Herzlich willkommen beim Landesjugendensemble Neue Musik!

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin wurde 2013 gegründet. Es setzt sich in innovativen Programmen mit der Musik seit der klassischen Moderne auseinander. Dabei hat es immer auch Werke lebender Komponistinnen und Komponisten aufgeführt – und uraufgeführt. 


Winter-Arbeitsphase 2020

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin wird in den Berliner Winterferien unter der bewährten Leitung von Jobst Liebrecht ein neues Programm erarbeiten. Höhepunkt wird die Aufführung des Frankenstein!! von HK Gruber sein – mit dem Komponisten selbst als Solisten!

Programm
Liza Lim: The heart’s ear
Sarah Nemtsov: … beredtes Schweigen
John Cage: Living Room Music
HK Gruber: Frankenstein!!

Welche Instrumente werden gebraucht?
Flöte, Klarinette, Fagott, Horn, Trompete, Schlagzeug, Klavier, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Toy Instruments

Dozentinnen und Dozenten
Martin Glück (Holzbläser) | Damir Bacikin (Blechbläser) | Sanja Fister (Schlagzeug) | Susanne Zapf (hohe Streicher) | Julia Wassmund (tiefe Streicher)
Andreas Bräutigam, Consigliere

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Termine

Probespiel
Sonntag, 12. Januar
Notenversand nach der Anmeldung

Proben
Vorprobe: Sonntag, 19. Januar 2020, ganztägig
Probenwoche: 1.–5. Februar 2020
Die Vorprobe und die Probenwoche finden in der Musikschule City-West in der Prinzregentenstraße 72, 10715 Berlin statt.

Generalprobe: Donnerstag, 6. Februar 2020, 14:30 Uhr
im Kleinen Sendesaal des rbb, Haus des Rundfunks

Konzert
Donnerstag, 6. Februar 2020, 20 Uhr
Kleiner Sendesaal des rbb, Haus des Rundfunks, Masurenallee 8, 14057 Berlin

Flyer der Winter-Arbeitsphase 2020 herunterladen

– Änderungen vorbehalten –


NÄCHSTE TERMINE

Druckversion
Termine: Landesjugendensemble Neue Musik
01
FEB

Winter-Arbeitsphase 2020

01.02.2020 - 05.02.2020 - ganztägig

Datum: 01.02.2020 - 05.02.2020
Uhrzeit: ganztägig
Ort: Musikschule City-West, Prinzregentenstr. 72, 10715 Berlin
Veranstalter: Landesmusikrat Berlin e. V.

Programm
Liza Lim: The heart’s ear
Sarah Nemtsov: … beredtes Schweigen
John Cage: Living Room Music
HK Gruber: Frankenstein!!

HK Gruber, Chansonneur
Musikalische Leitung: Jobst Liebrecht

Dozentinnen und Dozenten
Martin Glück (Holzbläser) | Damir Bacikin (Blechbläser) | Sanja Fister (Schlagzeug) | Susanne Zapf (hohe Streicher) | Julia Wassmund (tiefe Streicher)

Andreas Bräutigam, Consigliere

Anmeldefrist
ab sofort bis 3. Januar 2020
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Probespiel
Sonntag, 12. Januar
Notenversand nach der Anmeldung

Proben
Vorprobe: Sonntag, 19. Januar 2020, ganztägig
Probenwoche: 1.–5. Februar 2020
Die Vorprobe und die Probenwoche finden in der Musikschule City-West in der Prinzregentenstraße 72, 10715 Berlin statt.

Generalprobe: Donnerstag, 6. Februar 2020, 14:30 Uhr
im Kleinen Sendesaal des rbb, Haus des Rundfunks

Konzert
Donnerstag, 6. Februar 2020, 20 Uhr
Kleiner Sendesaal des rbb, Haus des Rundfunks, Masurenallee 8, 14057 Berlin

Flyer der Winter-Arbeitsphase 2020 herunterladen

– Änderungen vorbehalten –

06
FEB

Konzert

06.02.2020 - 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Datum: 06.02.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 21:30 Uhr
Ort: Kleiner Sendesaal des rbb, Haus des Rundfunks, Masurenallee 8, 14057 Berlin
Veranstalter: Landesmusikrat Berlin e. V.

Liza Lim: The heart’s ear
Sarah Nemtsov: … beredtes Schweigen
John Cage: Living Room Music
HK Gruber: Frankenstein!!

HK Gruber, Chansonnier
Musikalische Leitung: Jobst Liebrecht

Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro (für Schülerinnen/Schüler, Studentinnen/Studenten, Rentnerinnen/Rentner, Schwerbehinderte)
Zum Karten-Vorverkauf


BERICHTE

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Auf den Spuren Schönbergs und Eislers (17.11.2017)

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin mit "PASSAGEN" in der Akademie der Künste
  • Exklusives musikalisches Rahmenprogramm zur AdK-Ausstellung
  • Erstmalig spielt das Ensemble den „Vater der Moderne“ – Arnold Schönberg 

Das Landesjugendensemble spielt am Sonntag, 26. November das einzige Konzert im Rahmen der Ausstellung der Akademie der Künste „Benjamin und Brecht. Denken in Extremen“. Unter dem Stichwort „Passagen“ nimmt das Ensemble Themen Bertolt Brechts und Walter Benjamins auf und lässt sie das Konzertprogramm bestimmen: Die Zeitgenossen Arnold Schönberg und Hanns Eisler reflektieren „Moderne“ und „Massengesellschaft“ in ihrer Musik. John Cage und Mauricio Kagel führen die Motive in die Gegenwart.

Zum ersten Mal widmet sich das Landesjugendensemble dem „Vater der Moderne“[1]Arnold Schönberg. Seine „Kammersinfonie Nr. 2“ spiegelt die kulturhistorischen Bruchlinien ihrer Entstehungsszeit wider. Walter Benjamin extrahierte aus der Großstadtwirklichkeit der 1930er Jahre die „Dialektik der Moderne“. Eisler dramatisiert diese Thematik in seiner Orchestersuite „Dans les Rues“. Als Filmmusik komponiert ist sie ein Beispiel für die von Brecht propagierte Gebrauchskunst.

Im Sinne Benjamins und Brechts bietet das Programm neben Musikgenuss Erkenntnis und Sinn. Das moderne „gesellschaftliche Substrat“ der Kunst erkennt Benjamin in Baudelaires Flaneurs-Stadtbetrachtungen. Brecht thematisiert es in vielen seiner Schriften. Auch in den beiden modernen Werken des Konzerts ist es zu finden: In Cages „Credo In Us“ sind Radio und Plattenspieler nicht mehr Agenten der Reproduktion. Die Medienreflexion macht sie vielmehr zu Akteuren in der Produktion. Kagel funktioniert umgekehrt das Musikerensemble in „Orchestrion-Straat“ zum „Automaten“ um. Das Musikwerk wird gleichzeitig zu einer Form der Kunst-Unterhaltung. Vielleicht könnte sie eine Entsprechung zu Brechts Suche nach dem sportiven Theatergenuss für alle Klassen sein.


[1] So der Verleger Henri Hinrichsen 1922 in einem Brief an Arnold Schönberg.

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Sonntag, 26.11.2017, 19 Uhr
Akademie der Künste Berlin, Studio, Hanseatenweg 10, 10558 Berlin 

Landesjugendensemble Neue Musik Berlin
Leitung: Gerhard Scherer und Jobst Liebrecht

PASSAGEN - Programm:
Arnold Schönberg (1874-1951): Kammersinfonie Nr. 2 (1906-16/1939)
Hanns Eisler (1898-1962): Suite für Orchester Nr. 5 op. 34 aus der Musik zum Film „Dans les Rues“ (1933)
John Cage (1912-1992): Credo In Us (1942)
Mauricio Kagel (1931-2008): Orchestrion-Straat für Kammerensemble (1995/96) 

>>> Pressemitteilung als Download 

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Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin gastiert erstmalig beim aDevantgarde Festival in München

Das Landesjugendensemble Neue Musik gastiert erstmals im Konzert "Aufbruch 1" mit dem Programm seiner Frühjahrsarbeitsphase in München beim Festival aDevantgarde.14

 

Aufbruch 1: Landesjugendensemble Neue Musik Berlin

Dienstag, 23. Mai 2017, 20 Uhr, Bayerische Akademie der Schönen Künste, Max-Joseph-Platz 3, 80539 München

Landesjugendensemble Neue Musik Berlin
Musikalische Leitung: Jobst Liebrecht, Gerhard Scherer
Gesang: Natalia Pschenitschnikowa

Programm: 
Sergej Newski (*1972): J'étais d'accord... für Stimme, Kammerensemble und elektronische Zuspielung (2000)
Katharina Susanne Müller (*1994): Chat / Gebet (2017, Uraufführung)
Johannes Xaver Schachtner (*1985): meta/morph I-VI. Etüden für kleines Ensemble (2016/17, Uraufführung des sechsten Satzes "Jumble")
György Ligeti (1923-2006): Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten (1969/70)

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Konzerte des Landesjugendensembles Neue Musik mit Werken von Ligeti, Newski, Robertson und Zapf in Berlin und München

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin spielt am 12. März 2017 im Berliner Konzerthaus und ist am 23. Mai erstmals in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste München zum aDevantgarde Festival zu Gast.

In Berlin zu hören ist u.a. György Ligetis Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten. Die Aufführung von Ligetis Werk eine große spieltechnische Herausforderung, an die sich nicht viele Jugendensembles heranwagen.

Erstmalig in seiner vollständigen Fassung mit Chor und somit als Uraufführung spielt das Landesjugendensemble Helmut Zapfs „einwärts / im Wind ertrunken“, ein gleichermaßen expressives und sensibles Werk zur Flüchtlingstragödie.

Außerdem stehen auf dem Programm: „Jétais d’accord“ („Ich wäre bereit“) von Sergej Newski und „Woven Tracks“ von Jaslyn Robertsen.

In Newskis nach eigener Aussage radikalstem Stück – es nimmt Bezug auf eine Äußerung Michel Foucaults, er wäre in einem bestimmten Moment seines Lebens gleichermaßen mit Leben oder Tod einverstanden gewesen - wird die international renommierte Stimmkünstlerin Natalia Pschenitschnikova mitwirken, die schon die Uraufführung sang. Die australische Komponistin Jaslyn Robertson war im Herbst 2016 zu Gast in Berlin. „Woven Tracks“ wurde von ihr eigens für das Landesjugendensemble komponiert.

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin wurde 2013 gegründet und gehört zu den größten Jugendensembles für Neue Musik in Deutschland. In variierender Besetzung widmet es sich Uraufführungen, Ensemble-Improvisationen und den Klassikern der Moderne. Unter der künstlerischen Leitung von Gerhard Scherer und Jobst Liebrecht kamen dabei bisher u.a. Werke von Paul Hindemith, Luigi Nono, Hans Werner Henze, Katia Tschemberdji, Sarah Nemtsov, Jeffery Ching, Mayako Kubo zur (Ur-) Aufführung.

Weitere Informationen unter www.landesmusikrat-berlin.de

Kontakt: presse@landesmuiskrat-berlin.de

 

Nächste Konzerte des Landesjugendensemble Neue Musik

Sonntag, 12. März 2017, 20 Uhr (Berlin)

Konzerthaus Berlin, Werner-Otto-Saal, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

György Ligeti (1923-2006): Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten (1969/70)

Sergej Newski (*1972): „J‘étais d‘accord…” für Stimme, Kammerensemble und elektronische Zuspielung (2000)

Jaslyn Alexandra Robertson (*1996): „Woven Tracks“ (2016)

Helmut Zapf (*1956): „windwärts/im Wind ertrunken“ (2016, Uraufführung der vollständigen Fassung)

 

Dienstag, 23. Mai 2017, 18 Uhr (München)

Akademie der Schönen Künste, München (aDevantgarde-Festival)

György Ligeti (1923-2006): Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten (1969/70)

Sergej Newski (*1972): „J'étais d'accord“ (2000)

Johannes Xaver Schachtner (*1985): Auftragswerk

Katharina Susanne Müller (*1994): Auftragswerk

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Vom anderen Ende - Konzert des Landesjugendensembles Neue Musik in der Tischlerei der Deutschen Oper (14.11.2016)

Erstmalig steht ein australisch-deutsches Programm im Mittelpunkt der Herbstarbeitsphase 2016 des Landesjugendensembles Neue Musik Berlin. Im Konzert in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin stellt das Ensemble ein spannendes Programm vor – und natürlich sind wieder Uraufführungen dabei, u. a. eine Komposition von Helmut Zapf: 

Montag, 14. November 2016, 20 Uhr
Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

Programm:

aus Australien:
Thomas Reiner (*1959): Sweet Spots (2006) 
Jaslyn Robertson: Woven Tracks (2016, Uraufführung)
Ralph Whiteoak: Two Staring Eyes Out Of The Fog (2015/16, Uraufführung der Neufassung) 
aus Deutschland: 
Friedrich Goldmann (1941-2009): Drei Ensembleszenen (2002)
Helmut Zapf (*1956): windwärts / im Wind ertrunken (2016, Uraufführung/Auftragswerk des Landesmusikrats Berlin) 
Fabian Zeidler (*1991): Mind The Gaps (2014/15)

Solisten: Ya Dong (Pipa), Sebastian Lange (Kontrabassklarinette)

Künstlerische Leitung: Jobst Liebrecht, Gerhard Scherer

Zusatzprogramm mit Sonderpreisträgern von Jugend musiziert:

Oliver Uszynski (Klarinette): Oliver Uszynski: Täuschung (2016)
Emilie Roy (Akkordeon): Katia Tchemberdji: Steingarten für Gerhard (2011), Sätze: Melodie, Äolsharfe, Muster


Alle Komponisten – mit Ausnahme von Friedrich Goldmann – werden im Konzert anwesend sein. Für dieses Konzert kooperiert der Landesmusikrat mit der Deutschen Oper Berlin, der Klangwerkstatt sowie der Australischen Botschaft und der Monash University in Melbourne.

Das Konzertprogramm  spiegelt den kreativen Austausch zwischen Australien und Berlin: Thomas Reiner, Kompositionsprofessor an der Monash University in Melbourne, reist mit seinen zwei Studenten Ralph Whiteoak und Jaslyn Robertson nach Berlin, die beide für das Landesjugendensemble neue Stücke komponiert haben. Von Thomas Reiner selbst wird „Sweet Spots“ zur Aufführung kommen, ein aufregendes Werk mit asiatisch inspirierten Klängen in der Percussion und einer außergewöhnlichen Solo-Instrumenten-Paarung aus dem hoch klingenden chinesischen Zupfinstrument Pipa und der Kontrabassklarinette.

Neben diese drei Musiken vom anderen Ende der Welt werden drei Berliner Kompositionen gestellt, die natürlich ebenfalls unvertraut sind – wie alle Musik, die wirklich „neu“ ist: Friedrich Goldmann ist dabei schon beinahe Vertreter der bekanntesten Klangsprache. Fabian Zeidler komponierte 2015, noch als Kompositionsstudent an der UdK, „Mind The Gaps“ als Auftragswerk der Klangwerkstatt. Helmut Zapf hat in diesem Jahr auf Anregung und im Auftrag des Landesmusikrats ein Werk für das Landesjugendensemble erschaffen, das in seinem Epilog auf die Fluchtbewegungen Bezug nimmt, die ja nicht nur Europa betreffen, sondern die ganze Welt.

Die Australische Botschaft in Berlin unterstützt das Konzert des Landesjugendensembles und möchte damit schon jetzt Aufmerksamkeit für das Programm Australia now 2017 wecken. Mit zahlreichen Veranstaltungen in Deutschland möchte die Australische Regierung die breite Kreativszene ihres Landes vorstellen und den bilateralen Kulturaustausch anregen.

Das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin, das 2013 gegründet wurde, hat sich in den letzten Jahren mit innovativen Programmen in der Berliner Neue-Musik-Szene profiliert und dabei immer auch Werke lebender Komponisten und Komponistinnen aufgeführt - und uraufgeführt.

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