30 Jahre Landesjugendorchester Berlin (18.10.2017)

·        Festkonzert im Konzerthaus Berlin am 5.11.2017

·        Studie des Instituts für Begabungsforschung der Universität Paderborn

 Am 1. November 1987 spielte das Landesjugendorchester Berlin sein erstes Konzert im Großen Sendesaal des Senders Freies Berlin. Fast auf den Tag genau 30 Jahre später feiert das Orchester sein Jubiläum mit einem Festkonzert am 5. November im großen Saal des Konzerthauses Berlin. Zuvor wird es in der Philharmonie Stettin/Polen zu Gast sein.

Mehr als 1200 OrchestermusikerInnen in 30 Jahren

Rund 40 DirigentInnen, 90 DozentInnen und fünf Projektleiterinnen haben die Entwicklung des Orchesters begleitet und geprägt. Doch vor allem sind es die weit mehr als 1.200 junge MusikerInnen, die oftmals zum ersten Mal in einem solchen Sinfonieorchester spielten und spielen, wertvolle Tipps erhalten und Erfahrungen sammeln konnten, die das LJO ausmach(t)en – einen frischen, (fast) professionellen Klangkörper, der als Botschafter für den musikalischen Berliner Nachwuchs das Publikum über die Stadtgrenzen hinaus begeistert.

Gründungsmitglied Johannes Watzel als Solist

Mit Johannes Watzel wird am 5. November ein ehemaliges Gründungsmitglied des LJO als Solist auf dem Podium des Konzerthauses stehen. Der gebürtige Berliner ist seit 1997 Mitglied des Deutschen Symphonie-Orchesters als stellv. Stimmführer der zweiten Violinen. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Johannes Klumpp, Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Folkwang-Kammerorchesters Essen, der bereits  2013 und 2014 Arbeitsphasen und Konzerte des LJO leitete.

„Nachklang“ – Studie über die Rolle des LJO im Lebensverlauf ehemaliger Mitglieder

Aus Anlass des Jubiläums startet das Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) der Universität Paderborn unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Gembris in Kooperation mit dem Landesmusikrat Berlin im November eine Befragung von ehemaligen LJO-Mitgliedern.

Die Studie soll z.B. herausfinden, welche musikalischen und beruflichen Wege die Ehemaligen gegangen sind, in welcher Lebenssituation sie sich heute befinden, inwieweit sie heute noch musikalisch aktiv sind und welche Bedeutung das LJO damals für sie hatte und heute noch hat.

„Die Befragung eröffnet eine einzigartige Möglichkeit, Informationen über die langfristigen Wirkungen des LJO aus der Perspektive ehemaliger Mitglieder zu gewinnen“, erklärt Prof. Dr. Heiner Gembris, Leiter  der Studie. „Dies beinhaltet beispielsweise Einflüsse des LJO auf Berufsentscheidungen und musikalischen Lebenswege. Dadurch kann die Studie auch Aufschluss über die nachhaltigen Wirkungen des LJO geben. Darüber hinaus stellt sie auch allgemein einen wichtigen Beitrag zur Erforschung musikalischer Begabungen in der Lebenszeitperspektive dar.“

Ehemalige LJO-Mitglieder sind aufgerufen, sich an der Studie zu beteiligen. Zur Online-Befragung gelangt man über die Website des Berliner Landesmusikrates: www.landesmusikrat-berlin.de

Sonntag, 5. November 2017, 20 Uhr, Konzerthaus Berlin

Musikalische Leitung: Johannes Klumpp 
Solist: Johannes Watzel, Violine

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zur Oper Idomeneo – Rè di Creta KV 366 (1781)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Rondo für Violine und Orchester C-Dur KV 373 (1781)
Pēteris Vasks (*1946): Vox Amoris – Fantasie für Violine und Streicher (2009)
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 (1937)

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Der 32. Berliner Jazztreff – Eine feste Größe in der Berliner Szene! (06.11.2017)

Wettbewerb – Meisterkurse – Ensembleberatung

 9.12. & 10.12.2017, 12-22 Uhr*

 Ufa Fabrik Berlin, Viktoriastraße 10-18, 12105 Berlin

(*Uhrzeiten unter Vorbehalt, Programmplanung noch nicht abgeschlossen)

Am 9. und 10. Dezember 2017 versammelt der 32. Berliner Jazztreff erneut zahlreiche Musiker*innen und Konzertinteressierte in der ufaFabrik in Berlin-Tempelhof. Junge und alte, professionelle und semiprofessionelle Jazzmusiker*innen finden sich zusammen, um ihr aktuelles Repertoire zum Besten zu geben. Im Vordergrund stehen das Interesse am Jazz und die Lust an der Improvisation. Eine Jury wird im Rahmen des Berliner Jazztreffs die Landessieger des Wettbewerbs „Jugend jazzt“ – 2018 in der Kategorie Jazzorchester – ermitteln und zum Bundeswettbewerb entsenden.

Eine Anmeldung ist ab sofort und für jedermann/-frau möglich. Die Teilnahme ist kostenlos, aber aufgrund der begrenzten Auftrittsmöglichkeiten beschränkt.

Der Berliner Jazztreff ist seit 31 Jahren eine feste Größe in der Berliner Jazzszene. Jazzbands aus den Berliner Musikschulen, Schulensembles sowie freie Jazzgruppen nehmen jedes Jahr die Möglichkeit wahr, sich auf der Bühne der ufaFabrik zu präsentieren. Darüber hinaus kann sich jedes Ensemble von Profis beraten und Tipps zur Performance und zum musikalischen Weiterkommen geben lassen.

Zum Beraterteam gehören in diesem Jahr unter anderem: Julia Hülsmann (p), Ulf Drechsel (Jazzredakteur rbb) und Tim Sund (p). Als besonderes Highlight werden der Saxofonist Prof. Peter Weniger und der Vibraphonist David Friedman Meisterkurse geben, für die eine gesonderte Anmeldung notwendig ist.

Um eine nachhaltige Förderung der teilnehmenden Musiker*innen zu gewährleisten, verleiht der Berliner Jazztreff attraktive Förderpreise von Berliner Stiftern. Hierzu gehören Studioaufnahmen in den Blackbird Studios, den Studios der Hochschule der populären Künste sowie Workshopteilnahmen am Jazz-Institut Berlin und  der Musikschule Charlottenburg.

Im Rahmen des Jazztreffs wird sich die IG-Jazz, die Interessenvertretung der Berliner Jazzmusiker*innen, vorstellen und über Ihre Arbeit informieren.

Der 32. Berliner Jazztreff ist eine Veranstaltung des Landesmusikrates Berlin e.V., steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin und wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Die Programmplanung endet am 12.11.2017.

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Michael Philip Mossman (New York/USA) beim Berliner JugendJazzOrchester mit Latin-Jazz-Programm (28.10.2017)

Von Michael Philip Mossman, dem Professor und Direktor des Jazzstudienganges am Queens College in New York City, stammen die spannenden Arrangements fürs Berliner JugendJazzOrchester (BJJO). Die Bigband vereint die besten jugendlichen JazzmusikerInnen der Hauptstadt und wird diesmal ein besonderes Latin-Jazz Programm am kommenden Samstag (28.10.) spielen.

Mossman wird das Konzert im JIB selbst leiten. Mitte der 1980er Jahre spielte er bei Art Blakey Jazz Messengers, außerdem bei Machito und Gerry Mulligan. Danach wurde er Lead-Trompeter beim Toshiko Akyoshis Jazz Orchestra und gehörte 1989-1991 der Band von Horace Silver an. Er war außerdem bei CD-Produktionen mit der George Gruntz Konzert Band dabei. Weiterhin ging er mit Dizzy Gillespies United Nations Orchestra und dem Slide Hamption Jazz Masters Orchestra auf Tourneen.

Seine Latin-Spezialisierung erwarb er in den Bands von Michel Camilo, Mario Bauzá und Eddie Palmieri. Außerdem spielte er mit Gil Evans, Pat Metheny, Benny Carter, Bob Mintzer, Al di Meola, Joe Henderson und Jimmy Heath.

Die Teilnehmer des BJJO stellen sich einem Probespiel, um sich zu den Arbeitsphasen zu qualifizieren. Wer es in die Bigband geschafft hat, erhält die Gelegenheit, mit internationalen Größen des Jazz zu arbeiten.

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Das Violoncello ist „Instrument des Jahres“ 2018 (15.11.2017)

Die Landesmusikräte Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Thüringen, Saar, Sachsen und Schleswig-Holstein haben das Violoncello zum "Instrument des Jahres" 2018 gekürt!

Unter dem Dach der Landesmusikräte werden die Aktivitäten zum Projekt länderspezifisch gebündelt und so ein Netzwerk zwischen denen geschaffen, die sich auf unterschiedliche Weise dem Cello verschrieben haben: InstrumentenbauerInnen, professionelle CellistInnen, aktive AmateurmusikerInnen, KomponistInnen, MusikschülerInnen und ZuhörerInnen.

In Berlin haben die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker die Schirmherrschaft übernommen und den Schwerpunkt auf Cello-Ensembles gelegt. Um besonders die bezirklichen Musikschulen zu fördern, werden Philharmoniker im Rahmen des Projektes junge Nachwuchs-Ensembles aus den bezirklichen Musikschulen unterrichten.

Wie in jedem Jahr gibt der Landesmusikrat Berlin eine Broschüre mit Veranstaltungen rund um das Cello heraus, die im Landesmusikrat, den Musikbibliotheken und Musikschulen ausliegt und beim Landesmusikrat auch bestellt werden kann.

Das Projekt "Instrument des Jahres" entstand im Jahr 2008 in Schleswig-Holstein (Klarinette). Seither wurde folgenden Instrumenten jeweils ein Jahr gewidmet: der Trompete (2009), dem Kontrabass (2010), der Posaune (2011), dem Fagott (2012), der Gitarre bzw. der Bağlama (2013), der Bratsche (2014), dem Horn (2015), der Harfe (2016) und der Oboe (2017).

Nähere Informationen zu Aktivitäten in Berlin finden Sie hier: www.landesmusikrat-berlin.de

Auf der Schleswig-Holsteinischen Website www.instrument-des-jahres.de werden länderübergreifend umfangreiche Informationen zum Instrument und zu ausgewählten Veranstaltungen zusammengestellt und laufend aktualisiert.

Kontakt in Berlin:
Landesmusikrat Berlin e.V.
Bettina Bröder
Mail:
Tel. 030 3973 1087 

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Auf den Spuren Schönbergs und Eislers (17.11.2017)

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin mit „PASSAGEN“ in der Akademie der Künste

Das Landesjugendensemble spielt am Sonntag, 26. November das einzige Konzert im Rahmen der Ausstellung der Akademie der Künste „Benjamin und Brecht. Denken in Extremen“. Unter dem Stichwort „Passagen“ nimmt das Ensemble Themen Bertolt Brechts und Walter Benjamins auf und lässt sie das Konzertprogramm bestimmen: Die Zeitgenossen Arnold Schönberg und Hanns Eisler reflektieren „Moderne“ und „Massengesellschaft“ in ihrer Musik. John Cage und Mauricio Kagel führen die Motive in die Gegenwart.

Zum ersten Mal widmet sich das Landesjugendensemble dem „Vater der Moderne“[1]Arnold Schönberg. Seine „Kammersinfonie Nr. 2“ spiegelt die kulturhistorischen Bruchlinien ihrer Entstehungsszeit wider. Walter Benjamin extrahierte aus der Großstadtwirklichkeit der 1930er Jahre die „Dialektik der Moderne“. Eisler dramatisiert diese Thematik in seiner Orchestersuite „Dans les Rues“. Als Filmmusik komponiert ist sie ein Beispiel für die von Brecht propagierte Gebrauchskunst.

Im Sinne Benjamins und Brechts bietet das Programm neben Musikgenuss Erkenntnis und Sinn. Das moderne „gesellschaftliche Substrat“ der Kunst erkennt Benjamin in Baudelaires Flaneurs-Stadtbetrachtungen. Brecht thematisiert es in vielen seiner Schriften. Auch in den beiden modernen Werken des Konzerts ist es zu finden: In Cages „Credo In Us“ sind Radio und Plattenspieler nicht mehr Agenten der Reproduktion. Die Medienreflexion macht sie vielmehr zu Akteuren in der Produktion. Kagel funktioniert umgekehrt das Musikerensemble in „Orchestrion-Straat“ zum „Automaten“ um. Das Musikwerk wird gleichzeitig zu einer Form der Kunst-Unterhaltung. Vielleicht könnte sie eine Entsprechung zu Brechts Suche nach dem sportiven Theatergenuss für alle Klassen sein.


[1] So der Verleger Henri Hinrichsen 1922 in einem Brief an Arnold Schönberg.

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Sonntag, 26.11.2017, 19 Uhr
Akademie der Künste Berlin, Studio, Hanseatenweg 10, 10558 Berlin 

Landesjugendensemble Neue Musik Berlin
Leitung: Gerhard Scherer und Jobst Liebrecht

PASSAGEN – Programm:
Arnold Schönberg (1874-1951): Kammersinfonie Nr. 2 (1906-16/1939)
Hanns Eisler (1898-1962): Suite für Orchester Nr. 5 op. 34 aus der Musik zum Film „Dans les Rues“ (1933)
John Cage (1912-1992): Credo In Us (1942)
Mauricio Kagel (1931-2008): Orchestrion-Straat für Kammerensemble (1995/96) 

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Gute Aussichten: Berliner Koalitionsvereinbarung stärkt die Basis der Musikkultur (18.11.2016)

Das Verfallsdatum von Wahlversprechen beginnt nicht selten mit dem Wahltag. Nach der Lektüre der veröffentlichten Koalitionsvereinbarung ist jedoch festzustellen, dass die drei Koalitionsparteien ihre Versprechen u.a. in Bezug auf die Musikalische Bildung ernst nehmen.

Gleich in mehreren Bereichen (Arbeit, Bildung, Kultur und Verwaltung) wird auf die Stärkung der Berliner Musikschulen gepocht: Der Forderung des Landesmusikrats nach mindestens  20 % festen Stellen für Musikschullehrkräfte wird entsprochen. Der Abschluss einer tarifvertraglichen Regelung für arbeitnehmerähnliche Beschäftigte sowie die Anhebung der Honorare haben Eingang ins Regierungsprogramm gefunden. Die Koalition plant außerdem die Stärkung der bezirklichen Kulturarbeit durch Mindeststandards und die Sicherung der außerschulischen Bildung und allgemeinen Weiterbildung durch ein Berliner Weiterbildungsgesetz. Auch die Musikalische Bildung in der Vorschulzeit erhält verbesserte Chancen.

 „Der Landesmusikrat ist sehr erfreut über diese Koalitionsvereinbarung“, resümiert der Präsident des Berliner Landesmusikrates, Dr. Hubert Kolland. „Die neue Koalition hat klug erkannt, wie wichtig Musikalische und Kulturelle Bildung als Basis der Musikkultur zusammen mit der Spitzenförderung sind. Die breite Verankerung der Musikschulen im Vertrag entspricht ihrem integralen Charakter in der Bildungs- und Kulturlandschaft unserer Stadt. Die vielversprechenden Vorhaben müssen nun durch zielführende Landespolitik und verbesserte Kooperation mit den Bezirken in die Tat umgesetzt werden: Wir sind vorsichtig optimistisch.“

Der Landesmusikrat dankt allen Unterstützern seiner Postkartenaktion, die diesen politischen Fortschritt befördert haben. Hunderte aus der Berliner Politik, den Orchestern und Institutionen sowie Einzelpersonen traten sichtbar und damit öffentlichkeitswirksam für die Stärkung der Musikschulen ein.

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Landesmusikrat verurteilt Aus für Rockhaus (03.03.2017)

Drohender Verlust von Proberäumen muss abgewendet werden

Nach der Übernahme des Lichtenberger Gebäude-Komplexes durch den Investor Shai Scharfstein steht das Rockhaus vor dem möglichen Aus.

Das Rockhaus bietet mit seinen 190 Proberäumen ca. 250 Bands optimale Proben- und Unterrichtsbedingungen. Erst 2013 investierte Dirk Kümmerle nach der Verlängerung seines Mietvertrages bis 2023 in den Schall- und Brandschutz und sorgte damit für die Instandhaltung und Zwecktauglichkeit des Gebäudes. Den besonderen Anforderungen für die Nutzung von Rockbands wurde dabei Rechnung getragen, sodass aktuell ein einzigartiges Haus für kreativen Austausch und produktive Proben zur Verfügung steht.

„Die Schließung des Rockhauses kommt für die rund 1000 Musikerinnen und Musiker der Rock- und Popszene zum Teil dem Verlust des Arbeitsplatzes gleich“, beklagt Landesmusikrats-Präsident Dr. Hubert Kolland die Investoren-Pläne. „Angesichts der ohnehin angespannten Lage auf dem Berliner Immobilienmarkt sind bezahlbare Proberäume für Musiker, die entsprechend ausgestattet und schallgeschützt sind, Mangelware. Profimusiker, die nicht proben oder ihre Schüler unterrichten können, werden an der Ausübung ihres Berufs gehindert“.

Der Landesmusikrat Berlin protestiert gegen die drohende Schließung des Rockhauses und den damit verbundenen Verlust von 190 Proberäumen in Berlin.

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Pressekonferenz und Eröffnung: Saxophon, Instrument des Jahres 2019

Kultursenator Dr. Klaus Lederer und Schirmherr Prof. Peter Weniger eröffnen das Jahr des Saxophons am 10. Januar 2019 im Jazz-Institut Berlin

Den Auftakt zum Saxophon-Jahr 2019 wird eine Pressekonferenz im Jazz-Institut Berlin (JIB) geben. Schirmherr des Saxophon-Jahres ist Prof. Peter Weniger, der Leiter des JIB. Gemein­sam mit Kultursenator Dr. Klaus Lederer und der Präsidentin des Landesmusikrats Berlin Hella Dunger-Löper wird er das Jahr des Saxophons offiziell eröffnen.

Prof. Peter Weniger wird dabei die Ziele des Saxophon-Jahres erläutern und mit Dr. Klaus Lederer und Hella Dunger-Löper über das Instrument und seinen besonderen Bezug zu Berlin sprechen. Vorgestellt wird außerdem die Programmbroschüre mit zahlreichen Konzerten und anderen Veranstaltungen rund ums Instrument des Jahres. Ein Blick voraus wird dem „Tag des Saxophons“ gelten, der 2019 in einem ganz neuen Rahmen stattfinden soll.

Von den Instrumenten, die seit Gründung des Projekts „Instrument des Jahres“ 2010 im Mittel­punkt standen, ist das Saxophon das jüngste und schillerndste. Sein Erfinder Adolphe Sax lancierte das 1846 patentierte Instrument gezielt beim Musiktheater und beim Militär. Ab 1900 verbreitete sich das Saxophon, oft über Militärkapellen, über ganz Europa und bis in die USA  und kam von dort als Jazzinstrument nach Europa zurück. Die europäische Saxophon-Hoch­burg war das Berlin der Weimarer Republik, bis die Nazis das Instrument ächteten. Heute ist es nicht nur aus dem Jazz, sondern auch aus Konzert- und Kammermusik, aus Pop und Rock und der volkstümlichen Musik nicht mehr wegzudenken.

Wie im Saxophon-Jahr 2019 das Instrument in allen seinen Facetten zur Geltung gebracht wird, darauf werden die Pressekonferenz und die Programmbroschüre einen Ausblick geben.

Pressekonferenz zur Eröffnung des Saxophon-Jahres
am Donnerstag, 10. Januar 2019, 12 Uhr
im Jazz-Institut Berlin, Einsteinufer 43–53, 10587 Berlin

Weitere Informationen:
https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/instrument-des-jahres/

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Ode à l’amitié Franco-Allemande

100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges spielt das Berliner Landesjugendorchester gemeinsam mit dem Orchester des Conservatoire Versailles

Das Landesjugendorchester Berlin ist am vergangenen Wochenende nach Versailles gereist, um dort zusammen mit dem Orchester des Conservatoire Versailles Grand Parc ein deutsch-französisches Programm erarbeiten. Am 3. November 2018 wird das deutsch-französische Jugendorchester dann in Berlin zu hören sein.

Das Projekt unter dem Titel „Ode à l’amitié Franco-Allemande“ reiht sich ein in das Gedenken an das Ende des 1.Weltkriegs, das vor 100 Jahren durch den Friedensvertrag von Versailles besiegelt wurde.

Die künstlerische Leitung hat der französische Dirigent Michaël Cousteau, der sich international für die musikalische Arbeit mit Jugendlichen und Amateurmusikern engagiert.

Exil und Befreiung sind Themen des Programms: Beethovens Egmont-Ouvertüre erzählt vom Aufbegehren gegen Fremdherrschaft; Albéric Magnard, der 1914 als frühes Opfer des Krieges umkam, nahm mit seiner Hymne à la Justice Stellung zur Dreyfus-Affäre; die Wesendonck-Lieder schrieb der geflohene Revolutionär Wagner im schweizerischen Exil.

Das Orchester wird nach den gemeinsamen Proben in Versailles am 26. Oktober zunächst in der Pariser Kirche Saint-Eustache und am 27. Oktober im Théâtre Montansier in Versailles auftreten. Nach der gemeinsamen Reise nach Berlin folgen Konzerte in der Potsdamer Nikolaikirche (1. November), in der Mieczysław-Karłowicz-Philharmonie in Stettin (2. November) und schließlich im Berliner Konzerthaus (3. November). In Deutschland und Polen wird der Berliner Mädchenchor mit dem Orchester musizieren. 

Weitere Informationen zu Programm und Mitwirkenden finden Sie hier: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/landesjugendorchester-berlin/

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Erfolgreicher „Tag des Cellos“ in der Philharmonie

Tausende Berliner nahmen Angebot wahr – Preis des Musikschulbündnisses Berlin an Susanne Schmidt

Der „Tag des Cellos“ am Sonntag, dem 14. Oktober 2018, war ganz dem „Instrument des Jahres 2018“ gewidmet. Im Kammermusiksaal der Philharmonie und den angrenzenden Foyers wurde das Cello in Konzerten, Vorträgen und vielfältigen Informationsangeboten gefeiert. Bei strahlen­dem Herbstwetter nahmen mehrere tausend Neugierige jeden Alters das breite Angebot rund um das Cello wahr.

Im Rahmen des Cello-Tages wurde auch der Musik­schul­preis des Musikschulbündnisses Berlin verliehen. Im Kammer­musik­saal der Philharmonie übergaben der Vorsitzende des Musikschulbündnisses Chris Berg­häuser und der 1. Solocellist der Berliner Philharmoniker die von Daniel Barenboim unterzeichnete Urkunde an die Berliner Cellolehrerin Susanne Schmidt.

Die Mitarbeiterin der Musikschule Charlottenburg-Wilmersdorf ist seit 1985 als Cellolehrerin auf Honorarbasis tätig, engagiert sich in besonderem Maße für ihre Schüler, fördert die Ensemblearbeit und wurde auf Grund ihrer pädagogischen Erfolge und ihres Engagements für die Ehrung vorgeschlagen. Der Preis wird alljährlich vom Bündnis zur Förderung der Berliner Musikschulen vergeben und wird von der AG der Berliner Musikschulleitungen unterstützt.

Der „Tag des Cellos“ wurde vom Landesmusikrat Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Philharmoniker verwirklicht. Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker sind Schirmherren des „Instruments des Jahres“ 2018.

 Weitere Informationen:
<span style="font-size: 1em;">https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/instrument-des-jahres/</span>

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Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin