600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin. Wanderausstellung wird am 15. Juni 2026 im Europa Center eröffnet. (21.05.2026)

600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin. Wanderausstellung wird am 15. Juni 2026 im Europa Center eröffnet.
Bis Ende November 2026 tourt sie durch fünf weitere Berliner Einkaufszentren.
 

Pressemitteilung | 21.05.2026

Es ist eine der weltweit größten privaten Akkordeonsammlungen, über Jahrzehnte von einem Berliner Musikpädagogen zusammengetragen. Nun macht sie der Landesmusikrat Berlin e.V. in Kooperation mit dem Handelsverband Berlin-Brandenburg (HBB) öffentlich zugänglich. In sechs Berliner Einkaufszentren werden die schönsten Exemplare ausgestellt, ergänzt von einem Programm mit Konzerten, Workshops und Angeboten für Familien. Am 15. Juni 2026 um 16 Uhr wird die Wanderausstellung im Europa Center in der City West eröffnet.

In drei Berliner Altbauwohnungen lagerte über Jahrzehnte hinweg ein kulturhistorischer Schatz: Mehr als 600 Akkordeons, vom Berliner Musikpädagogen Dieter Plinke zusammengetragen. Jedes Instrument erzählt eine Geschichte, trägt Erinnerungen an Länder, Generationen und Berliner Kieze in sich. Der Landesmusikrat Berlin macht diese einzigartige Kollektion mit dem Projekt „600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin“ im Jahr des Akkordeons für alle Berlinerinnen und Berliner zugänglich. In Kooperation mit dem Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. (HBB) stellen sechs große Berliner Einkaufszentren eigens Räume zur Verfügung. Zusätzlich zur Ausstellung der schönsten Exemplare gibt es Mini-Konzerte, Workshops und Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Ausstellungen werden von der Initiative „Selbstgebaute Musik“ gestaltet, die bundesweit für ihre fantasievollen und einladenden Inszenierungen kreativer Räume bekannt ist. 

Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg e.V., erklärt, warum die Akkordeon-Sammlung mitsamt dem Rahmenprogramm gut in Shopping Malls passt: „Kultur und Handel sind zwei unverzichtbare Gewerke im Orchester des städtischen Lebens. Sowohl historisch als auch gegenwärtig sind Musik und Handel eng miteinander verknüpft. Sie bieten seit jeher nicht nur Raum zur Begegnung, sondern prägen mit ihrer Vielseitigkeit auch das lebendige Stadtbild.“

Für den Sammler Dieter Plinke ist die Wanderausstellung der erste Schritt hin zu einer dauerhaften öffentlichen Präsentation seiner Kollektion. „200 Jahre Geschichte des Akkordeons, abgebildet in Hunderten von Instrumenten, groß, klein, pompös oder handlich als „Sportmodell“, zugleich ein Streifzug durch Moden und Designs, vom Jugendstil bis zur neuen Sachlichkeit. Mit Knöpfen, Tasten, vielen Registern und Balgfalten, durch die manchmal auch der Wind pfeift, wenn ein Instrument zu sehr in die Jahre gekommen und reparaturbedürftig ist“, schwärmt Dieter Plinke über das Objekt seiner Sammelleidenschaft. „Jedes Akkordeon klingt anders, es gibt die unterschiedlichsten Bauweisen und Gestaltungen. Diese Vielfalt ist faszinierend.“ 

Am 15. Juni 2026 um 16 Uhr wird die Ausstellung „600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin“ im Europa Center feierlich eröffnet. Sie läuft bis 4. Juli 2026. 

Begrüßung: Volker Ahlefeld, Center Manager, Europa Center, Hella Dunger-Löper, Präsidentin Landesmusikrat Berlin e.V., Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. (HBB), Dieter Plinke, Sammler und Musikpädagoge.

Musik: Musikschule City West und Akkordeon Orchester Berlin


Wir bitten um Ihre Anmeldung zur Ausstellungs-Eröffnung:
https://www.survio.com/survey/d/Ausstellungseroeffnung15-06-26

Weitere Stationen und Termine der Ausstellung: 

Europa Center Berlin: 15. Juni 2026 bis 04. Juli 2026 | Tauentzienstraße 9-12, 10789 Berlin

Rathaus-Center Pankow: 13. Juli bis 01. August 2026 | Breite Str. 20, 13187 Berlin

Forum Steglitz: 10. August bis 29. August 2026 | Schloßstraße 1, 12163 Berlin

Allee-Center Berlin: 07. September bis 26. September 2026 | Landsberger Allee 277, 13055 Berlin

EAST SIDE MALL: 12. Oktober bis 31. Oktober 2026 | Tamara-Danz-Str. 11, 10243 Berlin

das Schloss: 09. November bis 28. November 2026 | Schloßstraße 34, 12163 Berlin



Wir danken der LOTTO-Stiftung Berlin für die Förderung des Projekts „600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin“ mit der Konzertreihe „Global Sound Stories – Akkordeon trifft Literatur.“


Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/amateurmusik/instrument-des-jahres/600-akkordeons/

Informationen zu weiteren Veranstaltungen zum Instrument des Jahres – Akkordeon:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/amateurmusik/instrument-des-jahres/

Ansprechpartner:innen:

Simon Marburg
Projektleitung Instrument des Jahres

Christina Bylow
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Landesmusikrat Berlin
Tel. +49 (0)30-39 87 73 58



Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens ein. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Berlin schläft ein: Der Landesmusikrat Berlin sammelt Wiegenlieder in allen Sprachen der Stadt (07.02.2025)

Nächste öffentliche Aufnahmesession im Rahmen des Karnevals der Kulturen am 7. Juni 2025.  14–20 Uhr

Pressemitteilung | 07.02.2025

Schlaflieder verbinden Menschen, Generationen, Herzen. Sie begleiten uns in den ruhigsten Momenten, schenken Trost und Geborgenheit. Berlin ist Heimat von Menschen aus mehr als 170 Nationen mit zahlreichen unterschiedlichen Sprachen und Kulturen. Sie alle bewahren Wiegenlieder in ihrem kollektiven Gedächtnis. Diese sprachliche und musikalische Vielfalt pflegt und würdigt der Landesmusikrat Berlin im Jahr der Stimme in Kooperation mit dem Berliner Ethnologischen Museum (Humboldt Forum), der Ernst von Siemens Musikstiftungsprofessur an der Freien Universität Berlin (FU Berlin) und dem Endangered Languages Archive an der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

„Berlin schläft ein“ heißt das künstlerische und kulturelle Experiment, das den reichen Schatz an Schlafliedern sammelt, archiviert und allgemein zugänglich macht. Ziel ist die Erhaltung dieses immateriellen kulturellen Erbes und die Förderung des Singens in der Familie.

Die erste öffentliche Aufnahme-Session findet am 21. Februar, dem internationalem Tag der Muttersprache der UNESCO statt. Der Tag wird seit dem Jahr 2000 zur Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit global gefeiert.

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, sagt: „Kommen Sie am 21. Februar zwischen 14 und 20 Uhr ins Humboldt Forum und nehmen sie Ihr liebstes Schlaflied professionell auf. Gemeinsam schaffen wir einen Fundus von Berliner Liedern, der den einmaligen kulturellen und sprachlichen Reichtum unserer Stadt und der Welt widerspiegelt.“

Die Vielfalt der gesammelten Lieder wird in einem geschützten Rahmen über die Online-Plattform des Endangered Languages Archive der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zugänglich gemacht und zusätzlich in den Sammlungen des Berliner Ethnologischen Museums (Humboldt Forum) langzeitarchiviert. Die gesammelten Lieder werden außerdem im Lauf des Jahres in Konzerten, Workshops und Ausstellungen präsentiert, um ihre Schönheit und Vielfalt sichtbar zu machen.

Termine für weitere Aufnahme-Sessions werden über die Webseite des Landesmusikrats Berlin bekannt gegeben.

Berlin schläft ein – nächste öffentliche Aufnahmesession im Rahmen des Karnevals der Kulturen
7. Juni, 14 – 20 Uhr, 

>>Hier können Sie sich für weitere Informationen und die Aufnahme-Sessions registrieren.

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff / Generalsekretärin
Tel.: 0163 1745 113

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

2025 wird das älteste Instrument der Welt das Instrument des Jahres. Die Stimme! (21.11.2024)

In einem spannenden Zusammenspiel aus Muskeln, Stimmlippen und Knorpel im Kehlkopf entsteht die für jeden Menschen einzigartige Stimme. Sie kann tönen, flüstern, sprechen, singen und noch so viel mehr. Und so kann jede*r das „eingebaute“ Instrument ganz individuell hörbar machen und einsetzen. Höchste Zeit also, dass die Landesmusikräte dieses außergewöhnliche Instrument ein Jahr lang in Szene setzen.

Die Stimme verbindet uns Menschen auf der ganzen Welt. Sie überwindet kulturelle, sprachliche und geografische Grenzen und schafft eine gemeinsame Basis für Kommunikation und gegenseitiges Verständnis. Und sie ist in nahezu jedem musikalischen Genre, das der Globus zu bieten hat, zuhause. Also ganz gleich, wo wir uns befinden und welche Musik wir im Ohr haben, unsere Stimmen ermöglichen es uns, Gedanken, Gefühle und Ideen auszutauschen und so eine tiefere Verbindung zueinander aufzubauen.

Die Stimme ist auch das erste Instrument, dessen wir uns bedienen, wenn wir als soziale Wesen miteinander umgehen, wenn wir unsere Gesellschaft gestalten oder Politik verändern wollen. Das soziale und das musikalische Instrument sind schwer abgrenzbar ineinander verwoben. Es ist das Instrument, das uns zu Menschen macht.

Und nicht nur der Mensch hat eine Stimme. Auch im Tierreich erleben wir die farbenfrohsten und faszinierendsten Klänge. Von den melodischen Gesängen der Vögel bis hin zu den kilometerweit tragenden Rufen der Wale – die Stimmen der Tiere bereichern jeden Tag unsere Welt.

Freuen Sie sich mit uns auf das Jahr der Stimme und hinterlassen Sie 2025 Ihren ganz persönlichen akustischen Fingerabdruck!

Ein Höhepunkt des Jahres der Stimme in Berlin ist der Chortreff von 03.- 05. Oktober 2025. Was genau zu erwarten ist im Jahr der Stimme, wer alles beteiligt ist, und welche Veranstaltungen stattfinden werden, wird im Rahmen der Berliner Pressekonferenz am 15. Januar 2025 in Anwesenheit der Berliner Schirmherrin Jocelyn B. Smith bekanntgegeben.

Instrument des Jahres 2025: Stimme
Pressekonferenz zur Eröffnung des Jahres der Stimme
15.01. 2025, 11 Uhr, Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung
Tiergartenstr. 1, Eingang Ben-Gurion-Str., 10785 Berlin

Ansprechpartner:
Bernadett Kis, E-Mail:

Seit 2008 wird jedes Jahr ein Instrument des Jahres gekürt und zwölf Monate in den Fokus gestellt. Jedes Bundesland beruft eigene Schirmherr:innen und hat seine eigene Vorgehensweise, um das länderübergreifende Ziel zu erreichen: Neugier und Aufmerksamkeit auf die vielen Facetten der Stimme zu lenken.

Nähere Informationen zu den weiteren teilnehmenden Ländern erhalten Sie von den zuständigen Landesmusikräten. Siehe hierfür die untenstehende Liste:

Baden-Württemberg
Botschafter: Stuttgarter Hymnus-Chorknaben
www.lmr-bw.de

Bayern
www.bayerischer-musikrat.de

Berlin
Schirmherrin: Jocelyn B. Smith
Pressekonferenz: 15. 01. 2025, 11 Uhr; im Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung. 
www.landesmusikrat-berlin.de

Brandenburg
www.landesmusikrat-brandenburg.de

Bremen
www.landesmusikrat-bremen.de

Hamburg
www.lmr-hh.de

Hessen
www.landesmusikrat-hessen.de

Niedersachsen
Botschafter: Landesjugendchor Niedersachsen und Voktett Hannover
www.lmr-nds.de

Nordrhein-Westfalen
www.lmr-nrw.de

Rheinland-Pfalz
www.lmr-rp.de

Saarland
Schirmherrschaft: Landesjugendchor Saar
www.lmr-saar.de

Sachsen
Schirmherr: Prof. Dr. med habil. Michael Fuchs, Leiter der Sektion Phoniatrie und Audiologie am Universitätsklinikum Leipzig
www.saechsischer-musikrat.de

Schleswig-Holstein
Botschafter: NDR Vokalensemble
www.instrument-des-jahres.de

Thüringen
Schirmherr: Landesjugendchor Thüringen
www.lmrthueringen.de

Weitere Informationen:
www.landesmusikrat-berlin.de


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.


Ansprechpartner:
Franziska Stoff

Tango and more.Tuba-Konzertreihe im Musikinstrumenten-Museum (12.09.2024)

Eine Konzertreihe im Musikinstrumenten-Museum Berlin präsentiert das Instrument des Jahres 2024 – die Tuba – in ihrer ganzen Bandbreite. Am 19. September spielen gleich zwei herausragende Ensembles: BrassAppeal mit Natascha Zickerick und das Trio des Tubisten Siegfried Jung. Am 24. Oktober folgen Tuba-Star Thomas Leleu und Jazz-Improvisationen mit Daniel Casimir. Mit einem vergnüglichen Familienkonzert mit der Puppenphilharmonie Berlin und dem Tubisten Jonas Urbat endet die Reihe am 30. November 2024.

Die Tuba ist eine ausgeprägte Verwandlungskünstlerin. Ob in der populären Musik, im Jazz, in der Klassik oder in den grenzüberschreitenden Genres dazwischen – die Tuba fasziniert mit ihrer klanglichen Flexibilität. 

Eine aus drei Konzerten bestehende Reihe im Musikinstrumenten-Museum Berlin spiegelt diese Bandbreite im Jahr der Tuba wider.

Den Anfang machen das Trio Siegfried Jung und Natascha Zickerick mit ihrem Ensemble BrassAppeal am 19. September. Siegfried Jung, Tubist am Nationaltheater Mannheim, überrascht dabei mit einer einzigartigen Triobesetzung aus Harfe, Klavier und Tuba. Dabei reist die Tuba nach Buenos Aires und beweist: Das tiefste Blechblasinstrument kann auch Tango – melancholisch, zart und perkussiv.  Starker Kontrast dazu: BrassAppeal. Die klassisch ausgebildete Tubistin Natascha Zickerick und ihr Ensemble überzeugen mit ihrem Repertoire aus Pop, Soul und Weltmusik. 

Für das 2. Konzert der Reihe am 24. Oktober konnte einer der weltweit führenden Tubisten gewonnen werden: Thomas Leleu erlangte internationale Anerkennung durch seine außergewöhnliche Technik und seine Fähigkeit, die Tuba in verschiedene Musikgenres von Klassik bis hin zu Jazz und zeitgenössischen Kompositionen zu integrieren.

Als Solist ist Leleu mit renommierten Orchestern wie dem Orchestre National de France und dem Münchener Kammerorchester aufgetreten. Begleitet von Guillaume Vincent am Klavier wird Thomas Leleu am 24. Oktober unter anderem Werke von Saint-Saens, Rachmaninow und Piazzolla spielen.

Im zweiten Teil des Konzerts folgt „Tuba on the Beat“, ein kammermusikalisches Jazz-Projekt mit lateinamerikanischen und experimentellen Stilelementen. Es spielen Daniel Casimir und Gerhard Gschlößl auf der Tuba, begleitet von Laura Robles an der Cajón und Julius Apriardi am Vibraphon. 

Das Familienkonzert am 30. November stellt die Tuba in den Mittelpunkt einer der zauberhaften Inszenierungen der Puppenphilharmonie Berlin. Die Puppen bauen eine Brücke zur Musik, stärken Unbefangenheit und Neugier. Erwachsene kommen dabei ästhetisch und musikalisch ebenso auf ihre Kosten wie Kinder. 

Innovativ arbeitet auch der Komponist und Tubist Jonas Urbat. Als Mitgründer des Stegreif.Orchesters sammelte er Erfahrung in der Choreografie und Performance von klassischen Kompositionen. Mit seinen experimentellen Formaten sucht er nach neuen Wegen, Musik und Technologie zu vereinen.

Unterstützt wird die Konzertreihe durch Buffet Crampon Deutschland. 

Tickets gibt es an der Abendkasse und über den Landesmusikrat Berlin e.V. 
https://landesmusikrat-berlin.ticketmachine.de/de


Tuba-Konzertreihe im Musikinstrumenten-Museum Berlin

Konzert 1
19. September 2024, 19 Uhr
Trio Siegfried Jung, BrassAppeal mit Natascha Zickerick

Konzert 2
24. Oktober 2024, 19 Uhr
Mit Thomas Leleu, Daniel Casimir, Gerhard Gschlößl u.a.

Familienkonzert
30. November 2024, 11 Uhr
Mit der Puppenphilharmonie Berlin und Jonas Urbat

Musikinstrumenten-Museum Berlin
Ben-Gurion-Straße 1
10785 Berlin


Ansprechpartnerin: 

Bernadett Kis
Projektleitung Instrument des Jahres


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick. 

ZDF Heute Journal: Tuba: Instrument des Jahres (12.05.2024)

Die Tuba ist Instrument des Jahres 2024! Das ZDF Heute Journal hat das Tubafest Berlin von 9. bis 12. Mai 2024 begleitet und war u.a. auch während einer Tuba-Unterrichtsstunde unseres Schirmherren Fabian Neckermann für Kultursenator Joe Chialo dabei. Zum Beitrag hier entlang!

Für Musikalische Bildung – Aufruf zur Tuba-Demonstration am 12. Mai, 11:30 Uhr am Brandenburger Tor (06.05.2024)

Tuba-Demo_12.05.2024

Musik braucht eine solide Basis – Musikalische Bildung auch!

Nicht einmal die Hälfte des Musikunterrichts an Grundschulen wird in Deutschland von Fachlehrkräften erteilt. Die Absolvent:innenzahlen der Musikhochschulen für Schulmusik- und Musikschullehrkräfte sind seit Jahren viel zu gering. Musikschulen brauchen nach dem BSG-Urteil Unterstützung bei der Umstellung auf Festanstellung.
Himmelfahrt ist in Berlin die Tuba los! Das Deutsche Tubaforum veranstaltet gemeinsam mit dem Berliner Landesmusikrat ein Tuba-Fest und eine abschließende Tuba-Demo für die Musikalische Bildung vor dem Brandenburger Tor.

Machen Sie mit!

Tuba-Demonstration für die Musikalische Bildung
12. Mai 2024, 11:30 vor dem Brandenburger Tor

>> Bitte melden Sie sich hier zur Teilnahme an der Tuba-Demonstration an.
Da wir Ordner stellen müssen, ist es wichtig für uns, die Teilnehmer:innenzahl zu schätzen. 

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
E-Mail:

Arte: Tuba: Instrument des Jahres (22.01.2024)

Die Tuba ist Instrument des Jahres 2024! Arte hat dazu am 22.01.2024 einen Video-Beitrag veröffentlicht, der das Instrument vorstellt. Zum Beitrag hier entlang!

Eröffnung „Instrument des Jahres: Tuba“ (11.01.2024)

Pressemitteilung, 11.01.2024

„Instrument des Jahres 2024“ in Berlin gestartet.
Kultursenator Joe Chialo und der Landesmusikrat Berlin eröffneten das Jahr der Tuba im Musikinstrumenten-Museum

Ein Jahr lang steht Deutschland im Zeichen der Tuba. Die Musikräte fast aller Bundesländer haben das tiefste Blechblasinstrument zum Instrument des Jahres gewählt. Im Rahmen einer musikalischen Pressekonferenz im Musikinstrumenten-Museum in Berlin wurde heute (11.01.) vor ca. 100 Gästen das Jahr der Tuba eröffnet. 

Zur Einstimmung spielten Daniel Casimir von der Musikschule Neukölln und Roberta Liesegang aus einer Bläserklasse des Leibniz-Gymnasiums in Berlin-Kreuzberg eine Jazz-Improvisation für zwei Tuben.

Die Tuba, so wie wir sie heute kennen, ist eine echte Berlinerin: Erfunden wurde sie im Jahr 1835 für die satte Basslage in Militärkapellen von „Kammermusikus Wilhelm Wieprecht und dem Hof-Instrumentenmacher Johann Gottfried Moritz zu Berlin“. Dr. Rebecca Wolf, Leiterin des Staatlichen Instituts für Musikforschung, gab Einblicke in die Geschichte der Tuba und lud in die Tuba-Ausstellung des Musikinstrumenten-Museums ein. Hier befindet sich auch die weltweit älteste erhaltene Tuba der Firma Moritz aus dem Jahr 1839. Ein imposantes Exemplar, gefertigt aus Messing und Neusilber, mit 5 Ventilen, den so genannten Berliner Pumpen“, wie Rebecca Wolf erklärte. 

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin e.V., erläuterte die bundesweite Initiative „Instrument des Jahres“ und deren Ziel, oftmals wenig beachtete Instrumente sichtbar zu machen. Unterstützt wird der Landesmusikrat Berlin dabei von zahlreichen Kooperationspartnern. Dazu gehören das Konzerthaus Berlin und weitere professionelle Veranstalter ebenso wie das Deutsche Tubaforum e.V., die Berliner Musikschulen und Musikhochschulen, die Berliner Posaunenchöre und die Landesmusikakademie. Sie alle rücken mit Konzerten, Workshops und Veranstaltungen ein häufig unterschätztes Instrument in den Mittelpunkt. Hella Dunger-Löper: „Die Tuba ist sowohl akustisch als auch visuell ein Instrument von großer Präsenz.“ 

Dennoch ist die Tuba an den Musikschulen kein besonders häufig unterrichtetes Instrument. Nur 46 Tubaschüler:innen waren es 2021 berlinweit. „Die Tuba muss raus aus der Nische und rein ins Rampenlicht“, brachte es Kultursenator Joe Chialo auf den Punkt. Als Schüler in einem katholischen Internat habe er sich einst selbst an der Posaune versucht. Tuba-Unterricht habe heute fast jede Berliner Musikschule in ihrem Portfolio. „Die Öffentlichen Musikschulen sind für mich integraler Bestandteil der dezentralen Kulturarbeit.“ Er setze sich mit aller Kraft dafür ein, sie im Rahmen eines Berliner Musikschulgesetzes zu fördern. Besonders wertvoll sei die Ensemblearbeit:
„Ich kann es Ihnen aus eigener Erfahrung sagen: Nichts ist schöner, als ein Instrument spielen zu können, nichts aber schwerer, als allein im stillen Kämmerlein Posaune zu üben. Daher liegen mir gerade die Ensembleangebote der Musikschulen am Herzen.“ 

Auch eine andere Gruppe, die bisher durch die Kulturverwaltung noch nicht gefördert wurde, nehme er mit einer Förderung in den Blick: „Die Gruppe der ehrenamtlich organisierten Instrumentalen Amateurmusik, nicht nur im Jugendbereich, sondern für alle Generationen.“

Im Anschluss bekam Kultursenator Joe Chialo traditionell seinen ersten Tuba-Unterricht von Vikentios Gionanidis, Tubist der Deutschen Oper Berlin, der kurzfristig für den stark erkälteten Berliner Tuba-Schirmherrn Fabian Neckermann vom Rundfunk Sinfonieorchester Berlin eingesprungen war. 

Nicht nur an den bezirklichen Musikschulen, sondern auch an öffentlichen Schulen können Kinder und Jugendliche Tuba lernen. Anke Vogeley, Fachbereichsleiterin Musik am Leibniz-Gymnasium in Berlin-Kreuzberg, berichtete von ihren Erfahrungen mit den Bläserklassen. Wolfram Krumme, Erster Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tuba-Forums schilderte musikalische Bildungswege und verwies dabei auch auf die Schlüsselfunktion der Nachwuchsarbeit in den Amateurensembles. Zudem gab er einen Ausblick auf das Tuba-Fest Berlin: Von 9. bis 12. Mai wird das tiefste aller Blechblasinstrumente mit Konzerten unterschiedlicher Genres, offenen Proben und Workshops gefeiert werden. Ein musikpolitisches Statement beschließt das Tuba-Fest: Die Tuba-Demonstration für mehr Musikalische Bildung vor dem Brandenburger Tor.

Zum Ausklang der Pressekonferenz spielte Tuba-Anfänger Senator Joe Chialo gemeinsam mit einem Tuba-Ensemble den Gassenhauer „Berliner Luft“, mit dabei Wolfram Krumme, die Tuba-Studentin Viktoria Krumme, Vinkentios Gionanidis und Georg Schrader vom Stabsmusikkorps der Bundeswehr.

Weitere Informationen finden Sie >> hier

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff, Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e.V.
E-Mail:
Tel.: 0163 1745 113

SR3: Tubist Lukas Dressel aus Hanweiler: Die Liebe zur Tuba – Instrument des Jahres (08.01.2024)

Die Tuba ist Instrument des Jahres 2024! SR3 hat dazu am 08.01.2024 einen Artikel veröffentlicht. Zum Artikel von Corinna Kern hier entlang!

Berliner Morgenpost: Jahr der Tuba | Fabian Neckermann: Wichtig sind Zähne und Spaß am Musizieren (05.01.2024)

Die Tuba ist Instrument des Jahres 2024! Die Berliner Morgenpost hat dazu am 05.01.2024 einen Artikel veröffentlicht. Zum Artikel von Volker Blech hier entlang!

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin