Anmeldeschluss „Jugend musiziert“ (15. November 2013)

Endspurt für die Anmeldung bei „Jugend musiziert“: Noch bis zum 15. November 2013 können sich Kinder und Jugendliche für den bundesweiten Wettbewerb anmelden. Ausgeschrieben sind in diesem Jahr die Solo-Wertungen Klavier, Harfe, Gesang sowie Gitarre (Pop) und Drum-Set (Pop) und für Ensembles die Kategorien Streicher-Ensemble, Bläser-Ensemble, Akkordeon-Kammermusik und Neue Musik. In Berlin werden zusätzlich auch Band (Rock und Pop), Gesang (Rock und Pop), Baðlama-Ensemble, Interkulturelle Perkussion sowie Komposition angeboten.

Die Regionalwettbewerbe als erste Runde des dreistufigen Wettbewerbs finden am 1./2. Februar (Region Berlin-Nord) bzw. 15./16. Februar 2014 (Berlin-Mitte und Berlin-Süd) statt. Die Bundesausschreibung von „Jugend musiziert“ sowie die Berliner Zusatzausschreibungen stehen auf der Website des Landesmusikrates Berlin (www.landesmusikrat-berlin.de) zum Download zur Verfügung.

Nähere Informationen unter www.landesmusikrat-berlin.de oder.

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Die Bratsche ist Instrument des Jahres 2014 (20. Dezember 2013)

Der Landesmusikrat Berlin ernennt die Bratsche zum Instrument des Jahres 2014
Schirmherr: Prof. Hartmut Rohde (Universität der Künste Berlin / Royal Academy of Music London)
Veranstaltungsbroschüre erscheint heute (Download: Instrument des Jahres)

„Der besondere Klang der Bratsche wird in der Familie der Streichinstrumente – zu unrecht – oft überhört und das wollen wir ändern“, so Dr. Hubert Kolland, Präsident des Landesmusikrats Berlin. „Dabei beginnt die Karriere der Bratsche sogleich als Solo-Instrument in den in der Mitte des 18. Jahrhunderts beliebt werdenden Instrumental-Solokonzerten, als der Farbenreichtum der Bratsche als das Klangbild einer facettenreichen Persönlichkeit erscheint. Wir möchten die Aufmerksamkeit wieder auf dieses faszinierende Instrument lenken.“

Seit 2010 ernennt der Landesmusikrat Berlin in Zusammenarbeit mit dem Landesmusikrat Schleswig-Holstein ein Instrument zum „Instrument des Jahres“: Im fünften Jahr des Projekts ist 2014 die Bratsche „Instrument des Jahres“. Nach dem Kontrabass (2010), der Po­saune (2011), dem Fagott (2012) und der türkischen Langhalslaute Bağlama (2013) steht 2014 die Bratsche im Fokus zahlreicher Veranstaltungen unterschiedlichen Formats: vom Geigenbauer, der Bratschen für Kinder und Jugendliche präsentiert, über Meisterkurse für angehende Solisten und „Schnupperunterricht“ bei HochschuldozentInnen für interessierte Laien bis hin zu Jazzkonzerten, Kammermusikabenden für Bratschenquartette oder Konzerten für Bratsche und Orchester.

Das Landesjugendorchester Berlin setzt in den Abschlusskonzerten seiner Herbstarbeits­phase ein Konzert für das Instrument des Jahres auf das Programm. Workshops, Meister­kurse und zahlreiche Veranstaltungen rund um das Instrument des Jahres werden vom Lan­desmusikrat gesammelt, veröffentlicht und beworben. Aufmerksamkeit und Begeisterung für dieses Instrument zu wecken, ihm zu neuer Popularität zu verhelfen, ist das Ziel des Projekts.

Die Veranstaltungsbroschüre mit allen Terminen und Informationen zum Projekt ist heute erschienen. Sie können Sie einsehen und downloaden unter:

Instrument des Jahres

Alle Bratschen-Begeisterten, MusikerInnen und Konzertveranstalter sind aufgerufen, weitere Konzerte, Veranstaltungen und Aktivitäten rund um das Instrument des Jahres zur Veröffentlichung auf der Website des Landesmusikrats zu melden unter:

Berlin, 20. Dezember 2013

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Musikschulen durch konstruktive Zusammenarbeit stärken! (27. Januar 2014)

Mit dem parteiübergreifenden Beschluss des Abgeordnetenhauses vom 13. Dezember 2013, 2,5 Mio. € zusätzlich für die Musikschulen bereitzustellten, hat die Berliner Landespolitik einen ersten Schritt getan, auch als Landesebene unmittelbare Verantwortung für die Stabilisierung und Entwicklung der Musikschulen zu übernehmen.

Wenn daraus ein tatsächlicher Erfolg für die Stärkung der Musikalischen Bildung in den Bezirken werden soll, dann kommt es im Weiteren auf die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Landes- und Bezirksebene an – über parteipolitische Grenzen und unterschiedliche Befindlichkeiten in den Bezirken hinweg.

Der Musikschulbeirat als beratendes Gremium der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft hat in diesem Sinne ein Fondsmodell für die Umsetzung und Verteilung der zusätzlichen Mittel erarbeitet und einhellig befürwortet. Basierend auf dem Kommissionsbericht und dem Masterplan des Landesmusikrates sollen  damit die unterschiedlichen Wirkungen zusätzlicher Mittel in den Bezirken ausgeglichen werden, damit möglichst alle Bezirke zugunsten der qualitativen Stärkung und Entwicklung ihrer Musikschule daran teilhaben können.

Der Landesmusikrat begrüßt diese positiven Schritte und sieht die Chance, dass das hemmende Ping-Pong zwischen Landes- und Bezirksebene überwunden werden kann. Er appelliert in diesem Sinne an die Senats- und  BezirksverterInnen, bei den nächsten Beratungen durch konstruktive Zusammenarbeit zu tatsächlich weiterführenden Lösungen zu kommen.

Berlin, 27. Januar 2014

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Jetzt noch anmelden! (9. Januar 2014)

"Interkulturelle Perkussion" und "Komposition" bei Jugend musiziert Berlin

Erstmals Jugend-Jurys im Landeswettbewerb

Endspurt für die Anmeldung bei Jugend musiziert Berlin: Noch bis zum 15. Januar können sich Kinder und Jugendliche für die Wertung „Interkulturelle Perkussion“ anmelden, für „Komposition“ sogar bis zum 15. Februar. Diese Kategorien des bundesweiten Wettbewerbs werden nur in Berlin angeboten und im Rahmen des Landeswettbewerbs (3. bis 6. April) ausgetragen.

Die Ausschreibung „Interkulturelle Perkussion“ richtet sich an junge Perkussions-Ensembles jeder Art – die verschiedenen Trommeln sind ebenso willkommen wie Ölfässer oder Bodypercussion.

In der Kategorie „Komposition“ sollen junge Komponistinnen und Komponisten ein Stück für ein Solo-Instrument oder für Kammer-Ensemble (2 bis 6 Musizierende) einsenden und ggf. auch selbst oder zusammen mit anderen Jugendlichen aufführen.

Im Berliner Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ werden in diesem Jahr erstmals zwei Jugend-Jurys aktiv sein: Sie haben die Möglichkeit, Erfahrungen „auf der anderen Seite des Wettbewerbstisches“ zu sammeln und werden eigene Sonderpreise vergeben. „Durch die Einbeziehung der ‚eigenen Generation’ in den Wertungsprozess gewinnt der Wettbewerb eine neue Komponente seines Profils, sowohl programmatisch als auch teilnehmerorientiert, hinzu“, meint Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Berlin.

Die genauen Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs und weitere Informationen finden sie  hier.

Berlin, 9. Januar 2014

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Erstmalig Preisverleihung „Jugend forscht: Musik“ (15. Mai 2014)

im Rahmen des Preisträgerkonzerts „Jugend musiziert Berlin“ im Bechstein Centrum im stilwerk Charlottenburg

Mit der festlichen Preisverleihung im Rahmen des Konzerts der Landespreisträger von Jugend musiziert Berlin 2014 ging jetzt die erste Runde des Wettbewerbs „Jugend forscht: Musik“ erfolgreich zu Ende. Es wurden zwei 2. Preise vergeben: Die Schüler/innen Katharina Reddemann (Paul-Natorp-Gymnasium Friedenau) sowie Leonard Schärfen und Maxi Fritzsche (Otto-Nagel-Gymnasium Biesdorf/Marzahn) wurden für ihre Arbeiten ausgezeichnet, die sie im Rahmen der „Fünften Prüfungskomponente im Abitur“ bei „Jugend forscht: Musik“ erstellt hatten.

Die Laudatorinnen Prof. Dr. Susanne Fontaine (Universität der Künste Berlin) und Dr. Sarah Zalfen (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung) beglückwünschten die Preisträger/innen zu ihren Arbeiten zu den Themen „Margot Hinnenberg-Lefèbre und Arnold Schönberg. Exemplarische Analyse einer Künstlerbeziehung im Umkreis der Zweiten Wiener Schule“ und „Der argentinische Tango. Inwiefern ist der argentinische Tango eine Darstellung gesellschaftlicher Entwicklungen in Argentinien?“. Die betreuenden Lehrerinnen an den Schulen waren Dr. Sarah Bösch und Catrin Fischer (Paul-Natorp-Gymnasium Friedenau) und Kirsten Gatzemann (Otto-Nagel-Gymnasium Biesdorf/Marzahn). Ihnen standen die Mentorinnen Prof. Dr. Dörte Schmidt (Universität der Künste Berlin) und Daniela Fugellie (Universität der Künste Berlin) zur Seite.

Für den Einsatz der Lehrerinnen und Mentorinnen dankte Dr. Hubert Kolland, Präsident des Landesmusikrats Berlin, und betonte: „Mit dem neuen Projekt wollen wir auch die intellektuelle Dimension der Musikalischen Bildung stärken, indem wir neugierigen Jugendlichen den unmittelbaren Zugang zum aktuellen Stand musikwissenschaftlicher Forschung eröffnen.“

Die Jugendlichen erhielten als Preise Jahresabonnements bzw. Themenhefte der „Neuen Zeitschrift für Musik“ und „Die Tonkunst“. Sie sind mit ihren Arbeiten die erfolgreichen Vorreiter des Projekts „Jugend forscht: Musik“.

Jugend forscht: Musik – Das Projekt

Der Landesmusikrat Berlin lädt mit dem Projekt "Jugend forscht: Musik", einer Initiative des Runden Tisches "Bildungs- und Wissenschaftslandschaft Musik in Berlin", Schüler/innen und ihre Lehrer/innen zu einer besonderen Art der Zusammenarbeit mit Musikforschungseinrichtungen ein.

Das Projekt bringt Wissenschaftseinrichtungen direkt mit Schulen in Verbindung: WissenschaftlerInnen begleiten als MentorInnen im Rahmen ihrer aktuellen Forschungsprojekte SchülerInnen und ihre betreuenden LehrerInnen beispielsweise bei der Themenfindung und -beabeitung im Rahmen der "Besonderen Lernleistung" (Bestandteil der "Fünften Prüfungskomponente im Abitur"). Der Landesmusikrat versteht sich dabei als Bindeglied und Vermittler. Ziel ist das direkte Heranführen an die Forschungspraxis mit dem betreuenden Lehrer als Verantwortlichem und Vertreter der Schulmusik. Diese Initiative soll eine öffentlichkeitswirksame Plattform schaffen und in der Verbindung von Schule und Wissenschaft die Musik insgesamt stärken.

Das Projekt „Jugend forscht: Musik“ arbeitet bislang mit 17 teilnehmenden Wissenschaftseinrichtungen und Kooperationspartnern zusammen, die die verschiedensten Quellen sammeln und/oder zu ganz unterschiedlichen musikwissenschaftlichen Fragestellungen forschen. Das sind zum Beispiel die Universitäten der Stadt Berlin, das Musikinstrumentenmuseum, die Musikabteilung für Völkerkunde oder die Forschungsstelle der Arnold-Schönberg-Gesamtausgabe, das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung sowie die Staatsbibliothek und die Zentral- und Landesbibliothek, außerdem die Gesellschaft für Musikforschung und der Deutsche Hochschulverband.

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Landesjugendorchester erinnert an den Überfall auf Polen vor 75 Jahren mit Werken von Panufnik und Lutosławski (23. April 2014)

Konzert am Mittwoch, 23. April 2014, 20 Uhr im Großen Saal des Konzerthauses

Landesjugendorchester Berlin
Dirigentin: Sian Edwards
Solist: Léo Thouvenin-Masson, Violine 

Gleich drei Ebenen verbindet das Landesjugendorchester Berlin miteinander im Programm seiner Osterarbeitsphase: Einen aktuellen Anlass, Kompositionen des 20. Jahrhunderts und die Pflege des großen klassischen Konzertrepertoires. Mit der Aufführung von Andrzej Panufniks „Heroic Overture“ (1952/1969) und Witold Lutosławkis „Muzyka Zalobna“ gedenken die jugendlichen OrchestermusikerInnen des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939.

Panufnik, 1914 in Warschau geboren, komponierte während der deutschen Besatzungszeit in Polen patriotische Lieder und trat in Untergrundkonzerten auf – oft als Klavierduo-Partner von Witold Lutosławski. 1944 fiel der gesamte Bestand seiner Werke beim Warschauer Aufstand der Zerstörung durch die Nationalsozialisten zum Opfer, drei Kompositionen rekonstruierte Panufnik aus dem Gedächtnis nach Kriegsende.

Panufniks lebenslange Identifikation mit seiner Heimat spiegelt sich in Anklängen an die polnische Musikkultur, folkloristischen Melodien und Tänzen in seinen Werken wider.

Der ebenfalls in Warschau geborene Witold Lutosławski (1913-1994) wurde durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs an seinem geplanten Studium in Paris gehindert. Nach seiner Flucht aus deutscher Gefangenschaft teilte er das Los seines Kollegen Panufnik und spielte in Warschauer Cafés Klavier. Nach Kriegsende widmete Lutosławski sich der seriellen Musik. Mit der „Trauermusik“ („Muzyka Zalobna“) von 1958, seiner ersten zwölftonalen Komposition, nimmt er direkten Bezug auf die Stilistik Béla Bartóks.

In Béla Bartóks 1. Violinkonzert (1907) beginnt der Solist ohne Orchestervorspiel den ersten Satz. Der Komponist widmete das Konzert der erst 20-jährigen Geigerin Stefi Geyer, die das Werk selbst allerdings nie öffentlich aufführte. Erst 1959 – nach dem Tod Bartóks und Stefi Geyers – kam es zur Uraufführung.

Solist im Konzert des Landesjugendorchesters ist Léo Thouvenin-Masson, der 2011 bis 2013 Konzertmeister des Landesjugendorchesters war. Dass ehemalige Orchestermitglieder, die sich in der Arbeit mit dem LJO weiter entwickelt haben und eine professionelle Laufbahn einschlagen konnten, als Solisten des LJO zurückkehren, ist mittlerweile gute Tradition.

Jugendlichen wichtige geschichtliche Ereignisse durch das Erleben und eigene Mitwirken bei der Erarbeitung von Musikprogrammen kulturell und emotional näher zu bringen, ist ein wichtiger Aspekt der Projektarbeit. Doch genauso wichtig ist die Pflege der großen klassischen und romantischen Orchesterliteratur im Konzept der LJO-Arbeit. So findet sich immer ein symphonisches Werk von Mozart, Brahms, Mahler, Bruckner und Co. im Programm. Am 23. April wird es Beethovens 5. Sinfonie sein, die das Programm des Abends mit dem berühmten „Schicksals-Motiv“ beschließt – obgleich diese Bezeichnung nicht von Beethoven selbst stammt.

Karten zu 9/12/15 € sind erhältlich unter: Tel. 030 -20309 2101

Das Orchester

Das Landesjugendorchester Berlin (LJO) ermöglicht Berliner Jugendlichen, sich unter Leitung besonders qualifizierter Dirigenten und Instrumentaldozenten aus Berliner Spitzenorchestern im Orchesterspiel fortzubilden.

Das LJO Berlin kommt seit 1987 zweimal im Jahr zu einer einwöchigen Arbeitsphase und jeweils anschließenden Konzerten zusammen. Es wird vom Orchester der Deutschen Oper in seiner Arbeit unterstützt.

Die Dirigentin – Sian Edwards

Die Dirigentin Sian Edwards studierte am Royal Northern College of Music in Manchester und am Leningrader Konservatorium. Als Operndirigentin debütierte sie 1986 mit Kurt Weills „Mahagonny” an der Scottish Opera und 1988 mit Michael Tippetts „The Knot Garden” am Royal Opera House London. Von 1993 bis 1995 war sie Chefdirigentin der English National Opera. Sie hat mehrere Opern beim Glyndebourne Festival geleitet und Mark-Anthony Turnages „Greek“ bei der Münchner Biennale zur Uraufführung gebracht.

Als Gast dirigiert Sian Edwards regelmäßig an den großen Opernhäusern in London, Paris, Kopenhagen, Helsinki, Frankfurt, Wien und Stuttgart und hat sich mit Uraufführungen und Opern des 20. Jahrhunderts einen hervorragenden Ruf bei der Pflege des zeitgenössischen Repertoires geschaffen. Sian Edwards steht auch als Orchesterdirigentin regelmäßig am Pult bedeutender Klangkörper wie Los Angeles Philharmonic, Cleveland Orchestra, Orchestre de Paris, St. Petersburger Philharmonie, Wiener Symphoniker, Finnisches Radioorchester, Rundfunkorchester Leipzig, Bayerisches Rundfunkorchester, London Sinfonietta, City of Birmingham Symphony Orchestra u.v.m. Eine enge Bindung unterhält sie zum Ensemble Modern.

Soeben hat sie Igor Strawinskys „The Rake’s Progress“ an der Scottish Opera dirigiert und wird anlässlich des 60. Thronjubiläums der britischen Königin mit dem Royal Philharmonic Orchestra in London konzertieren.

Mit dem London Philharmonic Orchestra hat sie unter anderem Benjamin Brittens „The Young Person’s Guide to the Orchestra“ auf CD eingespielt, den sie ebenfalls bereits mit dem Landesjugendorchester Berlin auf der Oster-Arbeitsphase 2012 gestaltet hat.

Der Solist – Léo Thouvenin-Masson

Der Geiger Léo Thouvenin-Masson wurde 1987 in Nancy geboren und besuchte dort das Konservatorium.

Er nahm an mehreren Meisterkursen bei Prof. Ami Flammer (CNSM in Paris) teil und studierte an der „Musikhochschule auf Nationalebene“ in Gennevillier.

Von 2009 bis 2011 besuchte Léo Thouvenin-Masson Meisterkurse bei Prof. Stephan Picard (Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin) und nahm Unterricht bei Tarla Grau (Deutsches Symphonie Orchester Berlin).

Seit dem Wintersemester 2011 studiert er bei Prof. Valery Oistrakh am Königlichen Konservatorium Brüssel. Zudem arbeitet er regelmäßig mit Prof. Tomasz Tomaszewski (Universität der Künste Berlin), seit er an dessen Meisterkurs im Sommer 2013 teilnahm.

Neben seinen Studien spielt er in einem Klavierquartett und in einem Klaviertrio. Er war 2011 bis 2013 Konzertmeister des Landesjugendorchesters Berlin.

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Stellungnahme des Landesmusikrats Berlin zum geplanten transatlantischen Handelsabkommen (TTIP) zwischen EU und USA (24. Mai 2014)

Der Landesmusikrat Berlin hat sich auf seiner jüngsten Klausurtagung in der Landesmusikaka­demie Berlin auch mit den Bestrebungen der Europäischen Union (EU) und der Vereinigten Staaten von Amerika (USA), ein transatlantisches Handelsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership – TTIP) zu schließen, auseinander gesetzt.

Neben den wichtigen Informationen des Deutschen Kulturrats werteten wir das Wortprotokoll der Debatte im Ausschuss für Kulturelle Angelegenheiten auf seiner 35. Sitzung am 24. Februar 2014 (unter Zuladung des Ausschusses für Europa- und Bundesangelegenheiten, Medien) aus, das im Flughafengebäude Tempelhof (Tempelhofer Damm 1-7, 12101 Berlin) unter Vorsitz von Frank Jahnke (SPD) stattgefunden hat.

Nach Diskussion der von Olaf Zimmermann (Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats e.V.) dargestellten Gefahren sowie den vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und den von den Abgeordneten aller Parteien geäußerten Argumenten und prinzipiellen Kritikpunkten kam das Präsidium des Landesmusikrats Berlin zu folgender Position und Forderung:

„Die substanziellen Weiterverhandlungen über ein transatlantisches Handelsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership–TTIP) sind so lange auszusetzen, bis der Kultursektor einschließlich Bildung und Wissenschaft aus den Verhandlungsgegen­ständen herausgenommen ist. 

Der Landesmusikrat Berlin fordert alle Organisationen des Kultursektors einschließlich der Bildung und Wissenschaft und die Parteien auf nationaler Ebene auf, diese Position zu übernehmen und gegenüber bzw. in Bundesrat, Bundestag und Bundesregierung so zu vertreten und EU-weit zu verbreiten, damit das Europaparlament und die EU-Kommis­sion diese Position mit Nachdruck umsetzen.“

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Landesjugendensemble Neue Musik mit einem Komponistinnen-Programm – erstmalig zwei syrische Geflüchtete im Ensemble (17. Mai 2014)

Konzert am 17. Mai 2014, 20 Uhr im Werner-Otto-Saal des Konzerthauses Berlin

Leitung: Gerhard Scherer und Jobst Liebrecht

Das noch ganz junge Landesjugendensemble Neue Musik probt in seiner dritten Arbeitsphase die Uraufführung von „Das Meer“ der japanischen Komponistin Mayako Kubo. Das Werk, das sich mit der Tsunami-Katastrophe von Fukushima befasst, ist im Auftrag des Landesmusikrats Berlin entstanden und von der in Berlin lebenden Mayako Kubo dem Landesjugendensemble Neue Musik „auf den Leib“ komponiert worden.

„Musik nach Fukushima zu schreiben, ist nicht möglich“, meint Mayako Kubo. „Nach einer Katastrophe ein Gedicht zu schreiben, ist möglich. Aber eine Musik? Wenn Musik meine Sprache ist, kann ich durch Musik Trauer, Wut, Freude zum Ausdruck bringen. Musik ist nicht der Zweck, sondern das Ziel, in dem sich Klänge und Text vereinen. Sie bringt zum Ausdruck, was ist: Schönheit und Schrecken, Gewalt und Würde – der Natur, des Menschen, der Musik“.

„Das Meer“ basiert auf zwei Gedichten von Giuseppe Ungaretti, übertragen von Ingeborg Bachmann: Finale und Freude der Schiffbrüche. Mayako Kubo verwendet ein Ensemble mit einfach besetzten Holz- und Blechbläsern sowie 2 Schlagzeugern, Akkordeon, Klavier, Gitarre und sechs Streichern. Den Instrumentalisten stellt sie eine Mezzosopranistin und einen Chor zur Seite, der die Hoffnung und Wärme in der Gemeinschaft symbolisiert. Die Musik ist für die jungen MusikerInnen geschrieben, Mayako Kubo erklärt: „Neue Musik ist besonders geeignet für aktuelle Themen. Neue Spieltechniken ermöglichen eine Verfremdung der Klänge. Sie machen die jungen Musiker neugierig und die jungen Musiker machen die Musik lebendig.“

Die in Moskau gebürtige Komponistin Katia Tchemberdji besuchte ein Konzert des Landesjugendensembles Neue Musik und beschloss spontan, ein Werk für das Ensemble zu komponieren: „Ouvertüre“ entstand im Auftrag des Landesmusikrats und wird derzeit für die Uraufführung am 17. Mai, 20 Uhr im Werner-Otto-Saal des Konzerthauses geprobt.

Die Ouvertüre – das Stück vor dem Stück – „entfaltet sich im orchestralen Raum, in dem die Instrumentengruppen Holzbläser, Streicher, Klavier/Akkordeon, Gitarre/Harfe/Schlagzeug – als Klangschichten gedacht – sich zu- oder voneinander dynamisch bewegen und sich irrealen Charakteren auf der virtuellen Bühne annähern“, so die Komponistin über ihr Werk. „Am Ende geht der imaginäre Vorhang auf – die Eröffnung einer Oper. Wobei die letzte aber nicht gespielt wird.“ 

Zwei junge syrische Kriegsflüchtlinge sind neue Mitglieder im Ensemble

Neue Musik macht neugierig – dies bestätigt die große Attraktivität, die das Projekt des Landesmusikrats auf junge Musiker ausübt. Die meisten sind zwischen 14 und 18 Jahre alt, darunter auch zwei Jugendliche, die erst seit einigen Monaten in Berlin leben: Ghada Khoury (Querflöte und Gesang) und Ghaith Al-Shaar (Horn und syrische Laute) flüchteten vor den Kriegsgeschehnissen in Syrien und fanden in Berlin ein neues Zuhause.

Im Landesjugendensemble erleben sie Integration, auch über sprachliche Barrieren hinweg. Ins Programm eingebettet sind Improvisationen, in denen die Ensemblemitglieder frei mit Klängen, Tempi und Dynamik spielen. Eine Improvisation ist von Ensembleleiter Gerhard Scherer um die beiden syrischen Musiker angelegt. Beide stehen mit ihren Instrumenten – Gesang und syrische Laute – im Mittelpunkt, alle anderen gruppieren sich klanglich um das Duo herum.

Wo das Unaussprechliche in Worten kaum auszudrücken ist, kann Musik Mittlerin sein. Krieg und Naturkatastrophen sind durch Musik selbstverständlich nicht zu überwinden. Aber sie kann helfen, Emotionen zum Ausdruck zu bringen, die schwer zu fassen sind, sich dem Unfassbaren zu nähern, wo Worte versagen.

„Das ist meine erste Erfahrung mit Neuer Musik – zum Teil schon sehr bizarr!“, findet Ghada. Und Ghaith fügt hinzu: „Vielen Dank, dass wir dabei sein dürfen und diese Erfahrung machen können!“

Programm des Konzertes am 17. Mai 2014, 20 Uhr:

Myriam Marbe: Sym – phonia (1996) 
Isabel Mundry: Gefächerter Ort (2007/2009) 
Ensemble-Improvisationen 
Katia Tchemberdji: Ouvertüre (2014) UA 
Mayako Kubo: Das Meer (2014) UA

Landesjugendensemble Neue Musik Berlin
Chor: neuer chor berlin (Leitung: Maike Bühle)
Mezzosopran: Karina Repova

Leitung:           Gerhard Scherer
                        Jobst Liebrecht

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Berlin erfolgreich beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (12. Juni 2014)

65 Preise für die Berliner Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Das ist die erfreuliche Bilanz des 51. Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“, der am 12. Juni zu Ende ging. Austragungsort waren in diesem Jahr die Städte Braunschweig und Wolfenbüttel. Eine Rekord-Zahl von insgesamt 2.493 jungen Musikern hatte sich für den diesjährigen Bundeswettbewerb qualifiziert, 98 von ihnen kamen aus Berlin. Von den Berliner Teilnehmerinnen und Teilnehmern erspielten sich

– 26 einen 1. Preis,

– 11 einen 2. Preis,

– 28 einen 3. Preis.

Ausgeschrieben waren unter anderem die Kategorien Klavier solo, Streicher-Ensemble, Bläser-Ensemble und Neue Musik sowie erstmals Akkordeon-Kammermusik.

„Die hohe Teilnehmer-Zahl, gerade im Bereich der Ensemble-Wertungen, zeigt, wie wichtig Kindern und Jugendlichen das gemeinsame Musizieren ist“, erklärt Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert Berlin und Mitglied im Präsidium des Landesmusikrates Berlin. Er appelliert an die Politik, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, um aktives Musizieren zu befördern.

Das traditionelle Konzert mit Berliner Bundespreisträgern findet am 29. Juni um 17.00 Uhr in Anwesenheit von Kulturstaatssekretär Tim Renner im Roten Rathaus statt. Der Eintritt ist frei.

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Landesmusikrat begrüßt den Erhalt der Musikschule im Rathaus Schmargendorf – Geht doch! (4. Juli 2014)

Die Musikschule City West kann nun doch in den Räumen des Rathauses Schmargendorf bleiben, nachdem der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zunächst vorgesehen hatte, dass die Musikschule dem Vermessungsamt im Rathaus Platz machen sollte.

Zahlreiche Proteste von Eltern, Musikschulen und dem Landesmusikrat, der durch einen offenen Brief an Bürgermeister Reinhard Naumann und die VertreterInnen der Bezirkspolitik dazu aufrief, sich für den Erhalt der Musikschule im Rathaus Schmargendorf einzusetzen, führten offenbar zu einem Umdenken.

Der Präsident des Landesmusikrats, Dr. Hubert Kolland, äußert sich erfreut über die Nachricht: „Das Umschwenken demonstriert, dass in Charlottenburg nicht nur in Sonntagsreden die Musikalische Bildung hochgehalten, sondern montags das Handeln tatsächlich ernst genommen wird. Wir freuen uns sehr, dass Bürgermeister Reinhard Naumann und Stadträtin Dagmar König sich durch die Änderung des Umzugskonzeptes eindeutig gegen die Verschleuderung von Steuergeldern und für den Erhalt eines stadtteilbezogenen Musikschulzentrums positioniert haben.“

Die Bezirksverordnetenversammlung beschloss jetzt, durch eine veränderte räumliche Disposition Büroflächen im Dienstgebäude am Hohenzollerndamm zu gewinnen, sodass ein Umzug der Musikschule City West nicht mehr notwendig ist.

„Diese Entscheidung macht Mut, an der Verbesserung der Situation weiter zu arbeiten“, so Hubert Kolland. „Wir hoffen, dass auch die seit fast zwei Jahren teilweise geschlossene Musikbibliothek Charlottenburg endlich ein Happy End findet und ihre volle Funktionsfähigkeit wiedererlangt.“

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Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin