Es geht wieder los – Einheitliche Auflagen sind nötig – Forschungsprojekt an der Uni Eindhoven in Vorbereitung

Am 30. April und am 1. Mai konnten kammermusikalische Besetzungen von drei Berliner Orchestern erstmals seit vielen Wochen unter strengen Auflagen konzertieren – im Livestream übertragen von den öffentlich-rechtlichen Medien.

Das ist großartig!

Wichtig ist es nun, dass berlinweit einheitliche Regelungen dafür entwickelt werden, wie ein solches Konzertieren auch für Amateurensembles und Jugendgruppen möglich ist. Der Landesmusikrat Berlin leistet einen Beitrag, indem er Informationen über Musizieren in Zeiten von Corona zusammenträgt. Die Verantwortung für den Inhalt liegt bei den jeweiligen Autoren. Achtung: Es gelten die Richtlinien der jeweiligen Landesregierungen. Genehmigungen, die darüber hinausgehen, müssen durch die zuständigen Gesundheitsämter erteilt werden.

Schweizerischer Bühnenverband / Schweizer Verband technischer Bühnen- und Veranstaltungsberufe / Verband schweizerischer Berufsorchester:
Schutzkonzept im Rahmen der schrittweisen Lockerung der BAG-Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus (COVID-19) für Theater-, Konzert- und Veranstaltungsbetriebe in der Schweiz (21. 5. 2020)

Direktoren-Konferenz Kirchenmusik: Zusammenstellung der verfügbaren wissenschaftlichen Äußerungen und Studien zur Frage der Corona-Infektionsrisiken beim Musizieren (20. 5. 2020)

Musizieren während der SARS-CoV-2-Pandemie – Empfehlungender Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM) zum Infektionsschutz beim Musizieren

Auf Initiative der Orchestervorstände der sieben Berliner Orchester ist eine Stellungnahme zum Orchesterspiel und der Sicherheit von Musikerinnen und Musikern gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Charité Berlin entstanden.

Charité: Beurteilung der Ansteckungsgefahr mit SARS-CoV-2-Viren beim Singen

Universität der Bundeswehr in München: Musizieren während der Pandemie - was rät die Wissenschaft?

Wissenschaftler des Freiburger Instituts für Musikermedizin haben gemeinsam mit den Bamberger Symphonikern den Aerosolausstoß von Blasinstrumenten gemessen - eine genaue Auswertung folgt.

Eine weitere Übersicht verschafft  eine Handreichung der Hochschule für Musik Freiburg

Ein Update zur ausführlichen Risikoeinschätzung einer Coronavirus-Infektion im Bereich Musik veröffentlichten am 19. 5. 2020 das Freiburger Institut für Musikermedizin in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Freiburg.

An der Universität Eindhoven haben wir gemeinsam mit anderen ein Forschungsprojekt des Instituts für Aerodynamik angeregt: Prof. Bert Blocken hat sich bisher mit der Verbreitung von Aerosolen beim Sport befasst. Aktuell bereitet er ein Projekt zur Untersuchung von Musikerinnen und Musikern vor. Im Fokus stehen Gesang und die verschiedenen Blasinstrumente.

Hier geht es zum Institut für Aerodynamik der Universität Eindhoven

Hier geht es zu einem Bericht über Aerosolverbreitung und Sport