Tango and more.Tuba-Konzertreihe im Musikinstrumenten-Museum (12.09.2024)

Eine Konzertreihe im Musikinstrumenten-Museum Berlin präsentiert das Instrument des Jahres 2024 – die Tuba – in ihrer ganzen Bandbreite. Am 19. September spielen gleich zwei herausragende Ensembles: BrassAppeal mit Natascha Zickerick und das Trio des Tubisten Siegfried Jung. Am 24. Oktober folgen Tuba-Star Thomas Leleu und Jazz-Improvisationen mit Daniel Casimir. Mit einem vergnüglichen Familienkonzert mit der Puppenphilharmonie Berlin und dem Tubisten Jonas Urbat endet die Reihe am 30. November 2024.

Die Tuba ist eine ausgeprägte Verwandlungskünstlerin. Ob in der populären Musik, im Jazz, in der Klassik oder in den grenzüberschreitenden Genres dazwischen – die Tuba fasziniert mit ihrer klanglichen Flexibilität. 

Eine aus drei Konzerten bestehende Reihe im Musikinstrumenten-Museum Berlin spiegelt diese Bandbreite im Jahr der Tuba wider.

Den Anfang machen das Trio Siegfried Jung und Natascha Zickerick mit ihrem Ensemble BrassAppeal am 19. September. Siegfried Jung, Tubist am Nationaltheater Mannheim, überrascht dabei mit einer einzigartigen Triobesetzung aus Harfe, Klavier und Tuba. Dabei reist die Tuba nach Buenos Aires und beweist: Das tiefste Blechblasinstrument kann auch Tango – melancholisch, zart und perkussiv.  Starker Kontrast dazu: BrassAppeal. Die klassisch ausgebildete Tubistin Natascha Zickerick und ihr Ensemble überzeugen mit ihrem Repertoire aus Pop, Soul und Weltmusik. 

Für das 2. Konzert der Reihe am 24. Oktober konnte einer der weltweit führenden Tubisten gewonnen werden: Thomas Leleu erlangte internationale Anerkennung durch seine außergewöhnliche Technik und seine Fähigkeit, die Tuba in verschiedene Musikgenres von Klassik bis hin zu Jazz und zeitgenössischen Kompositionen zu integrieren.

Als Solist ist Leleu mit renommierten Orchestern wie dem Orchestre National de France und dem Münchener Kammerorchester aufgetreten. Begleitet von Guillaume Vincent am Klavier wird Thomas Leleu am 24. Oktober unter anderem Werke von Saint-Saens, Rachmaninow und Piazzolla spielen.

Im zweiten Teil des Konzerts folgt „Tuba on the Beat“, ein kammermusikalisches Jazz-Projekt mit lateinamerikanischen und experimentellen Stilelementen. Es spielen Daniel Casimir und Gerhard Gschlößl auf der Tuba, begleitet von Laura Robles an der Cajón und Julius Apriardi am Vibraphon. 

Das Familienkonzert am 30. November stellt die Tuba in den Mittelpunkt einer der zauberhaften Inszenierungen der Puppenphilharmonie Berlin. Die Puppen bauen eine Brücke zur Musik, stärken Unbefangenheit und Neugier. Erwachsene kommen dabei ästhetisch und musikalisch ebenso auf ihre Kosten wie Kinder. 

Innovativ arbeitet auch der Komponist und Tubist Jonas Urbat. Als Mitgründer des Stegreif.Orchesters sammelte er Erfahrung in der Choreografie und Performance von klassischen Kompositionen. Mit seinen experimentellen Formaten sucht er nach neuen Wegen, Musik und Technologie zu vereinen.

Unterstützt wird die Konzertreihe durch Buffet Crampon Deutschland. 

Tickets gibt es an der Abendkasse und über den Landesmusikrat Berlin e.V. 
https://landesmusikrat-berlin.ticketmachine.de/de


Tuba-Konzertreihe im Musikinstrumenten-Museum Berlin

Konzert 1
19. September 2024, 19 Uhr
Trio Siegfried Jung, BrassAppeal mit Natascha Zickerick

Konzert 2
24. Oktober 2024, 19 Uhr
Mit Thomas Leleu, Daniel Casimir, Gerhard Gschlößl u.a.

Familienkonzert
30. November 2024, 11 Uhr
Mit der Puppenphilharmonie Berlin und Jonas Urbat

Musikinstrumenten-Museum Berlin
Ben-Gurion-Straße 1
10785 Berlin


Ansprechpartnerin: 

Bernadett Kis
Projektleitung Instrument des Jahres


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick. 

20. Jour fixe „Musik und Stadt“:Wie geht es weiter mit den öffentlichen Musikschulen in Berlin?

Expert:innen aus Politik und Kultur diskutieren beim 20. Jour fixe „Musik und Stadt“:

Wie geht es weiter mit den öffentlichen Musikschulen in Berlin?

Montag, 9. September 2024, 19 Uhr
ALEX Berlin, Fernsehstudio

Moderation: Chris Berghäuser (Landesmusikrat Berlin e.V)

Auf dem Podium:

  • Dennis Haustein, CDU, Mitglied im Ausschuss für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie im Hauptausschuss
  • Josef Holzhauser, Musikschulleiter Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Andreas Köhn, ver.di Berlin und Brandenburg, Fachgruppe Musik, Fachgruppe Bildende Kunst, AG Kunst und Kultur
  • Melanie Kühnemann-Grunow, MdA, SPD, Mitglied im Ausschuss für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie im Ausschuss für Inneres, Sicherheit und Ordnung
  • Anna-Katharina Schau, Lehrervertretung der Musikschule Neukölln

Musik:
Studienvorbereitende Ausbildung für Popularmusik an der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg
Schlagzeug: Solveig Gentejohann
Bass: Lara Schmidt
Gitarre: Leo Laalaa Toulabi
Keyboard: Lillian Youett
Gesang: Lila Marschall, Lisa Gimenez

In Kooperation mit:
Berliner Musikschulbündnis e.V.
Landeslehrervertretung der Berliner Musikschulen e.V.
Landesmusikakademie Berlin
ver.di Berlin-Brandenburg

>>Hier geht es zur Aufzeichnung der Sendung. 

Berliner Resonanzen September 2024

Was gefällt einem der aufregendsten Dirigenten unserer Zeit an der Arbeit mit Amateuren? Iván Fischer dirigiert die Offene Probe während des Orchestertreffs 2024 und spricht im Interview über ehrlichen Enthusiasmus und Hingabe. Außerdem in der September-Ausgabe von Berliner Resonanzen: Dank an die Berliner Philharmoniker, das Deutsche Symphonie – Orchester Berlin, die Staatsoper Unter den Linden und weitere Kulturinstitutionen für ihre Solidarität mit den Öffentlichen Musikschulen. Wie es weitergeht, muss sich bald entscheiden. Kommen Sie zur 2. Musik-Demonstration vor dem Berliner Abgeordnetenhaus am 16. September um 12.30 Uhr! 
Hier geht es zur September-Ausgabe der Berliner Resonanzen.

Da capo! Das Landesjugendorchester Berlin beim Eröffnungsfest der Deutschen Oper Berlin am 31. August (22.08.2024)

Unter dem Titel „Geteilte Pulte“ spielt das Landesjugendorchester Berlin gemeinsam mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin ein Konzert zum Eröffnungsfest der Deutschen Oper Berlin am 31. August. Die jungen Musikerinnen und Musiker spielen jeweils neben einem Orchestermitglied der „Profis“ und teilen sich das Notenpult – und beide Seiten profitieren dabei entweder von der jugendlichen Begeisterung oder von der Erfahrung aus dem täglichen Opernbetrieb.

Auf dem 45-minütigen Programm stehen Ausschnitte aus mitreißenden Opernklassikern wie der der Ouvertüre zu La forza del destino von Giuseppe Verdi, der Arie des Toreador aus Carmen oder dem Abendsegen aus Humperdincks Hänsel und Gretel. Die musikalische Leitung übernimmt Giulio Cilona, Kapellmeister der Deutschen Oper Berlin. Die Solist:innen sind Nina Solodovnikova, Sopran, Arianna Manganello, Mezzosopran, Markus Brück, Bariton, Byung-Gil Kim, Bassbariton. Orchesterdirektor Axel Schlicksupp wird das Konzert moderieren, der Eintritt ist frei. 

Das Programm wurde von den Dozentinnen und Dozenten aus den Reihen des Orchesters der Deutschen Oper Berlin gemeinsam mit den Jugendlichen vorbereitet. Nach zwei gemeinsamen inspirierenden Proben in der Deutschen Oper freuen sich dann alle, das Programm vor Publikum vorzustellen. Schon im vorigen Jahr war der gemeinsame Auftritt des Landesjugendorchesters Berlin und des Orchesters der Deutschen Oper Berlin beim Eröffnungsfest der Saison 2023/24 ein großer Erfolg. Nun hat das Landesjugendorchester Berlin wieder das Glück, gemeinsam mit seinem Patenorchester zu musizieren.

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats: „Wir sind sehr dankbar für die langjährige Zusammenarbeit. Für die Jugendlichen ist der Austausch mit den Musiker:innen der Deutschen Oper Berlin äußerst wertvoll. Beim gemeinsamen Auftritt und in den Proben lernen sie die Abläufe innerhalb eines komplexen Opernbetriebs kennen. Eine Erfahrung, die eine berufliche Entscheidung für die Musik positiv beeinflussen kann.“

Konzert „Geteilte Pulte“ beim Eröffnungsfest der Deutschen Oper Berlin
Samstag, 31. August 2024, 16:15 Uhr bis 17 Uhr, 
Deutsche Oper Berlin, Bismarckstraße 35, 10627 Berlin

Hier geht es zum Gesamtprogramm.


Ansprechpartnerin für das Landesjugendorchester Berlin:
Henriette Runge
Tel.: +49(0) 1729175732 /


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Landesmusikrat fordert Lösung für Öffentliche Berliner Musikschulen (30.08.2024)

Rechtssichere Anstellungsverhältnisse notwendig – Deadline liegt aktuell Mitte Oktober

Der Landesmusikrat Berlin dankt den Berliner Philharmonikern sowie weiteren Kulturinstitutionen für die Solidarität mit den Öffentlichen Berliner Musikschulen. In seiner heutigen Sitzung formulierte das Präsidium die große Sorge, dass es immer noch keine Lösungsvorschläge für die Absicherung des Angebots der Berliner Musikschulen gibt, obwohl die Deadline für eine Lösung aktuell Mitte Oktober ist. Der Landesmusikrat erwartet klare Aussagen im kommenden Kulturausschuss. Er fordert eine rechtssichere Lösung für die Anstellungsverhältnisse der Musikschullehrkräfte im Rahmen der Umstellung auf Festanstellung. 

Perspektivisch soll die Option der zentralen Personalverwaltung nach dem Vorbild der Personalverwaltung der allgemeinbildenden Schulen bei der für die Öffentlichen Musikschulen zuständigen Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt geprüft werden. Das in den Bezirken dezentral verortete pädagogische Angebot der Musikschulen soll gesichert und eine Einbindung in bezirkliche Gremien bestehen bleiben.

Hier gelangen Sie zum Beschlusstext.

Hier gelangen Sie zur Aktionsseite Musikschulen.

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff, Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e.V.

0163 1745 113

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens ein. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Beschluss des Präsidiums Öffentliche Musikschulen (30.08.2024)

Präsidium

Freitag, 30. August 2024, 9-11 Uhr 

ZOOM-Videokonferenz


Beschluss

Der Landesmusikrat Berlin dankt den Berliner Philharmonikern sowie weiteren Kulturinstitutionen für die Solidarität mit den Öffentlichen Berliner Musikschulen. In seiner heutigen Sitzung formulierte das Präsidium die große Sorge, dass es immer noch keine Lösungsvorschläge für die Absicherung des Angebots der Berliner Musikschulen gibt, obwohl die Deadline für eine Lösung aktuell Mitte Oktober ist. Der Landesmusikrat erwartet klare Aussagen im kommenden Kulturausschuss. Er fordert eine rechtssichere Lösung für die Anstellungsverhältnisse der Musikschullehrkräfte im Rahmen der Umstellung auf Festanstellung. 

Perspektivisch soll die Option der zentralen Personalverwaltung nach dem Vorbild der Personalverwaltung der allgemeinbildenden Schulen bei der für die Musikschulen zuständigen Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt geprüft werden. Das in den Bezirken dezentral verortete pädagogische Angebot der Musikschulen soll gesichert und eine Einbindung in bezirkliche Gremien bestehen bleiben.

Begründung

Nach dem Herrenberg-Urteil ist die Beschäftigung von Honorarkräften in Musikschulen künftig voraussichtlich nicht mehr möglich. Vor der Sommerpause haben viele Berliner Bezirke die Rechtssicherheit der Fortführung angezweifelt. Ein mit der Rentenversicherung verhandeltes Moratorium währt noch bis Mitte Oktober.

Die Entwicklungen der Berliner Musikschulen gehen darüber hinaus immer weiter auseinander. Eine gesamtstädtische Steuerung wie in mehreren Leistungs- und Qualitätsentwicklungsberichten gefordert, ist nicht möglich.

  • Der historisch begründete unterschiedliche Versorgungsgrad des Musikschulangebotes konnte auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht signifikant verändert werden. Damit ist für die Bürger*innen ein chancengleicher Zugang nicht gewährleistet.
  • Die Bürger*innen müssen sich mit bezirklich individuellen Verwaltungsregelungen (z.B. Entgelte und Ermäßigungen) auseinanderzusetzen. Für gleiche Leistungen sind beispielsweise unterschiedliche Entgelte zu zahlen. Jeder Bezirk nutzt unterschiedliche Formulare (z.B. für Ermäßigungen).
  • Die Beschäftigungsbedingungen in den Bezirken sind sehr unterschiedlich. So werden in einigen Bezirken Vorerfahrungen für Erfahrungsstufen anerkannt, in anderen nicht. 

Die Musikschulen stehen durch die zu erwartende Umstellung auf Festanstellung vor gravierenden personellen Herausforderungen. 
Aus einer zentralisierten Personalverwaltung ergeben sich Chancen für eine 

  • Auf die Musikschularbeit spezialisierte und damit effizientere Personalverwaltung (z.B. durch eigenen Tarifvertrag, Arbeitszeitregelungen), die die finanziellen Ressourcen des Landes schont, eine schnelle Umsetzung der Konsequenzen aus dem Herrenberg-Urteil (Umwandlung von Stellen) und eine Gleichbehandlung der Musikschullehrkräfte sicherstellt,
  • Vermeidung von komplizierten Personalbearbeitungen bei Lehrkräften (ca. 15 %) die an mehreren Musikschulen arbeiten (z.B. unterschiedliche Steuerklassen, Haupt- und Nebentätigkeitsregelungen) inkl. Einsparungen bei Arbeitsmitteln (Laptops, Handys, Mailadressen etc.)
  • Gesamtstädtische Steuerung für einen chancengleichen Zugang zu Musikschulangeboten und Sicherstellung gleicher Lebensbedingungen der Bürger*innen in den Bezirken
  • Schaffung von einheitlichen Verwaltungsabläufen für den Bürger/die Bürgerin inklusive einheitlicher Entgelte,
  • Für eine zu erwartende Verstärkung der Kooperation mit Schulen, die aktuell durch die unterschiedliche Zugehörigkeit der Institutionen (Musikschule Bezirk / Schule Land) behindert, z.T. verhindert wird.44

Berliner Resonanzen Juli 2024

„Amateurmusik gibt jedem Menschen die Chance, Teil einer Gemeinschaft zu werden und ist ein kraftvolles Mittel zur Förderung von Vielfalt, Teilhabe und Inklusion“, sagt ANNE JEGLINSKI vom PARITÄTISCHEN WOHLFAHRTSVERBAND BERLIN im Interview für die jüngste Ausgabe unseres Newsletters BERLINER RESONANZEN. Umso größer ist die Vorfreude auf den ORCHESTERTREFF am 28./29. September. Außerdem im Newsletter: Der aktuelle Stand des Berliner Musikschuldebakels und unsere Aktionen zur Absicherung von Lehrkräften und Unterricht für 50 000 Kinder und Jugendliche. Schöne Ferien! Zum Beispiel mit Sommer(ferien)-Programmen unserer Mitglieder. 

HIER geht es zur Juli-Ausgabe der BERLINER RESONANZEN

Absicherung und Ausbau des Angebots der öffentlichen Musikschulen – Faire Umwandlung von Honorarverträgen jetzt! (28.06.2024)

Das Präsidium des Landesmusikrates Berlin fordert die schnellstmögliche und faire Umwandlung der Honorarverträge der Berliner Musikschullehrkräfte an öffentlichen Musikschulen in Festanstellungsverträge. Das bestehende Angebot der bezirklichen Musikschulen muss unbedingt in vollem Umfang aufrechterhalten werden. Notwendig ist darüber hinaus, eine Versorgungsdichte von mindestens 12 Jahreswochenstunden / 1000 Einwohner in ganz Berlin zu realisieren. 

Begründung
Seit langem fordert der Landesmusikrat Berlin die schrittweise Erhöhung des Anteils der festangestellten Musikschullehrkräfte an den öffentlichen Berliner Musikschulen. Auch die aktuellen Richtlinien der Regierungspolitik haben diese Forderungen aufgegriffen, sie sind ein Ziel der Regierungskoalition.

Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts, welches für die Tätigkeit von Musikschullehrkräften grundsätzlich eine Sozialversicherungspflicht feststellt, haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherer bereits vor mehr als einem Jahr ihre Kriterien für die betrieblichen Eingliederung von Honorarkräften deutlich geschärft, so dass Honorarverträge für Musikschullehrkräfte in der Regel nun nicht mehr möglich sind.

Infolge dieser Entwicklungen wurden bundesweit Honorarverträge in Festanstellungsverhältnisse überführt. Auch Berlin muss sich diesem Vorgehen endlich anschließen. Dabei müssen die Bezirke abgestimmt agieren. Die Erfahrung von Lehrkräften, die z.T. seit Jahrzehnten als Honorarkräfte an einer Musikschule arbeiten, müssen in jedem Bezirk berücksichtigt werden.

Die Versorgungsdichte mit Musikschulunterricht durch die öffentlichen Musikschulen schwankt schon jetzt zwischen den Bezirken stark. Um eine chancengleiche Versorgung mit Musikschulunterricht zu erreichen, müssen in jedem Bezirk mindestens 12 Jahreswochenstunden / 1000 Einwohner erreicht werden.


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens ein. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Orchestertreff 2024. Iván Fischer dirigiert Offene Probe

Pressemitteilung 13. Juni 2024

Festival der Amateurmusik: Berliner Orchestertreff 2024
Konzerthaus-Ehrendirigent Iván Fischer dirigiert die Offene Probe

Am Wochenende 28./29. September 2024 präsentieren sich in der Landesmusikakademie Berlin im FEZ-Berlin 30 Orchester und Instrumentalensembles. Dazu kommen Workshops, Stände und spannende Angebote für Kinder und Familien. Musikalisches Highlight: Die Offene Probe, geleitet von Iván Fischer, Ehrendirigent des Konzerthausorchesters Berlin.

Der Berliner Orchestertreff gehört zu den wichtigsten Ereignissen im kulturellen Leben Berlins. Alle vier Jahre trifft sich die vielfältige, engagierte Szene der Instrumentalen Amateurmusik in der Landesmusikakademie im FEZ- Berlin im Park Wuhlheide. Zwei Tage lang teilen die Ensembles ihre Freude am Musizieren, ihr Können und ihre Leidenschaft mit einem großen Publikum, darunter viele Familien mit Kindern. Realisiert werden kann der Orchestertreff 2024 dank der umfangreichen Förderung der Lotto Stiftung Berlin.  Schirmherrin ist die Berliner Staatssekretärin für Kultur Sarah Wedl-Wilson.

30 Kurz-Konzerte
Das Publikum hat die einzigartige Möglichkeit, auf insgesamt 4 Bühnen die unterschiedlichsten musikalischen Besetzungen in kurzen Schnupperkonzerten kennenzulernen. Es präsentieren sich große und kleine Sinfonieorchester, Zupf- und Gitarrenorchester, Akkordeonorchester, Big Bands, Blasorchester, Posaunenchöre, ein Fanfarenzug, eine Drumline und sogar ein 100-köpfiges Cello-Orchester!
Das musikalische Niveau ist hoch: Innerhalb des Orchestertreffs findet der Landesorchesterwettbewerb statt – mit der Möglichkeit zur Weiterleitung zum Deutschen Orchesterwettbewerb 2025.

Offene Probe
Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. Geleitet wird sie von Iván Fischer, Ehrendirigent des Konzerthausorchesters Berlin und eine der innovativsten Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit. Exklusiv für den Orchestertreff wird ein klassisches Werk so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können.

Öffentliche kostenfreie Workshops
Schon beim vorigen Orchestertreff im Jahr 2019 fanden die Workshops großen Anklang. Auch in diesem Jahr werden wieder einige hilfreiche und anregende Kurse angeboten. Dazu gehören „Atemarbeit beim Instrumentalspiel“, „Musik und Demenz“, „AfroKubanische Perkussion „Musikalisches Speed-Dating“, „Ensembleleitung für Einsteiger:innen“, „Fördermöglichkeiten für Amateurmusik“ und viele mehr.

Begegnungsort Foyer
Während des Orchestertreffs ist die Landesmusikakademie den ganzen Tag geöffnet.  Die Cafeteria bietet ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken. Zentraler Begegnungsort ist das weitläufige Foyer. An den Informationsständen der Mitglieder des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und des Landesmusikrats Berlin e.V. sowie weiterer Kooperationspartner lässt es sich leicht miteinander ins Gespräch kommen.

Kinderprogramm
Nicht zuletzt gibt das originelle Kinderprogramm Eltern die Möglichkeit, den Besuch des Orchestertreffs als vergnüglichen Familienausflug zu planen. Dazu gehören Aktionen wie „Musikinstrumente selbst bauen“, „Mitmachbaustelle“, „Musikalischer Hutsalon“ und vieles mehr.

 

Berliner Orchestertreff 2024
Landesmusikakademie Berlin im FEZ-Berlin
Straße zum FEZ 2

12457 Berlin

Samstag, 28. September 2024
10 bis 12 Uhr Workshops
12 bis 18 Uhr Konzerte, Infostände, Kinderprogramm
18.30 bis 22 Uhr Offene Probe mit Iván Fischer und Get-Together

Sonntag, 29. September 2024
10 bis 12 Uhr Workshops
11.30 bis 18 Uhr Konzerte, Infostände, Kinderprogramm

Informationen, Tickets und Workshop-Anmeldung:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-orchestertreff/orchestertreff-2024/ 

 

Ansprechpartner:
Boris Janowski
Projektleitung Orchestertreff

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

https://www.landesmusikrat-berlin.de

Förderung der Instrumentalen Amateurmusik in Berlin startet im Juni

Förderung der Instrumentalen Amateurmusik in Berlin startet im Juni

Schwerpunkte sind Künstlerische Leitung und Fortbildung

Mit dem Haushaltsjahr 2024 schafft die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt erstmals in der Geschichte der Instrumentalen Amateurmusik in Berlin eine systematische Förderung für diesen Bereich.

 „Amateurmusik wird heute immer noch nicht als wesentlicher Teil zivilgesellschaftlicher Aktivitäten betrachtet. Das müssen wir ändern. Deshalb müssen wir – die wir uns für „Musik für alle“ engagieren – deutlich machen, dass Amateurmusik ein unverzichtbarer Teil unserer Zivilgesellschaft ist, dass er wertgeschätzt werden muss und dass er deshalb auch unterstützt und gefördert werden muss.“ sagt Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin.

Auf Initiative des Landesmusikrat Berlin e.V. und seiner Mitgliedsverbände – Blasmusikverband Berlin e.V., Bund Deutscher Zupfmusiker – Landesverband Berlin e.V., Deutscher Harmonikaverband e.V. – LV Berlin, Deutscher Zithermusik-Bund e.V. – LV Berlin, Landesverband Berlin-Brandenburgischer Liebhaberorchester e.V., Verein zur Förderung der Zupfmusik e.V. – wird mit der Anlaufstelle „Instrumentale Amateurmusik“ die lebendige Amateurszene Berlins gestärkt. Das beim Landesmusikrat Berlin angesiedelte Förderprogramm umfasst Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen ebenso wie Zuschüsse zur Vergütung von Coaches und Künstlerischen Leitungen in Höhe von insgesamt 100.000 €.

Dennis Haustein (MdA) hat sich während der Haushaltsverhandlungen besonders für das Thema eingesetzt: „Viele tausend Menschen musizieren in ihrer Freizeit gemeinsam in unseren Kiezen. Sie tragen so ganz maßgeblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in unseren Bezirken bei. Mit einer Kampagne machte der Landesmusikrat auf die gesellschaftliche Bedeutung der Amateurmusik aufmerksam und traf natürlich ganz in mein Herz als Fachsprecher für Ehrenamt der CDU-Fraktion.“

Die Förderung kann ab dem 15. Juni 2024 online beim Landesmusikrat Berlin beantragt werden. Das Projekt, für das der Förderantrag gestellt wird, muss bis spätestens 13. Dezember 2024 beendet sein. Die Ausschüttung der Fördermittel erfolgt im Anschluss bis Ende 2024.

Die Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen starten im Herbst mit einer Basis-Ausbildung im Bereich der Ensembleleitung. Die Anmeldung ist ab dem 15. Juni 2024 möglich. Ziel ist es, angehende Registerführer:innen, Stimmgruppenleitungen und Dirigent:innen auf eine musikalische Leitungstätigkeit im eigenen Ensemble vorzubereiten.  Vermittelt werden die Grundlagen der Probenarbeit, Methodik, Dirigieren, Musiktheorie und Gehörbildung ebenso wie Kenntnisse über eine effiziente Vereinsarbeit und Wissen zum Thema Jugendschutz.

Der Kurs umfasst vier Lehrgangswochenenden sowie ein Prüfungswochenende in der Landesmusikakademie Berlin. In diesem Jahr können 25 Personen teilnehmen.

Weitere Informationen, Termine und Anmeldung gibt es unter:

https://www.landesmusikrat-berlin.de/

Ansprechpartner

Björn Kasan

Projektleitung Instrumentale Amateurmusik

Tel.: +49 (0) 157 35 41 37 65

Mail:

 

Der Landesmusikrat Berlin e. V. setzt sich für die Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens ein. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

 

 

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin