Landesmusikrat fordert Lösung für Öffentliche Berliner Musikschulen (30.08.2024)

Rechtssichere Anstellungsverhältnisse notwendig – Deadline liegt aktuell Mitte Oktober

Der Landesmusikrat Berlin dankt den Berliner Philharmonikern sowie weiteren Kulturinstitutionen für die Solidarität mit den Öffentlichen Berliner Musikschulen. In seiner heutigen Sitzung formulierte das Präsidium die große Sorge, dass es immer noch keine Lösungsvorschläge für die Absicherung des Angebots der Berliner Musikschulen gibt, obwohl die Deadline für eine Lösung aktuell Mitte Oktober ist. Der Landesmusikrat erwartet klare Aussagen im kommenden Kulturausschuss. Er fordert eine rechtssichere Lösung für die Anstellungsverhältnisse der Musikschullehrkräfte im Rahmen der Umstellung auf Festanstellung. 

Perspektivisch soll die Option der zentralen Personalverwaltung nach dem Vorbild der Personalverwaltung der allgemeinbildenden Schulen bei der für die Öffentlichen Musikschulen zuständigen Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt geprüft werden. Das in den Bezirken dezentral verortete pädagogische Angebot der Musikschulen soll gesichert und eine Einbindung in bezirkliche Gremien bestehen bleiben.

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Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff, Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e.V.

0163 1745 113

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens ein. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Beschluss des Präsidiums Öffentliche Musikschulen (30.08.2024)

Präsidium

Freitag, 30. August 2024, 9-11 Uhr 

ZOOM-Videokonferenz


Beschluss

Der Landesmusikrat Berlin dankt den Berliner Philharmonikern sowie weiteren Kulturinstitutionen für die Solidarität mit den Öffentlichen Berliner Musikschulen. In seiner heutigen Sitzung formulierte das Präsidium die große Sorge, dass es immer noch keine Lösungsvorschläge für die Absicherung des Angebots der Berliner Musikschulen gibt, obwohl die Deadline für eine Lösung aktuell Mitte Oktober ist. Der Landesmusikrat erwartet klare Aussagen im kommenden Kulturausschuss. Er fordert eine rechtssichere Lösung für die Anstellungsverhältnisse der Musikschullehrkräfte im Rahmen der Umstellung auf Festanstellung. 

Perspektivisch soll die Option der zentralen Personalverwaltung nach dem Vorbild der Personalverwaltung der allgemeinbildenden Schulen bei der für die Musikschulen zuständigen Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt geprüft werden. Das in den Bezirken dezentral verortete pädagogische Angebot der Musikschulen soll gesichert und eine Einbindung in bezirkliche Gremien bestehen bleiben.

Begründung

Nach dem Herrenberg-Urteil ist die Beschäftigung von Honorarkräften in Musikschulen künftig voraussichtlich nicht mehr möglich. Vor der Sommerpause haben viele Berliner Bezirke die Rechtssicherheit der Fortführung angezweifelt. Ein mit der Rentenversicherung verhandeltes Moratorium währt noch bis Mitte Oktober.

Die Entwicklungen der Berliner Musikschulen gehen darüber hinaus immer weiter auseinander. Eine gesamtstädtische Steuerung wie in mehreren Leistungs- und Qualitätsentwicklungsberichten gefordert, ist nicht möglich.

  • Der historisch begründete unterschiedliche Versorgungsgrad des Musikschulangebotes konnte auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht signifikant verändert werden. Damit ist für die Bürger*innen ein chancengleicher Zugang nicht gewährleistet.
  • Die Bürger*innen müssen sich mit bezirklich individuellen Verwaltungsregelungen (z.B. Entgelte und Ermäßigungen) auseinanderzusetzen. Für gleiche Leistungen sind beispielsweise unterschiedliche Entgelte zu zahlen. Jeder Bezirk nutzt unterschiedliche Formulare (z.B. für Ermäßigungen).
  • Die Beschäftigungsbedingungen in den Bezirken sind sehr unterschiedlich. So werden in einigen Bezirken Vorerfahrungen für Erfahrungsstufen anerkannt, in anderen nicht. 

Die Musikschulen stehen durch die zu erwartende Umstellung auf Festanstellung vor gravierenden personellen Herausforderungen. 
Aus einer zentralisierten Personalverwaltung ergeben sich Chancen für eine 

  • Auf die Musikschularbeit spezialisierte und damit effizientere Personalverwaltung (z.B. durch eigenen Tarifvertrag, Arbeitszeitregelungen), die die finanziellen Ressourcen des Landes schont, eine schnelle Umsetzung der Konsequenzen aus dem Herrenberg-Urteil (Umwandlung von Stellen) und eine Gleichbehandlung der Musikschullehrkräfte sicherstellt,
  • Vermeidung von komplizierten Personalbearbeitungen bei Lehrkräften (ca. 15 %) die an mehreren Musikschulen arbeiten (z.B. unterschiedliche Steuerklassen, Haupt- und Nebentätigkeitsregelungen) inkl. Einsparungen bei Arbeitsmitteln (Laptops, Handys, Mailadressen etc.)
  • Gesamtstädtische Steuerung für einen chancengleichen Zugang zu Musikschulangeboten und Sicherstellung gleicher Lebensbedingungen der Bürger*innen in den Bezirken
  • Schaffung von einheitlichen Verwaltungsabläufen für den Bürger/die Bürgerin inklusive einheitlicher Entgelte,
  • Für eine zu erwartende Verstärkung der Kooperation mit Schulen, die aktuell durch die unterschiedliche Zugehörigkeit der Institutionen (Musikschule Bezirk / Schule Land) behindert, z.T. verhindert wird.44

Orchestertreff 2024. Iván Fischer dirigiert Offene Probe

Pressemitteilung 13. Juni 2024

Festival der Amateurmusik: Berliner Orchestertreff 2024
Konzerthaus-Ehrendirigent Iván Fischer dirigiert die Offene Probe

Am Wochenende 28./29. September 2024 präsentieren sich in der Landesmusikakademie Berlin im FEZ-Berlin 30 Orchester und Instrumentalensembles. Dazu kommen Workshops, Stände und spannende Angebote für Kinder und Familien. Musikalisches Highlight: Die Offene Probe, geleitet von Iván Fischer, Ehrendirigent des Konzerthausorchesters Berlin.

Der Berliner Orchestertreff gehört zu den wichtigsten Ereignissen im kulturellen Leben Berlins. Alle vier Jahre trifft sich die vielfältige, engagierte Szene der Instrumentalen Amateurmusik in der Landesmusikakademie im FEZ- Berlin im Park Wuhlheide. Zwei Tage lang teilen die Ensembles ihre Freude am Musizieren, ihr Können und ihre Leidenschaft mit einem großen Publikum, darunter viele Familien mit Kindern. Realisiert werden kann der Orchestertreff 2024 dank der umfangreichen Förderung der Lotto Stiftung Berlin.  Schirmherrin ist die Berliner Staatssekretärin für Kultur Sarah Wedl-Wilson.

30 Kurz-Konzerte
Das Publikum hat die einzigartige Möglichkeit, auf insgesamt 4 Bühnen die unterschiedlichsten musikalischen Besetzungen in kurzen Schnupperkonzerten kennenzulernen. Es präsentieren sich große und kleine Sinfonieorchester, Zupf- und Gitarrenorchester, Akkordeonorchester, Big Bands, Blasorchester, Posaunenchöre, ein Fanfarenzug, eine Drumline und sogar ein 100-köpfiges Cello-Orchester!
Das musikalische Niveau ist hoch: Innerhalb des Orchestertreffs findet der Landesorchesterwettbewerb statt – mit der Möglichkeit zur Weiterleitung zum Deutschen Orchesterwettbewerb 2025.

Offene Probe
Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. Geleitet wird sie von Iván Fischer, Ehrendirigent des Konzerthausorchesters Berlin und eine der innovativsten Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit. Exklusiv für den Orchestertreff wird ein klassisches Werk so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können.

Öffentliche kostenfreie Workshops
Schon beim vorigen Orchestertreff im Jahr 2019 fanden die Workshops großen Anklang. Auch in diesem Jahr werden wieder einige hilfreiche und anregende Kurse angeboten. Dazu gehören „Atemarbeit beim Instrumentalspiel“, „Musik und Demenz“, „AfroKubanische Perkussion „Musikalisches Speed-Dating“, „Ensembleleitung für Einsteiger:innen“, „Fördermöglichkeiten für Amateurmusik“ und viele mehr.

Begegnungsort Foyer
Während des Orchestertreffs ist die Landesmusikakademie den ganzen Tag geöffnet.  Die Cafeteria bietet ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken. Zentraler Begegnungsort ist das weitläufige Foyer. An den Informationsständen der Mitglieder des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und des Landesmusikrats Berlin e.V. sowie weiterer Kooperationspartner lässt es sich leicht miteinander ins Gespräch kommen.

Kinderprogramm
Nicht zuletzt gibt das originelle Kinderprogramm Eltern die Möglichkeit, den Besuch des Orchestertreffs als vergnüglichen Familienausflug zu planen. Dazu gehören Aktionen wie „Musikinstrumente selbst bauen“, „Mitmachbaustelle“, „Musikalischer Hutsalon“ und vieles mehr.

 

Berliner Orchestertreff 2024
Landesmusikakademie Berlin im FEZ-Berlin
Straße zum FEZ 2

12457 Berlin

Samstag, 28. September 2024
10 bis 12 Uhr Workshops
12 bis 18 Uhr Konzerte, Infostände, Kinderprogramm
18.30 bis 22 Uhr Offene Probe mit Iván Fischer und Get-Together

Sonntag, 29. September 2024
10 bis 12 Uhr Workshops
11.30 bis 18 Uhr Konzerte, Infostände, Kinderprogramm

Informationen, Tickets und Workshop-Anmeldung:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-orchestertreff/orchestertreff-2024/ 

 

Ansprechpartner:
Boris Janowski
Projektleitung Orchestertreff

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

https://www.landesmusikrat-berlin.de

Förderung der Instrumentalen Amateurmusik in Berlin startet im Juni

Förderung der Instrumentalen Amateurmusik in Berlin startet im Juni

Schwerpunkte sind Künstlerische Leitung und Fortbildung

Mit dem Haushaltsjahr 2024 schafft die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt erstmals in der Geschichte der Instrumentalen Amateurmusik in Berlin eine systematische Förderung für diesen Bereich.

 „Amateurmusik wird heute immer noch nicht als wesentlicher Teil zivilgesellschaftlicher Aktivitäten betrachtet. Das müssen wir ändern. Deshalb müssen wir – die wir uns für „Musik für alle“ engagieren – deutlich machen, dass Amateurmusik ein unverzichtbarer Teil unserer Zivilgesellschaft ist, dass er wertgeschätzt werden muss und dass er deshalb auch unterstützt und gefördert werden muss.“ sagt Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin.

Auf Initiative des Landesmusikrat Berlin e.V. und seiner Mitgliedsverbände – Blasmusikverband Berlin e.V., Bund Deutscher Zupfmusiker – Landesverband Berlin e.V., Deutscher Harmonikaverband e.V. – LV Berlin, Deutscher Zithermusik-Bund e.V. – LV Berlin, Landesverband Berlin-Brandenburgischer Liebhaberorchester e.V., Verein zur Förderung der Zupfmusik e.V. – wird mit der Anlaufstelle „Instrumentale Amateurmusik“ die lebendige Amateurszene Berlins gestärkt. Das beim Landesmusikrat Berlin angesiedelte Förderprogramm umfasst Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen ebenso wie Zuschüsse zur Vergütung von Coaches und Künstlerischen Leitungen in Höhe von insgesamt 100.000 €.

Dennis Haustein (MdA) hat sich während der Haushaltsverhandlungen besonders für das Thema eingesetzt: „Viele tausend Menschen musizieren in ihrer Freizeit gemeinsam in unseren Kiezen. Sie tragen so ganz maßgeblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in unseren Bezirken bei. Mit einer Kampagne machte der Landesmusikrat auf die gesellschaftliche Bedeutung der Amateurmusik aufmerksam und traf natürlich ganz in mein Herz als Fachsprecher für Ehrenamt der CDU-Fraktion.“

Die Förderung kann ab dem 15. Juni 2024 online beim Landesmusikrat Berlin beantragt werden. Das Projekt, für das der Förderantrag gestellt wird, muss bis spätestens 13. Dezember 2024 beendet sein. Die Ausschüttung der Fördermittel erfolgt im Anschluss bis Ende 2024.

Die Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen starten im Herbst mit einer Basis-Ausbildung im Bereich der Ensembleleitung. Die Anmeldung ist ab dem 15. Juni 2024 möglich. Ziel ist es, angehende Registerführer:innen, Stimmgruppenleitungen und Dirigent:innen auf eine musikalische Leitungstätigkeit im eigenen Ensemble vorzubereiten.  Vermittelt werden die Grundlagen der Probenarbeit, Methodik, Dirigieren, Musiktheorie und Gehörbildung ebenso wie Kenntnisse über eine effiziente Vereinsarbeit und Wissen zum Thema Jugendschutz.

Der Kurs umfasst vier Lehrgangswochenenden sowie ein Prüfungswochenende in der Landesmusikakademie Berlin. In diesem Jahr können 25 Personen teilnehmen.

Weitere Informationen, Termine und Anmeldung gibt es unter:

https://www.landesmusikrat-berlin.de/

Ansprechpartner

Björn Kasan

Projektleitung Instrumentale Amateurmusik

Tel.: +49 (0) 157 35 41 37 65

Mail:

 

Der Landesmusikrat Berlin e. V. setzt sich für die Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens ein. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

 

 

Den Groove der Renaissance selbst erleben (5. Juni 2024)

Den Groove der Renaissance selbst erleben

Landesmusikrat Berlin e.V. gründet neues Jugendensemble für Alte Musik (JAM) – Patenensemble ist Capella de la Torre – Anmeldungen sind ab sofort möglich

 

Der Landesmusikrat Berlin startet die Ausschreibung für das neue Jugendensemble Alte Musik (JAM). Interessierte Jugendliche können sich ab sofort für eine Teilnahme und das erste Probespiel am 23.6.2024 anmelden. Die erste Probenphase findet in den Herbstferien statt.

Was hörten Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel in ihrer Jugend? Vermutlich Musik von Michael Praetorius, Claudio Monteverdi oder Salomone Rossi. Die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert ist eine spannende Zeit der Umbrüche, die sämtliche Bereiche der Gesellschaft erfassten. Wer den Groove und die Energie der Renaissance spüren will, ist im Jugendensemble Alte Musik (JAM) genau richtig.

Gefördert wird das neue Projekt des Landesmusikrats Berlin e.V. von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Patenensemble ist die Capella de la Torre, ein weltweit führendes Ensemble der Renaissance-Musik. Die Leiterin Katharina Bäuml sagt: „Es ist eine einmalige und in Deutschland einzigartige Chance, mit einem solchen Ensemble Jugendliche an die Musik und die Epoche der Renaissance heranzuführen.“

Einen ersten Eindruck von der mitreißenden Kraft dieser Musik vermittelten jugendliche Musiker:innen mit Unterstützung durch Mitglieder von Capella de la Torre anlässlich der Ausstellungseröffnung „Rein ins Gemälde! Eine Zeitreise für Kinder“ im Deutschen Historischen Museum (DHM) am 1. Juni.

Das Angebot richtet sich an Jugendliche zwischen 12 und 24 Jahren mit fortgeschrittener Instrumental- und Gesangserfahrung. Gesucht werden neben Gesang Holz- und Blechblasinstrumente, Percussion, Streich-, Tasten- und Zupfinstrumente. Historische Instrumente sind nicht erforderlich. Bis zu dreißig jugendliche Musiker:innen können teilnehmen.

 

Termine

Erstes Probespiel: 23.6.2024, Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg

Herbst-Arbeitsphase mit Abschlusskonzert: 22.-27.10.2024

Weitere Information und Anmeldung:

https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/jugendensemble-alte-musik-berlin/das-projekt/

Ansprechpartner:

Markus Mokosch
Projektleitung Jugendensemble Alte Musik

Mail: 0178 9392439

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens ein. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

 

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Rein ins Gemälde! Ausstellungseröffnung im Deutschen Historischen Museum mit Musik der Renaissance / Landesmusikrat Berlin gründet Jugendensemble für Alte Musik (17.05.2024)

Monteverdi, Praetorius, Rossi. Nichts für junge Ohren? Von wegen. Jugendliche Musiker:innen vermitteln die Energie der Renaissance-Musik im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Rein ins Gemälde! Eine Zeitreise für Kinder“ im Deutschen Historischen Museum (DHM) am Samstag, 1. Juni um 13 Uhr. Unterstützt werden sie dabei von Katharina Bäuml, der musikalischen Leiterin des weltweit renommierten Ensembles „Capella de la Torre“.

Es ist auch der mitreißende Auftakt für ein neues Nachwuchs-Projekt des Landesmusikrats Berlin e.V.: Das Jugendensemble Alte Musik (JAM). Die neue Formation befindet sich in Gründung. Zum Repertoire gehören Kompositionen des 16. und 17. Jahrhunderts – Musik, die Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel in ihrer Jugend gehört haben. Patenensemble ist die „Capella de la Torre“.

Interessierte Jugendliche mit musikalischer Erfahrung können sich ab sofort für die Teilnahme an der Herbstarbeitsphase des Jugendensembles Alte Musik (JAM) bewerben.

>>Informationen zur Anmeldung für das Ensemble 

>>Informationen zur Eröffnung der Ausstellung „Rein ins Gemälde! Eine Zeitreise für Kinder“ (Eintritt frei)


Ansprechpartner für das Jugendensemble Alte Musik (JAM):

Markus Mokosch / Projektleitung
Tel.: 0178 9392439
E-Mail: 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens ein. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Für Musikalische Bildung – Aufruf zur Tuba-Demonstration am 12. Mai, 11:30 Uhr am Brandenburger Tor (06.05.2024)

Tuba-Demo_12.05.2024

Musik braucht eine solide Basis – Musikalische Bildung auch!

Nicht einmal die Hälfte des Musikunterrichts an Grundschulen wird in Deutschland von Fachlehrkräften erteilt. Die Absolvent:innenzahlen der Musikhochschulen für Schulmusik- und Musikschullehrkräfte sind seit Jahren viel zu gering. Musikschulen brauchen nach dem BSG-Urteil Unterstützung bei der Umstellung auf Festanstellung.
Himmelfahrt ist in Berlin die Tuba los! Das Deutsche Tubaforum veranstaltet gemeinsam mit dem Berliner Landesmusikrat ein Tuba-Fest und eine abschließende Tuba-Demo für die Musikalische Bildung vor dem Brandenburger Tor.

Machen Sie mit!

Tuba-Demonstration für die Musikalische Bildung
12. Mai 2024, 11:30 vor dem Brandenburger Tor

>> Bitte melden Sie sich hier zur Teilnahme an der Tuba-Demonstration an.
Da wir Ordner stellen müssen, ist es wichtig für uns, die Teilnehmer:innenzahl zu schätzen. 

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
E-Mail:

Tagesspiegel: Positive Halbzeitbilanz

Der Tagesspiegel  berichtet über die Berliner Aktivitäten für das „Instrument des Jahres 2023: Mandoline & global friends“. Der ganze Artikel hier. 

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Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin