Spitze: Berlins musikalischer Nachwuchs – Bundespreisträger:innenkonzert am 12. Juli im Roten Rathaus (07.07.2025)

Bundespreisträger:innenkonzert Jugend musiziert Berlin / © Tommi Aittala
Foto: © Tommi Aittala

Pressemitteilung | 07.07.2025

Mit 120 jugendlichen Musikerinnen und Musikern war Berlin im Bundeswettbewerb Jugend musiziert schon gut vertreten. Noch besser: Die Jugendlichen erzielten herausragende Ergebnisse: 41 erste Preise, 40 zweite Preise und 37 dritte Preise konnte der musikalische Spitzennachwuchs Berlins mit nach Hause nehmen. Die Jugendlichen musizierten in 17 unterschiedlichen Solo- und Ensemblekategorien, darunter Streichinstrumente, Akkordeon, Gesang Pop solo und vieles mehr bis hin zu unterschiedlichen Ensemblekategorien. 

Am 12. Juli 2025 um 17 Uhr präsentieren ausgewählte Berliner Preisträger:innen im Alter zwischen 12 und 20 Jahren im Roten Rathaus ihre Lieblingsstücke. Zu hören ist Musik unterschiedlicher Epochen und Genres. Darunter Renaissance, Klassik, Romantik und zeitgenössische Musik. Was die die jungen Musiker:innen in der Vorbereitungszeit und während des Wettbewerbs gemeinsam erleben, bezeugt das Blockflöten-Ensemble Rufty Tufty, das ein Werk von Tomaso Albinoni auf die Bühne bringen wird: 

„Das Stück ist lustig, verspielt und beschreibt die Höhen und Tiefen, durch die wir als Team bis zum Bundeswettbewerb gegangen sind.“ 

Restkarten für das Konzert können >>hier gebucht werden. 

Jugend musiziert ist ein dreistufiger, bundesweiter Wettbewerb, der allen Kindern und Jugendlichen aus dem nichtprofessionellen Musikbereich offensteht. 2025 fand er zum 62. Mal statt. Auf Berliner Regional- und Landesebene wird der Wettbewerb vom Landesmusikrat Berlin e.V. getragen. Der Bundeswettbewerb als dritte Stufe findet jedes Jahr in einer anderen Stadt Deutschlands statt, dieses Jahr in Wuppertal.

Ansprechpartner:innen:

Christiane Wallendorf, Projektleitung Jugend musiziert Berlin

Clemens Koch, Projektleitung Jugend musiziert Berlin, Pop


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Musikalische Spitzenleistung – Beim Deutschen Orchesterwettbewerb 2025 wurden Berliner Amateurorchester ausgezeichnet (25.06.2025)

JazzOrchester X-Berg / Foto: © Gerold Rebsch

Pressemitteilung | 25.06.2025

Gleich drei Berliner Ensembles gehören zu den Gewinnern des diesjährigen Deutschen Orchesterwettbewerbs, der am 16. Juni mit einem Abschlusskonzert in Mainz zu Ende ging: Mit einer sensationellen Punktzahl von 24,5 gewann das „JazzOrchester X-Berg“ unter der Leitung des Posaunisten Christian Fischer den mit 2.000 EUR dotierten 1. Preis in der Kategorie Big Bands/Jazzorchester. Dabei setzen sich die 20 Musiker:innen im Finale gegen sechs weitere Orchester durch. Zuvor hatten sich die Musiker:innen beim Berliner Orchestertreff, dem vom Landesmusikrat Berlin durchgeführten Vorentscheid auf Landesebene, für den Bundeswettbewerb qualifiziert.

Das „JazzOrchester X-Berg“ – kurz „JOX“ genannt, begeisterte die Jury mit „Wyrgly“ von Maria Schneider, „Kids Are Pretty People“ von Thad Jones und „La Almeja Pequeña“ von Gordon Goodwin. Das JOX wurde 2008 an der Musikschule Kreuzberg in Berlin gegründet und hat sich seither als feste Größe in der deutschen Bigband-Szene etabliert Die Band erspielte sich zahlreiche Auszeichnungen und Erfolge, auch international.

Ina Finger, Präsidiumsmitglied des Landesmusikrats Berlin, ordnet das Ergebnis ein: „Das JazzOrchester X-Berg der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg konnte wieder einen großartigen Erfolg feiern – den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in der Kategorie Bigbands/Jazzorchester. Dieser Erfolg ist eine langjährige Teamleistung unter der Federführung von Christian Fischer. Viele verschiedene Instrumente bilden das Ensemble. Diese zu bündeln und hohe Leistungen zu erreichen, erfordert eine große Fachlichkeit aller Beteiligten, ein hohes Maß an Zusammenarbeit im Ensemble sowie im Kollegium, die Kreativität sowie Begeisterungsfähigkeit der Ensembleleitung und eine kontinuierliche Arbeit über viele Jahre. Dies ist hier meisterhaft gelungen.“ 

Ebenfalls zu den Gewinnern des Deutschen Orchesterwettbewerbs zählt das Sinfonieorchester des Collegium Musicum Berlin unter der Leitung von Donka Miteva. Mit 24 Punkten erzielte das Orchester, das zur Universitätsmusik der Freien Universität und der Technischen Universität Berlin gehört, den 1. Preis in der Kategorie Sinfonieorchester. 

Mit sehr gutem Erfolg und 21,2 Punkten ging auch das Köpenicker Zupforchester e.V. unter der Leitung von Lars Straehler-Pohl aus dem Wettbewerb hervor. Der Berliner Dirigent resümiert: „Der Mainzer Wettbewerbsbeitrag ist das Ergebnis von konsequentem Teamwork. Das Ensemble hat die Musik abseits klanglicher Klischees und vor allem rhythmisch auf den Punkt gestaltet. Gerade in der heterogenen Mischung unterschiedlicher beruflicher Hintergründe, Perspektiven und Generationen wird der Fokus auf einen gemeinsamen Punkt zu einer besonderen und hörbaren Stärke.“ 

Der Deutsche Orchesterwettbewerb ist ein Projekt des Deutschen Musikrats und wird finanziell getragen von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. 

Teilgenommen haben im Jahr 2025 über 4.000 Musiker:innen in 96 Amateurorchestern aller Altersklassen (zwischen 9 und 90 Jahren). Der diesjährige Wettbewerb fand in Wiesbaden, Mainz und Ingelheim statt. Das Abschlusskonzert in der Rheingoldhalle Mainz am 16. Juni wurde aufgezeichnet und wird am 29. Juni ab 20.03 Uhr zeitgleich in SWR Kultur und hr2-kultur gesendet.  


Weitere Informationen finden Sie >>hier.


Ansprechpartnerin:

Franziska Stoff
Generalsekretärin

F: +49 (0)30 39 73 10 88



Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Was uns zusammenhält: Musik (20.06.2025)

Der Landesmusikrat Berlin wirkt mit Nachwuchsförderung und Musikalischer Bildung für alle in die Zivilgesellschaft hinein und stärkt damit demokratische Grundwerte – Bilanz des ersten Halbjahres zur Klausurtagung des Präsidiums

Pressemitteilung | 20.06.2025 

Das Musikleben einer Stadt wird maßgeblich geprägt durch das bürgerschaftliche Engagement ihrer Bewohner. Hier setzt die Arbeit des Landesmusikrats Berlin an: Er wirkt mit seinen Projekten in die Zivilgesellschaft hinein, unterstützt und fördert das gemeinschaftliche Musizieren, ermöglicht Jugendlichen und Erwachsenen Zugänge zur Musik und trägt damit nicht nur zur Musikalisierung, sondern auch zur inneren Verbundenheit der Stadtgesellschaft bei.

Im ersten Halbjahr 2025 entfaltete der Landesmusikrat Berlin dabei eine besonders nachhaltige und breite Wirkungskraft. Die einzelnen Projekte ergänzen sich dabei auf selbstverständliche und produktive Weise. So spielt das Landesjugendorchester Berlin, Spitzenprojekt der Nachwuchsförderung, auch Werke von in der NS-Zeit verfolgten und ermordeten Komponist:innen. Das Orchester arbeitet dabei mit Berliner Schüler:innen zusammen, die sich im Projekt „Musikalische Stolpersteine“ mit den jeweiligen Biografien im Kontext der Geschichte auseinandersetzen. Mit Unterstützung von radio3rbb entstand eine bemerkenswerte Podcast-Reihe, die sich in der berlinHistoryApp und in der ARD Mediathek dauerhaft nachhören lässt.

Die Jugendprojekte gehören seit jeher zur DNA des Landesmusikrats Berlin. „Jugend musiziert Berlin“, „Förderung junger Ensembleleiter:innen“, die Jugendensembles für Alte Musik und für Neue Musik. Das Berliner JugendJazzOrchester. Sie alle fördern nicht nur musikalische Fertigkeiten, sondern auch Kompetenzen, die eine Gesellschaft zukunftsfähig machen: Verantwortungsübernahme, Teamfähigkeit und Toleranz.  Zudem haben alle Projekte Inklusion und Diversität im Blick und reagieren darauf, etwa mit der Aufnahme von Instrumenten wie Oud, Nay und Kanun in die Wertungskategorien von Jugend musiziert Berlin

Eine überwältigende Resonanz fand das Projekt „Berlin schläft ein“, das in Kooperation mit wissenschaftlichen Institutionen Schlaflieder in allen Sprachen Berlins sammelt und archiviert. Das Angebot an alle Berliner:innen trifft einen Nerv – und eine Sehnsucht: Inmitten einer von Spaltung und Konflikt geprägten Realität Momente der Ruhe zu finden und darüber hinaus die eigene kulturelle Herkunft zu pflegen und anderen zugänglich zu machen. Die öffentlichen Aufnahme-Sessions fanden so großen Zuspruch, dass der Landesmusikrat Berlin ergänzend dazu ein online-Aufnahmetool entwickelte. Ein mittlerweile viel genutztes Novum, für das nicht mehr als ein Smartphone nötig ist. Im Jahr der Stimme wird der Berliner Chortreff, der von 3. bis 5. Oktober stattfindet, das ursprünglichste Instrument des Menschen in allen Facetten ausloten. Die Anmeldungen übertreffen schon jetzt die Erwartungen. 

Wertschätzende Impulse in die Zivilgesellschaft hinein gibt das Projekt „Förderung der Instrumentalen Amateurmusik“, das die meist ehrenamtliche Leitungstätigkeit professioneller Musiker:innen für Amateurensembles finanziell unterstützt und zugleich Fortbildungen für Amateure anbietet. Zudem schafft der Landesmusikrat auch eine zusätzliche Vernetzung mit sozialen Einrichtungen, in denen Amateurensembles auftreten. 

Voraussetzung für eine lebendige Amateurszene sind jedoch Räume für Proben und Aufführungen. Auf die dramatisch sich zuspitzende Raumnot reagiert der Landesmusikrat mit einer stetig erweiterten und gut besuchten Raumdatenbank sowie akribischer Raumakquise, die vom Projekt „Raumkoordination“ geleistet wird.  Diesem pragmatischen Ansatz folgt auch die „Beratungsstelle für geflüchtete Musiker:innen“, die in diesem Jahr wieder ihre Arbeit aufgenommen hat. Der Bedarf ist groß, mit qualifizierter Beratung und guter Netzwerkarbeit leistet der Landesmusikrat Berlin auch damit einen Beitrag zur Integration.


Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e.V.
E-Mail:
Tel.: 0163 1745 113


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Berlin schläft ein. Aufnahme-Sessions im Juni (02.06.2025)

Berlin schläft ein. Weitere Aufnahme-Sessions für Wiegenlieder im Juni 2025

Aufnahmen am 7. Juni während des Karnevals der Kulturen und am 28. Juni bei der Langen Nacht der Wissenschaften

Nach breiter Medienresonanz und enormer Nachfrage geht Berlin schläft ein, eines der erfolgreichsten Projekte des Landesmusikrats Berlin, in die nächste Runde. Das Format widmet sich dem Schlaflied – in allen Sprachen, die in Berlin gesprochen und gesungen werden. Im Jahr der Stimme sind alle Berliner:innen dazu eingeladen, ihre Schlaflieder einzusingen, bekannte ebenso wie unbekannte, traditionelle oder moderne.

Die nächsten vom Landesmusikrat Berlin organisierten Aufnahme-Sessions finden statt:

  • Während des Karnevals der Kulturen am Juni im Gemeindesaal der „Evangelischen Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor“
  • im Rahmen der langen Nacht der Wissenschaften am Juni in der Freien Universität Berlin und an der Berlin – Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Für alle, die nicht ins Studio kommen können, gibt es jetzt ein neu entwickeltes Online-Tool. Hiermit können Sie Ihre Lieder einfach von zu Hause aus einsingen. Dafür ist lediglich ein Smartphone oder ein Computer mit eingebautem Mikrophon und Internetzugang nötig.  Hier finden Sie das Tool: Berlin Schläft Ein

Ein weiteres Angebot stellt der Landesmusikrat Berlin in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin zur Verfügung: Um das Singen in der Familie zu fördern, bieten wir Workshops und Programme für Eltern und Erzieher:innen zum Thema Schlaflied an. Beim Karneval der Kulturen können sich Interessierte in einer Jurte auf dem Areal „Zukunftstraum“ vor der Amerika-Gedenkbibliothek über das Format informieren und selbst mitsingen.

Zum Hintergrund:
Berlin schläft ein heißt das künstlerische und kulturelle Experiment, in dem der Landesmusikrat Berlin in Kooperation mit dem Berliner Ethnologischen Museum, der musikwissenschaftlichen Stiftungsprofessur der Ernst von Siemens Musikstiftung an der Freien Universität Berlin (FU Berlin) und dem Endangered Languages Archive an der Berlin – Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Schlaflieder sammelt, archiviert und allgemein zugänglich macht. Bereits die erste Aufnahme-Session Ende Februar im Humboldt Forum fand großen Anklang. Viele Berliner:innen waren gekommen, um ihre Schlaflieder einzusingen. Insgesamt wurden bereits mehr als 30 Lieder in 17 Sprachen aufgenommen, ein beeindruckendes Zeugnis der musikalischen Vielfalt Berlins.

Berlin schläft ein: Aufnahme-Session

Während des Karnevals der Kulturen
7. Juni, 12:00 bis 19 Uhr
Gemeindesaal der „Evangelischen Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor“
Nostitzstraße 6-7, 10961 Berlin-Kreuzberg

Während der Langen Nacht der Wissenschaften
28. Juni, 17:30 bis 22 Uhr
Ort: Silberlaube, JK 24/129
Fabeckstraße 25, 14195 Dahlem Berlin

Anmeldung für beide Veranstaltungen erforderlich unter:
https://www.survio.com/survey/d/berlin-schlaeft-ein

28. Juni, 17:30 bis 23 Uhr (organisiert durch das Endangered Languages Archive)
Ort: Akademieflügel in der Staatsbibliothek zu Berlin
Unter den Linden 8, 10117 Berlin

Anmeldung erforderlich unter:
https://elararchive.simplybook.it/v2/#book


Berlin schläft ein: Workshops

Informationsstand mit Mitsing-Aktion beim Karneval der Kulturen
7. Juni, 12 bis 18 Uhr, Ort „Zukunftstraum“

Dieses Format richtet sich an alle Kitas, die Interesse an unserem Angebot haben:
https://www.survio.com/survey/d/Schlaflied-Workshop


Weitere Informationen:

Berlin schläft ein – Landesmusikrat Berlin

https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/instrument-des-jahres/instrument-des-jahres-2025-stimme/


Ansprechpartnerin:
Bernadett Kis / Projektleiterin Instrument des Jahres
Tel.: 0176 706 51496 /


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Klingt gut – Musische Wochen in der Philharmonie (22.05.2025)

Ob Bigband, Chor, Sinfonieorchester oder Jazzcombo: Während der Musischen Wochen präsentieren sich Berliner Schulensembles in der Philharmonie. Besonderer Höhepunkt: Das Werkstättenkonzert der Musikbetonten Grundschulen. Das Modellprojekt feiert seinen 50. Geburtstag.

Pressemitteilung | 22.05.2025

Für rund 2000 Berliner Kinder und Jugendliche ist es der Höhepunkt des Schuljahres: Ein Auftritt in der Philharmonie, gemeinsam mit dem Ensemble, mit dem sie viele Monate lang geübt haben. Egal ob Bigband, Chor, Gitarrenensemble, Tanzgruppe oder Blasorchester: Auf den Bühnen von Philharmonie und Kammermusiksaal zeigen Schülerinnen und Schüler, was sie mit der Unterstützung engagierter Musiklehrer:innen erarbeitet haben. Das kann eine Motette von Felix Mendelssohn Bartholdy sein oder eine selbstgeschriebene Komposition für Schlagwerker, ein Filmmusikklassiker, ein Jazzstandard, ein traditionelles Volkslied oder ein Popsong: Die unterschiedlichen Genres spiegeln die Vielfalt der musikalischen Interessen und kulturellen Prägungen wider. Allen Ensembles gemeinsam sind Freude, Hingabe und Disziplin. Wer die Konzerte in den fast immer ausgebuchten Sälen einmal erlebt hat, weiß, was Musik in der Schule bewirken kann.

Die Musischen Wochen sind ein Kind der Nachkriegszeit. Ins Leben gerufen wurden sie in den 1950er-Jahren im damaligen Westberlin, um den kulturellen Wiederaufbau der Stadt voranzubringen. Im Jahr 1975 kam ein weiteres Modellprojekt hinzu: Die Musikbetonten Grundschulen. Die meisten von ihnen wurden in einkommensärmeren Quartieren eingerichtet, damit auch sozial benachteiligte Kinder ein Instrument erlernen können. Einmal in der Woche erhalten sie 45 Minuten kostenlosen Gruppeninstrumentalunterricht, zusätzlich nehmen sie an einer Musik-AG teil. Inzwischen gibt es 17 Musikbetonte Grundschulen in Berlin, der einstige Schulversuch gilt bundesweit als beispielhaft. 

Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie betont die Bedeutung der Musikalischen Bildung in der Schule: „Gemeinsames Musizieren macht nicht nur viel Freude, es ist immer ein Erlebnis und fördert auch die kognitiven wie sozialen Fähigkeiten. Jedes Kind kann sich mit seinen Fähigkeiten und nach seinen Möglichkeiten einbringen. Das erfordert und stärkt Selbstbewusstsein, Anstrengungsbereitschaft und Toleranz und unterstützt Bildungsprozesse.“

Bei der Organisation der Musischen Wochen arbeiten die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Landesmusikrat Berlin e.V. eng zusammen. Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, verweist anlässlich des Jubiläums der Musikbetonten Grundschulen auch auf den sich zuspitzenden bundesweiten Lehrkräftemangel: “Wer sich als Kind selbst in der Musik erlebt, in Gemeinschaft mit anderen, trägt einen Schatz in sich. Sorgen wir dafür, dass dieser frühe und fröhliche Zugang zum Musizieren auch in Zukunft erhalten bleibt.“


Termine: 

26. Mai Werkstätten-Konzert der Musikbetonten Grundschulen im großen Saal der Philharmonie Berlin 
19. Juni und 4. Juli Berliner Schulensembles im Kammermusiksaal der Philharmonie. 

>>Alle Termine und Informationen


Ansprechpartner:

Luca Hönig und Christiane Wallendorf
Projektleitung Musische Wochen

Landesmusikrat Berlin e.V.
Karl-Marx-Straße 145, 12043 Berlin


T: +49 178 9392439

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Berliner Musikszene engagiert sich vereint gegen gravierende Kürzungen //Kampagne „Deine Stimme für MUSIK“ startet mit Stimmen von Musikbegeisterten und Publikum (14.05.2025)

Pressemitteilung | 14.05.2025

Um nach den gravierenden Einschnitten weitere Kürzungen im Berliner Musik- und Kulturbereich zu verhindern, haben sich maßgebliche Musikinstitutionen und -verbände aus allen Bereichen zur Kampagne #DeineStimmeFuerMusik zusammengeschlossen.

In einem ersten Schritt lädt die Kampagne Musikbegeisterte dazu ein, im Rahmen einer Postkartenaktion ihre persönlichen Erlebnisse bei Konzertbesuchen, im Amateurorchester, im Chor oder an anderen musikalischen Orten zu teilen. Dabei sollen sie schildern, welche Bedeutung Musik und Kultur für sie selbst und für Berlin haben.

Postkarten mit dem Kampagnenslogan „Deine Stimme für MUSIK“ werden ab dem 15. Mai 2025 zum Ausfüllen bei Veranstaltungen der teilnehmenden Musikinstitutionen und -verbände ausliegen. Sie können außerdem online ausgefüllt werden und sollen schließlich dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner übergeben werden. 

Die digitale Beteiligung erfolgt über die elektronische Postkarte:
https://www.survio.com/survey/d/DeineStimmefuerMUSIK 

Auch in den sozialen Medien wird die Kampagne von allen Beteiligten unterstützt.
Die Musikstadt Berlin lebt von den großen Institutionen genauso wie von der Freien Szene und der Musikwirtschaft. Musikalische Bildung und Amateurmusik bilden die Grundlage, ermöglichen Zugänge und Teilhabe. Alle Bereiche stehen im engen Austausch und hängen voneinander ab – Kürzungen in einem Bereich treffen unweigerlich auch alle anderen. 

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikstadt-berlin/ 

Der Landesmusikrat Berlin ist Teil des Aktionsbündnisses #BerlinIstKultur, das sich gegen Kürzungen im Kulturbereich ausspricht.

>>Hier gelangen Sie zur Webseite BerlinIstKultur.


Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
Generalsekretärin, Landesmusikrat Berlin e.V.
E-Mail: | Telefon: 0163 1745 113


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat sowie die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. Darüber hinaus bereichert er die Berliner Kulturlandschaft mit eigenen Projekten – insbesondere für den musikalischen Nachwuchs.

Fest der Talente: Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin mit Rekordbeteiligung. Konzert mit Landespreisträger:innen am 4. Mai im Konzerthaus Berlin (23.04.2025)

Pressemitteilung | 23.04.2025

Mehr als 440 Kinder und Jugendliche haben am Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin teilgenommen. Ein Rekord, der auch auf die bundesweit einzigartige Kategorienvielfalt in Berlin zurückzuführen ist. Insgesamt 27 Kategorien bietet der Landesmusikrat Berlin als Träger der Regionalwettbewerbe sowie des Landeswettbewerbs an. Bands, Beats & Rhymes, Singer/Songwriter oder Komposition: Filmmusik gehören hier ebenso selbstverständlich dazu wie die Instrumente Oud, Kanun, Nay, Violoncello, Klavier oder Horn.

Ausgewählte Teilnehmer:innen des Berliner Landeswettbewerbs sind am 4. Mai beim Landespreisträgerkonzert im Konzerthaus zu erleben. Tickets sind erhältlich unter: Landespreisträger:innenkonzert Jugend musiziert Berlin – Konzerthaus Berlin

Der Berliner Landesausschussvorsitzende Markus Wenz blickt zufrieden auf den Wettbewerb zurück:
„An insgesamt fünf Wertungstagen brachten die Jugendlichen die Gebäude der Universität der Künste zum Klingen. Es ist in jedem Jahr wunderbar zu beobachten, wie die Teilnehmenden einander trotz der großen Konkurrenz zuhören, miteinander ins Gespräch kommen und viele Eindrücke gemeinsam teilen.“

Alle Teilnehmenden konnten ein ausführliches Feedback der Jurymitglieder erhalten. 129 junge Musiker:innen wurden zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ weitergeleitet, der in diesem Jahr in Wuppertal stattfinden wird.

Dank der Unterstützung von Unternehmen und Institutionen konnte der Landesmusikrat Berlin auch in diesem Jahr zahlreiche Sonderpreise verleihen, darunter neben Geld- und Sachpreisen auch Studioaufnahmen und Coachings.

Die vollständige Liste aller Berliner Sonderpreise im Landeswettbewerb finden Sie >>hier.


Ansprechpartner:innen

Christiane Wallendorf, Projektleitung Jugend musiziert Berlin

Clemens Koch, Projektleitung Jugend musiziert Berlin, Pop



Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Wie Wörter klingen | Ein Workshop des Berliner Landesjugendensembles Neue Musik – Junges Musiklabor erkundet das Verhältnis von Sprache und Musik. (07.04.2025)

Beginn: 11. April. Jetzt anmelden

Pressemitteilung | 07.04.2025

Im Workshop „Musik und Sprache“ gehen die Teilnehmenden fundamentalen Fragen nach: Wie überschneiden sich Sprache und Musik? Wie werden geschriebenen Worte klingen? Ist meine Neue Musik eine Neue Sprache?
Erforscht werden die Wechselbeziehungen zwischen Sprache, Stimme und instrumentalem Musizieren. Im Zuge kurzer Improvisations-Sessions entstehen nach und nach kleine Kompositionen.

Mit der Autorin und Musikerin Maria Reich vom Trickster Orchestra konnte eine renommierte und erfahrene Dozentin gewonnen werden.
Vorerfahrungen im Schreiben von Texten sind nicht erforderlich, es zählt nur die Lust am Spielen (Stimme und/oder Instrument) und am Experimentieren.
Anmeldungen sind noch möglich.


Termine: 11.-23. April 2025 & 27.-29. Juni 2025 
>>Anmeldung und weitere Informationen

Ansprechpartnerin:
Viola Maria Schmitzer, Projektleitung Landesjugendensemble Neue Musik – Junges Musiklabor.
E-Mail:


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Amateurmusik boomt | Neue Studie: Immer mehr Menschen musizieren in ihrer Freizeit (10.04.2025)

Pressemitteilung | 10.04.2025

Jetzt ist es wissenschaftlich noch einmal bestätigt: 21 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 6 Jahre musizieren in ihrer Freizeit – das sind rund 16,3 Millionen Menschen und etwa 2 Millionen mehr als noch vor vier Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Deutschen Musikinformationszentrums (miz). Die Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Befragung, die vom Institut für Demoskopie (IfD) Allensbach im Auftrag des miz durchgeführt und heute im Rahmen einer Pressekonferenz des Deutschen Musikrats (DMR) vorgestellt wurde. Das Deutsche Musikinformationszentrum ist eine Einrichtung des Deutschen Musikrats.

Die Studie bietet einen differenzierten Überblick über Altersgruppen, geschlechts- und schichtspezifische Unterschiede sowie über Zugangswege, Herausforderungen und das ehrenamtliche Engagement der Musizierenden. Die meisten Freizeitmusizierenden spielen ein Musikinstrument (81 Prozent), etwa halb so viele singen (41 Prozent); rund 20 Prozent machen beides. Während das Instrumentalspiel stärker von Männern und Menschen mit höherem Einkommen ausgeübt wird, ist Singen besonders bei Frauen und in der älteren Generation verbreitet.

Der Zuwachs an Amateurmusizierenden seit 2020 ist vor allem bei Erwachsenen ab 30 Jahre sichtbar – aktuell musiziert in dieser Altersgruppe jede:r Sechste, 2020 war es noch jede:r Achte. „Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass viele Menschen nach oder auch während der Pandemie das Musizieren für sich entdeckt oder ihr musikalisches Hobby wieder aufgegriffen haben. Die Daten sprechen für einen klaren Aufwärtstrend“, erklärt Studienleiter Michael Sommer vom IfD Allensbach.

Zu den Kernresultaten der Studie zählt auch das ausgeprägte bürgerschaftliche Engagement der Amateurmusiker:innen und der hohe Anteil ehrenamtlich Tätiger im Amateurmusikbereich.

„Eine vielfältige und lebendige Amateurmusikszene ist ein wesentlicher Bestandteil kultureller Teilhabe – sie stiftet Gemeinschaft, fördert Kreativität und trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei“, sagt Stephan Schulmeistrat, Leiter des miz. „Unsere Studie zeigt auch, welchen persönlichen Wert das Musizieren für viele Menschen hat: Wohlbefinden, soziale Nähe und kreative Entfaltung sind zentrale Motive. Umso wichtiger ist es, den Zugang zu musikalischem Engagement offen, niedrigschwellig und vielfältig zu gestalten. Mit dieser Studie wollen wir die Bedeutung der Amateurmusik sichtbar machen und Impulse für ihre nachhaltige Förderung geben.“

Damit unterstützt die Studie eines der zentralen Anliegen des Landesmusikrats Berlin: Die Wertschätzung und Förderung der Amateurmusik.

Seit vielen Jahren setzt sich der Landesmusikrat Berlin mit Nachdruck für die Amateurmusik ein. So initiierte der Landesmusikrat Berlin im August 2023 das große Amateurmusik-Symposium „Thank you for the (Amateur)music“, bei dem namhafte Expert:innen aus Kultur, Sport, Gesundheitssektor und der Zivilgesellschaft die gesellschaftliche Relevanz der Amateurmusik hervorhoben.
Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin e. V. konstatierte:
„Amateurmusik wird heute immer noch nicht als wesentlicher Teil zivilgesellschaftlicher Aktivitäten betrachtet. Das müssen wir ändern. Deshalb müssen wir – die wir uns für Musik für alle engagieren – deutlich machen, dass Amateurmusik ein unverzichtbarer Teil unserer Zivilgesellschaft ist, dass er wertgeschätzt werden muss und dass er deshalb auch unterstützt und gefördert werden muss: unter anderem durch eine Gleichstellung mit dem Breitensport und durch entsprechende finanzielle und räumliche Ressourcen. Auch die frühzeitige Hinführung zur Musik durch Kita und Schule ist unverzichtbar.“
In den vergangenen beiden Jahren ist es dem Landesmusikrat Berlin mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gelungen, die Rahmenbedingungen für die Amateurmusik deutlich zu verbessern: Mit dem beim Landesmusikrat Berlin angesiedelten Projekt „Förderung der Instrumentalen Amateurmusik“ gibt es seit dem vorigen Jahr eine Anlaufstelle für Amateurmusikensembles mit der Möglichkeit finanzieller Unterstützung. Damit können etwa Berufsmusiker:innen, die mit Amateur:innen arbeiten, in beantragten Projekten angemessen honoriert werden. Auch Weiterbildungen werden im Rahmen dieses Projekts ermöglicht.
Die seit 5 Jahren bestehende „Raumkoordinationsstelle“ des Landesmusikrats versammelt in ihrer einzigartigen Raumdatenbank dringend benötigte Probe- und Aufführungsräume und akquiriert stetig weitere Räume. Eine der Hauptforderungen bleibt die unentgeltliche Nutzung kommunaler Räume in Schulen und Behörden für die Probenarbeit – wie es dem Breitensport durch das Sportfördergesetz längst ermöglicht wird.

>>Weitere Informationen


Die Pressemitteilung des Deutschen Musikrats zur miz-Studie finden Sie >>hier.

Die vollständige Studie des Deutschen Musikinformationszentrums (miz) ist abrufbar >>unter diesem Link


Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e.V.
E-Mail:


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Osterkonzert des Landesjugendorchesters Berlin am 21. April um 20 Uhr im Konzerthaus Berlin. Kooperation mit dem Projekt Musikalische Stolpersteine (27.03.2025)

Pressemitteilung | 27.03.2025

Tiefe und Emotion

In seinem Osterkonzert am 21. April im Konzerthaus Berlin, Großer Saal, widmet sich das Landesjugendorchester wieder der großen Symphonik. Mit Tschaikowskis 6. Sinfonie „Pathétique“ steht eines der ergreifendsten Werke der Spätromantik auf dem Programm. Ebenfalls noch mit spätromantischen Anklängen komponierte Bohuslav Martinů sein Rhapsody-Concerto für Viola und Orchester.
Eröffnet wird das Osterkonzert mit der Ouvertüre zum Einakter „Der zerbrochene Krug“ von Viktor Ullmann (1889 -1944). Kurz nach der Fertigstellung der Komposition wurde Ullmann ins Ghetto Theresienstadt deportiert und im Oktober 1944 in Auschwitz ermordet.
Die Aufführung entsteht in Kooperation mit unserem Projekt „Musikalische Stolpersteine“, in dem sich Schüler:innen mit Komponist:innen auseinandersetzen, die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Dirigent Lancelot Fuhry sagt: „Wir haben gerade als Deutsche eine Verpflichtung gegenüber diesen Künstlern, deren Leben im Nationalsozialismus einfach ausgelöscht wurde. Ihre Werke zu spielen und am Leben zu erhalten ist das Einzige, was wir heute tun können.“

Die musikalische Leitung des Osterkonzerts hat Lancelot Fuhry.
Die Solistin ist Henriette Brunner.

Tickets:
Frühbucherpreise bis 31. März: 20 € / 15 € (ermäßigt: 15 € / 10 €)
Ab 1. April: 25 € / 20 € (ermäßigt: 20 € / 15 €)
Tickets gibt es >> hier (Konzerthaus Berlin)


Ansprechpartnerinnen:
Viola Schmitzer und Elke Ginter-Schubert (interim, in Vertretung von Henriette Runge)
Mail:


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
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4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin