Wie Wörter klingen | Ein Workshop des Berliner Landesjugendensembles Neue Musik – Junges Musiklabor erkundet das Verhältnis von Sprache und Musik. (07.04.2025)

Beginn: 11. April. Jetzt anmelden

Pressemitteilung | 07.04.2025

Im Workshop „Musik und Sprache“ gehen die Teilnehmenden fundamentalen Fragen nach: Wie überschneiden sich Sprache und Musik? Wie werden geschriebenen Worte klingen? Ist meine Neue Musik eine Neue Sprache?
Erforscht werden die Wechselbeziehungen zwischen Sprache, Stimme und instrumentalem Musizieren. Im Zuge kurzer Improvisations-Sessions entstehen nach und nach kleine Kompositionen.

Mit der Autorin und Musikerin Maria Reich vom Trickster Orchestra konnte eine renommierte und erfahrene Dozentin gewonnen werden.
Vorerfahrungen im Schreiben von Texten sind nicht erforderlich, es zählt nur die Lust am Spielen (Stimme und/oder Instrument) und am Experimentieren.
Anmeldungen sind noch möglich.


Termine: 11.-23. April 2025 & 27.-29. Juni 2025 
>>Anmeldung und weitere Informationen

Ansprechpartnerin:
Viola Maria Schmitzer, Projektleitung Landesjugendensemble Neue Musik – Junges Musiklabor.
E-Mail:


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Amateurmusik boomt | Neue Studie: Immer mehr Menschen musizieren in ihrer Freizeit (10.04.2025)

Pressemitteilung | 10.04.2025

Jetzt ist es wissenschaftlich noch einmal bestätigt: 21 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 6 Jahre musizieren in ihrer Freizeit – das sind rund 16,3 Millionen Menschen und etwa 2 Millionen mehr als noch vor vier Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Deutschen Musikinformationszentrums (miz). Die Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Befragung, die vom Institut für Demoskopie (IfD) Allensbach im Auftrag des miz durchgeführt und heute im Rahmen einer Pressekonferenz des Deutschen Musikrats (DMR) vorgestellt wurde. Das Deutsche Musikinformationszentrum ist eine Einrichtung des Deutschen Musikrats.

Die Studie bietet einen differenzierten Überblick über Altersgruppen, geschlechts- und schichtspezifische Unterschiede sowie über Zugangswege, Herausforderungen und das ehrenamtliche Engagement der Musizierenden. Die meisten Freizeitmusizierenden spielen ein Musikinstrument (81 Prozent), etwa halb so viele singen (41 Prozent); rund 20 Prozent machen beides. Während das Instrumentalspiel stärker von Männern und Menschen mit höherem Einkommen ausgeübt wird, ist Singen besonders bei Frauen und in der älteren Generation verbreitet.

Der Zuwachs an Amateurmusizierenden seit 2020 ist vor allem bei Erwachsenen ab 30 Jahre sichtbar – aktuell musiziert in dieser Altersgruppe jede:r Sechste, 2020 war es noch jede:r Achte. „Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass viele Menschen nach oder auch während der Pandemie das Musizieren für sich entdeckt oder ihr musikalisches Hobby wieder aufgegriffen haben. Die Daten sprechen für einen klaren Aufwärtstrend“, erklärt Studienleiter Michael Sommer vom IfD Allensbach.

Zu den Kernresultaten der Studie zählt auch das ausgeprägte bürgerschaftliche Engagement der Amateurmusiker:innen und der hohe Anteil ehrenamtlich Tätiger im Amateurmusikbereich.

„Eine vielfältige und lebendige Amateurmusikszene ist ein wesentlicher Bestandteil kultureller Teilhabe – sie stiftet Gemeinschaft, fördert Kreativität und trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei“, sagt Stephan Schulmeistrat, Leiter des miz. „Unsere Studie zeigt auch, welchen persönlichen Wert das Musizieren für viele Menschen hat: Wohlbefinden, soziale Nähe und kreative Entfaltung sind zentrale Motive. Umso wichtiger ist es, den Zugang zu musikalischem Engagement offen, niedrigschwellig und vielfältig zu gestalten. Mit dieser Studie wollen wir die Bedeutung der Amateurmusik sichtbar machen und Impulse für ihre nachhaltige Förderung geben.“

Damit unterstützt die Studie eines der zentralen Anliegen des Landesmusikrats Berlin: Die Wertschätzung und Förderung der Amateurmusik.

Seit vielen Jahren setzt sich der Landesmusikrat Berlin mit Nachdruck für die Amateurmusik ein. So initiierte der Landesmusikrat Berlin im August 2023 das große Amateurmusik-Symposium „Thank you for the (Amateur)music“, bei dem namhafte Expert:innen aus Kultur, Sport, Gesundheitssektor und der Zivilgesellschaft die gesellschaftliche Relevanz der Amateurmusik hervorhoben.
Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin e. V. konstatierte:
„Amateurmusik wird heute immer noch nicht als wesentlicher Teil zivilgesellschaftlicher Aktivitäten betrachtet. Das müssen wir ändern. Deshalb müssen wir – die wir uns für Musik für alle engagieren – deutlich machen, dass Amateurmusik ein unverzichtbarer Teil unserer Zivilgesellschaft ist, dass er wertgeschätzt werden muss und dass er deshalb auch unterstützt und gefördert werden muss: unter anderem durch eine Gleichstellung mit dem Breitensport und durch entsprechende finanzielle und räumliche Ressourcen. Auch die frühzeitige Hinführung zur Musik durch Kita und Schule ist unverzichtbar.“
In den vergangenen beiden Jahren ist es dem Landesmusikrat Berlin mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gelungen, die Rahmenbedingungen für die Amateurmusik deutlich zu verbessern: Mit dem beim Landesmusikrat Berlin angesiedelten Projekt „Förderung der Instrumentalen Amateurmusik“ gibt es seit dem vorigen Jahr eine Anlaufstelle für Amateurmusikensembles mit der Möglichkeit finanzieller Unterstützung. Damit können etwa Berufsmusiker:innen, die mit Amateur:innen arbeiten, in beantragten Projekten angemessen honoriert werden. Auch Weiterbildungen werden im Rahmen dieses Projekts ermöglicht.
Die seit 5 Jahren bestehende „Raumkoordinationsstelle“ des Landesmusikrats versammelt in ihrer einzigartigen Raumdatenbank dringend benötigte Probe- und Aufführungsräume und akquiriert stetig weitere Räume. Eine der Hauptforderungen bleibt die unentgeltliche Nutzung kommunaler Räume in Schulen und Behörden für die Probenarbeit – wie es dem Breitensport durch das Sportfördergesetz längst ermöglicht wird.

>>Weitere Informationen


Die Pressemitteilung des Deutschen Musikrats zur miz-Studie finden Sie >>hier.

Die vollständige Studie des Deutschen Musikinformationszentrums (miz) ist abrufbar >>unter diesem Link


Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e.V.
E-Mail:


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Osterkonzert des Landesjugendorchesters Berlin am 21. April um 20 Uhr im Konzerthaus Berlin. Kooperation mit dem Projekt Musikalische Stolpersteine (27.03.2025)

Pressemitteilung | 27.03.2025

Tiefe und Emotion

In seinem Osterkonzert am 21. April im Konzerthaus Berlin, Großer Saal, widmet sich das Landesjugendorchester wieder der großen Symphonik. Mit Tschaikowskis 6. Sinfonie „Pathétique“ steht eines der ergreifendsten Werke der Spätromantik auf dem Programm. Ebenfalls noch mit spätromantischen Anklängen komponierte Bohuslav Martinů sein Rhapsody-Concerto für Viola und Orchester.
Eröffnet wird das Osterkonzert mit der Ouvertüre zum Einakter „Der zerbrochene Krug“ von Viktor Ullmann (1889 -1944). Kurz nach der Fertigstellung der Komposition wurde Ullmann ins Ghetto Theresienstadt deportiert und im Oktober 1944 in Auschwitz ermordet.
Die Aufführung entsteht in Kooperation mit unserem Projekt „Musikalische Stolpersteine“, in dem sich Schüler:innen mit Komponist:innen auseinandersetzen, die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Dirigent Lancelot Fuhry sagt: „Wir haben gerade als Deutsche eine Verpflichtung gegenüber diesen Künstlern, deren Leben im Nationalsozialismus einfach ausgelöscht wurde. Ihre Werke zu spielen und am Leben zu erhalten ist das Einzige, was wir heute tun können.“

Die musikalische Leitung des Osterkonzerts hat Lancelot Fuhry.
Die Solistin ist Henriette Brunner.

Tickets:
Frühbucherpreise bis 31. März: 20 € / 15 € (ermäßigt: 15 € / 10 €)
Ab 1. April: 25 € / 20 € (ermäßigt: 20 € / 15 €)
Tickets gibt es >> hier (Konzerthaus Berlin)


Ansprechpartnerinnen:
Viola Schmitzer und Elke Ginter-Schubert (interim, in Vertretung von Henriette Runge)
Mail:


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Update für die Renaissance (veröff. rückwirkend für 06.02.2025)

Das Jugendensemble Alte Musik (JAM) spielt am 1. März auf dem Festival SPAM (Spandau macht Alte Musik)

Pressemitteilung | 06.02.2025

Es ist der zweite große Auftritt des 2024 gegründeten Jugendensembles für Alte Musik (JAM) – und das gleich innerhalb eines bedeutenden Festivals, dem die FAZ nach seiner Premiere im Jahr 2023 „Weltniveau“ bescheinigt hatte.

Am 1. März um 16 Uhr spielt JAM beim Musikfestival „Spandau macht Alte Musik (SPAM)“ unter dem Titel „SPAM – Update 25 – Alte Musik ganz jung“. Zu erleben gibt es Musik aus der Renaissance und dem Frühbarock. Mitreißend musiziert, auch auf modernen Instrumenten, klingen die Stücke überraschend modern. Das JAM wird seit seiner Gründung von Mitgliedern der international renommierten Capella de la Torre unter der Leitung von Katharina Bäuml unterstützt. „Ich finde es sehr wichtig, dass Renaissance-Musik auch in die Ohren und Köpfe von Jugendlichen kommt. Denn diese Musik ist überhaupt nicht verstaubt, sondern sie ist ganz heutig und ganz gegenwärtig, wenn wir sie heute wieder zusammen musizieren“, sagt Katharina Bäuml.

Das gefeierte und vollständig ausverkaufte Debütkonzert im Bode-Museum in Berlin Ende Oktober vorigen Jahres bewies die Exzellenz dieses einzigartigen Nachwuchsprojekts für musikbegabte Schülerinnen und Schüler.
Weitere Informationen zu JAM finden Sie >>hier.


Konzert:

Am 01. März 2025 um 16 Uhr spielt JAM beim Musikfestival „Spandau macht Alte Musik (SPAM)“ unter dem Titel „SPAM – Update 25 – Alte Musik ganz jung“. Das Konzert ist ausverkauft. Möglicherweise gibt es noch Restkarten an der Tageskasse.

Ansprechpartner:
Markus Mokosch, Projektleitung Jugendensemble Alte Musik
E-Mail: 


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Fulminanter Start in den 62. Wettbewerb Jugend musiziert Berlin (27.02.2025)

© Budukevych

Landeswettbewerb mit der neuen Kategorie MENA (Oud, Kanun und Ney) beginnt am 2. April 2025

Pressemitteilung | 27.02.2025

511 Kinder und Jugendliche haben während der vergangenen beiden Wochenenden an den 62. Regionalwettbewerben von Jugend musiziert Berlin teilgenommen. Solo, in kleinen Ensembles, im Duo oder in anderen Formationen, in den Regionen Berlin Nord, Berlin Mitte und Berlin Süd traten sie an 14 Spielstätten vor Jury und Publikum auf. Das Instrument des Jahres, die Stimme, war mit 22 Auftritten in der Solo-Kategorie Gesang (Pop) vertreten.

303 Teilnehmer:innen wurden zum Landeswettbewerb von Jugend musiziert Berlin weitergeleitet. Er wird vom 2. bis 6. April in der Universität der Künste Berlin stattfinden.

Zum ersten Mal gibt es im Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin in diesem Jahr die bundesweit einzigartige Kategorie MENA („Middle East and North Africa“) mit den Instrumenten Oud, Nay und Kanun. Ebenfalls nur auf Landesebene finden in Berlin die Kategorien Beats and Rhymes, Singer/Songwriter, Bands, Interkulturelle Percussion und Komposition statt. Damit spiegelt der Wettbewerb die kulturelle Vielfalt Berlins wider. Insgesamt steigt die Teilnehmendenzahl bei Jugend musiziert Berlin 2025 damit auf 649 Teilnehmer:innen.

Im März finden zahlreiche Konzerte mit Preisträger:innen der Berliner Regionalwettbewerbe statt. Die Termine finden Sie auf der Website.

Markus Wenz, Landesausschussvorsitzender von Jugend musiziert Berlin, sagt: „2025 ist ein großartiges Jahr für Jugend musiziert in Berlin. Es ist einfach schön zu sehen, mit welcher Intensität, aber auch Freude am Musizieren die Kinder und Jugendlichen auch in diesem Jahr dabei sind. Ich bin erneut begeistert von dem außergewöhnlich hohen Niveau, das wir bereits auf der Regionalebene erleben konnten, und ich freue mich auf den Landeswettbewerb. Besonders gespannt bin ich auf die neuen Kategorien. Alle Berliner:innen sind herzlich zum Zuhören eingeladen.“

Die Vorspiele sind kostenfrei zugänglich.

https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/jugend-musiziert-berlin-projekt/das-projekt/

Das Konzert mit Landespreisträger:innen findet am So., den 4. Mai um 17 Uhr im Kleinen Saal des Konzerthauses Berlin statt.

Ansprechpartner:innen

Christiane Wallendorf, Projektleitung Jugend musiziert Berlin

Clemens Koch, Projektleitung Jugend musiziert Berlin, Pop

Christina Bylow
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit



Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Zunehmender Lehrkräftemangel erfordert dringenden Ausbau der Ausbildungskapazitäten (24.02.2025)

Landesmusikrat Berlin widerspricht Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra

Pressemitteilung | 24.02.2025

Seit vielen Jahren fordert der Landesmusikrat Berlin eine Erhöhung der Absolvent:innenzahlen der UdK Berlin im gesamten Berufsfeld der Musikalischen Bildung. Angesichts des sich ständig verschärfenden Personalmangels forderte der Runde Tisch Musikalische Bildung am 6. Juli 2023 eine Verdreifachung der personellen, sachlichen und räumlichen Ressourcen für die Studiengänge des Künstlerischen Lehramts Musik sowie für die Künstlerisch-Pädagogischen Studiengänge.

https://www.landesmusikrat-berlin.de/runder-tisch-musikalische-bildung-fordert-verdreifachung-der-ausbildungskapazitaeten/

Im Rahmen der jüngsten Sparzwänge äußerte Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra im Gespräch mit der Morgenpost (30.12.) zuletzt Zweifel an der Notwendigkeit des Erhalts und des Ausbaus dieser Kapazitäten.

Der Landesmusikrat Berlin hält an seinem oben genannten und damals umfangreich begründeten Beschluss fest und weist auf die neuesten Erhebungen der Kultusministerkonferenz hin. Diese prognostiziert:

„Beginnend mit den übergreifenden Lehrämtern des Primarbereichs und aller oder einzelner Schularten des Sekundarbereichs I sind sowohl kurzfristig (bis 2025/2026) als auch mittel- bis langfristig (bis 2035) die höchsten Einstellungsbedarfe in den Fächern […] und Musik […].“

https://www.kmk.org/dokumentation-statistik/statistik/schulstatistik/lehrkraefteeinstellungsbedarf-und-angebot.html

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin e. V. appelliert an die Verantwortung der Zivilgesellschaft: „Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf musikalische Bildung. Wir sind in der Pflicht, alle dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.“

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff, Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e. V.,


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Two Cities – One Groove: Das Berliner und das Hamburger Jugendjazzorchester treten gemeinsam auf (21.02.2025)

Konzerte am 6. März im Hamburger Jazzclub Nica und am 7. März im Georg-Neumann-Saal des Jazz-Instituts Berlin.

Pressemitteilung | 21.02.2025

Foto: © Tommi Aittala

Auf der Suche nach dem aktuellen Klang und Groove des Jazz gehen am 6. und 7. März 2025 um 20 Uhr gleich zwei Landesjugendjazzorchester an den Start und spielen im angesagten neuen Hamburger Jazzclub Nica und tags darauf im Jazz-Institut Berlin. Zu erleben ist ein musikalisches Doppel mit aktuellen Kompositionen der europäischen Jazzszene.

Das Berliner Jugendjazzorchester (BJJO) bringt dafür vor allem eigene Kompositionen mit, die von den Bandleadern Fabia Mantwill und Nicolai Thärichen eigens für dieses Ensemble geschrieben wurden. Seit seiner Neuformation besteht das BJJO aus Bigband, Streichquartett und 4 Vocals – eine innovative, flexible Besetzung. Das Hamburger Landesjugendjazzorchester unter der Leitung von Jörn Marcussen-Wulff kombiniert unter dem Titel „European Spirit“ aktuelle Werke von Komponist:innen aus ganz Europa.


Two Cities- One Groove – Konzert Berliner und Hamburger Jugendjazzorchester

7. März 2025, 20 Uhr, Einlass 19:30 Uhr
Georg-Neumann-Saal, Jazz-Institut Berlin, Einsteinufer 43 -53, 10587 Berlin
Tickets: 18€ / 12€ ermäßigt unter >>diesem Link

>>Weitere Informationen.

Ansprechpartner:
Thomas Pfitzmann, Projektleitung (interim), Berliner JugendJazzOrchester
Mail:


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Jugend musiziert Berlin: Berlins größter Musikwettbewerb startet am Wochenende (10.02.2025)

Anmelderekord – Neue Kategorie MENA (Middle East North Africa) – Hochkarätige Jury

Pressemitteilung | 10.02.2025

Jugend musiziert Berlin boomt. Besonders die Berliner Zusatzkategorien Bands, Beats & Rhymes, Singer/Songwriter und Interkulturelle Perkussion können einen enormen Zuwachs z.T. sogar eine Verdopplung der Teilnehmerzahlen verzeichnen.

Im Jahr 2025 wird zum ersten Mal die Kategorie MENA (Middle East North Africa) mit den Instrumenten Oud, Kanun und Nay im Landeswettbewerb ihr Podium finden, eine Erweiterung, die der kulturellen Vielfalt Berlins gerecht wird.

Das gesamte Jury-Team von Jugend musiziert Berlin repräsentiert den kulturellen Reichtum der Stadt. Mit Udo Dahmen, dem ehemaligen Direktor der Popakademie Mannheim, sowie Jens Eckhoff von der Band „Wir sind Helden“ sind erstmals auch auswärtige Juroren für die Popularmusik-Kategorien dabei.

Das Instrument des Jahres 2025 „Stimme“ wird bei Jugend musiziert Berlin durch die Solokategorie Gesang (Pop) mit allein 22 Auftritten in den Regionalwettbewerben und die Ensemblekategorie Vokalensemble besonders stark vertreten sein. Gerade die Regionalwettbewerbe sind ein wichtiges Instrument der Breitenförderung.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin a.D. sagt: „Alle Berliner:innen sind herzlich eingeladen, die öffentlichen Wertungsspiele sowie die Konzerte der Preisträger:innen zu besuchen, die an vielen Standorten in ganz Berlin stattfinden. Überzeugen Sie sich selbst von der großen Leistungsbereitschaft und Hingabe Ihrer musizierenden Jugend!“

Laufend aktualisierte Termine finden Sie >>hier.

„Jugend musiziert“ ist ein dreistufiger, bundesweiter Wettbewerb, der allen Kindern und Jugendlichen aus dem nichtprofessionellen Musikbereich offensteht. 2025 findet er zum 62. Mal statt. Auf Berliner Regional- und Landesebene wird der Wettbewerb vom Landesmusikrat Berlin e.V. getragen. Der Bundeswettbewerb als dritte Stufe findet jedes Jahr in einer anderen Stadt Deutschlands statt, dieses Jahr in Wuppertal.

Ansprechpartner:innen

Christiane Wallendorf, Projektleitung Jugend musiziert Berlin

Clemens Koch, Projektleitung Jugend musiziert Berlin, Pop

Christina Bylow
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Berlin schläft ein: Der Landesmusikrat Berlin sammelt Wiegenlieder in allen Sprachen der Stadt (07.02.2025)

Nächste öffentliche Aufnahmesession im Rahmen des Karnevals der Kulturen am 7. Juni 2025.  14–20 Uhr

Pressemitteilung | 07.02.2025

Schlaflieder verbinden Menschen, Generationen, Herzen. Sie begleiten uns in den ruhigsten Momenten, schenken Trost und Geborgenheit. Berlin ist Heimat von Menschen aus mehr als 170 Nationen mit zahlreichen unterschiedlichen Sprachen und Kulturen. Sie alle bewahren Wiegenlieder in ihrem kollektiven Gedächtnis. Diese sprachliche und musikalische Vielfalt pflegt und würdigt der Landesmusikrat Berlin im Jahr der Stimme in Kooperation mit dem Berliner Ethnologischen Museum (Humboldt Forum), der Ernst von Siemens Musikstiftungsprofessur an der Freien Universität Berlin (FU Berlin) und dem Endangered Languages Archive an der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

„Berlin schläft ein“ heißt das künstlerische und kulturelle Experiment, das den reichen Schatz an Schlafliedern sammelt, archiviert und allgemein zugänglich macht. Ziel ist die Erhaltung dieses immateriellen kulturellen Erbes und die Förderung des Singens in der Familie.

Die erste öffentliche Aufnahme-Session findet am 21. Februar, dem internationalem Tag der Muttersprache der UNESCO statt. Der Tag wird seit dem Jahr 2000 zur Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit global gefeiert.

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, sagt: „Kommen Sie am 21. Februar zwischen 14 und 20 Uhr ins Humboldt Forum und nehmen sie Ihr liebstes Schlaflied professionell auf. Gemeinsam schaffen wir einen Fundus von Berliner Liedern, der den einmaligen kulturellen und sprachlichen Reichtum unserer Stadt und der Welt widerspiegelt.“

Die Vielfalt der gesammelten Lieder wird in einem geschützten Rahmen über die Online-Plattform des Endangered Languages Archive der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zugänglich gemacht und zusätzlich in den Sammlungen des Berliner Ethnologischen Museums (Humboldt Forum) langzeitarchiviert. Die gesammelten Lieder werden außerdem im Lauf des Jahres in Konzerten, Workshops und Ausstellungen präsentiert, um ihre Schönheit und Vielfalt sichtbar zu machen.

Termine für weitere Aufnahme-Sessions werden über die Webseite des Landesmusikrats Berlin bekannt gegeben.

Berlin schläft ein – nächste öffentliche Aufnahmesession im Rahmen des Karnevals der Kulturen
7. Juni, 14 – 20 Uhr, 

>>Hier können Sie sich für weitere Informationen und die Aufnahme-Sessions registrieren.

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff / Generalsekretärin
Tel.: 0163 1745 113

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Nach Kürzungsankündigungen – rbb Strukturentscheidungen dürfen nicht zulasten der Kulturprogramme von radio3 gehen (31.01.2025)

Pressemitteilung | 31.01.2025

Laut der gestrigen Pressemitteilung des rbb werden im Laufe des Jahres 2025 wesentliche Entscheidungen für die rbb Programmangebote getroffen. Geplant ist u.a. ein deutlicher Personalabbau im redaktionellen Bereich. Aus Sicht des Landesmusikrats Berlin darf dies nicht zu weiteren quantitativen und qualitativen Einschränkungen des im rbb Staatsvertrag festgeschriebenen kulturellen Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Berlin-Brandenburg führen.

Die bei der Umfirmierung von rbbkultur zu radio3 bereits erfolgte Kürzung der inhaltlichen Programmbreite und -vielfalt hatte bereits zu einer Ausdünnung der Kulturberichterstattung, besonders im Bereich der Musik, geführt. 

„Die Quantität und Qualität für ein ausgewogenes und vielfältiges Kulturradio dürfen nicht den Sparmaßnahmen geopfert werden“ so Hella Dunger-Löper, die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin. 


Ansprechpartner:
Franziska Stoff, Generalsekretärin
Mail:
Telefon: +49 163 1745 113

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin