MENÜ
Über uns»
Musikpolitik»
Projekte»
Presse»
Service»
Kalender
Kontakt
LMR-Info


Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.

AKTUELLES

Teaser-Bild

Campus Ostkreuz für Berliner Amateurmusikensembles eröffnet (19.10.2020)

Seit dem Wochenende wird in ehemaligem Autohaus geprobt – Raumdatenbank online

Am vergangenen Wochenende fanden die ersten Proben von Berliner Amateurmusikensembles im neuen „Campus Ostkreuz“ statt. Die Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume des Landesmusikrates Berlin stellt diese Räumlichkeiten in Kooperation mit der Pandion Niederlassung Berlin und der Initiative Transiträume Berliner Amateurmusikensembles zur Verfügung, die ihre angestammten Räume aufgrund der Corona-Pandemie aktuell nicht nutzen können.

In der riesigen Halle des ehemaligen Autohauses können die geltenden Abstands- und Hygieneschutzrichtlinien optimal eingehalten werden. Der Choriosi-Chor war am Wochenende bereits aktiv, seine Mitglieder sagen: „Wir haben nun erstmal wieder einen Ort, der groß genug ist, um wieder zu proben (mit Maske und Abstand natürlich)! Außerdem trocken und mit Licht! Was will man mehr!“

Die komplette Datenbank mit weiteren Probe- und Aufführungsräumen ist seit dem 12. Oktober 2020 ebenfalls online. Hier können unkompliziert all die Räume gefunden werden, die seit dem gemeinsamen Aufruf von Landesmusikrat Berlin und Chorverband Berlin gemeldet wurden.

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats: „Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa konnten wir die Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume vor wenigen Wochen einrichten. Wir arbeiten unermüdlich an Lösungen für die drängenden Raumprobleme der Berliner Amateurensembles. Es ist uns eine Freude zu sehen, dass wir nun Stück für Stück dazu beitragen können, die Schwierigkeiten zu mildern.“

Haben Sie einen Raum anzubieten? Kennen Sie potenzielle Räume?
Melden Sie uns Ihre Ideen – auch unkonventionelle – unter dem folgenden Link:
https://www.survio.com/survey/d/W9B9B7T5P4P8A5N9Q

Suchen Sie einen Proberaum? Vielleicht können wir Ihnen helfen. Melden Sie sich unter folgendem Link:
https://www.survio.com/survey/d/L5Y6P7E8G7V5D8Q8X

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Fragen unter:

Raumkoordination  
Antje Materna & David Montero
Landesmusikrat Berlin e.V. | Lübecker Str. 23, 10559 Berlin
Tel. + 49 157 34 49 78 96 | Fax +49 30 39731088
raumkoordination@landesmusikrat-berlin.de

Diese Pressemitteilung als PDF

Teaser-Bild

Erste Erfolge der Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume (7.10.2020)

Die Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume des Landesmusikrates Berlin kann zwei Wochen nach ihrer Gründung bereits erste Proberäume an Berliner Amateurchöre und Amateurorchester vermitteln.

Mit Unterstützung der Pandion Niederlassung Berlin und der Initiative Transiträume konnte der Gebäudekomplex eines ehemaligen Autohauses am Ostkreuz zur Zwischennutzung zur Verfügung gestellt werden..

Johannes Pflaum von den Vokalmatadoren wird in der kommenden Woche unter den ersten sein, die von den neuen Räumen profitieren, er sagt: „Seit Juni konnten die Vokalmatadore nur draußen proben. Nach langer und erfolgloser Probenraumsuche in Eigenregie haben wir uns sehr darüber gefreut, endlich mal eine positive Rückmeldung zu bekommen.“

Die komplette Datenbank mit weiteren Proben- und Aufführungsräumen wird den Amateurensembles voraussichtlich schon in der Woche vom 12. Oktober zur Verfügung stehen. Sie haben dann die Möglichkeit, sich mit Hilfe einer interaktiven Landkarte über freie Probenräume in ihrer Nähe zu informieren.

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats: „Seit unserem ersten Aufruf vor wenigen Tagen haben sich mehr als hundert Ensembles bei uns gemeldet. Wir haben aber auch viele Hinweise für mögliche Probenräume erhalten. Ich möchte allen, die unsere Arbeit auf diese Weise unterstützen, hiermit sehr herzlich danken. Bitte machen Sie weiter so!“

Haben Sie einen Raum anzubieten? Kennen Sie potenzielle Räume?
Melden Sie uns Ihre Ideen – auch unkonventionelle – unter dem folgenden Link:
https://www.survio.com/survey/d/W9B9B7T5P4P8A5N9Q

Suchen Sie einen Proberaum? Vielleicht können wir Ihnen helfen. Melden Sie sich unter folgendem Link:
https://www.survio.com/survey/d/L5Y6P7E8G7V5D8Q8X

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Fragen unter:

Raumkoordination  
Antje Materna & David Montero
Landesmusikrat Berlin e.V. | Lübecker Str. 23, 10559 Berlin
Tel. + 49 157 34 49 78 96 | Fax +49 30 39731088
raumkoordination@landesmusikrat-berlin.de

Diese Pressemitteilung als PDF

Teaser-Bild

Senat teilt Honorarerhöhungen für Musikschullehrkräfte mit (23.9.2020)

15 % mehr rückwirkend ab August 2020, ab August 2021 erwarten Koalitionsfraktionen 25 % mehr

Der Senat hat im Rahmen der heutigen Hauptausschuss-Sitzung die seit Langem diskutierten Honorarerhöhungen für Musikschullehrerinnen und Musikschullehrer mitgeteilt. In einem ersten Schritt werden die Honorare um 15 Prozent – rückwirkend zum 1. August 2020 – auf bis zu 32 Euro angehoben.

Die Koalitionsfraktionen haben darüber hinaus klargemacht, dass sie in einem zweiten Schritt eine Erhöhung der Honorarsätze auf bis zu 35 Euro zum 1. August 2021 erwarten, zumal sie im Rahmen der parlamentarischen Haushaltsberatungen die dafür notwendigen Mittel bereitgestellt haben.

Zuletzt forderten die Koalitionsfraktionen den Senat auf, spätestens bis zum 1. Januar 2021 die noch ausstehenden „Ausführungsvorschriften Honorare“ in Kraft zu setzen. Diese sollen dann einheitliche Regelungen für die Möglichkeit einer Fortzahlung von vertraglich vereinbarten Honoraren im Pandemiefall enthalten.

Der Landesmusikrat Berlin und seine Kooperationspartner begrüßen diese Entwicklung außerordentlich. Die Präsidentin des Landesmusikrats, Hella Dunger-Löper, sagt:„Wichtig ist, dass die dringend notwendigen Honorarerhöhungen jetzt festgezurrt wurden und für die betroffenen Musiklehrerinnen und Musiklehrer keine weitere Unsicherheit mehr besteht. Wir danken allen, die sich für dieses Ergebnis eingesetzt haben, und die schwierigen Verhandlungen erfolgreich geführt haben!“

Weitere Informationen: https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/aktionsseite-musikschulen/

Ansprechparter
Landesmusikrat Berlin
Franziska Stoff, Generalsekretärin
Lübecker Str. 23 | 10559 Berlin
Tel.: +49 (0)30 39 73 10 87 | Fax: +49 (0)30 39 73 1088
E-Mail: stoff@landesmusikrat-berlin.de

Diese Pressemitteilung als PDF

Teaser-Bild

Start der Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume (21.9.2020)

Jetzt Räume öffnen und melden!

Mit Hilfe einer Sonderzuwendung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa hat der Berliner Landesmusikrat seit dem 15. September 2020 in Kooperation mit dem Chorverband Berlin e. V. eine temporäre Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume eingerichtet.

Mit sinkenden Temperaturen müssen die Proben und Aufführungen der Berliner Amateurchöre und -orchester wieder in geschlossenen Räumen stattfinden. Viele der bisher genutzten Räumlichkeiten sind jedoch zu klein und nicht mit dem Berliner Hygienerahmenkonzept vereinbar. Damit Proben und Aufführungen aber auch in den kommenden Monaten möglich sind, sucht die Koordinationsstelle ab sofort berlinweit nach Räumlichkeiten. Hierbei sind auch Ihre Ideen gefragt.

Ralf Sochaczewsky, Präsidiumsmitglied des Landesmusikrats für den Bereich Amateurmusik sagt: „In den vergangenen Monaten haben wir durch gemeinsames Anpacken unglaublich viel erreicht. Jetzt kommt es darauf an, genau da weiter zu machen! Wenn alle Berlinerinnen und Berliner ihr Wissen über potentielle Proberäume weitergeben, werden wir zusammen die Stadt wieder zum Klingen bringen! Antje Materna und David Montero, unsere neuen Raum-Koordinatoren, sind für Sie da und stellen mit Ihrem Wissen eine professionelle Raum-Datenbank zusammen. Machen Sie mit! Werden auch Sie zum Raum-Scout und helfen Sie der Berliner Amateurmusikszene!“

Haben Sie einen Raum anzubieten? Kennen Sie potenzielle Räume?
Melden Sie uns Ihre Ideen – auch unkonventionelle – u­nter dem folgenden Link:
https://www.survio.com/survey/d/W9B9B7T5P4P8A5N9Q

Suchen Sie einen Proberaum? Vielleicht können wir Ihnen helfen. Melden Sie sich unter folgendem Link:
https://www.survio.com/survey/d/L5Y6P7E8G7V5D8Q8X

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Fragen unter:

Raumkoordination  
Antje Materna & David Montero
Landesmusikrat Berlin e.V. | Lübecker Str. 23, 10559 Berlin
Tel. + 49 157 34 49 78 96 | Fax +49 30 39 73 10 88
raumkoordination@landesmusikrat-berlin.de

Diese Pressemitteilung als PDF

Teaser-Bild

Temporäre Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume (1.9.2020)

Hilfe für Berliner Amateurchöre und -orchester / Stellenausschreibung / Jetzt Räume melden!

Mit Hilfe einer Sonderzuwendung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa richtet der Berliner Landesmusikrat ab dem 15. September 2020 in Kooperation mit dem Berliner Chorverband eine temporäre Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume ein. Noch bis zum 6. September läuft die Ausschreibung der zugehörigen Personalstelle (siehe unten).

Die Präsidentin des Berliner Landesmusikrats sagt: „Täglich erreichen uns, den Chorverband und weitere Mitglieder Hilferufe von Ensembles, die ihre Probenräume aktuell nicht nutzen dürfen. Wir danken der Senatsverwaltung für Kultur und Europa für die Möglichkeit, die temporäre Koordinationsstelle einzurichten. Gleichzeitig bitten wir alle Berlinerinnen und Berliner: Melden Sie uns potentielle Probenräume! Jetzt sind auch unkonventionelle Lösungen gefragt! Jeder große Raum kann genutzt werden, wenn Lüftungsmöglichkeiten vorhanden sind.“

Seit August dürfen Berliner Amateurchöre und -orchester wieder in geschlossenen Räumen proben. Viele der bisher genutzten Räumlichkeiten sind jedoch aufgrund der einzuhaltenden Mindestabstände für die großen Ensembles zu klein. Ein großer Teil der Räume ist noch nicht wieder zugänglich. Auch Proben im Freien werden aufgrund der sinkenden Temperaturen nicht mehr lange möglich sein. Mehr als 120 000 Berlinerinnen und Berliner gehören Amateurchören und -orchestern an. Sie sind auf Unterstützung bei der Raumsuche dringend angewiesen.

Stellenausschreibung herunterladen (PDF)

Ansprechpartner:
Franziska Stoff, Generalsekretärin
Landesmusikrat Berlin e. V., Lübecker Str. 23, 10559 Berlin
Tel.: 030 39 73 10 87 / Mobil: 0163 1745 113, E-Mail: stoff@landesmusikrat-berlin.de

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Diese Pressemitteilung als PDF

Teaser-Bild

Und sie spielen doch: Online-Abschluss Jugend musiziert Berlin

Digitale Bühne für Berlins Musiktalente nach Home-Recording-Workshop

Rund 300 Berliner Jugendliche haben beim renommierten Wettbewerb „Jugend musiziert“ im Februar auf Regionalebene herausragende Leistungen gezeigt und sich erfolgreich für den Berliner Wettbewerb auf Landesebene qualifiziert. Wegen der Pandemie mussten jedoch Landes- und Bundeswettbewerb ausfallen. So kann das beliebte traditionelle Bundespreisträgerkonzert im Roten Rathaus ebenfalls nicht stattfinden.

Damit die vielen musikalischen Talente Berlins ihr Können trotzdem angemessen vorstellen können, bietet der Landesmusikrat Berlin ihnen eine digitale Bühne. Am Sonnabend, den 29. August 2020 ab 17 Uhr, dem Termin, der für das ausgefallene Bundespreisträgerkonzert vorgesehen war, stellen sich Preisträgerinnen und Preisträger in selbstproduzierten Videos auf der Website des Landesmusikrats vor. Ein digitaler Workshop zum Thema „Home-Recording“ hat die Jugendlichen im Vorfeld auf diese Aufgabe vorbereitet.

Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin, meint dazu: „Berlins junge Talente konnten ihre Fähigkeiten in diesem Jahr nicht wie sonst weiterentwickeln, da die Wettbewerbsstufen der Landes- und Bundesebene pandemiebedingt ausfallen mussten. Mit zeitgemäßen Angeboten wollen wir bei Jugend musiziert Berlin versuchen, diesen Verlust auszugleichen. Wir freuen uns, dass unsere musizierende Jugend auch in diesen schwierigen Zeiten die Freude an der Musik nicht verloren hat und gemeinsam mit uns neue Wege geht. Allen Zuhörerinnen und Zuhörern wünschen wir viel Spaß bei diesem etwas anderen Abschluss von Jugend musiziert Berlin 2020!“

Ein Link zu den Videos der Preisträgerinnen und Preisträger wird am Sonnabend, 29.8.2020, auf der Internetseite des Landesmusikrats veröffentlicht.

Informationen zum Musizieren per Internetmedium:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/service/handreichungen-zum-umgang-mit-digitalen-hilfsmittelnbest-practice-beispiele-im-bereich-der-musik/

Diese Pressemitteilung als PDF

Teaser-Bild

„Unschätzbare Erfahrung“: Stardirigent Vladimir Jurowski macht sich für Musiknachwuchs stark (20. 8.2020)

Schirmherrschaft für Dirigierprojekt an Schulen übernommen / Anmeldung bis zum 7. September

Vladimir Jurowski, internationaler Stardirigent und Chef des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB), ist neuer Schirmherr für das Projekt zur Förderung junger Ensembleleiterinnen und Ensembleleiter. In mehreren über das Schuljahr verteilten Workshops lernen dabei Schülerinnen und Schüler im musikalischen Miteinander, erfolgreich Konzerte mit Chören, Orchestern und Bigbands vorzubereiten. Am Ende winkt ein Zertifikat, das sie als Musikmentorinnen bzw. -mentoren auszeichnet.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper freut sich: „Wir sind sehr glücklich über die Schirmherrschaft von Vladimir Jurowski, der für so viele aufstrebende Dirigentinnen und Dirigenten ein Vorbild ist.“

Bis zum 7.September können Schulen und Musikschulen engagierte Schülerinnen und Schüler vorschlagen. Das Projekt ist ein Angebot des Landesmusikrats Berlin e.V. gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Vladimir Jurowski über seinen Werdegang und das Projekt: „Bevor ich Dirigent wurde, fing ich an, kleine Ensembles aus Mitstudenten meiner Fachschule zusammenzustellen, die ich dann geleitet habe. Das hatte mit professionellem Dirigieren noch überhaupt nichts zu tun, aber das war meine erste Erfahrung und führte dazu, dass ich das Dirigieren ernsthaft studieren wollte. Sich vor eine Gruppe zu stellen und sie zum gemeinsamen Musizieren anzuleiten, ist aber für jeden jungen Menschen eine unschätzbare Erfahrung, auch wenn sie oder er später etwas völlig anders aus sich macht. Ich freue mich, dass der Landesmusikrat das Projekt zur Förderung junger Ensembleleiterinnen und Ensembleleiter ins Leben gerufen hat und auf diese Weise vielen Berliner Schülerinnen und Schülern eine besondere Chance gibt.“

Vladimir Jurowski wurde am 4. April 1972 in Moskau geboren. Er ist seit 2001 musikalischer Leiter des Opernfestivals Glyndebourne und seit 2007 Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra. Seit September 2017 wurde er als Nachfolger von Marek Janowski Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB).

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/foerderung-junger-ensembleleiterinnen-und-ensembleleiter/
Video zum Projekt: https://youtu.be/Gsa9F9E9E30

Diese Pressemitteilung als PDF

Teaser-Bild

Wie gemeinsam Singen in Zeiten von Corona? (10. 8. 2020)

Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur und Europa liegt vor

Am 21. Juli 2020 hatte der Berliner Senat im Rahmen der Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin beschlossen, das gemeinschaftliche Singen in geschlossenen Räumen vorbehaltlich noch zu erlassender Richtlinien wieder zu erlauben. Nun liegt das Hygienerahmenkonzept für Kultureinrichtungen im Land Berlin vor, welches die Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Bezug auf den Chorgesang in Abstimmung mit Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft, des Berliner Landesmusikrats, der Chorverbände, der Rundfunkchöre und der Kirchen erarbeitet hat.

Das Konzept sieht zum heutigen Zeitpunkt einen Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Singenden vor und macht genaue Vorgaben zur Raumbelüftung. Das Tragen eines Mundschutzes auch während der Proben wird empfohlen, ist jedoch nicht verpflichtend.

Ralf Sochaczewsky, zuständiges Präsidiumsmitglied im Landesmusikrat Berlin für Chor, sagt: „So können wir alle wieder mit gutem Gefühl und Gewissen zur Chorprobe gehen. Danke an die Expertinnen und Experten, Klaus Lederer und die Kulturverwaltung für die gute Zusammenarbeit!“

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, Hella Dunger-Löper, hofft: „Die gute Zusammenarbeit und die Einbeziehung aller Stakeholder sollte nun fortgesetzt werden. Der nächste Schritt wäre aus unserer Perspektive die Schaffung einer Anlaufstelle für Raummanagement, die sicherstellt, dass ab Herbst ausreichend Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, die es den Chören ermöglichen, unter den vorgegebenen Bedingungen zu proben und aufzutreten.“

Zum Hygienerahmenkonzept

Diese Pressemitteilung als PDF

Teaser-Bild

Gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen (21. 07. 2020)

Konstruktives Gespräch in der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Nachdem der Senat am 23. Juni 2020 mit der Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin beschlossen hatte, das gemeinschaftliche Singen in geschlossenen Räumen nicht zu erlauben (§ 5 Abs. 1), ist diese Regelung vor allem in der Fach-Öffentlichkeit kontrovers diskutiert worden.

Kultursenator Dr. Lederer, der Berliner Chorverband und der Landesmusikrat Berlin sind sehr schnell übereingekommen, diese Regel, ihre Konsequenzen und auch mögliche Perspektiven zur (Wieder-) Ermöglichung gemeinschaftlichen Singens mit Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft und den Betroffenen zu diskutieren.

Dieses vom Landesmusikrat Berlin und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gemeinsam vorbereitete Gespräch fand heute, am 21. Juli 2020, in den Räumen der Senatsverwaltung für Kultur und Europa statt. Neben dem Berliner Landesmusikrat und den Chorverbänden nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und der Rundfunkchöre teil. Es moderierte die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, Hella Dunger-Löper.

Bereits am Vormittag hatte der Senat in Kenntnis der Diskussion auf Vorschlag des Kultursenators eine Neuregelung beschlossen. Künftig soll gelten:

In geschlossenen Räumen kann gemeinsam gesungen werden, wenn die im Hygienerahmenkonzept der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards eingehalten werden.

Neben der Beantwortung eines umfangreichen Fragenkatalogs, den der Landesmusikrat Berlin aus Einsendungen seiner Mitglieder zusammengestellt hatte, kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer überein, auf Grundlage der neuen Regelung die nun geforderten Hygiene- und Infektionsschutzstandards kurzfristig gemeinsam zu erarbeiten und abzustimmen.

Allen Beteiligten ist dabei klar, dass die sich aus den Standards ergebenden Anforderungen und Notwendigkeiten Berlin und seine Institutionen vor große Herausforderungen stellen werden. Der Wille, diese Herausforderungen gemeinsam zu meistern, ist bei allen Beteiligten ebenso klar erkennbar.

Die Präsidentin des Landesmusikrates Berlin e. V., Hella Dunger-Löper: „Solche Veranstaltungen sind wichtig, um Entscheidungsprozesse gut zu kommunizieren und eine möglichst breite Transparenz herzustellen. Damit kann es auch gelingen, das umfassende und vielfältige Wissen der Betroffenen mit einzubeziehen. Dass dieser Prozess gemeinsam mit der Kulturverwaltung sehr schnell möglich war, ist ein gutes Omen für die weitere Zusammenarbeit.“

Der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer: „Die unverändert kritische Pandemielage und die inzwischen als gesichert geltende besondere Risikosituation durch Aerosolverbreitung der Virenlast, die beim Gesang besonders hoch ist, zwingen uns permanent zur Auseinandersetzung mit den Fragen: Welche Maßnahmen bieten den größtmöglichen Schutz? Was ist mit vertretbarem Risiko an vorsichtigen Öffnungen möglich? Vor dem Hintergrund häufig unterschiedlicher Einschätzungen und der Notwendigkeit schnell zu reagieren, können Entscheidungen getroffen werden, die nicht allen gefallen bzw. auch nicht mit allen abgestimmt werden. Mit dieser Kritik muss ich umgehen – und aus ihr lernen. Ich freue mich daher umso mehr, dass das heutige Gespräch miteinander dennoch sachlich und lösungsorientiert möglich war, und auch zu neuen Ideen führte.“

Die am Gespräch beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

  • Prof. Petra Gastmeier, Fachärztin für Hygiene und Umwelt an der Charité Berlin,
  • Prof. Martin Kriegel, Energietechnik, TU Berlin,
  • Prof. Tobias Kurth, Epidemiologe an der Charité Berlin,
  • Prof. Dirk Mürbe, Direktor der Klinik für Audiologe und Phoniatrie an der Charité Berlin,
  • Dr. Thomas Voshaar, Pneumologe, Leiter der Klinik 3 der Stiftung Krankenaus Bethanien, Moers.

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Fragen unter:  0177 911 54 63

Diese Pressemitteilung als PDF

Teaser-Bild

Stellenausschreibung: Instrument des Jahres 2021 – die Orgel (25. 6. 2021)

Der Landesmusikrat Berlin sucht vom 1.9.2020 bis zum 31.12.2021 eine

Projektleitung für das Projekt
Instrument des Jahres 2021: Orgel

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens. In eigenen Projekten wirkt er auch selbst in die Kulturlandschaft Berlins hinein. So bestimmt er gemeinsam mit den Landesmusikräten der anderen Länder jedes Jahr ein Musikinstrument zum „Instrument des Jahres“.

 Die Tätigkeit umfasst u. a. folgende Aufgaben:

  • Gesamtkoordination des Projekts Instrument des Jahres 2021: Orgel
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Organisation und Durchführung der Projektteile: „Orgelband- jeden Tag ein Orgelkonzert“, „365 Schulklassen besuchen eine Orgel“, Orgel-App, digitale Orgel-Landkarte, Tag der Orgel
  • Vorbereitung von Sitzungen des Orgelbeirats und der dazugehörigen Arbeitsgruppen
  • Finanzplanung, Haushaltssachbearbeitung, Fundraising
  • Mitwirkung bei der inhaltlich-konzeptionellen Planung und Weiterentwicklung des Projekts: Instrument des Jahres

 Wir erwarten:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise fachbezogen
  • Berufserfahrungen im Kulturbereich sowie in der Veranstaltungsorganisation (Musik/Orgel)
  • musikkulturelle Fachkenntnisse, besonders im Bereich der Orgelmusik
  • Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit, besonders im Bereich Social Media
  • Erfahrungen im Umgang mit Gremien
  • gute englische Sprachkenntnisse
  • sehr gute Software-Kenntnisse und Beherrschung der Office-Programme
  • Kreativität, Organisationstalent, Engagement – auch für Unkonventionelles
  • eine ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und ergebnisorientierter Arbeitsweise

Unser Angebot:
Wir bieten Ihnen eine interessante Aufgabe in einem kreativen Arbeitsumfeld und Raum für selbstständiges und flexibles Arbeiten in einem kleinen Team.
Die Arbeitszeit beträgt durchschnittlich 34 Stunden in der Woche. Sie ist den Erfordernissen des Aufgabengebiets angepasst zu gestalten. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L 11 Berlin.
Die Ausschreibung erfolgt vorbehaltlich des finalen Zuwendungsbescheids durch die Berliner Lotto-Stiftung.

Kontaktinformationen:
Wenn Sie sich angesprochen fühlen, richten Sie Ihre Bewerbung bitte bis zum 1. August 2020 per E-Mail an den Landesmusikrat Berlin e. V., z. Hd. Franziska Stoff: stoff@landesmusikrat-berlin.de

Diese Stellenausschreibung als PDF

Teaser-Bild

Digitaler Sommerferien-Workshop für Jugendliche (17. 6. 2020)

Das Junge Musiklabor Berlin goes digital – zwei Tage Programm für 14-bis-19-Jährige

Die Sommerferien rücken immer näher – aber für viele musizierende Jugendliche in Berlin werden die so heiß ersehnten Tage dieses Jahr anders ausfallen als erwartet. Geplanter Urlaub fällt aus, Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen erschweren weiterhin das Zusammenkommen.

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin bringt daher sein Workshop-Format, das Junge Musiklabor Berlin, in Kooperation mit dem Kollektiv stargaze und Digital Stage, dem neuen Programm zum gemeinsamen Digitalen Musizieren, zu den Jugendlichen nach Hause.

Am 28. und 29. Juni 2020 heißt es jeweils zwischen 10 und 17 Uhr via Bildschirm in den eigenen vier Wänden: „Minimal now!“

Das Digitale wird zur echten Chance:

Die Ortsungebundenheit ermöglicht den 14-bis-19-Jährigen eine virtuelle, kerosinfreie Reise nach Amerika im Live-Zusammentreffen mit Komponistin Julia Wolfe, amerikanischer Vertreterin des Post-Minimalismus, in New York, gemeinsam mit dem Dirigenten André de Ridder in Berlin.

Die abwechslungsreiche Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Minimal Music werden die Teilnehmenden gemeinsam mit den stargaze-Musikern Aart Strotman und Ramon Lormans begehen und via Digital Stage verschiedene Werke von Terry Riley bis Brian Eno gemeinsam entdecken – völlig ohne Ansteckungsgefahr.

Anmeldeschluss ist der 21.6.2020

Alle Informationen finden Sie unter
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendensemble-neue-musik-berlin/musiklabor/

Diese Pressemitteilung als PDF