Berliner Resonanzen Ausgabe vom 22. Februar 2024

Die neue Ausgabe unseres Newsletters BERLINER RESONANZEN ist online. Fokus: Instrumentale Amateurmusik. Passend dazu: Das Interview mit der Dirigentin Christiane Silber. Außerdem Neues zum Orchestertreff und der Konzertreihe für Amateurensembles in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband. Kulturpolitisches Thema: Droht das Ende des rbb Kulturradios?

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Arte: Tuba: Instrument des Jahres (22.01.2024)

Die Tuba ist Instrument des Jahres 2024! Arte hat dazu am 22.01.2024 einen Video-Beitrag veröffentlicht, der das Instrument vorstellt. Zum Beitrag hier entlang!

Berliner Resonanzen Ausgabe vom 26. Januar 2024

Was macht eine Tuba auf einem Bollerwagen? Im Interview mit Fabian Neckermann, Tubist beim Rundfunk Sinfonieorchester Berlin erfahren Sie es. Was erwartet die Berliner Amateurorchester beim diesjährigen Orchestertreff Ende September und darüber hinaus? Und was geschah auf unserer Pressekonferenz zum Instrument des Jahres – Tuba – im Musikinstrumenten-Museum in Berlin? Den Trailer über die Eröffnung des Tuba-Jahres und viele Informationen zu außergewöhnlichen Veranstaltungen unserer Mitglieder finden Sie in unserem Newsletter „Berliner Resonanzen“ , Ausgabe Januar 2024.

Eröffnung „Instrument des Jahres: Tuba“ (11.01.2024)

Pressemitteilung, 11.01.2024

„Instrument des Jahres 2024“ in Berlin gestartet.
Kultursenator Joe Chialo und der Landesmusikrat Berlin eröffneten das Jahr der Tuba im Musikinstrumenten-Museum

Ein Jahr lang steht Deutschland im Zeichen der Tuba. Die Musikräte fast aller Bundesländer haben das tiefste Blechblasinstrument zum Instrument des Jahres gewählt. Im Rahmen einer musikalischen Pressekonferenz im Musikinstrumenten-Museum in Berlin wurde heute (11.01.) vor ca. 100 Gästen das Jahr der Tuba eröffnet. 

Zur Einstimmung spielten Daniel Casimir von der Musikschule Neukölln und Roberta Liesegang aus einer Bläserklasse des Leibniz-Gymnasiums in Berlin-Kreuzberg eine Jazz-Improvisation für zwei Tuben.

Die Tuba, so wie wir sie heute kennen, ist eine echte Berlinerin: Erfunden wurde sie im Jahr 1835 für die satte Basslage in Militärkapellen von „Kammermusikus Wilhelm Wieprecht und dem Hof-Instrumentenmacher Johann Gottfried Moritz zu Berlin“. Dr. Rebecca Wolf, Leiterin des Staatlichen Instituts für Musikforschung, gab Einblicke in die Geschichte der Tuba und lud in die Tuba-Ausstellung des Musikinstrumenten-Museums ein. Hier befindet sich auch die weltweit älteste erhaltene Tuba der Firma Moritz aus dem Jahr 1839. Ein imposantes Exemplar, gefertigt aus Messing und Neusilber, mit 5 Ventilen, den so genannten Berliner Pumpen“, wie Rebecca Wolf erklärte. 

Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin e.V., erläuterte die bundesweite Initiative „Instrument des Jahres“ und deren Ziel, oftmals wenig beachtete Instrumente sichtbar zu machen. Unterstützt wird der Landesmusikrat Berlin dabei von zahlreichen Kooperationspartnern. Dazu gehören das Konzerthaus Berlin und weitere professionelle Veranstalter ebenso wie das Deutsche Tubaforum e.V., die Berliner Musikschulen und Musikhochschulen, die Berliner Posaunenchöre und die Landesmusikakademie. Sie alle rücken mit Konzerten, Workshops und Veranstaltungen ein häufig unterschätztes Instrument in den Mittelpunkt. Hella Dunger-Löper: „Die Tuba ist sowohl akustisch als auch visuell ein Instrument von großer Präsenz.“ 

Dennoch ist die Tuba an den Musikschulen kein besonders häufig unterrichtetes Instrument. Nur 46 Tubaschüler:innen waren es 2021 berlinweit. „Die Tuba muss raus aus der Nische und rein ins Rampenlicht“, brachte es Kultursenator Joe Chialo auf den Punkt. Als Schüler in einem katholischen Internat habe er sich einst selbst an der Posaune versucht. Tuba-Unterricht habe heute fast jede Berliner Musikschule in ihrem Portfolio. „Die Öffentlichen Musikschulen sind für mich integraler Bestandteil der dezentralen Kulturarbeit.“ Er setze sich mit aller Kraft dafür ein, sie im Rahmen eines Berliner Musikschulgesetzes zu fördern. Besonders wertvoll sei die Ensemblearbeit:
„Ich kann es Ihnen aus eigener Erfahrung sagen: Nichts ist schöner, als ein Instrument spielen zu können, nichts aber schwerer, als allein im stillen Kämmerlein Posaune zu üben. Daher liegen mir gerade die Ensembleangebote der Musikschulen am Herzen.“ 

Auch eine andere Gruppe, die bisher durch die Kulturverwaltung noch nicht gefördert wurde, nehme er mit einer Förderung in den Blick: „Die Gruppe der ehrenamtlich organisierten Instrumentalen Amateurmusik, nicht nur im Jugendbereich, sondern für alle Generationen.“

Im Anschluss bekam Kultursenator Joe Chialo traditionell seinen ersten Tuba-Unterricht von Vikentios Gionanidis, Tubist der Deutschen Oper Berlin, der kurzfristig für den stark erkälteten Berliner Tuba-Schirmherrn Fabian Neckermann vom Rundfunk Sinfonieorchester Berlin eingesprungen war. 

Nicht nur an den bezirklichen Musikschulen, sondern auch an öffentlichen Schulen können Kinder und Jugendliche Tuba lernen. Anke Vogeley, Fachbereichsleiterin Musik am Leibniz-Gymnasium in Berlin-Kreuzberg, berichtete von ihren Erfahrungen mit den Bläserklassen. Wolfram Krumme, Erster Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tuba-Forums schilderte musikalische Bildungswege und verwies dabei auch auf die Schlüsselfunktion der Nachwuchsarbeit in den Amateurensembles. Zudem gab er einen Ausblick auf das Tuba-Fest Berlin: Von 9. bis 12. Mai wird das tiefste aller Blechblasinstrumente mit Konzerten unterschiedlicher Genres, offenen Proben und Workshops gefeiert werden. Ein musikpolitisches Statement beschließt das Tuba-Fest: Die Tuba-Demonstration für mehr Musikalische Bildung vor dem Brandenburger Tor.

Zum Ausklang der Pressekonferenz spielte Tuba-Anfänger Senator Joe Chialo gemeinsam mit einem Tuba-Ensemble den Gassenhauer „Berliner Luft“, mit dabei Wolfram Krumme, die Tuba-Studentin Viktoria Krumme, Vinkentios Gionanidis und Georg Schrader vom Stabsmusikkorps der Bundeswehr.

Weitere Informationen finden Sie >> hier

Ansprechpartnerin:
Franziska Stoff, Generalsekretärin Landesmusikrat Berlin e.V.
E-Mail:
Tel.: 0163 1745 113

Berliner Morgenpost: Jahr der Tuba | Fabian Neckermann: Wichtig sind Zähne und Spaß am Musizieren (05.01.2024)

Die Tuba ist Instrument des Jahres 2024! Die Berliner Morgenpost hat dazu am 05.01.2024 einen Artikel veröffentlicht. Zum Artikel von Volker Blech hier entlang!

rbbKultur: Unterschätzte Vielseitige – Die Tuba ist das Instrument des Jahres 2024 (02.01.2024)

Die Tuba ist Instrument des Jahres 2024! rbbKultur hat dazu am 02.01.2024 einen Beitrag veröffentlicht. Zum Beitrag von Antje Bonhage hier entlang!

Berliner Resonanzen Weihnachtsausgabe

In der Weihnachtsausgabe unseres Newsletters Berliner Resonanzen finden Sie ein Interview mit Gregor Willmes, Vorsitzender des Vorstands der Carl Bechstein Stiftung. Darin geht es um eine besondere Geschenkaktion für Grundschulen und um die Notwendigkeit von Begabtenförderung und Unterstützung der Musikalischen Bildung. Zudem informieren wir Sie über die Gründung der Berliner Kulturkonferenz und eine gerade erschienene Studie zur Amateurmusik. Neben den Berichten über unsere Projekte finden Sie zahlreiche Hinweise auf Konzerte und Veranstaltungen unserer Mitglieder gerade auch über die Weihnachtszeit und zu Beginn des neuen Jahres. 

Berliner Kulturkonferenz gegründet

Größtes Bündnis der Berliner Kulturverbände mit eigener Rechtsform entstand aus Initiative für ein Berliner Kulturfördergesetz. Die Berliner Kulturkonferenz ist angetreten mit dem Anspruch, die gesamte Breite und Vielfalt der organisierten Berliner Kulturlandschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu vertreten.

 

Am 11. Dezember 2023 haben 16 Kulturverbände verschiedener Sparten die Berliner Kulturkonferenz gegründet. Der Verein entstand aus der gemeinsamen Arbeit in der Initiative für ein Berliner Kulturfördergesetz.

Zweck des Vereins ist die spartenübergreifende Zusammenarbeit, die Netzwerkarbeit und der gegenseitige Informationsaustausch der Berliner Kulturverbände und Zusammenschlüsse zur Erreichung gemeinsamer Ziele.

Durch die Berliner Kulturkonferenz gibt es erstmals die Möglichkeit, eine Beteiligung der Kultur an Stadtentwicklungsprozessen und weiteren Gremien einzufordern, wie sie zum Beispiel für den Sport schon lange üblich ist. Es ist ebenfalls möglich, die Erarbeitung eines Kulturfördergesetzes für Berlin als Gegenüber von Politik und Verwaltung zu begleiten.

Zum ersten Vorstand wurden auf vier Jahre Janina Benduski (LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste e.V., Andreas Köhn (ver.di) sowie Franziska Stoff (Landesmusikrat Berlin e.V.) gewählt.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören:

  1. Arbeitskreis der Berliner Kinder- und Jugendtheater
  2. bbk Berlin e.V.
  3. Berliner Literaturkonferenz
  4. Deutscher Bibliotheksverband, Landesverband Berlin e.V.
  5. Deutscher Tonkünstlerverband, Landesverband Berlin e.V.
  6. GDBA Berlin-Brandenburg
  7. Koalition der Freien Szene (Bündnis Freie Szene Berlin e.V.)
  8. Kulturpolitische Gesellschaft Berlin
  9. LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste e.V.
  10. Landesmusikrat Berlin e.V.
  11. Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Berlin e.V.
  12. Netzwerk freier Projekträume und Initiativen e.V.
  13. Stiftung Zentral- und Landesbibliothek (Vertretung öffentliche Berliner Bibliotheken)
  14. Unisono, Deutsche Musik und Orchestervereinigung
  15. United Networks gUG
  16. ver.di – Berlin-Brandenburg

 

Die Ziele des Vereins sind:

  • die Förderung der kulturellen Vielfalt in Berlin,
  • die soziale Absicherung der Kulturschaffenden,
  • Sicherung und Ausbau der Infrastruktur für künstlerische und kulturelle Arbeit,
  • Stabilisierung der Förderungen der freien Szene und der Kulturinstitutionen,
  • Transparenz, Diversität, Parität und Barrierefreiheit in der Kulturförderung,
  • Förderung der ökologischen Nachhaltigkeit im Kulturbereich,
  • Kulturvermittlung und kulturelle Bildung der Bevölkerung,
  • Bewahrung des kulturellen Erbes,
  • Unterstützung und Würdigung der ohne Gewinnerzielungsabsicht Tätigen im Kulturbereich,
  • Einbeziehung der Kulturschaffenden in die Weiterentwicklung von Förderstrukturen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie von den Gründungsmitgliedern sowie vom Vorstand. Eine eigene Webseite und Mailadresse sind in Vorbereitung. Die Kontaktinformationen des Vorstands lauten bis dahin wie folgt:

 

Janina Benduski:

Andreas Köhn:

Franziska Stoff:

 

Der Landesmusikrat Berlin e.V. setzt sich für die Institutionen und Verbände des Berliner Musiklebens ein. Er vertritt und koordiniert die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder und berät den Senat und die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei nimmt er besonders den musikalischen Nachwuchs in den Blick.

Website: https://www.landesmusikrat-berlin.de

 

Berliner Zeitung: Kein Tabu: Die Tuba, das Instrument des Jahres 2024, kommt aus Berlin (28.11.2023)

Die Tuba ist Instrument des Jahres 2024! Die Berliner Zeitung hat dazu bereits einen Artikel veröffentlicht. Zum Artikel hier entlang!

 

Deutschlandfunk: Tuba ist Instrument des Jahres (29.11.2023)

Die Tuba ist Instrument des Jahres 2024! Dazu hat Deutschlandfunk bereits einen Artikel veröffentlicht. Zum Artikel hier entlang!

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin