Spitze: Berlins musikalischer Nachwuchs | Jugend musiziert: Konzert der Bundespreisträger:innen am 13. Juni 2026 im Roten Rathaus (04.06.2026)

© Stephan Röhl

Pressemitteilung | 04.06.2026 

Am Pfingstwochenende reisten 138 junge Musikerinnen und Musiker aus Berlin zum Bundeswettbewerb Jugend musiziert nach München und Regensburg. Auch in diesem Jahr erzielten sie dabei Spitzenergebnisse.

Sie zeigten ihr Können in so unterschiedlichen Kategorien wie Klavier, Gesang, Kammermusik für Blechbläser, Drum-Set, Harfe und vielen anderen. Dabei gewannen sie 66 Erste Preise, 40 Zweite Preise und 23 Dritte Preise. Die Höchstpunktzahl von 25 Punkten erhielten 30 Teilnehmer:innen.

Erstmals war auch ein Berliner Horn-Oktett dabei. „Auf unseren Wettbewerbsbeitrag haben wir uns seit fast zwei Jahren gemeinsam mit unserer Ensembleleiterin vorbereitet“, sagt Clemens (18), Mitglied des Oktetts. Welchen Klang acht Hörner hervorbringen können, lässt sich demnächst im Konzert der Bundespreisträger:innen erleben:

Am 13. Juni 2026 um 17:00 Uhr präsentieren ausgewählte Bundespreisträger:innen im Roten Rathaus ihre Lieblingsstücke. Zu hören ist Musik unterschiedlicher Epochen und Genres in vielfältigen Besetzungen.

Karten für das Konzert können unter https://www.survio.com/survey/d/Bundespreistraegerkonzert-2026 gebucht werden. Der Eintritt ist frei.

Der bundesweite Wettbewerb Jugend musiziert steht allen Kindern und Jugendlichen aus dem nichtprofessionellen Musikbereich offen. 2026 fand er zum 63. Mal statt. Auf Berliner Regional- und Landesebene wird der Wettbewerb vom Landesmusikrat Berlin e. V.  getragen. Der Bundeswettbewerb als dritte Stufe findet jedes Jahr in einer anderen Stadt Deutschlands statt.


Ansprechpartner:innen:

Christiane Wallendorf, Projektleitung Jugend musiziert Berlin
 

Clemens Koch, Projektleitung Jugend musiziert Berlin, Pop

Christina Bylow
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit



Der Landesmusikrat Berlin e. V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Eigenständige Kulturprogramme erhalten (03.06.2026)

Programminhalte von COSMO sollen künftig in rbb radio3 integriert werden. Was heißt das für die regionale Musik- und Kulturberichterstattung? Der Landesmusikrat Berlin nimmt Stellung zur geplanten Novellierung des rbb-Staatsvertrages.

Pressemitteilung | 03.06.2026 

Mit großer Sorge betrachten wir die im Entwurf vorgesehene Möglichkeit, das Programm der voraussichtlich zum 1. April 2027 abgeschalteten Welle COSMO in das Programm von rbbradio3 zu integrieren. Eine solche Vorgehensweise wird gravierende Auswirkungen auf die kulturelle Vielfalt, die Qualität der Kulturberichterstattung und die Präsenz des regionalen Musikschaffens in Berlin und Brandenburg haben.
Die bisherigen Programme repräsentieren zwei unterschiedliche, gleichwertige Schwerpunkte: radio3 mit seinem Fokus auf klassischer Musik, Jazz und kulturell vertiefender Berichterstattung, sowie COSMO mit seiner interkulturellen Ausrichtung und Förderung musikalischer und sprachlicher Vielfalt. Beide erfüllen zentrale Bestandteile des öffentlich-rechtlichen Bildungs- und Kulturauftrags. Die Integration von Inhalten aus COSMO in radio3 läuft faktisch auf eine inhaltliche Kürzung hinaus – weniger Sendeplätze, weniger künstlerische Tiefe, weniger journalistische Arbeit im Kulturbereich. 

Erhalt regionaler Musik- und Kulturberichterstattung
Berlin und Brandenburg verfügen über eine unvergleichlich dichte Musiklandschaft – von klassischen Orchestern und Opernhäusern über Jazzclubs bis hin zu einer lebendigen freien Szene. Diese Breite erfordert journalistische Präsenz, redaktionelle Eigenleistung und ausreichend Sendezeit.
Kooperations- oder Mantelprogramme mit anderen ARD-Anstalten können diese Aufgabe nicht übernehmen, da sie zwangsläufig weniger regional verankert sind. Der Landesmusikrat unterstreicht deshalb den Stellenwert eigener redaktioneller Kulturformate, die über regionale Musiker:innen, Ensembles und Festivals berichten und damit auch zur Förderung des Musiklebens beitragen. 

Programmvielfalt und Qualität als öffentlich-rechtlicher Auftrag
Die überwältigende Mehrzahl der in einer jüngsten Umfrage durch den Landesmusikrat Berlin befragten Hörer:innen äußerte sich kritisch bis eindeutig ablehnend gegenüber der Kürzung kulturbezogener Sender und der zunehmenden Nutzung überregionaler Mantelprogramme. Die Wahrnehmung ist klar: Es droht ein Verlust an Vielfalt, Tiefe und Identifikation mit der Region.
Kulturelle Vielfalt, Bildung und künstlerische Qualität sind keine Kostentreiber, sondern der Kern des Rundfunkauftrags. Der rbb unterscheidet sich vom kommerziellen Rundfunk gerade durch seinen Bildungsauftrag und seine Verpflichtung, kulturelle Inhalte jenseits des Mainstreams zu fördern. Dies gilt es in der Novellierung zu sichern und notfalls ausdrücklich zu verankern. 

Forderung
Der Landesmusikrat Berlin appelliert an die verantwortlichen Landesregierungen und Parlamente,

  • die Eigenständigkeit kulturorientierter Hörfunkangebote zu erhalten,
  • die redaktionelle und künstlerische Unabhängigkeit der Kulturprogramme verbindlich festzuschreiben,
  • die regionale Musik- und Kulturberichterstattung als unverzichtbaren Bestandteil des rbb-Programms zu garantieren
  • und sicherzustellen, dass finanzielle Zwänge nicht zu einem Abbau kultureller Vielfalt führen.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk trägt eine unverzichtbare Verantwortung für das kulturelle Leben in Berlin und Brandenburg. Er darf nicht zum Ort struktureller Sparpolitik werden, sondern muss Motor, Bühne und Dokumentationsort der lebendigen Musikkultur dieser Region bleiben.

Ansprechpartnerinnen:

Franziska Stoff
Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e.V.

Christina Bylow
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49 (0)30-39 87 73 58

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens ein. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.6

600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin. Wanderausstellung wird am 15. Juni 2026 im Europa Center eröffnet. (21.05.2026)

600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin. Wanderausstellung wird am 15. Juni 2026 im Europa Center eröffnet.
Bis Ende November 2026 tourt sie durch fünf weitere Berliner Einkaufszentren.
 

Pressemitteilung | 21.05.2026

Es ist eine der weltweit größten privaten Akkordeonsammlungen, über Jahrzehnte von einem Berliner Musikpädagogen zusammengetragen. Nun macht sie der Landesmusikrat Berlin e.V. in Kooperation mit dem Handelsverband Berlin-Brandenburg (HBB) öffentlich zugänglich. In sechs Berliner Einkaufszentren werden die schönsten Exemplare ausgestellt, ergänzt von einem Programm mit Konzerten, Workshops und Angeboten für Familien. Am 15. Juni 2026 um 16 Uhr wird die Wanderausstellung im Europa Center in der City West eröffnet.

In drei Berliner Altbauwohnungen lagerte über Jahrzehnte hinweg ein kulturhistorischer Schatz: Mehr als 600 Akkordeons, vom Berliner Musikpädagogen Dieter Plinke zusammengetragen. Jedes Instrument erzählt eine Geschichte, trägt Erinnerungen an Länder, Generationen und Berliner Kieze in sich. Der Landesmusikrat Berlin macht diese einzigartige Kollektion mit dem Projekt „600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin“ im Jahr des Akkordeons für alle Berlinerinnen und Berliner zugänglich. In Kooperation mit dem Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. (HBB) stellen sechs große Berliner Einkaufszentren eigens Räume zur Verfügung. Zusätzlich zur Ausstellung der schönsten Exemplare gibt es Mini-Konzerte, Workshops und Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Ausstellungen werden von der Initiative „Selbstgebaute Musik“ gestaltet, die bundesweit für ihre fantasievollen und einladenden Inszenierungen kreativer Räume bekannt ist. 

Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg e.V., erklärt, warum die Akkordeon-Sammlung mitsamt dem Rahmenprogramm gut in Shopping Malls passt: „Kultur und Handel sind zwei unverzichtbare Gewerke im Orchester des städtischen Lebens. Sowohl historisch als auch gegenwärtig sind Musik und Handel eng miteinander verknüpft. Sie bieten seit jeher nicht nur Raum zur Begegnung, sondern prägen mit ihrer Vielseitigkeit auch das lebendige Stadtbild.“

Für den Sammler Dieter Plinke ist die Wanderausstellung der erste Schritt hin zu einer dauerhaften öffentlichen Präsentation seiner Kollektion. „200 Jahre Geschichte des Akkordeons, abgebildet in Hunderten von Instrumenten, groß, klein, pompös oder handlich als „Sportmodell“, zugleich ein Streifzug durch Moden und Designs, vom Jugendstil bis zur neuen Sachlichkeit. Mit Knöpfen, Tasten, vielen Registern und Balgfalten, durch die manchmal auch der Wind pfeift, wenn ein Instrument zu sehr in die Jahre gekommen und reparaturbedürftig ist“, schwärmt Dieter Plinke über das Objekt seiner Sammelleidenschaft. „Jedes Akkordeon klingt anders, es gibt die unterschiedlichsten Bauweisen und Gestaltungen. Diese Vielfalt ist faszinierend.“ 

Am 15. Juni 2026 um 16 Uhr wird die Ausstellung „600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin“ im Europa Center feierlich eröffnet. Sie läuft bis 4. Juli 2026. 

Begrüßung: Volker Ahlefeld, Center Manager, Europa Center, Hella Dunger-Löper, Präsidentin Landesmusikrat Berlin e.V., Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. (HBB), Dieter Plinke, Sammler und Musikpädagoge.

Musik: Musikschule City West und Akkordeon Orchester Berlin


Wir bitten um Ihre Anmeldung zur Ausstellungs-Eröffnung:
https://www.survio.com/survey/d/Ausstellungseroeffnung15-06-26

Weitere Stationen und Termine der Ausstellung: 

Europa Center Berlin: 15. Juni 2026 bis 04. Juli 2026 | Tauentzienstraße 9-12, 10789 Berlin

Rathaus-Center Pankow: 13. Juli bis 01. August 2026 | Breite Str. 20, 13187 Berlin

Forum Steglitz: 10. August bis 29. August 2026 | Schloßstraße 1, 12163 Berlin

Allee-Center Berlin: 07. September bis 26. September 2026 | Landsberger Allee 277, 13055 Berlin

EAST SIDE MALL: 12. Oktober bis 31. Oktober 2026 | Tamara-Danz-Str. 11, 10243 Berlin

das Schloss: 09. November bis 28. November 2026 | Schloßstraße 34, 12163 Berlin



Wir danken der LOTTO-Stiftung Berlin für die Förderung des Projekts „600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin“ mit der Konzertreihe „Global Sound Stories – Akkordeon trifft Literatur.“


Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/amateurmusik/instrument-des-jahres/600-akkordeons/

Informationen zu weiteren Veranstaltungen zum Instrument des Jahres – Akkordeon:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/amateurmusik/instrument-des-jahres/

Ansprechpartner:innen:

Simon Marburg
Projektleitung Instrument des Jahres

Christina Bylow
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Landesmusikrat Berlin
Tel. +49 (0)30-39 87 73 58



Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens ein. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Jugend musiziert Berlin: Der 63. Wettbewerb beginnt am 14. Februar 2026 (10.02.2026)

Foto: © Eva von Eicken

Jugend musiziert Berlin: Der 63. Wettbewerb beginnt am 14. Februar 2026
Anmelderekord mit mehr als 850 Teilnehmenden – allein 300 Anmeldungen bei Klavier Solo.

Pressemitteilung | 10.02.2026

Der Wettbewerb Jugend musiziert Berlin verzeichnet mit mehr als 850 Teilnehmer:innen einen neuen Anmelderekord. Allein in der Kategorie Klavier Solo nehmen 300 junge Musiker:innen teil. Dies zeigt nicht nur das große Interesse an musikalischer Entfaltung und Bildung, sondern auch das Potenzial, das in der jungen Generation steckt.

Der Wettbewerb beginnt am 14. Februar auf Regionalebene, am 18. März startet der Landeswettbewerb. 

Ausgeschrieben sind in diesem Jahr die Solo-Kategorien Klavier, Harfe, Gesang, Drum-Set (Pop), Gitarre (Pop) sowie die Ensemble-Kategorien Kammermusik für Streichinstrumente, Kammermusik für Blasinstrumente, Kammermusik für gemischte Ensembles, Akkordeon-Kammermusik sowie Besondere Besetzungen: Neue Musik. Hinzu kommen Berliner Zusatzkategorien, darunter zum ersten Mal auch „Alte Musik“.

Seit 1964 werden durch Jugend musiziert bundesweit junge Talente entdeckt und gefördert. Heute weltweit bekannte Musiker:innen wie die Violinistin Anne-Sophie Mutter oder der Pianist Igor Levit haben als Jugendliche erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen. Damit stellt Jugend musiziert ein wichtiges Sprungbrett für kommende Generationen musikalischer Talente dar. Seit der Einführung der Pop-Kategorien im Berliner Wettbewerb fördert Jugend musiziert Berlin auch im Bereich der Popularmusik Kinder und Jugendliche. Besonders beliebt unter den Anmeldungen für 2026 in Berlin ist die Kategorie „Drum-Set Solo“.

Wir freuen uns auf einen spannenden Wettbewerb mit inspirierenden Darbietungen und wünschen allen Teilnehmenden viel Erfolg auf ihrem musikalischen Weg! Alle Wertungsspiele sind öffentlich. Alle Berliner:innen sind herzlich eingeladen, zuzuhören und dabei zu sein.


Ansprechpartner:innen

Christiane Wallendorf, Projektleitung Jugend musiziert Berlin

Clemens Koch, Projektleitung Jugend musiziert Berlin, Pop

Christina Bylow, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit



Jugend musiziert ist ein dreistufiger, bundesweiter Wettbewerb, der allen Kindern und Jugendlichen aus dem nichtprofessionellen Musikbereich offensteht. 2026 findet er zum 63. Mal statt. Auf Berliner Regional- und Landesebene wird der Wettbewerb vom Landesmusikrat Berlin e.V. getragen. Der Bundeswettbewerb als dritte Stufe findet jedes Jahr in einer anderen Stadt Deutschlands statt, in diesem Jahr in München und Regensburg. 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.


>>Allgemeine Informationen zum Wettbewerb

Informationen zu den Berliner Zusatzkategorien gibt es >>hier.

Workshop mit Eleftherios Veniadis

Was vom Ohrwurm übrig bleibt

Ein Workshop des Berliner Landesjugendensembles Neue Musik – Junges Musiklabor erkundet das Spiel mit bekannten und eigenen Melodien. Die Leitung hat der Komponist Eleftherios Veniadis. Beginn: 21. November. Teilnahme noch möglich

Wie entsteht eine Melodie – und was bleibt von ihr, wenn man sie verändert, zerteilt oder neu zusammensetzt?
Im Workshop „Was vom Ohrwurm übrigbleibt“ lädt der Komponist Eleftherios Veniadis junge Menschen zwischen 10 und 22 Jahren ein, den Klang der eigenen Stimme und bekannter Melodien sowie den Spaß am Musiktheater neu zu entdecken.

An zwei Wochenenden (21.–23. November und 28.–30. November 2025) wird in den Räumen des Landesmusikrats Berlin in der Karl-Marx-Straße 145 in Berlin-Neukölln experimentiert, improvisiert und komponiert. Bekannte Ohrwürmer und Veniadis‘ Orchesterkomposition „Individuum“ dienen als Ausgangspunkt für neue musikalische Formen und Geschichten.

Veniadis, bekannt für seine genreübergreifenden Musiktheaterwerke, arbeitet an der Schnittstelle von Komposition, Performance und gesellschaftlicher Reflexion. In seiner Musik verbindet er Altes mit Neuem, das Individuelle mit dem Kollektiven – eine Haltung, die auch im Workshop erfahrbar wird. Grundlage ist unter anderem seine Orchesterkomposition „Individuum“ (2019, Young Euro Classic), inspiriert von der tradierten Temperamentenlehre.

Am 30. November 2025 um 16 Uhr präsentieren die Teilnehmenden ihre Ergebnisse in einem öffentlichen Werkstattkonzert: eine kleine Musiktheaterproduktion, die zeigt, wie aus bekannten Melodien neue Ausdrucksformen entstehen können.

Der Workshop ist Teil des Projekts „Junges Musiklabor – Neue Musik aus kulturellen Wurzeln und urbanen Impulsen“ des Landesjugendensembles Neue Musik. Das Format bringt junge Menschen in direkten Kontakt mit zeitgenössischer Musik und fördert kreatives Arbeiten jenseits klassischer Ausbildungswege.

Termine:
21.–23. November 2025 und 28.–30. November 2025
Ort: Landesmusikrat Berlin e.V.
Karl-Marx-Straße 145, 12043 Berlin
Teilnahmegebühr: 40 €
Werkstattkonzert am 30. November / 16 Uhr / im Veranstaltungsbereich Karl- Marx – Straße 145, 12043 Berlin
Zielgruppe: 10–22 Jahre, mit oder ohne musikalische Vorerfahrung

Anmeldung:
Über die Webseite des Landesmusikrats Berlin, Workshop WS1 auswählen.
https://www.landesmusikrat-berlin.de/jugendprojekte/landesjugendensemble-neue-musik-berlin/anmeldung/
Information über Eleftherios Veniadis: www.veniadis.com

Ansprechpartnerin:
Viola Maria Schmitzer, Projektleitung Landesjugendensemble Neue Musik – Junges Musiklabor.  
E-Mail: 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Erinnerung an verfolgte Komponistinnen und Komponisten. Konferenz Musikalische Stolpersteine

Erinnerung an verfolgte Komponistinnen und Komponisten

Musikalische Stolpersteine – Konzert und Konferenz am 6. und 7. November 2025

Wie erinnern wir an die Shoa in einer Zeit, in der es kaum noch Überlebende und Zeitzeugen gibt? Wie halten wir die Musik verfolgter Komponistinnen und Komponisten lebendig, und wie schaffen wir es, junge Menschen dafür zu interessieren?

Diesen Fragen stellt sich die „Konferenz Musikalische Stolpersteine“ am 6. und 7. November 2025 in Berlin. Veranstaltet wird die Konferenz vom Landesmusikrat Berlin e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat, der Europäischen Akademie Berlin und dem Staatlichen Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz.

Auftakt ist ein Konzert am 6. November um 18 Uhr im Simon-Bolivár-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin. Dabei spielen Schüler:innen und professionelle Musiker:innen Werke der Komponistinnen und Komponisten, die in den Podcasts vorgestellt wurden.

Zugleich wird an diesem Abend der Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ an das Projekt verliehen.

Der mit 2500 Euro dotierte Preis wird vom Verein „Rotes Tuch e.V.“ vergeben und zeichnet Projekte aus, die zur Aufklärung von Kindern und Jugendlichen über den Nationalsozialismus beitragen und demokratisches Verantwortungsbewusstsein stärken. 

Zum Hintergrund:

Im September 2024 initiierte der Landesmusikrat Berlin e.V. das Projekt „Musikalische Stolpersteine“: Schüler:innen rekonstruieren dabei die Lebensgeschichten von zur NS-Zeit verfolgten Komponisten und Komponistinnen. Sie überführen deren Biografien in Medienformate und erleben die Ausstrahlung ihrer Features im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Zehn Podcast-Folgen wurden bereits produziert, weitere entstehen zurzeit am Käthe-Kollwitz-Gymnasium und an der Wolfgang-Borchert-Schule in Berlin.

Beim Symposium im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumenten-Museums am 7. November werden Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft Formen der Erinnerungskultur und Antisemitismusprävention im Hinblick auf die junge Generation aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachteten.  Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein wird ein Grußwort sprechen.

Von ihren Erfahrungen und Überlegungen berichten der Musikwissenschaftler und Vorsitzende von musica reanimata e.V., Albrecht Dümling, Marcus Funck vom Zentrum für Antisemitismusforschung (TU Berlin), Rainer E. Klemke, Historiker und Vorsitzender des Kooperationspartners berlinHistory e.V., die Lehrerin Stephanie Mühlbauer sowie Reinhard Fischer von der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung.

Konzert und Konferenz sind öffentlich.

Wir bitten um eine Anmeldung:

https://www.landesmusikrat-berlin.de/jugendprojekte/musikalische-stolpersteine/

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner. Es wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie von der Grotjahn/ Winter Stiftung, Partnerschaft für Demokratie Steglitz-Zehlendorf sowie der Dwight und Ursula Mamlok-Stiftung. Unterstützt und inhaltlich weiter entwickelt wird es darüber hinaus von zahlreichen Kooperationspartnern:

Deutscher Musikrat e.V.,  musica reanimata e.V., Vincentino e.V., Staatliches Institut für Musikforschung, Stolpersteine zum Sprechen bringen, Global Goals Berlin e.V. sowie der Berliner Landeszentrale für politische Bildung 

 

Termine:

6.11.2025, 18 Uhr Simon-Bolivár-Saal, Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Str. 33, 10785 Berlin

7.11.2025, 10-16 Uhr Curt-Sachs-Saal im Musikinstrumenten-Museum, Staatliches Institut für Musikforschung, Ben-Gurion-Str. 1, 10785 Berlin

 

Ansprechpartnerinnen:

Anna Gerhards, Projektleiterin Musikalische Stolpersteine, Landesmusikrat Berlin e.V.
Mail: +49 157 56661786

 

Christina Bylow, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Landesmusikrat Berlin e.V.
Mail:

Für Interviews mit dem Musikwissenschaftler und Mitglied von musica reanimata e.V. Professor Jascha Nemtsov wenden Sie sich bitte an die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landesmusikrats Berlin e.V.

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

 

Herbstkonzert Landesjugendorchester Berlin am 26. Oktober 2025 Philharmonie

West Side Story: Herbstkonzert des Landesjugendorchesters Berlin am 26. Oktober um 20 Uhr in der Berliner Philharmonie mit Werken von Bernstein, Barber und Price

Schmelztiegel USA. Traumziel und Zuflucht, Heimat oder aufgezwungene Fremde. Wer hier landet, bringt Musik mit. Stimmen, Rhythmen, Songs, Tänze, Melodien. Folgt dem Puls der Metropole, der Coolness des Jazz, der ergreifenden Kraft der Spirituals. Die Vielfalt der musikalischen Kulturen inspiriert Komponistinnen und Komponisten. Lässt sie Geschichten erzählen, wie die von Tony und Maria, deren Liebe in den blutigen Kämpfen New Yorker Straßengangs untergeht. Leonard Bernsteins tragisches Broadway-Musical „West Side Story“ greift lateinamerikanische Rhythmen auf und verwebt sie zu sinfonischen Tänzen voller Lebenslust. Witz und Überschwang kennzeichnen die Ouvertüre seiner Operette „Candide“, 1956, ein Jahr vor der West Side Story entstanden.

Während Bernstein früh weltweit Triumphe feierte, wurde das Werk der Komponistin Florence Price in Europa erst spät entdeckt. Price, geboren 1887 in Little Rock, Arkansas, aufgewachsen mit der Gospel-Kirchenmusik, mit Orgel und Gesang, war die Erste, die diese Elemente in ihre Werke aufnahm. Feierlich orchestriert ihre Konzert-Ouvertüre Nr. 1 den Spiritual „Sinner, please, don’t let this harvest pass“.

Eines der berühmtesten Stücke für Streichorchester ist das „Adagio for Strings“ von Samuel Barber. Es steht für Trauer und Verlust, und doch finden gerade Jugendliche einen intuitiven Zugang zu diesem 1938 komponierten Werk. Neoromantisch, zugleich gesanglich wie höchst virtuos, stellt das Violinkonzert, ebenfalls von Samuel Barber, ein Meisterwerk der amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts dar.

26. Oktober I 20 Uhr

Philharmonie Berlin

Landesjugendorchester Berlin
Dirigentin: Cathe­rine Larsen-Maguire
Solistin:  Jona Schibilsky

Leonard Bernstein: Ouvertüre “Candide“
Samuel Barber: Adagio für Streicher
Samuel Barber: Violinkonzert
Florence Price: Konzert-Ouvertüre Nr. 1
Leonard Bernstein: Sinfonische Tänze aus West Side Story

Tickets

https://landesmusikrat-berlin.ticketmachine.de/de

Neu: Wer das Konzert selbst nicht besuchen kann, das Orchester aber dennoch unterstützen möchte, kann ein  Soli-Ticket erwerben und damit jemandem eine Freude machen.

Ansprechpartnerinnen:
Henriette Runge und Elke Ginter-Schubert
Mail:

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

1000 Stimmen: Berliner Chortreff 03.bis 05. Oktober 2025

750 Minuten Gesang

Von 03. bis 05. Oktober 2025 findet an zwei Standorten in der Neuköllner Karl-Marx-Straße der Berliner Chortreff statt. 38 Chöre unterschiedlicher Genres feiern die Vielfalt der Stimmen. Der Eintritt zu allen Aufführungen ist frei.

Sie heißen „gropies berlin“, „Querchorallen“, Chor Confetti“, „Moving Colours“ oder ganz klassisch „Neuer Kammerchor Berlin“, um nur einige zu nennen. 38 Chöre treten beim Berliner Chortreff auf, allein schon ihre Namen spiegeln die Lebensfreude, Kreativität und Vielfalt der Berliner Chorszene wider. Es wird ein Fest, mitten in Neukölln. Der Landesmusikrat Berlin e.V., der den Berliner Chortreff veranstaltet, konnte für das lange Feiertagswochenende von 03. bis 05. Oktober 2025 zwei stimmungsvolle Orte gewinnen: Den Heimathafen Neukölln, einen der ältesten Saalbauten der Stadt, und die Magdalenenkirche, beide fußläufig voneinander entfernt in der turbulenten Karl-Marx-Straße in Nordneukölln gelegen.

Zu hören gibt es alles, was 1000 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 6 und 85 Jahren lieben: vokalen Pop, klassische Chorliteratur, Wiegenlieder und Klänge aus allen in Berlin beheimateten Kulturen. Auch Berliner Kinderchöre freuen sich auf ihren Auftritt.

Ob brasilianisches Ensemble oder chinesischer Akademikerchor: Alle setzen im Jahr der Stimme ein Zeichen für Zusammenklang und wechselseitiges Zuhören. Denn Chorsingen ist mehr als ein Privatvergnügen. Es verbindet über alle Grenzen hinweg. Der Dirigent Vladimir Jurowski hat es einmal so gesagt: „Menschen, die miteinander singen, finden instinktiv zu einem Kompromiss. Das lässt sich auf menschliche Gemeinschaften übertragen: Man kann keine bessere Gesellschaft aufbauen, wenn man nicht auf sein Gegenüber hört.“


Der Berliner Chortreff ist zugleich Qualifikationswettbewerb für den Deutschen Chorwettbewerb 2027 in Leipzig. Eine neunköpfige, versierte Jury entscheidet über die Weiterleitung.
Unterstützt wird der Berliner Chortreff in diesem Jahr vom Musikverlag Carus, der für alle Teilnehmenden eine Überraschung bereithält. Auch die Berliner Wasserbetriebe leisten vor Ort einen erfrischenden Beitrag. Um Müll zu vermeiden, sollten Becher und Trinkflaschen mitgebracht werden.

Essen und Trinken kann man im wunderschönen Café Rix im Heimathafen Neukölln.

Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei.
Weitere Informationen:

https://www.landesmusikrat-berlin.de/amateurmusik/berliner-chortreff/

Ansprechpartnerin:

Bernadett Kis / Projektleiterin Instrument des Jahres
Tel.: 0176 706 51496 /

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Langstrecke der Berliner Amateurmusik. Landesmusikrat Berlin organisiert Musikprogramm beim BMW BERLIN-MARATHON

Langstrecke der Berliner Amateurmusik

Zum ersten Mal verantwortet der Landesmusikrat Berlin das Musikprogramm entlang der Strecke des BMW BERLIN–MARATHON. Siebzig Ensembles aus der vielfältigen Amateurmusikszene Berlins motivieren Läufer:innen aus aller Welt – und begeistern das Publikum

Genau 42,195 Kilometer sind es, nicht weniger und nicht mehr. Diese Strecke wird am Sonntag, den 21. September 2025 nicht nur zur sportlichen Herausforderung für mehr als 50.000 Läufer:innen aus der ganzen Welt: Sie ist auch Schauplatz eines musikalischen Open Air-Events, das die ganze Stadt in Schwingung versetzt.  Mehr als 70 Ensembles aus der Berliner Amateurmusikszene werden an ausgewählten Standorten entlang der Strecke spielen. Darunter Big Bands, Brass Bands, Trommelgruppen, Bläser:innenklassen, Sambagruppen, Rockbands, Spielmannszüge, ein Alphornensemble und ein Schulorchester. Ab ca. 8:45 Uhr bis zu den letzten Läufer:innen (ca. 17:15 Uhr) sind die Musiker:innen präsent.  Die Live-Musik ist längst ein fester Bestandteil der Berliner Marathon-Kultur geworden und macht das sportliche Großereignis noch attraktiver.

Außer dem Musikprogramm für den BMW BERLIN-MARATHON organisiert der Landesmusikrat Berlin auch die Streckenmusik für den BMW BERLIN-MARATHON Inlineskating, den Lauf GENERALI 5K im Rahmen des BMW BERLIN-MARATHON, den mini-MARATHON presented by GENERALI und den GENERALI BERLINER HALBMARATHON.  Übertragen wurde diese Aufgabe dem Landesmusikrat Berlin vom SCC EVENTS, der den BMW BERLIN-MARATHON organisiert. 

Ansprechpartner:

Björn Kasan
Projektleiter Instrumentale Amateurmusik
E-Mail:

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Landesjugendensemble Neue Musik bei Fest zur Saisoneröffnung der Neuköllner Oper 13/14. September 2025 (02.09.2025)

© Budukeyvich/LMR

Pressemitteilung | 02.09.2025

Passagen-Oper 

Am 13. und 14. September 2025 eröffnet die Neuköllner Oper ihre Herbstsaison mit einem Open-Air-Event. Mit einer Eigenkomposition und Improvisation dabei: Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin

Experimentieren, Improvisieren, Komponieren, Forschen und Erfinden: Fantasie und freies Spiel stehen im Mittelpunkt der musikalischen Arbeit des Landesjugendensembles Neue Musik Berlin (LJE), einem Jugendprojekt des Landesmusikrats Berlin e.V. 

Begleitet von professionellen Musiker:innen und Komponist:innen entstehen in vielfältigen Workshops eigene Stücke, Klangbilder, Miniaturen und musikalische Statements, die jeweils in einem abschließenden Werkstattkonzert zur Aufführung kommen.

Am Wochenende 13. und 14. September 2025 ist das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin im Rahmen der Saisoneröffnung der Neuköllner Oper zu erleben.

Eingeladen vom Musiktheaterkollektiv glanz&krawall gestaltet das Ensemble das Open-Air-Spektakel „BIG IN NEUKÖLLN“ mit: Die Passage vor der Neuköllner Oper verwandelt sich dabei in eine große musikalisch-theatrale Spielfläche, in der sich Kiezklänge, Operntradition und zeitgenössische Musik begegnen.

Das LJE bringt seine Offenheit für Klangexperimente, Improvisation und neue Ausdrucksformen mit und schafft zusammen mit glanz&krawall ein einzigartiges Musiktheatererlebnis zwischen Klassik, Pop, Neuer Musik und dem Sound Neuköllns.

Am Samstag wird das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin eine Eigenkomposition aufführen, die während eines Workshops mit der Band MEUTE entstanden ist. Am Sonntag wird das LJE frei improvisieren.


BIG IN NEUKÖLLN. 
Die Super Oper von glanz&krawall
Unter den Mitwirkenden: Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin

Samstag, 13. September 2025, 16:00 Uhr
Sonntag, 14. September 2025, 15:00 Uhr

Passagenhof vor der Neuköllner Oper, Karl-Marx-Straße 131/133, 12043 Berlin

Eintritt frei

Weitere Informationen: 
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendensemble-neue-musik-berlin/

 

Ansprechpartnerin:
Viola Maria Schmitzer, Projektleitung Landesjugendensemble Neue Musik – Junges Musiklabor.  
E-Mail:


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin