Festanstellungen für Musikschullehrkräfte: Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten

Am 19. November veranstalteten Landesmusikrat Berlin und ver.di eine Podiumsdiskussion zur Situation der Musikschullehrkräfte mit Berliner Bundestagsabgeordneten und Betroffenen. Vor dem voll besetzten Saal im Berliner ver.di Haus moderierte Lisa Mangold, Bereichsleitung Kunst & Kultur, ver.di Bundesverwaltung. In der Diskussion bestätigte sich der zwingende Handlungsbedarf in Berlin und die auch mit Blick auf die auslaufende Übergangsregelung notwendige finanzielle Vorsorge im Rahmen der aktuellen Haushaltsverhandlungen.

Susanne Nowakowski, die das “Herrenberg-Urteil” erstritten hat, stellte in einem berührenden Eingangsstatement ihre juristische Odyssee und ihre Beweggründe dar und ermutigte: „Ich bekam nach gewonnenem Prozess die Sozialbeiträge für 15 Jahre zurückerstattet.“ Sie schloss mit der Aussage: „Das Ziel muss sein, die Musikausbildung in Deutschland für alle Kinder und Jugendlichen, aber auch für alle Lehrkräfte auf sicheren Boden zu stellen.“

Undine Barge stellte die Lage aus Perspektive einer Berliner Musikschullehrkraft dar: „Ich arbeite seit 33 Jahren in prekärer Situation in Scheinselbständigkeit. Der Senat verweigert uns die Anstellung. Ich war alleinerziehend mit Zwillingen, Unterstützung bekam ich keine. Wir konnten nie einen vernünftigen Urlaub machen. Ich habe immer voll gearbeitet, war nie krank und bekomme jetzt eine Rente von 850 €. Ich gehe weiterarbeiten, weil ich keine andere Chance habe. Und sogar von der neuen Aktivrente habe ich nichts: Freischaffende müssen ihr Einkommen weiter voll versteuern. Das ist einfach ungerecht.“

MdB Annika Klose, arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion berichtete von den Schwierigkeiten, die sich aus Ihrer Perspektive für die Umsetzung des Urteils für Kommunen ergeben haben. Sie ist „für eine schnelle Klärung der Sachlage, aus welchem Grund das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auch aktuell an einer guten Lösung arbeitet. Erste Ergebnisse sind jedoch voraussichtlich erst im Frühjahr 2026 zu erwarten.“

MdB Dr. Ottilie Klein möchte die Musikschulen stärken und die langjährige Ausbildung der wertvollen Fachkräfte angemessen wertschätzen. Sie hat viele Gespräche mit Betroffenen geführt und kennt die verschiedenen Interessenslagen. Wichtig ist auch ihr die Herstellung von Rechtsicherheit. Sie will die Möglichkeit schaffen, dass sowohl Festanstellung als auch auskömmliche Honorartätigkeit entsprechend der Wünsche der Fachkräfte künftig möglich ist.

Ver.di-Jurist Jonas Fischer erläuterte die komplexe Sozial- und Arbeitsrechtliche Lage. Das Herrenberg-Urteil hatte zunächst für viel Hoffnung gesorgt, dann wurde auf Initiative von Berlin eine Übergangsregelung im Sozialgesetzbuch verankert, die die Weiterbeschäftigung von Honorarkräften ermöglicht und inzwischen teilweise auch als verfassungsrechtlich bedenklich eingeordnet wird. Er erwähnte auch eine weitere BSG-Entscheidung, die mit Bezug auf eine andere Berufsgruppe bestätigte, dass ab 2027 Sozialversicherungsbeiträge für abhängig Beschäftigte gezahlt werden müssen.

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/aktionsseite-musikschule/

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff
Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e.V.
E-Mail:

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Erinnerung an verfolgte Komponistinnen und Komponisten. Konferenz Musikalische Stolpersteine

Erinnerung an verfolgte Komponistinnen und Komponisten

Musikalische Stolpersteine – Konzert und Konferenz am 6. und 7. November 2025

Wie erinnern wir an die Shoa in einer Zeit, in der es kaum noch Überlebende und Zeitzeugen gibt? Wie halten wir die Musik verfolgter Komponistinnen und Komponisten lebendig, und wie schaffen wir es, junge Menschen dafür zu interessieren?

Diesen Fragen stellt sich die „Konferenz Musikalische Stolpersteine“ am 6. und 7. November 2025 in Berlin. Veranstaltet wird die Konferenz vom Landesmusikrat Berlin e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat, der Europäischen Akademie Berlin und dem Staatlichen Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz.

Auftakt ist ein Konzert am 6. November um 18 Uhr im Simon-Bolivár-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin. Dabei spielen Schüler:innen und professionelle Musiker:innen Werke der Komponistinnen und Komponisten, die in den Podcasts vorgestellt wurden.

Zugleich wird an diesem Abend der Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ an das Projekt verliehen.

Der mit 2500 Euro dotierte Preis wird vom Verein „Rotes Tuch e.V.“ vergeben und zeichnet Projekte aus, die zur Aufklärung von Kindern und Jugendlichen über den Nationalsozialismus beitragen und demokratisches Verantwortungsbewusstsein stärken. 

Zum Hintergrund:

Im September 2024 initiierte der Landesmusikrat Berlin e.V. das Projekt „Musikalische Stolpersteine“: Schüler:innen rekonstruieren dabei die Lebensgeschichten von zur NS-Zeit verfolgten Komponisten und Komponistinnen. Sie überführen deren Biografien in Medienformate und erleben die Ausstrahlung ihrer Features im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Zehn Podcast-Folgen wurden bereits produziert, weitere entstehen zurzeit am Käthe-Kollwitz-Gymnasium und an der Wolfgang-Borchert-Schule in Berlin.

Beim Symposium im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumenten-Museums am 7. November werden Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft Formen der Erinnerungskultur und Antisemitismusprävention im Hinblick auf die junge Generation aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachteten.  Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein wird ein Grußwort sprechen.

Von ihren Erfahrungen und Überlegungen berichten der Musikwissenschaftler und Vorsitzende von musica reanimata e.V., Albrecht Dümling, Marcus Funck vom Zentrum für Antisemitismusforschung (TU Berlin), Rainer E. Klemke, Historiker und Vorsitzender des Kooperationspartners berlinHistory e.V., die Lehrerin Stephanie Mühlbauer sowie Reinhard Fischer von der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung.

Konzert und Konferenz sind öffentlich.

Wir bitten um eine Anmeldung:

https://www.landesmusikrat-berlin.de/jugendprojekte/musikalische-stolpersteine/

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner. Es wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie von der Grotjahn/ Winter Stiftung, Partnerschaft für Demokratie Steglitz-Zehlendorf sowie der Dwight und Ursula Mamlok-Stiftung. Unterstützt und inhaltlich weiter entwickelt wird es darüber hinaus von zahlreichen Kooperationspartnern:

Deutscher Musikrat e.V.,  musica reanimata e.V., Vincentino e.V., Staatliches Institut für Musikforschung, Stolpersteine zum Sprechen bringen, Global Goals Berlin e.V. sowie der Berliner Landeszentrale für politische Bildung 

 

Termine:

6.11.2025, 18 Uhr Simon-Bolivár-Saal, Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Str. 33, 10785 Berlin

7.11.2025, 10-16 Uhr Curt-Sachs-Saal im Musikinstrumenten-Museum, Staatliches Institut für Musikforschung, Ben-Gurion-Str. 1, 10785 Berlin

 

Ansprechpartnerinnen:

Anna Gerhards, Projektleiterin Musikalische Stolpersteine, Landesmusikrat Berlin e.V.
Mail: +49 157 56661786

 

Christina Bylow, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Landesmusikrat Berlin e.V.
Mail:

Für Interviews mit dem Musikwissenschaftler und Mitglied von musica reanimata e.V. Professor Jascha Nemtsov wenden Sie sich bitte an die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landesmusikrats Berlin e.V.

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

 

Rund ums Mittelmeer. Konzert des Jugendensembles Alte Musik

Renaissancemusik aus dem mediterranen Raum steht im Mittelpunkt eines Konzerts des Jugendensembles Alte Musik (JAM) am 1. November in der Staatsbibliothek

 

Unter dem Titel „Musica Mediterranea“ gibt das Jugendensemble Alte Musik Berlin (JAM) am 1. November ein Konzert im Wilhelm-von Humboldt-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin. Damit beendet das 2024 gegründete Ensemble seine diesjährige Herbstarbeitsphase und feiert einmal mehr die Musik der Renaissance und des Frühbarocks.

Claudio Monteverdi, Giovanni Pierluigi da Palestrina oder Michael Praetorius sind die bekanntesten Komponisten unter ihnen. Doch auch Komponisten wie Juan Vázquez, Lorenzo Allegri oder Thoinot Arbeau und viele andere werden an diesem Abend gefeiert. Sie alle haben sich vor etwa fünfhundert Jahren auf den Weg gemacht, traten in ganz Europa auf und brachten die Musik aus anderen Ländern mit nach Hause. So wurden sie zu Vermittlern zwischen den Kulturen in einer Zeit der Umbrüche. Geistige Spiritualität existiert dabei neben Forschungsdrang, irdische Lebensfreude neben humanistischem Denken. Die Musik der Renaissance spiegelt den ganzen Reichtum dieser Epoche wider. Das wird an diesem Abend zu hören sein: Mit Liedern über die Liebe und das Leben, mit geistlichen Werken auf der Höhe der Polyphonie, mit Tänzen, die vor Energie vibrieren. Egal ob aus Venedig, Frankreich, Italien oder aus Spanien.

 

Die künstlerische Leitung haben Katharina Bäuml und Hildegard Wippermann von Capella de la Torre, dem Patenensemble von JAM.  Stimmcoach war die Sopranistin Anja Petersen, bekannte Solistin und Mitglied des weltweit renommierten RIAS Kammerchors.

 

JAM ist das Nachwuchsensemble des Landesmusikrats Berlin – ein Projekt für musikalisch begabte Schüler:innen, die sich für Alte Musik begeistern. Weitere Informationen über JAM finden Sie hier.

 

Das Konzert findet in Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin, Capella de la Torre und dem RIAS Kammerchor statt.

 

Konzert:

Samstag, 1. November 2025, 19 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin – Wilhelm-von-Humboldtsaal

Tickets: https://landesmusikrat-berlin.ticketmachine.de/de/events/unseated/select_unseated?event_id=24707

Ansprechpartner:

Luca Hönig, Projektleitung Jugendensemble Alte Musik
E-Mail: 

 

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Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Junge Talente ans Dirigierpult!

Neunzig talentierte Schüler:innen nehmen auch in diesem Jahr am wegweisenden Programm „Förderung junger Ensembleleiter:innen“ teil, einem Projekt, das der Landesmusikrat Berlin e.V. in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung im Jahr 2018 initiiert hat. Dabei lernen die Jugendlichen unter Anleitung eines hervorragenden Dozententeams, wie man dirigiert und Proben leitet.  Am 09. November 2025 um 17 Uhr zeigen sie ihr Können im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin (UdK) in der Hardenbergstraße.

Es sind drei intensive Probewochenenden für die Jugendlichen, unterstützt von einem Team erfahrener Dozentinnen und Dozenten. Ziel ist die Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses. Tatsächlich entscheiden sich nach den Kursen einige Teilnehmende für ein Lehramtsstudium im Bereich Musik. Die Jugendlichen sind gefragt: Schon jetzt ist der Mangel an Lehrkräften im Bereich Musik dramatisch, in naher Zukunft wird er sich weiter verschärfen. Jugendliche für musikpädagogische Studiengänge zu interessieren, steht im Fokus des Programms, das inzwischen überregional Aufmerksamkeit findet. „Ein grandioses Projekt“ befand die Süddeutsche Zeitung 2023 in einer umfangreichen Reportage. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Chefdirigenten und künstlerischen Leiters des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (rsb) Vladimir Jurowski.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt des Programms auf Orchester, Big Band und Chor. Vermittelt werden nicht nur die Grundlagen des Dirigierens, sondern auch Methodik, Musiktheorie und Probenplanung. Repertoirekenntnisse werden erweitert, die eigene Musikalität weiterentwickelt. Wer teilnimmt, spielt mindestens ein Instrument und kann Noten lesen. Die Jugendlichen bilden die Ensembles, die sie abwechselnd leiten, aus ihren eigenen Reihen. Ein anspruchsvolles Pensum. Doch auch musikpädagogische Studiengänge stellen komplexe Anforderungen an Studierende. Journalistinnen und Journalisten können auch in diesem Jahr nach Rücksprache Proben besuchen. Am Ende des Konzerts werden alle gemeinsam „Skyfall“ von Adele zu Gehör bringen.

Das Abschlusskonzert mit Werken aus Klassik, Big Band-Standards, Pop und Chormusik findet am 09. November 2025 um 17 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin (UdK) in der Hardenbergstraße statt. Der Eintritt ist frei.

 

Förderung junger Ensembleleiter:innen – Abschlusskonzert
Sonntag, 09. 11. 2025, 17:00 Uhr, Konzertsaal der UdK, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin
Die Anmeldung ist unter folgendem Link erbeten:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/foerderung-junger-ensembleleiterinnen-und-ensembleleiter/anmeldung/

 

 

Ansprechpartnerinnen:

Hanna Etzold, Stella Schwake
Projektleitung 

Mobil: +49 (0) 151 71 02 89 62



Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Herbstkonzert Landesjugendorchester Berlin am 26. Oktober 2025 Philharmonie

West Side Story: Herbstkonzert des Landesjugendorchesters Berlin am 26. Oktober um 20 Uhr in der Berliner Philharmonie mit Werken von Bernstein, Barber und Price

Schmelztiegel USA. Traumziel und Zuflucht, Heimat oder aufgezwungene Fremde. Wer hier landet, bringt Musik mit. Stimmen, Rhythmen, Songs, Tänze, Melodien. Folgt dem Puls der Metropole, der Coolness des Jazz, der ergreifenden Kraft der Spirituals. Die Vielfalt der musikalischen Kulturen inspiriert Komponistinnen und Komponisten. Lässt sie Geschichten erzählen, wie die von Tony und Maria, deren Liebe in den blutigen Kämpfen New Yorker Straßengangs untergeht. Leonard Bernsteins tragisches Broadway-Musical „West Side Story“ greift lateinamerikanische Rhythmen auf und verwebt sie zu sinfonischen Tänzen voller Lebenslust. Witz und Überschwang kennzeichnen die Ouvertüre seiner Operette „Candide“, 1956, ein Jahr vor der West Side Story entstanden.

Während Bernstein früh weltweit Triumphe feierte, wurde das Werk der Komponistin Florence Price in Europa erst spät entdeckt. Price, geboren 1887 in Little Rock, Arkansas, aufgewachsen mit der Gospel-Kirchenmusik, mit Orgel und Gesang, war die Erste, die diese Elemente in ihre Werke aufnahm. Feierlich orchestriert ihre Konzert-Ouvertüre Nr. 1 den Spiritual „Sinner, please, don’t let this harvest pass“.

Eines der berühmtesten Stücke für Streichorchester ist das „Adagio for Strings“ von Samuel Barber. Es steht für Trauer und Verlust, und doch finden gerade Jugendliche einen intuitiven Zugang zu diesem 1938 komponierten Werk. Neoromantisch, zugleich gesanglich wie höchst virtuos, stellt das Violinkonzert, ebenfalls von Samuel Barber, ein Meisterwerk der amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts dar.

26. Oktober I 20 Uhr

Philharmonie Berlin

Landesjugendorchester Berlin
Dirigentin: Cathe­rine Larsen-Maguire
Solistin:  Jona Schibilsky

Leonard Bernstein: Ouvertüre “Candide“
Samuel Barber: Adagio für Streicher
Samuel Barber: Violinkonzert
Florence Price: Konzert-Ouvertüre Nr. 1
Leonard Bernstein: Sinfonische Tänze aus West Side Story

Tickets

https://landesmusikrat-berlin.ticketmachine.de/de

Neu: Wer das Konzert selbst nicht besuchen kann, das Orchester aber dennoch unterstützen möchte, kann ein  Soli-Ticket erwerben und damit jemandem eine Freude machen.

Ansprechpartnerinnen:
Henriette Runge und Elke Ginter-Schubert
Mail:

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

1000 Stimmen: Berliner Chortreff 03.bis 05. Oktober 2025

750 Minuten Gesang

Von 03. bis 05. Oktober 2025 findet an zwei Standorten in der Neuköllner Karl-Marx-Straße der Berliner Chortreff statt. 38 Chöre unterschiedlicher Genres feiern die Vielfalt der Stimmen. Der Eintritt zu allen Aufführungen ist frei.

Sie heißen „gropies berlin“, „Querchorallen“, Chor Confetti“, „Moving Colours“ oder ganz klassisch „Neuer Kammerchor Berlin“, um nur einige zu nennen. 38 Chöre treten beim Berliner Chortreff auf, allein schon ihre Namen spiegeln die Lebensfreude, Kreativität und Vielfalt der Berliner Chorszene wider. Es wird ein Fest, mitten in Neukölln. Der Landesmusikrat Berlin e.V., der den Berliner Chortreff veranstaltet, konnte für das lange Feiertagswochenende von 03. bis 05. Oktober 2025 zwei stimmungsvolle Orte gewinnen: Den Heimathafen Neukölln, einen der ältesten Saalbauten der Stadt, und die Magdalenenkirche, beide fußläufig voneinander entfernt in der turbulenten Karl-Marx-Straße in Nordneukölln gelegen.

Zu hören gibt es alles, was 1000 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 6 und 85 Jahren lieben: vokalen Pop, klassische Chorliteratur, Wiegenlieder und Klänge aus allen in Berlin beheimateten Kulturen. Auch Berliner Kinderchöre freuen sich auf ihren Auftritt.

Ob brasilianisches Ensemble oder chinesischer Akademikerchor: Alle setzen im Jahr der Stimme ein Zeichen für Zusammenklang und wechselseitiges Zuhören. Denn Chorsingen ist mehr als ein Privatvergnügen. Es verbindet über alle Grenzen hinweg. Der Dirigent Vladimir Jurowski hat es einmal so gesagt: „Menschen, die miteinander singen, finden instinktiv zu einem Kompromiss. Das lässt sich auf menschliche Gemeinschaften übertragen: Man kann keine bessere Gesellschaft aufbauen, wenn man nicht auf sein Gegenüber hört.“


Der Berliner Chortreff ist zugleich Qualifikationswettbewerb für den Deutschen Chorwettbewerb 2027 in Leipzig. Eine neunköpfige, versierte Jury entscheidet über die Weiterleitung.
Unterstützt wird der Berliner Chortreff in diesem Jahr vom Musikverlag Carus, der für alle Teilnehmenden eine Überraschung bereithält. Auch die Berliner Wasserbetriebe leisten vor Ort einen erfrischenden Beitrag. Um Müll zu vermeiden, sollten Becher und Trinkflaschen mitgebracht werden.

Essen und Trinken kann man im wunderschönen Café Rix im Heimathafen Neukölln.

Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei.
Weitere Informationen:

https://www.landesmusikrat-berlin.de/amateurmusik/berliner-chortreff/

Ansprechpartnerin:

Bernadett Kis / Projektleiterin Instrument des Jahres
Tel.: 0176 706 51496 /

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Langstrecke der Berliner Amateurmusik. Landesmusikrat Berlin organisiert Musikprogramm beim BMW BERLIN-MARATHON

Langstrecke der Berliner Amateurmusik

Zum ersten Mal verantwortet der Landesmusikrat Berlin das Musikprogramm entlang der Strecke des BMW BERLIN–MARATHON. Siebzig Ensembles aus der vielfältigen Amateurmusikszene Berlins motivieren Läufer:innen aus aller Welt – und begeistern das Publikum

Genau 42,195 Kilometer sind es, nicht weniger und nicht mehr. Diese Strecke wird am Sonntag, den 21. September 2025 nicht nur zur sportlichen Herausforderung für mehr als 50.000 Läufer:innen aus der ganzen Welt: Sie ist auch Schauplatz eines musikalischen Open Air-Events, das die ganze Stadt in Schwingung versetzt.  Mehr als 70 Ensembles aus der Berliner Amateurmusikszene werden an ausgewählten Standorten entlang der Strecke spielen. Darunter Big Bands, Brass Bands, Trommelgruppen, Bläser:innenklassen, Sambagruppen, Rockbands, Spielmannszüge, ein Alphornensemble und ein Schulorchester. Ab ca. 8:45 Uhr bis zu den letzten Läufer:innen (ca. 17:15 Uhr) sind die Musiker:innen präsent.  Die Live-Musik ist längst ein fester Bestandteil der Berliner Marathon-Kultur geworden und macht das sportliche Großereignis noch attraktiver.

Außer dem Musikprogramm für den BMW BERLIN-MARATHON organisiert der Landesmusikrat Berlin auch die Streckenmusik für den BMW BERLIN-MARATHON Inlineskating, den Lauf GENERALI 5K im Rahmen des BMW BERLIN-MARATHON, den mini-MARATHON presented by GENERALI und den GENERALI BERLINER HALBMARATHON.  Übertragen wurde diese Aufgabe dem Landesmusikrat Berlin vom SCC EVENTS, der den BMW BERLIN-MARATHON organisiert. 

Ansprechpartner:

Björn Kasan
Projektleiter Instrumentale Amateurmusik
E-Mail:

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

Landesjugendensemble Neue Musik bei Fest zur Saisoneröffnung der Neuköllner Oper 13/14. September 2025 (02.09.2025)

© Budukeyvich/LMR

Pressemitteilung | 02.09.2025

Passagen-Oper 

Am 13. und 14. September 2025 eröffnet die Neuköllner Oper ihre Herbstsaison mit einem Open-Air-Event. Mit einer Eigenkomposition und Improvisation dabei: Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin

Experimentieren, Improvisieren, Komponieren, Forschen und Erfinden: Fantasie und freies Spiel stehen im Mittelpunkt der musikalischen Arbeit des Landesjugendensembles Neue Musik Berlin (LJE), einem Jugendprojekt des Landesmusikrats Berlin e.V. 

Begleitet von professionellen Musiker:innen und Komponist:innen entstehen in vielfältigen Workshops eigene Stücke, Klangbilder, Miniaturen und musikalische Statements, die jeweils in einem abschließenden Werkstattkonzert zur Aufführung kommen.

Am Wochenende 13. und 14. September 2025 ist das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin im Rahmen der Saisoneröffnung der Neuköllner Oper zu erleben.

Eingeladen vom Musiktheaterkollektiv glanz&krawall gestaltet das Ensemble das Open-Air-Spektakel „BIG IN NEUKÖLLN“ mit: Die Passage vor der Neuköllner Oper verwandelt sich dabei in eine große musikalisch-theatrale Spielfläche, in der sich Kiezklänge, Operntradition und zeitgenössische Musik begegnen.

Das LJE bringt seine Offenheit für Klangexperimente, Improvisation und neue Ausdrucksformen mit und schafft zusammen mit glanz&krawall ein einzigartiges Musiktheatererlebnis zwischen Klassik, Pop, Neuer Musik und dem Sound Neuköllns.

Am Samstag wird das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin eine Eigenkomposition aufführen, die während eines Workshops mit der Band MEUTE entstanden ist. Am Sonntag wird das LJE frei improvisieren.


BIG IN NEUKÖLLN. 
Die Super Oper von glanz&krawall
Unter den Mitwirkenden: Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin

Samstag, 13. September 2025, 16:00 Uhr
Sonntag, 14. September 2025, 15:00 Uhr

Passagenhof vor der Neuköllner Oper, Karl-Marx-Straße 131/133, 12043 Berlin

Eintritt frei

Weitere Informationen: 
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendensemble-neue-musik-berlin/

 

Ansprechpartnerin:
Viola Maria Schmitzer, Projektleitung Landesjugendensemble Neue Musik – Junges Musiklabor.  
E-Mail:


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Spitze: Berlins musikalischer Nachwuchs – Bundespreisträger:innenkonzert am 12. Juli im Roten Rathaus (07.07.2025)

Bundespreisträger:innenkonzert Jugend musiziert Berlin / © Tommi Aittala
Foto: © Tommi Aittala

Pressemitteilung | 07.07.2025

Mit 120 jugendlichen Musikerinnen und Musikern war Berlin im Bundeswettbewerb Jugend musiziert schon gut vertreten. Noch besser: Die Jugendlichen erzielten herausragende Ergebnisse: 41 erste Preise, 40 zweite Preise und 37 dritte Preise konnte der musikalische Spitzennachwuchs Berlins mit nach Hause nehmen. Die Jugendlichen musizierten in 17 unterschiedlichen Solo- und Ensemblekategorien, darunter Streichinstrumente, Akkordeon, Gesang Pop solo und vieles mehr bis hin zu unterschiedlichen Ensemblekategorien. 

Am 12. Juli 2025 um 17 Uhr präsentieren ausgewählte Berliner Preisträger:innen im Alter zwischen 12 und 20 Jahren im Roten Rathaus ihre Lieblingsstücke. Zu hören ist Musik unterschiedlicher Epochen und Genres. Darunter Renaissance, Klassik, Romantik und zeitgenössische Musik. Was die die jungen Musiker:innen in der Vorbereitungszeit und während des Wettbewerbs gemeinsam erleben, bezeugt das Blockflöten-Ensemble Rufty Tufty, das ein Werk von Tomaso Albinoni auf die Bühne bringen wird: 

„Das Stück ist lustig, verspielt und beschreibt die Höhen und Tiefen, durch die wir als Team bis zum Bundeswettbewerb gegangen sind.“ 

Restkarten für das Konzert können >>hier gebucht werden. 

Jugend musiziert ist ein dreistufiger, bundesweiter Wettbewerb, der allen Kindern und Jugendlichen aus dem nichtprofessionellen Musikbereich offensteht. 2025 fand er zum 62. Mal statt. Auf Berliner Regional- und Landesebene wird der Wettbewerb vom Landesmusikrat Berlin e.V. getragen. Der Bundeswettbewerb als dritte Stufe findet jedes Jahr in einer anderen Stadt Deutschlands statt, dieses Jahr in Wuppertal.

Ansprechpartner:innen:

Christiane Wallendorf, Projektleitung Jugend musiziert Berlin

Clemens Koch, Projektleitung Jugend musiziert Berlin, Pop


Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Musikalische Spitzenleistung – Beim Deutschen Orchesterwettbewerb 2025 wurden Berliner Amateurorchester ausgezeichnet (25.06.2025)

JazzOrchester X-Berg / Foto: © Gerold Rebsch

Pressemitteilung | 25.06.2025

Gleich drei Berliner Ensembles gehören zu den Gewinnern des diesjährigen Deutschen Orchesterwettbewerbs, der am 16. Juni mit einem Abschlusskonzert in Mainz zu Ende ging: Mit einer sensationellen Punktzahl von 24,5 gewann das „JazzOrchester X-Berg“ unter der Leitung des Posaunisten Christian Fischer den mit 2.000 EUR dotierten 1. Preis in der Kategorie Big Bands/Jazzorchester. Dabei setzen sich die 20 Musiker:innen im Finale gegen sechs weitere Orchester durch. Zuvor hatten sich die Musiker:innen beim Berliner Orchestertreff, dem vom Landesmusikrat Berlin durchgeführten Vorentscheid auf Landesebene, für den Bundeswettbewerb qualifiziert.

Das „JazzOrchester X-Berg“ – kurz „JOX“ genannt, begeisterte die Jury mit „Wyrgly“ von Maria Schneider, „Kids Are Pretty People“ von Thad Jones und „La Almeja Pequeña“ von Gordon Goodwin. Das JOX wurde 2008 an der Musikschule Kreuzberg in Berlin gegründet und hat sich seither als feste Größe in der deutschen Bigband-Szene etabliert Die Band erspielte sich zahlreiche Auszeichnungen und Erfolge, auch international.

Ina Finger, Präsidiumsmitglied des Landesmusikrats Berlin, ordnet das Ergebnis ein: „Das JazzOrchester X-Berg der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg konnte wieder einen großartigen Erfolg feiern – den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in der Kategorie Bigbands/Jazzorchester. Dieser Erfolg ist eine langjährige Teamleistung unter der Federführung von Christian Fischer. Viele verschiedene Instrumente bilden das Ensemble. Diese zu bündeln und hohe Leistungen zu erreichen, erfordert eine große Fachlichkeit aller Beteiligten, ein hohes Maß an Zusammenarbeit im Ensemble sowie im Kollegium, die Kreativität sowie Begeisterungsfähigkeit der Ensembleleitung und eine kontinuierliche Arbeit über viele Jahre. Dies ist hier meisterhaft gelungen.“ 

Ebenfalls zu den Gewinnern des Deutschen Orchesterwettbewerbs zählt das Sinfonieorchester des Collegium Musicum Berlin unter der Leitung von Donka Miteva. Mit 24 Punkten erzielte das Orchester, das zur Universitätsmusik der Freien Universität und der Technischen Universität Berlin gehört, den 1. Preis in der Kategorie Sinfonieorchester. 

Mit sehr gutem Erfolg und 21,2 Punkten ging auch das Köpenicker Zupforchester e.V. unter der Leitung von Lars Straehler-Pohl aus dem Wettbewerb hervor. Der Berliner Dirigent resümiert: „Der Mainzer Wettbewerbsbeitrag ist das Ergebnis von konsequentem Teamwork. Das Ensemble hat die Musik abseits klanglicher Klischees und vor allem rhythmisch auf den Punkt gestaltet. Gerade in der heterogenen Mischung unterschiedlicher beruflicher Hintergründe, Perspektiven und Generationen wird der Fokus auf einen gemeinsamen Punkt zu einer besonderen und hörbaren Stärke.“ 

Der Deutsche Orchesterwettbewerb ist ein Projekt des Deutschen Musikrats und wird finanziell getragen von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. 

Teilgenommen haben im Jahr 2025 über 4.000 Musiker:innen in 96 Amateurorchestern aller Altersklassen (zwischen 9 und 90 Jahren). Der diesjährige Wettbewerb fand in Wiesbaden, Mainz und Ingelheim statt. Das Abschlusskonzert in der Rheingoldhalle Mainz am 16. Juni wurde aufgezeichnet und wird am 29. Juni ab 20.03 Uhr zeitgleich in SWR Kultur und hr2-kultur gesendet.  


Weitere Informationen finden Sie >>hier.


Ansprechpartnerin:

Franziska Stoff
Generalsekretärin

F: +49 (0)30 39 73 10 88



Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände ein, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin