Was können wir singen und wieviel Zeit haben wir dafür?

Der Berliner Landeschorwettbewerb verzichtet auf die Vorgabe von Pflichtwerken. Auch die Chöre, die nicht am Landeschorwettbwerb teilnehmen, können ihre Stück frei wählen.

Falls ein Chor sich auf eine eventuelle Weiterleitung zum Deutschen Chorwettbewerb rechtzeitig vorbereiten möchte, gilt die Empfehlung, die Pflichtwerke entsprechend den Teilnahmebedingungen des Deutschen Musikrats in das Wettbewerbsprogramm zu integrieren. Diese sind hier zu finden: www.musikrat.de/dcw

Unter der Vortragsdauer ist die Zeit vom Beginn des ersten Stückes bis zum Schluss des letzten zu verstehen, nicht die reine Singzeit:
alle Kategorien (außer E.1.1, F.2): mindestens 15 und höchstens 20 Minuten
Kategorie E.1.1, F.2: mindestens 12 und höchstens 15 Minuten
Wir bitten Sie dringend, diese Zeiten einzuhalten, damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist.

Allgemeines zum Wettbwerb
• Als Wettbewerbsprogramm sind ausschließlich A-cappella-Werke zugelassen (außer E/F.2/G.2).
• Alle urheberrechtlichen Bestimmungen sind zu beachten.
• Solistische Leistungen gehen nicht in die Wertung mit ein (außer H.1/H.2). Es wird die Leistung des Chores beurteilt.
• Kompositionen oder Bearbeitungen der eigenen Dirigentin/des eigenen Dirigenten (für die Kategorien H: der
  Ensemblemitglieder) dürfen in das Wettbewerbsprogramm eines Chores aufgenommen werden.

Worauf bei der Auswahl der Stücke zu achten ist:

Kategorien A.1-D.2, F.1, H.1:
• Im Vortragsprogramm jedes Chores müssen mindestens enthalten sein:
a)  ein polyphones Werk aus Renaissance oder Barock (Ausnahme in F.1: „polyphon“ entfällt)
b)  ein Werk der Romantik
c)  ein Werk des 20. oder 21. Jahrhunderts (komponiert nach 1950)
d)  ein Strophenlied aus der deutschsprachigen Volksliedtradition, einstimmig vorgetragen. Die Tonart ist frei wählbar.
• Alle Werke sind in der Originaltonart zu singen. Ausnahme: Die Werke der Renaissance und des Barock sowie das Volks-
lied sind in der Tonhöhe freigegeben.
• Weitere Werke können unter Beachtung der Vortragsdauer frei gewählt werden.

Kategorien E.1 Schulchöre:
• Eine Durchlässigkeit zwischen den Jahrgängen ist möglich. Beispiel: Ein Chor mit Mitwirkenden der Klassen 9-11 kann,
   je nach Zusammensetzung und Selbstwahrnehmung, in E.2 und E.3 teilnehmen.
• Ein Stück der Wahl muss a cappella vorgetragen werden. Bei allen weiteren Stücken ist eine instrumentale Begleitung
   möglich, wie z. B. Bodypercussion, Klavier oder andere Instrumente, auch Begleitung durch Band oder Playback.
• Die Bühnenpräsenz (auch Tanz und Choreografie) kann auf Wusch in die Bewertung einfließen.
   Dieses muss vorher bei der Wettbewerbsleitung angemeldet werden.
• Gestellt wird: PA-Anlage, Mikrofone, digitales Mischpult, eine Tontechnikerin/ein Tontechniker, eine eigene Technikerin/
  ein Techniker des Chores ist gestattet. Eigene Mischpulte sind nicht erlaubt.

  Kategorien G.1 Populäre Chormusik – a cappella:
• Jeder Chor trägt mindestens drei A-cappella-Stücke je unterschiedlicher Stilrichtungen (Jazz, Pop, Latin, Gospel, Bar-
  bershop etc.) vor, die auch Bestandteile eines zusammenhängenden Werkes sein können.
• Jeder Chor muss einen Swing-Titel singen.
• Alle übrigen Stücke aus Stilrichtungen der populären Musik (z. B. Latin, Swing, Pop, Rock, Gospel, Spiritual, Jazzballade,
  Barbershop).
• Mikrofone für Vocal Percussion, Solistinnen und Solisten und den Bass sind grundsätzlich erlaubt und können von den
  Teilnehmerinnen und Teilnehmern mitgebracht werden. Gestellt wird: PA-Anlage, Mikrofone, digitales Mischpult. Es ist
  nicht erlaubt, eigene Soundeinstellungen auf einem Speichermedium (z.B. USB-Stick) mitzubringen und in das Pult zu
  laden. Eine Tontechnikerin/ein eigener Tontechniker wird gestellt, eine eigene Technikerin/ein Techniker des Chores ist
  gestattet. Eigene Mischpulte sind nicht erlaubt.

Kategorie G.2 Populäre Chormusik – mit Trio:
• Jeder Chor trägt mindestens drei Stücke je unterschiedlicher Stilrichtungen (Jazz, Pop, Latin, Gospel etc.) vor, die
  auch Bestandteile eines zusammenhängenden Werkes sein können.
• Jeder Chor muss einen Swing-Titel singen.
• Alle übrigen Stücke aus Stilrichtungen der populären Musik (z. B. Latin, Swing, Pop, Rock, Gospel, Spiritual, Jazzballade,
  Barbershop).
• Alle Werke müssen mit Trio-Begleitung vorgetragen werden. Die Begleitmusikerinnen und -musiker können Profis
  sein. Sie dürfen nicht colla parte spielen; sie müssen also in der Begleitung des Chores einen eigenständigen Beitrag
  leisten. Die Leistung der Begleitung fließt nicht in die Bewertung ein, es wird nur die Leistung des Chores beurteilt.
• Mikrofone für Vocal Percussion, Solistinnen und Solisten und den Bass sind grundsätzlich erlaubt und können von den
  Teilnehmerinnen und Teilnehmern mitgebracht werden. Gestellt wird: PA-Anlage, Mikrofone, digitales Mischpult. Es ist
  nicht erlaubt, eigene Soundeinstellungen auf einem Speichermedium (z.B. USB-Stick) mitzubringen und in das Pult zu
  laden. Eine Tontechnikerin/ein eigener Tontechniker wird gestellt, eine eigene Technikerin/ein Techniker des Chores ist
  gestattet. Eigene Mischpulte sind nicht erlaubt.
Kategorie H.2 Vokalensembles – Populäre Chormusik:
• Jedes Ensemble trägt mindestens drei A-cappella-Stücke je unterschiedlicher Stilrichtungen (Jazz, Pop, Latin, Gospel,
  Barbershop etc.) vor, die auch Bestandteile eines zusammenhängenden Werkes sein können.
• Jedes Ensemble muss einen Swing-Titel singen.
• Alle übrigen Stücke aus Stilrichtungen der populären Musik (z. B. Latin, Swing, Pop, Rock, Gospel, Spiritual, Jazzballade,
  Barbershop).Mikrofone für Vocal Percussion, Solistinnen und Solisten und den Bass sind grundsätzlich erlaubt und können von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mitgebracht werden. Gestellt wird: PA-Anlage, Mikrofone, digitales Mischpult. Es ist nicht erlaubt, eigene Soundeinstellungen auf einem Speichermedium (z.B. USB-Stick) mitzubringen und in das Pult zu laden. Eine Tontechnikerin/ein eigener Tontechniker wird gestellt, eine eigene Technikerin/ein Techniker des Chores ist gestattet. Eigene Mischpulte sind nicht erlaubt.

Folgen Chöre können mitsingen:

A.1      Gemischte Kammerchöre, 16 bis 36 Mitwirkende
A.2      Gemischte Chöre, ab 37 Mitwirkende
B         Frauenchöre, ab 16 Mitwirkende
C.1     Männerchöre, 16 bis 36 Mitwirkende
C.2     Männerchöre, ab 37 Mitwirkende
D.1     Jugendchöre – gemischte Stimmen
D.2     Jugendchöre – gleiche Stimmen
E.1.1  Chöre der Primarstufe
E.1.2  Chöre der Mittelstufe
E.1.3 Chöre der Oberstufe
E.2.1  Seniorinnen- und Seniorenchöre bis 30 Mitwirkende
E.2.2  Seniorinnen- und Seniorenchöre ab 30 Mitwirkende
F.1     Kinderchöre – gleiche Stimmen (Höchstalter 16 Jahre)
F.2     Kinderchöre – gleiche Stimmen (Höchstalter 13 Jahre)
G.1    Populäre Chormusik – a cappella
G.2    Populäre Chormusik – mit Trio
H.1    Vokalensembles
H.2    Vokalensembles – Populäre Chormusik

Wichtig: Bitte die detaillierten Anforderungen auf Seite 12ff. in der Ausschreibung lesen!

Allgemeine Teilnahmebedingungen

1. Voraussetzung für die Zulassung eines Chores ist seine fristgemäße Anmeldung bis zum 28. Januar 2022.

2. Der Chortreff-Gedanke kann nur dann realisiert werden, wenn sich die Chöre auch gegenseitig wahr- und    ernstnehmen. Es wird erwartet, dass die Chöre während des Wertungssingens ihrer Kategorie anwesend sind und gegebenenfalls beim Preisträgerkonzert mitwirken. Ein Anspruch auf einen Auftritt in der Abschlussveranstaltung besteht nicht.

3. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.

4. Mit der Anmeldung erklärt der Chor sein Einverständnis zu Aufnahmen und Sendungen durch Hörfunk, Fernsehen oder Online-Stellung sowie zu Aufzeichnungen auf Ton- und Bildträgern einschließlich deren Vervielfältigung und Verwertung in allen Medienformaten. Entstehende Rechte werden durch die Anerkennung der Teilnahmebedingungen ohne Vergütungsanspruch auf den Veranstalter (Landesmusikrat Berlin e. V.) übertragen. Private Ton- und Bildaufzeichnun- gen der Wettbewerbsvorträge sind nicht gestattet.

Teilnahme am Chortreff ohne Bewertung durch die Jury

1. Chöre, die am Berliner Chortreff teilnehmen, aber kein Interesse an einer Bewertung durch die Jury haben, können dennoch ihre Arbeit von einer Fachjury begutachten und sich deren Ergebnisse in einem Beratungsgespräch erläutern lassen. Chöre können auch ganz ohne Beratung und/oder Bewertung am Berliner Chortreff teilnehmen.

2. Das Programm mit einer Vortragsdauer von 15 bis 20 Minuten können diese Chöre nach eigener Wahl gestalten.

Es gibt insgesamt vier Möglichkeiten der Teilnahme:

  1. Ohne Beratung und ohne Bewertung durch die Jury; keine Teilnahme am Landeschorwettbewerb.
  2. Mit Beratung der Jury, aber ohne Bewertung; keine Teilnahme am Landeschorwettbewerb.
  3. Mit Beratung und Bewertung durch die Jury, Teilnahme am Landeschorwettbewerb ohne Wunsch auf Weiterleitung zum Deutschen Chorwettbewerb.
  4. Mit Beratung und Bewertung durch die Jury, Teilnahme am Landeschorwettbewerb, Bewerbung auf Weiterleitung zum Deutschen Chorwettbewerb.

Der Berliner Chortreff 2022 wird gefördert durch die: