Strahlende Gesichter, glückliche Gewinner (27.03.2017)

202 erste Preise im Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin

Mit der festlichen Urkundenvergabe im Konzertsaal Hardenbergstraße der Universität der Künste ging am gestrigen Sonntag der 54. Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin zu Ende. 387 Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten in unterschiedlichen Kategorien, darunter Klavier solo, Streicher- und Bläser-Ensemble, Akkordeon-Kammermusik und Band (Rock und Pop) beim Wettbewerb an. 202 erhielten einen ersten Preis, 138 einen zweiten, 44 einen dritten. 70 junge Musikerinnen und Musiker wurden zum Bundeswettbewerb weitergeleitet, der vom 1. bis 8. Juni in Paderborn stattfindet.

Den Sonderpreis des kulturradio vom rbb in Form einer professionellen Studio-Produktion erhielt das Querflöten-Duo Jona Mehlitz/Mildred Scholz. Zahlreiche weitere Sonderpreise wurden u. a. in den Kategorien Klavier, Gesang sowie in der Kategorie Band (Rock und Pop) vergeben, an der erstmals auch Gruppen aus Brandenburg teilnahmen.

Bereits zum vierten Mal waren Jugend-Jurys beim Berliner Landeswettbewerb im Einsatz. Sie bewerteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kategorien „Klavier solo“ und „Band (Rock und Pop)“ und vergaben eigene Sonderpreise. „Die Einführung der Jugend-Jurys als neue Farbe im Portfolio des Wettbewerbs kann als erfolgreich bezeichnet werden“, sagt Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin. „Die Ernsthaftigkeit und das Einfühlungsvermögen der jungen Jurorinnen und Juroren stehen denen der Jurymitglieder in nichts nach, und die Übereinstimmung mit den Ergebnissen der Hauptjury ist erneut erstaunlich.“

Marc Rackles, Staatssekretär für Bildung, dankte in seinem Grußwort den Eltern und den Musiklehrkräften für ihr Engagement. Er unterstrich zugleich das Vorhaben des neuen Berliner Senats zu mindestens 20% Festanstellung an den kommunalen Musikschulen. Die Möglichkeit für Musiklehrkräfte der Berliner Musikschulen, von ihrer Arbeit angemessen leben zu können, sei eine wichtige Voraussetzung für ein Projekt wie „Jugend musiziert“.

Der Präsident des Landesmusikrats Berlin, Dr. Hubert Kolland, begrüßte in seiner Rede das Bekenntnis des Staatssekretärs zur überfälligen strukturellen Verbesserung der Berliner Musikschulen, für die der Landesmusikrat als Träger von Jugend musiziert Berlin u.a. gemeinsam mit ver.di, Landeselternausschuss und Musikschulbündnis Berlin seit Jahren streitet: „Die rot-rot-grüne Koalition ist die erste Berliner Landesregierung, welche den Mut hat, diese wirkliche Verbesserung bei den Musikschulen herbeizuführen. Wir erwarten vom Berliner Senat die zügige Umsetzung des Vorhabens in konstruktiver Kooperation mit den Bezirksämtern und wünschen viel Erfolg!“

Ausgewählte Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs stellen sich beim Landes-Preisträgerkonzert am 22. April, 17.00 Uhr in der Mendelssohn-Remise am Gendarmenmarkt dem Publikum vor.

Der Wettbewerb „Jugend musiziert“ wurde 1964 ins Leben gerufen. Er richtet sich an Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren, die nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen, und findet in drei Stufen statt, auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Deutschlandweit nehmen jährlich etwa 20.000 junge Musikerinnen und Musiker an „Jugend musiziert“ teil.

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Erwachsen werden mit Haydn und Bruckner (05.04.2017)

Landesjugendorchester Berlin mit Konzert am Ostermontag im Konzerthaus Berlin

Ostermontag, 17. April 2017, 20 Uhr: Konzerthaus Berlin, Großer Saal 

Musikalische Leitung: Justus Thorau

Solisten: Leopold Kern (Oboe), Antje Förster (Fagott), Leonard Wacker (Violine), Sebastian Mirow (Violoncello)

Programm:

Joseph Haydn (1732-1809): Sinfonia Concertante B-Dur op. 84 Hob.I:105 für Oboe, Fagott, Violine, Cello und Orchester (1792)

Anton Bruckner (1824-1896): Symphonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 (1881)

Im Konzert des Landesjugendorchesters Berlin am Ostermontag (17.04.2017) spielen Solisten aus den eigenen Reihen des Orchesters auf dem Podium des Großen Saales im Konzerthaus. Leopold Kern (Oboe), Antje Förster (Fagott), Leonard Wacker (Violine) und Sebastian Mirow (Violoncello) haben sich gemeinsam mit ihren jungen Ensemble-Kollegen musikalisch weiter entwickelt. Ihr Werdegang wird sichtbar in der ursprünglichen Idee von Joseph Haydns „Sinfonia Concertante“: Mitglieder des Orchesters, deren Stimmen ein besonderes Gewicht haben, werden als Instrumentalisten aus dem Orchesterkollektiv hervorgehoben.

Die Solisten der Sinfonia Concertante befinden sich vor dem Sprung in die Berufsausbildung, aber nicht alle schlagen dabei die Musikerlaufbahn ein: Antje Förster (17) ist eine der jüngsten Medizinstudentinnen Deutschlands und im 4. Semester an der Berliner Charité. Das Landesjugendorchester Berlin fördert unabhängig von der späteren Berufsentscheidung.

Anton Bruckners 4. Sinfonie haben die Jugendlichen selbst auf das Programm gesetzt: Großer Wunsch der Blechbläsergruppe war es, einmal ein Werk zu spielen, in dem besonders die Blechbläser gefordert werden. Im Konzert meistern sie so eine selbst gestellte Aufgabe – begleitet von dem Engagement und der Begeisterung des ganzen Orchesters für diese besondere Herausforderung.

Die musikalische Leitung hat in diesem Frühjahr Justus Thorau, der seit 2014 als 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Aachen engagiert ist. Er war Finalist und Sonderpreisträger beim Deutschen Dirigentenwettbewerb 2015 und machte außerdem 2011 als 1. Preisträger des 5. Deutschen Hochschulwettbewerbs Orchesterdirigieren in Leipzig auf sich aufmerksam. Die Spielzeit 20117/18 wird er als kommissarischer GMD leiten. 1986 in Berlin geboren, war Justus Thorau selbst als (Violin-)Schüler Mitglied des Landesjugendorchesters.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am Ostermontag wird Justus Thorau das LJO im Konzerthaus leiten und das Publikum bereits auf 30 Jahre Landesjugendorchester Berlin einstimmen. Sein erstes Konzert spielte das Landesjugendorchester Berlin am 1.11.1987 im Großen Sendesaal des Senders Freies Berlin. Das Jubiläum wird das LJO mit einem Festkonzert am Sonntag, 5.11.2017, 20 Uhr im Großen Saal des Berliner Konzerthauses feiern.

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Stellungnahme des Landesmusikrats Berlin e. V. zum Eckpunktepapier der IG Jazz zu einem „Haus für die Musik des 21. Jahrhunderts“ (26.04.2017)

Der Landesmusikrat Berlin e.V. (LMR) unterstützt die Initiative der Interessengemeinschaft Jazz/Berlin (IG Jazz), das in Rede stehende „House Of Jazz“ in einer inhaltlich weiter gefassten Konzeption als „Ein Haus für die Musik des 21. Jahrhunderts“ zu realisieren.

Dabei sieht der LMR vor allem Vorteile darin, unterschiedliche Initiativen, die der Musik des 21. Jahrhunderts verpflichtet sind, auf breiter Basis an einem Ort zu bündeln und diesen Ort – den Bedarfslagen der Beteiligten entsprechend – dann schrittweise zu entwickeln.

Dies erfordert nicht die Notwendigkeit, ein mit hohen Investitionen instand gesetztes Objekt sofort zu bespielen, sondern ermöglicht kontinuierliche Anpassungen auf der Basis einer Grundausstattung, was dem Charakter der bereits vor Ort agierenden Initiativen entspräche.

Vor allem, wenn dieser Ort als „offener Ort für Begegnungen und Austausch“, als Spielstätte mit einem größeren Saal, als Ort für die Vermittlung von Musik des 21. Jahrhunderts auch an nachwachsende Generationen, zur Entwicklung von Projekten und letztlich als Produktionsstätte dienen würde, könnten die bestehenden Spielstätten in Berlin ohne Konkurrenzbefürchtungen weiter existieren und „Das Haus für die Musik des 21. Jahrhunderts“ zu einer sinnstiftenden Bereicherung das Berliner Musiklebens avancieren.

Darüber hinaus erklärt der Landesmusikrat Berlin seine Bereitschaft, bei den weiteren konzeptionellen Beratungen zur Entwicklung eines  „Hauses für die Musik des 21. Jahrhunderts“ mit seinem Know-how und umfangreichen Netzwerk aus der Berliner Musikszene mitzuwirken.

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1. Mai vor dem Brandenburger Tor: 20% Festanstellungen sind 184 neue Vollzeitstellen! (02.05.2017)

VertreterInnen von Musikschulen, Fachverbänden und Bezirken demonstrierten vereint für die Umsetzung ihrer Forderungen

Der neue rot-rot-grüne Senat ist der erste, der sich laut Koalitionsvertrag eine qualitative und strukturelle Verbesserung der Berliner Musikschulen zum Ziel gesetzt hat, u.a. durch Festanstellung von mindestens 20 % Musikschullehrkräften.

Aktuelle Probleme bei der Umsetzung sind jedoch die folgenden:

1. Die Senatsfinanzverwaltung errechnete bislang nur 105 zusätzlich notwendige VZÄs (=Vollzeitäquivalente), um die Marke von 20% zu erreichen. Eine von allen Berliner Bezirksämtern unterstützte Berechnung der AG-MusikschulleiterInnen sieht für eine qualifizierte Umsetzung zutreffend jedoch mindestens 184 neue Vollzeitäquivalente vor.

Strittig ist hier die Berücksichtigung der zur qualifizierten Organisation des Unterrichts notwendigen Abminderungsstunden für Funktionstätigkeiten (Musikschulleitung, Stellvertretung, Fachgruppenleitung, Zweigstellenleitung).

2. Ein weiteres Problem ist die bisher geplante Art der Zuweisung der zusätzlichen Mittel über die Globalsummenzuweisung an die Bezirke, da hier durch die Zwänge der Kostenleistungsrechnung Verwerfungen zu erwarten sind und die Gefahr einer zwangsläufigen Output-Reduzierung droht. Im Klartext: Im schlimmsten Fall müssten Honorarlehrkräfte entlassen und das Unterrichtsangebot reduziert werden. Um das zu vermeiden, wäre die zweckgebundene Direktzuweisung der zusätzlichen Mittel zielführender.

Der Landesmusikrat Berlin fordert daher:

•        Mittel-Zuweisung an die Bezirke für 184 zusätzliche Vollzeitäquivalente im Bereich der Musikschulen.

•        Direkte Zuweisung der Mittel, um sicherzustellen, dass die Umsetzung der Forderung „mindestens 20 % Festanstellungen für MusikschullehrerInnen“ nicht zu einer Reduktion des Unterrichtsangebotes an Berliner Musikschulen und zur Entlassung von Honorarlehrkräften führt.

Für die Forderungen des Landesmusikrates demonstrierte am 1. Mai ein breites Bündnis aus MusikschulleiterInnen, MusikschullehrerInnen, ver.di-Mitgliedern PolitikerInnen und VertreterInnen der Bezirke. Für die Sache der MusikschullehrerInnen auf der Bühne sprach Bezirksstadträtin Juliane Witt.


Zahlreiche BesucherInnen unterstützten die Forderung zudem durch Aktionsbilder. Die Aktionspostkarte kann auf der Webseite des Landesmusikrates heruntergeladen werden:

Aktionsseite Musikschulen

 Bezirksstadträtin Juliane Witt bei der Kundgebung am 1. Mai 2017 (Copyright: Landesmusikrat Berlin)

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Musikalische Sprachförderung in Willkommensklassen – Pilotprojekt des Landesmusikrats Berlin gestartet (17.05.2017)

Der Landesmusikrat Berlin hat mit dem Pilotprojekt „Musikalische Sprachförderung in Willkommensklassen“ ein Modell zur kulturellen, sprachlichen und sozialen Integration geflüchteter Kinder in Berlin entwickelt, welches nun seine Arbeit aufgenommen hat.

Das Projekt entstand im Dialog mit der Landesmusikakademie Berlin, der Universität der Künste Berlin und dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg.

Über einen Zeitraum von einem Schulhalbjahr wird an zwei Grundschulen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg (Rudolf Hildebrand Grundschule und Bruno Bürgel Grundschule) musikalische Sprachförderung durch ausgebildete Rhythmische ErzieherInnen angeboten. Auf das vorgegebene Curriculum in den Willkommensklassen wird bei der Gestaltung ebenso Rücksicht genommen wie auf die kulturellen Identitäten und Fluchterfahrungen der Kinder. Eine kleine Aufführung für die Eltern und Freunde der SchülerInnen wird das Projekt abschließen.

Die auf vielen Ebenen enge Verbindung von Musik und Sprache wird im Zusammenhang mit der Therapie von Sprachproblemen seit Jahren wissenschaftlich erforscht. Ganz praktisch etabliert ist in diesem Feld die Arbeitsweise der Rhythmisch-musikalischen Erziehung (Rhythmik), die an der Berliner Universität der Künste mit einem eigenen Studiengang vertreten ist.

Rhythmik verbindet Sprache, Musik und Bewegung in künstlerisch-pädagogischen Gruppenprozessen in Wechselbeziehung zueinander. In interkulturellen Liedern können die Kinder sich ausdrücken und improvisieren, Verse, Fingerspiele und Tänze verbinden Sprache mit Bewegung und Musik.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Kontakt: 

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Hervorragende Ergebnisse für Berliner Teilnehmer beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“

Eine Woche lang stand Paderborn ganz im Zeichen der Musik: Mehr als 2700 jugendliche Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland sowie aus deutschen Schulen im Ausland trafen sich beim 54. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, der am Donnerstag zu Ende ging. 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus Berlin – und ihre Ergebnisse bei dieser dritten und letzten Runde des Wettbewerbs können sich sehen lassen: 21 Berlinerinnen und Berliner erspielten sich einen 1. Preis, 26 einen 2. Preis, 13 einen 3. Preis, fünf erhielten das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“.

„Neben der Konzentration auf die eigene Leistung ist immer wieder und immer häufiger das Interesse an den Vorspielen anderer Teilnehmender zu beobachten. Zuweilen entsteht so ein Eindruck von Begegnungsort statt Einzelkampf-Wettbewerb – eine zentrale Facette von Jugend musiziert“, sagt Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin und Jury-Vorsitzender im Bundeswettbewerb. „Gerade in Zeiten steigender sozialer Vereinzelung und schulischer Belastungen ist dieser Aspekt nicht zu vernachlässigen. Musik als Begegnungs- und Kommunikationsmedium kann in vielen pädagogischen Konzepten, wie sie beispielsweise die öffentlichen Musikschulen mit ihrem Lehrplan anbieten, diese Lücke schließen. Die Politik ist gefordert, für die entsprechenden Rahmenbedingungen zu sorgen bzw. diese zu erhalten.“

Herausragende Berliner Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs präsentieren sich beim traditionellen Bundespreisträger-Konzert dem Publikum:

Samstag, 24. Juni 2017, 17.00 Uhr im Roten Rathaus

Eintritt frei

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Landesmusikrat lädt zum Orchester-Begegnungsworkshop mit dem Syrian Expat Philharmonic Orchestra ein (8.5.2017)

29.09.17 – 03.10.17: Begegnungsworkshop mit Abschlusskonzert im Konzertsaal der UdK
Berliner AmateurmusikerInnen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen

Das Syrian Expat Philharmonic Orchestra (SEPO) kommt auf Einladung des Landesmusikrats Berlin nach Berlin und trifft unter dem Motto „Berlin meets the Syrian Expat Philharmonic Orchestra – Orient meets Berlin“ Berliner AmateurmusikerInnen.

Im gemeinsamen Orchester-Begegnungsworkshop vom 29.9. bis 3.10. werden Räume für den künstlerischen Austausch geschaffen, aber auch für Dialog und kulturelle Begegnungen über die gemeinsame musikalische Arbeit hinaus.

Im abschließenden Konzert am 3. Oktober im Konzertsaal der Universität der Künste (Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin) werden Berliner AmateurmusikerInnen und syrische Orchesterprofis unter der Leitung des Dirigenten Ghassan Alaboud Pult an Pult spielen.

Mit dem Projekt „Berlin meets the Syrian Expat Philharmonic Orchestra – Orient meets Berlin“ greift der Landesmusikrat eine Anregung des Homophilharmonischen Orchesters „concentus alius“ auf. Im Sinne des Berliner Integrationskonzeptes und dem darin enthaltenen Schwerpunkt „Vielfalt fördern – Zusammenhalt stärken“ möchte der Landesmusikrat in der wachsenden Stadt Berlin gemeinsam mit den SEPO-MusikerInnen und den TeilnehmerInnen ein unüberhörbares Zeichen musikalischer Verbundenheit setzen. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Berliner LOTTO-Stiftung.

Berliner AmateurmusikerInnen sind zur Begegnung herzlich eingeladen! Die Anmeldung erfolgt über die Website des Landemusikrats Berlin.

Das Syrian Expat Philharmonic Orchestra ist das erste syrische Exilorchester der Welt. Es wurde gegründet durch den Kontrabassisten Raed Jazbeh. Es begreift sich als Botschafter des kulturellen Erbes Syriens. Es will durch die universelle Sprache der Musik Brücken bauen und geflüchtete Menschen als starke und kreative neue Mitglieder unserer Gesellschaft zeigen.

Informationen und Anmeldung unter: dieser Seite

Kontakt: 

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Orient meets Berlin – Konzert des Syrian Expat Philharmonic Orchestras mit Berliner Amateurmusikern am 3. Oktober (7.9.2017)

Erstmalig spielen Musikerinnen und Musiker aus Berliner Amateurorchestern im Konzert Pult an Pult mit den Profis des Syrian Expat Philharmonic Orchestra (SEPO) im Konzertsaal der Universität der Künste. Das SEPO kommt auf Einladung des Landesmusikrats Berlin nach Berlin und trifft unter dem Motto „Berlin meets the Syrian Expat Philharmonic Orchestra – Orient meets Berlin“ Berliner AmateurmusikerInnen.

Im gemeinsamen Orchester-Begegnungsworkshop vom 29.9. bis 3.10. in der Landesmusikakademie Berlin werden Räume für den künstlerischen Austausch geschaffen sowie für Dialog und kulturelle Begegnungen über die gemeinsame musikalische Arbeit hinaus.

Das Syrian Expat Philharmonic Orchestra ist das erste syrische Exilorchester der Welt. Es wurde gegründet durch den Kontrabassisten Raed Jazbeh. Es begreift sich als Botschafter des kulturellen Erbes Syriens. Es will durch die universelle Sprache der Musik Brücken bauen und geflüchtete Menschen als starke und kreative neue Mitglieder unserer Gesellschaft zeigen.

Im abschließenden Konzert am 3. Oktober um 18.30 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste (Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin) werden Berliner AmateurmusikerInnen und syrische Orchesterprofis unter der Leitung der Dirigenten Ghassan Alaboud und Christiane Silber Werke syrischer Komponisten wie  Nuri El Ruheibany, Kinan Azmeh, Kareem Roustom, Jehad Jazbeh, Suad Bushnaq u.a. spielen.

Mit dem Projekt „Berlin meets the Syrian Expat Philharmonic Orchestra – Orient meets Berlin“ greift der Landesmusikrat eine Anregung des Homophilharmonischen Orchesters „concentus alius“ auf. Im Sinne des Berliner Integrationskonzeptes und dem darin enthaltenen Schwerpunkt „Vielfalt fördern – Zusammenhalt stärken“ möchte der Landesmusikrat in der wachsenden Stadt Berlin gemeinsam mit den SEPO-MusikerInnen und den TeilnehmerInnen ein unüberhörbares Zeichen musikalischer Verbundenheit setzen. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Berliner LOTTO-Stiftung.

Für die Unterbringung der syrischen Orchesterprofis werden noch Unterkünfte gesucht: Wer möchte vom 29.9. bis 4.10. GastgeberIn für SEPO-MusikerInnen aus ganz Europa sein? – Interessenten melden sich bitte unter:

E-Mail:

Telefon: 030 3973 1087

Informationen unter: https://www.landesmusikrat-berlin.de/Orient-meets-Berlin.715.0.html

Kontakt:

Ablauf:

Freitag, 29.9.2017
14:30 Uhr                    Begrüßung und Probenstart

19:00 Uhr                   Podiumsdiskussion zur syrischen Musik

Samstag, 30.9.2017
10:00-18:00 Uhr         Proben

19:00 Uhr                   Vortrag: Orientalische Musik für Holz- und Blechbläser

Sonntag, 1.10.2017
10:00-18:00 Uhr         Proben

19:00 Uhr                   Vortrag: Orientalische Musik für Streicher

Montag, 2.10.2017
10:00-18:00 Uhr         Proben

Dienstag, 3.10.2017
10:00 Uhr                   musikalisch-historische Stadtführung

13:30 Uhr                   Generalprobe (Ort: Konzertsaal der Universität der Künste)

18:30 Uhr                   Konzert im Konzertsaal der UdK Berlin

Probenort:
Landesmusikakademie Berlin, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin-Köpenick

Konzertort:
Konzertsaal der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin-Charlottenburg

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30 Chöre beim Berliner Chortreff und -wettbewerb (20.9.2017)

Am 7. und 8. Oktober entscheidet sich, welche Chöre Berlin beim Deutschen Chorwettbewerb 2018 in Freiburg vertreten werden. 30 Chöre starten und verwandeln ein Herbstwochenende in ein Gesangsfestival. Sie umfassen ein buntes Spektrum der Berliner Vokalmusikszene – vom 1465 gegründeten Berliner Staats- und Domchor über das Mädchenvokalensemble der Sing-Akademie zu Berlin bis zur 2016 entstandenen  Formation MOTH („rampenlichtliebende Motte“) aus sieben Individuen mit Beatbox.

Hochkarätige Jurys aus MusikjournalistInnen, HochschullehrerInnen und freien MusikerInnen konnte der Landesmusikrat unter Einbeziehung Auswärtiger zusammenstellen. Sie werden mit Wohlwollen und kritischem Ohr den Darbietungen folgen und anschließend mit gutem Rat auf dem Weg zur nationalen Entscheidung bzw. zur weiteren Vokal-Entwicklung zur Seite stehen.

Erstmalig findet das festliche Abschlusskonzert der Chortreff-Chöre mit den Brandenburgischen Wettbewerbsiegern im Großen Sendesaal des rbb statt.

Informationen unter: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

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Oboissimo! – Ein Tag für die Oboe (22.10.2017)

  • Tag der Oboe: 22.10., 10-21 Uhr, Universität der Künste, Joseph-Joachim-Saal, Bundesallee 1-12
  • Ein Höhepunkt im Projektjahr des Landesmusikrats: „Oboe – Instrument des Jahres 2017“

 Am kommenden Sonntag wird der Joseph-Joachim-Saal der Universität der Künste zur Anlaufstelle für alle Oboistinnen und Oboe-Interessierten in Berlin. Der Landesmusikrat Berlin widmet dem Instrument des Jahres 2017 einen ganzen Tag mit Konzerten, Ausstellung eines Berliner Oboenbauers, Kinderprogramm und Diskussionsrunde.

Kinderprogramm zum Mitmachen, Nachwuchs-Talente und Konzert der Profis

Der Tag beginnt mit einem Mitmach-Programm für Kinder: Wer wollte nicht schon immer wissen, wie viele Klappen eine Oboe hat und warum so viele andere Hebel und interessante mechanische Vorrichtungen an diesem Holzrohr befestigt sind? Berliner Musikschüler begleiten die handwerklichen Erkundungen der Oboe und zeigen, wie das filigrane Holzrohr klingt.

Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach präsentieren die Oboe in einem kleinen Konzert am Vormittag, am Nachmittag stellt das Faboi Doppelrohrquartett mit Profis aus den Berliner Orchestern den Zusammenklang der „Oboengeschwister“ Englischhorn, Oboe, Oboe d’amore und Bassoboe mit dem Fagott vor.

Kontraste im Programm – Risiken und Nebenwirkungen im Beruf

Im Vortrag „Von der Barockoboe bis zu Bassoboe“ kann man erfahren, wie sich das Instrument quer durch die Jahrhunderte entwickelt hat, im Konzert „Kontraste“ stellt die Abteilung „Alte Musik“ der Universität der Künste unter Beweis, dass sowohl die Alte als auch die Neue Musik ein spannendes und facettenreiches Repertoire für die Oboe bietet. In der Gesprächsrunde am Nachmittag berichten Oboisten der Berliner Philharmoniker, der Staatskapelle, des Deutschen Symphonieorchesters und des Konzerthausorchesters, welche Risiken und Nebenwirkungen der Oboistenberuf mit sich bringt.

Der Konzertabend gehört den Oboe-Studenten der Universität der Künste. Auf dem Sprung in die Konzertkarriere  bringen Sie Oboenwerke quer durch die Epochen zu Gehör.

Zwischen allen Programmbeiträgen wird es reichlich Gelegenheit zum Lauschen und Fragen sowie für Ausprobieren und Gespräche geben.

Der Eintritt ist frei!

Das Programm im Überblick:

10:00               Kinderprogramm „Wie viele Klappen hat eine Oboe?“ mit Konzertbeiträgen Berliner Musikschüler

11:00               Konzert der Oboenschüler des Musikgymnasiums C. Ph. E. Bach

13:00               Vortrag „Von der Barockoboe bis zur Bassoboe“

14:30               Kleines Konzert mit dem Faboi Doppelrohrquartett

16:00               „Oboisten im Beruf – Risiken und Nebenwirkungen“ Talkrunde mit prominenten Oboisten der Berliner Musikszene

17:30               Kontraste: Die Oboe in der Alten und Neuen Musik

19:30               Vortragsabend der Oboenklassen Prof. Washington Barella und Xenia Löffler (UdK Berlin)

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Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin