Ausschreibung und Anmeldung

Wichtiger Hinweis an Orchestermitglieder: Bitte nur Kurse außerhalb der Spielzeiten Ihrer Kategorie belegen. Diese können dem aktualisierten Programm entnommen werden. Vielen Dank. Wir freuen uns auf Ihre Workshopteilnahme!

Die Kurse und Kurszeiten finden Sie unten im Formular!
Unter dem Formular sind Kurzbeschreibungen der Kurse zu finden.

Kurzbeschreibungen der Kurse

Auftrittsangst und Lampenfieber (Prof. Dr. Helmut Möller)

Lampenfieber gehört bei  Präsentationen /musikalischen Auftritten dazu wie das Salz in die Suppe. Dass sich Auftrittsangst sogar produktiv auf der Bühne umdeuten lässt, verdeutlicht Christian Möller allein durch eine Veränderung des Blickwinkels. Wir dürfen gespannt sein.

Samstag, 25. Mai
11.00–12.30 Uhr
max. 15 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Prof. Dr. Helmut Möller ist Hochschullehrer für Sozialmedizin mit dem Schwerpunkt Musikergesundheit. 2002 gründete er das Kurt-Singer-Institut für Musikergesundheit an der Universität der Künste. Neben seiner langjährigen Forschungs- und Lehrtätigkeit befasst er sich schwerpunktmäßig mit Fragen der psychomentalen Beanspruchung bei Musikern. Hierzu zählen vor allem Stressbelastungen, Problemen der Kommunikation, Auftritts- und Versagensängsten.

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Dirigieranleitung für Stimmführerinnen und Stimmführer, Spielerinnen und Spieler (Thomas Lamp)

Zunächst gibt Thomas Lamp einige grundsätzliche Tipps und Tricks zu Probenplanung, Timing und effektivem Arbeiten mit dem Ensemble oder Register. Es besteht die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Der zweite Teil des Kurzworkshops ist Erläuterungen zu Schlagbildern, Haltung, Atmung, Einsätzen und grundsätzlicher Präsenz gewidmet, kurze Sequenzen werden auch praktisch geübt.

25. und 26. Mai 2019
11–13 Uhr
max. 15 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Thomas Lamp
Studium Dirigieren, Violoncello und Musikwissenschaft; bereits als Student Solocellist der Jungen Deutschen Philharmonie sowie drei Jahre lang ständige Aushilfe bei den Berliner Philharmonikern; Konzerttätigkeit in den meisten Musikzentren Europas und in Übersee; gefragter Kursdozent und Instrumentalpädagoge; als Dirigent besonders für die zeitgenössische Musik und im Laien- und Jugendmusikbereich engagiert, wo er mehrere Orchester und Ensembles leitet; Dirigentenpreis des Deutschen Musikrats (2000).

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Das Einmaleins der Antragstellung – Fördermöglichkeiten für Laienmusik (Gerhard Schwab)

Der Referent ist mit-Autor des Förderratgebers, der aktuell in der 4. Auflage erschienen ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen fundierten Überblick über „Fundraising“ als Finanzierungsmöglichkeit für ihre Projektarbeit sowie konkretes Wissen zur Anwendbarkeit ausgewählter Fundraising-Instrumente für Vereine, Verbände, Schulen, Chöre, Orchester, soziale und kulturelle Projekte. Mit einem detaillierten Überblick über „antragsbasierte Fördermittel“ bei Stiftungen und Best-practice-Beispielen können die Teilnehmer/innen individuelle Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten zur Nutzung in ihren Orchestern entwickeln.

Samstag, 25. Mai
15.00–16.30 Uhr (N. N.)
Sonntag, 26. Mai
11.00–12.30 Uhr (Gerhard Schwab)
max. 16 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Gerhard Schwab 
Studien an der Musikhochschule Franz Liszt Weimar und der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin; seit 20 Jahren erfolgreich im Bereich Kulturmanagement/Kulturmarketing tätig, u. a. in der Beratung von Vereinen, Schulen, kommunalen Einrichtungen in den Bereichen Fördermöglichkeiten, Fundraising-Strategien, Einmaleins der Antragsstellung; Konzeption und Durchführung von Projekten im Jugend-, Bildungs- und Kulturbereich.

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Feldenkrais für Musikerinnen und Musiker (Cornelia Michalek)

Die von dem promovierten Ingenieur und Judolehrer Moshé Feldenkrais entwickelte Feldenkrais-Methode führt über den Weg der Selbstwahrnehmung zu Funktionsverbesserungen im Bewegungsablauf des menschlichen Körpers. Im Workshop wird u. a. eine der zahlreichen Lektionen in „Bewusstheit durch Bewegung“ im Liegen unterrichtet werden, die zu höherer Aufmerksamkeit für den Körper, intensiver Wahrnehmung von Bewegung und mehr Beweglichkeit führt. Bitte tragen Sie bequeme Kleidung und bringen sich ein leichtes Unterlagentuch und eine kleine Unterlage für den Kopf mit. Matten vorhanden!

Samstag, 25. Mai
11.00–12.30 Uhr; 15.00–16.30 Uhr
Sonntag, 26. Mai
13.00–14.30
max. 15 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Cornelia Michalek unterrichtet seit über 25 Jahren als Honorarkraft an der Musikschule Fanny Hensel Berlin-Mitte als Geigen-/Bratschenlehrerin und Kinderorchesterleiterin. 2007 beendete sie ihre Ausbildung zum FELDENKRAIS® Practitioner und leitet seither ihre eigene Feldenkrais-Praxis: www.MusikundFeldenkrais.de in Berlin. Cornelia Michalek leitete u. a. mehrmals die FELDENKRAIS® Workshops bei Jugend musiziert Berlin, gab Kurse beim Festival zeitgenössischer Musik für Laienmusiker „KNM Campus Days“ Berlin und hielt Einführungsveranstaltungen beim Austausch Berliner Flötenlehrerinnen und -lehrer bzw. Klavierlehrerinnen und -lehrer.

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Förderung internationaler Jugendorchesterbegegnung: das Programm jeunesses:ensemble (Nicola Bodenstein-Polito)

Sich in die Welt begeben, neue Leute treffen und sich mit ihnen austauschen – für Jugendliche ist dies eine prägende Erfahrung, für die Verantwortlichen bedeutet eine solche Begegnung eine organisatorische wie inhaltliche Herausforderung. Die JMD bietet deshalb neben der finanziellen Förderung auch fachliche Unterstützung: von der Antragstellung über die Konzipierung eines guten Begegnungsprogramms bis hin zur reibungslosen Abrechnung der Fördersumme. 

Der Kurs gibt einen Einblick in die Förderregularien des Kinder- und Jugendplans. Daneben erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Tipps für den Verwendungsnachweis und zur Projektfinanzierung. Keine Angst vor den Formularen! Auch wenn Orchesterleiterinnen und -leiter allein mit der Organisation und der musikalischen Vorbereitung alle Hände voll zu tun haben, soll Mut zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Förderreferat der JMD gemacht werden und dazu, die Beratungsleistung der JMD, des Fachverbands für Jugendorchester, in Anspruch zu nehmen.

Hinzu kommen Anregungen zur inhaltlichen Gestaltung der Begegnungsmomente. Insgesamt erhöht all dies die Chance auf eine Förderung und qualifiziert das Projekt: Wichtige Themenfelder sind die  Beteiligung der Jugendlichen an der Vor- und Nachbereitung sowie der Programmgestaltung und eine Bereicherung der musikalischen Begegnung durch interkulturelle Methoden. Es gilt nicht nur, Kommunikationshürden zu durchbrechen, sondern auch, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine Augenhöhe zu bringen und zu vermitteln, dass die Diversität verschiedener Kulturen als Bereicherung empfunden wird.

Zwischen den Workshops gibt es Zeit zu individueller Beratung und zu einem informellen Erfahrungsaustausch der Anwesenden.

Sonntag, 26. Mai
11.00–12.30 Uhr
15.00–16.30 Uhr
maximal 25 Teilnehmer

Nicola Bodenstein-Polito ist Referentin für Internationales bei Jeunesses musicales Deutschland und stellvertretende Leiterin der Musikakademie Schloss Weikersheim.

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Gesund durch den Musikalltag, beschwerdefreies Musizieren (Anja Freytag)

Die Dozentin stellt spezielle Mobilisations-, Kräftigungs-, Dehnungs- und Entspannungsübungen vor, die überlastunsgbedingte Schmerzzustände mindern und das Wohlbefinden steigern. Das Übungsspektrum ist leicht verständlich und für alle ausführbar. Anregungen für Übungen im Alltag mit individuellem Zuschnitt können von der Dozentin übermittelt werden.

Samstag, 25. Mai
13.00–14.30 Uhr
Sonntag, 26. Mai
11.00–12.30 Uhr; 15.00–16.30 Uhr
max. 12 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Anja Freytag
Ausbildung zur Physiotherapeutin, Studium der Sportwissenschaften an der Universität Potsdam, zusätzliche Qualifikationen im Bereich Qi Gong, Shiatsu, Fußreflexzonenmassage und Bewegungstraining; Physio- und Trainingstherapeutin; Dozentin Musikerprophylaxe: Präventive Rückenschule, Kraftausdauertraining, Fitness, Rückenschule, Wahrnehmung, Entspannung sowie für Mitarbeitersport an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

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Mit Leichtigkeit musizieren: Alexander-Technik für Musikerinnen und Musiker (Michael Benter)

Im Rahmen dieser Einführungsveranstaltung werden wir beobachten, inwieweit wir bei alltäglichen Aktivitäten unsere Muskelspannung wahrnehmen und überflüssige Anspannungen beseitigen oder vermeiden können. Dann werden wir das auf  das praktische Musizieren übertragen und uns damit beschäftigen, wie wir eingeübte aber eventuell unangemessene Bewegungsabläufe so verändern können, dass ein stressfreier Umgang mit Stimme oder Instrument möglich wird.

Samstag, 25. Mai
13.00–14.30 Uhr
Sonntag, 26. Mai
11.00–12.30 Uhr; 15.00–16.30 Uhr
max. 8 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Michael Benter arbeitet seit den 1980er -Jahren als  freier Musiker und Musiklehrer in Berlin. Nach dem Abschluss der Ausbildung zum  Alexander-Technik-Lehrer 1999 unterrichtet er diese Methode privat in seinem Alexander-Technik-Studio in Berlin-Tiergarten und an verschiedenen Musikschulen.

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Orientalische Improvisation für Blechbläser (Rani Elias)

The trumpet has the capabilities to play different genres of music, and here we will be talking about the need to introduce the trumpet into the world of Middle Eastern music. How to play quarter-tone pitches on the normal trumpet without any extra valves? We will be talking about six new musical modes (Maqams), in addition to the major and minor (in all, there are more than 72 new musical scales). What could be our materials to improvise on these new scales? (Download a short introduction here.)

The aims of this class are:

  • to introduce European trumpeters to Syriac music styles and structure,
  • to show Assyrian and Middle-Eastern musicians, especially trumpet players, how the normal trumpet can be used in their own music,
  • to help European trumpeters develop acute listening skills through the study of quarter tones, so improving their intonation,
  • to provide some ideas for trumpet players to improve their ability to play and perform contemporary music containing quarter-tone pitches.

The class will be held in English. All brass players are welcome (trumpet, trombone, tuba, french horn).
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Die Trompete kann in verschiedenen Stilen musizieren. Hier geht es darum, sie für die Musik des Nahen Ostens zu verwenden. Wie lassen sich ohne zusätzliche Ventile Vierteltöne verwirklichen? Wir werden sechs neue Modi (Maqams) kennenlernen, die über Dur und Moll hinausgehen (insgesamt gibt es mehr als 72 solche Maquamat). Wie können wir mit diesem neuen Material improvisieren? (Zur Kurzeinführung, englisch)

Ziel des Kurses ist es,

  • europäische Trompeter mit Stil und Aufbau der assyrischen Musik vertraut zu machen,
  • assyrischen Musikern und solchen aus dem Nahen Osten zu zeigen, wie sie die Trompete für ihre eigene Musik nutzen können,
  • die Hörgenauigkeit europäischer Musiker zu stärken und so ihre Intonation zu verbessern,
  • Trompetern zu vermitteln, wie sie zeitgenössische Musik darstellen können, die mit Vierteltönen arbeitet.

Die Kurssprache ist Englisch. Eingeladen sind alle Blechblasinstrumente (Trompete, Posaune, Tuba und Horn).

Musikbeispiel/Music for listening 1: Assyrian Medley
Musikbeispiel/Music for listening 2: Syrische Volksmusik/Syrian folk

Samstag, 25. Mai
14.30–16.30
Sonntag, 26. Mai
11.00–13.00
max. 15 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Rani Elias was born in Northeast Syria, where he used to sing, dance, pray and play the Syriac music on the trumpet. The roots of the Syriac music (the music of the Syriac Orthodox Church) go back to the music of the ancient Assyrian-Babylonian civilization in Mesopotamia, which has a rich and ancient musical tradition. Through the centuries, this music became a basis for the main Middle-Eastern music scales still in use in the Middle East. For Rani, this is his native traditional music. The trumpet is his professional musical instrument. After graduating from the Higher Institute of Music in Damascus in 2003, he played for The Syrian National Symphony Orchestra until 2015. He also taught trumpet to students of Damascus and Amman National Music Institutes. In 2018, he graduated with a Master's degree in Classical music from the Prins Claus Conservatorium, Groningen.
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Rani Elias wurde im Nordosten Syriens geboren, wo er die assyrische Musik in Gesang, Tanz, Gebet und Instrumentalspiel praktizierte. Diese Musik wurzelt in der Assyrischen orthodoxen Kirche und geht auf die antike babylonisch-assyrische Zivilisation und ihre alte, reichhaltige musikalische Tradition zurück. Sie wurde zur Grundlage für die wichtigsten Tonleitern, die noch heute im Nahen Osten in Gebrauch sind. Für den professionellen Trompeter Rani ist sie seine musikalische Muttersprache. 2003 schloss er sein Studium am Higher Institute of Music in Damaskus ab und spielte bis 2015 im Syrischen Nationalorchester. Außerdem unterrichtete er an den nationalen Musikhochschulen in Damaskus und Amman. 2018 erwarb er seinen Master-Abschluss am Prinz-Claus-Conservatorium Groningen.

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Pflegetipps für Holz- und Blechblasinstrumente (Hanno Braun)

Tipps, Informationen und praktische Vorführungen zur Pflege, Handhabung und Problem-Diagnostik bei Holz- und Blechblasinstrumenten, zum Beispiel: Wie verlängere ich die Lebensdauer meiner Polster? Wie pflege ich die Holzteile? Wie reinige ich Blechblasinstrumente nicht nur am Eingang und Schallbecher? Welcher Aufmerksamkeit bedürfen die Ventile? Welche kleinen Probleme kann ich selber beheben und wann muss das Instrument auf jeden Fall in die Werkstatt?

Samstag, 25. Mai, und Sonntag, 26. Mai
11 Uhr: Holzbläser
12 Uhr: Blechbläser
14 Uhr: Holzbläser
15 Uhr:Blechbläser
jeweils 30 Minuten
max. 8 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Hanno Braun
Information auf hb-blasinstrumente.de

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Pflegetipps für Streichinstrumente (Ulrike Barchet, Tabea Krah)

Tipps, Informationen und praktische Vorführungen zur Pflege, Handhabung und Problem-Diagnostik bei Streichinstrumenten, zum Beispiel: Was muss ich beim Saiten-Aufziehen beachten? Wie pflege ich die Holzteile? Welche kleinen Probleme kann ich selber beheben und wann muss das Instrument auf jeden Fall in die Werkstatt? Was tun, wenn mir der Klang nicht gefällt?

Samstag, 25. Mai und Sonntag, 26. Mai
11 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr
jeweils 30 Minuten
max. 8 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Tabea Krah
Information auf www.tabeakrah.de

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Präsenz und Leichtigkeit – Atemarbeit im Instrumentalspiel anwenden (Hella Prockat)

Unser gesamter Körper beeinflusst den Klang und die Tonqualität beim „Machen“ von Musik. Das klangliche Ergebnis hängt wesentlich von der adäquaten Muskelspannung, der Haltung, dem funktionellen Einsatz der beteiligten Körperteile, der Motorik aber auch von der Präsenz und der Konzentrationsfähigkeit ab. Mit den Techniken der Atemarbeit nach Methoden der AtemtherapieMiddendorf® wird die Haltung und Spannung optimiert, geübt, den Atem auf eine natürliche, weniger kontrollierte Art laufen zu lassen, auf Vortragssituationen vorbereitet (Lampenfieber!) sowie die Präsenz und Ausstrahlung gesteigert.

Samstag, 25. Mai
11.00–12.30 Uhr; 15.00–16.30 Uhr
Sonntag, 26. Mai
11.00–12.30 Uhr; 13.00–14.30 Uhr
max. 15 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Hella Prockat ist Atemtherapeutin nach Ilse Middendorf® und Musikpädagogin für Gesang Jazz/Rock/Pop. Sie studierte an der Hochschule für Musik Dresden und der Capital University Columbus/Ohio (USA). Ihre Ausbildung zur Atemtherapeutin erhielt sie am Ilse-Middendorf-Institut Berlin. Ihre eigene Praxis für Atem und Stimme führt sie in Berlin, leitet Seminare für Stimme, Präsenz und Ausdruck sowie für Gesundheit und Lebensqualität im Alltag und am Arbeitsplatz. Sie ist Dozentin für Jazzchor und Gesang an der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg.

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Probenmitschnitt – kleine Mikrofonkunde für die Bühne (Benjamin Ostarek)

Damit sich alle auf der nächsten Probe an den Arbeitsstand der Vorprobe erinnern, wird mal eben ein Mitschnitt gemacht. Aber wo platziere ich den Recorder, damit alle Instrumente gut auf der Aufnahme zu hören sind? Und wie mache ich es beim Konzert? Wie verstärke ich Soloinstrumente am besten? Wie platziere ich das Mikrofon? Der Dozent gibt Tipps für die Proben- und die Bühnensituation.

Samstag, 25. Mai
11.00–12.30 Uhr; 15.00–16.30 Uhr
Sonntag, 26. Mai
13.00–14.30
max. 12 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Benjamin Ostarek ist freiberuflicher Musiker, Produzent und Toningenieur. Er produziert Live- und Studioprojekte u. a. für MTV, VIVA, und die Deutsche Welle und betreut das Tonstudio der Landesmusikakademie Berlin. Als Klarinettist ist er fester Bestandteil der Live-Band von Alligatoah. In seinem Portfolio befinden sich Produktionen für Bands wie Foster The People, Tim Bendzko, Jupiter Jones, Nobody Knows, Jerry Dammers and his Orchestra.

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Soundpainting (Sabine Vogel)

Soundpainting ist eine multidisziplinäre Komposition- und Dirigiersprache für Musikerinnen und Musiker, Tänzerinnen und Tänzer, Schauspielerinnen und Schauspieler, visuelle Künstlerinnen und Künstler, die von dem Amerikaner Walter Thompson seit über 20 Jahren entwickelt wird. Soundpainting ist eine Form von Echtzeitkomposition. Die Dirigentin oder der Dirigent, bzw. die Soundpainterin oder der Soundpainter gibt dem Ensemble mit bestimmten Gesten Parameter vor und beeinflusst damit die Art und Weise des Materials und die Struktur des Stückes.

Samstag, 25. Mai
11.00–13.00 Uhr
Sonntag, 26. Mai
14.30–16.30 Uhr
max. 15 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Als Flötistin beschäftigt sich Sabine Vogel intensiv mit modernen Spieltechniken, Klang und Improvisation sowie mit der Erweiterung klanglicher Möglichkeiten durch elektronisches Equipment und bestimmte Mikrophonierungen. In den Jahren 2000 und 2001 wurde sie zu den mehrwöchigen Arbeitsphasen des „Walter Thompson Soundpainting Orchestras“ nach Woodstock, NY eingeladen, um u.a. an dem Stück „Pexo“ mitzuarbeiten. Sie erhielt dort die Zertifikation als Soundpainterin. Momentan ist Sabine Vogel eine der wenigen in Deutschland, die Soundpainting unterrichtet, dirigiert und aufführt und hat mittlerweile im deutschsprachigen Raum zahlreiche Soundpainting-Fortbildungen gegeben.

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Studioaufnahme – kleine Mikrofonkunde (Benjamin Ostarek)

Der Gang ins Tonstudio ist für Amateurensembles eine Herausforderung, meist verbunden mit einiger Aufregung. Wie platziere ich mein Ensemble? Mikrofoniere ich jedes Instrument einzeln oder mache ich einen Live-Stereomitschnitt? Wie halte ich mein Instrument zum Mikrofon, um einen möglichst ausgewogenen Klang „aufs Band“ zu bekommen? Der Dozent gibt Tipps für die Studiosituation.

Samstag, 25. Mai
13.00–14.30 Uhr
Sonntag, 26. Mai
11.00–12.30 Uhr; 15.00–16.30 Uhr
max. 12 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Benjamin Ostarek ist freiberuflicher Musiker, Produzent und Toningenieur. Er produziert Live- und Studioprojekte u. a. für MTV, VIVA und die Deutsche Welle und betreut das Tonstudio der Landesmusikakademie Berlin. Als Klarinettist ist er fester Bestandteil der Live-Band von Alligatoah. In seinem Portfolio befinden sich Produktionen für Bands wie Foster The People, Tim Bendzko, Jupiter Jones, Nobody Knows, Jerry Dammers and his Orchestra.

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Urheber- und Verwertungsrecht. Rechtsfragen rund um Amateur-Ensembles (Christlieb Klages)

Was muss beachtet werden, wenn unser Dirigent ein Originalwerk bearbeitet? Welche Rechtekonstellation tritt in Kraft, wenn es gar keine Noten gibt und der musikalische Leiter eine Filmmusik heraushört und transkripiert? Welche Rechteregelung gilt gegenüber dem Komponisten, welche gegenüber dem Verlag? Gibt es Komponisten mit Sonderrechten? Darf ich aus Kopien spielen, wenn die Originale hinterlegt sind? Auf all diese Fragen und noch weitere aus dem Teilnehmerkreis wird es Antworten durch den Experten geben. 

Samstag, 25. Mai
11.00–12.30 Uhr
max. 16 Teilnehmerinnen/Teilnehmer

Christlieb Klages ist seit 1996 in den Bereichen neue Medien, Urheberrecht, gewerblicher Rechtsschutz, Äußerungsrecht und im Datenschutz tätig. Klages unterrichtet Filmrecht an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb, seit 2002) in Berlin und ist externer Lehrbeauftragter des ITM der Universität Münster (seit WS 2016). Er vertritt als Vertragsanwalt die Interessen der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (agdok).

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