Berliner Jahr der Amateurmusik 2026

Herzlich willkommen im Berliner Jahr der Amateurmusik.

Mit dem Jahr 2026 setzt der Landesmusikrat Berlin e.V. ein starkes Zeichen für die vielfältige Amateurmusikszene der Stadt. In Berlin musizieren hunderttausende Menschen in Bands, Chören, Orchestern und Ensembles – oftmals ehrenamtlich, aus eigener Initiative und mit viel persönlichem Engagement. Sie tragen ganz wesentlich dazu bei, dass Kultur in Berlin im Alltag gelebt wird.

Amateurmusik schafft Räume für Begegnung, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ermöglicht kulturelle Teilhabe für alle Generationen.

Wir freuen uns sehr, dass Lorenz Maroldt, Mitherausgeber des Tagesspiegels,  die Schirmherrschaft für das Berliner Jahr der Amateurmusik übernimmt.  Seine Unterstützung verleiht diesem besonderen Jahr eine starke öffentliche Stimme und macht sehr deutlich, welche kulturelle, wirtschaftliche und soziale Bedeutung die Amateurmusik in Berlin besitzt.

Über alle Termine des Landesmusikrats und seiner Mitglieder informieren wir hier:

Auftaktveranstaltung

Anmeldung zur Auftaktveranstaltung

Am 18.02.2026 um 11 Uhr findet im Kabaretttheater "Die Stachelschweine" eine große Auftaktveranstaltung zum Berliner Jahr der Amateurmusik statt.

Auf dem Podium:
Prof. Dr. Vera Allmanritter, Ullrich Fichtner, Andreas Geisel (MdA), Dennis Haustein (MdA), Petra Merkel, Till Schwabenbauer, Friedhard Teuffel und Antje Valentin
Moderation: Lorenz Maroldt und Hella Dunger-Löper
Schirmherr

Lorenz Maroldt

Lorenz Maroldt, Mitherausgeber des Tagesspiegels und des Checkpoint Newsletters, übernimmt freundlicherweise die Schirmherrschaft für das Berliner Jahr der Amateurmusik.

Er selbst ist Amateurmusiker und spielt mit seiner Checkpoint-Band regelmäßig. Geprobt wird dabei stilecht im eigenen Büro. Auch aus dem Elternhaus ist ihm Musik mit in die Wiege gelegt worden.

Wir freuen uns daher außerordentlich, dass er für das wichtige Berliner Jahr der Amateurmusik als Schirmherr die Bedeutung des Musizierens im Freizeitbereich begleitet und auf die gesellschaftliche Relevanz der vielen ehrenamtlichen hinweist.

Warum das Berliner Jahr der Amateurmusik?

Amateurmusik ist in Deutschland und gerade in Berlin ein weit verbreitetes und gesellschaftlich bedeutendes Engagement. Sie verbindet Menschen, fördert kulturelle Teilhabe und stärkt Gemeinschaften.

Drei wichtige Studien belegen dies eindrucksvoll:

MIZ-Studie „Amateurmusik in Deutschland“
Die bundesweite Untersuchung des Deutschen Musikinformationszentrums (MIZ) zeigt: 21 % der Deutschen musizieren in ihrer Freizeit, also etwa jede und jeder Fünfte. Das ist ein starkes Zeichen für die gesellschaftliche Relevanz gemeinsamer Musizierpraxis.
Zur Studie (miz.org)

Studie „musikbezogene Interessen und Aktivitäten“ – Institut für Kulturelle Teilhabeforschung (IKTf)
Eine Untersuchung des Instituts für Kulturelle Teilhabeforschung zeigt, dass 38 % der Berliner Bevölkerung aktiv Musik machen. Sogar deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt. Diese Zahl unterstreicht, wie stark Amateurmusik in Berlin verwurzelt ist und wie viele Menschen sich aktiv musikalisch einbringen.
Zur Studie (IKTf)

Umfrage des Landesmusikrats Berlin
Der Landesmusikrat Berlin hat Ensembles der Berliner Amateurmusikszene eingeladen, ihre Erfahrungen und Herausforderungen zu teilen.
einsehbar. Aus den Rückmeldungen wird deutlich, dass viele Ensembles Herausforderungen bei der Raumfindung, der Altersstruktur und der Finanzierung von z.B. musikalischen Leitungen sehen. Punkte, bei denen Unterstützung dringend gebraucht wird.
Zu den Ergebnissen: tutti.info

Fazit:
Diese Studien und Befragungen zeigen: Amateurmusik ist nicht nur weit verbreitet, sondern auch sozial wirksam. Sie schafft Treffpunkte, fördert kreative Teilhabe und braucht konkrete Unterstützung. Das Berliner Jahr der Amateurmusik 2026 würdigt dieses Engagement, macht die Vielfalt der Szene sichtbar und setzt Impulse, damit Amateurmusik auch in Zukunft lebendig und nachhaltig gefördert wird.

Rückblick: Auftaktveranstaltung zum "Berliner Jahr der Amateurmusik" am 18.02.2026

Auftaktveranstaltung "Berliner Jahr der Amateurmusik"

„Es braucht eine musikalische Zeitenwende“, sagt Ullrich Fichtner, vom SPIEGEL, Autor des 2025 erschienenen Buchs „Die Macht der Musik“. Fichtner war einer der Podiumsgäste der gut besuchten Auftaktveranstaltung zum Berliner Jahr der Amateurmusik am 18.02.2026 im Kabarett-Theater „Die Stachelschweine“. In zwei Panels diskutierten Expertinnen und Experten aus der (Amateur)-Musikszene mit Politikern aus dem Berliner Abgeordnetenhaus darüber, wie Hunderttausende von Amateurmusiker:innen besser unterstützt werden können.

Existenzfrage für die zahlreichen Chöre und Ensembles Berlins: Der Mangel an Räumen für Proben und Aufführungen. Wie können kommunale Räume zur Verfügung gestellt werden? Was ist mit den Schulen? Warum dürfen so viele Freizeitmusiker:innen nicht, was die Freizeitsportler:innen schon lange dürfen – Räume in Schulen unentgeltlich nutzen? Und welche gesetzliche Regelung braucht es dafür?

Umrahmt von den Popklängen der Band „Marilena & Friends“ diskutierten:

Prof. Dr. Vera Allmanritter, Ullrich Fichtner, Andreas Geisel, Antje Valentin, Dennis Haustein, Petra Merkel, Till Schwabenbauer und Friedhard Teuffel. Es moderierten Lorenz Maroldt, Mitherausgeber des Tagesspiegels und Schirmherr des „Berliner Jahres der Amateurmusik“ und Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin.

 

Fotos: Caroline Lüdecke, LMR/Bondarenko, LMR/Kasan

THANK YOU FOR THE (AMATEUR)-MUSIC
Mit „Thank you for the (Amateur‑)Music!“ hat der Landesmusikrat Berlin gemeinsam mit dem BMCO eindrucksvoll gezeigt, welchen wertvollen Beitrag Amateurmusiker:innen für unsere Gesellschaft leisten. Die Veranstaltungen im Spätsommer 2023 – vom Jour fixe „Musik und Stadt“ bis zum Symposium an der Universität der Künste Berlin – boten Raum für Austausch zwischen Musiker:innen, Expert:innen und Kulturpolitiker:innen. Dabei wurde klar: Amateurmusik ist mehr als Freizeitbeschäftigung. Sie ist ein tragender Bestandteil des kulturellen Lebens, der Anerkennung und Förderung verdient. Dieses Bewusstsein trägt direkt in das „Berliner Jahr der Amateurmusik“ 2026 hinein. Das Projekt rückt die Menschen, die musizieren, die Vielfalt ihrer Ensembles und deren gesellschaftliche Bedeutung ins öffentliche Licht. Es zeigt, wie Amateurmusik Räume für Begegnung schafft, Generationen verbindet und das kulturelle Leben in Stadt und Region bereichert.
Kontakt

Björn Kasan

Projektleitung 
Instrumentale Amateurmusik

T: +49 (0)157 35 41 37 65



Karl-Marx-Straße 145, 12043 Berlin

Sprechzeiten:

 

Mo :  10:00 – 16:00 Uhr
Di :    12:00 – 16:00 Uhr
Mi :   10:00 – 16:00 Uhr
Do :   10:00 – 16:00 Uhr
Fr : ü 10:00 – 16:00 Uhr

Björn Kasan

Projektleitung 
Instrumentale Amateurmusik

T: +49 (0)157 35 41 37 65



Karl-Marx-Straße 145, 12043 Berlin

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Mo :  10:00 – 16:00 Uhr
Di :    12:00 – 16:00 Uhr
Mi :   10:00 – 16:00 Uhr
Do :   10:00 – 16:00 Uhr
Fr : ü 10:00 – 16:00 Uhr

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin