Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.


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DEZ

Instrument des Jahres

Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Datum: 12.12.2019
Uhrzeit: 20:30 Uhr
Ort: Aufsturz Club, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin

Musikschule City West in Kooperation mit dem Jazzkeller e. V.

Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe
Leitung: Christof Griese

Die vielfach preisgekrönte Jugend-Big-Band der Musikschule City West besteht seit 1987 und präsentiert exklusiv Kompositionen von Berliner JazzmusikerInnen mit einem ausgezeichneten Saxophonzusatz in einer monatlichen Reihe des Jazzkeller 69 e. V. Sie hat 2010 den Škoda-Jazz-Preis und einen Preis für die Interpretation Zeitgenössischer Kompositionen der UDJ gewonnen, war „1st Class 1st Prize“-Gewinner beim Meerjazzfestival 2012 und „Top Class 1st Prize“-Gewinner beim Meerjazzfestival 2013 und 2015. 2017 erschien die 30-Jahre-Jubiläums-CD mit dem Live-Mitschnitt eines Konzerts im März 2017 in Berlin. Inzwischen sind 8 CDs des Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe beim BIT-Musikverlag erschienen.

Veranstalter: Jazzkeller 69 e. V.
Eintritt: 5 €
Tickets an der Tageskasse

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DEZ

Instrument des Jahres

Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Jakub Hrůša

Datum: 12.12.2019
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Philharmonie Berlin, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10758 Berlin

Berliner Philharmoniker
Jakub Hrůša, Dirigent 
Stephanie d'Oustrac Mezzosopran

Miloslav Kabelác: Mysterium času (Mysterium der Zeit), Passacaglia für großes Orchester op. 31
Antonín Dvořák: Othello, Konzertouvertüre op. 93
Hector Berlioz: Cléopâtre, Scène lyrique
Béla Bartók: Der wunderbare Mandarin, Suite Sz 73

In Béla Bartóks „Der wunderbare Mandarin“ ist sind zwei Altsaxophone besetzt.

Weitere Aufführungen:
13.12., 20:00 Uhr
14.12., 19:00 Uhr

Veranstalter: Berliner Philharmoniker
Eintritt: 21 bis 66 €
Tickets: 030 254 88-999

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DEZ

Instrument des Jahres

EWG

Datum: 13.12.2019
Uhrzeit: 21:30 Uhr
Ort: Aufsturz Club, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin

EWG

Ellery Eskelin, tenor sax
Christian Weber, bass
Michael Griener, drums

Veranstalter: Jazzkeller 69 e. V.
Eintritt: 10 / 7 €
Tickets nur an der Abendkasse

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Instrument des Jahres

Weihnachtliches Bläserensemble-Konzert

Datum: 14.12.2019
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Lutherkirche Spandau, Lutherplatz 3, 13585 Berlin

Weihnachtliches Bläserensemble-Konzert

Weihnachtliches Bläserensemble-Konzert u. a. mit dem Saxophon-Ensemble „Golden Six plus“

Leitung: Gottfried Klier

Veranstalter: Musikschule Spandau
Eintritt frei 

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DEZ

Instrument des Jahres

Weihnachtskonzert der Saxophon- und Kammermusikklasse Detlef Bensmann

Datum: 15.12.2019
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ort: Universität der Künste Berlin, Joseph-Joachim-Saal, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin

Weihnachtskonzert der Saxophon- und Kammermusikklasse Detlef Bensmann

Studierende der Saxophon- und Kammermusikklasse Detlef Bensmann spielen im Joseph-Joachim-Saal der UdK.

Veranstalter: Universität der Künste Berlin
Eintritt frei

15
DEZ

Instrument des Jahres

Duos: Flick-Rössler und Griese-Sund

Datum: 15.12.2019
Uhrzeit: 21:00 Uhr
Ort: Kunstfabrik Schlot, Invalidenstraße 117, 10115 Berlin

Musikschule City West zu Gast im Schlot:

DUOS: Flick-Rößler und Griese-Sund

Birgitta Flick, Saxophon &
Antje Rößler, Klavier

Christof Griese, Saxophon &
Tim Sund, Klavier

Ein noch junges Duo um die Saxophonistin Birgitta Flick teilt sich das Konzert mit zwei „alten Hasen“. Zwei Generationen präsentieren ihre Auffassungen von Improvisation im intimen Rahmen des Duos.

Veranstalter: Kunstfabrik Schlot
Eintritt frei 

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DEZ

Landesmusikrat

4. Jour fixe „Musik und Stadt“: Räume für Kultur

Datum: 16.12.2019
Uhrzeit: 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
Ort: ALEX-Halle, Rudolfstraße 1–8 (Eingang: Ecke Ehrenbergstraße), 10245 Berlin-Friedrichshain

Berlin wächst und wächst. Und mit der Stadt wächst die Kulturszene, im professionellen wie im Schul- und Amateurbereich. Schon jetzt reicht das Raumangebot bei weitem nicht mehr hin. Veranstalter sind immer wieder auf der Suche nach geeigneten, bezahlbaren Stätten für Konzerte, Proben, Ausstellungen, Lesungen, Vorträge und anderes. Auf welche Hindernisse treffen sie? Was bietet die Stadt, wo könnte sie mehr bieten? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Podium aus Politikern, Fachleuten und Akteuren des Berliner Kulturlebens.

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DEZ

Instrument des Jahres

Sergei Prokofjew: Die Verlobung im Kloster

Datum: 21.12.2019
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Staatsoper Unter den Linden, Unter den Linden 7, 10117 Berlin

Sergei Prokofjew: Die Verlobung im Kloster

Lyrisch-komische Oper in vier Akten (1946)
Musik von Sergei Prokofjew
Text von Sergei Prokofjew und Mira Mendelson
nach der Komödie „The Duenna“ von Richard Brinsley Sheridan

Alexander Vitlin, Dirigent
Dmitri Tcherniakov, Inszenierung, Bühnenbild
Elena Zaytseva, Kostüme
Gleb Filshtinsky, Licht
Alexey Poluboyarinov, Videodesign

Weitere Termine:
28.12., 19:00 Uhr
30.12., 18:00 Uhr

Veranstalter: Staatsoper Unter den Linden Berlin
Eintritt: 12 bis 97 €
Tickets: https://www.staatsoper-berlin.de

24
DEZ

Instrument des Jahres

Weihnachtslieder Open Air

Datum: 24.12.2019
Uhrzeit: ganztägig
Ort: Mariannenplatz Kreuzberg, 10997 Berlin

Weihnachtslieder Open Air

SAXO CON MOTO – Saxophon-Ensemble

Leitung: Friedemann Graef

Veranstalter: Musikschule City West
Eintritt frei

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DEZ

Instrument des Jahres

Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Kirill Petrenko

Datum: 29.12.2019
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Philharmonie Berlin, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10758 Berlin

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko, Dirigent

George Gershwin: Ein Amerikaner in Paris
Leonard Bernstein: Symphonische Tänze aus West Side Story

In Bernsteins West Side Story ist ein Altsaxophon dabei, in Gershwins American in Paris sind es sogar Alt-, Tenor- und Baritonsaxophone.

Weitere Aufführungen:
30.12., 20:00 Uhr
31.12., 17:15 Uhr

Veranstalter: Berliner Philharmoniker
Eintritt: 56 bis 198 €
Tickets: 030 254 88-999


AKTUELLES

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Stumme Anklage der Musikschulen: „Keinen Ton für diesen Lohn!“

Übergabe von tausenden Postkarten an die Vorsitzende des Hauptausschusses Franziska Becker

Hunderte Musikschullehrerinnen und Musikschullehrer verliehen heute zwischen 8.30 und 9.30 Uhr am Potsdamer Platz ihren Forderungen nach Honorarerhöhungen, Festanstellungen und besseren Arbeitsbedingungen Ausdruck. In einer interaktiven Lebend-Installation demonstrierten sie: „Keinen Ton für diesen Lohn“. Zu der Demonstration hatten Landesmusikrat Berlin, ver.di, Landes-Lehrervertretung der Berliner Musikschulen, Deutsche Orchestervereinigung DOV und Berliner Musikschulbündnis aufgerufen

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Aktionsbündnisses übergab die Vizepräsidentin des Berliner Landesmusikrats, Prof. Dr. Dörte Schmidt, im Anschluss an die Aktion tausende signierte Aktionspostkarten an die Vorsitzende des Hauptausschusses im Abgeordnetenhaus Franziska Becker (SPD). Der Hauptausschuss beginnt heute mit der ersten Lesung des Einzelplans 27 (Zuweisungen an die Bezirke). Aus dem Hauptausschuss anwesend waren außerdem Daniel Wesener (Bündnis 90/Die Grünen) und Hendriekje Klein (Die Linke). Die Abgeordneten Regina Kittler (die Linke) und Franziska Brychzy (die Linke) hatten die Demonstration von Anfang an begleitet.

Um die von der Kulturverwaltung vorgeschlagenen Honorarerhöhungen umzusetzen, sind mindesten 6,5 Millionen Euro zusätzlich nötig, die fehlenden Funktionsstellen für Fachgruppenleitungen und Zweigstellenleitungen kosten mindestens 3,3 Millionen Euro mehr.

Prof. Dr. Schmidt sagte bei der Übergabe: „Wir danken Ihnen, dafür, dass Sie uns hier empfangen und anhören. Wir überbringen Ihnen mit den signierten Aktionspostkarten tausende gute Argumente. Mögen Sie ihnen bei der ersten Lesung der Bezirkshaushaltspläne den nötigen Rückenwind geben, den Sie für Verbesserung der Situation an den Musikschulen brauchen“.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/aktionsseite-musikschulen/

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Chancengleiche Förderung für alle Mädchen und Jungen

Gemeinsame Stellungnahme des Berliner Landesmusikrats und des Chorverbands Berlin zur aktuellen Knabenchor-Debatte

Knabenchöre sind seit vielen hundert Jahren fester Bestandteil der mitteleuropäischen Kul­turlandschaft. Durch ihre lange Tradition sind viele von ihnen institutionell verankert und werden oft aus öffentlichen oder kirchlichen Mitteln gefördert. Sie ermöglichen talen­tierten Jungen eine hochqualifizierte und meist kostenfreie musikalische Grundausbildung, den Zugang zu sozialen und beruflichen Netzwerken und vielfältige Erfahrungen. Dass aus künstlerischen und pädagogischen Gründen Mädchen der Zugang zu Knabenchören und der damit verbundenen Vorteilen meist verwehrt ist, wird von manchen als ungerecht empfun­den.

Der Weg zur Lösung dieses Problems liegt aus unserer Perspektive nicht im erzwungenen Zugang für Mädchen zu den Strukturen der Knabenchöre. Vielmehr empfehlen wir die Schaf­fung vergleichbarer, kostenfrei zugänglicher Strukturen für Mädchen bzw. die verstärk­ten Förderung bereits vorhandener Mädchenchöre, um diese finanziell den Knabenchören gleich­zustellen. Auch die Förderung von gemischten Kinder- und Jugendchören muss deut­lich gesteigert werden. Ziel muss es sein, dass alle Kinder und Jugendlichen, ganz egal ob Mädchen oder Jungen, die gleichen Chancen auf eine kostenfreie musikalische Grundbildung in einem Chor erhalten können.

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Stellungnahme des Landesmusikrats Berlin e. V. zur Schließung des Berliner Rockhauses

Wenn das Berliner Rockhaus aus schließt, gehen 186 Probenräume verloren. Rund 1000 Musikerinnen und Musiker werden Ende Mai auf der Straße stehen, unter ihnen viele Amateure. Bands brauchen anders als andere Künstlerinnen und Künstler schallgedämmte Räume. Es ist für sie schwieriger Ersatz zu finden, wenn es überhaupt gelingt.

Im Koalitionsvertrag des Landes Berlin heißt es:

„Die Koalition unterstützt die Musik- und Clubkultur in Berlin und sorgt gemeinsam mit ihr dafür, dass die Arbeitsbedingungen – von Räumen über geeignete Förderinstrumente bis hin zum Interessenausgleich bei Nutzungskonflikten – verbessert werden. Künftig sollen Bauplanung, Investoren und Musik- bzw. Clubkultur noch stärker Hand in Hand arbeiten.“

Aus der Vereinbarung ergibt sich ein Auftrag, der angesichts der drohenden Schließung des Berliner Rockhauses noch dringlicher geworden ist.

Raum für Musik muss in der wachsenden Stadt Berlin viel systematischer als bisher mitgedacht und mitgeplant werden. In seinem Masterplan Musikalische Bildung – Amateurmusik schlägt der Landesmusikrat daher ein Musikfördergesetz vor. Grundlagen, wie die Vertretung musikalischer Interessen in Planungs- und Steuerungsgremien sowie die Schaffung räumlicher und finanziellen Ressourcen, bedürfen einer Regelung. Die breite Berliner Musikkultur, die wichtiger Teil der Stadt ist, soll durch ein solches Gesetz abgesichert und gestärkt werden.

 

 

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Strategietag „Bildung stärken – Mehr Musik im Ganztag“

„Bildung stärken – Mehr Musik im Ganztag“: Das war das Ziel des Strategietags, den der Landesmusikrat Berlin am vergangenen Montag, dem 8. April 2019, in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in der Allegro-Grundschule durchführte. An acht Thementischen erarbeiteten insgesamt 53 Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Musikschule, Politik, Verwaltung und Fachverbänden Lösungsansätze für Fragen wie „Rahmenbedingungen für Kooperationen zwischen Schulen und Musikschulen“, „Räumliche Voraussetzungen für mehr Musik im Ganztag“ oder „Handlungsspielräume zwischen Schullehrkräften, Instrumentallehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern“.

Wir danken allen Beteiligten für ihre konstruktive Mitwirkung und die zielorientierten Diskussionen! Die Ergebnisse werden nun zusammengeführt und zeitnah übergeben.

https://www.landesmusikrat-berlin.de/

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Das Berliner Landesjugendorchester spielt Wiener Komponisten

Mozart, Korngold und Mahler – Konzert am Ostermontag, 22. April, im Konzerthaus

In seiner Frühjahrsarbeitsphase hat sich das Berliner Landesjugendorchester mit Komponisten auseinandergesetzt, die von der Stadt Wien auf besondere Weise geprägt wurden. Wolfgang Amadeus Mozart, Erich Wolfgang Korngold und Gustav Mahler stehen auf dem Programm am Ostermontag, dem 22. April 2019, 20 Uhr. Dirigent ist Evan Alexis Christ, der bereits mehrmals mit dem Orchester gearbeitet hat.

Der Abend beginnt mit der Ouvertüre zu Mozarts Singspiel Die Entführung aus dem Serail von 1782, das die vermeint­lichen Gegensätze zwischen Morgen- und Abendland aufs Korn nimmt. In zwei virtuosen Konzertarien von Mozart prä­sen­tieren sich die Sopranistin Brynhildur Thorsdottir und der Tenor Michael Kim, zwei Absolventen der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.

Von Erich Wolfgang Korngold (1897–1957) erklingen Thema und Variationen op. 42. Der etablierte Komponist wurde 1938 durch den Einmarsch Hitlers in Österreich in die Emigration gezwungen und ließ sich als Filmkomponist in den USA nieder. Außerhalb dieses „Broterwerbs“ komponierte er bis Kriegsende nicht. Thema und Variationen op. 42 ent­stan­d 1953 für amerikanische Schulorchester.

Friedrich Rückert war einer der liebsten Dichter von Gustav Mahler (1860–1911). Seine Lieder nach Texten von Friedrich Rückert bilden keinen Zyklus, jedes steht für sich selbst. Im Konzert des Landesjugendorchesters Berlin trägt sie der Bariton Oliver Boyd vor, Master-Student von Christine Schäfer an der Hoch­schule für Musik „Hanns Eisler“. Mit dem einzigen von Mahler fertiggestellten Satz seiner unvoll­en­de­ten 10. Sinfonie, dem Adagio, verneigt sich das Landesjugendorchester Berlin abschließend vor dem Komponisten und der Musikstadt Wien.

Kartenvorverkauf über das Konzerthaus (www.konzerthaus.de oder Tel. 030 / 20 30 9 2101).

Weitere Informationen:
http://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendorchester-berlin

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Festliche Abschlussveranstaltung des Landeswettbewerbs Jugend musiziert Berlin

Urkunden und Sonderpreise an 254 Kinder und Jugendliche verliehen

Mit der festlichen Urkundenvergabe im Konzertsaal Hardenbergstraße der Universität der Künste ging am 7. April 2019 der 56. Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin zu Ende. Insgesamt 254 Kinder und Jugendliche haben in den folgenden Kategorien teilgenommen:

Solowertung: Streichinstrumente, Akkordeon, Schlagzeug und Gesang (Pop)
Ensemblewertung: Klavier-Kammermusik, Blasinstrument mit Klavier, Vokal-Ensemble und Zupfensemble
Berliner Sonderwertung: Komposition und Interkulturelle Percussion

141 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten einen ersten Preis, 105 einen zweiten, acht einen dritten. 111 junge Musikerinnen und Musiker wurden zum Bundeswettbewerb in Halle weitergeleitet.

Auch zahlreiche Sonderpreise wurden verliehen. Der Sonderpreis des rbb-Kulturradios, ein professioneller Studio­produktionstag, ging an Marei Schibilsky. Die Sonderpreise der Bechstein-Stiftung in Höhe von je € 500 erhielten Jacob und Moritz Reichart sowie Magdalena Pflüger und Louis Sturm. Die vollständige Liste der Sonderpreisträger und alle Ergebnisse finden Sie auf der Internetseite des Landesmusikrats Berlin.

Die Präsidentin des Landesmusikrates Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teil­neh­mern für ihre sehr guten Leistungen, den Eltern und Lehrenden für die Unterstützung und den Jurys für die fundierte fachliche Beratung unseres musikalischen Nachwuch­ses. Wir wollen Musik für alle – Jugend musiziert Berlin ist ein Beispiel dafür, dass gute Förderung sich sowohl in die Breite als auch in die Spitze auswirkt.“

Weiter geht es in Berlin am 10. und 11. Mai mit dem Landeswettbewerb Band (Rock und Pop), den Berlin gemein­sam mit Brandenburg organisiert.

Am 12. Mai 2019, 17 Uhr laden wir herzlich ein zum Landespreisträgerkonzert in der Mendelssohn-Remise. Rest­karten sind an der Abendkasse erhältlich. Das Preisträgerkonzert „JUMU rockt“ findet am 1. Juni 2019, 19 Uhr im StockWerk5 (ehemals SkyLiveClub) statt. Der Eintritt für dieses Konzert ist frei.

Weitere Informationen zu Sonderpreisen, Konzertterminen und Ansprechpartnern:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/jugend-musiziert-berlin/

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Furioser Abschluss des ersten Programms zur Förderung junger Ensembleleiterinnen und Ensembleleiter in Berlin

Mit einem spannenden und kurzweiligen Konzert in der Aula der Sophie-Scholl-Oberschule fand gestern der erste Durchgang der Workshopreihe zur „Förderung junger Ensembleleiterinnen und Ensembleleiter“ seinen erfolgreichen Abschluss. Initiiert vom Landesmusikrat Berlin und der Bildungssenatorin Sandra Scheeres, bot der Workshop 35 Schüle­rin­nen und Schülern der Klassenstufen 10 bis 13 die Möglichkeit, sich im Bereich der Ensembleleitung fortzu­bil­den. In den Kursmodulen erwarben sie musikalische, organisatorische und soziale Kompetenzen, die sie zukünftig in die Ensemblearbeit an den Schulen einbringen können. Darüber hinaus soll dieser Kurs aber auch für ein späteres Musikstudium Interesse wecken. Beson­ders Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtung „Schulmusik“ werden händeringend gesucht.

Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer dirigierten auf der Abschlussveranstaltung ein spannendes Programm von Renaissance bis Jazz. Am Ende erhielten sie ihre Abschlusszertifikate aus den Händen von Senatsdirigent Thomas Duveneck aus der Senatsbildungsverwaltung, der sich vom Niveau und dem Engagement der Jugendlichen beeindruckt zeigte und eine Fortsetzung in erweiterter Form in Aussicht stellte.

Der nächste Durchgang, für den sich Interessenten nach Ostern bewerben können, wird im Herbst 2019 beginnen. Infor­mationen hierzu sind dann auf der Homepage des Landesmusikrates Berlin zu finden.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/foerderung-junger-ensembleleiterinnen-und-ensembleleiter/

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Deutsche Orchester-Stiftung fördert Berliner Orchestertreff

Preisgeld für den Berliner Orchestertreff

Das Kuratorium der Deutschen Orchester-Stiftung  hat bereits 2018 zugestimmt, den Berliner Orchestertreff 2019 zu fördern. Die Stiftung stellt ein großzügiges Preisgeld in Höhe von 2000,- € zur Verfügung, das einem Jugendorchester zugutekommen soll.

Die Deutsche Orchester-Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Orchesterkultur in Deutschland zu fördern. Sie legt dabei einen Schwerpunkt auf die Unterstützung des künstlerischen Nachwuchses und der musikalischen Bildung.

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Musik in die Kindertagesstätten

Konferenz der Landesmusikräte beschließt Forderungskatalog

Anlässlich ihrer Tagung in Köln hat die Konferenz der Landesmusikräte am  14. Februar 2019 wichtige Empfeh­lungen für mehr Musik in deutschen Kindertagesstätten verabschiedet. Vorausgegangen war eine vom Landes­musikrat Berlin durchgeführte Umfrage zur Kita-Musikpraxis in den Ländern, an der sich Landesmusikräte aus zwölf Bundesländern beteiligt hatten.

Beschluss der Konferenz der Landesmusikräte:

Für Erzieherinnen und Erzieher ist eine verpflichtende musikalische Mindestgrundbildung in den jeweiligen Aus­bil­­dungs­plänen auf Länderebene festzuschreiben, wie es bundesweit in einigen Ländern bereits der Fall ist.

Für die musikalische Grundbildung der angehenden Erzieherinnen und Erzieher sind in allen Ländern Fach­kräfte der Elementaren Musikpädagogik, Fachkräfte für das kindgerechte Singen und Fachkräfte für das Instru­men­talspiel einzu­setzen.

Für Erzieherinnen und Erzieher sollen bundesweit in allen Ländern regelmäßige Fortbildungen im Bereich Musik ermög­licht, koordiniert und durch staatliche Förderung unterstützt werden. Dies ist die Voraussetzung für die rechtzeitige Erschließung der persönlichen Musikalität.

Gleichzeitig sollen Kooperationen von Kitas mit kommunalen Musikschulen und qualifizierten freien Trägern öffentlich gefördert werden.

Die Landesmusikräte werden dies nach Kräften begleiten.

Begründung:

Musikalische Bildung findet deutschlandweit in den wenigsten Kindertagesstätten in ausreichendem Maße statt. Nur in wenigen Bundesländern ist eine musikalische Grundbildung verpflichtend in der Ausbildung der künftigen Erzieherin­nen und Erzieher vorgesehen. Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher im Bereich der Musik werden nicht in ausreichendem Maße angeboten, gefördert und koordiniert. Nur vereinzelt existie­ren geförderte Kooperationen von Kitas mit kommunalen Musikschulen und weiteren Trägern.

Um den chancengleichen Zugang aller Kinder zur Musik und zur frühkindlichen musikalischen Entwicklung zu ermöglichen, müssen daher die skizzierten Maßnahmen ergriffen werden.

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Rekord-Anmeldezahlen für den Berliner Orchestertreff 2019

Kooperation von Landesmusikrat und RSB für Festival der Amateurorchester / Einladung zur offenen Probe mit RSB-Chefdirigent Vladimir Jurowski

Am 25. und 26. Mai 2019 veranstaltet der Landesmusikrat Berlin den Berliner Orchestertreff. 2019 wird ein Rekordjahr: 49 Orchester haben sich angemeldet. Insgesamt werden in der Landes­musik­akademie Berlin mehr als 1400 Amateurmusikerinnen und -musiker erwartet. Besonderer Kooperationspartner des Landesmusikrates im Rahmen des Orchestertreffs ist das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB). Ein Highlight wird die offene Probe für Dmitri Schostakowitschs „Suite für Jazzorchester“ unter der Leitung von RSB-Chefdirigent Vladimir Jurowski, zu der sich auch Berliner Amateurmusikerinnen und -musiker anmelden können, die nicht mit einem eigenen Orchester am Treff teilnehmen. Die Stimmführerinnen und -führer der Streicher kommen dabei aus den Reihen des RSB.

Rund ein Viertel der zum Treff angemeldeten Amateurorchester sind Sinfonie- oder Kammerorchester. Hinzu kom­men Bigbands, Blechbläserensembles, Blas- und Zupforchester, Gitarrenensembles, Block­flöten- und Akkordeonorchester. Zwölf offene Ensembles unterschiedlichster Besetzung runden die Vielfalt ab. Ein Drittel aller angemeldeten Orchester sind Kinder- oder Jugendorchester. Ansporn besonders für sie bietet ein Sonderpreis der Deutschen Orchesterstiftung in Höhe von 2000 Euro. Alle angemeldeten Ensembles können sich auf Wunsch von einer Fachjury beraten lassen und Tipps für die Probenarbeit und zukünftige Auftritte mitnehmen. Gleichzeitig können sich interessierte Orchester für die Teilnahme am Deutschen Orchesterwettbewerb im Mai 2020 qualifizieren.

Das alle vier Jahre stattfindende, zweitägige Treffen gibt den zahlreichen Berliner Amateur­orchestern Gele­gen­heit zum Kennenlernen, zu Austausch und Ver­netzung. Gleichzeitig öffnet es allen Berlinerinnen und Berlinern einen Blick auf die lebendige Szene der instrumentalen Amateurmusik. Beim bislang größten Orchestertreff in der Geschichte des Berliner Landesmusikrats werden in der Landesmusikakademie Berlin drei Konzertsäle und eine Foyer-Bühne bespielt. Das Programm wird im Frühjahr auf der Homepage des Landesmusikrates bekanntgegeben. Darüber hinaus wird es an beiden Tagen ein umfangreiches Workshopangebot für Berliner Amateurmusikerinnen und -musiker geben. Die Online-Anmeldung zu den Workshops und der offenen Probe ist ab sofort freigeschaltet.

Weitere Informationen: http://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-orchestertreff/

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Amateurmusik und Nachwuchsförderung: Masterpläne erschienen

Der Landesmusikrat Berlin hat zwei neue Teilbereiche des Masterplans Musikalische Bildung in Berlin veröffentlicht: „Musikalität und Nachwuchsförderung“ und „Amateurmusik“.