Berliner Resonanzen Dezember 2025

Wissen Sie, wer Louis Lewandowski war? Nein? Damit stehen Sie nicht allein. Der Komponist, der im 19. Jahrhundert die synagogale Musik revolutionierte und auch weltliche Werke schrieb, ist für Viele noch immer eine unbekannte Größe.  Die Dirigentin und Organistin Regina Yantian, künstlerische Leiterin des Louis Lewandowski Festivals, setzt sich seit vielen Jahren für sein Werk ein. „Mir ist es sehr wichtig, dass die deutsch-jüdische Musik bekannter wird“, sagt sie im Interview für die Dezember-Ausgabe der BERLINER RESONANZEN.  Außerdem im Newsletter: Rückblick auf ein erfülltes musikalisches Jahr mit Konzerten und Veranstaltungen des Landesmusikrats Berlin. Ausblicke auf Kommendes in den Berichten unserer Mitglieder. Und eine doppelte Einladung: 2026 wird das Jahr des Akkordeons. Wir eröffnen es am 22. Januar mit einer großen Pressekonferenz im Musikinstrumenten-Museum in Berlin. Zudem haben wir für 2026 das Jahr der Berliner Amateurmusik ausgerufen. Seien Sie dabei!  Hier geht es zur Dezember-Ausgabe der BERLINER RESONANZEN

Festanstellung für Berliner Musikschullehrer:innen (November 2025)

Landesmusikrat Berlin begrüßt aktuelle Verhandlungsergebnisse der Koalition

Der Landesmusikrat Berlin begrüßt , dass im Zuge der aktuellen Haushaltsverhandlungen Mittel für mehr Festanstellungen von Musikschullehrkräften an den öffentlichen Musikschulen eingestellt wurden.

Seit langem setzt sich der Landesmusikrat für mehr Festanstellungen der hochqualifizierten Fachkräfte ein. In Folge des „Herrenberg -Urteils“ ist eine Beschäftigung von Musikschullehrer:innen als Honorarkräfte ab 2027 nicht mehr im bisherigen Umfang von fast 80 % möglich.

Die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper sagt: „Die Bereitstellung der Mittel für mehr Festanstellungen durch die Regierungskoalition ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, für den wir gemeinsam mit Lehrkräften, Eltern und Gewerkschaften intensiv gekämpft haben, dem aber weitere folgen müssen. Ich danke an dieser Stelle herzlich allen, die sich an unseren Kampagnen beteiligt haben. Ganz besonderer Dank gilt auch dem Abgeordneten Dennis Haustein für seinen unermüdlichen Einsatz in dieser Frage.“

Ansprechpartnerin:

Franziska Stoff, Generalsekretärin
E-Mail:
Mobil: +49 (0) 163 1745 113

Der Landesmusikrat Berlin e.V.setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten w irkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

 

 

Kai Wegner empfängt Schülergruppe aus dem Projekt Musikalische Stolpersteine

Demokratie braucht Erinnerung

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner ist Schirmherr des Projekts „Musikalische Stolpersteine“. Die vom Landesmusikrat Berlin e.V. gegründete Initiative erinnert an Komponistinnen und Komponisten, die in der NS-Zeit verfolgt wurden. Am 1. Dezember empfing Kai Wegner im Roten Rathaus eine Schülergruppe, die sich mit der Biografie von Salo Siegfried Translateur beschäftigt – dem Komponisten des „Sportpalastwalzers“.

 

Der „Sportpalastwalzer“ gehört zum Sound des Sechstagerennens wie die „Berliner Luft“ zum Saisonabschluss der Berliner Philharmoniker in der Waldbühne: Doch während Paul Lincke als Schöpfer der „Berliner Luft“ bekannt ist, weiß heute kaum noch jemand, wer den „Sportpalastwalzer“ komponiert hat.  Auch Kai Wegner hat dies nicht gewusst. Bis er durch das Projekt „Musikalische Stolpersteine“ von Salo Siegfried Translateur erfahren hat, der das Stück 1892 unter dem Titel „Wiener Praterleben“ geschrieben hatte. „Daran sieht man, wie großartig dieses Projekt ist“, sagt Wegner. „Ich kannte das Stück. Doch erst durch die ,Musikalischen Stolpersteine‘ habe ich erfahren, wer es komponiert hat.“

Die Jugendlichen am ovalen Tisch im Arbeitszimmer des Regierenden Bürgermeisters hören aufmerksam zu. Dass Kai Wegner, vermittelt durch ihr Projekt, etwas Neues gelernt hat, beeindruckt sie. Es sind Schülerinnen und Schüler einer zehnten Klasse der Wolfgang-Borchert-Schule in Berlin-Spandau. Im Musikunterricht bei Henning Wehmeyer erarbeiten sie die Biografie von Salo Siegfried Translateur, beschäftigen sich mit dessen Werk und werden gemeinsam mit Redakteur:innen von rbb radio 3 einen Podcast dazu erstellen. Als 10. Folge der Reihe „Musikalische Stolpersteine“ wird der Podcast Anfang des kommenden Jahres in der ARD Audiothek und über die berlinHistory App zu hören sein.

Salo Siegfried Translateur wurde am 19. April 1943 zusammen mit seiner Frau Meta aus Berlin-Wilmersdorf ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Beide starben als Opfer des Holocaust. Salo Siegfried Translateur am 1. März 1944, Meta Translateur am 20. Dezember desselben Jahres.

Warum Kai Wegner die Schirmherrschaft für das Projekt „Musikalische Stolpersteine“ übernommen habe, wollen die Schülerinnen und Schüler wissen. Wegner antwortet sehr persönlich und erreicht die Jugendlichen sofort. Er erzählt vom eigenen Lern- und Erfahrungsprozess, dem Besuch als Schüler in einem ehemaligen Konzentrationslager, den Begegnungen mit Überlebenden und Zeitzeugen wie gerade anlässlich einer Feier zu Ehren von W. Michael Blumenthal, dem Gründer des Jüdischen Museums und Ehrenbürger Berlins.  Über die abstrakte Vermittlung von Wissen hinaus sei es gerade die Beschäftigung mit persönlichen Biografien, die das Projekt „Musikalische Stolpersteine“ so wertvoll mache.

„In diesen Zeiten, in denen wir wieder Antisemitismus erleben, ist es besonders wichtig, dass sich die junge Generation mit den persönlichen Schicksalen auseinandersetzt, damit so etwas nie wieder passiert.“ 

Gerade am Beispiel verfolgter und ermordeter Komponisten und Komponistinnen werde deutlich, wie menschenverachtendes Denken die Demokratie bedrohe.

„Berlin ist die Stadt der Freiheit – und ich möchte, dass Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker das erschaffen können, was sie wollen, und dies in einem freien, demokratischen Land. Es gibt immer mehr autokratisch regierte Länder, in denen Demokratie und Freiheit zurückgedrängt werden. Demokratie wird von außen, aber auch von innen zerstört.“ 

Wegner verweist auf die Angst, die wieder Einzug in Schulen und Universitäten gehalten habe. „Ich möchte nicht, dass jüdische Schülerinnen und Schüler und Studierende Angst haben, zur Schule zu gehen oder Hörsäle zu betreten. Egal, woher jemand kommt, egal, was jemand glaubt: Berlin ist eine vielfältige, eine bunte Stadt. Und das macht Berlin auch so stark.“

Seine Bitte an die Jugendlichen: „Tragt das, was ihr in diesem Projekt lernt, weiter, an eure Freundinnen und Freunde. Es geht nicht allein um die Vergangenheit, es geht um eure Zukunft.“

Die Initiative „Musikalische Stolpersteine“, vor Kurzem auch Thema einer gleichnamigen Konferenz in Berlin, wird voraussichtlich auch von anderen Bundesländern aufgenommen, wie Hella Dunger-Löper, die Präsidentin des Landesmusikrats Berlin e.V. abschließend berichtet.

 

Ansprechpartnerinnen:

 

Anna Gerhards
Projektleiterin Musikalische Stolpersteine
E-Mail:

 

Christina Bylow
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Landesmusikrat Berlin e.V.
E-Mail:

 

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Akkordeon ist Instrument des Jahres 2026

Instrument des Jahres 2026: Das Akkordeon – ein echter Alleskönner

 

Mit jeder Bewegung seines Balgs atmet es Musik. Mal entfaltet es die Klangfülle eines ganzen Orchesters, mal ist es ganz zart und lädt zum Träumen ein. Diese beeindruckende Bandbreite und Wandlungsfähigkeit machen das Akkordeon zu einem ausdrucksstarken Instrument, das ebenso auf großen Bühnen zuhause ist, wie in intimen kammermusikalischen Momenten.

Das Akkordeon ist international: Ob im argentinischen Tango, der französischen Musette, in osteuropäischen Spätmoderne oder im gälischen Liedgut – es prägt den Klang ganzer Kulturen. Seit seiner Erfindung Anfang des 19. Jahrhunderts in Europa begeistert das Akkordeon als ein tragbares Orchester.
Als Vorläufer gelten Instrumente wie die chinesische Mundorgel Sheng, die das Prinzip der durchschlagenden Zunge ins Abendland brachte. 1829 ließ sich der Wiener Instrumentenbauer Cyrill Demian sein „Accordion“ patentieren – klein, tragbar und mit dem charakteristischen Balg ausgestattet. Von dort aus trat das Akkordeon seine Reise durch die Welt an und wurde in unterschiedlichsten Musiktraditionen fest verankert. In den letzten 50 Jahren hat sich das Instrument so weiterentwickelt, dass man in einem Akkordeonkonzert – egal ob Solo, Duo, Ensemble oder Orchester – alles von barocken Bearbeitungen bis Clubmusik erleben kann. Mit seinen vielfältigen Klangfarben mischt sich das Akkordeon perfekt mit nahezu jedem anderen Instrument und ist eine Bereicherung für jede Formation. Heute ist es in fast keinem musikalischen Genre mehr wegzudenken.

Vom Shanty über Tango bis zur zeitgenössischen Musik und von der Sheng über das Bandoneon bis zum großen Konzertakkordeon – wir feiern das Akkordeon in allen Erscheinungsformen und Musikstilen. Freuen Sie sich mit uns auf das Jahr des Akkordeons und lassen Sie sich von der Vielfalt eines einzigen Instruments überraschen!

 

Das Projekt Instrument des Jahres: Seit 2008 wird jedes Jahr ein Instrument des Jahres gekürt und 12 Monate in den Fokus gestellt. Jedes Bundesland beruft eigene Schirmherr:innen bzw. Botschafter:innen und hat seine eigene Vorgehensweise, um das länderübergreifende Ziel zu erreichen: Neugier und Aufmerksamkeit auf die vielen Facetten des Akkordeons zu lenken. 

 

Ansprechpartnerin:
Bernadett Kis

Pressekonferenzen in Berlin und im Bundesgebiet/

Schirmherr:innen und Botschafter:innen Akkordeon:

 

Baden-Württemberg
Botschafter: Matthias Matzke
www.lmr-bw.de

Bayern
www.bayerischer-musikrat.de

Berlin
Schirmherrin: Claudia Buder
Pressekonferenz: 22.01.2026, 11:00 Uhr, Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung Berlin
www.landesmusikrat-berlin.de

Brandenburg
Botschafter:innen: Anna-Katharina Schau & LandesJugendAkkordeonOrchester Brandenburg
Auftaktveranstaltungen: 12.01.2026, 11:00 Uhr, Filmmuseum Potsdam; 22.02.26, 15:00 Uhr, Instrumentenmuseum Markneukirchen
www.landesmusikrat-brandenburg.de

Bremen
www.landesmusikrat-bremen.de

Hamburg
Schirmherr: Omer Meir Wellber
www.lmr-hh.de

Hessen
Botschafterensembles: A-Train – Landes-Akkordeon-Bigband Hessen & SakkOH – Sinfonisches Akkordeon-Orchester Hessen
www.landesmusikrat-hessen.de

Niedersachsen
www.lmr-nds.de

Nordrhein-Westfalen
www.lmr-nrw.de/

Rheinland-Pfalz
www.lmr-rlp.de

Saarland
Botschafter: Daniel Roth
www.lmr-saar.de

Sachsen
Schirmherr: Tobias Morgenstern
Eröffnungskonzert: 31.1.2026, 17:00 Uhr, Aula des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden
www.saechsischer-musikrat.de

Schleswig-Holstein
Botschafter: Nenad Nikolic
Pressekonferenz: 14.01.2026, 11:00 Uhr, Schleswig-Holsteinischer Landtag, Kiel
www.instrument-des-jahres.de

Thüringen
www.lmrthueringen.de

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Berliner Resonanzen November 2025

Der Regierende am Schlagzeug? Aber ja. Im Interview für BERLINER RESONZEN erzählt Kai Wegner von seinem besonderen Einsatz in einem Grooveliner-Musikbus. Musik macht Spaß, klar, aber sie stärkt auch „Kreativität, Teamgeist und Selbstvertrauen“, so Kai Wegner. Das lässt sich hören.  Zum Beispiel beim Berliner Jazztreff an diesem Wochenende. Oder im Konzert des Berliner JugendJazzOrchesters. Oder in den wunderbaren Veranstaltungen unserer Mitglieder. Rausgehen, Mitmachen, Dabeisein. Auf Tausenden von Postkarten hat das Berliner Publikum festgehalten, warum Musik unverzichtbar ist. Den Bericht über die Übergabe an die Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson finden Sie ebenfalls in dieser Ausgabe.

Workshop mit Eleftherios Veniadis

Was vom Ohrwurm übrig bleibt

Ein Workshop des Berliner Landesjugendensembles Neue Musik – Junges Musiklabor erkundet das Spiel mit bekannten und eigenen Melodien. Die Leitung hat der Komponist Eleftherios Veniadis. Beginn: 21. November. Teilnahme noch möglich

Wie entsteht eine Melodie – und was bleibt von ihr, wenn man sie verändert, zerteilt oder neu zusammensetzt?
Im Workshop „Was vom Ohrwurm übrigbleibt“ lädt der Komponist Eleftherios Veniadis junge Menschen zwischen 10 und 22 Jahren ein, den Klang der eigenen Stimme und bekannter Melodien sowie den Spaß am Musiktheater neu zu entdecken.

An zwei Wochenenden (21.–23. November und 28.–30. November 2025) wird in den Räumen des Landesmusikrats Berlin in der Karl-Marx-Straße 145 in Berlin-Neukölln experimentiert, improvisiert und komponiert. Bekannte Ohrwürmer und Veniadis‘ Orchesterkomposition „Individuum“ dienen als Ausgangspunkt für neue musikalische Formen und Geschichten.

Veniadis, bekannt für seine genreübergreifenden Musiktheaterwerke, arbeitet an der Schnittstelle von Komposition, Performance und gesellschaftlicher Reflexion. In seiner Musik verbindet er Altes mit Neuem, das Individuelle mit dem Kollektiven – eine Haltung, die auch im Workshop erfahrbar wird. Grundlage ist unter anderem seine Orchesterkomposition „Individuum“ (2019, Young Euro Classic), inspiriert von der tradierten Temperamentenlehre.

Am 30. November 2025 um 16 Uhr präsentieren die Teilnehmenden ihre Ergebnisse in einem öffentlichen Werkstattkonzert: eine kleine Musiktheaterproduktion, die zeigt, wie aus bekannten Melodien neue Ausdrucksformen entstehen können.

Der Workshop ist Teil des Projekts „Junges Musiklabor – Neue Musik aus kulturellen Wurzeln und urbanen Impulsen“ des Landesjugendensembles Neue Musik. Das Format bringt junge Menschen in direkten Kontakt mit zeitgenössischer Musik und fördert kreatives Arbeiten jenseits klassischer Ausbildungswege.

Termine:
21.–23. November 2025 und 28.–30. November 2025
Ort: Landesmusikrat Berlin e.V.
Karl-Marx-Straße 145, 12043 Berlin
Teilnahmegebühr: 40 €
Werkstattkonzert am 30. November / 16 Uhr / im Veranstaltungsbereich Karl- Marx – Straße 145, 12043 Berlin
Zielgruppe: 10–22 Jahre, mit oder ohne musikalische Vorerfahrung

Anmeldung:
Über die Webseite des Landesmusikrats Berlin, Workshop WS1 auswählen.
https://www.landesmusikrat-berlin.de/jugendprojekte/landesjugendensemble-neue-musik-berlin/anmeldung/
Information über Eleftherios Veniadis: www.veniadis.com

Ansprechpartnerin:
Viola Maria Schmitzer, Projektleitung Landesjugendensemble Neue Musik – Junges Musiklabor.  
E-Mail: 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Festanstellungen für Musikschullehrkräfte: Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten

Am 19. November veranstalteten Landesmusikrat Berlin und ver.di eine Podiumsdiskussion zur Situation der Musikschullehrkräfte mit Berliner Bundestagsabgeordneten und Betroffenen. Vor dem voll besetzten Saal im Berliner ver.di Haus moderierte Lisa Mangold, Bereichsleitung Kunst & Kultur, ver.di Bundesverwaltung. In der Diskussion bestätigte sich der zwingende Handlungsbedarf in Berlin und die auch mit Blick auf die auslaufende Übergangsregelung notwendige finanzielle Vorsorge im Rahmen der aktuellen Haushaltsverhandlungen.

Susanne Nowakowski, die das “Herrenberg-Urteil” erstritten hat, stellte in einem berührenden Eingangsstatement ihre juristische Odyssee und ihre Beweggründe dar und ermutigte: „Ich bekam nach gewonnenem Prozess die Sozialbeiträge für 15 Jahre zurückerstattet.“ Sie schloss mit der Aussage: „Das Ziel muss sein, die Musikausbildung in Deutschland für alle Kinder und Jugendlichen, aber auch für alle Lehrkräfte auf sicheren Boden zu stellen.“

Undine Barge stellte die Lage aus Perspektive einer Berliner Musikschullehrkraft dar: „Ich arbeite seit 33 Jahren in prekärer Situation in Scheinselbständigkeit. Der Senat verweigert uns die Anstellung. Ich war alleinerziehend mit Zwillingen, Unterstützung bekam ich keine. Wir konnten nie einen vernünftigen Urlaub machen. Ich habe immer voll gearbeitet, war nie krank und bekomme jetzt eine Rente von 850 €. Ich gehe weiterarbeiten, weil ich keine andere Chance habe. Und sogar von der neuen Aktivrente habe ich nichts: Freischaffende müssen ihr Einkommen weiter voll versteuern. Das ist einfach ungerecht.“

MdB Annika Klose, arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion berichtete von den Schwierigkeiten, die sich aus Ihrer Perspektive für die Umsetzung des Urteils für Kommunen ergeben haben. Sie ist „für eine schnelle Klärung der Sachlage, aus welchem Grund das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auch aktuell an einer guten Lösung arbeitet. Erste Ergebnisse sind jedoch voraussichtlich erst im Frühjahr 2026 zu erwarten.“

MdB Dr. Ottilie Klein möchte die Musikschulen stärken und die langjährige Ausbildung der wertvollen Fachkräfte angemessen wertschätzen. Sie hat viele Gespräche mit Betroffenen geführt und kennt die verschiedenen Interessenslagen. Wichtig ist auch ihr die Herstellung von Rechtsicherheit. Sie will die Möglichkeit schaffen, dass sowohl Festanstellung als auch auskömmliche Honorartätigkeit entsprechend der Wünsche der Fachkräfte künftig möglich ist.

Ver.di-Jurist Jonas Fischer erläuterte die komplexe Sozial- und Arbeitsrechtliche Lage. Das Herrenberg-Urteil hatte zunächst für viel Hoffnung gesorgt, dann wurde auf Initiative von Berlin eine Übergangsregelung im Sozialgesetzbuch verankert, die die Weiterbeschäftigung von Honorarkräften ermöglicht und inzwischen teilweise auch als verfassungsrechtlich bedenklich eingeordnet wird. Er erwähnte auch eine weitere BSG-Entscheidung, die mit Bezug auf eine andere Berufsgruppe bestätigte, dass ab 2027 Sozialversicherungsbeiträge für abhängig Beschäftigte gezahlt werden müssen.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/aktionsseite-musikschule/

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e.V.
E-Mail:

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Erinnerung an verfolgte Komponistinnen und Komponisten. Konferenz Musikalische Stolpersteine

Erinnerung an verfolgte Komponistinnen und Komponisten

Musikalische Stolpersteine – Konzert und Konferenz am 6. und 7. November 2025

Wie erinnern wir an die Shoa in einer Zeit, in der es kaum noch Überlebende und Zeitzeugen gibt? Wie halten wir die Musik verfolgter Komponistinnen und Komponisten lebendig, und wie schaffen wir es, junge Menschen dafür zu interessieren?

Diesen Fragen stellt sich die „Konferenz Musikalische Stolpersteine“ am 6. und 7. November 2025 in Berlin. Veranstaltet wird die Konferenz vom Landesmusikrat Berlin e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat, der Europäischen Akademie Berlin und dem Staatlichen Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz.

Auftakt ist ein Konzert am 6. November um 18 Uhr im Simon-Bolivár-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin. Dabei spielen Schüler:innen und professionelle Musiker:innen Werke der Komponistinnen und Komponisten, die in den Podcasts vorgestellt wurden.

Zugleich wird an diesem Abend der Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ an das Projekt verliehen.

Der mit 2500 Euro dotierte Preis wird vom Verein „Rotes Tuch e.V.“ vergeben und zeichnet Projekte aus, die zur Aufklärung von Kindern und Jugendlichen über den Nationalsozialismus beitragen und demokratisches Verantwortungsbewusstsein stärken. 

Zum Hintergrund:

Im September 2024 initiierte der Landesmusikrat Berlin e.V. das Projekt „Musikalische Stolpersteine“: Schüler:innen rekonstruieren dabei die Lebensgeschichten von zur NS-Zeit verfolgten Komponisten und Komponistinnen. Sie überführen deren Biografien in Medienformate und erleben die Ausstrahlung ihrer Features im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Zehn Podcast-Folgen wurden bereits produziert, weitere entstehen zurzeit am Käthe-Kollwitz-Gymnasium und an der Wolfgang-Borchert-Schule in Berlin.

Beim Symposium im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumenten-Museums am 7. November werden Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft Formen der Erinnerungskultur und Antisemitismusprävention im Hinblick auf die junge Generation aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachteten.  Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein wird ein Grußwort sprechen.

Von ihren Erfahrungen und Überlegungen berichten der Musikwissenschaftler und Vorsitzende von musica reanimata e.V., Albrecht Dümling, Marcus Funck vom Zentrum für Antisemitismusforschung (TU Berlin), Rainer E. Klemke, Historiker und Vorsitzender des Kooperationspartners berlinHistory e.V., die Lehrerin Stephanie Mühlbauer sowie Reinhard Fischer von der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung.

Konzert und Konferenz sind öffentlich.

Wir bitten um eine Anmeldung:

https://www.landesmusikrat-berlin.de/jugendprojekte/musikalische-stolpersteine/

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner. Es wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie von der Grotjahn/ Winter Stiftung, Partnerschaft für Demokratie Steglitz-Zehlendorf sowie der Dwight und Ursula Mamlok-Stiftung. Unterstützt und inhaltlich weiter entwickelt wird es darüber hinaus von zahlreichen Kooperationspartnern:

Deutscher Musikrat e.V.,  musica reanimata e.V., Vincentino e.V., Staatliches Institut für Musikforschung, Stolpersteine zum Sprechen bringen, Global Goals Berlin e.V. sowie der Berliner Landeszentrale für politische Bildung 

 

Termine:

6.11.2025, 18 Uhr Simon-Bolivár-Saal, Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Str. 33, 10785 Berlin

7.11.2025, 10-16 Uhr Curt-Sachs-Saal im Musikinstrumenten-Museum, Staatliches Institut für Musikforschung, Ben-Gurion-Str. 1, 10785 Berlin

 

Ansprechpartnerinnen:

Anna Gerhards, Projektleiterin Musikalische Stolpersteine, Landesmusikrat Berlin e.V.
Mail: +49 157 56661786

 

Christina Bylow, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Landesmusikrat Berlin e.V.
Mail:

Für Interviews mit dem Musikwissenschaftler und Mitglied von musica reanimata e.V. Professor Jascha Nemtsov wenden Sie sich bitte an die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landesmusikrats Berlin e.V.

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

 

Rund ums Mittelmeer. Konzert des Jugendensembles Alte Musik

Renaissancemusik aus dem mediterranen Raum steht im Mittelpunkt eines Konzerts des Jugendensembles Alte Musik (JAM) am 1. November in der Staatsbibliothek

 

Unter dem Titel „Musica Mediterranea“ gibt das Jugendensemble Alte Musik Berlin (JAM) am 1. November ein Konzert im Wilhelm-von Humboldt-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin. Damit beendet das 2024 gegründete Ensemble seine diesjährige Herbstarbeitsphase und feiert einmal mehr die Musik der Renaissance und des Frühbarocks.

Claudio Monteverdi, Giovanni Pierluigi da Palestrina oder Michael Praetorius sind die bekanntesten Komponisten unter ihnen. Doch auch Komponisten wie Juan Vázquez, Lorenzo Allegri oder Thoinot Arbeau und viele andere werden an diesem Abend gefeiert. Sie alle haben sich vor etwa fünfhundert Jahren auf den Weg gemacht, traten in ganz Europa auf und brachten die Musik aus anderen Ländern mit nach Hause. So wurden sie zu Vermittlern zwischen den Kulturen in einer Zeit der Umbrüche. Geistige Spiritualität existiert dabei neben Forschungsdrang, irdische Lebensfreude neben humanistischem Denken. Die Musik der Renaissance spiegelt den ganzen Reichtum dieser Epoche wider. Das wird an diesem Abend zu hören sein: Mit Liedern über die Liebe und das Leben, mit geistlichen Werken auf der Höhe der Polyphonie, mit Tänzen, die vor Energie vibrieren. Egal ob aus Venedig, Frankreich, Italien oder aus Spanien.

 

Die künstlerische Leitung haben Katharina Bäuml und Hildegard Wippermann von Capella de la Torre, dem Patenensemble von JAM.  Stimmcoach war die Sopranistin Anja Petersen, bekannte Solistin und Mitglied des weltweit renommierten RIAS Kammerchors.

 

JAM ist das Nachwuchsensemble des Landesmusikrats Berlin – ein Projekt für musikalisch begabte Schüler:innen, die sich für Alte Musik begeistern. Weitere Informationen über JAM finden Sie hier.

 

Das Konzert findet in Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin, Capella de la Torre und dem RIAS Kammerchor statt.

 

Konzert:

Samstag, 1. November 2025, 19 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin – Wilhelm-von-Humboldtsaal

Tickets: https://landesmusikrat-berlin.ticketmachine.de/de/events/unseated/select_unseated?event_id=24707

Ansprechpartner:

Luca Hönig, Projektleitung Jugendensemble Alte Musik
E-Mail: 

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Junge Talente ans Dirigierpult!

Neunzig talentierte Schüler:innen nehmen auch in diesem Jahr am wegweisenden Programm „Förderung junger Ensembleleiter:innen“ teil, einem Projekt, das der Landesmusikrat Berlin e.V. in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung im Jahr 2018 initiiert hat. Dabei lernen die Jugendlichen unter Anleitung eines hervorragenden Dozententeams, wie man dirigiert und Proben leitet.  Am 09. November 2025 um 17 Uhr zeigen sie ihr Können im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin (UdK) in der Hardenbergstraße.

Es sind drei intensive Probewochenenden für die Jugendlichen, unterstützt von einem Team erfahrener Dozentinnen und Dozenten. Ziel ist die Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses. Tatsächlich entscheiden sich nach den Kursen einige Teilnehmende für ein Lehramtsstudium im Bereich Musik. Die Jugendlichen sind gefragt: Schon jetzt ist der Mangel an Lehrkräften im Bereich Musik dramatisch, in naher Zukunft wird er sich weiter verschärfen. Jugendliche für musikpädagogische Studiengänge zu interessieren, steht im Fokus des Programms, das inzwischen überregional Aufmerksamkeit findet. „Ein grandioses Projekt“ befand die Süddeutsche Zeitung 2023 in einer umfangreichen Reportage. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Chefdirigenten und künstlerischen Leiters des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (rsb) Vladimir Jurowski.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt des Programms auf Orchester, Big Band und Chor. Vermittelt werden nicht nur die Grundlagen des Dirigierens, sondern auch Methodik, Musiktheorie und Probenplanung. Repertoirekenntnisse werden erweitert, die eigene Musikalität weiterentwickelt. Wer teilnimmt, spielt mindestens ein Instrument und kann Noten lesen. Die Jugendlichen bilden die Ensembles, die sie abwechselnd leiten, aus ihren eigenen Reihen. Ein anspruchsvolles Pensum. Doch auch musikpädagogische Studiengänge stellen komplexe Anforderungen an Studierende. Journalistinnen und Journalisten können auch in diesem Jahr nach Rücksprache Proben besuchen. Am Ende des Konzerts werden alle gemeinsam „Skyfall“ von Adele zu Gehör bringen.

Das Abschlusskonzert mit Werken aus Klassik, Big Band-Standards, Pop und Chormusik findet am 09. November 2025 um 17 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin (UdK) in der Hardenbergstraße statt. Der Eintritt ist frei.

 

Förderung junger Ensembleleiter:innen – Abschlusskonzert
Sonntag, 09. 11. 2025, 17:00 Uhr, Konzertsaal der UdK, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin
Die Anmeldung ist unter folgendem Link erbeten:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/foerderung-junger-ensembleleiterinnen-und-ensembleleiter/anmeldung/

 

 

Ansprechpartnerinnen:

Hanna Etzold, Stella Schwake
Projektleitung 

Mobil: +49 (0) 151 71 02 89 62



Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin