Landesjugendensemble Neue Musik Berlin zu Gast im Haus des Rundfunks (27.01.2020)

Starbesetzung mit HK Gruber in seinem populärsten Werk: „Frankenstein!!“

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin stellt sich am 6. Februar 2020 mit einem spannenden Programm erstmals im Haus des Rundfunks vor. Unter der Leitung von Jobst Liebrecht erklingen Werke der Berlinerin Sarah Nemtsov, der Australierin Liza Lim, des Amerikaners John Cage und der wohl markantesten Persönlichkeit der Neuen Musik in Österreich: HK Gruber. Gruber lässt es sich dabei nicht nehmen, in seinem Stück Frankenstein!! selbst auf der Bühne zu stehen – für alle Beteiligten und das Publikum eine voraussichtlich einzigartige Erfahrung.

Das Ensemble wird seit kurzem durch den renommierten Spezialisten für Neue Musik, Andreas Bräutigam, beraten. Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin: „Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin geht dank frischer Ideen mit neuem Schwung ins Jahr 2020. Besonders die direkte Zusammenarbeit mit Komponistinnen und Komponisten fasziniert die jungen Musikerinnen und Musiker. Wir als Landesmusikrat haben es uns zur Aufgabe gemacht, die zeitgenössischen künstlerischen Ausdrucksformen zu fördern – durch Projekte mit Jugendlichen gelingt dies am Nachhaltigsten.“

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin besteht seit 2013. Projektweise erarbeitet es zwei Mal jährlich Programme von der klassischen Moderne bis zu aktuellen Uraufführungen. 2019 hat es sein Angebot um die Workshops des Jungen Musiklabors Berlin erweitert. Zu diesen Workshops sind auch ganz unerfahrene Fans der Neuen Musik herzlich willkommen.

Donnerstag, 6. Februar 2020 | 20 Uhr | Haus des Rundfunks, Kleiner Sendesaal

Landesjugendensemble Neue Musik Berlin | Leitung: Jobst Liebrecht
Solist: HK Gruber, Chansonnier

Liza Lim (*1966): The heart’s ear
Sarah Nemtsov (*1980): … beredtes Schweigen
John Cage (1912-1992): Living Room Music
HK Gruber (*1943): Frankenstein!!

Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro
Karten-Vorverkauf auf eventbrite.de

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendensemble-neue-musik-berlin

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Anmelderekord bei Jugend musiziert Berlin: 700er-Marke geknackt (23.01.2020)

57. Wettbewerb: Zahl der angemeldeten Kinder und Jugendlichen wächst weiter

In Berlin haben sich 692 Kinder und Jugendliche für die Regionalwettbewerbe und 35 für die ausschließlich auf Landesebene durchgeführten Wertungen Komposition, Interkulturelle Perkussion und Jugend forscht: Musik angemeldet. Damit nehmen 727 Kinder und Jugendliche an den Berliner Wettbewerben 2020 teil – so viele wie nie zuvor.

„Trotz stetig steigender schulischer Anforderungen machen immer mehr junge Menschen in Berlin die Ausübung von Musik zu ihrem Hobby. Damit ziehen sie den prägenden Lernerfolg als Ergebnis langer und kontinuierlicher Beschäftigung der kurzlebigen Freizeitgestaltung vor. In Zeiten allgemeiner Verunsicherung über die Profile der Jugend ist das ein gutes Signal“, so Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin.

„Jugend musiziert“ ist ein dreistufiger, bundesweiter Wettbewerb, der allen Kindern und Jugendlichen aus dem nichtprofessionellen Musikbereich offen steht. 2020 wird er zum 57. Mal ausgetragen. Auf Berliner Regional- und Landesebene wird der Wettbewerb in der Trägerschaft des Landesmusikrats Berlin durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters. Der Bundeswettbewerb als dritte Stufe findet jedes Jahr in einer anderen Stadt Deutschlands statt, dieses Jahr in Freiburg. Die Wertungsspiele sind auf allen Wettbewerbsebenen öffentlich zugängig.

Wettbewerbsdaten Jugend musiziert Berlin 2020

Weitere Informationen zum Wettbewerb:
www.jugend-musiziert-berlin.de

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Generalversammlung des Landesmusikrats Berlin (26.11.2019)

Beschluss gegen Einsparungen beim rbb Kultur – Aufnahme neuer Mitglieder – Sonderpreis für den Fotowettbewerb „Raum für Musik“

Anlässlich seiner jährlichen Generalversammlung nahm der Berliner Landesmusikrat am gestrigen Montag Stellung zum Veränderungsprozess bei rbb Kultur. In dem gemeinsam von ver.di, initiative neue musik, IG Jazz und der Vereinigung Alte Musik eingebrachten und mit großer Mehrheit verabschiedeten Beschluss gaben die Mitglieder ihrem Dachverband einen klaren Auftrag:
„Der LMR Berlin engagiert sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten gegen die geplanten Kürzungen bei rbb Kultur-Radio“.
Laut Medienberichten plant der rbb ab 2021 beim Kultur-Radio Kürzungen in Höhe von 1 Million Euro, was bis zu 20 % des Gesamtetats entspricht. Es besteht dadurch u.a. die Gefahr, dass Spezialsendungen zu bestimm­ten Musikgenres entfallen. rbb Kultur hat als öffentlich-rechtlicher Rundfunk den verfassungs­gemäßen Pro­grammauftrag, die Vielfalt des kulturellen Lebens abzubilden. Dieser Programmauftrag darf nicht in Frage gestellt werden.

Als Neumitglieder hatten sich in der Generalversammlung der Verein Handiclapped, das Türkische Konser­vatorium, der Verein Kulturleben Berlin und der Verbund der öffentlichen Bibliotheken Berlins vorgestellt. Alle Bewerber wurden mit großer Mehrheit aufgenommen.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Ich freue mich, dass wir nun noch breiter aufgestellt sind und die Vielfalt der Berliner Stadtgesellschaft noch besser abbilden. Ich heiße unsere neuen Mitglieder in unserem Dachverband herzlich willkommen.“

Schon traditionell bestimmten die Mitglieder des Landesmusikrats im Rahmen der Generalversammlung auch den Gewinner/die Gewinnerin des Mitglieder-Sonderpreises für den Fotowettbewerb „Raum für Musik“, den der Landesmusikrat in Kooperation mit dem Tagesspiegel veranstaltet. Das Ergebnis wird gemeinsam mit den Jurywertungen am 16. Dezember im Rahmen des Jour fixe „Musik und Stadt“ zum Thema „Räume für Kultur“ bekanntgegeben. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist notwendig.

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Die Geige ist Instrument des Jahres 2020 (12.12.2019)

Start in das Geigenjahr in zehn Bundesländern

In zehn Bundesländern startet im Januar 2020 das Projekt Instrument des Jahres. Die Geige ist von den beteiligten Landesmusikräten im Rahmen der Konferenz der Landesmusikräte einstimmig zum Instrument des Jahres gewählt worden. In jedem teilnehmenden Bundesland wird das Projekt durch eigene Schirmherrinnen und Schirmherren unterstützt. Jedes Bundesland hat seine eigene Vorgehensweise, um das Länderübergreifende Ziel zu erreichen: Neugier und Aufmerksamkeit für die vielen Facetten der Geige zu wecken.

Die Daten von eventuellen Pressekonferenzen und Pressegespräche lauten wie folgt, nähere länderspezifische Informationen erhalten Sie von den zuständigen Landesmusikräten: 

Baden-Württemberg
www.lmr-bw.de

Berlin
Schirmherrin: Nadine Contini (rsb)
Datum, Ort: 15.1.2020, 11 Uhr, Berlin (rbb)
www.landesmusikrat-berlin.de

Programmbroschüre herunterladen

Brandenburg
Schirmherrin: Elisabeth Glass
Datum, Ort: 9.1.2020, 15 Uhr, Frankfurt/Oder (Konzerthalle)
www.landesmusikrat-brandenburg.de

Bremen
www.landesmusikrat-bremen.de

Hamburg
www.lmr-hh.de

Hessen
www.landesmusikrat-hessen.de

Saarland
Schirmherr: Wolfgang Mertes
www.lmr-saar.de

Schleswig-Holstein
Schirmherr: Daniel Hope
Datum, Ort: 9.1.2020, 11:30 Uhr, Kiel (Landeshaus)
www.landesmusikrat-sh.de

Thüringen
www.lmrthueringen.de

Rheinland-Pfalz
Schirmherrin: Baiba Skride
Datum, Ort: wird noch bekanntgegeben
www.lmr-rp.de

Stumme Anklage der Musikschulen: „Keinen Ton für diesen Lohn!“ (20.09.2019)

Übergabe von tausenden Postkarten an die Vorsitzende des Hauptausschusses Franziska Becker

Hunderte Musikschullehrerinnen und Musikschullehrer verliehen heute zwischen 8.30 und 9.30 Uhr am Potsdamer Platz ihren Forderungen nach Honorarerhöhungen, Festanstellungen und besseren Arbeitsbedingungen Ausdruck. In einer interaktiven Lebend-Installation demonstrierten sie: „Keinen Ton für diesen Lohn“. Zu der Demonstration hatten Landesmusikrat Berlin, ver.di, Landes-Lehrervertretung der Berliner Musikschulen, Deutsche Orchestervereinigung DOV und Berliner Musikschulbündnis aufgerufen

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Aktionsbündnisses übergab die Vizepräsidentin des Berliner Landesmusikrats, Prof. Dr. Dörte Schmidt, im Anschluss an die Aktion tausende signierte Aktionspostkarten an die Vorsitzende des Hauptausschusses im Abgeordnetenhaus Franziska Becker (SPD). Der Hauptausschuss beginnt heute mit der ersten Lesung des Einzelplans 27 (Zuweisungen an die Bezirke). Aus dem Hauptausschuss anwesend waren außerdem Daniel Wesener (Bündnis 90/Die Grünen) und Hendriekje Klein (Die Linke). Die Abgeordneten Regina Kittler (die Linke) und Franziska Brychzy (die Linke) hatten die Demonstration von Anfang an begleitet.

Um die von der Kulturverwaltung vorgeschlagenen Honorarerhöhungen umzusetzen, sind mindesten 6,5 Millionen Euro zusätzlich nötig, die fehlenden Funktionsstellen für Fachgruppenleitungen und Zweigstellenleitungen kosten mindestens 3,3 Millionen Euro mehr.

Prof. Dr. Schmidt sagte bei der Übergabe: „Wir danken Ihnen, dafür, dass Sie uns hier empfangen und anhören. Wir überbringen Ihnen mit den signierten Aktionspostkarten tausende gute Argumente. Mögen Sie ihnen bei der ersten Lesung der Bezirkshaushaltspläne den nötigen Rückenwind geben, den Sie für Verbesserung der Situation an den Musikschulen brauchen“.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/aktionsseite-musikschulen/

Instrument des Jahres: September 2019 wird Saxophon-Monat (18.09.2019)

22. 9.: Sturm auf die Museen – 28. 9.: Tag des Saxophons – 29. 9.: Run auf den Berlin-Marathon

Das Instrument des Jahres 2019 wird am Sonntag, dem 22. September, beim Saxophon-Sturm auf die Museen Gedenkstätten und Museen in Berlin mit seinem Klang füllen – wann und wo, steht unter www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/instrument-des-jahres/saxophon-sturm-auf-die-museen/.

Am Sonnabend darauf, am 28. September, folgt der Höhepunkt des Berliner Saxophon-Jahres: der Tag des Saxophons im Haus des Rundfunks in der Masurenallee. Von 14 bis 21 Uhr können neugierige Musikfreundinnen und Musikfreunde jedes Alters das Saxophon von allen Seiten kennenlernen: in Probierstunden mit Saxophonlehrern, in Ausstellungen und einer Schauwerkstatt – und vor allem mit viel Musik, von Pop über Jazz bis hin zu Militärmusik und Klassik. Unter anderem dabei: das Berliner Sibelius Orchester und das Berliner JugendJazzOrchester unter Leitung des renommierten Saxophonisten Dick Oatts.
Das Programm findet sich unter www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/instrument-des-jahres/tag-des-saxophons.

Am Sonntag, dem 29. September, sind Berliner Saxophonistinnen und Saxophonisten zum Saxophon-Run auf den Berlin-Marathon aufgerufen. Sie können zu den Bands und Combos an der Strecke stoßen, um für Läuferin­nen und Läufer und das Publikum zu musizieren. Um 11 Uhr lockt bei Kilometer 41 der Saxophon-Hotspot – Ziel: 1000 Saxophone! Termine und Ansprechpartner zum Anmelden unter www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/instrument-des-jahres/saxophon-run-auf-den-berlin-marathon/.

Prof. Peter Weniger, Leiter des Jazz-Instituts Berlin und Schirmherr des Saxophon-Jahres 2019 in Berlin, sagt: „Berlin und das Saxophon, das ist eine lange Erfolgsgeschichte! Durch die geschichtliche Verbindung des Instruments mit Berlin ist der ‚Tag des Saxophons‘ im historischen Haus des Rundfunks perfekt aufgehoben. Das Saxophon ist tief in der Berliner Kultur verwurzelt, da ist es nur folgerichtig, dass es als Instrument des Jahres auch Museumsbesucher und Marathonläufer erfreut.“

Weitere Informationen:
www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/instrument-des-jahres

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„Keinen Ton für diesen Lohn!“ – Musikschul-Demo am 20. September 2019 (18.09.2019)

Installation der Berliner Musikschullehrkräfte auf dem Potsdamer Platz

Am Freitag, dem 20. 9. 2019, findet zwischen 8.30 und 9.30 Uhr auf dem Potsdamer Platz eine interaktive Lebend-Installation durch die Berliner Musikschullehrkräfte statt. Sie geht der Sitzung des Hauptausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses zum Doppelhaushalt 2020/21 voraus, in der die erste Lesung des Einzelplans 27 (Zuweisungen Bezirke) stattfindet.

Getragen wird diese Aktion wird von einem breiten Bündnis unter Federführung des Landesmusikrats Berlin e. V. mit Beteiligung der Gewerkschaft ver.di, der Landes-Lehrervertretung der Berliner Musikschulen – LBM e. V., der Deutschen Orchestervereinigung DOV und des musikschulbuendnis.berlin.

Die Forderungen des Aktionsbündnisses lauten:

Im Anschluss an die Installation werden der Vorsitzenden des Hauptausschusses Franziska Becker Tausende von Berlinerinnen und Berlinern signierte Aktionspostkarten übergeben.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/aktionsseite-musikschulen/

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Erlebte Vielfalt: Bundespreisträgerkonzert im Roten Rathaus (26.08.2019)

Junge Musikerinnen und Musiker spielten Lieblingsstücke

Vor einem begeisterten Publikum aus Jung und Alt fand am 24. August bei bestem Spätsommerwetter das Bundespreisträgerkonzert des 56. Wettbewerbs von Jugend musiziert Berlin im voll besetzten Festsaal des Roten Rathauses statt. In seiner Vielfalt der Generationen spiegelte sich im Publikum auch die Vielfalt des Programms.

Auf dem Programm standen Werke von Barock bis Modern für viele unterschiedliche Besetzungen von Blockflöten-Ensemble bis Pop-Ballade, die die Vielfalt des Wettbewerbs sowohl hinsichtlich der Instrumente als auch der vorgetragenen "Lieblingsstücke" der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten.

In ihrer Begrüßung hob Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, den Schwerpunkt des Wettbewerbsgedankens von "Jugend musiziert" hervor, der den Aspekt des "Musik für alle" beispielhaft verkörpere und somit dem Motto des Landesmusikrats für Berlin entspreche. Staatssekretärin Sigrid Klebba lobte in ihrem Grußwort das Engagement der beteiligten Lehrkräfte, Eltern und weiteren Angehörigen, selbstverständlich auch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer; ohne die über viele Monate andauernde Probenphase würden solche herausragenden Ergebnisse, wie Berlin sie im Bundesvergleich immer wieder erziele, nicht möglich sein. Diese Vorbereitungsarbeit bedürften jedoch guter Übebedingungen, und so verwies Hella Dunger-Löper auf die Raumproblematik an den Musikschulen und auf die derzeitige Postkartenaktion des Landesmusikrats.

Markus Wenz, Vorsitzender von Jugend musiziert Berlin, moderierte die Veranstaltung und vermittelte zwischen den musikalischen Beiträgen, die sich als erlebte Vielfalt zu einem großen Bogen zusammenfügten.

Am Ende genossen die Mitwirkenden ihren verdienten Applaus.

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Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“: 72 Preise für Berlin (17.06.2019)

Konzert der Berliner Preisträgerinnen und Preisträger am 24. August 2019

77 junge Wettbewerbsteilenehmerinnen und –Teilnehmer haben Berlin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Halle vertreten, der am Donnerstag vergangener Woche zu Ende gegangen ist. 72 von ihnen konnten Preise erringen. 29 erspielten sich einen 1. Preis, darunter neun mit der Höchstpunktzahl. 29 Berliner Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen einen 2. Preis, 14 einen 3. Preis zugesprochen; fünf Mal wurde die Auszeichnung „Mit sehr gutem Erfolg teilgenom­men“ verge­ben.

Berlin steht mit diesem Ergebnis im Vergleich mit anderen Bundesländern überdurchschnittlich gut da. Jeweils 37,7 Prozent der Berliner Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten 1. bzw. 2. Preise, 27,3 Prozent bzw. 33,8 Prozent sind es im Bundesdurchschnitt.

Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin und Jury-Vorsitzender im Bundeswett­bewerb, sagt: „Beim 56. Bundeswettbewerb ‚Jugend musiziert‘ in Halle haben fast 2900 junge Musikerinnen und Musiker die Händelstadt in den musika­li­schen Ausnahme­zustand versetzt. Ich bin immer wieder begeistert zu sehen, mit welcher Freude an der Musik und am gemeinsamen Musizieren, aber auch mit welchem Können unsere Berliner Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei sind.“

Berlinerinnen und Berliner, die sich selbst ein Bild vom musikalischen Spitzennachwuchs der Hauptstadt machen wollen, sind herzlich zum Bundespreisträgerkonzert im Roten Rathaus eingeladen.

Jugend musiziert Berlin
Konzert der Bundespreisträger
Samstag, 24. August 2019, 17 Uhr
Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin
Eintritt frei!

Weitere Informationen:
Pressemitteilung des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“
Jugend musiziert auf den Seiten des Landesmusikrats Berlin:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/jugend-musiziert-berlin/

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Das Berliner Landesjugendorchester spielt Wiener Komponisten (17.04.2019)

Mozart, Korngold und Mahler – Konzert am Ostermontag, 22. April, im Konzerthaus

In seiner Frühjahrsarbeitsphase hat sich das Berliner Landesjugendorchester mit Komponisten auseinandergesetzt, die von der Stadt Wien auf besondere Weise geprägt wurden. Wolfgang Amadeus Mozart, Erich Wolfgang Korngold und Gustav Mahler stehen auf dem Programm am Ostermontag, dem 22. April 2019, 20 Uhr. Dirigent ist Evan Alexis Christ, der bereits mehrmals mit dem Orchester gearbeitet hat.

Der Abend beginnt mit der Ouvertüre zu Mozarts Singspiel Die Entführung aus dem Serail von 1782, das die vermeint­lichen Gegensätze zwischen Morgen- und Abendland aufs Korn nimmt. In zwei virtuosen Konzertarien von Mozart prä­sen­tieren sich die Sopranistin Brynhildur Thorsdottir und der Tenor Michael Kim, zwei Absolventen der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.

Von Erich Wolfgang Korngold (1897–1957) erklingen Thema und Variationen op. 42. Der etablierte Komponist wurde 1938 durch den Einmarsch Hitlers in Österreich in die Emigration gezwungen und ließ sich als Filmkomponist in den USA nieder. Außerhalb dieses „Broterwerbs“ komponierte er bis Kriegsende nicht. Thema und Variationen op. 42 ent­stan­d 1953 für amerikanische Schulorchester.

Friedrich Rückert war einer der liebsten Dichter von Gustav Mahler (1860–1911). Seine Lieder nach Texten von Friedrich Rückert bilden keinen Zyklus, jedes steht für sich selbst. Im Konzert des Landesjugendorchesters Berlin trägt sie der Bariton Oliver Boyd vor, Master-Student von Christine Schäfer an der Hoch­schule für Musik „Hanns Eisler“. Mit dem einzigen von Mahler fertiggestellten Satz seiner unvoll­en­de­ten 10. Sinfonie, dem Adagio, verneigt sich das Landesjugendorchester Berlin abschließend vor dem Komponisten und der Musikstadt Wien.

Kartenvorverkauf über das Konzerthaus (www.konzerthaus.de oder Tel. 030 / 20 30 9 2101).

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendorchester-berlin

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin