Kultur nicht kaputtsparen

Berlin, 20. Juni 2023 Offener Brief an Kultursenator Joe Chialo übergeben.

Berliner Kultur nicht kaputtsparen Zahlreiche Verbände und Institutionen der Berliner Kultur haben im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses einen offenen Brief an Kultursenator Joe Chialo übergeben. Unter dem Titel „Zukunft der Kultur in Berlin – auf der Kippe?“ warnen sie vor Sparmaßnahmen und fordern die Stärkung der Kultur.

Vereinigungen, Verbände und Institutionen der Berliner Kultur, darunter auch der Landesmusikrat Berlin e.V., appellieren an den Berliner Kultursenator Joe Chialo sowie die neue Regierung, die Berliner Kulturlandschaft in ihrer Breite und Vielfalt zu erhalten:

„Die begrüßenswerten Ziele im Koalitionsvertrag sind nicht mit Sparmaßnahmen zu erreichen. Speziell die freien Projekte und Akteur*innen müssen dringend gestärkt werden. Während der Pandemie-Krise hat neben dem Bund vor allem das Land Berlin mit viel Engagement und Kapital dafür gesorgt, dass Künstler*innen, Kunst und Kultur nicht untergegangen sind. Machen Sie diesen gemeinsamen Erfolg von Politik und Kultur nicht durch Sparmaßnahmen wieder zunichte. Was kaputtgespart wird, ist kaputt. Resiliente Strukturen einer lebendigen Kulturlandschaft kosten aktuell ein wenig mehr Geld, sind aber perspektivisch unbezahlbar viel wert.“

Der gesamte Brief im Wortlaut mit allen Unterzeichnenden findet sich hier: https://www.bbk-berlin.de/news/16062023-offener-brief-zukunft-der-kultur-berlin-auf-der-kippe.

Senator Joe Chialo reagierte umgehend mit einem Gesprächsangebot. Dazu Ralf Sochaczewsky, Vizepräsident des Landesmusikrats Berlin e.V: „Wir freuen uns über die Ernsthaftigkeit und Offenheit, mit der Senator Chialo unseren Brief entgegengenommen hat und danken für das Gesprächsangebot. Für die notwendigen Mittel werden wir weiterhin gemeinsam und optimistisch kämpfen.“

 

Mit der Formulierung „resiliente Strukturen“ bezieht sich der Brief auch auf Resilienz als eines der 10 Zielsetzungen, die Senator Joe Chialo am 5. Juni 2023 im Ausschuss für Kultur, Engagement und Demokratieförderung im Rahmen der „Richtlinien der Regierungspolitik“ vorgestellt hat: Zukunftsorientiert, fair, digital, resilient, exzellent, umfassend, engagiert, interreligiös, geschichtsbewusst, kreativ. Das Wortprotokoll zum Nachlesen der Schwerpunkte liegt vor, die Vorstellung der Richtlinien der Regierungspolitik für den Bereich Kultur und Gesellschaftlicher Zusammenhalt finden sich auf Seite 3 bis 6: https://www.parlament-berlin.de/ados/19/KultEnDe/protokoll/k19-019-wp.pdf.

Die Aufzeichnung des Ausschusses kann hier eingesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=8aAHJ-2-q3c&list=PLgqUxMeOmFHwGeGhstZMYz9-6NyBfJvRa&index=11.


Der offene Brief kann weiterhin von Zusammenschlüssen, Verbänden und (größeren) Einzelinstitutionen unterzeichnet werden. Unterzeichnungen mit Nennung von Organisation/Institution und den unterzeichnenden Personen bitte an den bbk berlin, der die Meldungen koordiniert: .


