Die Amateurmusik braucht Sie – 

Jetzt und in Zukunft!

Die instrumentale Amateurmusik in Berlin ist lebendig, vielfältig und divers. Viel davon ist in Vereinen oder Ensembles organisiert. Doch wer leitet diese Ensembles? Wer kümmert sich um den Nachwuchs? Wer probt mit den Ensembles einmal die Woche?
Mit der neuen C-Ausbildung für Instrumentalensembles des Landesmusikrats Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit der Landesmusikakademie Berlin gehen wir diese wichtigen Fragen nach dem qualifizierten Personal in den Vereinen an. In der Realität können nämlich sich viele Orchester, Ensembles und Vereine keine studierte Leitung finden oder sich diese leisten. Auf der anderen Seite gibt es aber Menschen, die gerne mehr Verantwortung in der eigenen Musikgruppe übernehmen würden, für die aber ein Studium aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in Frage kommt. Für Sie ist dieser Kurs.

In der C-Ausbildung erhalten Sie Handwerkszeug für die Ensembleleitung: grundlegend und übergreifend im C-Basis Kurs und vertiefet und spezialisiert in einem C-Aufbau Kurs. Ziel ist es, die Registerführungen, Ausbilder:innen und Dirigierenden von morgen auf ihrem Weg zu begleiten – flexibel, kostengünstig und in Berlin.

Dieser Lehrgang bezieht sich dabei explizit auf Instrumentalmusik und nicht auf die Chormusik.

C-Basis 2024

Grundstein für die C-Ausbildung in Berlin ist der C-Basis Kurs.  Die Teilnehmenden lernen grundlegende Dirigiertechniken, Partiturstudien, Probenmethodik, angewandte Musiktheorie aber auch Grundlagen von Vereinsarbeit und Jugendschutz und werden somit umfassend auf den Einsatz Ensemble oder Orchester vorbereitet. Auch Unterricht am eigenen Instrument ist Teil der Ausbildung.

Kursinhalte
Grundlagen der Dirigiertechnik

Körperhaltung, Artikulation, Dynamik, Einsätze, Abschläge, Fermaten

Partitur- und Instrumentenkunde

Vorbereitung einer Partitur, Partituranordnung, Markiereungen, Instrumentengruppen

Probenmethodik

Übungsverfahren, Formen der Probenarbeit, Probenplanung

Formenlehre & Literatur

Formenlehre, Musikepochen, Programmdramaturgie, Verlage

Kommunikation

Kommunikationsmodelle und -psychologie

Musiktheorie

Harmonielehre & harmonische Analyseverfahren, Gehörbildung, Kadenzen, Modulationen, Tonsatz

Kinder- & Jugendschutz

Richtlinien, Kommunikationsmodelle, sichere Umgebungen, Diversität

Vereins- und Konzertorganisation

Management, Verbandsarbeit, Urheberrecht, GEMA

Termine
Daten 2024

I.     06. – 08. September

II.    20. – 22. September

III.   29. November – 1. Dezember
 
IV.   13. – 15. Dezember
 
V.     03. – 05. Januar 2025
        (Prüfungswochenende)

Uhrzeiten

jeweils

Freitag: 17:00 – 20:15 Uhr,
digital (von zu Hause)

Samstag: 10:00 – 19:45 Uhr,                  Landesmusikakademie Berlin

Sonntag: 10:00 – 17:30 Uhr, Landesmusikakademie Berlin

Voraussetzungen
Um dem C-Basis Kurs gut folgen zu können, sollten Sie einige wenige Voraussetzungen mitbringen:
    • eine Grundausbildung an einem Orchesterinstrument (z.B. alle gängigen Blas-, Zupf-, Streichinstrumente, Akkordeon)
    • Notenlesen im Violin- und Bassschlüssel sowie Grundkenntnisse in den Bereichen:
      • Notenwerte
      • Dur- und Moll-Dreiklänge und deren Umkehrungen erkennen (nicht hören)
      • Dur- und (natürliche) Moll-Tonleitern kennen und erkennen
      • Intervalle
      • Stufen- und Funktionslehre (Tonika (I), Dominate (V), Subdominante (IV); tonleitereigene Dreiklänge; Quintenzirkel)
    • eine Affinität zum Ensemblespiel und bestenfalls Erfahrung darin
    • technische Voraussetzungen an Zoom-Meetings teilzunehmen
Lehrgangssprache ist Deutsch.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie diese Voraussetzungen erfüllen, kontaktieren Sie uns jederzeit.

Landesmusikakademie im FEZ-Berlin

Für die gesamte C-Ausbildung steht dankenswerterweise die Landesmusikakademie als Veranstaltungsort zur Verfügung. Mit hervorragend ausgestatteten Räumen, die für Musik-Lehrgänge konzipiert sind, und einem hauseigenen Catering ist sie der perfekte Lehrgangsort.

Anfahrt

Straße zum FEZ 2
12459 Berlin

Um Verkehrsstress zu vermeiden, nutzen Sie am besten öffentliche Verkehrsmittel:

  • S3-Bahnhof Wuhlheide + ca. 15 Minuten Fußweg
  • Vom S-Bahnhof Karlshorst TRAM 27 Richtung Krankenhaus Köpenick, Haltestelle FEZ
  • Vom S-Bahnhof Schöneweide TRAM 67, Richtung Krankenhaus Köpenick, Haltestelle FEZ
  • Vom S-Bahnhof Schöneweide TRAM 60, Richtung Friedrichshagen, Wasserwerk, Haltestelle FEZ

Detaillierte Anfahrtsbeschreibung für ÖPNV und mit dem PKW 

Kosten
Die Lehrgangsgebühren für den gesamten Kurs betragen in diesem Jahr nur

100,- 

pro Person
 
Diese Kursgebühr enthält alle Lehrgangskosten (inkl. Noten) sowie Verpflegung am Samstag und Sonntag 
(Mittag & Abendbrot + Getränke).
Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung folgt in Kürze.

 
Dozent:innen
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Anmeldeformular: C-Ausbildung

Teilnahmebedingungen
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    Alle Felder, die mit markiert sind, müssen ausgewählt bzw. ausgefüllt werden.

    Persönliche Informationen

  • Rechnungsadresse

  • Musikalische Informationen

    Mit welchem Ensemble- oder Orchesterinstrument möchten Sie den Kurs besuchen?
    In welchen Ensembles oder Orchestern machen Sie Musik?
    Haben Sie einschlägige Vorerfahrungen im Themenfeld des Kurses?
    (z.B. (angestrebter) Abschluss an einer Hochschule im musikalischen Bereich, langjährige Dirigiererfahrung, Wettbewerbserfahrungen mit dem Instrument)

    Kusrzeiten

  • Musikalische Vorerfahrung

  • Newsletter-Anmeldung

Kontakt

Wenn Sie weitere Fragen zur C-Ausbildung haben, erreichen Sie uns wie folgt:

Björn Kasan

Projektleitung Instrumentale Amateurmusik

Tel.: 0157 35 41 37 65
Mail:

Sprechzeiten:

Mo :    9:00 – 17:00 Uhr
Di :    10:00 – 17:00 Uhr
Mi :     9:00 – 17:00 Uhr
Do :  12:00 – 17:00 Uhr
Fr :      9:00 – 17:00 Uhr

Michael Riedel

Michael Riedel studierte an der Hochschule der Künste Berlin und erhielt seine Dirigierausbildung bei Marc Piollet und Christian Grube, sowie in Kursen bei Karl-Heinz Bloemeke, Peter Gülke, Rolf Reuter, Jörg-Peter Weigle und Georg Christoph Sandmann.

Seit 1997 leitet er das Sinfonieorchester des Jungen Ensembles Berlin und arbeitete dabei u.a. mit Solisten wie Maria Bengtsson (Brittens War Requiem),  Andreas Buschatz (Violinkonzerte von Brahms und Tschaikowsky), Annette Dasch (Verdis Missa da Requiem), Elisabeth Glass (Beethoven-Violinkonzert) und Gerhild Romberger (Mahlers 2. Sinfonie Auferstehung) zusammen. 

Im Saalbau Neukölln leitete er gemeinsam mit der Regisseurin Cordula Däuper zahlreiche Musiktheaterproduktionen und gründete mit ihr operjetzt!, ein Team junger Opernschaffender, mit dem u. a. Poulencs Die Brüste des Tiresias als Berliner Erstaufführung auf die Bühne gebracht wurde.

Als Musiklehrer war Michael Riedel viele Jahre am Droste-Hülshoff-Gymnasium in Zehlendorf tätig, mit dessen Sinfonieorchester er langjährige Partnerschaften und Austausche mit Sozialmusikprojekten in Peru und Bolivien initiierte. Studienaufenthalte als Lehrender und Lernender führten ihn außerdem nach Ecuador, Argentinien und Chile.

Michael Riedel leitet das Programm zur Förderung junger Ensembleleiter:innen des Landesmusikrates Berlin für den Bereich Sinfonieorchester und unterrichtet als Lehrbeauftragter im Fach Dirigieren an der Universität der Künste Berlin. Kulturpolitisch war er viele Jahre im Präsidium des Landesmusikrates Berlin tätig. Sein besonderes Engagement gilt der musikalischen Bildung in Schule und Musikschule.

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Symeon Ioannidis

Symeon Ioannidis stammt aus Thessaloniki und hat in seiner Heimat sowohl Klavier und Geige als auch Mathematik studiert, ehe er sich – nach einer Hospitanz bei Sylvain Cambreling, Christoph Marthaler und Anna Viebrock sowie der Begegnung mit Iannis Xenakis in der Oper Frankfurt – ganz der Musik verschrieb. Es folgte ein Klavierstudium an der Hochschule für Musik Frankfurt am Main sowie ein Studium im Fach Orchesterdirigieren an den Musikhochschulen in Weimar (Prof. Kahlert) und Berlin (Prof. Baum).

Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe und leitete Festivals, Konzerte und Opernproduktionen im In- und Ausland mit Orchestern wie: Berliner Symphonie Orchester, Berliner Symphoniker, Deutsche Kammerakademie Neuss am Rhein, Neubrandenburger Philharmonie, Württembergische Philharmonie Reutlingen, Symphonisches Orchester Thessaloniki, Philharmonie Krasnojarsk, State Symphony Orchestra Antalya, Staatsorchester Thessaloniki, Orchester der Komischen Oper Berlin, Hamburger Symphoniker, Schleswig Hollsteinisches Symphonieorchster, Vogtland Philharmonie, Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt u.a.

Pädagogische Erfahrung sammelte er an den Musikhochschulen Dresden, „Hanns Eisler“ Berlin und UdK-Berlin.

Ioannidis gab Seminare u. a. im Jugendfestspielhaus Bayreuth und in Rheinsberg und wirkte als Dirigent bei mehreren CD-Aufnahmen mit.

Seit 2000 ist Ioannidis Mitbegründer und Leiter des Ensembles für Neue Musik »Cornucopia«.

Er ist Gastdirigent an der Komischen Oper Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Chefdirigent der Studentenphilharmonie Tübingen und des Freien Orchesters Berlin, Lehrbeauftragter an der Universität der Künste-Berlin und Leiter im Gesang/Musiktheater des Landesmusikrats Berlin.

Neben seiner Dirigiertätigkeit arbeitet Symeon Ioannidis als Komponist.

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Tobias Dalhof

Tobias Dalhof (*1983) ist Master of Arts und hat an der Folkwang Universität der Künste die
Fächer Dirigieren (für Chor und Orchester), Musiktheorie und Musikwissenschaften studiert.
Er leitet das überregionale Höchststufen-Projektorchester „ArtAccA“. Des Weiteren leitet er
das Orchester „Datastico“ sowie das „Akkordeon-Orchester Recklinghausen“, zwei wöchentlich probende Akkordeon-Orchester. Mit seinen Formationen hat er zahlreiche Erfolge in Wettbewerben erlangt. Er ist Inhaber der Musikverlagsgruppe Amusiko mit 6 Musikverlagen. Er unterrichtet selbst die Fächer Akkordeon, Klavier, Musiktheorie und Dirigieren. Außerdem komponiert und arrangiert er für das Akkordeon und andere Instrumente und insbesondere für Akkordeon-Orchester.
Tobias Dalhof ist ein gefragter Dozent für Orchesterworkshops und Dirigentenlehrgänge im
Deutschen Harmonika Verband und bei anderen Vereinen, Verbänden und Musikinstitutionen. 

Im LandesJugendAkkordeonOrchester NRW war er 9 Jahre als Spieler tätig und war mit dem Orchester unter anderem auf den großen Tourneen nach Brasilien und China.
 
Marianne Grenz
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Sabine Kölz

Inspiriert durch meine Mutter begann ich in meinem 11. Lebensjahr mit dem Akkordeon spielen. Seit den 1990er Jahren besuchte ich verschiedene Lehrgänge des Deutschen Harmonika-Verbandes, u. a. in Trossingen und Remscheid. Die C- und B-Qualifikation durchlief ich an der Landesmusikakademie in Heek. Im Jahr 2002 machte ich mein Hobby zum Beruf und absolvierte das Studium am Hohner-Konservatorium in Trossingen, das ich im Jahr 2006 abschloss. Seither arbeite ich als Lehrkraft für das Fach Akkordeon bei der Musikschule Trossingen, beim Akkordeon-Orchester in Beffendorf und als Mundharmonika-Lehrerin beim Orchester Hohnerklang in Trossingen. Die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen sowie das Musizieren mit Menschen im 3. Lebensabschnitt liegt mir besonders am Herzen. Ich leite mehrere Orchester und Spielgruppen und bin bei Seminaren des Deutschen Harmonika-Verbandes als Dozentin tätig. Seit Oktober 2023 bin ich dort auch Bildungsreferentin.

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Nik Bohnenberger

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N.N.

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