42 erste Preise für Berlin! (20. Mai 2016)

Hervorragende Ergebnisse für Berliner Teilnehmer beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“

42 junge Berlinerinnen und Berliner kehrten mit einem 1. Preis vom diesjährigen Bundes­wettbewerb „Jugend musiziert“ zurück, der am Donnerstag in Kassel zu Ende ging. Insge­samt hatten sich 103 Musikerinnen und Musiker aus Berlin für die dritte und letzte Runde des Wettbewerbs qualifiziert; 35 von ihnen erspielten sich einen 2. Preis, 20 einen 3. Preis, sechs erhielten das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“. Unter den Gewinnern eines 1. Preises wurden sechs mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten ausgezeichnet: die Bratschisten Livia Paté und Lucas Sánchez, die Cellisten Philipp Schupelius und Anna Kalvelage sowie die Pop-Sängerin Lotta Skogvall und ihr Begleiter Youri-Nesta Kobbert (E-Bass).

2.460 junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland sowie aus deutschen Schulen im Ausland hatten sich für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Ausgeschrieben waren in die­sem Jahr unter anderem die Kategorien „Streichinstrumente solo“, „Gesang (Pop)“, „Zupf-Ensemble“, „Klavier und ein Blasinstrument“ sowie „Vokal-Ensemble“; erstmals stand die in Berlin bereits seit langem etablierte Kategorie „Bağlama“ (eine türkische Langhalslaute) als Ensemble-Wertung auf dem Programm. Hier erspielten sich die Berliner Teilnehmer einen 1. und einen 3. Preis.

„Gerade in Zeiten von medialer Reizüberflutung und gleichzeitiger schulischer nachmittägli­cher Belastung sind Leistungen auf derart hohem Niveau nicht selbstverständlich – dies ist für die Gesellschaft ein klarer Auftrag, an Lösungen für diese Mehrfachbelastung der Kinder und Jugendlichen zu arbeiten, damit die mit dem Musizieren verbundene ganzheitliche Prä­gung nicht zum Spielball von Lehrplänen und Strukturverlagerungen wird“, sagt Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin und einer der Jury-Vorsitzenden des Bundeswettbewerbs.

Das traditionelle Berliner Bundespreisträger-Konzert, bei dem sich herausragende Teilneh­merinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs der Öffentlichkeit vorstellen, findet am Samstag, 18. Juni 2016, um 17 Uhr im Roten Rathaus statt. Der Eintritt ist frei.

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Höhepunkt des Wettbewerbsjahrs: Bundes-Preisträgerkonzert Jugend musiziert Berlin am 18. Juni im Roten Rathaus (18. Juni 2016)

Samstag, 18. Juni 2016

Festsaal des Roten Rathauses, Rathausstr. 15, 10178 Berlin

Eintritt frei

Besondere Musiker an einem besonderen Ort: Ausgewählte Berliner Preisträger des Bundeswettbewerbs, der dritten und letzten Runde von „Jugend musiziert“, präsentieren sich am Samstag, 18. Juni 2016, im Festsaal des Roten Rathauses. Neben den Sonderpreisträgern der Deutschen Stiftung Musikleben Lucas Sánchez (Viola) und Anna Kalvelage (Violoncello) wird auch der virtuose Pop-Sänger, Pianist und Komponist Tilman Vellguth mit dabei sein. Das Konzert bietet einen Eindruck vom breitgefächerten musikalischen Spektrum des traditionsreichen Wettbewerbs und spiegelt zugleich das erstaunliche technische und musikalische Niveau der jungen Sänger und Instrumentalisten. Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin: „Gemeinsam ist allen Musikerinnen und Musikern in diesem Konzert die spürbare Freude an der Musik, ein Eindruck, der – bei aller Leistungsorientierung – auch in den Tagen des Bundeswettbewerbs die Atmosphäre der Wertungsspiele geprägt hat.“

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Der diesjährige Bundeswettbewerb fand vom 12. bis 19. März in Kassel statt. Unter den insgesamt mehr als 2.400 Teilnehmern waren 103 junge Musikerinnen und Musiker aus Berlin. Von ihnen erspielten sich 42 einen ersten Preis, 35 einen zweiten, 20 einen dritten. Vier TeilnehmerInnen erhielten Sonderpreise der Deutschen Stiftung Musikleben als Höchstpunktierte ihrer Wertung, einer wurde mit einem Vollstipendium der Cello Akademie Rutesheim ausgezeichnet.

Die nächsten Berliner Regionalwettbewerbe von „Jugend musiziert“ finden im Februar 2017 statt, Anmeldeschluss ist am 15. November 2016. Nähere Informationen unter www.jugend-musiziert-berlin.de.

Berlin, 13. Juni 2016

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We will rock you! (29. Juni 2016)

Jubiläumskonzert „10 Jahre Jumu ROCKT!“ bei Jugend musiziert Berlin

Der Wettbewerb „Jugend musiziert“ stand lange ausschließlich im Zeichen der klassischen Musik. Aber das Bild hat sich gewandelt: E-Gitarre, Drumset & Co sind aus dem Wettbewerb nicht mehr wegzudenken. Berlin gehörte zur Pilotgruppe der Bundesländer, die seit 2006 mit viel Engagement der Populären Musik bei „Jumu“ den Weg gebahnt haben. Das zehnjährige Jubiläum feiern wir mit einem großen Konzert:

„10 Jahre Jumu ROCKT!“

Freitag, 8. Juli 2016, 19.00 Uhr
SkyLiveClub
Musikhaus JustMusic 
Oranienstr. 140-142 │ 10969 Berlin

Anschließend Sektempfang

Eintritt frei!

Auf der Bühne stehen Preisträger aus zehn Jahren Jumu-Geschichte neben Teilnehmern des aktuellen Wettbewerbs. Zu ersteren gehört der Gitarrist und Pianist Lukas Natschinski, der inzwischen eine professionelle Laufbahn eingeschlagen hat, zu zweiteren die charismatische Sängerin Lotta Skogvall (Höchstpunktzahl beim diesjährigen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gemeinsam mit Youri-Nesta Kobbert am E-Bass) oder die erst neunjährige Lucilla Rudolph, die gemeinsam ihren Geschwistern im Berliner Landeswettbewerb erste Preise in mehreren Kategorien abräumte. Lucilla reißt mit ihrem Groove die Zuhörer von den Stühlen!

„‚Jugend musiziert‘ überbrückt die Gräben zwischen E- und U-Musik“, so Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin und Mitglied im Präsidium des Landesmusikrats Berlin. „Anfangs hatte die Populäre Musik beim Wettbewerb mit Vorurteilen zu kämpfen, aber die Kreativität und das hohe spieltechnische Niveau der Teilnehmer haben die Kritiker rasch verstummen lassen. Ich freue mich auf dieses Konzert, das die Vielfalt der Populären Musik bei ‚Jugend musiziert‘ abbildet.“

Der deutschlandweite Wettbewerb „Jugend musiziert“ findet seit 1964 alljährlich auf Regional-, Landes- und Bundesebene statt. Ursprünglich auf den Orchesternachwuchs ausgerichtet, öffnete er sich im Laufe der Zeit zunehmend für andere Instrumente und Stilrichtungen. Seit 2012 werden bundesweit Wertungen aus dem Bereich der Populären Musik ausgeschrieben; im kommenden Jahr stehen die Kategorien „Gitarre (Pop)“ und „Drumset (Pop)“ auf dem Programm. Berlin und erstmals auch Brandenburg bieten zusätzlich im Regional- und Landeswettbewerb Wertungen für Bands an.

Die nächsten Berliner Regionalwettbewerbe von „Jugend musiziert“ finden im Februar 2017 statt, Anmeldeschluss ist am 15. November 2016. Nähere Informationen unter Jugend musiziert Berlin.

Berlin, 29. Juni 2016

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Postkartenaktion für Musikschulen zur Wahl 2016 (28. Juli 2016)

Landesmusikrat Berlin fordert mindestens 20 % Festanstellungen in einem ersten Schritt.

Zur Wahl 2016 will der Berliner Landesmusikrat mit einer Postkartenaktion auf das Problem der mangelnden Festanstellungen von Musikschullehrkräften aufmerksam machen und gleichzeitig auf die relative Einigkeit der großen Parteien in dieser Frage hinweisen.

Ca. 93 % aller Berliner MusikschullehrerInnen arbeiten auf Honorarbasis: Nur ca. 7 % sind fest angestellt. Das ist 10-mal weniger als im bundesweiten Durchschnitt.

Die Chancen für eine Umsetzung der Forderung scheinen in Wahlkampfzeiten gut zu stehen, denn die maßgeblichen Parteien haben die deutliche Ausweitung der Festanstellungen und mehr in ihren Wahlprogrammen endlich verankert. So fordert die Linke perspektivisch 75 % festangestellte Lehrkräfte, die SPD mindestens 20%. Bündnis 90/Die Grünen fordern eine deutliche Erhöhung des Anteils der Festangestellten und außerdem Tarifverträge für die verbleibenden Honorarkräfte. Das schriftliche Wahlprogramm der CDU wird täglich erwartet.

Auch der Rat der Bürgermeister hatte im November vergangenen Jahres festgestellt, dass der Anteil der festangestellten Musiklehrkräfte auf mindestens 20 % erhöht werden muss.

„Die Forderungen müssen nach der Wahl Eingang in die Koalitionsvereinbarung finden und zügig umgesetzt werden“, betont Dr. Hubert Kolland, Präsident des Landesmusikrats Berlin. „Nur so kann es gelingen, der offensichtlichen Einigkeit sowohl auf Landes- als auch auf Bezirksebene endlich Taten folgen zu lassen.“

Der Berliner Landesmusikrat hatte in den letzten Jahren immer wieder auf die Notwendigkeit von mehr Festanstellungen hingewiesen und schon  im „Masterplan Musikalische Bildung in Berlin“ ausführlich begründet.

Wer die Forderung des Landesmusikrates von mindestens 20 % Festanstellungen an den bezirklichen Musikschulen teilt, ist aufgefordert, diese Unterstützung durch ein Bild mit der Aktionspostkarte zum Ausdruck zu bringen. Die Postkarte kann als PDF-Datei auf der Webseite des Landesmusikrates heruntergeladen werden und ist auch in der Geschäftsstelle erhältlich.

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Kein Streichkonzert – Berliner Philharmoniker unterstützen Postkartenaktion des Landesmusikrats (26. August 2016)

Die Berliner Philharmoniker unterstützen die Forderung des Landesmusikrats Berlin nach mehr Festanstellungen in den Musikschulen

   

  

Mit einer Postkartenaktion setzt sich der Landesmusikrat Berlin im Vorfeld der Wahl für mehr Festanstellung an den Musikschulen ein. Nun bekommt die Aktion prominente Unterstützung: Die Berliner Philharmoniker mit ihrem Chefdirigenten Simon Rattle folgten gestern dem Aufruf, sich mit der eigens entworfenen Postkarte fotografieren zu lassen.

Ulrich Knörzer (Orchestervorstand) sagt: „Die Berliner Philharmoniker unterstützen mit ganzem Herzen das Anliegen des Landesmusikrats und der Berliner Musikschulen. Nur mit Festanstellungen können genügend qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer gewonnen werden. Die Qualität des ersten Unterrichts schon im Kindesalter ist aber ganz entscheidend, damit unsere jungen Talente die Förderung erhalten, die sie verdient haben.“

Der Berliner Landesmusikrat weist seit Jahren auf die Notwendigkeit von mehr
Festanstellungen an den Musikschulen hin. In Berlin arbeiten ca. 93 % aller
MusikschullehrerInnen auf Honorarbasis, nur ca. 7 % sind fest angestellt; 10-mal weniger als im bundesweiten Durchschnitt. Die Forderung von mindestens 20% Festanstellungen findet unter den aussichtsreichen
politischen Parteien einen breiten Konsens: SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und CDU nehmen in ihren Wahlprogrammen darauf Bezug.

Nächstes Etappenziel der Aktion ist es nun, die Forderung auch im Koalitionsvertrag zu verankern. Die Aktion wird noch bis zu den Koalitionsverhandlungen nach der Wahl fortgesetzt. Wer teilnehmen möchte, kann die Postkarte als PDF-Datei auf der Webseite des Landesmusikrates
herunterladen oder von einer der Abholstationen mitnehmen:

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Mehr Musikbetonte Schulen für Berlin (13. September 2016)

Nach über einem Jahrzehnt Stillstand wird es in Berlin zum Schuljahr 2017/18 mindestens zwei neue Musikbetonte Grundschulen geben. Diese erfreuliche Meldung ging Ende August durch die Medien. Sie werden in den Bezirken eingerichtet, die noch keine haben: In Treptow-Köpenick und in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf finden sich erfreulicherweise gleich zwei Bewerberinnen unter den Grundschulen für eine Musikbetonung. Allerdings besteht jetzt die Gefahr, dass nur eine Schule bewilligt und die andere zurückgewiesen wird.

„Auch Schulen mit ihren Gremien aus Lehrkräften, Schülern und Eltern benötigen Anerkennung und verdienen Wertschätzung durch Unterstützung“, betont Dr. Hubert Kolland, Präsident des Landesmusikrates Berlin. „Der Einsatz über viele Monate, die besondere Profilbildung zu entwickeln und nach langen Beratungen in den Schulgremien zu beschließen, darf nicht umsonst gewesen sein, sondern sollte von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft belohnt werden, indem beide Bewerberinnen die Anerkennung der Musikbetonung erhalten: Die Eosander-Grundschule in Charlottenburg und die Carl-Orff-Grundschule in Wilmersdorf.“

Musikbetonte Grundschulen gibt es in Berlin seit 1975. Sie sind mitunter an sozialen Brennpunkten eingerichtet worden, da sie geeignet sind, auch Kindern aus strukturschwachem Umfeld erfolgreichen Zugang zu Musikalischer Bildung zu ermöglichen. Ein über den normalen Lehrplan hinausgehendes Angebot an Musikunterricht öffnet Kindern häufig den qualifizierten Erstzugang zu einem Musikinstrument.

„Die besondere musikalische Ausprägung dieser Grundschulen muss in weiterführenden Schulen mit Musikbetonung eine Fortsetzung finden und in der kommenden Legislaturperiode unbedingt befördert werden“, betont Dr. Hubert Kolland.

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Konzerte des Landesjugendorchesters Berlin in Stettin und Berlin (24. Oktober 2016)

Anlässlich seiner 60. Arbeitsphase konzertiert das Landesjugendorchester Berlin erstmalig im neuen Konzerthaus der Philharmonie Stettin (30.10.) und – schon traditionell – im Konzerthaus Berlin (1.11.).

Die freundschaftliche Verbindung des Orchesters zum Nachbarland spiegelt sich auch im Pro­gramm und der musikalischen Leitung: Neben Werken von Boris Blacher und Ludwig August Lebrun erklingt die 2. Sinfonie des polnischen Komponisten Karol Szymanowski. Es dirigiert die international gefragte polnische Dirigentin Ewa Strusińska, die seit der Saison 2013/2014 Ge­neralmusikdirektorin des Philharmonischen Orchesters Stettin ist.

Das Konzert eröffnet die Concertante Musik op. 10 (1937) von Boris Blacher. Bis zur Auffüh­rung dieses Werks arbeitete Blacher größtenteils als Notenkopist und Arrangeur von Tanz- und Filmmusik. Die Concertante Musik machte ihn über Nacht berühmt. Sie ist mit ihren tänzeri­schen Motiven und kraftvollen Rhythmen voll jugendlicher Energie und Frische.

Das Konzert für Oboe und Orchester Nr. 2 von Ludwig August Lebrun wurde 1775 in Mannheim am Hofe des Kurfürsten Karl Theodor komponiert und zählt somit zu den Werken der Mannheimer Schule. Es ist gespickt mit wirkungsvollen Melodien und Effekten wie beispiels­weise dem so genannten „Mannheimer Seufzer“. Als Solist an der Oboe wird Johannes Christ zu hören sein. Er ist ehemaliges Mitglied des Landesjugendorchesters Berlin und studiert heute an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Die Auswahl des Konzerts ist gleichzeitig ein Vorgriff auf die „Oboe – Instrument des Jahres 2017“.

Den Abend beschließt das Landesjugendorchester Berlin mit der 2. Sinfonie des polnischen Komponisten Karol Szymanowski. Sie gilt als dessen erfolgreichstes Orchesterwerk. In ihr verbindet Szymanowski folkloristische Elemente seines Landes mit Motiven und Orchestrie­rungstechniken, die an Wagner, Strauss und Reger angelehnt sind. Langsam fließende Variati­onen folgen auf graziöse impressionistische Klanggebilde. Das Resultat ist ein ungewöhnlich vielschichtiges Werk, das ein Hörerlebnis der ganz eigenen Art bietet.

Im Landesjugendorchester Berlin treffen sich Nachwuchsmusikerinnen und -musiker Berlins, die sich in einem Auswahlverfahren qualifizieren konnten. Getragen vom Landesmusikrat Berlin führt das Orchester jährlich zwei Arbeitsphasen durch, die mit Konzerten abgeschlossen wer­den.

Weitere Informationen finden sie hier

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Vom anderen Ende – Konzert des Landesjugendensembles Neue Musik in der Tischlerei der Deutschen Oper (14. November 2016)

Vom anderen Ende

Australisch-deutsche Kooperation – Konzert des Landesjugendensembles Neue Musik Berlin am 14.11.2016

Erstmalig steht ein australisch-deutsches Programm im Mittelpunkt der Herbstarbeitsphase 2016 des Landesjugendensembles Neue Musik Berlin. Im Konzert in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin stellt das Ensemble ein spannendes Programm vor – und natürlich sind wieder Uraufführungen dabei, u. a. eine Komposition von Helmut Zapf

Montag, 14. November 2016, 20 Uhr
Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

Programm:

aus Australien:
Thomas Reiner (*1959): Sweet Spots (2006) 
Jaslyn Robertson: Woven Tracks (2016, Uraufführung)
Ralph Whiteoak: Two Staring Eyes Out Of The Fog (2015/16, Uraufführung der Neufassung) 
aus Deutschland: 
Friedrich Goldmann (1941-2009): Drei Ensembleszenen (2002)
Helmut Zapf (*1956): windwärts / im Wind ertrunken (2016, Uraufführung/Auftragswerk des Landesmusikrats Berlin) 
Fabian Zeidler (*1991): Mind The Gaps (2014/15)

Solisten: Ya Dong (Pipa), Sebastian Lange (Kontrabassklarinette)

Künstlerische Leitung: Jobst Liebrecht, Gerhard Scherer

Zusatzprogramm mit Sonderpreisträgern von Jugend musiziert:

Oliver Uszynski (Klarinette):              Oliver Uszynski: Täuschung (2016)
Emilie Roy (Akkordeon):                    Katia Tchemberdji: Steingarten für Gerhard (2011),

Sätze: Melodie, Äolsharfe, Muster
Alle Komponisten – mit Ausnahme von Friedrich Goldmann – werden im Konzert anwesend sein. Für dieses Konzert kooperiert der Landesmusikrat mit der Deutschen Oper Berlin, der Klangwerkstatt sowie der Australischen Botschaft und der Monash University in Melbourne.

Das Konzertprogramm  spiegelt den kreativen Austausch zwischen Australien und Berlin: Thomas Reiner, Kompositionsprofessor an der Monash University in Melbourne, reist mit seinen zwei Studenten Ralph Whiteoak und Jaslyn Robertson nach Berlin, die beide für das Landesjugendensemble neue Stücke komponiert haben. Von Thomas Reiner selbst wird „Sweet Spots“ zur Aufführung kommen, ein aufregendes Werk mit asiatisch inspirierten Klängen in der Percussion und einer außergewöhnlichen Solo-Instrumenten-Paarung aus dem hoch klingenden chinesischen Zupfinstrument Pipa und der Kontrabassklarinette.

Neben diese drei Musiken vom anderen Ende der Welt werden drei Berliner Kompositionen gestellt, die natürlich ebenfalls unvertraut sind – wie alle Musik, die wirklich „neu“ ist: Friedrich Goldmann ist dabei schon beinahe Vertreter der bekanntesten Klangsprache. Fabian Zeidler komponierte 2015, noch als Kompositionsstudent an der UdK, „Mind The Gaps“ als Auftragswerk der Klangwerkstatt. Helmut Zapf hat in diesem Jahr auf Anregung und im Auftrag des Landesmusikrats ein Werk für das Landesjugendensemble erschaffen, das in seinem Epilog auf die Fluchtbewegungen Bezug nimmt, die ja nicht nur Europa betreffen, sondern die ganze Welt.

Die Australische Botschaft in Berlin unterstützt das Konzert des Landesjugendensembles und möchte damit schon jetzt Aufmerksamkeit für das Programm Australia now 2017 wecken. Mit zahlreichen Veranstaltungen in Deutschland möchte die Australische Regierung die breite Kreativszene ihres Landes vorstellen und den bilateralen Kulturaustausch anregen.

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin, das 2013 gegründet wurde, hat sich in den letzten Jahren mit innovativen Programmen in der Berliner Neue-Musik-Szene profiliert und dabei immer auch Werke lebender Komponisten und Komponistinnen aufgeführt – und uraufgeführt.

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Frischer Blick – Jugend musiziert sucht Jugend-JurorInnen (04.01.2017)

Als Versuchsballon im Jahr 2014 gestartet, ist die Jugend-Jury inzwischen aus dem Wettbewerb Jugend musiziert Berlin kaum noch wegzudenken. Auch 2017 werden Jugendliche die Leistungen der gleichaltrigen oder nur wenig jüngeren Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus ihrer Sicht beurteilen, dieses Mal in den Kategorien „Klavier solo“ und „Band (Rock und Pop)“. Sie werten unabhängig von den regulären Jurys und vergeben einen eigenen Sonderpreis, der bei der Abschlussveranstaltung am 26. März im Konzertsaal der Universität der Künste verliehen wird.

„Es ist wirklich beeindruckend“, so Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin, „mit welcher Ernsthaftigkeit und Kompetenz die jugendlichen Jurorinnen und Juroren ihrer Aufgabe nachgehen. Die Übereinstimmung mit den Ergebnissen der eigentlichen Jurys ist erstaunlich.“

Wer einmal „auf der anderen Seite des Jury-Tischs“ sitzen und sich für die Jugend-Jury bewerben möchte, sollte zwischen 16 und 22 Jahre alt sein und gute Kenntnisse, möglichst eigene Praxis, im Bereich Klavier oder Rock-/Pop-Musik haben. Erfahrung mit dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ ist wünschenswert, aber nicht Bedingung.

Bewerbungsschluss ist der 20. Januar 2017.

Nähere Informationen finden sie hier oder unter  .

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Die Oboe ist das Instrument des Jahres 2017 (02.01.2017)

Die neue Veranstaltungsbroschüre ist ab sofort in der Geschäftsstelle des Landesmusikrats Berlin erhältlich und online bereitgestellt

Die Landesmusikräte Berlin und Schleswig-Holstein haben die Oboe zum Instrument des Jahres 2017 gekürt! Die Schirmherrschaft für Berlin hat der renommierte Oboist und Pädagoge Prof. Burkhard Glaetzner übernommen. Aufs neue hat der Landesmusikrat Berlin Informationen zu Veranstaltungen rund um die Oboe gesammelt und in einer Broschüre herausgegeben, die druckfrisch vorliegt.

Zu den Höhepunkten in der ersten Jahreshälfte gehören im Januar und Februar hochkarätig geleitete Meisterkurse beim Holzblasinstrumenten-Bauer Frank & Meyer mit Albrecht Mayer und Prof. Ingo Goretzki sowie Konzerte mit Studierenden aus den Oboenklassen der Universität der Künste und der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Im März führen Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters mit den Triosonaten für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo des Bach-Zeitgenossen Jan Dismas Zelenka eine wahre Rarität auf. Das Faboi Doppelrohrquartett präsentiert neben der Oboe auch Englischhorn, Oboe d’amore und Bassoboe. Am Tag der offenen Tür der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg spielt die Oboe die Hauptrolle, die Musikschule bietet außerdem Workshops zu historischen Blasinstrumenten an.

Im April steht traditionell ein Werk für das Instrument des Jahres auf dem Programm des Landesjugendorchesters Berlin. Am Ostermontag (17.04.2017) wird es die Sinfonia Concertante für Oboe, Fagott, Violine, Violoncello und Orchester von Joseph Haydn sein, in der junge Jugend-musiziert-Preisträger und ehemalige LJO-Mitglieder als Solisten mit dem Orchester unter der Leitung von Johannes Klumpp auftreten.

Die Broschüre „Oboe – Instrument des Jahres 2017. Veranstaltungsprogramm Januar-Juni 2017“ liegt ab sofort in der Geschäftsstelle des Landesmusikrats oder als download auf der Homepage des Landesmusikrats vor. Alle Veranstaltungen sind dort auch im fortlaufend ergänzten Kalendarium veröffentlicht:

Landesmusikrat Berlin

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Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin