Generalversammlung des Landesmusikrats Berlin (17.11.2020)

Präsidium gewählt – Sonderpreis der Mitglieder des Landesmusikrats für bestes Foto vergeben

Die Generalversammlung des Berliner Landesmusikrats hat in ihrer gestrigen Sitzung das Präsidium für die kommenden drei Jahre gewählt. Präsidentin ist auch weiterhin Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin a.D., als Vizepräsidentin wurde Prof. Dr. Dörte Schmidt im Amt bestätigt, neu hinzu kommt als Vizepräsident Ralf Sochaczewsky, der bisher als Beisitzer mitgewirkt hat. Bestätigt wurden Dr. Adalheid Krause-Pichler im Amt der Schatzmeisterin sowie die bisherigen Beisitzerinnen und Beisitzer Ina Finger, Matthias Kamps, Joachim Litty, Carl Parma und Markus Wenz. Neu kommt als gewählter Beisitzer Olaf Kretschmar hinzu, der dem Präsidium bisher in beratender Funktion für die Bereiche Populäre Musik und Musikwirtschaft angehört hat.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, Hella Dunger-Löper, sagt: „Ich habe die bisherige Arbeit im Landesmusikrat mit dem Präsidium gerade in der jetzt krisenhaften Zeit als sehr produktiv empfunden und ich freue mich sehr, dass wir im bewährten Team in etwas veränderter Aufstellung weiter zusammenwirken können. Unsere Schwerpunkte für das kommende Jahr haben wir bereits verabredet: Wir werden uns gemeinsam mit den anderen Berliner Kultursparten für ein Kulturfördergesetz einsetzen, selbstverständlich bleiben wir auch im Bereich Musikschulen und Musikunterricht in der Schule dran. Als neuer Schwerpunkt kommt der Bereich der Digitalisierung hinzu.“

Die Mitglieder des Landesmusikrats vergaben im Rahmen der Konferenz außerdem ihren Sonderpreis im Rahmen des Fotowettbewerbs. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden zum Jahresende bekanntgegeben, wenn auch die offizielle Jury getagt hat, der Vertreterinnen und Vertreter des Tagesspiegel, des Rundfunk-Sinfonieorchesters, des Landesmusikrats und der professionellen Fotografie angehören.

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Trotz Corona: Jugend musiziert Berlin 2021 findet statt (11.11.2020)

Anmeldeschluss am 15.11.2020 / Neue Kategorien im Musikwettbewerb

Ansporn, Begeisterung, Kontinuität: Der renommierte Wettbewerb für die musizierende Jugend geht in die 58.Runde! An zwei Wochenenden im Januar 2021 werden die Regionalwettbewerbe von Jugend musiziert Berlin stattfinden – bevorzugt als Präsenzveranstaltungen, bei denen alle zum Zeitpunkt der Durchführung notwendigen Hygienemaßnahmen beachtet werden. Sollte es der Rahmen unumgänglich machen, so werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich in digital durchgeführten Wertungen vorstellen.

Der 58. Wettbewerb wagt darüber hinaus Neues. Er lädt im kommenden Jahr zu zwei neuen Kategorien ein:
Die Berliner Zusatzkategorie „Komposition“ wird ergänzt um die Kategorie Komposition Filmmusik. Auf Landes- und Bundesebene wird zudem erstmals die Kategorie jumu open angeboten, ein Raum für individuelle, kreative Konzepte und künstlerische Interdisziplinarität.

Anmelden können sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene noch bis zum 15. November 2020, 18Uhr
in den Kategorien:

Solo: Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop), Musical, Orgel und Bağlama

Ensemble: Klavier vierhändig oder an zwei Klavieren, Duo Klavier und ein Streichinstrument, Duo Kunstlied, Schlagzeug-Ensemble, Besondere Ensembles mit Werken der Klassik, Romantik, Spätromantik und Klassischen Moderne, Bands, nur in Berlin: Interkulturelle Perkussion

Weitere Informationen:

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Kein Verständnis für Stilllegung der Kultur (29.10.2020)

Landesmusikrat fordert differenzierte Maßnahmen und mehr Informati

Mit großer Sorge hat der Landesmusikrat Berlin die letzten coronabedingten Einschränkungen zur Kenntnis genommen, die gerade auch unsere Kultureinrichtungen betreffen.

Kultur ist systemrelevant!

In Berlin sind im Kulturbereich nachweislich seit Wiederaufnahme des Betriebs keine Infektionen aufgetreten.

Das ist dem Engagement und der Disziplin zu verdanken, mit dem Kultureinrichtungen und Publikum die Hygienekonzepte mit Leben gefüllt haben.

Unsere Orchester und Chöre haben bewiesen, dass sie trotz extrem erschwerter Proben und Aufführungsbedingungen berührende Konzerte geben können.

Wir haben kein Verständnis dafür, dass trotzdem die Kultur nahezu stillgelegt wird. Wir erwarten von der Politik, dass sie zu ergreifende Maßnahmen erklärt und die Maßnahmen zur Unterbrechung des Anstiegs der Pandemiezahlen differenziert anlegt.

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Fragen unter:

Landesmusikrat Berlin  
Franziska Stoff
Landesmusikrat Berlin e.V. | Lübecker Str. 23, 10559 Berlin
Tel. + 49 0163 1745 113 | Fax +49 30 39731088

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Campus Ostkreuz für Berliner Amateurmusikensembles eröffnet (19.10.2020)

Seit dem Wochenende wird in ehemaligem Autohaus geprobt – Raumdatenbank online

Am vergangenen Wochenende fanden die ersten Proben von Berliner Amateurmusikensembles im neuen „Campus Ostkreuz“ statt. Die Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume des Landesmusikrates Berlin stellt diese Räumlichkeiten in Kooperation mit der Pandion Niederlassung Berlin und der Initiative Transiträume Berliner Amateurmusikensembles zur Verfügung, die ihre angestammten Räume aufgrund der Corona-Pandemie aktuell nicht nutzen können.

In der riesigen Halle des ehemaligen Autohauses können die geltenden Abstands- und Hygieneschutzrichtlinien optimal eingehalten werden. Der Choriosi-Chor war am Wochenende bereits aktiv, seine Mitglieder sagen: „Wir haben nun erstmal wieder einen Ort, der groß genug ist, um wieder zu proben (mit Maske und Abstand natürlich)! Außerdem trocken und mit Licht! Was will man mehr!“

Die komplette Datenbank mit weiteren Probe- und Aufführungsräumen ist seit dem 12. Oktober 2020 ebenfalls online. Hier können unkompliziert all die Räume gefunden werden, die seit dem gemeinsamen Aufruf von Landesmusikrat Berlin und Chorverband Berlin gemeldet wurden.

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats: „Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa konnten wir die Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume vor wenigen Wochen einrichten. Wir arbeiten unermüdlich an Lösungen für die drängenden Raumprobleme der Berliner Amateurensembles. Es ist uns eine Freude zu sehen, dass wir nun Stück für Stück dazu beitragen können, die Schwierigkeiten zu mildern.“

Haben Sie einen Raum anzubieten? Kennen Sie potenzielle Räume?
Melden Sie uns Ihre Ideen – auch unkonventionelle – unter dem folgenden Link:
https://www.survio.com/survey/d/W9B9B7T5P4P8A5N9Q

Suchen Sie einen Proberaum? Vielleicht können wir Ihnen helfen. Melden Sie sich unter folgendem Link:
https://www.survio.com/survey/d/L5Y6P7E8G7V5D8Q8X

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Fragen unter:

Raumkoordination  
Antje Materna & David Montero
Landesmusikrat Berlin e.V. | Lübecker Str. 23, 10559 Berlin
Tel. + 49 157 34 49 78 96 | Fax +49 30 39731088

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Erste Erfolge der Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume (7.10.2020)

Die Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume des Landesmusikrates Berlin kann zwei Wochen nach ihrer Gründung bereits erste Proberäume an Berliner Amateurchöre und Amateurorchester vermitteln.

Mit Unterstützung der Pandion Niederlassung Berlin und der Initiative Transiträume konnte der Gebäudekomplex eines ehemaligen Autohauses am Ostkreuz zur Zwischennutzung zur Verfügung gestellt werden..

Johannes Pflaum von den Vokalmatadoren wird in der kommenden Woche unter den ersten sein, die von den neuen Räumen profitieren, er sagt: „Seit Juni konnten die Vokalmatadore nur draußen proben. Nach langer und erfolgloser Probenraumsuche in Eigenregie haben wir uns sehr darüber gefreut, endlich mal eine positive Rückmeldung zu bekommen.“

Die komplette Datenbank mit weiteren Proben- und Aufführungsräumen wird den Amateurensembles voraussichtlich schon in der Woche vom 12. Oktober zur Verfügung stehen. Sie haben dann die Möglichkeit, sich mit Hilfe einer interaktiven Landkarte über freie Probenräume in ihrer Nähe zu informieren.

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats: „Seit unserem ersten Aufruf vor wenigen Tagen haben sich mehr als hundert Ensembles bei uns gemeldet. Wir haben aber auch viele Hinweise für mögliche Probenräume erhalten. Ich möchte allen, die unsere Arbeit auf diese Weise unterstützen, hiermit sehr herzlich danken. Bitte machen Sie weiter so!“

Haben Sie einen Raum anzubieten? Kennen Sie potenzielle Räume?
Melden Sie uns Ihre Ideen – auch unkonventionelle – unter dem folgenden Link:
https://www.survio.com/survey/d/W9B9B7T5P4P8A5N9Q

Suchen Sie einen Proberaum? Vielleicht können wir Ihnen helfen. Melden Sie sich unter folgendem Link:
https://www.survio.com/survey/d/L5Y6P7E8G7V5D8Q8X

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Fragen unter:

Raumkoordination  
Antje Materna & David Montero
Landesmusikrat Berlin e.V. | Lübecker Str. 23, 10559 Berlin
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Start der Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume (21.9.2020)

Jetzt Räume öffnen und melden!

Mit Hilfe einer Sonderzuwendung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa hat der Berliner Landesmusikrat seit dem 15. September 2020 in Kooperation mit dem Chorverband Berlin e. V. eine temporäre Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume eingerichtet.

Mit sinkenden Temperaturen müssen die Proben und Aufführungen der Berliner Amateurchöre und -orchester wieder in geschlossenen Räumen stattfinden. Viele der bisher genutzten Räumlichkeiten sind jedoch zu klein und nicht mit dem Berliner Hygienerahmenkonzept vereinbar. Damit Proben und Aufführungen aber auch in den kommenden Monaten möglich sind, sucht die Koordinationsstelle ab sofort berlinweit nach Räumlichkeiten. Hierbei sind auch Ihre Ideen gefragt.

Ralf Sochaczewsky, Präsidiumsmitglied des Landesmusikrats für den Bereich Amateurmusik sagt: „In den vergangenen Monaten haben wir durch gemeinsames Anpacken unglaublich viel erreicht. Jetzt kommt es darauf an, genau da weiter zu machen! Wenn alle Berlinerinnen und Berliner ihr Wissen über potentielle Proberäume weitergeben, werden wir zusammen die Stadt wieder zum Klingen bringen! Antje Materna und David Montero, unsere neuen Raum-Koordinatoren, sind für Sie da und stellen mit Ihrem Wissen eine professionelle Raum-Datenbank zusammen. Machen Sie mit! Werden auch Sie zum Raum-Scout und helfen Sie der Berliner Amateurmusikszene!“

Haben Sie einen Raum anzubieten? Kennen Sie potenzielle Räume?
Melden Sie uns Ihre Ideen – auch unkonventionelle – u­nter dem folgenden Link:
https://www.survio.com/survey/d/W9B9B7T5P4P8A5N9Q

Suchen Sie einen Proberaum? Vielleicht können wir Ihnen helfen. Melden Sie sich unter folgendem Link:
https://www.survio.com/survey/d/L5Y6P7E8G7V5D8Q8X

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Raumkoordination  
Antje Materna & David Montero
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Senat teilt Honorarerhöhungen für Musikschullehrkräfte mit (23.9.2020)

15 % mehr rückwirkend ab August 2020, ab August 2021 erwarten Koalitionsfraktionen 25 % mehr

Der Senat hat im Rahmen der heutigen Hauptausschuss-Sitzung die seit Langem diskutierten Honorarerhöhungen für Musikschullehrerinnen und Musikschullehrer mitgeteilt. In einem ersten Schritt werden die Honorare um 15 Prozent – rückwirkend zum 1. August 2020 – auf bis zu 32 Euro angehoben.

Die Koalitionsfraktionen haben darüber hinaus klargemacht, dass sie in einem zweiten Schritt eine Erhöhung der Honorarsätze auf bis zu 35 Euro zum 1. August 2021 erwarten, zumal sie im Rahmen der parlamentarischen Haushaltsberatungen die dafür notwendigen Mittel bereitgestellt haben.

Zuletzt forderten die Koalitionsfraktionen den Senat auf, spätestens bis zum 1. Januar 2021 die noch ausstehenden „Ausführungsvorschriften Honorare“ in Kraft zu setzen. Diese sollen dann einheitliche Regelungen für die Möglichkeit einer Fortzahlung von vertraglich vereinbarten Honoraren im Pandemiefall enthalten.

Der Landesmusikrat Berlin und seine Kooperationspartner begrüßen diese Entwicklung außerordentlich. Die Präsidentin des Landesmusikrats, Hella Dunger-Löper, sagt:„Wichtig ist, dass die dringend notwendigen Honorarerhöhungen jetzt festgezurrt wurden und für die betroffenen Musiklehrerinnen und Musiklehrer keine weitere Unsicherheit mehr besteht. Wir danken allen, die sich für dieses Ergebnis eingesetzt haben, und die schwierigen Verhandlungen erfolgreich geführt haben!“

Weitere Informationen: https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/aktionsseite-musikschulen/

Ansprechparter
Landesmusikrat Berlin
Franziska Stoff, Generalsekretärin
Lübecker Str. 23 | 10559 Berlin
Tel.: +49 (0)30 39 73 10 87 | Fax: +49 (0)30 39 73 1088
E-Mail:

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Temporäre Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume (1.9.2020)

Hilfe für Berliner Amateurchöre und -orchester / Stellenausschreibung / Jetzt Räume melden!

Mit Hilfe einer Sonderzuwendung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa richtet der Berliner Landesmusikrat ab dem 15. September 2020 in Kooperation mit dem Berliner Chorverband eine temporäre Koordinationsstelle für Proben- und Aufführungsräume ein. Noch bis zum 6. September läuft die Ausschreibung der zugehörigen Personalstelle (siehe unten).

Die Präsidentin des Berliner Landesmusikrats sagt: „Täglich erreichen uns, den Chorverband und weitere Mitglieder Hilferufe von Ensembles, die ihre Probenräume aktuell nicht nutzen dürfen. Wir danken der Senatsverwaltung für Kultur und Europa für die Möglichkeit, die temporäre Koordinationsstelle einzurichten. Gleichzeitig bitten wir alle Berlinerinnen und Berliner: Melden Sie uns potentielle Probenräume! Jetzt sind auch unkonventionelle Lösungen gefragt! Jeder große Raum kann genutzt werden, wenn Lüftungsmöglichkeiten vorhanden sind.“

Seit August dürfen Berliner Amateurchöre und -orchester wieder in geschlossenen Räumen proben. Viele der bisher genutzten Räumlichkeiten sind jedoch aufgrund der einzuhaltenden Mindestabstände für die großen Ensembles zu klein. Ein großer Teil der Räume ist noch nicht wieder zugänglich. Auch Proben im Freien werden aufgrund der sinkenden Temperaturen nicht mehr lange möglich sein. Mehr als 120 000 Berlinerinnen und Berliner gehören Amateurchören und -orchestern an. Sie sind auf Unterstützung bei der Raumsuche dringend angewiesen.

Stellenausschreibung herunterladen (PDF)

Ansprechpartner:
Franziska Stoff, Generalsekretärin
Landesmusikrat Berlin e. V., Lübecker Str. 23, 10559 Berlin
Tel.: 030 39 73 10 87 / Mobil: 0163 1745 113, E-Mail:

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

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Und sie spielen doch: Online-Abschluss Jugend musiziert Berlin

Digitale Bühne für Berlins Musiktalente nach Home-Recording-Workshop

Rund 300 Berliner Jugendliche haben beim renommierten Wettbewerb „Jugend musiziert“ im Februar auf Regionalebene herausragende Leistungen gezeigt und sich erfolgreich für den Berliner Wettbewerb auf Landesebene qualifiziert. Wegen der Pandemie mussten jedoch Landes- und Bundeswettbewerb ausfallen. So kann das beliebte traditionelle Bundespreisträgerkonzert im Roten Rathaus ebenfalls nicht stattfinden.

Damit die vielen musikalischen Talente Berlins ihr Können trotzdem angemessen vorstellen können, bietet der Landesmusikrat Berlin ihnen eine digitale Bühne. Am Sonnabend, den 29. August 2020 ab 17 Uhr, dem Termin, der für das ausgefallene Bundespreisträgerkonzert vorgesehen war, stellen sich Preisträgerinnen und Preisträger in selbstproduzierten Videos auf der Website des Landesmusikrats vor. Ein digitaler Workshop zum Thema „Home-Recording“ hat die Jugendlichen im Vorfeld auf diese Aufgabe vorbereitet.

Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin, meint dazu: „Berlins junge Talente konnten ihre Fähigkeiten in diesem Jahr nicht wie sonst weiterentwickeln, da die Wettbewerbsstufen der Landes- und Bundesebene pandemiebedingt ausfallen mussten. Mit zeitgemäßen Angeboten wollen wir bei Jugend musiziert Berlin versuchen, diesen Verlust auszugleichen. Wir freuen uns, dass unsere musizierende Jugend auch in diesen schwierigen Zeiten die Freude an der Musik nicht verloren hat und gemeinsam mit uns neue Wege geht. Allen Zuhörerinnen und Zuhörern wünschen wir viel Spaß bei diesem etwas anderen Abschluss von Jugend musiziert Berlin 2020!“

Ein Link zu den Videos der Preisträgerinnen und Preisträger wird am Sonnabend, 29.8.2020, auf der Internetseite des Landesmusikrats veröffentlicht.

Informationen zum Musizieren per Internetmedium:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/service/handreichungen-zum-umgang-mit-digitalen-hilfsmittelnbest-practice-beispiele-im-bereich-der-musik/

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„Unschätzbare Erfahrung“: Stardirigent Vladimir Jurowski macht sich für Musiknachwuchs stark (20. 8.2020)

Schirmherrschaft für Dirigierprojekt an Schulen übernommen / Anmeldung bis zum 7. September

Vladimir Jurowski, internationaler Stardirigent und Chef des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB), ist neuer Schirmherr für das Projekt zur Förderung junger Ensembleleiterinnen und Ensembleleiter. In mehreren über das Schuljahr verteilten Workshops lernen dabei Schülerinnen und Schüler im musikalischen Miteinander, erfolgreich Konzerte mit Chören, Orchestern und Bigbands vorzubereiten. Am Ende winkt ein Zertifikat, das sie als Musikmentorinnen bzw. -mentoren auszeichnet.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper freut sich: „Wir sind sehr glücklich über die Schirmherrschaft von Vladimir Jurowski, der für so viele aufstrebende Dirigentinnen und Dirigenten ein Vorbild ist.“

Bis zum 7.September können Schulen und Musikschulen engagierte Schülerinnen und Schüler vorschlagen. Das Projekt ist ein Angebot des Landesmusikrats Berlin e.V. gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Vladimir Jurowski über seinen Werdegang und das Projekt: „Bevor ich Dirigent wurde, fing ich an, kleine Ensembles aus Mitstudenten meiner Fachschule zusammenzustellen, die ich dann geleitet habe. Das hatte mit professionellem Dirigieren noch überhaupt nichts zu tun, aber das war meine erste Erfahrung und führte dazu, dass ich das Dirigieren ernsthaft studieren wollte. Sich vor eine Gruppe zu stellen und sie zum gemeinsamen Musizieren anzuleiten, ist aber für jeden jungen Menschen eine unschätzbare Erfahrung, auch wenn sie oder er später etwas völlig anders aus sich macht. Ich freue mich, dass der Landesmusikrat das Projekt zur Förderung junger Ensembleleiterinnen und Ensembleleiter ins Leben gerufen hat und auf diese Weise vielen Berliner Schülerinnen und Schülern eine besondere Chance gibt.“

Vladimir Jurowski wurde am 4. April 1972 in Moskau geboren. Er ist seit 2001 musikalischer Leiter des Opernfestivals Glyndebourne und seit 2007 Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra. Seit September 2017 wurde er als Nachfolger von Marek Janowski Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB).

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/foerderung-junger-ensembleleiterinnen-und-ensembleleiter/
Video zum Projekt: https://youtu.be/Gsa9F9E9E30

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Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin