Rund ums Mittelmeer. Konzert des Jugendensembles Alte Musik

Renaissancemusik aus dem mediterranen Raum steht im Mittelpunkt eines Konzerts des Jugendensembles Alte Musik (JAM) am 1. November in der Staatsbibliothek

 

Unter dem Titel „Musica Mediterranea“ gibt das Jugendensemble Alte Musik Berlin (JAM) am 1. November ein Konzert im Wilhelm-von Humboldt-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin. Damit beendet das 2024 gegründete Ensemble seine diesjährige Herbstarbeitsphase und feiert einmal mehr die Musik der Renaissance und des Frühbarocks.

Claudio Monteverdi, Giovanni Pierluigi da Palestrina oder Michael Praetorius sind die bekanntesten Komponisten unter ihnen. Doch auch Komponisten wie Juan Vázquez, Lorenzo Allegri oder Thoinot Arbeau und viele andere werden an diesem Abend gefeiert. Sie alle haben sich vor etwa fünfhundert Jahren auf den Weg gemacht, traten in ganz Europa auf und brachten die Musik aus anderen Ländern mit nach Hause. So wurden sie zu Vermittlern zwischen den Kulturen in einer Zeit der Umbrüche. Geistige Spiritualität existiert dabei neben Forschungsdrang, irdische Lebensfreude neben humanistischem Denken. Die Musik der Renaissance spiegelt den ganzen Reichtum dieser Epoche wider. Das wird an diesem Abend zu hören sein: Mit Liedern über die Liebe und das Leben, mit geistlichen Werken auf der Höhe der Polyphonie, mit Tänzen, die vor Energie vibrieren. Egal ob aus Venedig, Frankreich, Italien oder aus Spanien.

 

Die künstlerische Leitung haben Katharina Bäuml und Hildegard Wippermann von Capella de la Torre, dem Patenensemble von JAM.  Stimmcoach war die Sopranistin Anja Petersen, bekannte Solistin und Mitglied des weltweit renommierten RIAS Kammerchors.

 

JAM ist das Nachwuchsensemble des Landesmusikrats Berlin – ein Projekt für musikalisch begabte Schüler:innen, die sich für Alte Musik begeistern. Weitere Informationen über JAM finden Sie hier.

 

Das Konzert findet in Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin, Capella de la Torre und dem RIAS Kammerchor statt.

 

Konzert:

Samstag, 1. November 2025, 19 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin – Wilhelm-von-Humboldtsaal

Tickets: https://landesmusikrat-berlin.ticketmachine.de/de/events/unseated/select_unseated?event_id=24707

Ansprechpartner:

Luca Hönig, Projektleitung Jugendensemble Alte Musik
E-Mail: 

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Junge Talente ans Dirigierpult!

Neunzig talentierte Schüler:innen nehmen auch in diesem Jahr am wegweisenden Programm „Förderung junger Ensembleleiter:innen“ teil, einem Projekt, das der Landesmusikrat Berlin e.V. in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung im Jahr 2018 initiiert hat. Dabei lernen die Jugendlichen unter Anleitung eines hervorragenden Dozententeams, wie man dirigiert und Proben leitet.  Am 09. November 2025 um 17 Uhr zeigen sie ihr Können im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin (UdK) in der Hardenbergstraße.

Es sind drei intensive Probewochenenden für die Jugendlichen, unterstützt von einem Team erfahrener Dozentinnen und Dozenten. Ziel ist die Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses. Tatsächlich entscheiden sich nach den Kursen einige Teilnehmende für ein Lehramtsstudium im Bereich Musik. Die Jugendlichen sind gefragt: Schon jetzt ist der Mangel an Lehrkräften im Bereich Musik dramatisch, in naher Zukunft wird er sich weiter verschärfen. Jugendliche für musikpädagogische Studiengänge zu interessieren, steht im Fokus des Programms, das inzwischen überregional Aufmerksamkeit findet. „Ein grandioses Projekt“ befand die Süddeutsche Zeitung 2023 in einer umfangreichen Reportage. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Chefdirigenten und künstlerischen Leiters des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (rsb) Vladimir Jurowski.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt des Programms auf Orchester, Big Band und Chor. Vermittelt werden nicht nur die Grundlagen des Dirigierens, sondern auch Methodik, Musiktheorie und Probenplanung. Repertoirekenntnisse werden erweitert, die eigene Musikalität weiterentwickelt. Wer teilnimmt, spielt mindestens ein Instrument und kann Noten lesen. Die Jugendlichen bilden die Ensembles, die sie abwechselnd leiten, aus ihren eigenen Reihen. Ein anspruchsvolles Pensum. Doch auch musikpädagogische Studiengänge stellen komplexe Anforderungen an Studierende. Journalistinnen und Journalisten können auch in diesem Jahr nach Rücksprache Proben besuchen. Am Ende des Konzerts werden alle gemeinsam „Skyfall“ von Adele zu Gehör bringen.

Das Abschlusskonzert mit Werken aus Klassik, Big Band-Standards, Pop und Chormusik findet am 09. November 2025 um 17 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin (UdK) in der Hardenbergstraße statt. Der Eintritt ist frei.

 

Förderung junger Ensembleleiter:innen – Abschlusskonzert
Sonntag, 09. 11. 2025, 17:00 Uhr, Konzertsaal der UdK, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin
Die Anmeldung ist unter folgendem Link erbeten:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/foerderung-junger-ensembleleiterinnen-und-ensembleleiter/anmeldung/

 

 

Ansprechpartnerinnen:

Hanna Etzold, Stella Schwake
Projektleitung 

Mobil: +49 (0) 151 71 02 89 62



Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Herbstkonzert Landesjugendorchester Berlin am 26. Oktober 2025 Philharmonie

West Side Story: Herbstkonzert des Landesjugendorchesters Berlin am 26. Oktober um 20 Uhr in der Berliner Philharmonie mit Werken von Bernstein, Barber und Price

Schmelztiegel USA. Traumziel und Zuflucht, Heimat oder aufgezwungene Fremde. Wer hier landet, bringt Musik mit. Stimmen, Rhythmen, Songs, Tänze, Melodien. Folgt dem Puls der Metropole, der Coolness des Jazz, der ergreifenden Kraft der Spirituals. Die Vielfalt der musikalischen Kulturen inspiriert Komponistinnen und Komponisten. Lässt sie Geschichten erzählen, wie die von Tony und Maria, deren Liebe in den blutigen Kämpfen New Yorker Straßengangs untergeht. Leonard Bernsteins tragisches Broadway-Musical „West Side Story“ greift lateinamerikanische Rhythmen auf und verwebt sie zu sinfonischen Tänzen voller Lebenslust. Witz und Überschwang kennzeichnen die Ouvertüre seiner Operette „Candide“, 1956, ein Jahr vor der West Side Story entstanden.

Während Bernstein früh weltweit Triumphe feierte, wurde das Werk der Komponistin Florence Price in Europa erst spät entdeckt. Price, geboren 1887 in Little Rock, Arkansas, aufgewachsen mit der Gospel-Kirchenmusik, mit Orgel und Gesang, war die Erste, die diese Elemente in ihre Werke aufnahm. Feierlich orchestriert ihre Konzert-Ouvertüre Nr. 1 den Spiritual „Sinner, please, don’t let this harvest pass“.

Eines der berühmtesten Stücke für Streichorchester ist das „Adagio for Strings“ von Samuel Barber. Es steht für Trauer und Verlust, und doch finden gerade Jugendliche einen intuitiven Zugang zu diesem 1938 komponierten Werk. Neoromantisch, zugleich gesanglich wie höchst virtuos, stellt das Violinkonzert, ebenfalls von Samuel Barber, ein Meisterwerk der amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts dar.

26. Oktober I 20 Uhr

Philharmonie Berlin

Landesjugendorchester Berlin
Dirigentin: Cathe­rine Larsen-Maguire
Solistin:  Jona Schibilsky

Leonard Bernstein: Ouvertüre “Candide“
Samuel Barber: Adagio für Streicher
Samuel Barber: Violinkonzert
Florence Price: Konzert-Ouvertüre Nr. 1
Leonard Bernstein: Sinfonische Tänze aus West Side Story

Tickets

https://landesmusikrat-berlin.ticketmachine.de/de

Neu: Wer das Konzert selbst nicht besuchen kann, das Orchester aber dennoch unterstützen möchte, kann ein  Soli-Ticket erwerben und damit jemandem eine Freude machen.

Ansprechpartnerinnen:
Henriette Runge und Elke Ginter-Schubert
Mail:

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Landesjugendensemble Neue Musik bei Fest zur Saisoneröffnung der Neuköllner Oper 13/14. September 2025 (02.09.2025)

© Budukeyvich/LMR

Pressemitteilung | 02.09.2025

Passagen-Oper 

Am 13. und 14. September 2025 eröffnet die Neuköllner Oper ihre Herbstsaison mit einem Open-Air-Event. Mit einer Eigenkomposition und Improvisation dabei: Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin

Experimentieren, Improvisieren, Komponieren, Forschen und Erfinden: Fantasie und freies Spiel stehen im Mittelpunkt der musikalischen Arbeit des Landesjugendensembles Neue Musik Berlin (LJE), einem Jugendprojekt des Landesmusikrats Berlin e.V. 

Begleitet von professionellen Musiker:innen und Komponist:innen entstehen in vielfältigen Workshops eigene Stücke, Klangbilder, Miniaturen und musikalische Statements, die jeweils in einem abschließenden Werkstattkonzert zur Aufführung kommen.

Am Wochenende 13. und 14. September 2025 ist das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin im Rahmen der Saisoneröffnung der Neuköllner Oper zu erleben.

Eingeladen vom Musiktheaterkollektiv glanz&krawall gestaltet das Ensemble das Open-Air-Spektakel „BIG IN NEUKÖLLN“ mit: Die Passage vor der Neuköllner Oper verwandelt sich dabei in eine große musikalisch-theatrale Spielfläche, in der sich Kiezklänge, Operntradition und zeitgenössische Musik begegnen.

Das LJE bringt seine Offenheit für Klangexperimente, Improvisation und neue Ausdrucksformen mit und schafft zusammen mit glanz&krawall ein einzigartiges Musiktheatererlebnis zwischen Klassik, Pop, Neuer Musik und dem Sound Neuköllns.

Am Samstag wird das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin eine Eigenkomposition aufführen, die während eines Workshops mit der Band MEUTE entstanden ist. Am Sonntag wird das LJE frei improvisieren.


BIG IN NEUKÖLLN. 
Die Super Oper von glanz&krawall
Unter den Mitwirkenden: Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin

Samstag, 13. September 2025, 16:00 Uhr
Sonntag, 14. September 2025, 15:00 Uhr

Passagenhof vor der Neuköllner Oper, Karl-Marx-Straße 131/133, 12043 Berlin

Eintritt frei

Weitere Informationen: 
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendensemble-neue-musik-berlin/

 

Ansprechpartnerin:
Viola Maria Schmitzer, Projektleitung Landesjugendensemble Neue Musik – Junges Musiklabor.  
E-Mail:


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Spitze: Berlins musikalischer Nachwuchs – Bundespreisträger:innenkonzert am 12. Juli im Roten Rathaus (07.07.2025)

Bundespreisträger:innenkonzert Jugend musiziert Berlin / © Tommi Aittala
Foto: © Tommi Aittala

Pressemitteilung | 07.07.2025

Mit 120 jugendlichen Musikerinnen und Musikern war Berlin im Bundeswettbewerb Jugend musiziert schon gut vertreten. Noch besser: Die Jugendlichen erzielten herausragende Ergebnisse: 41 erste Preise, 40 zweite Preise und 37 dritte Preise konnte der musikalische Spitzennachwuchs Berlins mit nach Hause nehmen. Die Jugendlichen musizierten in 17 unterschiedlichen Solo- und Ensemblekategorien, darunter Streichinstrumente, Akkordeon, Gesang Pop solo und vieles mehr bis hin zu unterschiedlichen Ensemblekategorien. 

Am 12. Juli 2025 um 17 Uhr präsentieren ausgewählte Berliner Preisträger:innen im Alter zwischen 12 und 20 Jahren im Roten Rathaus ihre Lieblingsstücke. Zu hören ist Musik unterschiedlicher Epochen und Genres. Darunter Renaissance, Klassik, Romantik und zeitgenössische Musik. Was die die jungen Musiker:innen in der Vorbereitungszeit und während des Wettbewerbs gemeinsam erleben, bezeugt das Blockflöten-Ensemble Rufty Tufty, das ein Werk von Tomaso Albinoni auf die Bühne bringen wird: 

„Das Stück ist lustig, verspielt und beschreibt die Höhen und Tiefen, durch die wir als Team bis zum Bundeswettbewerb gegangen sind.“ 

Restkarten für das Konzert können >>hier gebucht werden. 

Jugend musiziert ist ein dreistufiger, bundesweiter Wettbewerb, der allen Kindern und Jugendlichen aus dem nichtprofessionellen Musikbereich offensteht. 2025 fand er zum 62. Mal statt. Auf Berliner Regional- und Landesebene wird der Wettbewerb vom Landesmusikrat Berlin e.V. getragen. Der Bundeswettbewerb als dritte Stufe findet jedes Jahr in einer anderen Stadt Deutschlands statt, dieses Jahr in Wuppertal.

Ansprechpartner:innen:

Christiane Wallendorf, Projektleitung Jugend musiziert Berlin

Clemens Koch, Projektleitung Jugend musiziert Berlin, Pop


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Musikalische Spitzenleistung – Beim Deutschen Orchesterwettbewerb 2025 wurden Berliner Amateurorchester ausgezeichnet (25.06.2025)

JazzOrchester X-Berg / Foto: © Gerold Rebsch

Pressemitteilung | 25.06.2025

Gleich drei Berliner Ensembles gehören zu den Gewinnern des diesjährigen Deutschen Orchesterwettbewerbs, der am 16. Juni mit einem Abschlusskonzert in Mainz zu Ende ging: Mit einer sensationellen Punktzahl von 24,5 gewann das „JazzOrchester X-Berg“ unter der Leitung des Posaunisten Christian Fischer den mit 2.000 EUR dotierten 1. Preis in der Kategorie Big Bands/Jazzorchester. Dabei setzen sich die 20 Musiker:innen im Finale gegen sechs weitere Orchester durch. Zuvor hatten sich die Musiker:innen beim Berliner Orchestertreff, dem vom Landesmusikrat Berlin durchgeführten Vorentscheid auf Landesebene, für den Bundeswettbewerb qualifiziert.

Das „JazzOrchester X-Berg“ – kurz „JOX“ genannt, begeisterte die Jury mit „Wyrgly“ von Maria Schneider, „Kids Are Pretty People“ von Thad Jones und „La Almeja Pequeña“ von Gordon Goodwin. Das JOX wurde 2008 an der Musikschule Kreuzberg in Berlin gegründet und hat sich seither als feste Größe in der deutschen Bigband-Szene etabliert Die Band erspielte sich zahlreiche Auszeichnungen und Erfolge, auch international.

Ina Finger, Präsidiumsmitglied des Landesmusikrats Berlin, ordnet das Ergebnis ein: „Das JazzOrchester X-Berg der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg konnte wieder einen großartigen Erfolg feiern – den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in der Kategorie Bigbands/Jazzorchester. Dieser Erfolg ist eine langjährige Teamleistung unter der Federführung von Christian Fischer. Viele verschiedene Instrumente bilden das Ensemble. Diese zu bündeln und hohe Leistungen zu erreichen, erfordert eine große Fachlichkeit aller Beteiligten, ein hohes Maß an Zusammenarbeit im Ensemble sowie im Kollegium, die Kreativität sowie Begeisterungsfähigkeit der Ensembleleitung und eine kontinuierliche Arbeit über viele Jahre. Dies ist hier meisterhaft gelungen.“ 

Ebenfalls zu den Gewinnern des Deutschen Orchesterwettbewerbs zählt das Sinfonieorchester des Collegium Musicum Berlin unter der Leitung von Donka Miteva. Mit 24 Punkten erzielte das Orchester, das zur Universitätsmusik der Freien Universität und der Technischen Universität Berlin gehört, den 1. Preis in der Kategorie Sinfonieorchester. 

Mit sehr gutem Erfolg und 21,2 Punkten ging auch das Köpenicker Zupforchester e.V. unter der Leitung von Lars Straehler-Pohl aus dem Wettbewerb hervor. Der Berliner Dirigent resümiert: „Der Mainzer Wettbewerbsbeitrag ist das Ergebnis von konsequentem Teamwork. Das Ensemble hat die Musik abseits klanglicher Klischees und vor allem rhythmisch auf den Punkt gestaltet. Gerade in der heterogenen Mischung unterschiedlicher beruflicher Hintergründe, Perspektiven und Generationen wird der Fokus auf einen gemeinsamen Punkt zu einer besonderen und hörbaren Stärke.“ 

Der Deutsche Orchesterwettbewerb ist ein Projekt des Deutschen Musikrats und wird finanziell getragen von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. 

Teilgenommen haben im Jahr 2025 über 4.000 Musiker:innen in 96 Amateurorchestern aller Altersklassen (zwischen 9 und 90 Jahren). Der diesjährige Wettbewerb fand in Wiesbaden, Mainz und Ingelheim statt. Das Abschlusskonzert in der Rheingoldhalle Mainz am 16. Juni wurde aufgezeichnet und wird am 29. Juni ab 20.03 Uhr zeitgleich in SWR Kultur und hr2-kultur gesendet.  


Weitere Informationen finden Sie >>hier.


Ansprechpartnerin:

Franziska Stoff
Generalsekretärin

F: +49 (0)30 39 73 10 88



Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Was uns zusammenhält: Musik (20.06.2025)

Der Landesmusikrat Berlin wirkt mit Nachwuchsförderung und Musikalischer Bildung für alle in die Zivilgesellschaft hinein und stärkt damit demokratische Grundwerte – Bilanz des ersten Halbjahres zur Klausurtagung des Präsidiums

Pressemitteilung | 20.06.2025 

Das Musikleben einer Stadt wird maßgeblich geprägt durch das bürgerschaftliche Engagement ihrer Bewohner. Hier setzt die Arbeit des Landesmusikrats Berlin an: Er wirkt mit seinen Projekten in die Zivilgesellschaft hinein, unterstützt und fördert das gemeinschaftliche Musizieren, ermöglicht Jugendlichen und Erwachsenen Zugänge zur Musik und trägt damit nicht nur zur Musikalisierung, sondern auch zur inneren Verbundenheit der Stadtgesellschaft bei.

Im ersten Halbjahr 2025 entfaltete der Landesmusikrat Berlin dabei eine besonders nachhaltige und breite Wirkungskraft. Die einzelnen Projekte ergänzen sich dabei auf selbstverständliche und produktive Weise. So spielt das Landesjugendorchester Berlin, Spitzenprojekt der Nachwuchsförderung, auch Werke von in der NS-Zeit verfolgten und ermordeten Komponist:innen. Das Orchester arbeitet dabei mit Berliner Schüler:innen zusammen, die sich im Projekt „Musikalische Stolpersteine“ mit den jeweiligen Biografien im Kontext der Geschichte auseinandersetzen. Mit Unterstützung von radio3rbb entstand eine bemerkenswerte Podcast-Reihe, die sich in der berlinHistoryApp und in der ARD Mediathek dauerhaft nachhören lässt.

Die Jugendprojekte gehören seit jeher zur DNA des Landesmusikrats Berlin. „Jugend musiziert Berlin“, „Förderung junger Ensembleleiter:innen“, die Jugendensembles für Alte Musik und für Neue Musik. Das Berliner JugendJazzOrchester. Sie alle fördern nicht nur musikalische Fertigkeiten, sondern auch Kompetenzen, die eine Gesellschaft zukunftsfähig machen: Verantwortungsübernahme, Teamfähigkeit und Toleranz.  Zudem haben alle Projekte Inklusion und Diversität im Blick und reagieren darauf, etwa mit der Aufnahme von Instrumenten wie Oud, Nay und Kanun in die Wertungskategorien von Jugend musiziert Berlin

Eine überwältigende Resonanz fand das Projekt „Berlin schläft ein“, das in Kooperation mit wissenschaftlichen Institutionen Schlaflieder in allen Sprachen Berlins sammelt und archiviert. Das Angebot an alle Berliner:innen trifft einen Nerv – und eine Sehnsucht: Inmitten einer von Spaltung und Konflikt geprägten Realität Momente der Ruhe zu finden und darüber hinaus die eigene kulturelle Herkunft zu pflegen und anderen zugänglich zu machen. Die öffentlichen Aufnahme-Sessions fanden so großen Zuspruch, dass der Landesmusikrat Berlin ergänzend dazu ein online-Aufnahmetool entwickelte. Ein mittlerweile viel genutztes Novum, für das nicht mehr als ein Smartphone nötig ist. Im Jahr der Stimme wird der Berliner Chortreff, der von 3. bis 5. Oktober stattfindet, das ursprünglichste Instrument des Menschen in allen Facetten ausloten. Die Anmeldungen übertreffen schon jetzt die Erwartungen. 

Wertschätzende Impulse in die Zivilgesellschaft hinein gibt das Projekt „Förderung der Instrumentalen Amateurmusik“, das die meist ehrenamtliche Leitungstätigkeit professioneller Musiker:innen für Amateurensembles finanziell unterstützt und zugleich Fortbildungen für Amateure anbietet. Zudem schafft der Landesmusikrat auch eine zusätzliche Vernetzung mit sozialen Einrichtungen, in denen Amateurensembles auftreten. 

Voraussetzung für eine lebendige Amateurszene sind jedoch Räume für Proben und Aufführungen. Auf die dramatisch sich zuspitzende Raumnot reagiert der Landesmusikrat mit einer stetig erweiterten und gut besuchten Raumdatenbank sowie akribischer Raumakquise, die vom Projekt „Raumkoordination“ geleistet wird.  Diesem pragmatischen Ansatz folgt auch die „Beratungsstelle für geflüchtete Musiker:innen“, die in diesem Jahr wieder ihre Arbeit aufgenommen hat. Der Bedarf ist groß, mit qualifizierter Beratung und guter Netzwerkarbeit leistet der Landesmusikrat Berlin auch damit einen Beitrag zur Integration.


Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e.V.
E-Mail:
Tel.: 0163 1745 113


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Klingt gut – Musische Wochen in der Philharmonie (22.05.2025)

Ob Bigband, Chor, Sinfonieorchester oder Jazzcombo: Während der Musischen Wochen präsentieren sich Berliner Schulensembles in der Philharmonie. Besonderer Höhepunkt: Das Werkstättenkonzert der Musikbetonten Grundschulen. Das Modellprojekt feiert seinen 50. Geburtstag.

Pressemitteilung | 22.05.2025

Für rund 2000 Berliner Kinder und Jugendliche ist es der Höhepunkt des Schuljahres: Ein Auftritt in der Philharmonie, gemeinsam mit dem Ensemble, mit dem sie viele Monate lang geübt haben. Egal ob Bigband, Chor, Gitarrenensemble, Tanzgruppe oder Blasorchester: Auf den Bühnen von Philharmonie und Kammermusiksaal zeigen Schülerinnen und Schüler, was sie mit der Unterstützung engagierter Musiklehrer:innen erarbeitet haben. Das kann eine Motette von Felix Mendelssohn Bartholdy sein oder eine selbstgeschriebene Komposition für Schlagwerker, ein Filmmusikklassiker, ein Jazzstandard, ein traditionelles Volkslied oder ein Popsong: Die unterschiedlichen Genres spiegeln die Vielfalt der musikalischen Interessen und kulturellen Prägungen wider. Allen Ensembles gemeinsam sind Freude, Hingabe und Disziplin. Wer die Konzerte in den fast immer ausgebuchten Sälen einmal erlebt hat, weiß, was Musik in der Schule bewirken kann.

Die Musischen Wochen sind ein Kind der Nachkriegszeit. Ins Leben gerufen wurden sie in den 1950er-Jahren im damaligen Westberlin, um den kulturellen Wiederaufbau der Stadt voranzubringen. Im Jahr 1975 kam ein weiteres Modellprojekt hinzu: Die Musikbetonten Grundschulen. Die meisten von ihnen wurden in einkommensärmeren Quartieren eingerichtet, damit auch sozial benachteiligte Kinder ein Instrument erlernen können. Einmal in der Woche erhalten sie 45 Minuten kostenlosen Gruppeninstrumentalunterricht, zusätzlich nehmen sie an einer Musik-AG teil. Inzwischen gibt es 17 Musikbetonte Grundschulen in Berlin, der einstige Schulversuch gilt bundesweit als beispielhaft. 

Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie betont die Bedeutung der Musikalischen Bildung in der Schule: „Gemeinsames Musizieren macht nicht nur viel Freude, es ist immer ein Erlebnis und fördert auch die kognitiven wie sozialen Fähigkeiten. Jedes Kind kann sich mit seinen Fähigkeiten und nach seinen Möglichkeiten einbringen. Das erfordert und stärkt Selbstbewusstsein, Anstrengungsbereitschaft und Toleranz und unterstützt Bildungsprozesse.“

Bei der Organisation der Musischen Wochen arbeiten die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Landesmusikrat Berlin e.V. eng zusammen. Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, verweist anlässlich des Jubiläums der Musikbetonten Grundschulen auch auf den sich zuspitzenden bundesweiten Lehrkräftemangel: “Wer sich als Kind selbst in der Musik erlebt, in Gemeinschaft mit anderen, trägt einen Schatz in sich. Sorgen wir dafür, dass dieser frühe und fröhliche Zugang zum Musizieren auch in Zukunft erhalten bleibt.“


Termine: 

26. Mai Werkstätten-Konzert der Musikbetonten Grundschulen im großen Saal der Philharmonie Berlin 
19. Juni und 4. Juli Berliner Schulensembles im Kammermusiksaal der Philharmonie. 

>>Alle Termine und Informationen


Ansprechpartner:

Luca Hönig und Christiane Wallendorf
Projektleitung Musische Wochen

Landesmusikrat Berlin e.V.
Karl-Marx-Straße 145, 12043 Berlin


T: +49 178 9392439

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Berliner Musikszene engagiert sich vereint gegen gravierende Kürzungen //Kampagne „Deine Stimme für MUSIK“ startet mit Stimmen von Musikbegeisterten und Publikum (14.05.2025)

Pressemitteilung | 14.05.2025

Um nach den gravierenden Einschnitten weitere Kürzungen im Berliner Musik- und Kulturbereich zu verhindern, haben sich maßgebliche Musikinstitutionen und -verbände aus allen Bereichen zur Kampagne #DeineStimmeFuerMusik zusammengeschlossen.

In einem ersten Schritt lädt die Kampagne Musikbegeisterte dazu ein, im Rahmen einer Postkartenaktion ihre persönlichen Erlebnisse bei Konzertbesuchen, im Amateurorchester, im Chor oder an anderen musikalischen Orten zu teilen. Dabei sollen sie schildern, welche Bedeutung Musik und Kultur für sie selbst und für Berlin haben.

Postkarten mit dem Kampagnenslogan „Deine Stimme für MUSIK“ werden ab dem 15. Mai 2025 zum Ausfüllen bei Veranstaltungen der teilnehmenden Musikinstitutionen und -verbände ausliegen. Sie können außerdem online ausgefüllt werden und sollen schließlich dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner übergeben werden. 

Die digitale Beteiligung erfolgt über die elektronische Postkarte:
https://www.survio.com/survey/d/DeineStimmefuerMUSIK 

Auch in den sozialen Medien wird die Kampagne von allen Beteiligten unterstützt.
Die Musikstadt Berlin lebt von den großen Institutionen genauso wie von der Freien Szene und der Musikwirtschaft. Musikalische Bildung und Amateurmusik bilden die Grundlage, ermöglichen Zugänge und Teilhabe. Alle Bereiche stehen im engen Austausch und hängen voneinander ab – Kürzungen in einem Bereich treffen unweigerlich auch alle anderen. 

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikstadt-berlin/ 

Der Landesmusikrat Berlin ist Teil des Aktionsbündnisses #BerlinIstKultur, das sich gegen Kürzungen im Kulturbereich ausspricht.

>>Hier gelangen Sie zur Webseite BerlinIstKultur.


Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
Generalsekretärin, Landesmusikrat Berlin e.V.
E-Mail: | Telefon: 0163 1745 113


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat sowie die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. Darüber hinaus bereichert er die Berliner Kulturlandschaft mit eigenen Projekten – insbesondere für den musikalischen Nachwuchs.

Fest der Talente: Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin mit Rekordbeteiligung. Konzert mit Landespreisträger:innen am 4. Mai im Konzerthaus Berlin (23.04.2025)

Pressemitteilung | 23.04.2025

Mehr als 440 Kinder und Jugendliche haben am Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin teilgenommen. Ein Rekord, der auch auf die bundesweit einzigartige Kategorienvielfalt in Berlin zurückzuführen ist. Insgesamt 27 Kategorien bietet der Landesmusikrat Berlin als Träger der Regionalwettbewerbe sowie des Landeswettbewerbs an. Bands, Beats & Rhymes, Singer/Songwriter oder Komposition: Filmmusik gehören hier ebenso selbstverständlich dazu wie die Instrumente Oud, Kanun, Nay, Violoncello, Klavier oder Horn.

Ausgewählte Teilnehmer:innen des Berliner Landeswettbewerbs sind am 4. Mai beim Landespreisträgerkonzert im Konzerthaus zu erleben. Tickets sind erhältlich unter: Landespreisträger:innenkonzert Jugend musiziert Berlin – Konzerthaus Berlin

Der Berliner Landesausschussvorsitzende Markus Wenz blickt zufrieden auf den Wettbewerb zurück:
„An insgesamt fünf Wertungstagen brachten die Jugendlichen die Gebäude der Universität der Künste zum Klingen. Es ist in jedem Jahr wunderbar zu beobachten, wie die Teilnehmenden einander trotz der großen Konkurrenz zuhören, miteinander ins Gespräch kommen und viele Eindrücke gemeinsam teilen.“

Alle Teilnehmenden konnten ein ausführliches Feedback der Jurymitglieder erhalten. 129 junge Musiker:innen wurden zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ weitergeleitet, der in diesem Jahr in Wuppertal stattfinden wird.

Dank der Unterstützung von Unternehmen und Institutionen konnte der Landesmusikrat Berlin auch in diesem Jahr zahlreiche Sonderpreise verleihen, darunter neben Geld- und Sachpreisen auch Studioaufnahmen und Coachings.

Die vollständige Liste aller Berliner Sonderpreise im Landeswettbewerb finden Sie >>hier.


Ansprechpartner:innen

Christiane Wallendorf, Projektleitung Jugend musiziert Berlin

Clemens Koch, Projektleitung Jugend musiziert Berlin, Pop



Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin