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Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.

AKTUELLES

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Gleichberechtigtes Singen! (18.06.2021)

Landesmusikrat Berlin fordert einheitliche Abstände

Das heute bekannt gewordene Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur und Europa für die Berliner Kultureinrichtungen vom 18.6.2021 weist den verschiedenen Ensemblearten unterschiedliche Abstände zu und differenziert außerdem nach drei verschiedenen Arten von Räumen.

In der Berliner Amateurmusikszene sorgen die vielen verschiedenen Angaben für Verwirrung. Die Vorgabe von drei Metern Abstand bei Chorproben in nicht maschinell gelüfteten Innenräumen stößt außerdem auf Unverständnis.

Berlin liegt mit dieser Vorgabe deutlich über dem Länderdurchschnitt. Im benachbarten Brandenburg gelten in allen Räumen 2 Meter Abstand, in Niedersachsen 1,5 Meter. Im Saarland wird auf die Abstände ganz verzichtet, wenn ein negativer Test vorliegt.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Wir brauchen für Berlin ein Hygienerahmenkonzept, das für die Szene funktioniert. Die Abstandsregelungen müssen vereinfacht und dem Bundesdurchschnitt angepasst werden. Wir bitten insbesondere die Senatsverwaltung für Gesundheit, hier ihre Positionen zu überdenken.“

Ansprechpartner:
Franziska Stoff
stoff@landesmusikrat-berlin.de
Tel.: 0163 1745 113

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Berliner Preisträgerinnen und Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (25.05.2021)

26 1. Preise gehen nach Berlin / Durchführung als Videowettbewerb

Der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ fand in diesem Jahr als Videowettbewerb statt. Vom 22. bis zum 26. Mai 2021 wurden mehr als 1500 Videos aus ganz Deutschland von 30 Jurys bewertet. Insgesamt 120 unter den 2246 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommen aus Berlin.

Der Landesmusikrat Berlin als Träger des Berliner Wettbewerbs und alle weiteren Verantwortlichen von Jugend musiziert Berlin freuen sich sehr über die erfolgreiche Teilnahme der Berliner Jugendlichen im Bundeswettbewerb. Von den insgesamt 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erreichten hier 26 einen 1. Preis, 40 einen 2. Preis und 28 einen 3. Preis. „Mit den so vorher nie dagewesenen Einschränkungen in der Vorbereitungszeit können sie auf dieses Ergebnis besonders stolz sein“, so Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin

Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns wurde die Bundesebene des renommiertesten Wettbewerbs für die musizierende Jugend in Deutschland als Videowettbewerb umgesetzt. Auf den zentralen Aspekt der Begegnung und des Austauschs musste so weiterhin verzichtet werden – das „JumuTV“ aber ermöglichte allen Interessierten während der Wettbewerbstage ein musikalisches Rahmenprogramm und einen digitalen Einblick in ausgewählte Wettbewerbs­beiträge und die Verkündung der Ergebnisse.

Herzliche Einladung zum Bundespreisträgerkonzert auch in diesem Jahr!

Traditionell präsentieren sich die Berliner Preisträgerinnen und Preisträger im Festsaal des Roten Rathauses. Das diesjährige Bundespreisträgerkonzert wird dort am 28. August 2021 um 17 Uhr stattfinden, sollten die Pandemie­entwicklung und die damit verbundenen Öffnungen es wieder möglich machen.

Der Eintritt ist frei – um Anmeldung wird gebeten: https://www.survio.com/survey/d/B9T3T5E2F5T2I6F5O

Alle Ergebnisse und weitere Informationen zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2021:
https://www.jugend-musiziert.org/aktuell.html

Ansprechpartnerin
Sophia Berendt, Projektleitung Jugend musiziert Berlin
jumu@landesmusikrat-berlin.de
Tel.: 030 39 87 73 59  ·  Mobil: 01573 5 34 27 56

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Konstruktives Gespräch zwischen rbb und Landesmusikrat Berlin (11.05.2021)

Offenes Diskussionsformat mit dem Publikum zum Programm von rbbKultur

Nach zahlreichen Anfragen von Mitgliedern des Landesmusikrats und einer daraufhin erfolgten Umfrage zum Programm von rbbKultur nach dem Neustart im vergangenen Herbst fand am Freitag, dem 23. April 2021, ein Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der rbb-Programmdirektion und des Präsidiums des Landesmusikrats statt.

Der Landesmusikrat stellte die Wahrnehmung des Bildungsauftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in den Mittelpunkt und damit des Kulturradios als Hinhör-Medium. Dazu gehören für den Landesmusikrat eine anspruchsvolle und kuratierte Musikauswahl und kompetente Moderation ebenso wie fundierte Wortbeiträge, die insbesondere das regionale kulturelle Geschehen reflektieren. Besonders für die speziellen Genres wie Alte und Neue Musik, den Jazz und interkulturelle Musikpraxen sowie den großen Bereich der Amateurmusik unterstreicht der Landesmusikrat Berlin die Bedeutung von angemessenen, von Fachredakteuren verantworteten Sendeplätzen.

Auch für den rbb stehen neben der aktuellen und hintergründigen kulturellen Berichterstattung die kompetente Vermittlung, die Diskurskraft sowie die schöpferische Produktion von Kultur im Vordergrund des Auftrages eines öffentlich-rechtlichen Kulturprogramms für Berlin und Brandenburg. Die Programmverantwortlichen des Senders betonten die Modernisierungsnotwendigkeit des Programms, um in Zeiten veränderter Mediennutzung die Relevanz und Zukunftsfähigkeit zentraler Inhalte von rbbKultur wie die klassische Musik oder die vertiefte Auseinandersetzung mit kulturellen Themen zu sichern. Im Radio wie in den Online-Angeboten gehe es darum, einem weiten Kreis von Menschen die Teilhabe an Musik und Kultur zu ermöglichen.

Einig waren sich die Gesprächspartner auch über die Bedeutung von rbbKultur als regionalem Kulturprogramm. rbbKultur sieht es als seine Aufgabe, die Berliner und Brandenburger Kultur-Szenen und ihre künstlerischen Prozesse in allen Facetten einer diversen und lebendigen Musikregion abzubilden und dabei als Partner und Produzent zu unterstützen. Ziel ist es, Menschen zum Denken und Hören anzuregen. Deshalb werden auch die Bildungsformate von rbbKultur wie in der Vergangenheit stetig weiterentwickelt.

Gemeinsam verständigten sich Landesmusikrat und rbb außerdem auf ein halbjährlich stattfindendes offenes Diskussionsformat mit dem Publikum zum Programm von rbbKultur.                                                                                               

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, Hella Dunger-Löper, sagt: „Wir bedanken uns für die Möglichkeit des Gesprächs und sehen mit großer Spannung dem neuen Diskussionsformat entgegen. Wir wollen Vermittlung und Austausch mit den Menschen organisieren, die wir vertreten, und auf diese Weise auch dem rbb ein gutes Feedback geben.“

rbb-Programmdirektor Dr. Jan Schulte-Kellinghaus: „Auch das ‚klassische‘ Kulturradio darf nicht unveränderlich sein. Es ist unsere Aufgabe, die Kunst ins Verhältnis zur Zeit zu setzen. Wir wollen ein modernes, hochwertiges und vielseitiges Angebot machen und sind dankbar für jede Rückmeldung in diesem Prozess. Deshalb freue ich mich auf die gemeinsamen Runden mit denen, auf die es uns am meisten ankommt: unsere Hörerinnen und Hörer.“

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/umfrage-rbbkultur/

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Einzelunterricht an Musikschulen wieder möglich (03.05.2021)

Landesmusikrat Berlin begrüßt Einlenken des Senats / Einzelunterricht unter Auflagen

Der Berliner Senat erlaubt unter Auflagen den Wiederbeginn des Einzelunterrichts an Musikschulen. „Das ist eine lang ersehnte, wirklich gute Nachricht für die Musikschulen, für Lehrerinnen und Lehrer und ganz besonders für die Musikschülerinnen und Musikschüler“, sagt Ina Finger, Leiterin der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg und Mitglied des Präsidiums des Landesmusikrats Berlin. „Allen Hilfsmitteln zum Trotz: Nur im direkten Gegenüber können wir Schülerinnen und Schülern die Anregung und Ermutigung geben, die ihnen eine wirkliche Weiterentwicklung am Instrument erlaubt“, so Ina Finger.

In seiner Fünften Verordnung zur Änderung der Zweiten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, vom 27. April 2021 erlässt der Berliner Senat: „In Musikschulen, Jugendkunstschulen sowie in privaten Unterrichtseinrichtungen für künstlerischen oder musischen Unterricht darf Einzelunterricht in Präsenz stattfinden, wenn die in einem Hygienerahmenkonzept nach § 6 Absatz 3 oder einer auf Grund von § 25 Absatz 1 erlassenen Rechtsverordnung der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards eingehalten werden, sich die Beschäftigten wöchentlich zweimal testen lassen sowie am Unterricht Teilnehmende je Unterrichtstag im Sinne von § 6b negativ getestet sind“ (Art. 1, Punkt 9 b, Seite 4).

Damit können tausende Kinder und Jugendliche in die Berliner Musikschulen zurückkehren und den Einzelunterricht wieder aufnehmen. Seit Dezember 2020 konnte kein Einzelunterricht in Präsenz mehr stattfinden. „Der Wiederbeginn des Einzelunterrichts an den Musikschulen ist ein Hoffnungszeichen nach langen Monaten, in denen sich manche Schülerinnen und Schüler zum Beispiel auf den Wettbewerb ‚Jugend musiziert‘ vorbereiten mussten, ganz ohne den direkten Zuspruch ihrer Lehrerinnen und Lehrer“, sagt Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin. „Nun hoffen wir, dass unter dem sich anscheinend bessernden Infektionsgeschehen bald auch die Ensemblearbeit wieder aufgenommen werden kann, die für Motivation und  Entwicklung junger Musikerinnen und Musiker so wichtig ist“, so Dunger-Löper.

Weitere Informationen:
Zweite SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung mit Änderung vom 27. April 2021: https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff, E-Mail: stoff@landesmusikrat-berlin.de, Tel.: +49 (0) 163 1745 113

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Umfrage des Landesmusikrats zu rbbKultur (20.04.2021)

89 % wollen ein Kulturradio des rbb, 64 % kritisieren die Auswirkungen der seit letztem Jahr verfolgten Reform vom Kulturradio zu rbbKultur

An einer Umfrage des Landesmusikrats Berlin zum Radiosender rbbKultur beteiligten sich bis heute 1 555 Berlinerinnen und Berliner. Der Landesmusikrat hatte die Umfrage Ende März auf intensives Drängen seiner Mitglieder hin gestartet.

89 % der Teilnehmenden waren der Meinung, dass Berlin-Brandenburg ein eigenes Kulturradio braucht. Allerdings fanden 64 %, dass sich das Programm nach der Reform verschlechtert habe. Nur 9,5 % empfanden die mit der Reform einhergehenden Veränderungen als Verbesserung.

Kritisiert wurde u. a. die Auswahl der Musik als „seicht“ und ohne Zusammenhang zum Kontext. Kritisiert wurde auch ein nicht ausreichender regionaler Bezug. 89 % wünschen sich eine lokale Kulturberichterstattung, 36 % fanden, dass auch besonders über die Berliner Amateurmusik berichtet werden sollte.

Das fachliche Niveau der Moderation und der Bildungsauftrag von rbbKultur hatte aus Perspektive der Befragten ebenfalls einen hohen Stellenwert: Besonders wichtig waren für 93 % fundierte Fachkenntnisse der Moderation, 83,5 % wünschen sich Spezialsendungen zu einzelnen Musikgenres, 75 % Themenreihen (z. B. zu Beethoven), 67 % erwarten auch Musikalische Bildungsformate von ihrem Kulturradio.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Berlin ist eine unglaublich vielfältige und reiche Kulturmetropole. Dies muss sich auch in entsprechender Qualität im Kultursender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks widerspiegeln. Wir sind dankbar, dass wir die Auswertung unserer Umfrage am kommenden Freitag mit der rbb Programmdirektion diskutieren können, und hoffen, dass die sehr eindeutigen Ergebnisse ernst genommen werden.“

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/umfrage-rbbkultur/

Ansprechpartner:
Franziska Stoff /stoff@landesmusikrat-berlin.de / Tel.: 0163 1745 113

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Stellenausschreibung: Projektleitung Raumkoordination

Der Landesmusikrat Berlin sucht zum 1. Juli 2021 eine
Projektleitung für das Projekt Temporäre Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume

Die Tätigkeit umfasst u. a. folgende Aufgaben:

  • Koordination des ehrenamtlichen Engagements zur Identifizierung von nutzbaren Räumlichkeiten
  • eigenständige Suche nach nutzbaren Räumlichkeiten
  • Weiterentwicklung des Raumvermittlungskonzepts
  • Betreuung eines datenschutzkonformen Raumkatasters mithilfe eines automatisierten Eingabeverfahrens (Cloud)
  • Raumnutzungskonzepterstellung (Muster) auf Basis der Berliner Hygienerahmenkonzepte
  • Zusammenarbeit mit dem Berliner Beirat für Proben- und Aufführungsräume der Amateurensembles
  • Abstimmungen und Verhandlungen mit Bezirksämtern, Kirchen, Schulen, Musikschulen, Kultureinrichtungen, Unternehmen u. a.
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit

Wir erwarten:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise fachbezogen
  • Berufserfahrung im Kulturbereich sowie in der Raumkoordination
  • Kenntnisse der politischen (Organisations-) Struktur der Stadt Berlin, Zuständigkeiten etc.
  • gute Kenntnisse über die Berliner Amateurmusikszene und die genutzten Räumlichkeiten
  • Kreativität, Organisationstalent, Engagement – auch für Unkonventionelles
  • ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Erfahrung im Umgang mit Gremien
  • Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit
  • sehr gute Software-Kenntnisse und Beherrschung der Office-Programme
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und ergebnisorientierter Arbeitsweise

Unser Angebot:
Wir bieten Ihnen eine interessante Aufgabe in einem kreativen Arbeitsumfeld und Raum für selbstständiges und flexibles Arbeiten in einem kleinen Team.
Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L 11 Berlin, 50 %. Die Stelle ist vorerst befristet bis zum 31.12.2021.

Kontaktinformationen:
Wenn Sie sich angesprochen fühlen, richten Sie Ihre Bewerbung bitte bis zum 7. Mai 2021 per E-Mail an den Landesmusikrat Berlin e. V., z. Hd. Franziska Stoff: stoff@landesmusikrat-berlin.de

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Stellenausschreibung: Projektleitung Berliner Chortreff 2022

Der Landesmusikrat Berlin sucht ab sofort eine 
Projektleitung für das Projekt Berliner Chortreff 2022

Die Tätigkeit umfasst u. a. folgende Aufgaben:

  • Organisation und Durchführung des Projekts
  • Mitwirkung bei der inhaltlich-konzeptionellen Planung
  • Zusammenarbeit mit dem Landesausschuss Berliner Chortreff, Sitzungsorganisation
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit
  • Veranstaltungsmanagement
  • Haushaltssachbearbeitung, Fundraising

Wir erwarten:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise fachbezogen
  • Berufserfahrung im Kulturbereich sowie in der Veranstaltungsorganisation
  • sehr gute Kenntnisse über die Berliner Chorszene
  • Kreativität, Organisationstalent, Engagement – auch für Unkonventionelles
  • ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Erfahrung im Umgang mit Gremien
  • Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit
  • sehr gute Software-Kenntnisse und Beherrschung der Office-Programme
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und ergebnisorientierter Arbeitsweise

Unser Angebot:
Wir bieten Ihnen eine interessante Aufgabe in einem kreativen Arbeitsumfeld und Raum für selbstständiges und flexibles Arbeiten in einem kleinen Team.
Die Vergütung erfolgt auf Honorarbasis entsprechend der Bandbreitenordnung des Landes Berlin.

Kontaktinformationen:
Wenn Sie sich angesprochen fühlen, richten Sie Ihre Bewerbung bitte bis zum 7. Mai 2021 per E-Mail an den Landesmusikrat Berlin e. V., z. Hd. Franziska Stoff: stoff@landesmusikrat-berlin.de

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„Jumu Goes Digital“: Gemeinsamer Regional- und Landeswettbewerb erfolgreich beendet (22.03.2021)

„Jugend musiziert“ erstmals digital / Großes Engagement in Jurys und bei Sonderauszeichnungen

Der Wettbewerb Jugend musiziert Berlin 2021 hat an den beiden vergangenen Wochenenden erstmalig in vollständig digitaler Form stattgefunden. Insgesamt haben 27 Jurys an sieben Tagen 233 eingereichte Videos bewertet und im Anschluss 406 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fachlich beraten.

Durch den Lockdown vor Weihnachten 2020 entfielen für viele junge Musikerinnen und Musiker essenzielle Proben- und Unterrichtsmöglichkeiten, zumal die Berliner Musikschulen bis heute für den Unterrichtsbetrieb geschlossen sind. Die hohe Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei „Jumu Goes Digital“ zeigt deutlich die Notwendigkeit von motivierenden und anspornenden Erlebnissen im kulturellen Stillstand und das große Bedürfnis, trotz aller Schwierigkeiten weiter zu musizieren.

Zahlreiche Stifterinnen und Stifter honorieren auch in diesem Jahr besondere Leistungen im Wettbewerb mit Sonderpreisen, darunter auch viele Instrumentenfachgeschäfte der Hauptstadt.

Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin: „Die vorgestellten Leistungen sind, vor allem unter den schwierigen Bedingungen, durchweg hervorragend und bestärken uns nachträglich in der Entscheidung, die Wettbewerbsebenen von Region und Land in diesem Jahr an die Umstände angepasst als gemeinsame Wertungen durchzuführen. So konnten wir den Teilnehmenden Verlässlichkeit bieten. Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle das Engagement unserer Jurorinnen und Juroren, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den Beratungsgesprächen eine qualifizierte und motivierende Rückmeldung gegeben haben.“

Und „Jumu Goes Digital“ ist noch nicht vorbei: Im Live-Stream aus der Mendelssohn-Remise am Gendarmenmarkt werden sich Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend musiziert Berlin 2021 am Sonntag, den 25. April 2021 um 11 Uhr mit ihren Wettbewerbsbeiträgen präsentieren.

Der virtuelle Eintritt ist frei – um Anmeldung wird gebeten: https://www.survio.com/survey/d/W9E9B9V9Y9M6S1B6K

Alle Ergebnisse und weitere Informationen zum 58. Gemeinsamen Regional- und Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/jugend-musiziert-berlin/landeswettbewerb/

Ansprechpartnerin:
Sophia Berendt, Projektleitung Jugend musiziert Berlin
jumu@ landesmusikrat-berlin.de | Tel.: 030 39 87 73 59 | Mobil: 01573 5 34 27 56

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Konferenz zur Situation freischaffender Musikerinnen und Musiker (11.03.2021)

Dokumentation der Ergebnisse online – Gesellschaftliche Debatte muss weitergeführt werden

Über mehrere Wochen hat der Landesmusikrat im Januar/Februar 2021 gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern ver.di, Vereinigung Alte Musik Berlin, Berlin Music Commission, IG Jazz Berlin, Deutscher Tonkünstlerverband, Initiative Neue Musik Berlin und Deutscher Orchestervereinigung eine Konferenz zur Situation freischaffender Musikerinnen und Musiker veranstaltet.

An der Online-Debatte beteiligten sich Vertreterinnen und Vertreter von Interessenverbänden, Verwaltung und Politik auf Landes- und Bundesebene.

Die Dokumentation der Veranstaltung kann ab sofort auf der Webseite des Landesmusikrats heruntergeladen werden. Neben Videos finden sich dort auch Transkriptionen der Diskussion sowie eine Zusammenstellung der wichtigsten Handlungsvorschläge:

https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/konferenz-freischaffende-musikerinnen-und-musiker/

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Um zu erreichen, dass diese Vorschläge ernst genommen werden, ist es nun an uns allen, die gesellschaftliche Debatte weiterzuführen. Die Politik hat ihr grundsätzliches Verständnis zu den aufgeworfenen Fragen signalisiert. Hier müssen wir ansetzen. Dafür ist es wichtig, dass Interessenvertretungen und Verbände auf Landes- und Bundesebene noch besser zusammenwirken und dass mehr Musikerinnen und Musiker sich in Interessenvertretungen organisieren.“

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Musikschulen sind Schulen (05.03.2021)

Künstlerische Bildung darf nicht ins Hintertreffen geraten

Die heute bekannt gewordene Zweite SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 4. März 2021 verbietet auch weiterhin den Präsenzunterricht an Berliner Musikschulen. Der Landesmusikrat Berlin kritisiert diese Entwicklung scharf.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Während im Sport bereits Gruppen zusammenkommen dürfen, soll in den Berliner Musikschulen der Unterricht in Präsenz, der zu einem großen Teil als Einzelunterricht erteilt wird, bis Ostern nicht gestattet sein. Das ist nicht nachvollziehbar. Wir fordern für die Berliner Musikschulen eine zeitnahe Nachbesserung. Hygienekonzepte für eine entsprechende stufenweise Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Musikschulen liegen seit April letzten Jahres vor.“

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
stoff@landesmusikrat-berlin.de
Tel.: 0163 1745 113

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Gleichbehandlung von Musik und Sport (04.03.2021)

Landesmusikrat fordert weitergehende Öffnungsszenarien

Die gestern Nacht bekanntgewordene Öffnungsstrategie der Bundesregierung sieht einen Stufenplan vor, welcher dem Sport eine Sonderrolle zuweist und musikalische Betätigung von Amateurmusikerinnen und Amateurmusikern einmal mehr in den allgemeinen Freizeitbereich und damit auf die Wartebank verweist. Amateurmusizieren soll demnach erst mit dem 5. Öffnungsschritt, frühestens am 5. April 2021 und auch nur bei einer Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner gestattet sein.

Der Landesmusikrat Berlin fordert für die mehr als 120 000 Amateurmusikerinnen und Amateurmusiker der Stadt eine Gleichbehandlung mit dem Sport. Das würde zum Beispiel bedeuten, dass Kinder- und Jugendensembles bis zu 20 Personen bei einer Inzidenz unter 100 bereits ab dem 8. März kontaktfrei im Außenbereich proben dürften, weitere Ensembles ab dem 22. März auch im Innenbereich.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Der Lockdown, der seit fast einem Jahr andauernde Verzicht auf Kunst und Kultur und der damit verbundene Verlust von Begegnungen und Erlebnissen macht allen Berlinerinnen und Berlinern schwer zu schaffen. Künstlerinnen und Künstler, Amateur- und Jugendensembles, alle, für die Kunst und Kultur zum Leben dieser Stadt gehören, brauchen jetzt Perspektiven!“

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
stoff@landesmusikrat-berlin.de
Tel.: 0163 1745 113

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