Wettbewerb – Begegnung – Dialog (05.03.2018)

Startschuss für den 55. Berliner Landeswettbewerb „Jugend musiziert“

Rund 250 jugendliche Musikerinnen und Musiker kommen zwischen dem 8. und 11. März 2018 beim Berliner Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ zusammen, um sich mit Gleichaltrigen zu messen, Feedback von den Fachjurys zu bekommen und sich vielleicht  eine Fahrkarte zum Bundeswettbewerb in Lübeck zu erspielen. Dort treffen sich Mitte Mai die ersten Preisträger aus allen Bundesländern zur dritten und letzten Runde des renommierten bundesweiten Wettbewerbs.

Ausgeschrieben sind in diesem Jahr die Solowertungen Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Musical, Orgel sowie die Ensemblekategorien Klavier vierhändig, Duo Klavier und ein Streichinstrument, Duo Kunstlied und Besondere Ensembles. Der Landesmusikrat hat zudem speziell in Berlin die Kategorien Interkulturelle Perkussion, Komposition und Band (Rock und Pop) ausgeschrieben. Die Kategorie „Band (Rock und Pop)“ findet in diesem Jahr auf Landesebene zum zweiten Mal gemeinsam mit Brandenburg statt, Austragungsort ist das Waschhaus in Potsdam.

„Die erfreulich hohe Beteiligung in den Solokategorien ist ein Hinweis, dass sich trotz gestiegener zeitlicher Belastungen durch schulische Aufgabenstellungen viele Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeitgestaltung nicht von ihrer Lust an der Musik abhalten lassen", sagt Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin. „Das gemeinsame Musizieren als starkes Moment der Beschäftigung mit Musik zeigt sich in diesem Jahr zudem eindrucksvoll daran, dass den TeilnehmerInnen der Solokategorien annähernd gleich viele TeilnehmerInnen der Ensemblewertungen gegenüberstehen.“

Die Wertungsspiele sind öffentlich und finden in der Universität der Künste Berlin und im Kulturhaus Karlshorst statt. Besonders spannend wird es bei der festlichen Abschlussveranstaltung am Sonntag, 11. März, 17.00 Uhr im Konzertsaal Hardenbergstraße: Dort erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbes ihre Ergebnisse und erhalten ihre Urkunden. Die Überreichung der Urkunden übernehmen traditionell Vertreter von politischen und kulturellen Institutionen in Berlin. Vergeben werden darüber hinaus zahlreiche Sonderpreise.

Der Eintritt zu allen Wettbewerbsveranstaltungen ist frei.

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Eröffnung des Cello-Jahres am 18.1.2018 (04.01.2018)

Kultursenator Klaus Lederer erhält Unterricht von den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker

Das Instrument des Jahres 2018 ist das Cello. Hierauf einigten sich Landesmusikräte aus 9 beteiligten Bundesländern. In Berlin haben die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker die Schirmherrschaft übernommen.

Das Cello-Jahr wird offiziell mit einer Pressekonferenz und einer öffentlichen Cello-Unterrichtsstunde für Kultursenator Klaus Lederer eingeläutet, zu der wir Sie herzlich einladen.

Anwesend sein werden Kultursenator Klaus Lederer, VertreterInnen der 12 Cellisten, die Präsidentin des Berliner Landesmusikrates Hella Dunger-Löper, die Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker Andrea Zietschmann und die Leiterin der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg Ina Finger für die öffentlichen Berliner Musikschulen.

Die Schirmherren werden ihre Ziele für das Cello-Jahr erläutern und Fragen zum Cello beantworten. Schwerpunkte des Programms und die Veranstaltungsbroschüre werden vorgestellt. Vorab kann schon verraten werden, dass die öffentlichen Berliner Musikschulen eine besondere Rolle im Cello-Jahr 2018 spielen.

Kultursenator Klaus Lederer wird bei der Konferenz als „Musikschüler“ seinen ersten Cello-Unterricht durch die 12 Cellisten erhalten.

Die Fachaufsicht für die Berliner Musikschulen liegt seit 2017 bei der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Regierungskoalition und Verwaltung haben sich zum Ziel gesetzt, in einem ersten Schritt mindestens 20% der Berliner MusikschullehrerInnen fest anzustellen.

Pressekonferenz zur Eröffnung des Cello-Jahres

18. Januar 2018, 13-14 Uhr

Philharmonie Berlin, Hermann-Wolff-Saal

Herbert-von-Karajan-Str. 1

10785 Berlin

Anmeldung und Informationen unter:

Landesmusikrat Berlin e.V.

Mail:

Tel. 030 3973 1087

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Hella Dunger-Löper neue Präsidentin des Landesmusikrates (05.12.2017)

Generalversammlung des Landesmusikrates am 4.12. im Rathaus Charlottenburg

Wahl des neuen Präsidiums

Die Generalversammlung des Berliner Landesmusikrates wählte am vergangenen Montag die Staatssekretärin a.D. Hella Dunger-Löper zur neuen Präsidentin. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Hubert Kolland an, der das Amt seit 2010 innehatte und nicht erneut kandidierte. Hella Dunger-Löper war von 2004 bis 2011 Staatssekretärin in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. 2011 bis 2016 war sie Bevollmächtigte beim Bund, Europabeauftragte des Landes Berlin und Beauftragte für das Bürgerschaftliche Engagement. Sie sagte nach der Wahl:

„Ich danke den Mitgliedern des Landesmusikrates Berlin für das entgegengebrachte Vertrauen und dem bisherigen Präsidenten Dr. Hubert Kolland für seine großartige Arbeit. Es gilt nun, die musikpolitischen Ziele konsequent weiter zu verfolgen. Ich werde mich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, die angestoßenen Prozesse voranzutreiben und die Berliner Politik unermüdlich an ihre Verantwortung für die Musikalische Bildung in der Hauptstadt zu erinnern.“

Als Vizepräsidentin bestätigten die LMR-Mitglieder Prof. Dr. Dörte Schmidt (UdK) und als Schatzmeisterin Dr. Adelheid Krause-Pichler (Tonkünstlerverband) im Amt. Die bisherigen Präsidiumsmitglieder Ina Finger (Musikschulen), Joachim Litty (Landesmusikakademie), Carl Parma (BMU), Ralf Sochaczewsky (Chorverband) und Markus Wenz (Jugend musiziert) wurden ebenfalls als Beisitzerin und Beisitzer wieder gewählt. Neues Mitglied im LMR-Präsidium ist als Beisitzer Matthias Kamps (DOV).

Ehrenpräsident, Ehrenmitglied und Verleihung der Ehrennadel

Die Verdienste des scheidenden Präsidenten Dr. Hubert Kolland würdigten die Mitglieder durch seine Wahl zum Ehrenpräsidenten. Hubert Kolland habe durch sein nie nachlassendes musikpolitisches Engagement entscheidende Akzente gesetzt, hieß es in der Laudatio. Er habe im Verein mit Präsidium und vielen Fachleuten die Masterpläne Musikalische Bildung unter Beteiligung von Fraktions-Vertreterinnen und Fraktions-Vertretern des Abgeordnetenhauses auf den Weg gebracht, die laufenden Projekte wie das Landesjugendorchester mit Auslandsreisen bereichert, das Projekt Instrument des Jahres (2013 Bağlama mit internationalem Symposium u.a.) gestärkt und neue Jugendprojekte entwickelt (Landesjugendensemble Neue Musik, Jugend forscht: Musik), die Einrichtung der LMR-Generalsekretariats-Position und die finanzielle Stärkung des LMR erreicht und hartnäckig für die Verbesserung der Lage der Musikschulen gekämpft.

Neben Hubert Kolland verabschiedete sich auch Klaus-Jürgen Weber aus Altersgründen aus dem Präsidium des LMR. Klaus-Jürgen Weber gehörte dem Gremium seit Gründung des LMR 1978 an und gab produktive Impulse in viele Richtungen, besonders in Bezug auf Jazz und die Entwicklung der Musikschulen. Die Generalversammlung ernannte Weber in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenmitglied.

Annette Indetzki, Leiterin des Amtes für Weiterbildung und Kultur Treptow-Köpenick und langjährige Vorsitzende des Musikschulbeirats erhielt die Ehrennadel des Landesmusikrates. Indetzki setzte sich seit Jahren unermüdlich für eine Verbesserung der Berliner Musikschulsituation ein und war in schwierigsten Zeiten u.a. von 2004 bis 2016 Vorsitzende des Musikschulbeirats bei der jetzigen Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

„Musikvermittlung im Spannungsfeld“ – Podiumsdiskussion

Im öffentlichen Teil der Versammlung diskutierten Expertinnen und Experten aus Politik und Gesellschaft das Thema: „Musikvermittlung im Spannungsfeld“. An der Runde nahmen neben Dr. Hubert Kolland als Diskussionsleiter Chris Berghäuser (Musikschule Béla Bartók), Senatsdirigent Thomas Duveneck (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft), Prof. Dr. Rebekka Hüttmann (UdK), Dr. Maja Lasić (MdA, SPD-Fraktion), Rainer O. Brinkmann (Staatsoper Berlin) und Dr. Jens Renger (Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach) teil.

Fazit: Musikvermittlungsprojekte Berliner Musikinstitutionen für die Schule sind wichtig. Ohne kontinuierlichen und aufbauenden Musikunterricht über die ganze Schulzeit durch qualifizierte Schulmusik-Lehrkräfte drohen sie jedoch zu verpuffen. Die derzeit vermehrte Ausbildung von Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern zu Schulmusik-Lehrkräften gefährdet die Qualität des Schulfachs Musik und des Schulmusikstudiums insgesamt.

Beschlüsse zu Berliner Musikschulen und Musik in Öffentlichen Bibliotheken

Die Generalversammlung erteilt dem neuen Präsidium mit zwei Beschlüssen Arbeitsaufträge für die neue Amtszeit: Mit dem Papier „Die Zukunft der Musik in Öffentlichen Bibliotheken“  fordert der LMR u.a. die gesetzliche Verankerung der Musikbibliotheken sowie die Stärkung des musikbibliothekarischen Fachpersonals. Die Fortsetzung des endlich richtig eingeschlagenen Weges zu mehr Festanstellungen an Musikschulen fordert das Papier „Musikschule 2025“.

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1,2 Mio. zusätzlich für Berliner Musikschulen (29.11.2017)

Regierungsfraktionen sichern die Umsetzung des Koalitionsziels zur Festanstellung von MusikschullehrerInnen ab

Wie die drei Pressesprecher der Berliner Regierungsfraktionen heute einstimmig mitteilten, hat die Koalition 1,2 Mio.€ zusätzliche, zweckgebundene Mittel für die Berliner Musikschulen bereitgestellt. Diese Mittel sollen in allen Bezirken die Umsetzung des Koalitionsziels von „mindestens 20% Festanstellungen für MusikschullehrerInnen“ absichern.

Der Landesmusikrat Berlin begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. Dr. Hubert Kolland, Präsident des Berliner Landesmusikrates, konstatiert:

„Wir freuen uns, dass die Parteien des rot-rot-grünen Senats nicht nur in ihren Wahlprogrammen die Sache der Musikschulen ernst genommen haben, sondern auch die Koalitionsvereinbarung und die Richtlinien der Regierungspolitik zielgerichtet umsetzen. Dieser Senat ist die erste Landesregierung Berlins, die die strukturelle Entwicklung der Berliner Musikschulen anpackt und damit entscheidende Grundlagen für die Musikalische Bildung der Musikstadt Berlin legt: Jetzt können erstmalig Kerne festangestellter Musikschulkollegien entstehen.“

Notwendig ist es nun, bei der Ausgestaltung der neuen Stellen, die Notwendigkeit eines pädagogischen Managements für die gesamte Musikschule ins Blickfeld zu rücken. Nur so kann der Schritt von bloßen Unterrichtsvermittlungsstellen zu wirklichen Musikschulen in Berlin tatsächlich vollzogen werden.

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Das Saxophon ist „Instrument des Jahres“ 2019

Schirmherr für Berlin ist Prof. Peter Weniger – Pressekonferenz am 10. Januar 2019 im Jazzinstitut Berlin

Die Landesmusikräte Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz, Saar, Sachsen und Schleswig-Holstein haben das Saxophon zum „Instrument des Jahres“ 2019 gekürt!

Unter dem Dach der Landesmusikräte werden die Aktivitäten zum Projekt gebündelt und so ein umfassendes Netzwerk zwischen allen geschaffen, die sich dem Saxophon verschrieben haben: Instrumen­ten­bauerinnen und Instrumentenbauer, professionelle Saxophonistinnen und Saxophonisten, aktive Amateurmusikerinnen und -musiker, Komponistinnen und Komponisten, Musikschülerin­nen und -schüler, Zuhörerinnen und Zuhörer.

Berliner Schirmherr für das Instrument des Jahres 2019 ist der Saxophonist und Komponist Peter Weniger, Profes­sor an der Universität der Künste und künstlerischer Leiter des Jazz-Instituts Berlin. Eröffnet wird das Jahr des Saxophons am 10. Januar 2018 um 12 Uhr in einer Presse­konferenz im Jazz-Institut Berlin durch Peter Weniger zusammen mit Kultursenator Dr. Klaus Lederer und Hella Dunger-Löper, Präsi­den­tin des Landesmusikrates Berlin.

Das Projekt „Instrument des Jahres“ entstand im Jahr 2008 auf Initiative des Landesmusik­rats Schleswig-Holstein; im Mittelpunkt stand die Klarinette, die Schirmherrschaft übernahm Sabine Meyer. Es folgten Trompete (2009), Kontrabass (2010), Posaune (2011), Fagott (2012), Gitarre/ Bağlama (2013), Bratsche (2014), Horn (2015), Harfe (2016), Oboe (2017) und Cello (2018).

Informationen zum Instrument des Jahres Saxophon in Berlin finden Sie ab dem 1. Januar 2019 hier:

Projektseite Instrument des Jahres

Auf der Schleswig-Holsteinischen Website www.instrument-des-jahres.de werden länderüber­greifend umfangreiche Informationen zum Instrument und zu ausgewählten Veranstaltungen zusammengestellt und laufend aktualisiert.

Pressekonferenz und Vorstellung des Veranstaltungskalenders
am 10. Januar 2019, 12 Uhr, im Jazz-Institut Berlin, Einsteinufer 43–53, 10587 Berlin

Kontakt:Landesmusikrat Berlin e. V., Lübecker Str. 23, 10559 Berlin
E-Mail: ; Tel.: (030) 39 87 60 53

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Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin