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Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.

AKTUELLES

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Gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen (21. 07. 2020)

Konstruktives Gespräch in der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Nachdem der Senat am 23. Juni 2020 mit der Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin beschlossen hatte, das gemeinschaftliche Singen in geschlossenen Räumen nicht zu erlauben (§ 5 Abs. 1), ist diese Regelung vor allem in der Fach-Öffentlichkeit kontrovers diskutiert worden.

Kultursenator Dr. Lederer, der Berliner Chorverband und der Landesmusikrat Berlin sind sehr schnell übereingekommen, diese Regel, ihre Konsequenzen und auch mögliche Perspektiven zur (Wieder-) Ermöglichung gemeinschaftlichen Singens mit Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft und den Betroffenen zu diskutieren.

Dieses vom Landesmusikrat Berlin und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gemeinsam vorbereitete Gespräch fand heute, am 21. Juli 2020, in den Räumen der Senatsverwaltung für Kultur und Europa statt. Neben dem Berliner Landesmusikrat und den Chorverbänden nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und der Rundfunkchöre teil. Es moderierte die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, Hella Dunger-Löper.

Bereits am Vormittag hatte der Senat in Kenntnis der Diskussion auf Vorschlag des Kultursenators eine Neuregelung beschlossen. Künftig soll gelten:

In geschlossenen Räumen kann gemeinsam gesungen werden, wenn die im Hygienerahmenkonzept der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards eingehalten werden.

Neben der Beantwortung eines umfangreichen Fragenkatalogs, den der Landesmusikrat Berlin aus Einsendungen seiner Mitglieder zusammengestellt hatte, kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer überein, auf Grundlage der neuen Regelung die nun geforderten Hygiene- und Infektionsschutzstandards kurzfristig gemeinsam zu erarbeiten und abzustimmen.

Allen Beteiligten ist dabei klar, dass die sich aus den Standards ergebenden Anforderungen und Notwendigkeiten Berlin und seine Institutionen vor große Herausforderungen stellen werden. Der Wille, diese Herausforderungen gemeinsam zu meistern, ist bei allen Beteiligten ebenso klar erkennbar.

Die Präsidentin des Landesmusikrates Berlin e. V., Hella Dunger-Löper: „Solche Veranstaltungen sind wichtig, um Entscheidungsprozesse gut zu kommunizieren und eine möglichst breite Transparenz herzustellen. Damit kann es auch gelingen, das umfassende und vielfältige Wissen der Betroffenen mit einzubeziehen. Dass dieser Prozess gemeinsam mit der Kulturverwaltung sehr schnell möglich war, ist ein gutes Omen für die weitere Zusammenarbeit.“

Der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer: „Die unverändert kritische Pandemielage und die inzwischen als gesichert geltende besondere Risikosituation durch Aerosolverbreitung der Virenlast, die beim Gesang besonders hoch ist, zwingen uns permanent zur Auseinandersetzung mit den Fragen: Welche Maßnahmen bieten den größtmöglichen Schutz? Was ist mit vertretbarem Risiko an vorsichtigen Öffnungen möglich? Vor dem Hintergrund häufig unterschiedlicher Einschätzungen und der Notwendigkeit schnell zu reagieren, können Entscheidungen getroffen werden, die nicht allen gefallen bzw. auch nicht mit allen abgestimmt werden. Mit dieser Kritik muss ich umgehen – und aus ihr lernen. Ich freue mich daher umso mehr, dass das heutige Gespräch miteinander dennoch sachlich und lösungsorientiert möglich war, und auch zu neuen Ideen führte.“

Die am Gespräch beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

  • Prof. Petra Gastmeier, Fachärztin für Hygiene und Umwelt an der Charité Berlin,
  • Prof. Martin Kriegel, Energietechnik, TU Berlin,
  • Prof. Tobias Kurth, Epidemiologe an der Charité Berlin,
  • Prof. Dirk Mürbe, Direktor der Klinik für Audiologe und Phoniatrie an der Charité Berlin,
  • Dr. Thomas Voshaar, Pneumologe, Leiter der Klinik 3 der Stiftung Krankenaus Bethanien, Moers.

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Fragen unter:  0177 911 54 63

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Stellenausschreibung: Instrument des Jahres 2021 – die Orgel (25. 6. 2021)

Der Landesmusikrat Berlin sucht vom 1.9.2020 bis zum 31.12.2021 eine

Projektleitung für das Projekt
Instrument des Jahres 2021: Orgel

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens. In eigenen Projekten wirkt er auch selbst in die Kulturlandschaft Berlins hinein. So bestimmt er gemeinsam mit den Landesmusikräten der anderen Länder jedes Jahr ein Musikinstrument zum „Instrument des Jahres“.

 Die Tätigkeit umfasst u. a. folgende Aufgaben:

  • Gesamtkoordination des Projekts Instrument des Jahres 2021: Orgel
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Organisation und Durchführung der Projektteile: „Orgelband- jeden Tag ein Orgelkonzert“, „365 Schulklassen besuchen eine Orgel“, Orgel-App, digitale Orgel-Landkarte, Tag der Orgel
  • Vorbereitung von Sitzungen des Orgelbeirats und der dazugehörigen Arbeitsgruppen
  • Finanzplanung, Haushaltssachbearbeitung, Fundraising
  • Mitwirkung bei der inhaltlich-konzeptionellen Planung und Weiterentwicklung des Projekts: Instrument des Jahres

 Wir erwarten:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise fachbezogen
  • Berufserfahrungen im Kulturbereich sowie in der Veranstaltungsorganisation (Musik/Orgel)
  • musikkulturelle Fachkenntnisse, besonders im Bereich der Orgelmusik
  • Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit, besonders im Bereich Social Media
  • Erfahrungen im Umgang mit Gremien
  • gute englische Sprachkenntnisse
  • sehr gute Software-Kenntnisse und Beherrschung der Office-Programme
  • Kreativität, Organisationstalent, Engagement – auch für Unkonventionelles
  • eine ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und ergebnisorientierter Arbeitsweise

Unser Angebot:
Wir bieten Ihnen eine interessante Aufgabe in einem kreativen Arbeitsumfeld und Raum für selbstständiges und flexibles Arbeiten in einem kleinen Team.
Die Arbeitszeit beträgt durchschnittlich 34 Stunden in der Woche. Sie ist den Erfordernissen des Aufgabengebiets angepasst zu gestalten. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L 11 Berlin.
Die Ausschreibung erfolgt vorbehaltlich des finalen Zuwendungsbescheids durch die Berliner Lotto-Stiftung.

Kontaktinformationen:
Wenn Sie sich angesprochen fühlen, richten Sie Ihre Bewerbung bitte bis zum 1. August 2020 per E-Mail an den Landesmusikrat Berlin e. V., z. Hd. Franziska Stoff: stoff@landesmusikrat-berlin.de

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Digitaler Sommerferien-Workshop für Jugendliche (17. 6. 2020)

Das Junge Musiklabor Berlin goes digital – zwei Tage Programm für 14-bis-19-Jährige

Die Sommerferien rücken immer näher – aber für viele musizierende Jugendliche in Berlin werden die so heiß ersehnten Tage dieses Jahr anders ausfallen als erwartet. Geplanter Urlaub fällt aus, Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen erschweren weiterhin das Zusammenkommen.

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin bringt daher sein Workshop-Format, das Junge Musiklabor Berlin, in Kooperation mit dem Kollektiv stargaze und Digital Stage, dem neuen Programm zum gemeinsamen Digitalen Musizieren, zu den Jugendlichen nach Hause.

Am 28. und 29. Juni 2020 heißt es jeweils zwischen 10 und 17 Uhr via Bildschirm in den eigenen vier Wänden: „Minimal now!“

Das Digitale wird zur echten Chance:

Die Ortsungebundenheit ermöglicht den 14-bis-19-Jährigen eine virtuelle, kerosinfreie Reise nach Amerika im Live-Zusammentreffen mit Komponistin Julia Wolfe, amerikanischer Vertreterin des Post-Minimalismus, in New York, gemeinsam mit dem Dirigenten André de Ridder in Berlin.

Die abwechslungsreiche Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Minimal Music werden die Teilnehmenden gemeinsam mit den stargaze-Musikern Aart Strotman und Ramon Lormans begehen und via Digital Stage verschiedene Werke von Terry Riley bis Brian Eno gemeinsam entdecken – völlig ohne Ansteckungsgefahr.

Anmeldeschluss ist der 21.6.2020

Alle Informationen finden Sie unter
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendensemble-neue-musik-berlin/musiklabor/

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Förderungslücke für Soloselbständige gemeinsam schließen (10. 6. 2020)

Konferenz der Landesmusikräte und Deutscher Musikrat appellieren an Bund und Länder

Die Konferenz der Landesmusikräte (KdLMR) und der Deutsche Musikrat (DMR) fordern für soloselbständige Musikerinnen und Musiker eine pauschale monatliche Zahlung von mindestens 1.000 Euro. Damit sollen Corona-bedingte Einnahmeverluste zumindest in Teilen überbrückt werden. Gemeinsam begrüßen der DMR und die KdLMR, dass sich auch der Bundesrat in seiner Entschließung vom 5. Juni 2020 zur „Sicherung von Selbständigen und Freiberuflern – Hilfen für die Kultur- und Kreativwirtschaft nachhaltig ausgestalten“ für die Möglichkeit eines pauschalen monatlichen Zuschusses zur Abfederung von Einnahmeverlusten von Soloselbständigen ausspricht. Der Deutsche Musikrat hatte bereits am 16. März 2020 die Forderung nach zeitlich begrenzten, pauschalen Zuschüssen für freiberufliche Künstlerinnen und Künstlern veröffentlicht und mehrfach bekräftigt.

Der DMR und die KdLMR erkennen das Engagement der Bundesregierung mit ihren umfangreichen Hilfs- und Konjunkturprogrammen in der Coronakrise ausdrücklich an. So ermöglichte der Bund, Bereiche des Musiklebens durch Nothilfen vor der Insolvenz zu bewahren, und das mit einer Milliarde Euro veranschlagte Kulturprogramm „NEUSTART KULTUR“ als Teil des Konjunkturpakets bedeutet eine umfassende Hilfe insbesondere für den Erhalt der Kulturinfrastruktur. Für soloselbständige Kreativschaffende greifen allerdings aufgrund der Vergaberegelungen weder die Soforthilfen zu Beginn der Krise, noch sind für sie im Konjunkturprogramm „NEUSTART KULTUR“ Maßnahmen vorgesehen.

Insbesondere selbständige Musikerinnen und Musiker sind von der Coronakrise in besonderem Maße von Einnahmeausfällen betroffen, denn in den Monaten seit dem Ausbruch der Krise im März – über Ostern und in der anschließenden Saison der Sommer-Festivals – erwirtschaften sie normalerweise einen wesentlichen Teil des Jahreseinkommens. Bei einem laut Künstlersozialkasse durchschnittlichen Bruttojahreseinkommen freiberuflicher Musikerinnen und Musiker von 14.628 Euro hat diese Berufsgruppe keinen Spielraum für Rücklagen. Zudem werden soloselbständige Musikerinnen und Musiker weit länger als andere Branchen von Honorareinbußen betroffen sein, da noch völlig unklar ist, wann das Konzertleben wieder aufgenommen werden kann.

Von Beginn der Krise an wurden daher adäquate Modelle der finanziellen Unterstützung von Soloselbständigen diskutiert, wie der Vorschlag einer befristeten pauschalen monatlichen Zahlung in Höhe von bis zu 1.000 Euro für Soloselbständige, den auch die Wirtschaftsministerkonferenz der Länder am 7. April 2020 vorgelegt hat und der in einigen Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit Beträgen von bis zu 1.180 Euro monatlich zumindest zeitweise umgesetzt wurde. Die Landesmusikräte sehen in der desolaten Situation der freischaffenden Musikerinnen und Musikern vor Ort täglich, wie notwendig eine unbürokratische Entschädigungszahlung für Einnahmeausfälle ist. Für eine lange, unbestimmbare Zeit wird unter Pandemiebedingungen und entsprechenden Abstandsregeln wirtschaftliches Arbeiten als soloselbständige Musikerin oder Musiker nicht möglich sein.

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42 % der Amateurensembles in ihrer Existenz bedroht (9. 6. 2020)

Landesmusikrat fordert klare Regelungen für den Probenbetrieb

An einer Umfrage des Landesmusikrats Berlin zu den Auswirkungen des Corona-Virus auf die Berliner Musiklandschaft beteiligten sich bis heute 436 Berliner Amateurensembles, diese repräsentieren mehr als 15 000 Berlinerinnen und Berliner.

58,7 % gaben an, durch die Einschränkungen, die mit der Corona-Pandemie notwendig geworden sind, gar nicht mehr proben zu können, 24,3% nutzen digitale Hilfsmittel. 42 % der Ensembles sind durch die Probeneinschränkungen langfristig bedroht.

Für den Fall, dass die Öffnungen weiter voranschreiten, haben bereits 38,1 % der Ensembles einen Hygieneplan vorbereitet. 35,3 % benötigen Hilfe bei der Erstellung eines solchen. Würden Proben in Innenräumen mit einem Mindestabstand von 3 Metern genehmigt und würden Räumlichkeiten wieder geöffnet, könnten 47,9 % der Teilnehmenden ihre Arbeit wieder aufnehmen, da ihr Probenraum groß genug wäre. Aktuell sind 79,8 % der Probenräume nicht zugänglich. Die meisten befinden sich den Angaben zufolge in öffentlichen Schulen (30 %), Gemeindehäusern (25,5 %) oder Kirchen (20,2 %).

Erfahrung mit Anwendungen, die ein verzögerungsarmes Musizieren im virtuellen Raum ermöglichen, haben bisher nur 7,6 % der Ensembles. 48,6 % benötigen Schulungen zur Nutzung digitaler Formate.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Die Umfrage unterstreicht die dramatische Situation, in der sich die Berliner Amateurmusikszene trotz vieler kreativer Lösungen befindet. Die Ensembles brauchen klare Regeln, die der aktuelle Verordnungsrahmen nicht bietet. Außerdem brauchen sie eine Perspektive für die Zukunft. Dafür müssen die Forschungen zur Frage der Aerosolverbreitung in Innenräumen und die Unterstützung digitaler Alternativen vorangetrieben werden.“

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/auswirkung-von-coronainformationen/

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Lasst uns draußen singen! (4. 6. 2020)

Musizieren im Freien mit Abstand – Gleichbehandlung von Musik und Sport

Der Landesmusikrat Berlin unterstützt den Appell des Berliner Chorverbands an den Berliner Senat, der eine Gleichbehandlung von Chören und Sportvereinen fordert. Während Sporttreibende bei Einhaltung der Abstandsregeln bereits wieder in Gruppen trainieren dürfen, ist Chören und anderen Musikgruppen das Musizieren im Freien bisher noch nicht gestattet.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Täglich erreichen uns Anfragen von Ensembles, die unter dem Musizierverbot leiden und uns bitten, nach Lösungen zu suchen. Allein bei den Chören sind mehr als 100000 Berlinerinnen und Berliner betroffen. Viele von ihnen schlagen das Musizieren im Freien vor. Wir bitten den Senat eindringlich, klare und einheitliche Regelungen zu erlassen, die die Musikerinnen und Musiker nicht benachteiligen.“

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.landesmusikrat-berlin.de

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Latenzarmes Musizieren im virtuellen Raum jetzt! (27. 5. 2020)

Digital Stage auf vielen Ebenen unterstützen / Jeder kann mitmachen!

Die Berliner Initiative Digital Stage entwickelt einen latenzarmen, datensicheren audiovisuellen Konferenzdienst für Kunst-, Musik- und Theaterprojekte. Seit Mitte März arbeiten mehr als 50 Personen unterschiedlichster Herkunft ehrenamtlich an der Umsetzung des Konzepts.

Ziel ist es, dass professionelle, semiprofessionelle und Amateur-Ensembles online proben und auftreten können, ohne sich dafür in einem Proberaum versammeln zu müssen.

Das Projekt benötigt Unterstützung auf vielen Ebenen, auch weitere ehrenamtliche Mitarbeit ist mehr als willkommen. Verstärkung wird gesucht für die Gebiete: 

  • Finanzierung und Fundraising
  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit
  • Projektleitung
  • Nutzerbetreuung
  • Technische Entwicklung
  • Back-End- und Front-End-Programmierung
  • Webdesign, Internetauftritt, Social Media und Newsletter

Auch die weitere Verbreitung des Projekts auf allen Kanälen, die mögliche Interessierte erreichen, wäre sehr hilfreich!

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf unter:
contact@digital-stage.org
https://digital-stage.org/

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Schule braucht Musik! (27. 5. 2020)

Trotz der schrittweisen Öffnung der Schulen findet durch die starke Fixierung auf die „Kernfächer“ Musikunterricht fast nicht mehr statt. Damit wird den Berliner Schülerinnen und Schülern aber die Chance zu Musikalischer Bildung und zu anderen als den kognitiven Lernzugängen genommen.

Wenn am 2. Juni die Schulen von der Senatsbildungsverwaltung über das Unterrichtskonzept für das kommende Schuljahr informiert werden, müssen das Fach Musik und musikalische Aktivitäten in der Schule angemessen berücksichtigt werden.

Hierzu Carl Parma, Vorsitzender des Bundesverbands Musikunterricht Berlin und Präsidiumsmitglied des Landesmusikrats: „Musikunterricht kann unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln auch ohne Singen sehr vielfältig angeboten werden. Und auch das Musikmachen lässt sich unbedenklich mit Orff-Instrumenten, Gitarren, Keyboards oder Bodypercussion realisieren. Damit die jahrelang aufgebauten Strukturen nicht völlig wegbrechen, müssen für die Schulensembles innovative und kreative Lösungen gefunden werden, z.B. verkleinerte  Instrumentalbesetzungen (zunächst ohne Bläser); Chöre sollten die Zeit bis zur Unbedenklichkeitserklärung mit den vielfältigen Möglichkeiten digitalen Probens überbrücken. Das ist wichtig für Erhalt und Zusammenhalt der Ensembles.“ Zahlreiche Best-Practice-Beispiele und Handreichungen hierzu finden sich auf den Homepages des Landesmusikrates und der Fachverbände.

Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen Musik in der Schule gerade auch in diesen schwierigen Zeiten – ermutigen und unterstützen wir sie dabei!

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/service/musizieren-trotz-corona-wiedereinstiegs-szenarien-und-handreichungen/

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Seid kreativ! (4. 5. 2020)

Ensemblesterben vermeiden – Plädoyer für lebendige Schulmusik auch in Zeiten von Corona

Ensembles sind in Berliner Schulen zentral für sozialen Zusammenhalt, Miteinander und Identität der Schülerinnen und Schüler. Durch die Einschränkungen, die mit der Corona-Pandemie notwendig geworden sind, droht den Ensembles aktuell jedoch ein irreparabler Flurschaden.

Auch wenn Schulen in den kommenden Wochen langsam wieder geöffnet werden, ist im Musikunterricht aus Gründen des Gesundheitsschutzes jegliches lebendiges Musizieren verboten. Im Fern-Unterricht spielt das Fach Musik bisher in den seltensten Fällen eine Rolle, und wo es stattfindet, beschränkt es sich zumeist auf theoretische und musikhistorische Inhalte.

Carl Parma, Vorsitzender des Bundesverband Musikunterricht-LV Berlin und Beisitzer im Präsidium des Landesmusikrats, sagt: „Moderner Musikunterricht ist geistige und seelische Nahrung für unsere Kinder und Jugendlichen durch seine Ausrichtung auf musikalische Praxis. Fehlen diese praktischen Anteile, verliert Musikunterricht seinen wesentlichen Kern. Wir müssen daher in der jetzigen Situation daran arbeiten, digitale Vermittlungsformen auch für die Musikpraxis fruchtbar zu machen. Dies ist umso dringlicher, als auch die schulischen Ensembles, die in jahrelanger Aufbauarbeit entstanden sind, durch die coronabedingte Unterbrechung kaputt zu gehen drohen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Ansätze und Best-Practice-Beispiele, wie musikalische Arbeiten dennoch möglich ist. Viele gute Hinweise finden sich z. B. auf der Seite des Berliner Landesmusikrats. Und deshalb der dringende Wunsch: Seid kreativ – den Kindern und Jugendlichen zuliebe.“

Weitere Informationen finden Sie hier, die Sammlung wird ständig erweitert:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/service/handreichungen-zum-umgang-mit-digitalen-hilfsmittelnbest-practice-beispiele-im-bereich-der-musik/

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Digitales Musizieren und Konzertieren in Zeiten von Corona (29. 4. 2020)

Handreichungen und Best-Practice-Beispiele auf der Homepage des Landesmusikrats Berlin

Durch die Corona-Pandemie sind Einschränkungen notwendig geworden, die das gemeinsame Musizieren, das Konzertieren und auch den Musikunterricht stark behindern. Einschränkungen, die alle Berliner Musikschaffenden auch bei einer langsamen Öffnung noch lange begleiten werden.

An vielen Stellen entstehen jetzt jedoch innovative Ideen, wie Musikunterricht, Konzertieren und gemeinschaftliches Musizieren weiter stattfinden können. Darüber hinaus werden an vielen Orten Handlungsempfehlungen erarbeitet, die Hinweise zum Umgang mit digitalen Hilfsmitteln geben.

Als Dachverband sammelt der Landesmusikrat Berlin auf seiner Homepage sowohl Best-Practice-Beispiele als auch Handlungsempfehlungen zum Umgang mit digitalen Hilfsmitteln.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Wir hoffen, dass wir mit dieser Zusammenstellung den musizierenden Berlinerinnen und Berlinern eine Hilfestellung geben können. Die Sammlung geht weiter. Wir freuen uns auf gute Ideen und Beispiele.“

Alle Informationen finden Sie unter
https://www.landesmusikrat-berlin.de/service/handreichungen-zum-umgang-mit-digitalen-hilfsmittelnbest-practice-beispiele-im-bereich-der-musik/

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Berliner Musikszene: Soforthilfeprogramme und digitale Hilfsmittel (17. 4. 2020)

Zweite Umfrage des Landesmusikrats Berlin

An der zweiten Corona-Umfrage des Landesmusikrats Berlin zur Wirksamkeit von Soforthilfeprogrammen, Möglichkeiten und Grenzen digitaler Hilfsmittel beteiligten sich bis heute fast 400 Berliner Musikschaffende, Verbände, Institutionen und Unternehmen.

58,5 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben an, bereits Soforthilfeprogramme in Anspruch genommen zu haben. 65 % empfanden die zur Verfügung gestellten Hilfen als ausreichend. Sollten die Corona-bedingten Einschränkungen weiter aufrecht erhalten bleiben, wären 89 % auch weiter auf Hilfsprogramme angewiesen. Notwendig sind aus ihrer Perspektive hauptsächlich Zuschüsse zum Lebensunterhalt (73,1 %), außerdem die Übernahme von Betriebskosten (22,5 %).

Zur Fortführung ihrer Tätigkeit (z.B. Musikunterricht) sind aktuell 84,8 % der Befragten auf digitale Hilfsmittel angewiesen. Allerdings verfügen mindestens 22,2 % nicht über die notwendige technische Ausrüstung.* 26,5 % können nicht von zu Hause arbeiten und brauchen Zugang zu entsprechend ausgestatteten Räumlichkeiten.

Die von Teilnehmerinnen und Teilnehmer meistgenutzten Programme sind Skype (64,9 %), Zoom (51,1 %) oder Facetime (27,6 %). 67 % sind mit der Funktionsweise der digitalen Hilfsmittel jedoch nicht zufrieden. Verbessern müssten sich demnach die Klangqualität (72,2%), die Schnelligkeit der Tonübertragung (70,4%), die Stabilität des Systems bei vielen Teilnehmenden (47,9 %) oder der Datenschutz (36,6 %).

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper: „Die Einschränkungen, die durch die Corona-Pandemie notwendig geworden sind, treffen die Berliner Musiklandschaft mit voller Wucht. Besonders für Freischaffende müssen nun nachhaltige Hilfsprogramme aufgelegt werden, die vor allem auch Lebenshaltungskosten abdecken. Es ist allen Berliner Musikschaffenden hoch anzurechnen, dass sie sich darum bemühen, z.B. Chorproben oder Musikunterricht unter Nutzung digitaler Hilfsmittel fortzuführen. Hierfür sind zum Teil erhebliche Investitionen notwendig. In gleichem Maße müssen Wiedereinstiegsszenarien entwickelt werden, welche sich bei aller gebotenen Vorsicht dem gewohnten gemeinschaftlichen Musizieren und Konzertieren wieder annähern. Hierfür bedarf es unser aller Kreativität.“

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/service/auswirkung-von-coronainformationen/


*Diese Werte könnten aufgrund der Tatsache, dass die Umfrage über digitale Medien erfolgte, eine gewisse Verzerrung darstellen und die Versorgung mit digitalen Medien zu hoch wiedergeben.

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