Weitere Informationen:
www.landesmusikrat-berlin.de

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff, Generalsekretärin des Landesmusikrats Berlin e.V. E-Mail:

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Workshop und Konzert mit Avi Avital

Vom Virtuosen lernen

Workshop und Konzert mit Mandolinen-Star Avi Avital: Jetzt anmelden

Er ist einer der brillantesten und vielseitigsten Musiker auf seinem Instrument: Avi Avital hat die Mandoline ins Licht gerückt und spielt längst auf den bedeutendsten Podien der Welt. Im Herbst bekommen Mandolinenspieler:innen aus Berlin und Umgebung im Rahmen der Aktion „Instrument des Jahres 2023: Mandoline“ nun eine einmalige Chance: Während des Wochenendes Mandoline & global friends am 16. und 17. September 2023 wird Avi Avital in einem dreistündigen Workshop mit den Teilnehmer:innen ausgewählte Werke erarbeiten.

Anfänger und Fortgeschrittene sind willkommen. Eingeladen sind auch alle Amateur-Musiker:innen, die in Zupforchestern Mandoline, Gitarre, Kontrabass und andere Zupfinstrumente spielen. Die Noten der Stücke werden nach der Anmeldung zugesandt.

Workshop mit Avi Avital für Berliner Zupfinstrumentalist:innen
Samstag, 16. September, 11-14 Uhr
Elisabethkirche, Invalidenstr. 3, 10115
Anmeldung hier.

Ein weiteres Highlight des Wochenendes: Avi Avitals einziges Konzert im Berliner Herbst gemeinsam mit Martynas Levickis aus Litauen (Akkordeon), Haig Yazdjian aus Syrien (Oud) und Itamar Doari aus Israel (Percussion). Ein Konzert, das nicht nur von Fans der Mandoline mit großer Vorfreude erwartet wird. Die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt.

Avi Avital & global friends
Sonntag, 17. September, 18 Uhr
Elisabethkirche, Invalidenstr. 3, 10115
Kartenreservierung hier.

Weitere Informationen:
Alle Informationen zum Instrument des Jahres Mandoline & global friends sowie den laufend ergänzten Veranstaltungskalender finden Sie auf www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/instrument-des-jahres/

Ansprechpartner:
Carsten Jung
Projektleiter Mandoline & global friends
Tel.: 0157 354 137 65

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

 

 

 

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Fest der Talente – Bundespreisträgerkonzert Jugend musiziert

Konzert der Berliner Preisträger:innen des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert 2023 am 24. Juni 2023 um 17 Uhr im Roten Rathaus

 

Schon mal vier Kontrabässe auf einmal gehört? Und das mit einem Stück namens „Ta-Ta-Ta-Ta“? Oder vier Posaunen, die locker von einem Canzon aus dem 17. Jahrhundert zum Gospel-Song „O When the Saints“ wechseln? Auch im Programm: Ein Satz aus Beethovens „Sturmsonate“ und zwei Sätze aus dessen „Pathétique“, eine Bach-Toccata und zeitgenössische Kompositionen für Drum-Set.

Zu hören ist diese aufregende Mischung im Bundespreisträgerkonzert von Jugend musiziert Berlin am 24. Juni 2023 um 17 Uhr im Festsaal des Roten Rathauses. Das Konzert bildet den krönenden Abschluss des diesjährigen 60. Wettbewerbs.

Joe Chialo, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, wird ein Grußwort sprechen.

 

139 Berliner Jugendliche haben in diesem Jahr am Bundeswettbewerb Jugend musiziert im sächsischen Zwickau teilgenommen, eine große Bandbreite an Instrumenten, Ensembles und Gattungen war vertreten, darunter Akkordeon, Klavier, Gesang, Holzblasinstrumente, Streicher. Die Jugendlichen überzeugten die Jurys mit herausragenden Leistungen, solistisch und im Ensemble. Berlin errang in den Wertungen 15 erste Preise, 23 zweite Preise, 20 dritte Preise, sowie zahlreiche Sonderpreise u. a. der Deutschen Stiftung Musikleben, der Carl Bechstein Stiftung, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Bärenreiter-Verlags sowie des Gesellschaftshauses Magdeburg.

 

Der bedeutendste Wettbewerb für den musikalischen Nachwuchs feiert in diesem Jahr sein 60. Jubiläum. Was Jugend musiziert so anziehend macht, schildert die 15-jährige Berliner Pianistin Anny Siting Yang, die im Bundespreisträgerkonzert auftreten wird: „Jugend musiziert ist eine unfassbar wertvolle Chance: Wir bekommen eine Bühne und ein großartiges Publikum, erfahren die Unterstützung professioneller Musiker:innen und lernen in Workshops neue musikalische Welten kennen.“

 

Jugend musiziert Berlin trägt das Motto: „Wettbewerb-Begegnung-Dialog“. Das macht deutlich: Hier geht es nicht nur um musikalische Höchstleistungen. Der Wettbewerb ist auch ein Ort der intensiven Auseinandersetzung mit Musik, ein Forum des Austauschs und der Begegnung. Oder wie es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Video-Botschaft zur Eröffnung des Bundeswettbewerbs in Zwickau formulierte: „[Jugend musiziert] fördert, inspiriert, vernetzt junge Musikerinnen und Musiker (…) Beim gemeinsamen Musizieren lernen sie, einander zuzuhören, aufeinander zu achten und sich gegenseitig zu unterstützen. Und genau das brauchen wir in unserer Demokratie.“

 

Ca. 20.000 Jugendliche starten jedes Jahr auf Regionalebene in den Wettbewerb. 2.233 schafften es in diesem Jahr bis in den Bundeswettbewerb. Keine Frage: Bei Jugend musiziert handelt es sich um eine zivilgesellschaftliche Bewegung, die von zahlreichen ehrenamtlichen Helfer:innen, unterstützenden Familien und engagierten Musikpädagog:innen mitgetragen wird.

 

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/jugend-musiziert-berlin/

Ansprechpartnerin:
Projektleitung Jugend musiziert: Verena von Bieberstein, E-Mail: ; Mobil:+49(0)157 3534 27 56

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

 

Berliner Kultur nicht kaputtsparen

Offener Brief an Kultursenator Joe Chialo übergeben

Zahlreiche Verbände und Institutionen der Berliner Kultur haben gestern im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses einen offenen Brief an Kultursenator Joe Chialo übergeben. Unter dem Titel „Zukunft der Kultur in Berlin – auf der Kippe?“ warnen sie vor Sparmaßnahmen und fordern die Stärkung der Kultur.

 

Vereinigungen, Verbände und Institutionen der Berliner Kultur, darunter auch der Landesmusikrat Berlin e.V., appellieren an den Berliner Kultursenator Joe Chialo sowie die neue Regierung, die Berliner Kulturlandschaft in ihrer Breite und Vielfalt zu erhalten:

„Die begrüßenswerten Ziele im Koalitionsvertrag sind nicht mit Sparmaßnahmen zu erreichen. Speziell die freien Projekte und Akteur*innen müssen dringend gestärkt werden. Während der Pandemie-Krise hat neben dem Bund vor allem das Land Berlin mit viel Engagement und Kapital dafür gesorgt, dass Künstler*innen, Kunst und Kultur nicht untergegangen sind. Machen Sie diesen gemeinsamen Erfolg von Politik und Kultur nicht durch Sparmaßnahmen wieder zunichte. Was kaputtgespart wird, ist kaputt. Resiliente Strukturen einer lebendigen Kulturlandschaft kosten aktuell ein wenig mehr Geld, sind aber perspektivisch unbezahlbar viel wert.“

Der gesamte Brief im Wortlaut mit allen Unterzeichnenden findet sich hier: https://www.bbk-berlin.de/news/16062023-offener-brief-zukunft-der-kultur-berlin-auf-der-kippe.

Senator Joe Chialo reagierte umgehend mit einem Gesprächsangebot. Dazu Ralf Sochaczewsky, Vizepräsident des Landesmusikrats Berlin e.V: „Wir freuen uns über die Ernsthaftigkeit und Offenheit, mit der Senator Chialo unseren Brief entgegengenommen hat und danken für das Gesprächsangebot. Für die notwendigen Mittel werden wir weiterhin gemeinsam und optimistisch kämpfen.“

 

Mit der Formulierung „resiliente Strukturen“ bezieht sich der Brief auch auf Resilienz als eines der 10 Zielsetzungen, die Senator Joe Chialo am 5. Juni 2023 im Ausschuss für Kultur, Engagement und Demokratieförderung im Rahmen der „Richtlinien der Regierungspolitik“ vorgestellt hat: Zukunftsorientiert, fair, digital, resilient, exzellent, umfassend, engagiert, interreligiös, geschichtsbewusst, kreativ. Das Wortprotokoll zum Nachlesen der Schwerpunkte liegt vor, die Vorstellung der Richtlinien der Regierungspolitik für den Bereich Kultur und Gesellschaftlicher Zusammenhalt finden sich auf Seite 3 bis 6: https://www.parlament-berlin.de/ados/19/KultEnDe/protokoll/k19-019-wp.pdf.

Die Aufzeichung des Ausschusses kann hier eingesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=8aAHJ-2-q3c&list=PLgqUxMeOmFHwGeGhstZMYz9-6NyBfJvRa&index=11.


Der offene Brief kann weiterhin von Zusammenschlüssen, Verbänden und (größeren) Einzelinstitutionen unterzeichnet werden. Unterzeichnungen mit Nennung von Organisation/Institution und den unterzeichnenden Personen bitte an den bbk berlin, der die Meldungen koordiniert: .


Weitere Informationen:
www.landesmusikrat-berlin.de

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff, Generalsekretärin des Landesmusikrats Berlin e.V. E-Mail:

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Der Sound der Arbeiterbewegung – Die Mandoline als Instrument der Befreiung und Verständigung. Vortrag mit Live-Musik

Völker, hört die Mandoline

Der Sound der Arbeiterbewegung – Die Mandoline als Instrument der Befreiung und Verständigung. Vortrag mit Live-Musik am 26.05.2023. In Kooperation mit dem August-Bebel-Institut

Es muss in den 1920er-Jahren gewesen sein, als ein Junge namens Herbert Frahm in seiner Heimatstadt Lübeck auf den örtlichen Arbeiter-Mandolinenklub stieß. Ein halbes Jahrhundert später entstand ein Foto, das zur Ikone wurde: Willy Brandt, vormals Herbert Frahm, mit Mandoline, in sich gekehrt, eine Zigarette im Mundwinkel, ein Schnappschuss mit suggestiver Wirkung. Denn die Mandoline mag zwar klein sein, sie trägt aber ein großes politisches Erbe. Wie kein anderes Instrument ist das „Instrument des Jahres 2023“ mit der Arbeiterkulturbewegung verbunden. Ein Vortrag im August-Bebel-Institut beleuchtet nun die Bedeutung der Mandolinenorchester und ihrer Musik für die Identität und den Zusammenhalt der Arbeiterbewegung.

Die Hörbeispiele werden live gespielt und gesungen. Dafür konnten drei renommierte Musiker gewonnen werden: Tobias Thiele (Mandoline und Gesang), Stepan Gantralyan (Gesang) und Emil Georgiev (Tambur, eine bulgarische Mandoline)

Als Experte spricht Dr. Simon Nußbruch, Musikwissenschaftler und Soziologe aus Hamburg. Der gelernte Bratschist promovierte über „Musik der Bündischen Jugend nach 1945“, unterrichtet Bratsche und Violine, dirigiert und ist Stellv. Vorsitzender der Mozart Gesellschaft Hamburg.

Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Platzzahl wird um Anmeldung gebeten:
https://august-bebel-institut.de

 

Mehr zum Instrument des Jahres und allen Veranstaltungen auf www.landesmusikrat-berlin.de

 

Das August-Bebel-Institut

Das August-Bebel-Institut ist eine Einrichtung des Instituts für soziale Demokratie und erfüllt die Funktion eines Kommunalpolitischen Bildungswerks. Gegründet wurde das ABI im Jahr 1947 von vier sozialdemokratischen Zeitungsverlagen, die nach dem Ende des Nationalsozialismus und angesichts des beginnenden Kalten Krieges die Demokratie mit Hilfe Politischer Bildung fördern wollten.

Ein zentrales Ziel ist die Förderung historischen Bewusstseins, historischer Kenntnisse und Austauschs. Die Geschichte der Sozialdemokratie, der Arbeiterbewegung, anderer sozialer Bewegungen und Berlins stehen im Fokus.

Freitag, 26.05.2023, 19 Uhr in der Galerie des August-Bebel-Instituts,
Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Ansprechpartner:
Carsten Jung
Projektleiter Mandoline & global friends
Tel.: 0157 354 137 65

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de
 

Landespreisträgerkonzert Jugend musiziert am 14.05.2023 Konzerthaus Berlin Kleiner Saal

 

Klingende Freude

Am 14. Mai 2023 treten Preisträger:innen des Landeswettbewerbs Jugend musiziert Berlin
im Konzerthaus Berlin auf

Die Mischung ist so unkonventionell wie vielfältig: Ob Streichquartett oder Band, Oboentrio oder Singer-/Songwriterin, Piano Solo oder Akkordeon-Ensemble: Das Preisträger:innen-Konzert des Landeswettbewerbs Jugend musiziert Berlin  spiegelt eine große Bandbreite musikalischer Ausdrucksformen wider.

 

Sechzig Jahre nach seiner Gründung hat Jugend musiziert nichts von seiner Attraktivität für Kinder und Jugendliche verloren. In Berlin zeichnet sich der bedeutendste Wettbewerb der musikalischen Nachwuchsförderung durch eine besondere Offenheit für unterschiedliche Facetten der Musik aus, darunter Pop, Interkulturelle Perkussion und Komposition. Unter den 139 Teilnehmer:innen, die zum Bundeswettbewerb weitergeleitet werden, präsentieren nun ausgewählte Solist:innen und Ensembles Stücke aus ihrem Repertoire. Die Epochen reichen von der Frühklassik bis zur Gegenwart, zu hören sind Werke von Domenico Scarlatti, Franz Schubert, Dimitri Schostakowitsch, Leonard Bernstein bis hin zu eigenen Kompositionen der Preisträger:innen.

 

„Der Jubiläumsjahrgang 2023 ist auch ein Gradmesser für die kontinuierliche Begeisterung der Jugendlichen, sich musikalisch auszudrücken. Immer mehr Teilnehmende und darunter immer mehr Spitzenleistungen: Das zeigt, dass der 60. Wettbewerb von Jugend musiziert in Berlin seine Ziele mehr als erfüllt und die Bedeutung der Musik in der Stadtgesellschaft eindrucksvoll unterlegt“, bilanziert Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses von Jugend musiziert Berlin.

 

Jugend musiziert Berlin ist das größte Projekt des Landesmusikrats Berlin. Wir freuen uns auf das Landespreisträgerkonzert am Sonntag, den 14. Mai um 17 Uhr im Konzerthaus Berlin, Kleiner Saal und laden Sie herzlich dazu ein.

Tickets gibt es hier:

https://www.konzerthaus.de/de/programm/landespreistragerkonzert-jugend-musiziert-berlin/8841

 

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/jugend-musiziert-berlin/

 

Ansprechpartner:
Projektleitung Jugend musiziert Berlin: Verena von Bieberstein, E-Mail: ; Mobil:+49(0)157 3534 27 56

Indien in Berlin

Konzert am 12.05. 2023 „Mandoline & global friends“ – Sitar

In der Reihe „Mandoline & global friends“ trifft der Sitar-Spieler Matyas Wolter auf die Mandolinistin Annika Hinsche. Konzert am 12. 05. 2023

Kaum ein anderes Instrument wird so stark mit fernöstlicher Spiritualität verbunden wie die indische Sitar. Ihr flirrender Klang übte schon lange vor der Hippie-Bewegung eine große Anziehungskraft auch auf westliche Bands aus. Bekanntestes Hörbeispiel: der Beatles -Song „Norwegian Wood“, mit Sitar-Begleitung, gespielt von George Harrison, der zuvor bei dem großen Sitar-Meister Ravi Shankar Unterricht genommen hatte.

 

Matyas Wolter, in Deutschland aufgewachsen, erlernte das Sitar- und Surbahar-Spiel in Kalkutta. Wie es Tradition ist, lebte er fünf Jahre im Haus seines Sitar-Meister Subroto Roy Chowdhury. Nach dessen Tod 2017 setzte Matyas Wolter sein Studium bei Irfan Khan fort. Seitdem tourt er als Solist durch Indien und Europa und integriert die Sitar in sein Jazzensemble Pulsar Trio, mit dem er einige CDs aufnahm. Er ist Mitbegründer des Berlin-Raga-Tribe (BRT), der sich für authentische Aufführungen traditioneller Raga-Musik einsetzt.

 

In der vom Landesmusikrat Berlin e.V. initiierten Konzertreihe „Mandoline& global friends“ begegnet Matyas Wolter einer der renommiertesten deutschen Mandolinistinnen: Annika Hinsche. Mehr als hundert zeitgenössische Kompositionen für Mandoline wurden für die vielfach ausgezeichnete Künstlerin geschrieben. Über ein Dutzend CDs dokumentieren ihr weitgefächertes Repertoire. Annika Hinsche unterrichtet Mandoline an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und dirigiert das Mandolinen-Ensemble Chordofonia, das am 17. September 2023 im Rahmen des „Wochenendes der Mandoline“ auch in Berlin zu hören sein wird.

 

Der Dialog der beiden Ausnahme-Musiker wird durch den israelischen Perkussionisten Yatziv Caspi unterstützt. Der inzwischen in Berlin lebende Schlagzeuger und Tabla-Spieler arbeitet erfolgreich mit unterschiedlichen Ensembles zusammen.

 

Im Konzert werden Sitar und Mandoline aufeinander reagieren und sich schließlich zu einem gemeinsamen Klang verbinden. Von Offenheit und Experimentierfreude zeugen zudem drei Uraufführungen von Werken für Mandoline, die rhythmische und melodische Elemente der indischen Musik aufnehmen.

 

 

Freitag, 12.05. 2023, 19 Uhr in der Klangwerkstatt im Humboldtforum (Eingang Schlüterhof), Schlossplatz, 10178 Berlin. In Kooperation mit dem Ethnologischen Museum Berlin.

Kartenvorverkauf: https://landesmusikrat-berlin.ticketmachine.de/de?organizer_id=614

 

 

Ansprechpartner:
Carsten Jung
Projektleiter Mandoline & global friends
Tel.: 0157 354 137 65

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

China in Berlin

Konzert am 07.05.2023: In der Reihe „mandoline & global friends“ trifft Pipa-Spielerin Lucy Zhao auf den Mandolinisten Emiliano Verrino. 

Sie gehört zu den ältesten Instrumenten der Welt: Die Pipa, eine viersaitige Schalenhalslaute mit bauchigem Resonanzkörper, begleitet die Kulturen Chinas seit mehr als 2000 Jahren. Ihr Name verweist auf die Bewegung der rechten Hand, die „nach vorne“ (Pi) und „nach hinten“ (Pa) über die Saiten gleitet. Was so einfach klingt, erfordert bei virtuosem Spiel nahezu akrobatische Fähigkeiten. Meisterhaft beherrscht, entfaltet die Pipa eine große Bandbreite an Klangfarben und eine Expressivität, die auch von zeitgenössischen Komponist:innen geschätzt wird.

 

Die Begegnung zwischen dem Instrument des Jahres – der Mandoline – und der Pipa ist auch eine Begegnung zweier hochbegabter junger Musiker:innen. Initiiert vom Landesmusikrat Berlin e.V. treffen im Konzert am 7. Mai 2023 die Pipa-Solistin Lucy Zhao und der Mandolinist Emiliano Verrino aufeinander.

 

Lucy Zhao, die in Peking Pipa studierte und seit einigen Jahren in Berlin lebt, tritt in ganz Europa auf und unterrichtet ihr Instrument an der Berliner Global Music Academy. Der 1996 geborene Emiliano Verrino wuchs in Rom auf und absolvierte sein Studium u.a. an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. An der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg leitet er den Fachbereich Zupfinstrumente.

 

Lucy Zhao und Emiliano Verrino treten zum ersten Mal gemeinsam auf. Dabei kombinieren sie klassische chinesische Pipa-Kompositionen mit Mandolinen-Musik unterschiedlicher Epochen. Im Duo erzeugen die beiden Instrumente aufregende Klangwelten mit lyrischen und perkussiven Elementen.

 

Sonntag, 07.05.2023, 16 Uhr im Guttempler-Saal, Wildenbruchstraße 80, 12045 Berlin.
In Kooperation mit der Global Music Academy Berlin.

Kartenvorverkauf: https://landesmusikrat-berlin.ticketmachine.de/de?organizer_id=614

 

Ansprechpartner:
Carsten Jung
Projektleiter Mandoline & global friends
Tel.: 0157 354 137 65

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

60 Jahre Spielfreude und Brillanz

Rekordbeteiligung beim Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin Preisträgerkonzert am 14. Mai 2023 im Konzerthaus Berlin

60 Jahre Spielfreude und Brillanz

Rekordbeteiligung beim Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin. Zahlreiche Sonderpreise

Preisträgerkonzert am 14.Mai 2023 im Konzerthaus Berlin

Vor einem begeisterten Publikum ging am vergangenen Sonntag der Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin zu Ende. Sechzig Jahre nach seiner Gründung hat Jugend musiziert nichts von seiner Attraktivität für Kinder und Jugendliche verloren. Nach dem Ende der Corona-bedingten Einschränkungen war die Freude über die Rückkehr der Normalität groß, die Beteiligung überwältigend. Innerhalb von vier Wettbewerbstagen zeigten 381 Jugendliche an drei Standorten der Universität der Künste ihr herausragendes Können. Solistisch, im Ensemble und in Wettbewerbs-Kategorien, die es nur in Berlin gibt, darunter Pop, Interkulturelle Perkussion und Komposition. „Es war beglückend, zu erleben, wie die Kinder und Jugendlichen in ihren Wettbewerbsvorspielen mit Leidenschaft und Begeisterung bei der Sache waren und so hervorragende Ergebnisse erzielten“, bilanziert Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses von Jugend musiziert Berlin. 139 Teilnehmer:innen werden auf Grund ihrer Spitzenleistungen zum Bundeswettbewerb weitergeleitet. Mit Sonderpreisen fördern zudem Stifter:innen und Unternehmen die Talente der jungen Musiker:innen. So vergab die Carl Bechstein Stiftung zwei Sonderpreise im Wert von jeweils 500 Euro an junge Pianist:innen. Verliehen wurde auch der Sonderpreis rbb-Kultur sowie der Förderpreis Komposition des Julius-Stern-Instituts der Universität der Künste. Im Rahmen des Regionalwettbewerbs zeichnete die Gesobau ein Instrumentalensemble mit dem Nachbarschaftspreis von 1000 Euro aus. Im Bereich der Pop-Wertungen gab es allein für fünf Teilnehmer:innen der neuen Kategorie Singer/Songwriter Auftrittseinladungen zum Festival Sound City in Schwedt. Auch die Firmen Ableton, noisy Rooms oder studio oberkrämer unterstützen junge Preisträger:innen aus dem Bereich Pop, etwa mit Software-Lizenzen, Proberäumen oder der Produktion von Studio-Tonaufnahmen und Videos.

Jugend musiziert Berlin ist das größte Projekt des Landesmusikrats Berlin. Wir freuen uns schon jetzt auf das Landespreisträgerkonzert am Sonntag, den 14. Mai um 11 Uhr im Konzerthaus Berlin, Kleiner Saal und laden Sie herzlich dazu ein.

Tickets gibt es hier:

https://www.konzerthaus.de/de/programm/landespreistragerkonzert-jugend-musiziert-berlin/8841

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Sehnsucht nach Sinfonik

Am Ostermontag, 10. April 2023, 20 Uhr, spielt das Landesjugendorchester Berlin im Konzerthaus Berlin Brahms‘ Sinfonie Nr. 3, Hanns Eislers Orchestersuite „Niemandsland“ sowie Werke von Ravel und Ibert

Es ist das erste große Osterkonzert des Landesjugendorchesters Berlin nach fast zweijähriger, Pandemie-bedingter Pause. Mit noch mehr Spielfreude und Engagement stellen sich die jugendlichen, hochtalentierten Musiker:innen Werken von Brahms, Eisler, Ravel und Ibert. Unüberhörbar: Berlins bedeutendstes Nachwuchs-Orchester sehnt sich nach dem sinfonischen Klang, ohne Einschränkungen und mit voller Besetzung. Brahms‘ Sinfonie Nr. 3 ist das Hauptwerk des Abends, komponiert in den Sommermonaten des Jahres 1883. Brahms‘ Freund Antonín Dvorák war begeistert: „Welch herrliche Melodien sind da zu finden! Es ist lauter Liebe und das Herz geht einem dabei auf.“ Licht, Leichtigkeit und Optimismus kennzeichnen die Grundstimmung dieses Werks. Brahms kürzeste Sinfonie mag auch deshalb seine beliebteste sein.

Hanns Eislers Komposition „Niemandsland“ entstand 1931, als Musik zum gleichnamigen Film des Regisseurs Victor Trivas. Vom Genre her Filmmusik – Eisler schrieb etwa vierzig davon – handelt es sich doch um ein eigenständiges Werk, das nicht darauf angelegt war, Stimmungen zu verstärken. Hohe Streicher fehlen ganz, Bläser, darunter auch ein Saxophon, setzen aufrüttelnde Signale. Eisler wollte eine „rasche, scharfe Musik“, keine Sentimentalität, die den Ruf nach Frieden überzuckert.  „Niemandsland“ erinnert an die Verheerungen des Ersten Weltkriegs, indem es die Schicksale von fünf Männern unterschiedlicher Nationen miteinander verschränkt. Am Ende verbrüdern sie sich über die feindlichen Schützengräben hinweg: Eine schmerzhaft aktuelle Friedensvision, die Eisler in einem drängenden Marsch kondensiert.

Impressionistische Klanggewebe von Maurice Ravel und Jacques Ibert lassen die Fantasie schweifen. Ein Fest für die Bläser:innen, die hier mit strahlenden Soli glänzen können und zugleich eine Exkursion in die tiefgründige Welt des französischen Märchenerzählers Charles Perrault.

Anstelle der erkrankten Yura Yang wird Lancelot Fuhry das Konzert dirigieren.

Ansprechpartner:
Henriette Runge
E-Mail: 

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin