Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.


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25
AUG

Instrument des Jahres

Voraushören und Lauschen

Datum: 25.08.2019
Uhrzeit: 16:00 Uhr
Ort: Meerbaum-Haus, Sigunds Hof 20, 10555 Berlin

Joachim Gies, Saxophon, asiatische Instrumente
Michael Walz, Live-Elektronik

Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde Tiergarten/Meerbaum-Haus
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Ticketreservierungen: 030 – 7476 4806 oder unter info@meerbaum-haus.de

29
AUG

Instrument des Jahres

Sommerliche Jazzreihe IN SPIRIT: Hingeben - Empfangen

Datum: 29.08.2019
Uhrzeit: 21:00 Uhr
Ort: Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin

Mit Birgitta Flick (Saxophon) und Helmut Hoeft (Orgel) sowie Gästen

Jeder Abend wird von einer Orgel-Saxophon-Improvisation umrahmt.

Mehr Informationen: https://www.gedaechtniskirche-berlin.de

Veranstalter: Evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirchengemeinde
Eintritt frei

29
AUG

Instrument des Jahres

Modern Jazz

Datum: 29.08.2019
Uhrzeit: 20:30 Uhr
Ort: Donau115, Donaustraße 115, 12043 Berlin

Modern Jazz:
Rodolfo Paccapelo, Kontrabass, Kompositionen
Ignaz Dinné, Tenorsaxophon
Ben Kraef, Tenor- und Sopransaxophon
Jan Leipnitz, Schlagzeug

Das Quartett besteht aus erfahrenen Musikern, die zum aktiven Bestandteil der Berliner Jazz-Szene gehören. Durch die langjährige Zusammenarbeit in unterschiedlichen Projekten ist ein musikalisches Vertrauen und eine Freundschaft entstanden, sodass die gemeinsame Gestaltung eines klaren musikalischen Diskurses in den Vordergrund rücken konnte. Die Kompositionen bilden diesen Dialog ab und nehmen ebenso Bezüge zur Tradition auf.

Veranstalter: Donau115
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

29
AUG

Instrument des Jahres

Sommernachtsmusik - Saxophon und Orgel

Datum: 29.08.2019
Uhrzeit: 21:00 Uhr
Ort: Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin

Ingo Stelzer, Saxophon
Christoph Hagemann, Orgel

Auf dem Programm stehen Kompositionen und Improvisationen zur Nacht.

Nach einem Sommertag im Gleisdreieck oder Tiergarten auf dem Heimweg, ein kleiner Umweg nur in die Zwölf-Apostel-Kirche. 45 Minuten am Beginn der Nacht. Herzlich willkommen zur SommerNachtMusik mit Kantor Christoph Hagemann und Gästen!

Veranstalter: Ev. Gemeinde Zwölf-Apostel
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

30
AUG

Jugend musiziert Berlin

Konzert der Bundespreisträger Berlin-Nord

Datum: 30.08.2019
Uhrzeit: 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

30
AUG

Instrument des Jahres

Installation & Performance: New Communication

Datum: 30.08.2019 - 31.08.2019
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Artist Homes, Hohenzollerndamm 120, 14199 Berlin

Fr. 30.08.2019, 18:30 & 20:30  Uhr
Sa. 31.08.2019, 18:30 & 20:30  Uhr

Installation & Performance
NEW COMMUNICATION

Simon Rose, Saxophone
Paul Stapleton, Sound Sculpture
Adam Pultz Melbye, Double Bass

NEW COMMUNICATION Installation & Performance
Composed, performed by ENS EKT

Veranstalter: Artist Homes
Eintritt: 10 €
Tickets: https://www.artist-homes.com

31
AUG

Instrument des Jahres

Belausche die Sterne

Datum: 31.08.2019
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Primobuch, Herderstraße 24, 12163 Berlin

Joachim Gies, Saxophon, asiatische Instrumente

Veranstalter: Antiquariat Primobuch
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Ticketreservierungen: 030 – 701 787 15 oder unter www.primobuch.de

31
AUG

Instrument des Jahres

Tobias Meinhart - Berlin People

Datum: 31.08.2019
Uhrzeit: 20:30 Uhr
Ort: Donau115, Donaustraße 115, 12043 Berlin

Tobias Meinhart, sax
Tom Berkmann, bass
Mathias Ruppnig, drums
plus Special Guests on piano/guitar

Tobias Meinhart präsentiert sein neues Projekt mit einigen der interessantesten jungen Talente der deutschen Jazzszene. Die neue Platte „Berlin People“ erscheint beim New Yorker Label Sunnyside.

Seit fast 10 Jahren pendelt Tobias Meinhart zwischen Berlin und New York, beides Städte, in denen Jazz zum Alltag gehört und auch viele junge Menschen begeistert. Diesen Spirit bringt Meinhart mit seiner neuen Band auf die Bühne. Für „BERLIN PEOPLE“ hat Tobias Meinhart explizit für seine Mitmusiker und ihre Stärken komponiert. Im Vordergrund stehen dabei kurze melodische Songs als Ausgangspunkt zur kollektiven Improvisation. Für das Release Konzert im Donau115 sind außerdem einige special guests eingeladen.

Veranstalter: Donau115
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten


31
AUG

Instrument des Jahres

Duo Consensus: „Through North and South America“

Datum: 31.08.2019
Uhrzeit: 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Ort: Schwartzsche Villa, Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin-Steglitz
Veranstalter: Verein zur Förderung der Zupfmusik e. V.

Eintritt: € 15 / ermäßigt € 10

Infos und Kartenvorverkauf bis 29. 8.
unter +49 (0)30 474 50 22
Mail: 
kontakt@vzfz.eu | www.vzfz.eu

Ausdrucksstarke Werke amerikanischer Komponisten für Mandoline und Gitarre: Eduardo Angulo, George Gershwin, Stephen Funk Pearson, Jeffrey Harrington und Ástor Piazzolla

Die Künstler
Christian und Karoline Laier musizieren seit 2005 gemeinsam in der außergewöhnlichen und seltenen Kammermusikbesetzung Mandoline und Gitarre.
Christian Laier, Mandoline,
studierte Mandoline in Kassel und Hamburg und Gitarre in Kassel. Konzerte führten ihn durch Europa, in die USA, nach Japan und Brasilien. Er trat als Solist u. a. mit der Jenaer Philharmonie, dem Leipziger Symphonieorchester, dem Minsker Zupforchester und dem Landeszupforchester Berlin auf und ist sechsfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Er unterrichtet in Erfurt, ist Dozent bei Seminaren und war 2007–2016 Dirigent des Landesjugendzupforchesters Brandenburg-Berlin.
Karoline Laier (geb. Kumst), Gitarre, studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und legte 2013 das Konzertexamen an der Universität der Künste in Berlin ab. Ihre Tätigkeit umfasst Aufführungen mit dem Philharmonischen Orchester Erfurt und den Thüringer Symphonikern Rudolstadt/Saalfeld, Konzertreisen durch Europa, in die USA, nach Japan und Brasilien, und Rundfunkaufnahmen. Elf Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben belegen ihre Qualität.
__________________________

Der Verein zur Förderung der Zupfmusik hat erkannt, dass die Mandoline mehr in die Öffentlichkeit gehört, und holt regelmäßig hervorragende Künstler nach Berlin. Die Mandoline hat in Europa eine lange Musik- und Konzerttradition. Bereits Vivaldi und Beethoven komponierten für dieses Instrument, lange bevor es in der Romantik so bekannt für sein „Tremolo“ wurde. Die Kombination von Mandoline und Gitarre besitzt ein ganz eigenes Klangspektrum. Das Musizieren auf Zupfinstrumenten ermöglicht ein sehr individuelles und intimes Zusammenspiel.

01
SEP

Instrument des Jahres

Workshop: Rhythmustraining für Saxophonisten

Datum: 01.09.2019
Uhrzeit: 10:00 Uhr - 13:00 Uhr
Ort: Schwedenstraße 14, 13357 Berlin

So. 01.09.2019, 10:00-13:00 Uhr

Rhythmustraining für Saxophonisten
Workshop

Workshopleitung: Rolf Schlönvogt

Workshopinhalt: Kurze rhythmische Phrasen mit und ohne Instrument verstehen und spielen lernen
Schwierigkeitsstufe: 1,5 – 2,5 (3-6 Teilnehmer)
Anmeldeschluss und Bezahlung der Teilnahmegebühr bis: 18.08.2019
Vorbereitung: keine
Kursleitung: Rolf Schlönvogt, Absolvent des Berklee College of Music (Boston/USA), seit 1999 freiberuflicher Saxophon-Unterricht und Workshops in Berlin

Veranstalter: Saxophon-Unterricht in Berlin/Rolf Schlönvogt
Teilnahmegebühr: 50 €
Anmeldung: https://www.saxophon-unterricht-berlin.de


AKTUELLES

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Stellungnahme des Landesmusikrats Berlin e. V. zur Schließung des Berliner Rockhauses

Wenn das Berliner Rockhaus aus schließt, gehen 186 Probenräume verloren. Rund 1000 Musikerinnen und Musiker werden Ende Mai auf der Straße stehen, unter ihnen viele Amateure. Bands brauchen anders als andere Künstlerinnen und Künstler schallgedämmte Räume. Es ist für sie schwieriger Ersatz zu finden, wenn es überhaupt gelingt.

Im Koalitionsvertrag des Landes Berlin heißt es:

„Die Koalition unterstützt die Musik- und Clubkultur in Berlin und sorgt gemeinsam mit ihr dafür, dass die Arbeitsbedingungen – von Räumen über geeignete Förderinstrumente bis hin zum Interessenausgleich bei Nutzungskonflikten – verbessert werden. Künftig sollen Bauplanung, Investoren und Musik- bzw. Clubkultur noch stärker Hand in Hand arbeiten.“

Aus der Vereinbarung ergibt sich ein Auftrag, der angesichts der drohenden Schließung des Berliner Rockhauses noch dringlicher geworden ist.

Raum für Musik muss in der wachsenden Stadt Berlin viel systematischer als bisher mitgedacht und mitgeplant werden. In seinem Masterplan Musikalische Bildung – Amateurmusik schlägt der Landesmusikrat daher ein Musikfördergesetz vor. Grundlagen, wie die Vertretung musikalischer Interessen in Planungs- und Steuerungsgremien sowie die Schaffung räumlicher und finanziellen Ressourcen, bedürfen einer Regelung. Die breite Berliner Musikkultur, die wichtiger Teil der Stadt ist, soll durch ein solches Gesetz abgesichert und gestärkt werden.

 

 

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Strategietag „Bildung stärken – Mehr Musik im Ganztag“

„Bildung stärken – Mehr Musik im Ganztag“: Das war das Ziel des Strategietags, den der Landesmusikrat Berlin am vergangenen Montag, dem 8. April 2019, in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in der Allegro-Grundschule durchführte. An acht Thementischen erarbeiteten insgesamt 53 Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Musikschule, Politik, Verwaltung und Fachverbänden Lösungsansätze für Fragen wie „Rahmenbedingungen für Kooperationen zwischen Schulen und Musikschulen“, „Räumliche Voraussetzungen für mehr Musik im Ganztag“ oder „Handlungsspielräume zwischen Schullehrkräften, Instrumentallehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern“.

Wir danken allen Beteiligten für ihre konstruktive Mitwirkung und die zielorientierten Diskussionen! Die Ergebnisse werden nun zusammengeführt und zeitnah übergeben.

https://www.landesmusikrat-berlin.de/

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Das Berliner Landesjugendorchester spielt Wiener Komponisten

Mozart, Korngold und Mahler – Konzert am Ostermontag, 22. April, im Konzerthaus

In seiner Frühjahrsarbeitsphase hat sich das Berliner Landesjugendorchester mit Komponisten auseinandergesetzt, die von der Stadt Wien auf besondere Weise geprägt wurden. Wolfgang Amadeus Mozart, Erich Wolfgang Korngold und Gustav Mahler stehen auf dem Programm am Ostermontag, dem 22. April 2019, 20 Uhr. Dirigent ist Evan Alexis Christ, der bereits mehrmals mit dem Orchester gearbeitet hat.

Der Abend beginnt mit der Ouvertüre zu Mozarts Singspiel Die Entführung aus dem Serail von 1782, das die vermeint­lichen Gegensätze zwischen Morgen- und Abendland aufs Korn nimmt. In zwei virtuosen Konzertarien von Mozart prä­sen­tieren sich die Sopranistin Brynhildur Thorsdottir und der Tenor Michael Kim, zwei Absolventen der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.

Von Erich Wolfgang Korngold (1897–1957) erklingen Thema und Variationen op. 42. Der etablierte Komponist wurde 1938 durch den Einmarsch Hitlers in Österreich in die Emigration gezwungen und ließ sich als Filmkomponist in den USA nieder. Außerhalb dieses „Broterwerbs“ komponierte er bis Kriegsende nicht. Thema und Variationen op. 42 ent­stan­d 1953 für amerikanische Schulorchester.

Friedrich Rückert war einer der liebsten Dichter von Gustav Mahler (1860–1911). Seine Lieder nach Texten von Friedrich Rückert bilden keinen Zyklus, jedes steht für sich selbst. Im Konzert des Landesjugendorchesters Berlin trägt sie der Bariton Oliver Boyd vor, Master-Student von Christine Schäfer an der Hoch­schule für Musik „Hanns Eisler“. Mit dem einzigen von Mahler fertiggestellten Satz seiner unvoll­en­de­ten 10. Sinfonie, dem Adagio, verneigt sich das Landesjugendorchester Berlin abschließend vor dem Komponisten und der Musikstadt Wien.

Kartenvorverkauf über das Konzerthaus (www.konzerthaus.de oder Tel. 030 / 20 30 9 2101).

Weitere Informationen:
http://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendorchester-berlin

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Festliche Abschlussveranstaltung des Landeswettbewerbs Jugend musiziert Berlin

Urkunden und Sonderpreise an 254 Kinder und Jugendliche verliehen

Mit der festlichen Urkundenvergabe im Konzertsaal Hardenbergstraße der Universität der Künste ging am 7. April 2019 der 56. Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin zu Ende. Insgesamt 254 Kinder und Jugendliche haben in den folgenden Kategorien teilgenommen:

Solowertung: Streichinstrumente, Akkordeon, Schlagzeug und Gesang (Pop)
Ensemblewertung: Klavier-Kammermusik, Blasinstrument mit Klavier, Vokal-Ensemble und Zupfensemble
Berliner Sonderwertung: Komposition und Interkulturelle Percussion

141 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten einen ersten Preis, 105 einen zweiten, acht einen dritten. 111 junge Musikerinnen und Musiker wurden zum Bundeswettbewerb in Halle weitergeleitet.

Auch zahlreiche Sonderpreise wurden verliehen. Der Sonderpreis des rbb-Kulturradios, ein professioneller Studio­produktionstag, ging an Marei Schibilsky. Die Sonderpreise der Bechstein-Stiftung in Höhe von je € 500 erhielten Jacob und Moritz Reichart sowie Magdalena Pflüger und Louis Sturm. Die vollständige Liste der Sonderpreisträger und alle Ergebnisse finden Sie auf der Internetseite des Landesmusikrats Berlin.

Die Präsidentin des Landesmusikrates Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teil­neh­mern für ihre sehr guten Leistungen, den Eltern und Lehrenden für die Unterstützung und den Jurys für die fundierte fachliche Beratung unseres musikalischen Nachwuch­ses. Wir wollen Musik für alle – Jugend musiziert Berlin ist ein Beispiel dafür, dass gute Förderung sich sowohl in die Breite als auch in die Spitze auswirkt.“

Weiter geht es in Berlin am 10. und 11. Mai mit dem Landeswettbewerb Band (Rock und Pop), den Berlin gemein­sam mit Brandenburg organisiert.

Am 12. Mai 2019, 17 Uhr laden wir herzlich ein zum Landespreisträgerkonzert in der Mendelssohn-Remise. Rest­karten sind an der Abendkasse erhältlich. Das Preisträgerkonzert „JUMU rockt“ findet am 1. Juni 2019, 19 Uhr im StockWerk5 (ehemals SkyLiveClub) statt. Der Eintritt für dieses Konzert ist frei.

Weitere Informationen zu Sonderpreisen, Konzertterminen und Ansprechpartnern:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/jugend-musiziert-berlin/

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Furioser Abschluss des ersten Programms zur Förderung junger Ensembleleiterinnen und Ensembleleiter in Berlin

Mit einem spannenden und kurzweiligen Konzert in der Aula der Sophie-Scholl-Oberschule fand gestern der erste Durchgang der Workshopreihe zur „Förderung junger Ensembleleiterinnen und Ensembleleiter“ seinen erfolgreichen Abschluss. Initiiert vom Landesmusikrat Berlin und der Bildungssenatorin Sandra Scheeres, bot der Workshop 35 Schüle­rin­nen und Schülern der Klassenstufen 10 bis 13 die Möglichkeit, sich im Bereich der Ensembleleitung fortzu­bil­den. In den Kursmodulen erwarben sie musikalische, organisatorische und soziale Kompetenzen, die sie zukünftig in die Ensemblearbeit an den Schulen einbringen können. Darüber hinaus soll dieser Kurs aber auch für ein späteres Musikstudium Interesse wecken. Beson­ders Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtung „Schulmusik“ werden händeringend gesucht.

Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer dirigierten auf der Abschlussveranstaltung ein spannendes Programm von Renaissance bis Jazz. Am Ende erhielten sie ihre Abschlusszertifikate aus den Händen von Senatsdirigent Thomas Duveneck aus der Senatsbildungsverwaltung, der sich vom Niveau und dem Engagement der Jugendlichen beeindruckt zeigte und eine Fortsetzung in erweiterter Form in Aussicht stellte.

Der nächste Durchgang, für den sich Interessenten nach Ostern bewerben können, wird im Herbst 2019 beginnen. Infor­mationen hierzu sind dann auf der Homepage des Landesmusikrates Berlin zu finden.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/foerderung-junger-ensembleleiterinnen-und-ensembleleiter/

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Deutsche Orchester-Stiftung fördert Berliner Orchestertreff

Preisgeld für den Berliner Orchestertreff

Das Kuratorium der Deutschen Orchester-Stiftung  hat bereits 2018 zugestimmt, den Berliner Orchestertreff 2019 zu fördern. Die Stiftung stellt ein großzügiges Preisgeld in Höhe von 2000,- € zur Verfügung, das einem Jugendorchester zugutekommen soll.

Die Deutsche Orchester-Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Orchesterkultur in Deutschland zu fördern. Sie legt dabei einen Schwerpunkt auf die Unterstützung des künstlerischen Nachwuchses und der musikalischen Bildung.

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Musik in die Kindertagesstätten

Konferenz der Landesmusikräte beschließt Forderungskatalog

Anlässlich ihrer Tagung in Köln hat die Konferenz der Landesmusikräte am  14. Februar 2019 wichtige Empfeh­lungen für mehr Musik in deutschen Kindertagesstätten verabschiedet. Vorausgegangen war eine vom Landes­musikrat Berlin durchgeführte Umfrage zur Kita-Musikpraxis in den Ländern, an der sich Landesmusikräte aus zwölf Bundesländern beteiligt hatten.

Beschluss der Konferenz der Landesmusikräte:

Für Erzieherinnen und Erzieher ist eine verpflichtende musikalische Mindestgrundbildung in den jeweiligen Aus­bil­­dungs­plänen auf Länderebene festzuschreiben, wie es bundesweit in einigen Ländern bereits der Fall ist.

Für die musikalische Grundbildung der angehenden Erzieherinnen und Erzieher sind in allen Ländern Fach­kräfte der Elementaren Musikpädagogik, Fachkräfte für das kindgerechte Singen und Fachkräfte für das Instru­men­talspiel einzu­setzen.

Für Erzieherinnen und Erzieher sollen bundesweit in allen Ländern regelmäßige Fortbildungen im Bereich Musik ermög­licht, koordiniert und durch staatliche Förderung unterstützt werden. Dies ist die Voraussetzung für die rechtzeitige Erschließung der persönlichen Musikalität.

Gleichzeitig sollen Kooperationen von Kitas mit kommunalen Musikschulen und qualifizierten freien Trägern öffentlich gefördert werden.

Die Landesmusikräte werden dies nach Kräften begleiten.

Begründung:

Musikalische Bildung findet deutschlandweit in den wenigsten Kindertagesstätten in ausreichendem Maße statt. Nur in wenigen Bundesländern ist eine musikalische Grundbildung verpflichtend in der Ausbildung der künftigen Erzieherin­nen und Erzieher vorgesehen. Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher im Bereich der Musik werden nicht in ausreichendem Maße angeboten, gefördert und koordiniert. Nur vereinzelt existie­ren geförderte Kooperationen von Kitas mit kommunalen Musikschulen und weiteren Trägern.

Um den chancengleichen Zugang aller Kinder zur Musik und zur frühkindlichen musikalischen Entwicklung zu ermöglichen, müssen daher die skizzierten Maßnahmen ergriffen werden.

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Rekord-Anmeldezahlen für den Berliner Orchestertreff 2019

Kooperation von Landesmusikrat und RSB für Festival der Amateurorchester / Einladung zur offenen Probe mit RSB-Chefdirigent Vladimir Jurowski

Am 25. und 26. Mai 2019 veranstaltet der Landesmusikrat Berlin den Berliner Orchestertreff. 2019 wird ein Rekordjahr: 49 Orchester haben sich angemeldet. Insgesamt werden in der Landes­musik­akademie Berlin mehr als 1400 Amateurmusikerinnen und -musiker erwartet. Besonderer Kooperationspartner des Landesmusikrates im Rahmen des Orchestertreffs ist das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB). Ein Highlight wird die offene Probe für Dmitri Schostakowitschs „Suite für Jazzorchester“ unter der Leitung von RSB-Chefdirigent Vladimir Jurowski, zu der sich auch Berliner Amateurmusikerinnen und -musiker anmelden können, die nicht mit einem eigenen Orchester am Treff teilnehmen. Die Stimmführerinnen und -führer der Streicher kommen dabei aus den Reihen des RSB.

Rund ein Viertel der zum Treff angemeldeten Amateurorchester sind Sinfonie- oder Kammerorchester. Hinzu kom­men Bigbands, Blechbläserensembles, Blas- und Zupforchester, Gitarrenensembles, Block­flöten- und Akkordeonorchester. Zwölf offene Ensembles unterschiedlichster Besetzung runden die Vielfalt ab. Ein Drittel aller angemeldeten Orchester sind Kinder- oder Jugendorchester. Ansporn besonders für sie bietet ein Sonderpreis der Deutschen Orchesterstiftung in Höhe von 2000 Euro. Alle angemeldeten Ensembles können sich auf Wunsch von einer Fachjury beraten lassen und Tipps für die Probenarbeit und zukünftige Auftritte mitnehmen. Gleichzeitig können sich interessierte Orchester für die Teilnahme am Deutschen Orchesterwettbewerb im Mai 2020 qualifizieren.

Das alle vier Jahre stattfindende, zweitägige Treffen gibt den zahlreichen Berliner Amateur­orchestern Gele­gen­heit zum Kennenlernen, zu Austausch und Ver­netzung. Gleichzeitig öffnet es allen Berlinerinnen und Berlinern einen Blick auf die lebendige Szene der instrumentalen Amateurmusik. Beim bislang größten Orchestertreff in der Geschichte des Berliner Landesmusikrats werden in der Landesmusikakademie Berlin drei Konzertsäle und eine Foyer-Bühne bespielt. Das Programm wird im Frühjahr auf der Homepage des Landesmusikrates bekanntgegeben. Darüber hinaus wird es an beiden Tagen ein umfangreiches Workshopangebot für Berliner Amateurmusikerinnen und -musiker geben. Die Online-Anmeldung zu den Workshops und der offenen Probe ist ab sofort freigeschaltet.

Weitere Informationen: http://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-orchestertreff/

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40 Jahre Landesmusikrat – Glückwünsche im Roten Rathaus

Kultursenator Lederer und rbb-Intendantin Schlesinger unter den Gratulanten –Beifall für Ensembles – Preise im Fotowettbewerb „Musik und Stadt“ verliehen – Festschrift erschienen

Am Abend des 10. Dezember 2018 feierte der Landesmusikrat Berlin e. V. sein vierzigjähriges Bestehen im Festsaal des Roten Rathauses. Präsidentin Hella Dunger-Löper begrüßte Vertreter der Politik aus Bund, Land und den Berliner Bezirken, Vertreter des Berliner Musiklebens und vor allem zahlreiche Mitglieder, Freunde und Unterstützer des Landesmusikrats und der Vereine und Verbände, die er vertritt.

Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, dankte für die erfolgreiche Zusammenarbeit und hob die Musik als die „sozialste aller Künste“ hervor. Er sicherte darüber hinaus weitere Anstrengungen für die Musikalische Bildung und das Musikleben in Berlin zu. Einen herzlichen Gruß überbrachte Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrats, Generalsekretär des Deutschen Musikrates und Ehrenpräsident des Landesmusikrats Berlin. Patricia Schlesinger, Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg, sprach in ihrem Festvortrag „Musik und Stadt“ über Berlin als Jazzmetropole zur Zeit der Weimarer Republik und schlug den Bogen in die Gegenwart u. a. über das Instrument des Jahres 2019, das Saxophon.

Schlesinger resümierte: „Der Geburtstag des Landesmusikrates Berlin ist – wie sollte es anders sein – ein Fest der Musik. Wir haben heute Abend miterleben dürfen, wie der Berliner Landesmusikrat den Festsaal mit Musik erfüllt. Das war nur ein Ausschnitt. Er schafft das täglich in der gesamten Stadt – seit 40 Jahren und hoffentlich noch viel länger. Denn wir brauchen die Musik – in unserer Stadt, in unserer Gesellschaft!“

Zusätzlich sagte Schlesinger dem Landesmusikrat Berlin für 2019 die unentgeltliche Nutzung von Räumen im Haus des Rundfunks in der Masurenallee als Überraschungsgeschenk zu. Zuletzt überreichten Hella Dunger-Löper und Gerd Nowakowski, leitender Redakteur des „Tagesspiegels“, den Preisträgerinnen des Fotowettbewerbs „Musik und Stadt“, Walerija Weiser und Kerstin Maul, ihre Urkunden.

Umrahmt wurden Grußworte und Festvortrag von Musik. Ein Blechbläserensemble eröffnete den Abend, gefolgt von Preisträgerinnen und Preisträgern der Jugend-musiziert-Kategorie Bağlama. Das Berliner Blockflötenorchester begeisterte mit Rossinis Ouvertüre zu „L’Italiana en Algeri“, das Berliner JugendJazzOrchester und Sängerin Eva Swiderski mit zwei Bigband-Titeln und dem Gruß „Thank you for the music“. Dem Festvortrag folgte das Stück „Winkelzüge der Farbe“ von Reinhard Lippert mit einem Duo des Landesjugendensembles Neue Musik. Am Schluss stand das sphärische Chorstück „Stars“ von Ēriks Ešenwalds, gesungen vom Chor cantus domus.

Die zum Jubiläum erschienene Festschrift „40 Jahre Landesmusikrat Berlin“ fand beim anschließenden Empfang reges Interesse der Gäste. Sie ist ab sofort über die Geschäftsstelle des Landesmusikrats erhältlich.

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Landesmusikrats-Präsidium verabschiedet Beschluss zu Räumen in Kitas, Schulen und Musikschulen

Das Präsidium des Landesmusikrats Berlin verabschiedete am 27.11.2017 den Beschluss "Musikräume in Berliner Schulen und Kindergärten, Raumsituation der Musikschulen und Musik-geeignete Räume in öffentlichen Gebäuden". Das Papier geht auf die wachsenden Bedürfnisse nach Musik-geeigneten Räumen angesichts der regen Bau- und Umbautätigkeiten des Landes Berlin im Hinblick auf die wachsende Stadt ein. In Berliner Kitas, Schulen und Musikschulen ist eine Verbesserung der Ausstattung mit Musikräumen und Konzertsälen bzw. Mehrzweckräumen erforderlich, die auch beim Umbau von öffentlichen Gebäuden berücksichtigt werden sollen.

>>> Der Beschluss als Download 

Postkartenaktion Musikschulen: Weiter so!

Neue Terminbroschüre

Veranstaltungen rund ums Saxophon von August bis Dezember!
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Jetzt schon vormerken:
TAG DES SAXOPHONS
28. September 2019
im Haus des Rundfunks,
Masurenallee 8, 14057 Berlin

Jetzt anmelden zum
Saxophon-Run auf den Berlin-Marathon am 29. September!

Den Flyer „Saxophon für alle“ mit Infos zum Saxophon-Sturm auf die Museen, Tag des Saxophons und Saxophon-Run auf den Berlin-Marathon gibt's hier.



Amateurmusik und Nachwuchsförderung: Masterpläne erschienen

Der Landesmusikrat Berlin hat zwei neue Teilbereiche des Masterplans Musikalische Bildung in Berlin veröffentlicht: „Musikalität und Nachwuchsförderung“ und „Amateurmusik“.