Landesmusikrat: Generalversammlung beschließt musikpolitische Schwerpunkte für 2023 (29.11.2022)

Goldene Ehrennadel für Prof. Anita Rennert / Einstimmung auf das Jahr der Mandoline

Auf seiner Generalversammlung in der Berliner Landesmusikakademie am 29. November bestätigten die Mitglieder des Landesmusikrates Berlin als vorrangige musikpolitische Arbeitsfelder für das kommende Jahr das Engagement für die Schulmusik, die öffentlichen Musikschulen, die Stärkung des Bildungsauftrags im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Förderung und aktive Gestaltung der Digitalisierung des Kulturbereichs. Neu hinzu kommt das verstärkte Engagement für die instrumentale Amateurmusik.

Mit seiner Goldenen Ehrennadel ehrte der Landesmusikrat Berlin in diesem Jahr Prof. Anita Rennert, die Leiterin des Julius-Stern-Instituts an der Universität der Künste Berlin, für Ihr außerordentliches Engagement in der musikalischen Jugendförderung.

Das Klingende Museum in Berlin, das YAAM und das Farafina Afrika-Haus sowie Joachim Litty als Einzelmitglied wurden als neue Mitglieder in den Landesmusikrat aufgenommen. 

Eine spannende Debatte begleitete die Diskussion des Berliner Vorschlags zum Instrument des Jahres 2026. Die Generalversammlung beauftragte das Präsidium den Vorschlag „Synthesizer“ im Rahmen der kommenden Konferenz der Landesmusikräte im Februar 2023 zu vertreten. Auf das kommende „Jahr der Mandoline 2023“ stimmte Claudia Freier mit einem Musikbeitrag ein.

„Musik für alle bleibt auch weiterhin unser Auftrag“, so Hella Dunger-Löper nach der Generalversammlung „Besonders freuen wir uns, dass wir mit der Aufnahme der neuen Mitglieder die Diversität und die Rolle der Musikalischen Bildung weiter stärken konnten. Mit der Unterstützung unseres wachsenden Mitgliederkreises können wir auch angesichts einer herausfordernden Zukunft den eingeschlagenen musikpolitischen Weg entschlossen weitergehen.“

Weitere Informationen: www.landesmusikrat-berlin.de

Ansprechpartner: Franziska Stoff,

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

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Zusammenfassung der musikpolitischen Schwerpunkte des Landesmusikrats Berlin als PDF

Mandoline ist Instrument des Jahres 2023 (24.11.2022)

Den Platz des Instruments des Jahres nimmt ab dem 1. 1. 2023 die Mandoline ein.

Seit 2008 wird jedes Jahr ein Instrument des Jahres gekürt und zwölf Monate in den Fokus gestellt. Jedes Bundesland beruft eigene Schirmherr:innen und hat seine eigene Vorgehensweise, um das länderübergreifende Ziel zu erreichen: Neugier und Aufmerksamkeit auf die vielen Facetten der Mandoline zu lenken.

Die Mandoline – die Brückenbauerin unter den Instrumenten

Obgleich sie heute unter den Instrumenten eher einen Exotenstatus besitzt, war die Mandoline immer auch ein Instrument, das es schaffte, Brücken zu bauen – und dies aus unterschiedlichsten Perspektiven: Historisch gesehen von der Barockzeit über die Klassik, u.a. mit Kompositionen von Mozart und Beethoven, bis zur Moderne und Postmoderne. Kommt die Mandoline als Nachfolgerin der Laute auf den ersten Blick eher aus dem höfischen Bereich, so war sie doch immer ein Volksinstrument, „eine Geige der Arbeiter“, die zu den Mandolinenorchestern, den „Sinfonieorchestern des kleinen Mannes“ führten. Sie war das Instrument der Wandervogelbewegung. Die Brücke in die Musik anderer Kulturkreise lässt sich leicht über die Verwandtschaft zu anderen Lauteninstrumenten wie der Bağlama schlagen.

In Berlin wird das Jahr der Mandoline daher unter dem Motto Mandoline & global friends gefeiert. Was genau das bedeutet, wer alles beteiligt ist und welche Veranstaltungen stattfinden werden, wird im Rahmen der Berliner Pressekonferenz am 2. Februar 2023 in Anwesenheit des Schirmherren Avi Avital bekanntgegeben.

Instrument des Jahres 2023: Mandoline
Pressekonferenz zur Eröffnung des Mandolinenjahres
1. 2. 2023, 11 Uhr, Musikinstrumenten-Museum am Kulturforum

Ansprechpartner:
Franziska Stoff, E-Mail:

Nähere Informationen zu den weiteren teilnehmenden Ländern erhalten Sie von den zuständigen Landesmusikräten. 

Baden-Württemberg
Schirmherr: Dr. Alexander Becker MdL
www.lmr-bw.de

Bayern
www.bayerischer-musikrat.de

Berlin
Schirmherr: Avi Avital
Pressekonferenz: 1. 2. 2023, 11 Uhr; im Musikinstrumentenmuseum am Kulturforum
www.landesmusikrat-berlin.de

Brandenburg
www.landesmusikrat-brandenburg.de

Bremen
www.landesmusikrat-bremen.de

Hamburg
www.lmr-hh.de

Hessen
Schirmherrin: Ariane Lorch
www.landesmusikrat-hessen.de

Niedersachsen
www.lmr-nds.de

Nordrhein-Westfalen
Schirmherrin: Prof. Caterina Lichtenberg
www.lmr-nrw.de

Rheinland-Pfalz
Schirmherrin: Jeannette Mozos del Campo
www.lmr-rp.de

Saarland
Schirmherr: Juan Carlos Muñoz
www.lmr-saar.de

Sachsen
Schirmherrin: Barbara Klepsch
Eröffnungskonzert mit Staffelübergabe
am 20. 1. 2023 in Zwickau
www.saechsischer-musikrat.de

Schleswig-Holstein
Schirmherr: Avi Avital
Pressekonferenz: 10. 1. 2023, 16 Uhr im Plenarsaal im Landtag Kiel
www.instrument-des-jahres.de

Thüringen
Schirmherr: Christian Laier
www.lmrthueringen.de

Weitere Informationen:
www.landesmusikrat-berlin.de


Der Landesmusikrat Berlin e. V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.
Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

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Musiklehrer:in werden! (13.11.2022)

Abschlusskonzert junger Ensembleleiter:innen im UdK-Konzertsaal macht Hoffnung

Das Berliner Förderprogramm für junge Ensembleleiter:innen ist gestern in seinem fünften Jahr mit einem fulminanten Abschlusskonzert im großen Konzertsaal der Universität der Künste Berlin zu Ende gegangen.

80 Teilnehmer:innen hatten 2022 in den Schwerpunkten klassisches Orchester, Big-Band, klassischer Chor sowie Popchor die Gelegenheit, von Berliner Profis die Grundzüge des Dirigierens zu erlernen und haben das Publikum im voll besetzten Saal zu Begeisterungsstürmen hingerissen.

Das Programm zur Förderung junger Ensembleleiter:innen hat das Ziel, musikbegeisterten Jugendlichen bereits früh einen Zugang zur musikalischen Anleitung von Gruppen zu ermöglichen und so auch eine der wichtigsten Grundlagen für das musikalische Lehramt an Schulen zu legen. Teilnahmeberechtigt sind Berliner Schüler:innen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren. Sie werden von Berliner Schulen und Musikschulen delegiert.

Das vom Landesmusikrat Berlin und Bundesverband Musikunterricht initiierte Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Vladimir Jurowski, dem Chefdirigenten und künstlerischen Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Es wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert und findet einmal jährlich statt.

Vladimir Jurowski: „Sich vor eine Gruppe zu stellen und sie zum gemeinsamen Musizieren anzuleiten, ist für jeden jungen Menschen eine unschätzbare Erfahrung, auch wenn sie oder er später etwas völlig anders aus sich macht. Ich freue mich, dass der Landesmusikrat das Projekt zur Förderung junger Ensembleleiter:innen ins Leben gerufen hat und auf diese Weise vielen Berliner Schüler:innen eine besondere Chance gibt.“

Senatorin für Bildung, Jugend und Familie Astrid-Sabine Busse: „Musik ist so bunt und vielfältig wie unser Berlin, Musik macht Spaß beim Hören und Musizieren. Damit aus vielen Tönen ein schöner Klang wird, engagieren sich Schüler:innen in der Leitung von Chören, Bands und Orchestern. Die Förderung junger Ensembleleiter:innen ist auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg, für den ich allen Mitwirkenden sehr herzlich danke!“

Carl Parma, zuständiges Präsidiumsmitglied im Landesmusikrat, unmittelbar nach dem Konzert: „Ich bin immer noch ganz beglückt von dem heutigen Konzerterlebnis und hoffe sehr, dass viele der Teilnehmenden ihr Vorhaben wahr machen und sich für ein Studium der Schulmusik entscheiden. Denn alle Berliner Schüler:innen sollten die Chance erhalten, solche wunderbaren gemeinsamen musikalischen Erfahrungen zu machen.“

Die Termine für 2023 werden zeitnah hier bekanntgegeben: 
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/foerderung-junger-ensembleleiterinnen-und-ensembleleiter/

Ansprechpartnerin: 
Franziska Stoff, E-Mail: , Telefon: 0163 1745 113

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

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Jetzt mitmachen! 60 Jahre Jugend musiziert Berlin (18.10.2022)

Anmeldeschluss: 15.11.2022/15.1.2023

Jugend musiziert Berlin feiert Jubiläum! 2023 findet der bundesweit größte musikalische Nachwuchswettbewerb zum 60. Mal statt. Bis zum 15. November 2022, in einigen Kategorien auch bis zum 15. Januar 2023, können musikbegeisterte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sich anmelden. Klavier solo, Akkordeon-Kammermusik, Filmmusik-Komposition, „Jugend forscht: Musik“ und vieles mehr: Dieser Wettbewerb wird so bunt und vielfältig, wie es sich für ein Jubiläum gehört (Übersicht zu den Anmeldefristen siehe Seite 2).

Die erste Wettbewerbsstufe, die Regionalwettbewerbe, findet im Februar statt. In allen Regionen sind Angehörige und Freund:innen, aber auch alle anderen Interessierten herzlich eingeladen, die kleinen Konzerte aus dem Zuschauerraum zu verfolgen, „ihre“ jungen Musiker:innen anzufeuern und zu unterstützen. Eine fachkundige Jury hört bei allen Vor­spielen genau hin und gibt im Anschluss im Beratungsgespräch Ratschläge für die weitere musikalische Entwicklung.

Wer bei den Regionalwettbewerben einen 1. Preis mit Weiterleitung erreicht, darf Ende März am Berliner Landes­wettbewerb teilnehmen. Von hier aus erfolgt dann bei entsprechenden Leistungen die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb, der Ende Mai in Zwickau beginnt.

An den Wettbewerben Jugend musiziert Berlin können Schüler:innen teilnehmen, Auszubildende, junge Berufstätige und Studierende, die nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen. Alle Wettbewerbe werden mit einer feierlichen Urkundenverleihung sowie Preisträgerkonzerten abgeschlossen.

Nach dem Wettbewerb haben Preisträger:innen die Möglichkeit, sich im Rahmen der Anschlussförderungen für die Berliner Landesjugendensembles zu bewerben oder Einladungen für repräsentative Auftritte anzunehmen.

Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin: „Der erfolgreiche Wettbewerb 2022 hat gezeigt, dass auch die schwierige Pandemiezeit die jungen Berliner Musiker:innen nicht entmutigen konnte. Sie wollen musizieren, sie wollen sich mit Gleichaltrigen austauschen und messen. Wir freuen uns gerade jetzt besonders auf das Jubiläumsjahr, in dem Jugend musiziert Berlin mit viel Tradition und zugleich am Puls der Zeit stattfindet und laden alle musikbegeisterten Berliner:innen herzlich ein, mit uns zu feiern.“

Mehr Informationen zu Kategorien, Anmeldung und Terminen: www.jugend-musiziert-berlin.de.

Ansprechpartnerin: Verena von Bieberstein,  
E-Mail: ; Tel.: +49 (0) 1573 5 34 27 56

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Jugend musiziert, 60. Wettbewerb 2023
Anmeldeschluss: 15. November 2022
Ausnahmen sind gelb markiert

Solowertung:

  • Klavier – Anmeldeschluss: 15.11.2022
  • Harfe – Anmeldeschluss: 15.11.2022
  • Gesang – Anmeldeschluss: 15.11.2022
  • Drum-Set (Pop) – Anmeldeschluss: 15.11.2022
  • Gitarre (Pop) – Anmeldeschluss: 15.11.2022

Ensemblebewertung:

  • Kammermusik für Streichinstrumente – Anmeldeschluss: 15.11.2022
  • Kammermusik für Blasinstrumente – Anmeldeschluss: 15.11.2022
  • Kammermusik für gemischte Ensembles – Anmeldeschluss: 15.11.2022
  • Akkordeon-Kammermusik – Anmeldeschluss: 15.11.2022
  • Besondere Besetzungen: Neue Musik – Anmeldeschluss: 15.11.2022
  • JUMU OPEN – Anmeldeschluss: 15.11.2022

Zusätzliche Kategorien (nur in Berlin):

  • Komposition Anmeldeschluss: 15.11.2022
  • Komposition: Filmmusik  Anmeldeschluss: 15.11.2022
  • Komposition: Mandoline („Instrument des Jahres 2023“) – Anmeldeschluss: 15.11.2022
  • POP: Beats & Rhymes – Anmeldeschluss: 15.1.2023
  • POP: Singer/Songwriter – Anmeldeschluss: 15.1.2023
  • POP: Bands – Anmeldeschluss: 15.1.2023
  • Jugend forscht: Musik – Anmeldeschluss: 15.1.2023
  • Interkulturelle Perkussion in Berlin –Anmeldeschluss: 15.1.2023

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Landesjugendorchester bringt Klimawandel auf die Konzertbühne (5.10.2022)​

Zusammenarbeit mit Soundstudio kling klang klong in Data-Storytelling-Projekt

Unter dem Titel „Listening to Climate Change“ startet in der kommenden Woche die bisher ungewöhnlichste Arbeitsphase des Berliner Landesjugendorchesters. Die jungen Musiker:innen machen das Miteinander von Mensch und Natur und die bedrohliche Entwicklung des Klimas musikalisch hörbar. Gemeinsam mit dem Soundstudio kling klang klong erproben sie neue Formen des Komponierens und des Musizierens.

Rebel, Haydn und Dvořák, Honegger und Moritz Eggert: Das Programm ist eine Reise durch Kompositionen der letzten 300 Jahre, die den menschlichen Blick auf Natur und Schöpfung widerspiegeln. Ergänzt werden sie um Kompositionen des Soundstudios kling klang klong, die diesen Blick aus heutiger Sicht erneuern. Unter Nutzung von historischen Wetterdaten und Computerverfahren wird der Klimawandel zur Partitur.

Das Projekt Listening to Climate Change wird entwickelt im Rahmen von „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes.

Listening to Climate Change
Landesjugendorchester Berlin, Dirigent: Lancelot Fuhry; Soundstudio kling klang klong
1. November 2022, 20 Uhr, Konzerthaus Berlin, Großer Saal

Weitere Informationen: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendorchester-berlin/

Ansprechpartner: Henriette Runge,

Berlin feiert Bundespreisträger:innen im Roten Rathaus (28.8.2022)

Preisträgerkonzert Jugend musiziert / Bürgermeisterin Giffey gratuliert

Bis zum letzten Platz gefüllt war der Festsaal im Roten Rathaus am Sonnabendnachmittag. Das Publikum bejubelte 21 junge Musiker:innen, die sich beim 59. Bundeswettbewerb Jugend musiziert Preise erspielt hatten. Die Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren trugen Lieblingsstücke aus ihren Wettbewerbsprogrammen vor. Dabei reichte die stilistische Bandbreite von Klassik bis Pop. Zu Beginn hatte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey die jungen Musiker:innen im Roten Rathaus begrüßt und sie zu ihren Leistungen beglückwünscht.

„Auch dieser Wettbewerbsjahrgang zeigt deutlich, dass Musik in Berlin in vielen Familien eine verbindende und wichtige Rolle spielt und dabei so hervorragende Leistungen ermöglicht werden, erst recht vor dem Hintergrund der Einschränkungen durch die Pandemie-Jahre“, sagt Markus Wenz, Landesvorsitzender von Jugend musiziert Berlin.

Der Wettbewerb Jugend musiziert findet jedes Jahr statt. Die jugendlichen Teilnehmer:innen können sich dabei über Regional- und Landeswettbewerbe bis zum Bundeswettbewerb qualifizieren. 110 Berliner Jugendlichen gelang das im Wettbewerb 2022, 36 von ihnen wurden auf Bundesebene mit 1. Preisen ausgezeichnet. 2023 wird der Wettbewerb zum 60. Mal stattfinden.

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Test-Dilemma wirkt sich verheerend auf Amateurmusikszene aus (6.7.2022)

Mit Ende der kostenfreien Corona-Bürgertests ist die Amateurmusik vor ein Dilemma gestellt: Mithilfe der Testungen als Bestandteil eines funktionierenden Hygienekonzepts konnte in der Amateurmusik seit Herbst 2021 gut und weitgehend ansteckungsfrei gearbeitet werden. Die Testungen wurden allgemein akzeptiert und gaben besonders den etwas besorgteren Musiker:innen ein hohes Maß an Sicherheit.

Da jetzt die Tests kostenpflichtig werden, ist zu befürchten, dass flächendeckende Testungen vor allen Proben bzw. Konzerten nicht von allen Mitspieler:innen der Ensembles akzeptiert werden. Auf der anderen Seite ist zu befürchten, dass besorgtere Musiker:innen ohne die Testungen ihre musikalischen Aktivitäten ruhen lassen werden.

Der Landesmusikrat Berlin fordert daher die Wiedereinführung und Weiterfinanzierung der Bürgertests.

 Weitere Informationen:
www.landesmusikrat-berlin.de

Ansprechpartner:
Franziska Stoff, E-Mail:

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Schulmusik-Desaster (28.6.2022)

Landesmusikrat Berlin warnt vor Projektitis und begrüßt Runden Tisch

Mit großer Sorge hat der Landesmusikrat Berlin die jüngsten Vorschläge zur Behebung des Mangels an Schullehr­kräften zur Kenntnis genommen, so z.B. den Ersatz von Mangelfächern durch unbenotete Projekte.

In einer Bertelsmann-Studie „Musikunterricht in der Grundschule. Aktuelle Situation und Perspektive“ wurde bereits 2020 der eklatante Fachkräftemangel im Musikunterricht als Kernproblem identifiziert und vor einer Deprofes­sio­nali­sierung gewarnt. Schon zu dieser Zeit waren in Berlin mehr als 50 % aller neu eingestellten Lehrkräfte Quer- oder Seiteneinsteiger.

Kinder und Jugendliche haben laut Bildungsauftrag und den Rahmenrichtlinien allgemeinbildender Schulen ein Anrecht auf eine musikalische Allgemeinbildung. Nur qualifizierter Musikunterricht garantiert Bildungs- und Teilhabegerech­­tigkeit.

Weil von Künstlern angeleitete Projekte oft eine große Außenwirkung hervorrufen, entsteht der Eindruck, es sei um die musikalische Bildung der Schulkinder gut bestellt. Das entspricht aber nur dann den Tatsachen, wenn Projekte den Regel­unterricht ergänzen, ihn aber nicht ersetzen. Kontinuierlicher Musikunterricht kann nicht durch punktuelle Maßnah­men ersetzt werden. So wie auch der Mathematikunterricht nicht durch ein gelegentliches Projekt ersetzt werden kann.

In Bundesländern, wo als Maßnahme zur Mangelbeseitigung Kontingentstundentafeln und Fächerverbünde implemen­tiert worden sind, wurde damit auch die Verbindlichkeit musikalischer Bildung für alle Schülerinnen und Schüler aufge­hoben oder von den jeweils vorhandenen personellen Ressourcen abhängig gemacht. Das hat die Stellung des Fachs Musik beschädigt und der Qualität des Unterrichts Abbruch getan.

Der Landesmusikrat Berlin begrüßt als Dachverband der Musikinstitutionen und Verbände ausdrücklich die Einberufung eines Runden Tisches zum Lehrkräftemangel und schlägt u.a. vor:

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

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Berlin singt! Endorphine pur – 2500 Gäste beim Berliner Chortreff (27.6.2022)

Zehn Chöre zum Deutschen Chorwettbewerb delegiert

Beim Berliner Chortreff fanden mehr als 50 Chorkonzerte, drei offene Proben und zahlreiche Workshops statt. Die Freude am Singen war überall greifbar. Es war der größte Chortreff, der bislang in Berlin stattgefunden hat. Mehr als 2500 Gäste haben die große Vielfalt der Chormusik erlebt, bei offenen Proben selbst mitgesungen und die eigene Stimme neu entdeckt. 29 Chöre haben im Rahmen des Chortreffs am Landeschorwettbewerb teilgenommen. Vier hochkarätig besetzte Jurys haben die Chöre gehört, bewertet und beraten. Folgende zehn Chöre haben sich aufgrund ihrer hervorragenden Qualität und der überzeugenden Interpretation der Werke für den Deutschen Chorwettbewerb qualifiziert, der 2023 in Hannover stattfindet:

der Mädchenchor Konzertchor des Mädchenchors der Singakademie zu Berlin,
der Kinderchor Vorchor des Mädchenchors der Singakademie zu Berlin,
der Frauenchor Berliner Mädchenchor Vokalconsort,
der Männerchor Neuer Männerchor Berlin,
der Popchor zimmmt,
der Popchor Landesjugendchor Berlin,
das Vokalensemble Gretchens Antwort,
der gemischte Kammerchor Neuer Kammerchor Berlin,
der große gemischte Chor Junges Ensemble Berlin
und der Hochschulchor Frauenchor der Künste.

Das Landespreisträgerkonzert der Berliner Chöre findet am 25. September 2022 um 19 Uhr im Haus des Rundfunks statt und wird live im Rundfunk übertragen. Tickets für das Konzert können hier erworben werden: https://landesmusikrat-berlin.ticketmachine.de/de

Ein Sänger schwärmt: „Singen ist einfach Glück pur. Es inspiriert. Es erleichtert die Seele.“ Eine Besucherin fordert: „Das müsste es jedes Jahr geben! Ich habe so viel Freude gehabt.“ Die Juryvorsitzende Prof. Klaus-Jürgen Etzold ist überwältigt von diesen beiden Tagen, die er bundesweit in solcher Größe und Vielfalt noch nicht erlebt hat. Er motiviert jeden und jede: „Singt weiter! Haltet das Chorsingen lebendig!“.

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin und Veranstalterin des Berliner Chortreffs, freut sich: „Die Berliner Chorszene ist ein großer Schatz für Berlin, denn sie stiftet Gemeinschaft. Singen verbindet und baut Brücken. Vor allem danke ich der LOTTO-Stiftung, die diesen Chortreff überhaupt erst ermöglicht hat.“ – „Der Berliner Chortreff ist ein starkes Signal der Zuversicht und ein Zeichen des Aufbruchs für die Berliner Chorszene nach einer schwierigen Zeit während der Pandemie“, so Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin und Schirmherrin des Berliner Chortreffs.

Der Berliner Chortreff fand am 25. und 26. Juni 2022 unter dem Motto „Berlin singt!“ in der Landesmusikakademie Berlin und der benachbarten Christuskirche Oberschöneweide statt. Mehr als 1600 Berliner Sängerinnen und Sänger in 55 Chören hatten sich für die Chorbegegnung angemeldet.

Der Berliner Chortreff wird gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin und ist ein Projekt des Landesmusikrats Berlin e.V.

Weitere Informationen und Anmeldungen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

Ansprechpartnerin:
Verena von Bieberstein / E-Mail: / mobil: 0157 36 70 10 42

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Berlin singt! Chortreff am 25./26. Juni in der Landesmusikakademie (16.6.2022)

1600 Berliner Sänger:innen aus 55 Chören singen auf vier Bühne

„Der Berliner Chortreff ist ein starkes Signal der Zuversicht und ein Zeichen des Aufbruchs für die Berliner Chorszene nach einer schwierigen Zeit während der Pandemie“, so Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin und Schirmherrin des Berliner Chortreffs. „Die vielen wunderbaren Chöre unserer Stadt tragen viel zu Berlins Ruf als Musikmetropole bei. Ich wünsche den Sänger:innen sowie den Besucher:innen wunderbare Konzerte und Musik, die im Herzen berührt.“

Der Berliner Chortreff findet unter dem Motto „Berlin singt!“ am 25. und 26. Juni 2022 in der Landesmusikakademie Berlin und der benachbarten Christuskirche Oberschöneweide statt. Mehr als 1600 Berliner Sänger:innen aus 55 Chören werden auf vier Bühnen singen. Bei drei offenen Proben und unterschiedlichen Workshops sind auch Besucher:innen herzlich eingeladen, mitzumachen und mitzusingen. Ein kreativ-musikalisches Familienprogramm hält Angebote für Kinder bereit. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Die Chöre singen Stücke aus Klassik, Pop und Jazz, Volkslieder, Gospel und vieles mehr. Alle Generationen sind dabei: Neben den klassischen Kammer- und Popchören sind auch Kinder-, Schul- und Jugend- sowie Senior:innenchöre vertreten. Von den 55 Chören haben sich 30 Chöre zum Landeschorwettbewerb angemeldet, der von vier hochkarätigen Jurys begleitet wird. Die offenen Proben werden geleitet von Justin Doyle (Samstag, 19 Uhr), Lili Sommerfeld (Samstag, 14 Uhr) und Trille (Sonntag, 17:30 Uhr). Workshops wie Bodypercussion, Bühnenpräsenz, Improvisation etc. laden zur Weiterbildung und Inspiration ein. Alle können teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper freut sich, dass der Chortreff endlich wieder stattfinden kann: „Der Chortreff ist ein echtes Aufbruchssignal! Begeisterung und Vorfreude der Chöre sind schon jetzt überall spürbar!“

Der Berliner Chortreff wird gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin und ist ein Projekt des Landesmusikrats Berlin e.V.

Weitere Informationen und Anmeldungen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

Ansprechpartnerin:
Verena von Bieberstein / E-Mail: / Mobil: 0157 36 70 10 42

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Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin