Bundeswettbewerb Jugend musiziert: Berlin 36 Mal Spitze (17.6.2022)

Konzert der Bundespreisträger:innen am 27. August im Roten Rathaus

Am 9. Juni ging der der 59. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Oldenburg zu Ende. Mit dabei waren 110 junge Musiker:innen aus Berlin. Sie hatten sich für ihre Teilnahme auf Bundesebene in den Regionalwettbewerben und im Landeswettbewerb qualifiziert, die nach zwei Pandemiejahren wieder live und vor Publikum stattfinden konnten.

Die Berliner Jugendlichen holten 36 1. Preise, davon elf mit der Höchstpunktzahl. Hinzu kommen 40 2. Preise und 31 3. Preise. Am 27. August wird eine Auswahl der Ausgezeichneten im Festsaal des Roten Rathauses zu erleben sein. Der Eintritt zum Konzert der Bundespreisträger:innen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erforderlich.

Zur Online-Anmeldung: https://www.survio.com/survey/d/S6X4W8M8N9M7F9L7X

„Wir freuen uns mit den Berliner Teilnehmer:innen über diesen beachtlichen Erfolg“, sagt Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, der den Wettbewerb in der Hauptstadt organisiert. „Dank gebührt auch ihren Lehrer:innen und ihren Familien, ohne die solche Erfolge nicht möglich wären. Nun freuen wir uns auf das Bundespreisträgerkonzert am 27. August. Alle Berliner:innen sind herzlich eingeladen, zuzuhören oder sich im Rahmen des Konzerts auch über die vielfältigen Teilnahmemöglichkeiten bei Jugend musiziert Berlin zu informieren.“

Weitere Informationen:
https://www.jugend-musiziert-berlin.de

Ansprechpartner:
Landesmusikrat Berlin, E-Mail:

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Jugend musiziert Berlin: 59. Landeswettbewerb endlich wieder vor Publikum (4.5.2022)

Die zweite Stufe ist geschafft: Vom 31. März bis zum 3. April stellten die Siegerinnen und Sieger der Berliner Regionalwettbewerbe ihr Können im Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin vor – nach zweijähriger Pause erstmals wieder vor Publikum. Die 22 Jurys vergaben 172 1. Preise, 84 2. Preise und 12 3. Preise. Von den erstplatzierten Musikerinnen und Musikern werden 112 zum Bundeswettbewerb weitergeleitet, der vom 2. bis 9. Juni in Oldenburg stattfinden wird. Gleichzeitig vergaben zahlreiche Sponsoren des Landeswettbewerbs Sonderpreise etwa für die Interpretation eines Werks der zeitgenössischen Musik oder für besondere Leistungen in Kategorien wie Alte Musik oder Komposition: Filmmusik. Die Spendeneinnahmen der Abschlussveranstaltung am 2. April gingen an die Ukraine-Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes.

jZahlreiche Berliner Institutionen und Betriebe vergeben im Landeswettbewerb Sonderpreise. So ging der Sonderpreis der Landesmusikakademie Berlin, dotiert mit einer professionellen Studio-Aufnahme, an das Gitarrenduo Lea und Lilli Sturm; den Sonderpreis der Carl-Bechstein-Stiftung, je 500 Euro, gewannen die Duos Rahel Dumler (Querflöte)/Sofia Hovhanissyan (Klavier) und Elias Gallant (Horn)/Georg Malerius (Klavier). An den Cellisten Francisco Joui Karr ging der Sonderpreis von rbbKultur, der einen Produktionstag für eine Studioaufnahme und die Einladung in die Sendung „Talente und Karrieren“ umfasst. Alle Preisträgerinnen und Preisträger der Sonderpreise des 59. Landeswettbewerbs Jugend musiziert Berlin finden Sie unter diesem Link.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landeswettbewerbs konnten im 59. Wettbewerb Workshop-Angebote des von Jeunesses Musicales entwickelten Formats „ETHNO“ wahrnehmen. Am Nachmittag des 3. April führten Hannah von Hübbenet und Leonard Petersen mit Moderatorin Georgia Haubrok eine angeregte Diskussion über den Berufsalltag des Komponierens von Filmmusik; die Kategorie Komposition: Filmmusik war in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschrieben. Die Gäste berichteten von ihrem Alltag als Komponistin bzw. Komponist, von ihren Arbeitsweisen und dem kreativen Prozess des Filmmusikschreibens. So sei es etwa nicht ungewöhnlich, zu mehreren gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. In der Filmmusikbranche, so wurde auch deutlich, sind Frauen weiterhin stark unterrepräsentiert und die Genres noch geschlechterspezifisch aufgeteilt; es sei aber viel in Bewegung, Chancen zur Veränderung gebe es. Viele Fragen richtete das Publikum an die Gäste, unter anderem zur möglichen eigenen Zukunft in der Filmmusik, zum Studium und zu Trends, die sich für die kommenden Jahre abzeichnen. Eine Audio-Aufnahme der Diskussion können Interessierte hier nachhören.

Kulturfördergesetz Berlin – alle wollen es, nur wann? (14.04.2022)

Bei einer Diskussionsrunde am 12. April 2022 vereinbarten die kulturpolitischen Spitzen der Koalitionsparteien von Rot-Grün-Rot mit der Berliner Kulturszene den gemeinsamen Weg hin zu einem Kulturfördergesetz für Berlin. Übergreifender Konsens bestand beim Ziel, Kunst und Kultur in Berlin mithilfe eine solchen Gesetzesverfahrens verbindlich abzusichern. Beim Zeithorizont dagegen herrschte keine Einigkeit. Während aus der Koalition um Geduld geworben wurde, betonte die Initiative die Dringlichkeit ihres Anliegens. Die Gespräche sollen nun fortge­setzt und ein gemeinsamer Fahrplan noch im Jahr 2022 fest vereinbart werden.

Die Berliner Initiative Kulturfördergesetz hatte zu einer zweistündigen öffentlichen Online-Diskussionsrunde zur Zukunft der Kultur in Berlin eingeladen. Die kulturpolitischen Sprecherinnen der Berliner Koalitionsparteien waren vertreten, von Bündnis 90 / Die Grünen Daniela Billig, von der SPD Melanie Kühnemann-Grunow und von Die Linke Dr. Manuela Schmidt. Die Initiative, in der sich über 60 Kunst- und Kulturverbände, -vereine, -organisa­tio­nen und -gewerkschaften zusammengeschlossen haben, wurde vertreten von Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrates Berlin, Janina Benduski vom LAFT Landesverband freie darstellende Künste Berlin und Oliver Möst vom Netzwerk freier Projekträume und –initiativen. Moderiert wurde das Gespräch von Julia Schell.

In den Eingangsstatements der Politikerinnen wurde einhellig das Anliegen der Initiative für ein Kulturförder­gesetz Berlin begrüßt. Zugleich wurde jedoch um die Geduld der Künstler*innen und der Kultur­ver­bände geworben, denn ein solches komplexes Gesetzvorhaben brauche Zeit. Die im Koalitionsvertrag vereinbar­ten Gesetzvorhaben für ein Musikschul- und Bibliotheksgesetz seien gute Vorarbeiten und damit die ersten Schritte für ein sparten­übergreifendes Kulturfördergesetz, das aber erst zur nächsten Legislaturperiode ab 2026 wirksam werden könnte. Als Gründe für diesen Zeitrahmen wurden unter anderen die Schaffung der finanziellen Voraussetzungen im Berliner Haushalt, ein notwendiger breiter Diskurs in der Kulturlandschaft gemeinsam mit Politik und Verwal­tung sowie die Evaluierung und Bestandsaufnahme der bestehenden Kunst- und Kultur­för­de­rung genannt. 

Seitens der Vertreter*innen der Initiative wurde darauf verwiesen, dass die Bereitschaft der Kultur­szene zu spartenübergreifender Zusammenarbeit in der Initiative ein Potenzial ist, dass seitens der Politik besser genutzt werden könnte. Das vorliegende Positionspapier der Initiative sei in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitet worden, und damit lägen wesentliche inhaltliche Anregungen bereits fertig vor. Zentrale Anliegen seien dabei faire Arbeitsbedingungen für alle Künstler*innen und Kulturakteur*innen, die Verankerung von Zugänglichkeit, Barrierearmut und Diversität, die Sicherung und Neugewinnung von Kulturräumen sowie transparente und verbindliche Verfahren. Die aktuellen Entwicklungen erlaubten keinerlei Verzögerung, es besteht vielmehr dringlicher Handlungsbedarf. Zudem könnte das gemeinsame Gespräch zwischen Politik, Verwaltung und Kultur über die Ziele und Inhalte eines Kulturfördergesetzes einen Entwicklungssprung für partizipative Verfahren bedeuten und damit auch spartenübergreifende Solidarität in Kunst und Kultur befördern.

Zum Zeitrahmen erklärte Oliver Möst: „Der Druck, der auf den freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern in der Stadt lastet, ist für viele gar nicht vorstellbar und ist ja der Grund für den Zusammenschluss der Initiative.“ Hella Dunger-Löper verdeutlichte: „Ein Musikschul- und Bibliotheksgesetz können nur die ersten Bestandteile eines Kulturfördergesetz sein.“ Und Janina Benduski erläuterte „die große Dringlichkeit der Verankerung der Kultur mit einem Kulturfördergesetz als Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge, das zeigten die Erfahrun­gen in der Corona Pandemie."

Abschließend wurde von allen Beteiligten der große Stellenwert von Kunst und Kultur für die Stadtgesellschaft in Berlin betont. Klar ist jedoch, dass noch viel zu tun ist, um die vielfältige Berliner Kulturlandschaft zu erhalten, (Frei-)Räume zu schaffen und die Menschen, die in der Kunst und im Kulturbereich arbeiten, besser sozial abzu­sichern. Eine breite öffentliche und politische Unterstützung für ein Kulturfördergesetz zu erreichen, ist das gemeinsame Ziel. Dafür wurde vereinbart, im 3. Quartal 2022 die nächsten Schritte zu diskutieren, um einen konkreten Fahrplan zu erarbeiten.

Weitere Informationen:
Die Diskussionsrunde ist online zu finden unter https://www.youtube.com/watch?v=CrVMc_wa4Kc.
Mehr Informationen zur Initiative finden Sie unter www.kulturfoerderngesetz.de

Ansprechpartner:
Franziska Stoff,

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Jugend musiziert: Landeswettbewerb wieder vor Publikum (4.4.2022)

59. Wettbewerb in der UdK Berlin / Bundeswettbewerb im Juni in Oldenburg

Die zweite Stufe ist geschafft: Vom 31. März bis zum 3. April stellten die Siegerinnen und Sieger der Regionalwettbewerbe ihr Können im Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin vor – nach zweijähriger Pause erstmals wieder vor Publikum. Die 22 Jurys vergaben 172 1. Preise, 84 2. Preise und 12 3. Preise. Von den erstplatzierten Musikerinnen und Musikern werden 112 zum Bundeswettbewerb weitergeleitet, der vom 2. bis 9. Juni in Oldenburg stattfinden wird. Gleichzeitig vergaben zahlreiche Sponsoren des Landeswettbewerbs Sonderpreise etwa für die Interpretation eines Werks der zeitgenössischen Musik oder für besondere Leistungen in Kategorien wie Alte Musik oder Komposition: Filmmusik. Die Spendeneinnahmen der Abschlussveranstaltung am 2. April gingen an die Ukraine-Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landeswettbewerbs konnten im 59. Wettbewerb Workshop-Angebote des von Jeunesses Musicales entwickelten Formats „ETHNO“ wahrnehmen. Am Nachmittag des 3. April führten Hannah von Hübbenet und Leonard Petersen mit Moderatorin Georgia Haubrok eine angeregte Diskussion über den Berufsalltag des Komponierens von Filmmusik; die Kategorie Komposition: Filmmusik war in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschrieben.

„Nach den Schwierigkeiten der vergangenen zwei Jahre freuen wir uns über das nach wie vor hohe Niveau der Preisträgerinnen und Preisträger“ sagt Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin. „Ihr Anspruch an das eigene Musizieren war in den Wertungsspielen des Landeswettbewerbs wieder intensiv zu erleben. Dass so viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch unsere Workshops wahrgenommen haben und die Filmmusik-Podiumsdiskussion verfolgten, ist ein deutliches Zeichen: Bei Jugend musiziert Berlin geht es nicht nur um musikalische Leistungen, sondern immer auch um Begegnung und Austausch.“

Weitere Informationen:
http://www.jugend-musiziert-berlin.de/

Ansprechpartner:
Sophia Berendt, E-Mail: , Tel.: +49 (0) 30 39 87 73 59

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Workshops und offene Proben für alle (31.3.2022)

Berliner Chortreff ist Aufbruchssignal für Berliner Chorszene

Der Berliner Chortreff ist nicht nur ein Festival für Sängerinnen und Sänger, sondern für alle Berlinerinnen und Berliner und Gäste, die Freude am Singen haben. Jeder, der das Festival besucht, ist herzlich eingeladen, an offenen Proben und vielfältigen, stimmungsvollen Workshops teilzunehmen. Der Eintritt ist frei. Die Anmeldung ist ab sofort über die Website online möglich.

Zum Zuhören wird es an zwei Tagen 56 Chorkonzerte auf vier Bühnen geben. Mitsingen kann jede und jeder bei drei offenen Proben sowie diversen Workshops. Am Samstag, dem 25. Juni 2022 um 14 Uhr entsteht ein Festivalchor: Singen ohne Noten, dafür aus voller Kehle. Lili Sommerfeld lässt durch intuitive Harmoniefindung, ein paar Handzeichen und viel Call & Response in Windeseile einen vielstimmigen Chorklang entstehen. Am gleichen Tag abends um 19 Uhr wird Justin Doyle, Chefdirigent des RIAS-Kammerchors, klassische Werke mit geübten Sängerinnen und Sängern einstudieren. Am Sonntag, dem 26. Juni 2022 um 18:30 Uhr lädt der aufstrebende Berliner Musiker Trille mit seinen Songs „Phase“, „Pro“ und „Los Angeles“ alle Menschen ein, die gerne einmal die Erfahrungen machen möchten, in einem Popchor zu singen. Weitere Workshops wie Bodypercussion, Warm-Ups, Bühnenpräsenz, Improvisationen und Alexandertechnik sind offen für alle.

Alle Besucherinnen und Besucher werden die Chance bekommen, ihre Stimme neu zu entdecken und an diesem Wochenende Teil einer großen Chorgemeinschaft werden. „Der Chortreff ist ein echtes Aufbruchssignal für die Berliner Chorszene! Und wer jetzt noch nicht im Chor singt, wird es danach sicher wollen“, prognostiziert die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper. Der Berliner Chortreff findet am 25. und 26. Juni 2022 in der Landesmusikakademie Berlin statt.

Weitere Informationen und Anmeldungen
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

Ansprechpartnerin
Verena von Bieberstein / E-Mail: / Tel.: 0157 36 70 10 42

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Berlin singt! Enormes Interesse am Berliner Chortreff (23.2.2022)

51 Chöre mit 1500 Sängerinnen und Sängern / Keine Anmeldungen für Chöre mehr möglich

Die Begeisterung der Berliner Chorsängerinnen und -sänger ist trotz Corona ungebrochen: 51 Berliner Amateurchöre mit rund 1500 Sängerinnen und Sängern werden beim im Jahr der Chöre beim Berliner Chortreff auftreten. Es wird ein Musikfestival für alle: vom Kinderchor bis zum Seniorenchor sind alle Kategorien dabei. Klassik, Pop, Jazz, Swing, Shanty und viele andere Genres werden dargeboten. Kleine Ensembles und große Chöre mit bis zu 60 Mitgliedern bilden die Vielfalt des Chorgesangs ab. 28 Chöre nehmen im Rahmen des Chortreffs auch am Landeschorwettbewerb teil. Das Interesse ist so groß, dass aus Kapazitätsgründen leider keine Anmeldungen von Chören mehr entgegengenommen werden können, die eine Jurybewertung wünschen. Einzelanmeldungen für die Workshops sind noch möglich. Ebenso sind alle Berlinerinnen und Berliner schon jetzt herzlich zum Zuhören eingeladen.

Der Berliner Chortreff findet am 25./26. Juni 2022 in der Landesmusikakademie und der benachbarten Christuskirche Oberschöneweide statt. Gesungen wird auf vier Bühnen. Auch das Außengelände wird durch Workshops, offene Proben und ein vielfältiges Rahmenprogramm von Gesang erfüllt sein. Begegnung und Austausch zwischen Sängerinnen und Sängern, Chorleiterinnen und Chorleitern und dem Publikum stehen beim Berliner Chortreff genauso im Mittelpunkt wie die zahlreichen Konzerte und Workshops.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper freut sich über die große Resonanz: „Dass sich in dieser schwierigen Probensituation so viele Chöre für den Berliner Chortreff angemeldet haben, unterstreicht das große Engagement für das Chorsingen in Berlin. Wir freuen uns, im ‚Jahr der Chöre‘ dieses Chorfestival in Berlin ausrichten zu dürfen und danken herzlich der Lotto-Stiftung für ihre Unterstützung.“

Ansprechpartnerin: Verena von Bieberstein
E-Mail:
Tel.: 0157 36 70 10 42

Weitere Informationen: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

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Das Drumset als Schlüssel zu Musikalischer Bildung (23.3.2022)

Instrument des Jahres 2022: Diversität im Mittelpunkt

Das Drumset als Schlüssel zur Musikalischen Bildung für möglichst viele: Diese Idee stand im Mittelpunkt beim Pressegespräch am 23. März zum Instrument des Jahres 2022 im Deutschen Chorzentrum.

Präsidentin Hella Dunger-Löper stellte die Aktivitäten des Landesmusikrats zum Drumset-Jahr 2022 vor. Dazu zählt eine Drumset-Landkarte, auf der Bands sowie Drumset-Spielerinnen und -Spieler Räume zum Üben und Proben finden. Die Landkarte wird vom Raumkoordinations-Team des Landesmusikrats ständig erweitert. Außerdem bietet der Landesmusikrat auf seiner Website einen zentralen Terminkalender, auf dem Neugierige Konzerte, Workshops und andere Veranstaltungen zum Instrument des Jahres finden.

Kultursenator Klaus Lederer betonte die Rolle Berlins als Band-Stadt, die ihre vielfältige Musiklandschaft aktiv fördere. Er wies auch auf die Rolle hin, die die Musikstadt Berlin bei der Integration von Flüchtlingen aus der Ukraine spielen kann.

Die Schlagzeugerinnen Philo Tsoungui und Jarita Freydank sprachen als Botschafterinnen, Prof. Udo Dahmen von der Popakademie Mannheim als Botschafter des Drumsets. Philo Tsoungui wünschte sich einen ungehinderten Zugang zur Schlagzeug-Ausbildung für einen möglichst diversen Kreis Interessierter; Jarita Freydank sprach den eigenen Weg ans Drumset und über ihr Unterrichten. Udo Dahmen wies auf den geschichtlichen Hintergrund des Drumsets und die institutionelle Ausbildung in Populärer Musik als Weg zum Musizieren als Beruf hin.

Eine besondere Rolle des Drumsets bei der Fête de la Musique 2022 kündigte Björn Döring an; für den Berlin Marathon sprach dessen Organisator John Kunkeler. Abschließend gab Jarita Freydank dem Kultursenator eine kurze Unterrichtsstunde am Drumset.

Weitere Informationen: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/instrument-des-jahres-drumset/

Ansprechpartner: Franziska Stoff,

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

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Musizieren für den Frieden – Aufruf zur musikalischen Demonstration (23.2.2022)

Der Landesmusikrat, das Präsidium des Chorverbandes Berlin sowie weitere Verbände sind bestürzt über den russischen militärischen Angriff auf die Ukraine. Wir sind davon überzeugt, dass es viele Chöre, Sängerinnen und Sänger gibt, die ihre Stimmen für den Frieden erheben werden. Vor dem Brandenburger Tor, das in den Ukrainischen Farben erstrahlt, zeigen wir Solidarität.

Wir rufen die Berliner Chöre und Ensembles, Musikerinnen und Musiker dazu auf, gemeinsam mit uns für den Frieden zu musizieren.

Ort: Brandenburger Tor
Zeit: 25.2.2022, 18 Uhr

Noten können hier heruntergeladen werden:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
E-Mail:
Tel.: 0163 1745 113

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Hoffnungsvoller Start in den 59. Wettbewerb Jugend musiziert Berlin (21.2.2022)

Regionalwettbewerbe nach zwei Jahren wieder live / Landeswettbewerb beginnt 31. März

Mehr als 500 Kinder und Jugendliche haben an den vergangenen beiden Wochenenden an den Wertungsvorspielen des 59. Regionalwettbewerbs Jugend musiziert Berlin teilgenommen . In den Regionen Berlin-Nord, Berlin-Mitte und Berlin-Süd sowie im Wettbewerb POP traten sie an 15 Spielstätten vor Jury und Publikum, um ihr Können zu zeigen.

Die jungen Musikerinnen und Musiker konnten nun wieder live spielen, nachdem Landes- und Bundeswettbewerb 2020 ganz ausgefallen waren und 2021 sämtliche Wertungsspiele digital durchgeführt werden mussten. Insgesamt konnten die Juris 353 1. Preise, 77 2. Preise und 9 3. Preise vergeben. 214 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zum Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin weitergeleitet. Er wird vom 31. März bis zum 3. April in der Universität der Künste Berlin stattfinden.

Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin, freut sich: „Die rege Beteiligung der Jugendlichen zeigt, dass ihre Freude, sich musikalisch auszudrücken, auch zwei Jahre der pandemiebedingten Einschränkungen überdauert hat. Das zeigt sich nicht zuletzt in den hervorragenden Ergebnissen. In ihnen spiegelt sich der hohe Anspruch der Jugendlichen an ihr eigenes Musizieren. Unser Dank gilt Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Familien für ihre Unterstützung und aktive Begleitung. Dem Landeswettbewerb sehen wir mit großer Vorfreude entgegen!“

Berliner Besonderheiten sind die Wertungen Komposition, Komposition: Filmmusik, Interkulturelle Perkussion sowie Beats & Rhymes. Diese Wertungen werden beim Landeswettbewerb final entschieden. Bis zum Bundeswettbewerb werden die Solowertungen für Streichinstrumente, Akkordeon, Schlagzeug und Gesang (Pop) weitergeführt, dazu die Ensemblewertungen Klavier-Kammermusik, die Duowertungen Klavier und ein Blasinstrument, Vokal-, Zupf- und Harfen-Ensemble sowie Alte Musik.

Weitere Informationen: www.jugend-musiziert-berlin.de

Ansprechpartnerin: Sophia Berendt, E-Mail: ; Tel.: +49 (0) 1573 5 34 27 56

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Konzert des Landesjugendensembles Neue Musik (9.5.2018)

Musik von Einojuhani Rautavaara, Bernd Alois Zimmermann u. a.

Sein Frühjahrskonzert spielt das Landesjugendensemble Neue Musik am 13. Juni 2018 im Konzerthaus am Gen­dar­menmarkt unter der Leitung von Jobst Liebrecht und Gerhard Sche­rer. Dabei stehen vor allem Werke auf dem Programm, die in den Siebziger- bis Neun­ziger­jahren entstanden. In den Stücken spielt Veränderung eine Rolle, aber auch die Harmo­nie kommt zu ihrem Recht – und die Natur selbst kommt zu Wort. Es erklingen Eino­juhani Rautavaaras Cantus Arcticus – Konzert für Vögel und Or­ches­ter (1972), Claude Viviers Et je reverrai cette ville étrange (1981), Sofia Gubaidulinas Concor­danza (1971) und Howard Skemptons Chamber Concerto (1995). Hinzu kommt eine Im­pro­visation des mittler­weile auf über dreißig Mitglieder angewachsenen Ensembles mit dem Titel Inventionen. Den Abschluss bildet eine Hommage an den vor 100 Jahren gebo­re­nen Bernd Alois Zimmer­mann: seine Metamorphose, als eigenständige Musik zu einem Experimentalfilm komponiert 1953/54.

Das Landesjugendensemble Neue Musik wurde 2013 gegründet. Es ent­wickelt innovative Pro­gramme, die den jungen Musikerinnen und Musikern die gan­ze Bandbreite zeitgenös­si­scher Ensemblemusik erschließen und ihre aufregende Vielfalt einem ebenso jungen Publikum nahe­bringen.

13. Mai 2018, 20 Uhr, Werner-Otto-Saal, Konzerthaus am Gendarmenmarkt

Programm           
Einojuhani Rautavaara (1928­–2016): Cantus Arcticus (1972) 
Inventionen. Ensemble-Improvisation (UA, 2018)*
Claude Vivier (1948–1983): Et je reverrai cette ville étrange (1981) 
Sofia Gubaidulina (*1931): Concordanza (1971)*
Howard Skempton (*1947): Chamber Concerto (1995) 
Bernd Alois Zimmermann (1918–1970): Metamorphose (1954)*

Leitung: Jobst Liebrecht, Gerhard Scherer*

Eintritt: € 12,-, ermäßigt € 8,-

Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendensemble-neue-musik-berlin/

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Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin