Konzert Berliner JugendJazzOrchester 28.März 2026

Spring in Berlin

Das Berliner JugendJazzOrchester tritt am 28. März 2026 im Georg-Neumann-Saal der UdK Berlin mit neuer Besetzung auf. Highlight: Jazz-Kompositionen mit Akkordeon – dem Instrument des Jahres. Weitere Projekte musikalischer Nachwuchsförderung

Was haben Instrumente wie Oboe, Blockflöte und Streicher in Big-Band-Formationen zu suchen? Eigentlich gar nichts. Aber es geht auch anders: Das Berliner JugendJazzOrchester erweitert seine Besetzung schon lange um klassische Orchesterinstrumente und erzeugt dadurch unverwechselbare Klangwelten. Nun kommt noch eine neue Dimension hinzu: Das Akkordeon, 2026 „Instrument des Jahres“. „Das Akkordeon bringt eine faszinierende, atmende Klangfarbe in den einzigartigen Sound des Berliner JugendJazzOrchesters. Zwischen intimer Improvisation und orchestraler Dichte bereichert es die musikalische Vielfalt des BJJO“, sagt die Komponistin und Jazzmusikerin Fabia Mantwill, die zusammen mit Nicolai Thärichen das Berliner JugendJazzOrchester leitet.

Nach einer intensiven Arbeitsphase in der Musikakademie Rheinsberg präsentiert sich das Ensemble am 28. März 2026 um 20 Uhr in neuer Besetzung im Georg-Neumann-Saal der Universität der Künste Berlin (UdK Berlin).

Das Berliner JugendJazzOrchester (BJJO) ist das Spitzenensemble für den Jazz-Nachwuchs des Landes Berlin in Trägerschaft des Landesmusikrats Berlin. Es bietet jungen Musiker:innen die Möglichkeit, auf professionellem Niveau Erfahrungen mit zeitgenössischem Jazz, Komposition und Improvisation zu sammeln. Einen Konzerteindruck finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=ZBK4mN8eKpw

 

Nachwuchsförderung des Landesmusikrats Berlin

Die Förderung musikalisch begabter Jugendlicher gehört zu den Schwerpunkten des Landesmusikrats Berlin. Spitzenensembles wie das Landesjugendorchester Berlin (LJO), das am 12. April 2026 sein Osterkonzert im Konzerthaus Berlin gibt, oder das Jugendensemble Alte Musik (JAM) bereiten die Jugendlichen auf berufliche Wege im Musikbereich vor und helfen bei der Orientierung. Zugleich repräsentieren die Ensembles auch das Land Berlin und seine facettenreiche Kulturlandschaft. Unter den vielfältigen Jugendprojekten des Landesmusikrats Berlin nimmt der Wettbewerb Jugend musiziert Berlin eine Schlüsselrolle ein. Jugendliche, die erfolgreich daran teilnehmen, erhalten eine Einladung zum Vorspiel für eines der Nachwuchsensembles. Unabhängig davon können sich jedoch alle Berliner Jugendlichen für die Nachwuchsensembles bewerben. Der noch bis 22. März 2026 laufende Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin (an unterschiedlichen Standorten der UdK Berlin) lädt alle Interessierten mit offenen Workshops dazu ein, sich über die zahlreichen Angebote zu informieren.

https://www.landesmusikrat-berlin.de/jugendprojekte/jugend-musiziert-berlin/

Informationen zum Osterkonzert des Landesjugendorchesters Berlin am 12. April 2026 um 18 Uhr im Konzerthaus Berlin finden sich hier:

https://www.landesmusikrat-berlin.de/jugendprojekte/landesjugendorchester-berlin/

 

Konzert Berliner JugendJazzOrchester

  1. März 2026, 20 Uhr

Georg-Neumann-Saal, Universität der Künste (UdK), Berlin

Einsteinufer 43

10587 Berlin

 

Tickets und Vorverkauf:

Karten sind ab sofort online erhältlich unter: https://landesmusikrat-berlin.ticketmachine.de/de

Ansprechpartnerinnen:

Henriette Runge
Projektleitung Berliner JugendJazzOrchester


 

Christina Bylow
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Landesmusikrat Berlin

 

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

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Jugend musiziert Berlin Landeswettbewerb von 18. bis 22. März 2026

Weiterspielen, mitmachen!
Fast 500 Jugendliche nehmen ab 18. März am Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin teil. Neues Angebot: Renommierte Musiker:innen leiten offene Workshops während des Wettbewerbs. Preisträger:innenkonzert am 19. April um 17 Uhr im Konzerthaus Berlin


Natürlich geht es auch ums Weiterkommen. Wer bei Jugend musiziert mitmacht, stellt sich der Konkurrenz, übt den Auftritt, präsentiert sich einer erfahrenen Jury. Aus den Berliner Regionalwettbewerben im Februar wurden auf Grund ihrer herausragenden musikalischen Leistungen 359 Teilnehmende zum Landeswettbewerb weitergeleitet. Eine Höchstzahl nach einem erneuten Anmelderekord von mehr als 850 Jugendlichen. Am 18. März beginnt nun der Landeswettbewerb. „Diese Zahlen zeigen die ungebrochene Motivation der Berliner Kinder und Jugendlichen, sich im Wettbewerb dem Austausch und der Begegnung zu stellen“, sagt Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin.

Ausgeschrieben sind in diesem Jahr die Solo-Kategorien Klavier, Harfe, Gesang, Drum-Set (Pop), Gitarre (Pop) sowie die Ensemble-Kategorien Kammermusik für Streichinstrumente, Kammermusik für Blasinstrumente, Kammermusik für gemischte Ensembles, Akkordeon-Kammermusik sowie Besondere Besetzungen: Neue Musik. Hinzu kommen Berliner Zusatzkategorien, darunter zum ersten Mal auch „Alte Musik“ als Solo-Kategorie, die mit 17 Teilnehmenden gut nachgefragt ist. Jugend musiziert Berlin bildet seit einigen Jahren mit Instrumenten wie Nay und Oud auch die kulturelle Vielfalt der Stadtgesellschaft ab. Erwartet werden insgesamt 497 Teilnehmer:innen.

Der größte deutsche Wettbewerb zur Förderung des musikalischen Nachwuchses eröffnet neue Horizonte. In diesem Jahr geschieht dies auch in fünf attraktiven Workshops, die während des Berliner Landeswettbewerbs angeboten werden. Zum Beispiel Alte Musik: Im Jahr 2024 rief der Landesmusikrat Berlin das JAM ins Leben – das Jugendensemble Alte Musik Berlin. Seither begeistert das Ensemble das Publikum und trat sogar an der Seite jener international bekannten Musiker:innen auf, die das JAM seit seiner Gründung unterstützen: Capella de la Torre. Dessen Gründerin und künstlerische Leiterin Katharina Bäuml und ihre Ensemblekollegin Hille Wippermann entwickelten eigens für den Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin den Workshop „JAM Sessions“. An zwei Tagen können alle Jugendlichen, die Lust auf Renaissance und Frühbarock haben, zusammen mit ihren (modernen) Instrumenten auf eine Zeitreise gehen und in kleinen Konzerten mit den Capella-Musiker:innen auf der Bühne stehen.

Auch die anderen Workshops richten sich keineswegs nur an Jugendliche, die am Landeswettbewerb teilnehmen. Beim Workshop „Neue Musik – Was vom Ohrwurm übrigbleibt“ mit dem Komponisten Eleftherios Veniadis können sogar Jugendliche ab zehn Jahren und Erwachsene mitmachen. Weitere Workshops beschäftigen sich mit dem Umgang mit Lampenfieber und neuen Möglichkeiten (elektronischer) Sound-Erzeugung.

Detaillierte Informationen zu den jeweiligen Workshops sowie die Anmelde-Links finden sich hier:  

https://www.landesmusikrat-berlin.de/jugendprojekte/jugend-musiziert-berlin/

Der Landeswettbewerb Berlin findet vom 18.-22. März 2026 an mehreren Standorten der Universität der Künste Berlin (UdK Berlin) statt. Alle Vorspiele sind öffentlich.

Konzert der Landespreisträger:innen:

Am 19. April um 17 Uhr im Konzerthaus Berlin, Kleiner Saal.

Tickets gibt es hier:

https://www.konzerthaus.de/de/programm/konzert-der-landespreistragerinnen-jugend-musiziert-berlin/12414

 

Allgemeine Informationen zum Wettbewerb:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/jugendprojekte/jugend-musiziert-berlin/

Informationen zu den Berliner Zusatzkategorien gibt es hier:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/jugendprojekte/jugend-musiziert-berlin/#Wettbewerbsskategorien2026

Detaillierte Informationen zu Ergebnissen, Teilnahmebedingungen und zum weiteren Wettbewerbsverlauf stehen auf der offiziellen Website von „Jugend musiziert“ unter
www.jugend-musiziert.org 


Ansprechpartner:innen

Christiane Wallendorf, Projektleitung Jugend musiziert Berlin

 

Clemens Koch, Projektleitung Jugend musiziert Berlin, Pop

 

Christina Bylow, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Jugend musiziert ist ein dreistufiger, bundesweiter Wettbewerb, der allen Kindern und Jugendlichen aus dem nichtprofessionellen Musikbereich offensteht. 2026 findet er zum 63. Mal statt. Auf Berliner Regional- und Landesebene wird der Wettbewerb vom Landesmusikrat Berlin e.V. getragen. Der Bundeswettbewerb als dritte Stufe findet jedes Jahr in einer anderen Stadt Deutschlands statt, in diesem Jahr in München und Regensburg.

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.
Website:
https://www.landesmusikrat-berlin.de

 

 

600 Akkordeons. Community-Event startet am 9. März 2026

Kulturhistorisches Community-Projekt für bedeutende Berliner Akkordeon-Sammlung startet ab 09. März 2026

600 Akkordeons hat der Berliner Musikpädagoge Dieter Plinke gesammelt – ein Lebenswerk. Mit ihnen verbunden sind Erinnerungen aus verschiedensten Ländern, Generationen und Berliner Kiezen. Der Landesmusikrat Berlin macht diese einzigartige Kollektion mit dem Projekt „600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin.“ im Jahr des Akkordeons sichtbar und für alle Berliner:innen zugänglich. In Kooperation mit dem Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. (HBB) stellen sechs Berliner Einkaufszentren für eine stadtweite Ausstellung eigens Räume zur Verfügung. Dort wird es ab Ende Juni 2026 ein halbes Jahr lang zusätzlich zur Ausstellung der schönsten Exemplare Konzerte, Lesungen und Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien geben. Zu den Unterstützern des Projekts gehört die Firma zapf umzüge. Das Unternehmen hilft dabei, die logistischen Herausforderungen zu meistern. Hauptförderer des Projekts ist die Lotto Stiftung Berlin.

Zur Vorbereitung der Ausstellung findet ab dem 09. März 2026 ein öffentliches Katalogisierungs-Happening im Berliner Europa-Center statt. Gemeinsam werden Instrumentenkoffer geöffnet, die Akkordeons erfasst und fotografiert. Dabei entfaltet sich ein lebendiges Stück Stadtgeschichte. Teilnehmen können alle, die Lust haben, sich ehrenamtlich für dieses wichtige kulturhistorische Community-Projekt zu engagieren.

Allen Mitwirkenden bietet der Landesmusikrat Berlin e.V. neben einmaligen Akkordeon-Erfahrungen auch Karten-Kontingente für attraktive Veranstaltungen des Landesmusikrats Berlin im Akkordeonjahr an. Dazu zählt etwa die Konzert- und Lesungsreihe „Global Sound Stories“ mit namhaften Autor:innen und Akkordeonist:innen.

Weitere Informationen zum Instrument des Jahres – Akkordeon finden Sie hier:

https://www.landesmusikrat-berlin.de/amateurmusik/instrument-des-jahres/

So können sich Interessierte am Projekt „600 Akkordeons. Eure Geschichten – unser Berlin“ beteiligen:
• Verpacken und Transportieren der Akkordeons (mehrere Termine im März)
• Katalogisieren und Dokumentieren der Instrumente (März)
• Präsenz während der Wanderausstellung in Einkaufszentren (Juni–November)
• Ortswechsel der Ausstellung von Center zu Center (Aufbau/Abbau)

Auch einzelne Zeitfenster sind möglich.

Der Landesmusikrat Berlin dankt allen, die zum Gelingen dieses besonderen Berliner Community-Projekts beitragen.

Zur Anmeldung geht es hier:

https://www.survio.com/survey/d/ich-mach-mit

Für Medienvertreter:innen arrangieren wir gerne Interviews mit dem Sammler Dieter Plinke sowie Termine während der Katalogisierung.

Zum Projekt Instrument des Jahres: Seit 2008 wird jedes Jahr ein Instrument des Jahres gekürt und 12 Monate in den Fokus gestellt. Jedes Bundesland beruft eigene Schirmherr:innen bzw. Botschafter:innen und hat seine eigene Vorgehensweise, um das länderübergreifende Ziel zu erreichen: Neugier und Aufmerksamkeit auf die vielen Facetten des Akkordeons zu lenken. 

Ansprechpartner:innen:

Simon Marburg
Projektleitung 600 Akkordeons. Eure Geschichten unser Berlin

Tel.: 0163 362 3075

Rita Sosedow
Projektleitung Instrument des Jahres

Tel.: 0163 3623736

Christina Bylow
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.:  030 39877358

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Jugend musiziert Berlin: Der 63. Wettbewerb beginnt am 14. Februar 2026 (10.02.2026)

Foto: © Eva von Eicken

Jugend musiziert Berlin: Der 63. Wettbewerb beginnt am 14. Februar 2026
Anmelderekord mit mehr als 850 Teilnehmenden – allein 300 Anmeldungen bei Klavier Solo.

Pressemitteilung | 10.02.2026

Der Wettbewerb Jugend musiziert Berlin verzeichnet mit mehr als 850 Teilnehmer:innen einen neuen Anmelderekord. Allein in der Kategorie Klavier Solo nehmen 300 junge Musiker:innen teil. Dies zeigt nicht nur das große Interesse an musikalischer Entfaltung und Bildung, sondern auch das Potenzial, das in der jungen Generation steckt.

Der Wettbewerb beginnt am 14. Februar auf Regionalebene, am 18. März startet der Landeswettbewerb. 

Ausgeschrieben sind in diesem Jahr die Solo-Kategorien Klavier, Harfe, Gesang, Drum-Set (Pop), Gitarre (Pop) sowie die Ensemble-Kategorien Kammermusik für Streichinstrumente, Kammermusik für Blasinstrumente, Kammermusik für gemischte Ensembles, Akkordeon-Kammermusik sowie Besondere Besetzungen: Neue Musik. Hinzu kommen Berliner Zusatzkategorien, darunter zum ersten Mal auch „Alte Musik“.

Seit 1964 werden durch Jugend musiziert bundesweit junge Talente entdeckt und gefördert. Heute weltweit bekannte Musiker:innen wie die Violinistin Anne-Sophie Mutter oder der Pianist Igor Levit haben als Jugendliche erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen. Damit stellt Jugend musiziert ein wichtiges Sprungbrett für kommende Generationen musikalischer Talente dar. Seit der Einführung der Pop-Kategorien im Berliner Wettbewerb fördert Jugend musiziert Berlin auch im Bereich der Popularmusik Kinder und Jugendliche. Besonders beliebt unter den Anmeldungen für 2026 in Berlin ist die Kategorie „Drum-Set Solo“.

Wir freuen uns auf einen spannenden Wettbewerb mit inspirierenden Darbietungen und wünschen allen Teilnehmenden viel Erfolg auf ihrem musikalischen Weg! Alle Wertungsspiele sind öffentlich. Alle Berliner:innen sind herzlich eingeladen, zuzuhören und dabei zu sein.


Ansprechpartner:innen

Christiane Wallendorf, Projektleitung Jugend musiziert Berlin

Clemens Koch, Projektleitung Jugend musiziert Berlin, Pop

Christina Bylow, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit



Jugend musiziert ist ein dreistufiger, bundesweiter Wettbewerb, der allen Kindern und Jugendlichen aus dem nichtprofessionellen Musikbereich offensteht. 2026 findet er zum 63. Mal statt. Auf Berliner Regional- und Landesebene wird der Wettbewerb vom Landesmusikrat Berlin e.V. getragen. Der Bundeswettbewerb als dritte Stufe findet jedes Jahr in einer anderen Stadt Deutschlands statt, in diesem Jahr in München und Regensburg. 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.


>>Allgemeine Informationen zum Wettbewerb

Informationen zu den Berliner Zusatzkategorien gibt es >>hier.

Drei Leben: Neue Folgen Musikalische Stolpersteine auf rbbradio3 (06.02.2026)

Pressemitteilung | 06.02.2026

Drei Leben:  Neue Folgen „Musikalische Stolpersteine“ auf rbb radio3

Im Februar sendet rbb radio 3 drei neue Folgen der Podcast-Reihe „Musikalische Stolpersteine“. Das vom Landesmusikrat Berlin e.V. initiierte Schulprojekt erinnert an Komponistinnen und Komponisten, die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden.

Berliner Schülerinnen und Schüler haben mit Unterstützung des Fördervereins musica reanimata  und  Redakteur:innen von rbb radio3 drei neue Podcast-Folgen der „Musikalischen Stolpersteine“ fertig gestellt. Die Beiträge erinnern an Cioma Schönhaus, Jakob Dymont und Salo Siegfried Translateur. Manche Biografie ist heute weitgehend vergessen. Wer weiß schon, dass die unter dem Namen „Sportpalastwalzer“ bekannte Erkennungsmelodie des Berliner Sechstagerennens aus der Feder des Komponisten Salo Siegfried Translateur stammt? Im April 1943 zusammen mit seiner Frau Meta aus Berlin-Wilmersdorf deportiert, starb Translateur am 1. März 1944 im Ghetto Theresienstadt, auch seine Frau wurde Opfer des Holocaust. Mit Salo Siegfried Translateur (1875 – 1944) setzten sich Schüler:innen der Wolfgang-Borchert-Schule Spandau auseinander.

Cioma Schönhaus (1922 -2015) war Grafiker. Seine Geschichte erzählte er in seiner Autobiografie „Der Passfälscher“, die später verfilmt wurde. Obwohl er kein Komponist war, wurde ihm ein „Musikalischer Stolperstein“ gewidmet. Seine Söhne, die späteren Klezmer-Musiker Sascha und David Schönhaus, hatte Cioma Schönhaus mit Klezmer-Liedern vertraut gemacht. Der Musikleistungskurs des Arndt-Gymnasiums in Berlin-Dahlem traf Sascha Schönhaus in Berlin und erfuhr auf eindrucksvolle Weise, wie Cioma Schönhaus der Gestapo entkam und mit den von ihm gefälschten Pässen jüdischen Berlinerinnen und Berlinern zur Flucht verhalf. Seine Söhne erinnerten mit der Gründung des Klezmer-Orchesters BAIT JAFFE auch an das jüdische Erbe ihres Vaters.

Jakob Dymont (1880 -1956) kam als Fünfzehnjähriger aus Litauen nach Berlin. Hier fasste er schnell Fuß und arbeitete als Chorleiter, Lehrer am Kantorenseminar und später als Kantor in der Synagoge Rykestraße – ein Ort, der unweit des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums liegt. Schülerinnen und Schüler dieses Gymnasiums in Berlin- Prenzlauer Berg konnten mit einem in den USA lebenden Enkel Jakob Dymonts ein Online-Gespräch führen. Vor seiner Flucht nach New York im Jahr 1938 hatte Jakob Dymont als Synagogenmusiker die osteuropäisch-jüdische Tradition mit westeuropäischen Musikformen verbunden.   

Die Initiative „Musikalische Stolpersteine“, war im November 2025 auch Thema einer gleichnamigen Konferenz in Berlin, dazu ist gerade der Reader „Musikalische Stolpersteine“ erschienen.
https://www.landesmusikrat-berlin.de/wp-content/uploads/LMR_Reader_MusikalStolpersteine_Konferenz_2025.pdf

Eine weitere Finanzierung des Projekts wurde beantragt.

Sendetermine: (jeweils um 12 Uhr auf rbb radio 3)

10.02. Musikalischer Stolperstein 10 – Cioma Schönhaus
17.02. Musikalischer Stolperstein 11 – Jakob Dymont
24.02. Musikalischer Stolperstein 12 – Salo Siegfried Translateur

Ansprechpartnerinnen:

Anna Gerhards
Projektleiterin Musikalische Stolpersteine
E-Mail:

Christina Bylow
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Landesmusikrat Berlin e.V.
E-Mail:


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

 

Jahr des Akkordeons eröffnet

Eröffnung „Instrument des Jahres: Akkordeon“ (22.01.2026)

 

„Instrument des Jahres 2026“ in Berlin gestartet.

Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson und der Landesmusikrat Berlin eröffneten das Jahr des Akkordeons im Musikinstrumenten-Museum im Staatlichen Institut für Musikforschung Berlin

 Im Rahmen einer musikalischen Pressekonferenz im Musikinstrumenten-Museum im Staatlichen Institut für Musikforschung in Berlin wurde heute, am 22. Januar 2026, vor mehr als 100 Gästen das Jahr des Akkordeons eröffnet.

Zur Einstimmung zeigten Prof. Claudia Buder, Berliner Schirmherrin für das Akkordeon, und Gert Anklam, Sheng, in einer eindrucksvollen Improvisation, welche Klangwelten sich mit den beiden Harmonika-Instrumenten erzeugen lassen.

Um den Facettenreichtum des Akkordeons und seine Bedeutung für das Musikleben zu beleuchten, hatte der Landesmusikrat Berlin Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen geladen.

Sarah Wedl-Wilson machte dem Akkordeon – und Berlin – in ihrer Rede eine poetische Liebeserklärung: „Warum passt das Akkordeon so gut zu Berlin? Weil es – genau wie diese Stadt – von Luft, Druck und Bewegung lebt. Es kann rau und laut sein wie eine U-Bahn-Station und zugleich zart und melancholisch wie ein Sommerabend am Landwehrkanal.“ Zudem betonte sie die Vielfalt und Originalität der Akkordeon-Szene, die von hochengagierten Berliner Amateurmusiker:innen getragen und bereichert wird. „Heute finden wir in Berlin eine einzigartige Dichte an professionellen Akkordeonistinnen und Akkordeonisten, an (Amateur)-Ensembles und innovativen Lehrkräften. Das Instrument hat sich emanzipiert: Es ist Soloinstrument auf großen Bühnen ebenso wie selbstverständlicher Teil der Clubkultur. Es steht für Vielfalt, Offenheit und Experimentierfreude“, so Sarah Wedl-Wilson. Während der Pressekonferenz bekam sie ihren ersten Akkordeon-Unterricht von Claudia Buder.

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin e.V., erläuterte die bundesweite Initiative „Instrument des Jahres“ und deren Ziel, jeweils ein Instrument für die breite Öffentlichkeit sichtbar und zugänglich zu machen. „Musik eröffnet Menschen Möglichkeiten der Selbstwirksamkeit und des gemeinschaftlichen Erlebens. Musik machen ist ein unverzichtbarer Teil unserer Zivilgesellschaft. 38 Prozent der Berliner:innen machen in ihrer Freizeit Musik. Das Akkordeon als Instrument des Jahres steht 2026 beispielhaft für das lebendige Zusammenspiel von Ausbildung, künstlerischer Professionalität und engagierter Amateurmusik, das Menschen verbindet und unsere Gesellschaft stärkt“, sagte Hella Dunger-Löper. Anschließend gab sie einen Einblick in die Höhepunkte des Berliner Akkordeonjahres. Dazu gehört die literarisch-musikalische Reihe „Einmal um die Welt und zurück. Eine internationale Akkordeongeschichte in sechs Berliner Konzerten“ unter Mitwirkung renommierter Akkordeonist:innen und Autor:innen ebenso wie die ganzjährige Ausstellung „600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin“ in mehreren Berliner Einkaufspassagen. Hella Dunger-Löper dankte der Lotto-Stiftung, die diese beiden Projekte ermöglicht.

Unterstützt wird der Landesmusikrat Berlin während des Akkordeon-Jahres von zahlreichen Kooperationspartnern. Dazu gehören der Handelsverband Berlin-Brandenburg, der BMW BERLIN MARATHON, und weitere Kooperationspartner aus Kultur und Wirtschaft.

Dr. Rebecca Wolf, Direktorin des Staatlichen Instituts für Musikforschung und Hausherrin, betonte in ihrem Grußwort die innovative Technik des Akkordeons und dessen enorme musikalische Bandbreite. „In der Beschäftigung mit dem Akkordeon können wir viel über die Bandbreite des Repertoires, über Erfindergeist und Zugänglichkeit zum Musizieren erfahren.“ Dr. Emanuele Marconi, Direktor des Musikinstrumenten-Museums gab wertvolle Informationen zur Geschichte des Akkordeons und wies auf besonders eindrückliche Instrumente aus der Sammlung des Musikinstrumenten-Museums hin.

Im Anschluss spielte ein Trio junger Berliner Musikschul-Schülerinnen zwei Sätze aus dem Werk „Hinter dem dunklen Weg“ von Il-Ryun Chung.

Das Podiumsgespräch gab einen Einblick in die breit gefächerten Möglichkeiten und Herausforderungen des Akkordeons jenseits überholter Klischees. Prof. Claudia Buder betonte das vereinende Potenzial des Akkordeons: „Diesem Allrounder gelingt es, Verbindungen zu schaffen: zwischen unterschiedlichen Kulturen, Stilen und musikalischen Welten.“ Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg und ehrenamtlicher Direktor des Louis Lewandowski Festivals, verwies auf die Parallelen zwischen Handel und Musik. „Kultur und Handel sind zwei unverzichtbare Gewerke im Orchester des innerstädtischen Lebens.“ Anna-Katharina Schau, Akkordeonistin und Instrumentalpädagogin, stellte Unterrichts-Angebote für Kinder und Erwachsene an öffentlichen Musikschulen vor. Zudem betonte sie die positive Wirkung des Akkordeons auf Entwicklung und Erhalt von Kompetenzen. „Es ist nie zu spät, mit dem Akkordeonspiel zu beginnen.“

Philipp Höning, Dirigent des Akkordeonorchesters Euphonia Berlin und als Bundesjugendleiter Mitglied im Präsidium des Deutschen Harmonika Verbands, plädierte für mehr Anerkennung der Akkordeonorchester im Konzertbetrieb. „Akkordeonorchester sind so vielseitig wie das Instrument – ein unterschätzter Klangkörper!“ Dieter Plinke, Musiktherapeut und Besitzer der vermutlich größten Akkordeon-Sammlung der Welt, möchte seine Schätze der Öffentlichkeit zugänglich machen. „Akkordeons in Einkaufspassagen zu zeigen – und zu spielen – ist ein erster Schritt und lenkt die Aufmerksamkeit auf dieses einzigartige Musikinstrument.“

Zum Ausklang spielte das Akkordeonorchester Euphonia Berlin die Ouvertüre aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß.

Ansprechpartner:innen:

Franziska Stoff
Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e.V.

Rita Sosedow
Projektleitung Instrument des Jahres

Simon Marburg
Projektleitung 600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin.

Christina Bylow
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49 (0)30-39 87 73 58

Weitere Informationen:

Instrument des Jahres

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens ein. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

 

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Einladung zur Pressekonferenz Instrument des Jahres 2026 -Akkordeon am 22. Januar 2026

Einladung zur Pressekonferenz Instrument des Jahres 2026 – Akkordeon. Am 22. Januar 2026 um 11 Uhr im Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung

 Der Landesmusikrat Berlin lädt zur Pressekonferenz und zum Auftakt für das Instrument des Jahres 2026 ein – das Akkordeon. Das facettenreiche und wandelbare Instrument steht im Mittelpunkt eines vielseitigen Jahresprogramms, das seine Bedeutung in der Amateurmusik, in der Bildung, Kultur und Gesellschaft beleuchtet.

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin eröffnet die Veranstaltung mit der Gastgeberin Dr. Rebecca Wolf, Direktorin des Staatlichen Instituts für Musikforschung. Ein Grußwort spricht Sarah Wedl-Wilson, Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, die im Anschluss eine kurze Unterrichtseinheit auf dem Akkordeon von Prof. Claudia Buder, der Berliner Schirmherrin des Akkordeonjahres erhält.

Prof. Claudia Buder beleuchtet im Gespräch mit der Senatorin die Rolle des Akkordeons im Berliner Musikleben, seine Bedeutung für die Amateurmusik und seine künstlerischen Perspektiven. Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg e.V. berichtet, wie auch Einkaufszentren im Akkordeonjahr ganz neue Schwerpunkte setzen, Akkordeonistin Anna-Katharina Schau gibt einen Einblick in die Möglichkeiten des Akkordeonlernens in Berlin, Philipp Höning lädt zum Mitspielen in den Berliner Akkordeonorchestern ein. Dr. Emanuele Marconi, Direktor des Musikinstrumenten-Museums, erläutert die aktuelle Akkordeon-Ausstellung des Musikinstrumenten-Museums.

Musikalische Beiträge bilden den Rahmen der Pressekonferenz. Zu Beginn erklingt eine Sheng-Improvisation mit Gert Anklam (Sheng) und Prof. Claudia Buder. Anschließend präsentieren Berliner Musikschüler:innen das Werk „Hinter dem dunklen Weg“ von Il-Ryun Chung. Zum musikalischen Abschluss spielt das Akkordeonorchester Euphonia die Ouvertüre aus Johann Strauss’ „Die Fledermaus“.

Die Pressekonferenz endet gegen 12:00 Uhr und geht in einen kleinen Empfang über.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen inspirierenden Auftakt in das Akkordeonjahr 2026!

Pressekonferenz Instrument des Jahres 2026: Akkordeon
22. Januar 2026, 11 Uhr
Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung
Tiergartenstraße 1
Eingang Ben-Gurion-Straße
10785 Berlin

 

Wir bitten um Ihre Anmeldung unter:  https://www.survio.com/survey/d/M8T/AKKORDEON2026

Ansprechpartnerinnen:


Franziska Stoff
Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e.V.

Christina Bylow

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
bylow@landesmusikrat-berlin.

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Festanstellung für Berliner Musikschullehrer:innen (November 2025)

Landesmusikrat Berlin begrüßt aktuelle Verhandlungsergebnisse der Koalition

Der Landesmusikrat Berlin begrüßt , dass im Zuge der aktuellen Haushaltsverhandlungen Mittel für mehr Festanstellungen von Musikschullehrkräften an den öffentlichen Musikschulen eingestellt wurden.

Seit langem setzt sich der Landesmusikrat für mehr Festanstellungen der hochqualifizierten Fachkräfte ein. In Folge des „Herrenberg -Urteils“ ist eine Beschäftigung von Musikschullehrer:innen als Honorarkräfte ab 2027 nicht mehr im bisherigen Umfang von fast 80 % möglich.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Die Bereitstellung der Mittel für mehr Festanstellungen durch die Regierungskoalition ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, für den wir gemeinsam mit Lehrkräften, Eltern und Gewerkschaften intensiv gekämpft haben, dem aber weitere folgen müssen. Ich danke an dieser Stelle herzlich allen, die sich an unseren Kampagnen beteiligt haben. Ganz besonderer Dank gilt auch dem Abgeordneten Dennis Haustein für seinen unermüdlichen Einsatz in dieser Frage.“

Ansprechpartnerin:

Franziska Stoff, Generalsekretärin
E-Mail:
Mobil: +49 (0) 163 1745 113

Der Landesmusikrat Berlin e.V.setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten w irkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

 

 

Kai Wegner empfängt Schülergruppe aus dem Projekt Musikalische Stolpersteine

Demokratie braucht Erinnerung

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner ist Schirmherr des Projekts „Musikalische Stolpersteine“. Die vom Landesmusikrat Berlin e.V. gegründete Initiative erinnert an Komponistinnen und Komponisten, die in der NS-Zeit verfolgt wurden. Am 1. Dezember empfing Kai Wegner im Roten Rathaus eine Schülergruppe, die sich mit der Biografie von Salo Siegfried Translateur beschäftigt – dem Komponisten des „Sportpalastwalzers“.

 

Der „Sportpalastwalzer“ gehört zum Sound des Sechstagerennens wie die „Berliner Luft“ zum Saisonabschluss der Berliner Philharmoniker in der Waldbühne: Doch während Paul Lincke als Schöpfer der „Berliner Luft“ bekannt ist, weiß heute kaum noch jemand, wer den „Sportpalastwalzer“ komponiert hat.  Auch Kai Wegner hat dies nicht gewusst. Bis er durch das Projekt „Musikalische Stolpersteine“ von Salo Siegfried Translateur erfahren hat, der das Stück 1892 unter dem Titel „Wiener Praterleben“ geschrieben hatte. „Daran sieht man, wie großartig dieses Projekt ist“, sagt Wegner. „Ich kannte das Stück. Doch erst durch die ,Musikalischen Stolpersteine‘ habe ich erfahren, wer es komponiert hat.“

Die Jugendlichen am ovalen Tisch im Arbeitszimmer des Regierenden Bürgermeisters hören aufmerksam zu. Dass Kai Wegner, vermittelt durch ihr Projekt, etwas Neues gelernt hat, beeindruckt sie. Es sind Schülerinnen und Schüler einer zehnten Klasse der Wolfgang-Borchert-Schule in Berlin-Spandau. Im Musikunterricht bei Henning Wehmeyer erarbeiten sie die Biografie von Salo Siegfried Translateur, beschäftigen sich mit dessen Werk und werden gemeinsam mit Redakteur:innen von rbb radio 3 einen Podcast dazu erstellen. Als 10. Folge der Reihe „Musikalische Stolpersteine“ wird der Podcast Anfang des kommenden Jahres in der ARD Audiothek und über die berlinHistory App zu hören sein.

Salo Siegfried Translateur wurde am 19. April 1943 zusammen mit seiner Frau Meta aus Berlin-Wilmersdorf ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Beide starben als Opfer des Holocaust. Salo Siegfried Translateur am 1. März 1944, Meta Translateur am 20. Dezember desselben Jahres.

Warum Kai Wegner die Schirmherrschaft für das Projekt „Musikalische Stolpersteine“ übernommen habe, wollen die Schülerinnen und Schüler wissen. Wegner antwortet sehr persönlich und erreicht die Jugendlichen sofort. Er erzählt vom eigenen Lern- und Erfahrungsprozess, dem Besuch als Schüler in einem ehemaligen Konzentrationslager, den Begegnungen mit Überlebenden und Zeitzeugen wie gerade anlässlich einer Feier zu Ehren von W. Michael Blumenthal, dem Gründer des Jüdischen Museums und Ehrenbürger Berlins.  Über die abstrakte Vermittlung von Wissen hinaus sei es gerade die Beschäftigung mit persönlichen Biografien, die das Projekt „Musikalische Stolpersteine“ so wertvoll mache.

„In diesen Zeiten, in denen wir wieder Antisemitismus erleben, ist es besonders wichtig, dass sich die junge Generation mit den persönlichen Schicksalen auseinandersetzt, damit so etwas nie wieder passiert.“ 

Gerade am Beispiel verfolgter und ermordeter Komponisten und Komponistinnen werde deutlich, wie menschenverachtendes Denken die Demokratie bedrohe.

„Berlin ist die Stadt der Freiheit – und ich möchte, dass Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker das erschaffen können, was sie wollen, und dies in einem freien, demokratischen Land. Es gibt immer mehr autokratisch regierte Länder, in denen Demokratie und Freiheit zurückgedrängt werden. Demokratie wird von außen, aber auch von innen zerstört.“ 

Wegner verweist auf die Angst, die wieder Einzug in Schulen und Universitäten gehalten habe. „Ich möchte nicht, dass jüdische Schülerinnen und Schüler und Studierende Angst haben, zur Schule zu gehen oder Hörsäle zu betreten. Egal, woher jemand kommt, egal, was jemand glaubt: Berlin ist eine vielfältige, eine bunte Stadt. Und das macht Berlin auch so stark.“

Seine Bitte an die Jugendlichen: „Tragt das, was ihr in diesem Projekt lernt, weiter, an eure Freundinnen und Freunde. Es geht nicht allein um die Vergangenheit, es geht um eure Zukunft.“

Die Initiative „Musikalische Stolpersteine“, vor Kurzem auch Thema einer gleichnamigen Konferenz in Berlin, wird voraussichtlich auch von anderen Bundesländern aufgenommen, wie Hella Dunger-Löper, die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin e.V. abschließend berichtet.

 

Ansprechpartnerinnen:

 

Anna Gerhards
Projektleiterin Musikalische Stolpersteine
E-Mail:

 

Christina Bylow
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Landesmusikrat Berlin e.V.
E-Mail:

 

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Akkordeon ist Instrument des Jahres 2026

Instrument des Jahres 2026: Das Akkordeon – ein echter Alleskönner

 

Mit jeder Bewegung seines Balgs atmet es Musik. Mal entfaltet es die Klangfülle eines ganzen Orchesters, mal ist es ganz zart und lädt zum Träumen ein. Diese beeindruckende Bandbreite und Wandlungsfähigkeit machen das Akkordeon zu einem ausdrucksstarken Instrument, das ebenso auf großen Bühnen zuhause ist, wie in intimen kammermusikalischen Momenten.

Das Akkordeon ist international: Ob im argentinischen Tango, der französischen Musette, in osteuropäischen Spätmoderne oder im gälischen Liedgut – es prägt den Klang ganzer Kulturen. Seit seiner Erfindung Anfang des 19. Jahrhunderts in Europa begeistert das Akkordeon als ein tragbares Orchester.
Als Vorläufer gelten Instrumente wie die chinesische Mundorgel Sheng, die das Prinzip der durchschlagenden Zunge ins Abendland brachte. 1829 ließ sich der Wiener Instrumentenbauer Cyrill Demian sein „Accordion“ patentieren – klein, tragbar und mit dem charakteristischen Balg ausgestattet. Von dort aus trat das Akkordeon seine Reise durch die Welt an und wurde in unterschiedlichsten Musiktraditionen fest verankert. In den letzten 50 Jahren hat sich das Instrument so weiterentwickelt, dass man in einem Akkordeonkonzert – egal ob Solo, Duo, Ensemble oder Orchester – alles von barocken Bearbeitungen bis Clubmusik erleben kann. Mit seinen vielfältigen Klangfarben mischt sich das Akkordeon perfekt mit nahezu jedem anderen Instrument und ist eine Bereicherung für jede Formation. Heute ist es in fast keinem musikalischen Genre mehr wegzudenken.

Vom Shanty über Tango bis zur zeitgenössischen Musik und von der Sheng über das Bandoneon bis zum großen Konzertakkordeon – wir feiern das Akkordeon in allen Erscheinungsformen und Musikstilen. Freuen Sie sich mit uns auf das Jahr des Akkordeons und lassen Sie sich von der Vielfalt eines einzigen Instruments überraschen!

 

Das Projekt Instrument des Jahres: Seit 2008 wird jedes Jahr ein Instrument des Jahres gekürt und 12 Monate in den Fokus gestellt. Jedes Bundesland beruft eigene Schirmherr:innen bzw. Botschafter:innen und hat seine eigene Vorgehensweise, um das länderübergreifende Ziel zu erreichen: Neugier und Aufmerksamkeit auf die vielen Facetten des Akkordeons zu lenken. 

 

Ansprechpartnerin:
Bernadett Kis

Pressekonferenzen in Berlin und im Bundesgebiet/

Schirmherr:innen und Botschafter:innen Akkordeon:

 

Baden-Württemberg
Botschafter: Matthias Matzke
www.lmr-bw.de

Bayern
www.bayerischer-musikrat.de

Berlin
Schirmherrin: Claudia Buder
Pressekonferenz: 22.01.2026, 11:00 Uhr, Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung Berlin
www.landesmusikrat-berlin.de

Brandenburg
Botschafter:innen: Anna-Katharina Schau & LandesJugendAkkordeonOrchester Brandenburg
Auftaktveranstaltungen: 12.01.2026, 11:00 Uhr, Filmmuseum Potsdam; 22.02.26, 15:00 Uhr, Instrumentenmuseum Markneukirchen
www.landesmusikrat-brandenburg.de

Bremen
www.landesmusikrat-bremen.de

Hamburg
Schirmherr: Omer Meir Wellber
www.lmr-hh.de

Hessen
Botschafterensembles: A-Train – Landes-Akkordeon-Bigband Hessen & SakkOH – Sinfonisches Akkordeon-Orchester Hessen
www.landesmusikrat-hessen.de

Niedersachsen
www.lmr-nds.de

Nordrhein-Westfalen
www.lmr-nrw.de/

Rheinland-Pfalz
www.lmr-rlp.de

Saarland
Botschafter: Daniel Roth
www.lmr-saar.de

Sachsen
Schirmherr: Tobias Morgenstern
Eröffnungskonzert: 31.1.2026, 17:00 Uhr, Aula des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden
www.saechsischer-musikrat.de

Schleswig-Holstein
Botschafter: Nenad Nikolic
Pressekonferenz: 14.01.2026, 11:00 Uhr, Schleswig-Holsteinischer Landtag, Kiel
www.instrument-des-jahres.de

Thüringen
www.lmrthueringen.de

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin