Instrument des Jahres

GONE. Jazzkonzert mit Gianluca Lusi, Simone Zanchini, Luigi Masciari

Datum:27.04.2026 Uhrzeit:19:00 Uhr Ort:Istituto Italiano di Cultura di Berlino

#dalvivo

Jazzkonzert mit
Gianluca Lusi, Simone Zanchini, Luigi Masciari

GONE ist ein Album mit Eigenkompositionen, in dem drei außergewöhnliche Musiker im Mittelpunkt stehen: am Saxophon Gianluca Lusi, ein Künstler von ausgeprägter musikalischer Sensibilität und exzellenter Technik, der als einer der besten italienischen Saxophonisten gilt; am Akkordeon Simone Zanchini, ein virtuoser und vielseitiger Musiker, der auf der internationalen Bühne eine herausragende Rolle spielt; und an den Gitarren Luigi Masciari, ein raffinierter und eleganter Arrangeur und Komponist. Drei faszinierende und melodische Instrumente für ein Trio, das sein Gleichgewicht in kraftvollen Momenten des freien Ausdrucks findet. Ein überraschendes Projekt, bei dem die musikalische Suche das charakteristische Merkmal ist, auf einem Klangweg voller Entdeckungen und Emotionen.

Gianluca Lusi, Saxophonist, Klarinettist, Komponist und Arrangeur. Er erwarb am Konservatorium Diplome in Saxophon und Jazzmusik mit Bestnote und besuchte den Fortbildungskurs für Jazzmusik, Improvisation und Ensemblemusik an der Berklee Summer School. 2008 unternahm er seine erste internationale Tournee in den Vereinigten Staaten, die an der renommierten „University of Southern“ in Hattiesburg, Mississippi, endete. Derzeit ist er Dozent am MIUR und war Saxophonlehrer in freien Jazzkursen sowie an der Casa del Jazz in Rom in Zusammenarbeit mit dem Konservatorium Santa Cecilia in Rom und lehrte als Dozent für Jazz-Saxophon an der Accademia Musicale Praeneste in Rom. Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn auf die großen Bühnen Italiens und im Ausland (USA, Japan, Frankreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Österreich, Rumänien, Polen), wo er mit international renommierten italienischen und ausländischen Künstlern aufzutrat: Danilo Rea, Maurizio Giammarco, Paolo Damiani, Fabrizio Bosso, Roberto Gatto, Giovanni Amato, Luigi Masciari, Joel Holmes, Reuben Rogers, Gregory Hutchinson, Jeremy Monteiro, Ameen Saleem, Darryl Hall, Larry Panella, Bill Carrothers, Andy Gravish, Olivier Hutman. Er hat mehrere Alben veröffentlicht, darunter Gotha 17 (Splasc(h) Records), Rune (Blue Serge), Loose (Tosky Records), What’s New (Caligola Records) und Never Fault Behind The Scenes (Tosky Records).

Simone Zanchini ist einer der interessantesten und innovativsten Akkordeonisten der internationalen Szene. Seine künstlerische Arbeit bewegt sich an den Schnittstellen von zeitgenössischer, akustischer und elektronischer Musik, Klangexperimenten und Einflüssen aus anderen Kulturkreisen, ohne dabei die Tradition zu vergessen. Er trat bei den größten Festivals und Veranstaltungsreihen in Italien (Clusone Jazz, Umbria Jazz, Tivoli Jazz, Time in Jazz – Berchidda) sowie bei den bedeutendsten internationalen Festivals (Frankreich, Österreich, Deutschland, England, Niederlande, Schweden, Dänemark, Finnland, Slowenien, Kroatien, Mazedonien, Spanien, Norwegen, Russland, Tunesien, Libanon, Indien, Venezuela, USA, Japan) auf. Seit 1999 arbeitet er fest mit den Solisten des Orchesters des Teatro alla Scala in Mailand zusammen, seit 1996 hat er etwa zwanzig Alben veröffentlicht. 2016 gewann er den „Orpheus Award 2016“ als bestes Album des Jahres. 2018 veröffentlichte er „Cinema Paradiso“, ein Projekt über die Musik von Nino Rota.

Luigi Masciari hat live und im Studio mit renommierten Musikern der nationalen und internationalen Jazzszene zusammengearbeitet. Er hat mehrere Alben veröffentlicht und dabei unter anderem mit Aaron Parks (The G-Session), Jason Lindner (Dust in the Mirror), Danilo Rea (Emoticons, Nosferatu), Paolo Damiani (Pane e Tempesta, Classiche musiche leggere), Alfredo Paixão (First Name Oona) und Francesco Bearzatti (Noise in the Box) aufgenommen. Er ist Gewinner des renommierten US-amerikanischen Preises „Betty Carter’s Jazz Ahead for Performers and Composers“, Washington D.C., 2007, der ihm von Curtis Fuller und Dr. Billy Taylor verliehen wurde. Er ist verantwortlich für die Arrangements und die musikalische Leitung des Konzerts „Viva#De André“ von Luigi Viva und hat bei dieser Gelegenheit mit Giulio Carmassi (Pat Metheny Unity Group) und Michael League (Leader von Snarky Puppy) zusammengearbeitet. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Jazzgitarre am Konservatorium Luigi Cherubini in Florenz.

Montag, 27. April 2026
19 Uhr

Istituto Italiano di Cultura di Berlino

Anmeldung erforderlich über Eventbrite (Link in Kürze)

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin