Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.


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22
FEB

Jugend musiziert Berlin

Regionalwettbewerb Berlin-Mitte

Datum: 22.02.2020 - 23.02.2020
Uhrzeit: ganztägig
Veranstalter: Landesmusikrat Berlin e. V.

Zeitplan herunterladen

Austragungsorte:
Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg, Zellestr. 12, 10247 Berlin
Musikschule City-West, Platanenallee 16, 14050 Berlin, und Prinzregentenstr. 72, 10715 Berlin
Musikschule Fanny Hensel, Turmstr. 75, 10551 Berlin
Hans-Werner-Henze-Musikschule Marzahn-Hellersdorf, Maratstr. 182, 12683 Berlin
Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach, Rheinsberger Str. 4–5, 10115 Berlin
Universität der Künste Berlin, Lietzenburger Str. 45, 10789 Berlin

Die Vorspiele sind öffentlich!
Eintritt frei!

26
FEB

Instrument des Jahres

Orchestre de Paris mit Ray Chen

Datum: 26.02.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

Orchestre de Paris
Christoph Eschenbach, Dirigent
Ray Chen, Violine 

Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64

Veranstalter: Konzerthaus Berlin
Eintritt: 30 bis 84 €
Tickets: https://tickets.konzerthaus.de oder 030 – 20309 2101

28
FEB

Instrument des Jahres

Fiddler On The Roof (Anatevka)

Datum: 28.02.2020
Uhrzeit: 19:30 Uhr

FIDDLER ON THE ROOF (ANATEVKA)

Musical von Jerry Bock

Musical basierend auf den Geschichten von Scholem Alejchem (1964)
Buch von Joseph Stein
Musik von Jerry Bock
Gesangstexte von Sheldon Harnick
Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen

Musikalische Leitung: Koen Schoots
Inszenierung: Barrie Kosky
Choreographie: Otto Pichler
Bühnenbild: Rufus Didwiszus
Co-Bühnenbild: Jan Freese
Kostüme: Klaus Bruns
Solisten, Chor und Orchester der Komischen Oper

Im osteuropäischen Schtetl Anatevka lebt man streng nach jüdischer Tradition! Und mit dieser ringt der Milchmann Tevje. Und mit seinem Gott. Und mit dem Liebeseigensinn seiner drei ältesten Töchter. Am Ende muss die Dorfgemeinschaft vor Pogromen fliehen …

Das Buch zu „Anatevka“, im englischen Original „Fiddler on the Roof“, verfasste Joseph Stein nach Motiven aus den berühmten Erzählungen von Scholem Alejchem, die zwischen 1894 und 1916 unter dem Titel „Tewje, der Milchmann“ entstanden. Jerry Block schuf – mit über 3.000 Aufführungen allein am Broadway – eines der erfolgreichsten, aber auch tragischsten Meisterwerke des Genres. „Anatevka“ schildert Humor und Leid herzergreifender Figuren zwischen Überlebensfreude und Katastrophe.

Der Originaltitel „Fiddler on the Roof“ spielt auf die Ansicht des Protagonisten Tevje an, dass die Juden ohne ihre Tradition wie ein Fiedler auf dem Dach seien. Vorlage für diese Metapher ist eine Bildkomposition des Malers Marc Chagall: „Der Geiger“ (1912/1913) stellt die Figur des Geigers ins Zentrum, sie symbolisiert die Verkörperung des Künstlers und seines Daseins. Am Ende von „Anatevka“ werden alle Juden gezwungen, ihr Schtetl zu verlassen. Ein Fiedler spielt auf dem Dach.

Weitere Termine: 7.3., 20.3., 2.4., 9.4., 13.4., 25.4., 2.5., 16.5., 20.5., 23.5., 30.5., 17.6.

Veranstalter: Komische Oper Berlin
Eintritt: 12 bis 84 € Tickets: 030 – 47 99 74 00

29
FEB

Instrument des Jahres

Sinfonie Orchester Berlin mit Maria Stabrawa

Datum: 29.02.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Philharmonie Berlin, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin

Sinfonie Orchester Berlin
Daniel Stabrawa, Dirigent
Maria Stabrawa, Violine
Eva Katrine Dalsgaard, Viola

Fritz Kreisler: „Liebesleid“ für Violine und Orchester
Fritz Kreisler: „Liebesfreud“ für Violine und Orchester
Max Bruch: Konzert für Violine, Viola und Orchester

Die Solistin Maria Stabrawa wird von ihrem Vater Daniel Stabrawa begleitet, der neben seiner dirigentischen Tätigkeit ebenfalls Geiger und seit 1983 einer der drei 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker ist.

Mit Fritz Kreislers „Liebesleid“ und „Liebesfreud“ stehen zwei Klassiker für die Violine auf dem Programm. Eine Rarität ist hingegen Max Bruchs Konzert für Violine und Viola, das in diesem Konzert von ausgewiesenen Violin-Spezialisten interpretiert wird.

Veranstalter: Konzertdirektion Prof. Victor Hohenfels
Tickets: 030 – 882 76 22/23 oder karten@konzertdirektion-hohenfels.de

01
MÄR

Jugend musiziert Berlin

Erstes Preisträgerkonzert des Regionalwettbewerbs Berlin-Nord

Datum: 01.03.2020
Uhrzeit: 11:00 Uhr - 13:00 Uhr
Ort: Zitadelle Spandau, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin
Veranstalter: Landesmusikrat Berlin e. V.

Preisträgerinnen und Preisträger des Regionalwettbewerbs Berlin-Nord musizieren aus ihren Wettbewerbsprogrammen.

Eintritt frei!

02
MÄR

Instrument des Jahres

Zürcher Kammerorchester mit Daniel Hope

Datum: 02.03.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

Zürcher Kammerorchester
Daniel Hope, Leitung und Violine
Simon Crawford-Phillips, Klavier

Edward Elgar: „Chanson du Matin“ für Violine und Orchester op. 15 Nr. 2
Christian Sinding: Adagio aus der Suite „im alten Stil“ für Violine und Orchester a-Moll op. 10
Jules Massenet: „Méditation de Thaïs“, bearbeitet für Violine und Orchester
Richard Strauss: „Morgen!“ op. 27 Nr. 4, bearbeitet für Violine und Streicher
Ernest Chausson: Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett D-Dur op. 21 (Fassung mit Orchester)

Veranstalter: Konzerthaus Berlin
Eintritt: 25 bis 66 €
Tickets: https://tickets.konzerthaus.de oder 030 – 20309 2101

07
MÄR

Jugend musiziert Berlin

Berlin sagt Danke – Konzert mit Preisträgerinnen und Preisträgern „Jugend musiziert“

Datum: 07.03.2020
Uhrzeit: 13:00 Uhr - 15:00 Uhr
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Festsaal, , Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin
Veranstalter: Senat und Abgeordnetenhaus von Berlin

Am 7. März 2020 würdigen der Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus von Berlin das Engagement der Berliner Freiwilligen. Zahlreiche Kultur- und Freizeiteinrichtungen bedanken sich mit kostenlosem Eintritt.

Preisträgerinnen und Preisträger des Landeswettbewerbs Jugend musiziert Berlin spielen aus ihren Wettbewerbsprogrammen.

07
MÄR

Jugend musiziert Berlin

Berlin sagt Danke – Konzert mit Preisträgerinnen und Preisträgern „Jugend musiziert“

Datum: 07.03.2020
Uhrzeit: 16:00 Uhr - 18:00 Uhr
Ort: enat und Abgeordnetenhaus von Berlin Abgeordnetenhaus von Berlin, Festsaal, , Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin
Veranstalter: Senat und Abgeordnetenhaus von Berlin

Am 7. März 2020 würdigen der Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus von Berlin das Engagement der Berliner Freiwilligen. Zahlreiche Kultur- und Freizeiteinrichtungen bedanken sich mit kostenlosem Eintritt.

Preisträgerinnen und Preisträger des Landeswettbewerbs Jugend musiziert Berlin spielen aus ihren Wettbewerbsprogrammen.

08
MÄR

Jugend musiziert Berlin

Preisträgerkonzert Regionalwettbewerb Berlin-Mitte

Datum: 08.03.2020
Uhrzeit: 11:00 Uhr - 14:00 Uhr
Ort: Joseph-Joachim-Saal, Universität der Künste, Bundesallee 1–12, 10719 Berlin
Veranstalter: Landesmusikrat Berlin e. V.

Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger des 57. Regionalwettbewerbs Jugend musiziert Berlin-Mitte mit Verleihung der Urkunden.

Eintritt frei

08
MÄR

Jugend musiziert Berlin

Zweites Preisträgerkonzert des Regionalwettbewerbs Berlin-Nord

Datum: 08.03.2020
Uhrzeit: 16:00 Uhr - 18:00 Uhr
Ort: Fontane-Haus, Königshorster Str. 6, 13439 Berlin
Veranstalter: Landesmusikrat Berlin e. V.

Preisträgerinnen und Presiträger des Regionalwettbewerbs Berlin-Nord musizieren aus ihren Wettbewerbsprogrammen.

Eintritt frei!


AKTUELLES

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Stumme Anklage der Musikschulen: „Keinen Ton für diesen Lohn!“ (20.09.2019)

Übergabe von tausenden Postkarten an die Vorsitzende des Hauptausschusses Franziska Becker

Hunderte Musikschullehrerinnen und Musikschullehrer verliehen heute zwischen 8.30 und 9.30 Uhr am Potsdamer Platz ihren Forderungen nach Honorarerhöhungen, Festanstellungen und besseren Arbeitsbedingungen Ausdruck. In einer interaktiven Lebend-Installation demonstrierten sie: „Keinen Ton für diesen Lohn“. Zu der Demonstration hatten Landesmusikrat Berlin, ver.di, Landes-Lehrervertretung der Berliner Musikschulen, Deutsche Orchestervereinigung DOV und Berliner Musikschulbündnis aufgerufen

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Aktionsbündnisses übergab die Vizepräsidentin des Berliner Landesmusikrats, Prof. Dr. Dörte Schmidt, im Anschluss an die Aktion tausende signierte Aktionspostkarten an die Vorsitzende des Hauptausschusses im Abgeordnetenhaus Franziska Becker (SPD). Der Hauptausschuss beginnt heute mit der ersten Lesung des Einzelplans 27 (Zuweisungen an die Bezirke). Aus dem Hauptausschuss anwesend waren außerdem Daniel Wesener (Bündnis 90/Die Grünen) und Hendriekje Klein (Die Linke). Die Abgeordneten Regina Kittler (die Linke) und Franziska Brychzy (die Linke) hatten die Demonstration von Anfang an begleitet.

Um die von der Kulturverwaltung vorgeschlagenen Honorarerhöhungen umzusetzen, sind mindesten 6,5 Millionen Euro zusätzlich nötig, die fehlenden Funktionsstellen für Fachgruppenleitungen und Zweigstellenleitungen kosten mindestens 3,3 Millionen Euro mehr.

Prof. Dr. Schmidt sagte bei der Übergabe: „Wir danken Ihnen, dafür, dass Sie uns hier empfangen und anhören. Wir überbringen Ihnen mit den signierten Aktionspostkarten tausende gute Argumente. Mögen Sie ihnen bei der ersten Lesung der Bezirkshaushaltspläne den nötigen Rückenwind geben, den Sie für Verbesserung der Situation an den Musikschulen brauchen“.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/aktionsseite-musikschulen/

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Chancengleiche Förderung für alle Mädchen und Jungen

Gemeinsame Stellungnahme des Berliner Landesmusikrats und des Chorverbands Berlin zur aktuellen Knabenchor-Debatte

Knabenchöre sind seit vielen hundert Jahren fester Bestandteil der mitteleuropäischen Kul­turlandschaft. Durch ihre lange Tradition sind viele von ihnen institutionell verankert und werden oft aus öffentlichen oder kirchlichen Mitteln gefördert. Sie ermöglichen talen­tierten Jungen eine hochqualifizierte und meist kostenfreie musikalische Grundausbildung, den Zugang zu sozialen und beruflichen Netzwerken und vielfältige Erfahrungen. Dass aus künstlerischen und pädagogischen Gründen Mädchen der Zugang zu Knabenchören und der damit verbundenen Vorteilen meist verwehrt ist, wird von manchen als ungerecht empfun­den.

Der Weg zur Lösung dieses Problems liegt aus unserer Perspektive nicht im erzwungenen Zugang für Mädchen zu den Strukturen der Knabenchöre. Vielmehr empfehlen wir die Schaf­fung vergleichbarer, kostenfrei zugänglicher Strukturen für Mädchen bzw. die verstärk­ten Förderung bereits vorhandener Mädchenchöre, um diese finanziell den Knabenchören gleich­zustellen. Auch die Förderung von gemischten Kinder- und Jugendchören muss deut­lich gesteigert werden. Ziel muss es sein, dass alle Kinder und Jugendlichen, ganz egal ob Mädchen oder Jungen, die gleichen Chancen auf eine kostenfreie musikalische Grundbildung in einem Chor erhalten können.

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Stellungnahme des Landesmusikrats Berlin e. V. zur Schließung des Berliner Rockhauses

Wenn das Berliner Rockhaus aus schließt, gehen 186 Probenräume verloren. Rund 1000 Musikerinnen und Musiker werden Ende Mai auf der Straße stehen, unter ihnen viele Amateure. Bands brauchen anders als andere Künstlerinnen und Künstler schallgedämmte Räume. Es ist für sie schwieriger Ersatz zu finden, wenn es überhaupt gelingt.

Im Koalitionsvertrag des Landes Berlin heißt es:

„Die Koalition unterstützt die Musik- und Clubkultur in Berlin und sorgt gemeinsam mit ihr dafür, dass die Arbeitsbedingungen – von Räumen über geeignete Förderinstrumente bis hin zum Interessenausgleich bei Nutzungskonflikten – verbessert werden. Künftig sollen Bauplanung, Investoren und Musik- bzw. Clubkultur noch stärker Hand in Hand arbeiten.“

Aus der Vereinbarung ergibt sich ein Auftrag, der angesichts der drohenden Schließung des Berliner Rockhauses noch dringlicher geworden ist.

Raum für Musik muss in der wachsenden Stadt Berlin viel systematischer als bisher mitgedacht und mitgeplant werden. In seinem Masterplan Musikalische Bildung – Amateurmusik schlägt der Landesmusikrat daher ein Musikfördergesetz vor. Grundlagen, wie die Vertretung musikalischer Interessen in Planungs- und Steuerungsgremien sowie die Schaffung räumlicher und finanziellen Ressourcen, bedürfen einer Regelung. Die breite Berliner Musikkultur, die wichtiger Teil der Stadt ist, soll durch ein solches Gesetz abgesichert und gestärkt werden.

 

 

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Strategietag „Bildung stärken – Mehr Musik im Ganztag“

„Bildung stärken – Mehr Musik im Ganztag“: Das war das Ziel des Strategietags, den der Landesmusikrat Berlin am vergangenen Montag, dem 8. April 2019, in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in der Allegro-Grundschule durchführte. An acht Thementischen erarbeiteten insgesamt 53 Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Musikschule, Politik, Verwaltung und Fachverbänden Lösungsansätze für Fragen wie „Rahmenbedingungen für Kooperationen zwischen Schulen und Musikschulen“, „Räumliche Voraussetzungen für mehr Musik im Ganztag“ oder „Handlungsspielräume zwischen Schullehrkräften, Instrumentallehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern“.

Wir danken allen Beteiligten für ihre konstruktive Mitwirkung und die zielorientierten Diskussionen! Die Ergebnisse werden nun zusammengeführt und zeitnah übergeben.

https://www.landesmusikrat-berlin.de/

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Das Berliner Landesjugendorchester spielt Wiener Komponisten (17.04.2019)

Mozart, Korngold und Mahler – Konzert am Ostermontag, 22. April, im Konzerthaus

In seiner Frühjahrsarbeitsphase hat sich das Berliner Landesjugendorchester mit Komponisten auseinandergesetzt, die von der Stadt Wien auf besondere Weise geprägt wurden. Wolfgang Amadeus Mozart, Erich Wolfgang Korngold und Gustav Mahler stehen auf dem Programm am Ostermontag, dem 22. April 2019, 20 Uhr. Dirigent ist Evan Alexis Christ, der bereits mehrmals mit dem Orchester gearbeitet hat.

Der Abend beginnt mit der Ouvertüre zu Mozarts Singspiel Die Entführung aus dem Serail von 1782, das die vermeint­lichen Gegensätze zwischen Morgen- und Abendland aufs Korn nimmt. In zwei virtuosen Konzertarien von Mozart prä­sen­tieren sich die Sopranistin Brynhildur Thorsdottir und der Tenor Michael Kim, zwei Absolventen der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.

Von Erich Wolfgang Korngold (1897–1957) erklingen Thema und Variationen op. 42. Der etablierte Komponist wurde 1938 durch den Einmarsch Hitlers in Österreich in die Emigration gezwungen und ließ sich als Filmkomponist in den USA nieder. Außerhalb dieses „Broterwerbs“ komponierte er bis Kriegsende nicht. Thema und Variationen op. 42 ent­stan­d 1953 für amerikanische Schulorchester.

Friedrich Rückert war einer der liebsten Dichter von Gustav Mahler (1860–1911). Seine Lieder nach Texten von Friedrich Rückert bilden keinen Zyklus, jedes steht für sich selbst. Im Konzert des Landesjugendorchesters Berlin trägt sie der Bariton Oliver Boyd vor, Master-Student von Christine Schäfer an der Hoch­schule für Musik „Hanns Eisler“. Mit dem einzigen von Mahler fertiggestellten Satz seiner unvoll­en­de­ten 10. Sinfonie, dem Adagio, verneigt sich das Landesjugendorchester Berlin abschließend vor dem Komponisten und der Musikstadt Wien.

Kartenvorverkauf über das Konzerthaus (www.konzerthaus.de oder Tel. 030 / 20 30 9 2101).

Weitere Informationen:
http://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendorchester-berlin

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Deutsche Orchester-Stiftung fördert Berliner Orchestertreff

Preisgeld für den Berliner Orchestertreff

Das Kuratorium der Deutschen Orchester-Stiftung  hat bereits 2018 zugestimmt, den Berliner Orchestertreff 2019 zu fördern. Die Stiftung stellt ein großzügiges Preisgeld in Höhe von 2000,- € zur Verfügung, das einem Jugendorchester zugutekommen soll.

Die Deutsche Orchester-Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Orchesterkultur in Deutschland zu fördern. Sie legt dabei einen Schwerpunkt auf die Unterstützung des künstlerischen Nachwuchses und der musikalischen Bildung.

Regionalwettbewerb Berlin-Mitte
22./23. Februar 2020
Öffentliche Vorspiele zum Lauschen und Staunen! Eintritt frei!