Instrument des Jahres – das Projekt

Seit 2010 ernennt der Landesmusikrat Berlin in Zusammenarbeit mit dem Landesmusikrat Schleswig-Holstein ein Instrument zum „Instrument des Jahres“. 2017 kam Brandenburg hinzu, mit dem Jahr 2018 werden außerdem Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Thüringen, Saar und Sachsen mit dabei sein. Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen Instrumente, die mehr Beachtung verdienen bzw. die zu einseitig betrachtet werden oder bei denen es Schwierigkeiten gibt, den musikalischen Nachwuchs für sie zu interessieren. 2010 war dies der Kontrabass, 2011 die Posaune, 2012 das Fagott, 2013 die türkische Langhalslaute Bağlama und für das Jahr 2014 wurde die Bratsche zum „Instrument des Jahres“ erkoren. Es folgten Horn (2015), Harfe (2016), Oboe (2017) und 2018 das Cello.

Neugier und Aufmerksamkeit für diese Instrumente zu wecken, ihnen zu neuer Popularität zu verhelfen, ist das Ziel des Projekts „Instrument des Jahres“. In vielfältigen Konzerten, Workshops und Veranstaltungen werden Besucher und Publikum für die spezifischen Klangfarben, Spieltechniken, Feinheiten des Instruments begeistert.

Das Landesjugendorchester Berlin setzt in den Abschlusskonzerten seiner Arbeitsphase ein Konzert für das Instrument des Jahres auf das Programm. Workshops, Meisterkurse, Symposien und zahlreiche Veranstaltungen rund um das Instrument des Jahres werden vom Landesmusikrat gesammelt, veröffentlicht und beworben.