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Foto: Jascha Nemtzov

Stolpersteine der Erinnerung – Musik und Literatur gegen das Vergessen

Im Projekt „Stolpersteine der Erinnerung – Musik und Literatur gegen das Vergessen“ rekonstruieren Schüler:innen die Lebensgeschichten von Musiker:innen und Schriftsteller:innen, die während der NS-Zeit verfolgt wurden, und setzen sich intensiv mit deren Werken auseinander. So entwickeln sie ein tieferes Verständnis sowohl für das Schaffen der Verfolgten als auch für die spezifischen Formen von Diskriminierung und Verfolgung. Quellen und Materialien stellen Expert:innen zur Verfügung; wo möglich, wird zudem der Kontakt zu Zeitzeug:innen oder deren Nachfahren vermittelt.

Die Schüler:innen produzieren biographisch orientierte Podcasts, deren Inhalte später auch in weitere Apps einfließen sollen (Stolpersteine, berlinHistory). Unter Anleitung von Journalist:innen erlernen sie dafür die grundlegenden Verfahren und Methoden der Podcast-Erstellung. Angestrebt wird außerdem eine Ausstrahlung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (rbb, NDR, MDR).

Das überregionale Projekt baut auf einem erfolgreichen Berliner Pilotprojekt auf: Die dort entwickelten Methoden werden auf vier weitere Bundesländer übertragen, während in Berlin zusätzlich die literarische Dimension integriert wird.

Aktuelles

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Förderer und Kooperationspartner

Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministerius der Finanzen (BMF) gefördert und im Rahmen des Förderprogramms Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) umgesetzt.

Kontakt

Julia Thurau

Projektleitung
Stolpersteine der Erinnerung – Musik und Literatur gegen das Vergessen

 

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin