführung

13:30 Uhr                   Generalprobe (Ort: Konzertsaal der Universität der Künste)

18:30 Uhr                   Konzert im Konzertsaal der UdK Berlin

 

Probenort:
Landesmusikakademie Berlin, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin-Köpenick

Konzertort:
Konzertsaal der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin-Charlottenburg

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KBBM verabschiedet Entschließung zur Musikschule am 12.9.2017

 

Musikschulen – Mindestens 20% Festanstellungen für MusikschullehrerInnen

Entschließung der KBBM – Konferenz der Bezirksbeauftragten – vom 12.9.2017

 

Im Koalitionsvertrag und auch in den Richtlinien der Regierungspolitik hat sich der neue Senat zum Ziel gesetzt, die Situation der Berliner MusikschullehrerInnen und der Berliner Musikschulen durch die Festanstellung von mindestens 20 % des Lehrpersonals zu verbessern.

In der Antwort zu einer kleinen Anfrage argumentierte die Senatsverwaltung für Finanzen zuletzt, dass das Ziel der Koalition sei, dass 20 % des Musikunterrichts von Festangestellten erteilt werden soll.

Die KBBM fordert die Senatsverwaltung hiermit auf, diese Aussage noch einmal zu überprüfen bzw. mit dem Wortlaut in Koalitionsvertrag und Richtlinien der Regierungspolitik zu vergleichen: Mindestens 20 % aller MusikschullehrerInnen sollten festangestellt werden.

Bereits seit Februar 2017 lag dem Senat eine Berechnungsempfehlung der AG-MusikschulleiterInnen, des LMR und ver.di vor, die auch von allen Berliner BezirkskulturstadträtInnen unterstützt wird. Diese Berechnung berücksichtigt Empfehlungen der vom Senat selbst eingesetzten Kommission Berliner Volkshochschulen und Musikschulen von 2009 und auch das Koalitionsziel: Mindestandards für die bezirkliche Kulturarbeit und kommt zu dem Ergebnis, dass die Schaffung von mindestens 184 zusätzlichen Vollzeitäquivalenten notwendig ist.

Die KBBM fordert deshalb die Senatsverwaltung für Finanzen auf, dieser Berechnung zu folgen.

Bezüglich der Schaffung der bisher von der Senatsverwaltung errechneten neuen Stellen (105,22 VZÄ) bringt die KBBM folgende Kritikpunkte ein:

1.    Für die Finanzierung der bisher vorgesehenen Stellen (105,22 VZÄ) wurde nur der für alle (1.200) Personalsachverhalte vorgesehene Durchschnittssatz von 50.000 € eingeplant, was einer E6 Stelle knapp entspricht und insgesamt nur 2,1 Mio € ausmacht. MusiklehrerInnen werden jedoch nach Tarifvertrag bezahlt, der Stellen in den Gruppen E9-11 vorsieht, was allen Beteiligten bekannt ist. Die Finanzierungslücke beträgt ca. 1,6 Mio €. Diese sollen die Bezirke ausgleichen. Es besteht das Risiko, dass Honorarmittel für den Ausgleich verwendet werden und die Unterrichtsleistung der Musikschulen sinkt. LehrerInnen und SchülerInnen müssten entlassen werden.

Die KBBM fordert den Senat auf, abzusichern, dass durch die Verwendung des oben genannten Durchschnittssatzes die Umsetzung des Koalitionsziels „Mindestens 20 % Festanstellungen für MusikschullehrerInnen“ nicht gefährdet wird und der Unterrichtsoutput in keinem Bezirk sinkt.

 

2.    Durch die angewandte Art der Zuweisung an die Bezirke durch Erhöhung des Zuweisungspreises pro Unterrichtsstunde wird außerdem ein weiteres Problem geschaffen:

Einige Bezirke müssen mehr neue Stellen schaffen als andere. Der erhöhte Zuweisungspreis verteilt sich gießkannenartig auf ganz Berlin. Die Notwendigkeit zur Schaffung neuer Stellen hingegen ist ganz unterschiedlich aufgeteilt. Bezirke, die keine neuen Stellen schaffen müssen, erhalten über den Zuweisungspreis den Teil der Summe, der in anderen Bezirken fehlt, die überproportional viele Stellen schaffen müssen. Besser wäre es, jeder Musikschule genau die Summe zuzuteilen, die sie individuell für die Schaffung der neuen Stellen braucht.

Aktuell soll diese ungleiche Verteilung durch die Bezirke ausgeglichen werden. Es besteht das Risiko, dass Honorarmittel für den Ausgleich verwendet werden und die Unterrichtsleistung der Musikschulen sinkt. LehrerInnen und SchülerInnen müssten entlassen werden.

Auch hier fordert die KBBM den Senat daher auf abzusichern, dass durch die Anwendung der KLR bei der Umsetzung des Koalitionsziels Mindestens 20 % Festanstellungen für MusikschullehrerInnen der Unterrichtsoutput in keinem Bezirk sinkt.

 

3.    Aus der im Koalitionsvertrag vorgesehenen „Umwandlung“ der Honorarverträge der Musikschullehrer in Arbeitsverträge ergibt sich notwendigerweise die Anerkennung der als HonorarlehrerIn gewonnenen Vorerfahrung.

Die KBBM fordert die Senatsverwaltung für Finanzen daher auf, die Vorerfahrung der HonorarlehrerInnen bei der Eingruppierung zu berücksichtigen und abzusichern, dass durch die damit verbundenen Mehrkosten der Unterrichtsoutput in keinem Bezirk sinkt.

 

 >>> Entschließung als Download

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Entschließungen des Runden Tisches Chormusik zur Berliner Chorförderung

Der Runde Tisch Chormusik des Landesmusikrats Berlin beschäftigte sich in seiner Sitzung am 20.02.2017 mit der Chorförderung des Berliner Senats. 

Die Chorförderung wird seit Jahren vernachlässigt: Die seit 1996 nicht nur stagnierenden sondern auch gekürzten Mittel bei gleichzeitig erheblichen, nicht nur inflationsbedingten Kostensteigerungen bedeuten de facto eine 50%tige Kürzung der Chorförderung im Laufe der letzten 20 Jahre. 

Das ursprünglich sehr gute Chor-Förderprogramm des Berliner Senats hat in den letzten Jahren eine inhaltliche Wandlung erfahren. Dabei ist der Ausgangspunkt, diejenigen Laienchöre zu unterstützen, die in den großen, teuren Sälen Berlins auf künstlerischem Spitzenniveau arbeiten, zunehmend aus dem Blick geraten, was für diese Spitzenchöre einer weiteren Kürzung gleichkommt. 

Der Runde Tisch verabschiedete daher einstimmig folgende Handlungsforderungen: 

I. Entschließung Chorförderung 

Die Berliner Chorförderung ab 2018 bedarf einer deutlichen Aufstockung der Mittel für die flexible Breitenförderung und die Förderung oratorischer Chöre mit einem finanziellen Volumen, das den Status Quo von 1996 wieder herstellt. 

Der Runde Tisch Chormusik setzt sich dafür ein, dass die Veränderungen in den Regularien, die seit 2013 ohne Konsultation seitens der Senatsverwaltung vorgenommen worden sind, in folgenden Punkten korrigiert bzw. präzisiert werden: 

1. Die Berliner Chorförderung durch die Senatskulturverwaltung muss wieder eine Laienchorförderung werden. 

2. Die Berliner Chorförderung durch die Senatskulturverwaltung sollte eine Förderung von Festivals oder sog. Projekt-Chören ausschließen, die nicht einer nachhaltigen und kontinuierlichen Chorarbeit entsprechen. 

3. Die Fördermittel, die durch den Chorverband Berlin verteilt werden (flexible Breitenförderung unter Einschluss von nicht-oratorischen Chören), müssen deutlich erhöht werden bei gleichzeitigem Ausschluss nicht-oratorischer Chöre* von der Berliner Chorförderung durch die Senatskulturverwaltung. 

*Definition „oratorische Chöre“: Chöre, die kontinuierlich arbeiten und jährlich in mindestens zwei Konzertprogrammen je ein oratorisches Werk aufführen. 

II. Entschließung Jury Chorförderung 

Die Senatskulturverwaltung muss noch für die laufende Förderrunde zeitnah sicherstellen, dass die Jury in allen ihren Mitgliedern unabhängig ist. Die Position eines beratenden Jury-Mitgliedes aus der Berliner Laienchorszene muss wieder eingeführt werden. 

III. Entschließung professionelle Chorförderung und Chorevents 

Der Runde Tisch Chormusik tritt dafür ein, dass für professionelle Chöre, die nicht Bestandteil einer öffentlich geförderten Institution sind, und Events wie chor@berlin ausschließlich zusätzliche Mittel über die bisherige Chorförderung hinaus bereitgestellt werden.

Konzert des BJJO

Samstag, 28.10.2017, 20.00 Uhr
Jazzinstitut Berlin (JIB), Georg-Naumann-Saal
Einsteinufer 43-53, 10587 Berlin

Berliner JugendJazzOrchester
Leitung: Michael Philip Mossmann


Berliner Chortreff - Ergebnisse online!


Ausschreibung Jugend musiziert 2018 ist online

Die Ausschreibung zum 55. Wettbewerb "Jugend musiziert" 2018 und die Berliner Zusatzausschreibungen sind online:

Ausschreibungen Jugend musiziert 2018

Anmeldeschluss für den Wettbewerb ist der 15.11.2017.


Oboe Instrument des Jahres 2017

Die Landesmusikräte Berlin und Schleswig-Holstein haben die Oboe zum Instrument des Jahres 2017 gekürt. Schirmherr für Berlin ist Prof. Burkhard Glaetzner.

Hier geht es zu Veranstaltungsbroschüre und mehr Informationen!


Instrumente gesucht!

Die Landesmusikakademie Berlin ruft zu Spenden von Musikinstrumenten auf, die dann an Geflüchtete weitergegeben werden. Es liegen zwei konkrete Anfragen mit Instrumentenwünschen vor, darüber hinaus sind aber alle weiteren Muiskinstrumenten-Spenden willkommen.

Wer Musikinstrumente Spenden möchte und wissen will, welche Instrumente besonders nachgefragt sind, kann hier weitere Informationen finden:

Aufruf der Landesmusikakademie zur Instrumenten-Spende