Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.


Passagen - Auf den Spuren Schönbergs und Eislers

Konzert des Landesjugendensembles Neue Musik Berlin in der Akademie der Künste

Sonntag, 26.11.2017, 19 Uhr
Akademie der Künste Berlin, Studio
Hanseatenweg 10, 10558 Berlin

Leitung: Gerhard Scherer und Jobst Liebrecht

Das Landesjugendensemble spielt am Sonntag, den 26. November das einzige Konzert im Rahmen der Ausstellung der Akademie der Künste: „Benjamin und Brecht. Denken in Extremen“. Unter dem Stichwort „Passagen“ nimmt das Ensemble Themen Bertolt Brechts und Walter Benjamins auf und lässt sie das Konzertprogramm bestimmen: Die Zeitgenossen Arnold Schönberg und Hanns Eisler reflektieren „Moderne“ und „Massengesellschaft“ in ihrer Musik. John Cage und Mauricio Kagel führen die Motive in die Gegenwart.

Programm:
Arnold Schönberg (1874-1951): Kammersinfonie Nr. 2 (1906-16/1939)
Hanns Eisler (1898-1962): Suite für Orchester Nr. 5 op. 34 aus der Musik zum Film „Dans les rues“ (1933)
John Cage (1912-1992): Credo in Us (1942)
Mauricio Kagel (1931-2008): Orchestrion-Straat für Kammerensemble (1995/96)

Eintritt: 13 € / erm. 7 €
Tickets unter https://www.adk.de/de/programm/


23
NOV

Instrument des Jahres

Musik in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek: Konzert mit der Oboenklasse Prof. Washington Barella

Datum: 23.11.2017
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin

 

Washington Barella war als Solo-Oboist im Sinfonieorchester von Campinas (Brasilien) und im Orchester Atlantic Sinfonietta in New York (USA). Seit 1992 ist er Solo-Oboist im SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Seit 2012 ist Washington Barella Professor an der Universität der Künste Berlin und wird mit seinen Studierenden ein abwechslungsreiches Konzert präsentieren.

Veranstalter: Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf
Eintritt frei
Voranmeldung unter 030 – 90 299 2408 oder unter www.stadtbibliothek-zehlendorf.de

24
NOV

Instrument des Jahres

Vortragsabend Oboe

Datum: 24.11.2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Galakutschensaal II, Neuer Marstall, Schlossplatz 7, 10178 Berlin

 

Mit Studentinnen und Studenten aus den Oboenklassen Jonathan Kelly, Prof. Gerd-Albrecht Kleinfeld und Prof. Dominik Wollenweber.

 

Veranstalter: Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Eintritt frei

26
NOV

Landesjugendensemble Neue Musik

Konzert des Landesjugendensembles Neue Musik Berlin

Datum: 26.11.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Akademie der Künste, Kleines Studio, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Am 26. November 2017 um 19 Uhr wird das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin unter der Leitung von Jobst Liebrecht und Gerhard Scherer folgendes musikalisches Programm anlässlich der Ausstellung zu Bertolt Brecht und Walter Benjamin in der Akademie der Künste präsentieren:

Arnold Schönberg (1874-1951): Kammersinfonie Nr. 2 (1906-16/1939) 
Besetzung: Kammerorchester (20’)

Hanns Eisler (1898-1962): Suite für Orchester Nr. 5 op. 34 aus der Musik zu dem Film "Dans les rues" (1933) 
Besetzung: 3 Klarinetten, 2 Saxpohone, 3 Trompeten, 1 Posaune, 1 Horn, Percussion, Banjo, Klavier, Violoncello, Kontrabass (20’) 

John Cage (1912-1992): Credo in Us (1942) 
Besetzung: 2 Percussion, Klavier, Radio und Plattenspieler (13’)

Mauricio Kagel (1931-2008): Orchestrion-Straat für Kammerensemble (1995/96) 
Besetzung: 2 Flöten, 2 Klarinetten, Altsaxophon, 2 Trompeten, 2 Tuben - 2 Percussion - Akkordeon, Klavier - 2 Violinen, 2 Violoncelli, 2 Kontrabässe (23’)

03
DEZ

Instrument des Jahres

Persönliche Erfahrung II - modern art ensemble

Datum: 03.12.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Konzerthaus Berlin, Werner-Otto-Saal, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

 

modern art ensemble

Programm
Simon Kanzler: „Risse“ – Sextett
Isang Yun: „Images“ für Flöte, Oboe, Violine und Violoncello
Daniel Martinez Roura: Solidoliquido“ – Sextett
Makiko Nishikaze: „Islands“ – Sextett (Uraufführung)
Mauro Lanza: „The skin of the onion“ für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier und Perkussion

 

Veranstalter: modern art ensemble/Konzerthaus Berlin
Eintritt: 15 €
Tickets: 030 – 20309 2101  

04
DEZ

Instrument des Jahres

Bilder einer Ausstellung - Dozentenkonzert der Leo Kestenberg Musikschule

Datum: 04.12.2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Paul-Gerhardt-Kirche, Alt-Schöneberg Hauptstraße 47, 10827 Berlin


Dozentenkonzert der Leo Kestenberg Musikschule im Rahmen des Festivals „CrossKultur“

Silke Jannasch, Oboe
Thea Nielsen, Flöte
Kirstin Nymoen-Schommartz, Klarinette
Vildan Altınsöz Yıldırım, Fagott
Martina Schraps, Horn
Daniele Ruzzier, Mime corporel/Tanz

Programm
Modest Mussorgsky: „Bilder einer Ausstellung“
für Bläserquintett und Tanz

 

Veranstalter: Leo Kestenberg Musikschule Tempelhof-Schöneberg
Eintritt frei

09
DEZ

Berliner JugendJazzOrchester

Konzert des BJJO beim Berliner Jazztreff

Datum: 09.12.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: ufaFabrik, Viktoriastraße 10-18, 12105 Berlin

09
DEZ

Berliner Jazztreff

32. Berliner Jazztreff

Datum: 09.12.2017 - 10.12.2017
Uhrzeit: ganztägig
Ort: ufaFabrik, Viktoriastraße 10-18, 12105 Berlin

19
DEZ

Instrument des Jahres

Konzert mit dem ENSEMBLE BERLIN PRAG

Datum: 19.12.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin

 

ENSEMBLE BERLIN PRAG:
Dominik Wollenweber, Oboe
Vilém Veverka, Oboe
Mor Biron, Fagott
Barbara Maria Willi, Cembalo
Pavel Nejtek, Kontrabass
Ulrich Wolff, Kontrabass

Programm
Jan Dismas Zelenka: Sonate g-Moll für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo ZWV 181 Nr. 4
Isang Yun: „Inventionen“ für zwei Oboen: I. „Triller“ und II. „Glissandi“
François Couperin: „L’Espagnole“ aus „Les Nations“ für zwei Oboen, Fagott, Cembalo und Gambe
Johann Sebastian Bach: Triosonate Nr. 6 G-Dur BWV 530 in einer Version für Oboe, Englischhorn, Fagott, Cembalo und Gambe von Klaus Thunemann
Isang Yun: „Inventionen“ für zwei Oboen: III. „Vorschläge“ und IV. „Harmonie“
Jan Dismas Zelenka: Sonate Nr. 5 F-Dur für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo ZWV 181 Nr. 5

2011 gründeten drei philharmonische und drei tschechische Instrumentalisten das Ensemble Berlin Prag mit dem Ziel, wenig bekannte Bläserkammermusik in herausragender, stilgerechter Interpretation zu präsentieren.
Der Triosonaten-Zyklus von Jan Dismas Zelenka steht Bachs Brandenburgischen Konzerten in Umfang und spieltechnischem  Anspruch in nichts nach. Auch François Couperin komponierte für die in der Barockzeit beliebte musikalische Gattung der Triosonate: In „Les Nations“ charakterisiert er die Musikstile europäischer Nationen. Klaus Thunemann bearbeitete Johann Sebastian Bachs Triosonate BWV 530, das Ensemble Berlin Prag stellt sie im Konzert vor. Mit den „Inventionen“ für zwei Oboen von Isang Yun steht ein Werk der Neuen Musik den barocken Triosonaten gegenüber.

 

Veranstalter: Berliner Philharmoniker
Eintritt: 15 – 35 €
Tickets: 030 – 25488-999 oder unter www.berliner-philharmoniker.de

22
DEZ

Instrument des Jahres

Vortragsabend Oboe

Datum: 22.12.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Krönungskutschensaal, Neuer Marstall, Schlossplatz 7, 10178 Berlin

Mit Studentinnen und Studenten aus der Oboenklasse Prof. Ricardo Rodrigues

 

Veranstalter: Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Eintritt frei

22
DEZ

Jugend musiziert Berlin

Salonkonzert: Junge Musiker im Rampenlicht

Datum: 22.12.2017
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Ort: Kulturhaus Karlshorst

Treskowallee 11210318 Berlin Eintritt frei!


„Jugend musiziert“ steht seit mehr als 50 Jahren für die Musikbegeisterung von Kindern und Jugendlichen. Rund 20.000 junge Musiker nehmen jährlich an dem Wettbewerb teil. Das Spektrum reicht von Wertungen für Klavier solo über Streicher- und Bläser-Ensembles bis zur Harfe. Und die Teilnehmer überraschen jedes Jahr aufs Neue mit dem hohen Niveau ihrer Darbietungen, mit ihrer Spielfreude und mit entdeckenswerten Stücken, die sonst nur selten den Weg aufs Podium finden. Einige herausragende Berliner Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs stellen sich in diesem Konzert vor.


AKTUELLES

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Auf den Spuren Schönbergs und Eislers (17.11.2017)

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin mit "PASSAGEN" in der Akademie der Künste
  • Exklusives musikalisches Rahmenprogramm zur AdK-Ausstellung
  • Erstmalig spielt das Ensemble den „Vater der Moderne“ – Arnold Schönberg 

Das Landesjugendensemble spielt am Sonntag, 26. November das einzige Konzert im Rahmen der Ausstellung der Akademie der Künste „Benjamin und Brecht. Denken in Extremen“. Unter dem Stichwort „Passagen“ nimmt das Ensemble Themen Bertolt Brechts und Walter Benjamins auf und lässt sie das Konzertprogramm bestimmen: Die Zeitgenossen Arnold Schönberg und Hanns Eisler reflektieren „Moderne“ und „Massengesellschaft“ in ihrer Musik. John Cage und Mauricio Kagel führen die Motive in die Gegenwart.

Zum ersten Mal widmet sich das Landesjugendensemble dem „Vater der Moderne“[1]Arnold Schönberg. Seine „Kammersinfonie Nr. 2“ spiegelt die kulturhistorischen Bruchlinien ihrer Entstehungsszeit wider. Walter Benjamin extrahierte aus der Großstadtwirklichkeit der 1930er Jahre die „Dialektik der Moderne“. Eisler dramatisiert diese Thematik in seiner Orchestersuite „Dans les Rues“. Als Filmmusik komponiert ist sie ein Beispiel für die von Brecht propagierte Gebrauchskunst.

Im Sinne Benjamins und Brechts bietet das Programm neben Musikgenuss Erkenntnis und Sinn. Das moderne „gesellschaftliche Substrat“ der Kunst erkennt Benjamin in Baudelaires Flaneurs-Stadtbetrachtungen. Brecht thematisiert es in vielen seiner Schriften. Auch in den beiden modernen Werken des Konzerts ist es zu finden: In Cages „Credo In Us“ sind Radio und Plattenspieler nicht mehr Agenten der Reproduktion. Die Medienreflexion macht sie vielmehr zu Akteuren in der Produktion. Kagel funktioniert umgekehrt das Musikerensemble in „Orchestrion-Straat“ zum „Automaten“ um. Das Musikwerk wird gleichzeitig zu einer Form der Kunst-Unterhaltung. Vielleicht könnte sie eine Entsprechung zu Brechts Suche nach dem sportiven Theatergenuss für alle Klassen sein.


[1] So der Verleger Henri Hinrichsen 1922 in einem Brief an Arnold Schönberg.

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Sonntag, 26.11.2017, 19 Uhr
Akademie der Künste Berlin, Studio, Hanseatenweg 10, 10558 Berlin 

Landesjugendensemble Neue Musik Berlin
Leitung: Gerhard Scherer und Jobst Liebrecht

PASSAGEN - Programm:
Arnold Schönberg (1874-1951): Kammersinfonie Nr. 2 (1906-16/1939)
Hanns Eisler (1898-1962): Suite für Orchester Nr. 5 op. 34 aus der Musik zum Film „Dans les Rues“ (1933)
John Cage (1912-1992): Credo In Us (1942)
Mauricio Kagel (1931-2008): Orchestrion-Straat für Kammerensemble (1995/96) 

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Das Violoncello ist "Instrument des Jahres" 2018 (15.11.2017)

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Die Landesmusikräte Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Thüringen, Saar, Sachsen und Schleswig-Holstein haben das Violoncello zum "Instrument des Jahres" 2018 gekürt!

Unter dem Dach der Landesmusikräte werden die Aktivitäten zum Projekt länderspezifisch gebündelt und so ein Netzwerk zwischen denen geschaffen, die sich auf unterschiedliche Weise dem Cello verschrieben haben: InstrumentenbauerInnen, professionelle CellistInnen, aktive AmateurmusikerInnen, KomponistInnen, MusikschülerInnen und ZuhörerInnen.

In Berlin haben die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker die Schirmherrschaft übernommen und den Schwerpunkt auf Cello-Ensembles gelegt. Um besonders die bezirklichen Musikschulen zu fördern, werden Philharmoniker im Rahmen des Projektes junge Nachwuchs-Ensembles aus den bezirklichen Musikschulen unterrichten.

Wie in jedem Jahr gibt der Landesmusikrat Berlin eine Broschüre mit Veranstaltungen rund um das Cello heraus, die im Landesmusikrat, den Musikbibliotheken und Musikschulen ausliegt und beim Landesmusikrat auch bestellt werden kann.

Das Projekt "Instrument des Jahres" entstand im Jahr 2008 in Schleswig-Holstein (Klarinette). Seither wurde folgenden Instrumenten jeweils ein Jahr gewidmet: der Trompete (2009), dem Kontrabass (2010), der Posaune (2011), dem Fagott (2012), der Gitarre bzw. der Bağlama (2013), der Bratsche (2014), dem Horn (2015), der Harfe (2016) und der Oboe (2017).

Nähere Informationen zu Aktivitäten in Berlin finden Sie hier: www.landesmusikrat-berlin.de

Auf der Schleswig-Holsteinischen Website www.instrument-des-jahres.de werden länderübergreifend umfangreiche Informationen zum Instrument und zu ausgewählten Veranstaltungen zusammengestellt und laufend aktualisiert.

Kontakt in Berlin:
Landesmusikrat Berlin e.V.
Bettina Bröder
Mail: presse@landesmusikrat-berlin.de
Tel. 030 3973 1087 

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Der 32. Berliner Jazztreff – Eine feste Größe in der Berliner Szene! (06.11.2017)

Wettbewerb – Meisterkurse – Ensembleberatung

 

 9.12. & 10.12.2017, 12-22 Uhr*

 Ufa Fabrik Berlin, Viktoriastraße 10-18, 12105 Berlin

(*Uhrzeiten unter Vorbehalt, Programmplanung noch nicht abgeschlossen)

Am 9. und 10. Dezember 2017 versammelt der 32. Berliner Jazztreff erneut zahlreiche Musiker*innen und Konzertinteressierte in der ufaFabrik in Berlin-Tempelhof. Junge und alte, professionelle und semiprofessionelle Jazzmusiker*innen finden sich zusammen, um ihr aktuelles Repertoire zum Besten zu geben. Im Vordergrund stehen das Interesse am Jazz und die Lust an der Improvisation. Eine Jury wird im Rahmen des Berliner Jazztreffs die Landessieger des Wettbewerbs „Jugend jazzt“ – 2018 in der Kategorie Jazzorchester – ermitteln und zum Bundeswettbewerb entsenden.

Eine Anmeldung ist ab sofort und für jedermann/-frau möglich. Die Teilnahme ist kostenlos, aber aufgrund der begrenzten Auftrittsmöglichkeiten beschränkt.

Der Berliner Jazztreff ist seit 31 Jahren eine feste Größe in der Berliner Jazzszene. Jazzbands aus den Berliner Musikschulen, Schulensembles sowie freie Jazzgruppen nehmen jedes Jahr die Möglichkeit wahr, sich auf der Bühne der ufaFabrik zu präsentieren. Darüber hinaus kann sich jedes Ensemble von Profis beraten und Tipps zur Performance und zum musikalischen Weiterkommen geben lassen.

Zum Beraterteam gehören in diesem Jahr unter anderem: Julia Hülsmann (p), Ulf Drechsel (Jazzredakteur rbb) und Tim Sund (p). Als besonderes Highlight werden der Saxofonist Prof. Peter Weniger und der Vibraphonist David Friedman Meisterkurse geben, für die eine gesonderte Anmeldung notwendig ist.

Um eine nachhaltige Förderung der teilnehmenden Musiker*innen zu gewährleisten, verleiht der Berliner Jazztreff attraktive Förderpreise von Berliner Stiftern. Hierzu gehören Studioaufnahmen in den Blackbird Studios, den Studios der Hochschule der populären Künste sowie Workshopteilnahmen am Jazz-Institut Berlin und  der Musikschule Charlottenburg.

Im Rahmen des Jazztreffs wird sich die IG-Jazz, die Interessenvertretung der Berliner Jazzmusiker*innen, vorstellen und über Ihre Arbeit informieren.

Der 32. Berliner Jazztreff ist eine Veranstaltung des Landesmusikrates Berlin e.V., steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin und wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

Die Programmplanung endet am 12.11.2017.

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Michael Philip Mossman (New York/USA) beim Berliner JugendJazzOrchester mit Latin-Jazz-Programm (28.10.2017)

  • Samstag, 28.10.2017, 20 Uhr, Jazzinstitut Berlin (JIB), Georg-Naumann-Saal, Einsteinufer 43-53, 10587 Berlin

Von Michael Philip Mossman, dem Professor und Direktor des Jazzstudienganges am Queens College in New York City, stammen die spannenden Arrangements fürs Berliner JugendJazzOrchester (BJJO). Die Bigband vereint die besten jugendlichen JazzmusikerInnen der Hauptstadt und wird diesmal ein besonderes Latin-Jazz Programm am kommenden Samstag (28.10.) spielen.

Mossman wird das Konzert im JIB selbst leiten. Mitte der 1980er Jahre spielte er bei Art Blakey Jazz Messengers, außerdem bei Machito und Gerry Mulligan. Danach wurde er Lead-Trompeter beim Toshiko Akyoshis Jazz Orchestra und gehörte 1989-1991 der Band von Horace Silver an. Er war außerdem bei CD-Produktionen mit der George Gruntz Konzert Band dabei. Weiterhin ging er mit Dizzy Gillespies United Nations Orchestra und dem Slide Hamption Jazz Masters Orchestra auf Tourneen.

Seine Latin-Spezialisierung erwarb er in den Bands von Michel Camilo, Mario Bauzá und Eddie Palmieri. Außerdem spielte er mit Gil Evans, Pat Metheny, Benny Carter, Bob Mintzer, Al di Meola, Joe Henderson und Jimmy Heath.

Die Teilnehmer des BJJO stellen sich einem Probespiel, um sich zu den Arbeitsphasen zu qualifizieren. Wer es in die Bigband geschafft hat, erhält die Gelegenheit, mit internationalen Größen des Jazz zu arbeiten.

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Oboissimo! - Ein Tag für die Oboe (22.10.2017)

  • Tag der Oboe: 22.10., 10-21 Uhr, Universität der Künste, Joseph-Joachim-Saal, Bundesallee 1-12
  • Ein Höhepunkt im Projektjahr des Landesmusikrats: „Oboe – Instrument des Jahres 2017“

 Am kommenden Sonntag wird der Joseph-Joachim-Saal der Universität der Künste zur Anlaufstelle für alle Oboistinnen und Oboe-Interessierten in Berlin. Der Landesmusikrat Berlin widmet dem Instrument des Jahres 2017 einen ganzen Tag mit Konzerten, Ausstellung eines Berliner Oboenbauers, Kinderprogramm und Diskussionsrunde.

Kinderprogramm zum Mitmachen, Nachwuchs-Talente und Konzert der Profis

Der Tag beginnt mit einem Mitmach-Programm für Kinder: Wer wollte nicht schon immer wissen, wie viele Klappen eine Oboe hat und warum so viele andere Hebel und interessante mechanische Vorrichtungen an diesem Holzrohr befestigt sind? Berliner Musikschüler begleiten die handwerklichen Erkundungen der Oboe und zeigen, wie das filigrane Holzrohr klingt.

Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach präsentieren die Oboe in einem kleinen Konzert am Vormittag, am Nachmittag stellt das Faboi Doppelrohrquartett mit Profis aus den Berliner Orchestern den Zusammenklang der „Oboengeschwister“ Englischhorn, Oboe, Oboe d’amore und Bassoboe mit dem Fagott vor.

Kontraste im Programm – Risiken und Nebenwirkungen im Beruf

Im Vortrag „Von der Barockoboe bis zu Bassoboe“ kann man erfahren, wie sich das Instrument quer durch die Jahrhunderte entwickelt hat, im Konzert „Kontraste“ stellt die Abteilung „Alte Musik“ der Universität der Künste unter Beweis, dass sowohl die Alte als auch die Neue Musik ein spannendes und facettenreiches Repertoire für die Oboe bietet. In der Gesprächsrunde am Nachmittag berichten Oboisten der Berliner Philharmoniker, der Staatskapelle, des Deutschen Symphonieorchesters und des Konzerthausorchesters, welche Risiken und Nebenwirkungen der Oboistenberuf mit sich bringt.

Der Konzertabend gehört den Oboe-Studenten der Universität der Künste. Auf dem Sprung in die Konzertkarriere  bringen Sie Oboenwerke quer durch die Epochen zu Gehör.

Zwischen allen Programmbeiträgen wird es reichlich Gelegenheit zum Lauschen und Fragen sowie für Ausprobieren und Gespräche geben.

Der Eintritt ist frei!

Das Programm im Überblick:

10:00               Kinderprogramm „Wie viele Klappen hat eine Oboe?“ mit Konzertbeiträgen Berliner Musikschüler

11:00               Konzert der Oboenschüler des Musikgymnasiums C. Ph. E. Bach

13:00               Vortrag „Von der Barockoboe bis zur Bassoboe“

14:30               Kleines Konzert mit dem Faboi Doppelrohrquartett

16:00               „Oboisten im Beruf – Risiken und Nebenwirkungen“ Talkrunde mit prominenten Oboisten der Berliner Musikszene

17:30               Kontraste: Die Oboe in der Alten und Neuen Musik

19:30               Vortragsabend der Oboenklassen Prof. Washington Barella und Xenia Löffler (UdK Berlin)

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30 Jahre Landesjugendorchester Berlin (18.10.2017)

·        Festkonzert im Konzerthaus Berlin am 5.11.2017

·        Studie des Instituts für Begabungsforschung der Universität Paderborn

 Am 1. November 1987 spielte das Landesjugendorchester Berlin sein erstes Konzert im Großen Sendesaal des Senders Freies Berlin. Fast auf den Tag genau 30 Jahre später feiert das Orchester sein Jubiläum mit einem Festkonzert am 5. November im großen Saal des Konzerthauses Berlin. Zuvor wird es in der Philharmonie Stettin/Polen zu Gast sein.

Mehr als 1200 OrchestermusikerInnen in 30 Jahren

Rund 40 DirigentInnen, 90 DozentInnen und fünf Projektleiterinnen haben die Entwicklung des Orchesters begleitet und geprägt. Doch vor allem sind es die weit mehr als 1.200 junge MusikerInnen, die oftmals zum ersten Mal in einem solchen Sinfonieorchester spielten und spielen, wertvolle Tipps erhalten und Erfahrungen sammeln konnten, die das LJO ausmach(t)en – einen frischen, (fast) professionellen Klangkörper, der als Botschafter für den musikalischen Berliner Nachwuchs das Publikum über die Stadtgrenzen hinaus begeistert.

Gründungsmitglied Johannes Watzel als Solist

Mit Johannes Watzel wird am 5. November ein ehemaliges Gründungsmitglied des LJO als Solist auf dem Podium des Konzerthauses stehen. Der gebürtige Berliner ist seit 1997 Mitglied des Deutschen Symphonie-Orchesters als stellv. Stimmführer der zweiten Violinen. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Johannes Klumpp, Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Folkwang-Kammerorchesters Essen, der bereits  2013 und 2014 Arbeitsphasen und Konzerte des LJO leitete.

„Nachklang“ – Studie über die Rolle des LJO im Lebensverlauf ehemaliger Mitglieder

Aus Anlass des Jubiläums startet das Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) der Universität Paderborn unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Gembris in Kooperation mit dem Landesmusikrat Berlin im November eine Befragung von ehemaligen LJO-Mitgliedern.

Die Studie soll z.B. herausfinden, welche musikalischen und beruflichen Wege die Ehemaligen gegangen sind, in welcher Lebenssituation sie sich heute befinden, inwieweit sie heute noch musikalisch aktiv sind und welche Bedeutung das LJO damals für sie hatte und heute noch hat.

„Die Befragung eröffnet eine einzigartige Möglichkeit, Informationen über die langfristigen Wirkungen des LJO aus der Perspektive ehemaliger Mitglieder zu gewinnen“, erklärt Prof. Dr. Heiner Gembris, Leiter  der Studie. „Dies beinhaltet beispielsweise Einflüsse des LJO auf Berufsentscheidungen und musikalischen Lebenswege. Dadurch kann die Studie auch Aufschluss über die nachhaltigen Wirkungen des LJO geben. Darüber hinaus stellt sie auch allgemein einen wichtigen Beitrag zur Erforschung musikalischer Begabungen in der Lebenszeitperspektive dar.“

Ehemalige LJO-Mitglieder sind aufgerufen, sich an der Studie zu beteiligen. Zur Online-Befragung gelangt man über die Website des Berliner Landesmusikrates: www.landesmusikrat-berlin.de

Sonntag, 5. November 2017, 20 Uhr, Konzerthaus Berlin

Musikalische Leitung: Johannes Klumpp 
Solist: Johannes Watzel, Violine

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zur Oper Idomeneo – Rè di Creta KV 366 (1781)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Rondo für Violine und Orchester C-Dur KV 373 (1781)
Pēteris Vasks (*1946): Vox Amoris – Fantasie für Violine und Streicher (2009)
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 (1937)

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30 Chöre beim Berliner Chortreff und -wettbewerb (20.9.2017)

  •  7. und 8. Oktober 2017 in der Kirche St. Jacobi in Kreuzberg und bei Just Music
  • Erstmalig Abschlusskonzert im Großen Sendesaal des rbb am 8.10. um 19 Uhr zusammen mit den Brandenburgischen Gewinnern

Am 7. und 8. Oktober entscheidet sich, welche Chöre Berlin beim Deutschen Chorwettbewerb 2018 in Freiburg vertreten werden. 30 Chöre starten und verwandeln ein Herbstwochenende in ein Gesangsfestival. Sie umfassen ein buntes Spektrum der Berliner Vokalmusikszene – vom 1465 gegründeten Berliner Staats- und Domchor über das Mädchenvokalensemble der Sing-Akademie zu Berlin bis zur 2016 entstandenen  Formation MOTH („rampenlichtliebende Motte“) aus sieben Individuen mit Beatbox.

Hochkarätige Jurys aus MusikjournalistInnen, HochschullehrerInnen und freien MusikerInnen konnte der Landesmusikrat unter Einbeziehung Auswärtiger zusammenstellen. Sie werden mit Wohlwollen und kritischem Ohr den Darbietungen folgen und anschließend mit gutem Rat auf dem Weg zur nationalen Entscheidung bzw. zur weiteren Vokal-Entwicklung zur Seite stehen.

Erstmalig findet das festliche Abschlusskonzert der Chortreff-Chöre mit den Brandenburgischen Wettbewerbsiegern im Großen Sendesaal des rbb statt.

Informationen unter: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

Kontakt: presse@landesmusikrat-berlin.de

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Nachklang - Studie mit ehemaligen LJO Mitgliedern


Ausschreibung Jugend musiziert 2018 ist online

Die Ausschreibung zum 55. Wettbewerb "Jugend musiziert" 2018 und die Berliner Zusatzausschreibungen sind online:

Ausschreibungen Jugend musiziert 2018

Anmeldeschluss für den Wettbewerb war der 15.11.2017 bzw. ist der 15.1.2018 für die Berliner Zusatz-Kategorien "Interkulturelle Perkussion" und "Komposition".


Oboe Instrument des Jahres 2017

Die Landesmusikräte Berlin und Schleswig-Holstein haben die Oboe zum Instrument des Jahres 2017 gekürt. Schirmherr für Berlin ist Prof. Burkhard Glaetzner.

Hier geht es zu Veranstaltungsbroschüre und mehr Informationen!


Instrumente gesucht!

Die Landesmusikakademie Berlin ruft zu Spenden von Musikinstrumenten auf, die dann an Geflüchtete weitergegeben werden. Es liegen zwei konkrete Anfragen mit Instrumentenwünschen vor, darüber hinaus sind aber alle weiteren Muiskinstrumenten-Spenden willkommen.

Wer Musikinstrumente Spenden möchte und wissen will, welche Instrumente besonders nachgefragt sind, kann hier weitere Informationen finden:

Aufruf der Landesmusikakademie zur Instrumenten-Spende