Orgel-Rundgänge │ Orgel-Porträts

Entdecken Sie die Berliner Orgelwelt auf ganz besondere Weise!

Orgel-Rundgänge
Die Orgel-App nimmt Sie mit auf zwei Orgel-Rundgänge durch Berlin. Kostenlos und jederzeit erkunden Sie mit der berlinHistory-App besondere Orgeln und Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Tour 1 startet am Neptunbrunnen. Die ersten Stationen sind Marienkirche und Rotes Rathaus. Weiter geht's durch das Nikolaiviertel zur Nikolaikirche, wo Orgel und Carillon (Turmglockenspiel) vorgestellt werden. Über das Schloss geht es zum Berliner Dom mit seinen vier Orgeln. Auch das Forum Fridericianum, Unter den Linden und der Bebelplatz samt Hedwigskathedrale dürfen nicht fehlen. Die Tour endet am Gendarmenmarkt mit den Orgeln in der Französischen Friedrichstadtkirche und dem Konzerthaus.am Gendarmenmarkt. Autor und Sprecher ist Dr. Dietmar Hiller, orgelkundiger Dramaturg am Konzerthaus, tief vertraut mit der Berliner Stadt- und Musikgeschichte, der auch nicht mit Auskünften über die Sehenswürdigkeiten am Wege spart.

Tour 2 erkunden Sie am besten mit dem Fahrrad, Roller, Skateboard oder einem Gefährt Ihrer Wahl. Star-Organist Cameron Carpenter führt Sie zu seinen persönlichen (Orgel-) Stationen der Stadt. Vom Start an der Alten Münze aus fahren Sie zum Babylon-Kino mit seiner Philips-Kinoorgel. Quer durch den Kiez um die Hackeschen Höfe rollen Sie zur Neuen Synagoge. Auf der Museumsinsel begegnen Sie einem echten Berliner Leierkastenmann. Natürlich besuchen Sie auch die großen Konzertsäle Berlins: Konzerthaus und Philharmonie, wo Cameron von seinen Auftritten erzählt. Mit Stopps am Brandenburger Tor und im Tiergarten kommen Sie zum Kulturforum mit dem Musikinstrumenten-Museum. Durch den wunderschönen Gleisdreieck-Park gelangen Sie nach Schöneberg und lernen Camerons Lieblingskiez kennen. Zum Abschluss improvisiert er auf der mächtigen Seifert-Orgel der St.-Matthias-Kirche am Winterfeldtplatz.


rbb-Reihe „Instrument des Jahres 2021: die Orgel“

Der rbb begleitet das Orgeljahr 2021 mit einer Reihe von Orgelporträts. Redakteurin Ulrike Jährling besucht ganz besondere Berliner Orgeln und entwirft liebevolle Porträts der Instrumente, erzählt von den Menschen, die sie am besten kennen.

rbb-Porträt: Die Philips-Kinoorgel im Babylon-Kino

Als Start einer Reihe mit berlin-brandenburgischen Orgelporträts erschien am 20. Februar auf rbb Kultur Ulrike Jährlings Bericht über die Philips-Kinoorgel von 1929 im legendären Babylon-Kino in Berlin und ihre Organistin Anna Vavilkina. Hier zum Nachhören: eine Reise ins Innere von Deutschlands einziger Kinoorgel am Originalstandort! Sendung zum Nachhören


rbb-Porträt: Die Mayer-Orgel der Lutherkirche Spandau

Der rbb spürt weiter spannende Orgel in Berlin und Brandenburg auf. Am 13. März stellte Ulrike Jährling auf rbb Kultur eine von Berlins jüngsten vor: Die Mayer-Orgel der Spandauer Lutherkirche. Über das Instrument unterhält sie sich mit Kirchenmusikerin Erika Engelhardt – und die ist ganz begeistert von „ihrer“ Orgel. Sendung zum Nachhören


rbb-Porträt: Die Schuke-Orgel der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Auf ihrer Suche nach sehens- und hörenswerten Orgeln in Berlin und Brandenburg wurde Ulrike Jährling nun in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche fündig. Zusammen mit Kirchenmusikdirektor Helmut Hoeft erkundet sie das Instrument in der besonderen Lichtstimmung von Egon Eiermanns Kirchenbau. Sendung zum Nachhören


rbb-Porträt: Die Sauer-Orgel im Berliner Dom

Sie ist hoch wie ein dreistöckiges Haus und bietet ein unglaubliches Crescendo: die Sauer-Orgel des Berliner Doms, erbaut 1905, mit 113 Registern immer noch Berlins Größte. Ulrike Jährling traf Domorganist Andreas Sieling – „Es war Liebe auf den ersten Ton!“ –, der ihr das Wunderwerk vorstellte. Sendung zum Nachhören


rbb-Porträt: Die International Touring Organ

Sie ist schon ein paarmal um die Welt gereist: Die International Touring Organ erklang in zahlreichen Konzerten rund um den Globus. Entworfen hat sie der Orgel-Tausendsassa Cameron Carpenter, und derzeit hat sie in der Alten Münze am Molkenmarkt Quartier bezogen. Sendung zum Nachhören


rbb-Porträt: Besuch beim Drehorgelbauer Axel Stüber

Nur komplett mit Äffchen: Früher hoffte der Leierkastenmann auf den Groschenregen im Hinterhof. Heute pflegt Drehorgelbauer Stüber die Berliner Tradition auf seine Weise weiter. Er und seine Leierkästen haben einiges zu bieten: von Mackie Messer über „Schuld war nur der Bossa nova“ bis hin zu kleinen Bach-Präludien. Sendung zum Nachhören


rbb-Porträt: Berlins einzigartige barocke Schönheit

„Ein Glück, dass es diese verrückte Prinzessin gab!” Das sagt Beate Krupke, Orgainstin der Kirche „Zur guten Botschaft” in Berlin-Karlshorst. Denn sie stellt die Amalienorgel vor, einst das Privatinstrument der Prinzessin Anna Amalia von Preußen, der Schwester Friedrichs des Großen – einzigartig unter den Berliner Orgeln in vieler Hinsicht. Sendung zum Nachhören


rbb-Porträt: Die Hammond-Orgel der Teldex-Studios Lichterfelde

Mit den Drawbars dern Soul malen: Michael Falkenstein stellt die Hammond C3 der Teldex-Studios Berlin-Lichterfelde vor. Fasziniert formt Redakteurin Ulrike Jährling den Sound mittels Zugregler und lauscht dem „Hammond hum“, dem wohligen Brummen der Tonräder.
Sendung zum Nachhören


rbb-Porträt: Die Walcker-Orgel der Martin-Luther-Gedächtniskirche

Einmal Ludwigburg-Berlin, über Nürnberg: Bevor die Orgel in Mariendorf im Gottesdienst erklang, musste sie 1935 beim Reichsparteitag die Verkündung der Rassegesetze umrahmen. Kantor Friedrich Wilhelm Schulze zeigt, welche Farbenpracht und Klangkraft das Instrument heute bereithält. (Siehe auch hier! ) Sendung zum Nachhören


rbb-Porträt: Die Mighty Wurlitzer im Musikinstrumenten-Museum

Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt – zur Mighty Wurlitzer: Jörg Riehle führt die mächtige Kinoorgel des Musikinstrumenten-Museums vor, vom weiß verschörkelten Spieltisch („Sahnetorte“) bis zu Vogelgesang und Schlittenschellen – und Redakteurin Ulrike Jährling ist, ja, „erschüttert“. Sendung zum Nachhören


Orgelporträts aus Tempelhof und Schöneberg

Wissen Sie, warum die Orgel gern als „Königin der Instrumente“ bezeichnet wird? Ganz klar: Alle anderen Instrumente kann man nach Hause mitnehmen, nur die Königin nicht. Sie bleibt, wo sie ist und empfängt – ganz Königin – ihre Verehrer gnädig zur Audienz. Die Königin ist sogar Weltkulturerbe und wurde in diesem Jahr zum Instrument des Jahres gewählt. Über 800 Orgeln gibt es in Berlin, so viele wie in keiner anderen Stadt in Deutschland. Allein in den Kirchen und Kapellen in Tempelhof und Schöneberg stehen mehr als 20.

In diesem Jahr kommt die Königin ausnahmsweise zu Ihnen nach Hause: Wir haben die Dokumentarfilmer Calle Overweg und Michael Weihrauch eingeladen, mit uns eine Kurzfilmreihe zu produzieren. In unseren Orgelporträts zeigt Kantorin Svenja Andersohn, wie ein Plenum aufgebaut ist, Sebastian Brendel spielt Schumann, wir erzählen die sehr besondere Geschichte der Orgel in der Martin-Luther-Gedächtniskirche und erklären, wie ein Schwellwerk funktioniert. Die ersten sechs Folgen sind bereits online unter ts-evangelisch.de/orgelportraits. Im Laufe des Sommers präsentieren wir Ihnen an gleicher Stelle sechs weitere Folgen unserer Portraitreihe, unter anderem aus Marienfelde und der Apostel-Paulus-Kirche in Schöneberg.

Kantor Christoph Hagemann für die Kirchenmusiker in Tempelhof-Schöneberg