Jugend forscht: Musik

Jugend forscht: Musik  richtet sich an Berliner Schülerinnen und Schüler, die das Fach Musik in ihre MSA Präsentation oder als 5. Prüfungskomponente im Abitur mit einbeziehen wollen.

Das Projekt wurde vom Runden Tisch Bildungs- und Wissenschaftslandschaft in Berlin mit dem Ziel ins Leben gerufen, Wissenschaftsinstitutionen direkt mit Schulen in Verbindung zu bringen.

Kooperierende Einrichtungen sind zum Beispiel: die Universitäten der Stadt, das Musikinstrumentenmuseum, das Ethnologische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin, die Forschungsstelle der Arnold-Schönberg-Gesamtausgabe, das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, die Staatsbibliothek oder die Zentral- und Landesbibliothek, außerdem überregional die Gesellschaft für Musikforschung und der Deutsche Hochschulverband.

WissenschaftlerInnen der kooperierenden Einrichtungen stellen sich im Rahmen von Jugend forscht: Musik als MentorInnen zur Verfügung. LehrerInnen der Berliner Schulen informieren ihre SchülerInnen über diese besondere Möglichkeit. Die SchülerInnen wenden sich dann (bei Bedarf unterstützt durch Eltern oder LehrerInnen) mit ihrer Forschungsidee an den Berliner Landesmusikrat und werden von hier aus an die kooperierenden Einrichtungen und WissenschaftlerInnen vermittelt.

AnsprechpartnerInnen an den Schulen können neben MusiklehrerInnen auch FachlehrerInnen anderer Fächer (Deutsch, Geschichte, Biologie etc.) sein, wenn sie ein musikbezogenes Thema betreuen.

Im Rahmen des Projekts können die SchülerInnen mit ihren erstellten Arbeiten und Präsentationen an einem Wettbewerb teilnehmen. Nach dem Einreichen der schriftlichen Arbeit oder der Präsentation erörtert die Schülerin/der Schüler in einem Gespräch die Arbeit mit einer unabhängigen Jury, die sich aus LehrerInnen und WissenschaftlerInnen zusammensetzt. Die drei besten Arbeiten werden mit Sachpreisen prämiert.

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1. Preis Jugend forscht: Musik 2017 für Charlotte Schneider

Im Rahmen des Bundespreisträgerkonzerts mit ausgewählten Berliner Jugend musiziert-Preisträgern und in Anwesenheit des Kultursenators, Dr. Klaus Lederer, übergab die diesjährige Jury am 25. Juni im Roten Rathaus der Erstplatzierten von "Jugend forscht: Musik" den Preis. 

Strahlende Gewinnerin ist 2017 Charlotte Schneider vom John-Lennon-Gymnasium Berlin-Mitte mit einer Arbeit zur Klangfarbenmessung bei Streichinstrumenten. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Signe Rotter-Broman, Professorin für Musikwissenschaft an der Universität der Künste Berlin, die auch den Jury-Vorsitz inne hatte. Weitere Jury-Mitglieder waren Hemma Jäger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, und Annette Theis-Brüser, Lehrerin und Fachbereichsleiterin der Referendariatsausbildung im Fach Musik.


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BERICHTE

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Musikwissenschaft: Neuer Fachbeitrag von Prof. Dr. Dörte Schmidt im MIZ

Über die Musikwissenschaft ist die Musik ein integraler Teil der deutschen Wissenschaftslandschaft. Sie ist an Universitäten, Musikhochschulen und in zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen vertreten. Die Vizepräsidentin des berliner landesmusikrates Prof. Dr. Dörte Schmidt informiert in einem jüngst erschienenen Fachbeitrag über die Entwicklungen des Fachs sowie über Forschungsrichtungen, Ausbildungswege und Berufsfelder.

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Bild zum Artikel Erstmalig Preisverleihung „Jugend forscht: Musik“

Erstmalig Preisverleihung „Jugend forscht: Musik“

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(Foto: Dörte Schmidt)
im Rahmen des Preisträgerkonzerts „Jugend musiziert Berlin“ im Bechstein Centrum im stilwerk Charlottenburg

Mit der festlichen Preisverleihung im Rahmen des Konzerts der Landespreisträger von Jugend musiziert Berlin 2014 ging jetzt die erste Runde des Wettbewerbs „Jugend forscht: Musik“ erfolgreich zu Ende. Es wurden zwei 2. Preise vergeben: Die Schüler/innen Katharina Reddemann (Paul-Natorp-Gymnasium Friedenau) sowie Leonard Schärfen und Maxi Fritzsche (Otto-Nagel-Gymnasium Biesdorf/Marzahn) wurden für ihre Arbeiten ausgezeichnet, die sie im Rahmen der „Fünften Prüfungskomponente im Abitur“ bei „Jugend forscht: Musik“ erstellt hatten.

Die Laudatorinnen Prof. Dr. Susanne Fontaine (Universität der Künste Berlin) und Dr. Sarah Zalfen (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung) beglückwünschten die Preisträger/innen zu ihren Arbeiten zu den Themen „Margot Hinnenberg-Lefèbre und Arnold Schönberg. Exemplarische Analyse einer Künstlerbeziehung im Umkreis der Zweiten Wiener Schule“ und „Der argentinische Tango. Inwiefern ist der argentinische Tango eine Darstellung gesellschaftlicher Entwicklungen in Argentinien?“. Die betreuenden Lehrerinnen an den Schulen waren Dr. Sarah Bösch und Catrin Fischer (Paul-Natorp-Gymnasium Friedenau) und Kirsten Gatzemann (Otto-Nagel-Gymnasium Biesdorf/Marzahn). Ihnen standen die Mentorinnen Prof. Dr. Dörte Schmidt (Universität der Künste Berlin) und Daniela Fugellie (Universität der Künste Berlin) zur Seite.

Für den Einsatz der Lehrerinnen und Mentorinnen dankte Dr. Hubert Kolland, Präsident des Landesmusikrats Berlin, und betonte: „Mit dem neuen Projekt wollen wir auch die intellektuelle Dimension der Musikalischen Bildung stärken, indem wir neugierigen Jugendlichen den unmittelbaren Zugang zum aktuellen Stand musikwissenschaftlicher Forschung eröffnen.“

Die Jugendlichen erhielten als Preise Jahresabonnements bzw. Themenhefte der „Neuen Zeitschrift für Musik“ und „Die Tonkunst“. Sie sind mit ihren Arbeiten die erfolgreichen Vorreiter des Projekts „Jugend forscht: Musik“.