Herzlich willkommen!

Der Landesmusikrat Berlin vertritt als Dachverband die Interessen der Institutionen und Verbände, die das Berliner Musikleben prägen. Er vertritt die musikpolitischen Interessen seiner Mitglieder, bildet ihre Koordinationsstelle und hat beratende Funktion gegenüber dem Senat und den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus.

In eigenen Projekten wirkt der Landesmusikrat darüber hinaus auch selbst in die Kulturlandschaft Berlin hinein. Dabei setzt er einen Schwerpunkt auf jugendkulturelle Aktivitäten.


Orient meets Berlin - Konzert am 3.10.

Abschlusskonzert des Begegnungsworkshops mit dem Syrian Expat Philharmonic Orchestra
DirigentInnen: Ghassan Alaboud und Christiane Silber
Künstlerische Leitung: Raed Jazbeh

Dienstag, 3.10.2017, 18.30 Uhr
Konzertsaal der Universität der Künste Berlin
Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin

Tickets gibt es hier!


Hast du Töne...?

Denkst Du Dir gern Musikstücke aus, statt immer nur die von anderen zu spielen? Macht es Dir Spaß, Deine Ideen aufzuschreiben - auch wenn's noch nicht so perfekt ist? Dann mach mit beim Kompositionswettbewerb von Jugend musiziert Berlin!

Infoveranstaltung zu Jugend musiziert - Komposition

mit dem Komponisten Prof. Hartmut Fladt, bekannt aus der Radio Eins-Sendung "Die Musikanalyse":

Samstag, 30. September 2017, 15.00 Uhr
Carl-Flesch-Saal der Universität der Künste Berlin
Bundesallee 1-12, 10719 Berlin

Du kannst Fragen stellen, Infos bekommen, von Deinen Erfahrungen erzählen, von einem Komponisten Tipps erhalten... Komm einfach vorbei, wir freuen uns auf Dich!


22
SEP

Instrument des Jahres

Serenade - Konzert für Oboe und Harfe

Datum: 22.09.2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Humboldt-Bibliothek Berlin, Karolinenstraße 19, 13507 Berlin

SERENADE - Konzert für Oboe und Harfe

Mykyta Sierov, Oboe
Jessyca Flemming, Harfe

Programm
Werke von Barock bis Romantik und Jazz, u.a. von Johann Sebastian Bach, Antonín Dvořák, Nikolai Rimsky-Korsakov, George Gershwin

Veranstalter: Humboldt-Bibliothek Berlin
Eintritt frei

22
SEP

Instrument des Jahres

Kammerkonzert mit dem POLYPHONIA ENSEMBLE BERLIN

Datum: 22.09.2017
Uhrzeit: 20:30 Uhr
Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3, 10115 Berlin

POLYPHONIA ENSEMLBE BERLIN:
Martin Kögel, Englischhorn
Bernhard Nusser, Klarinette
Markus Bruggaier, Horn
Jörg Petersen, Fagott
Johannes Watzel, Violine
Henry Pieper, Viola
Thomas Rößeler, Violincello
Ulrich Schneider, Kotrabass

Programm
Jean Françaix: Quartett für Englischhorn und Streichtrio
Ludwig van Beethoven: Septett Es-Dur für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

 

Veranstalter: Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Eintritt: 18 €
Tickets: 030 – 2029 8711 oder unter tickets@dso-berlin.de

29
SEP

Orient meets Berlin

Orient meets Berlin - Orchester-Begegnungsworkshop

Datum: 29.09.2017 - 02.10.2017
Uhrzeit: ganztägig
Ort: Landesmusikakademie Berlin, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin

Abschlusskonzert des Begegnungsworkshops am Dienstag, 3.10.2017, 18:30 Uhr

im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin

Tickets erhalten Sie hier: Kartenvorverkauf

 

Zeitplan

29. 09.2017 - 02.10.2017: Workshop in der Landesmusikakademie Berlin

03.10.2017: Generalprobe und Konzert im Konzertsaal der UdK Berlin

Offene Vorträge im kleinen Kinosaal des FEZ/Landesmusikakademie (Eintritt frei):

Freitag, 29.9.2017
10.00-11.30 Uhr: Christoph Czakai, ZAV (mit arabischer Übersetzung): Orchestersituation in Deutschland, Stellensuche, Vakanzen, Bewerbungs- und Probespielverfahren, Tätigkeiten der ZAV-Künstlervermittlung
12.00-13.30 Uhr: Monika Heinzelmann, KSK (mit arabischer Übersetzung): Funktionsweise und Arbeit der Künstlersozialkasse
19.00-21.00 Uhr: Podiumsdiskussion zur Geschichte der syrischen Musik (deutsch/englisch)

Samstag, 30.9.2017
19.00-21.00 Uhr: Kinan Azmeh u.a.: Orientalische Improvisation für Holz- und Blechbläser

Sonntag, 1.10.2017
19.00-21.00 Uhr: Masias Alyamani u.a.: Orientalische Improvisation für Streicher 

29
SEP

Orient meets Berlin

Vortrag Christoph Czakai (ZAV) zur Orchestersituation in Deutschland

Datum: 29.09.2017
Uhrzeit: 10:00 Uhr - 11:30 Uhr
Ort: FEZ/Landesmusikakademie, kleiner Kinosaal, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin

10:00-11:30 Uhr Vortrag (mit arabischer Übersetzung)

Christoph Czakai, ZAV: Orchestersituation in Deutschland, Stellensuche, Vakanzen, Bewerbungs- und Probespielverfahren, Tätigkeit der ZAV-Künstlervermittlung

Eintritt frei!

29
SEP

Orient meets Berlin

Vortrag Monika Heinzelmann (KSK) zur Künstlersozialkasse

Datum: 29.09.2017
Uhrzeit: 12:00 Uhr - 13:30 Uhr
Ort: FEZ/Landesmusikakademie, kleiner Kinosaal, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin

10:00-11:30 Uhr Vortrag (mit arabischer Übersetzung)

Monika Heinzelmann, KSK: Funktionsweise und Arbeit der Künstlersozialkasse

Eintritt frei!

29
SEP

Orient meets Berlin

Podiumsdiskussion zur Geschichte der syrischen Musik

Datum: 29.09.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Ort: FEZ/Landesmusikakademie, kleiner Kinosaal, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin

19:00-21:00 Uhr Podiumsdiskussion (deutsch/englisch)

Eintritt frei!

30
SEP

Instrument des Jahres

Vielfalt der Zupfmusik und Oboe

Datum: 30.09.2017
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Ort: Universität der Künste, Joseph-Joachim-Konzertsaal, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin

Landeszupforchester Berlin 
Teg'ler Zupforchester
Köpenicker Zupforchester 
Landesjugendgitarrenorchester
sowie Solisten mit Theorbe und Bağlama

Oboe solo: Birgit Schmieder

Musikalische Leitung: Symeon Ioannidis

Programm:
Dietrich Erdmann: Movimenti für Oboe, Zupforchester und Schlagzeug 
Konrad Wölki: Concertino d-Moll für Oboe und Zupforchester

Veranstalter: Bund Deutscher Zupfmusiker Landesverband Berlin e.V.

30
SEP

Orient meets Berlin

Vortrag Kinan Azmeh zur orientalischen Improvisation für Bläser

Datum: 30.09.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Ort: FEZ/Landesmusikakademie, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin

19:00-21:00 Uhr Vortrag

Kinan Azmeh u.a.: Orientalische Improvisation für Holz- und Blechbläser

Eintritt frei!

01
OKT

Orient meets Berlin

Vortrag Maias Alyamani zur orientalischen Improvisation für Streicher

Datum: 01.10.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Ort: FEZ/Landesmusikakademie, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin

19:00-21:00 Uhr Vortrag

Maias Alyamani u.a.: Orientalische Improvisation für Streicher

Eintritt frei!

03
OKT

Orient meets Berlin

Orient meets Berlin - Konzert

Datum: 03.10.2017
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Konzertsaal der Universität der Künste, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin

Karten zum Konzert sind hier erhältlich:  Tickets

 


AKTUELLES

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30 Chöre beim Berliner Chortreff und -wettbewerb (20.9.2017)

  •  7. und 8. Oktober 2017 in der Kirche St. Jacobi in Kreuzberg und bei Just Music
  • Erstmalig Abschlusskonzert im Großen Sendesaal des rbb am 8.10. um 19 Uhr zusammen mit den Brandenburgischen Gewinnern

Am 7. und 8. Oktober entscheidet sich, welche Chöre Berlin beim Deutschen Chorwettbewerb 2018 in Freiburg vertreten werden. 30 Chöre starten und verwandeln ein Herbstwochenende in ein Gesangsfestival. Sie umfassen ein buntes Spektrum der Berliner Vokalmusikszene – vom 1465 gegründeten Berliner Staats- und Domchor über das Mädchenvokalensemble der Sing-Akademie zu Berlin bis zur 2016 entstandenen  Formation MOTH („rampenlichtliebende Motte“) aus sieben Individuen mit Beatbox.

Hochkarätige Jurys aus MusikjournalistInnen, HochschullehrerInnen und freien MusikerInnen konnte der Landesmusikrat unter Einbeziehung Auswärtiger zusammenstellen. Sie werden mit Wohlwollen und kritischem Ohr den Darbietungen folgen und anschließend mit gutem Rat auf dem Weg zur nationalen Entscheidung bzw. zur weiteren Vokal-Entwicklung zur Seite stehen.

Erstmalig findet das festliche Abschlusskonzert der Chortreff-Chöre mit den Brandenburgischen Wettbewerbsiegern im Großen Sendesaal des rbb statt.

Informationen unter: https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/berliner-chortreff/

Kontakt: presse@landesmusikrat-berlin.de

>>> Pressemitteilung als Download 

 

 

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Orient meets Berlin - Konzert des Syrian Expat Philharmonic Orchestras mit Berliner Amateurmusikern am 3. Oktober (7.9.2017)

Erstmalig spielen Musikerinnen und Musiker aus Berliner Amateurorchestern im Konzert Pult an Pult mit den Profis des Syrian Expat Philharmonic Orchestra (SEPO) im Konzertsaal der Universität der Künste. Das SEPO kommt auf Einladung des Landesmusikrats Berlin nach Berlin und trifft unter dem Motto „Berlin meets the Syrian Expat Philharmonic Orchestra – Orient meets Berlin“ Berliner AmateurmusikerInnen.

Im gemeinsamen Orchester-Begegnungsworkshop vom 29.9. bis 3.10. in der Landesmusikakademie Berlin werden Räume für den künstlerischen Austausch geschaffen sowie für Dialog und kulturelle Begegnungen über die gemeinsame musikalische Arbeit hinaus.

Das Syrian Expat Philharmonic Orchestra ist das erste syrische Exilorchester der Welt. Es wurde gegründet durch den Kontrabassisten Raed Jazbeh. Es begreift sich als Botschafter des kulturellen Erbes Syriens. Es will durch die universelle Sprache der Musik Brücken bauen und geflüchtete Menschen als starke und kreative neue Mitglieder unserer Gesellschaft zeigen.

Im abschließenden Konzert am 3. Oktober um 18.30 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste (Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin) werden Berliner AmateurmusikerInnen und syrische Orchesterprofis unter der Leitung der Dirigenten Ghassan Alaboud und Christiane Silber Werke syrischer Komponisten wie  Nuri El Ruheibany, Kinan Roustom, Jehad Jazbeh, Suad Bushnaq u.a. spielen.

Mit dem Projekt „Berlin meets the Syrian Expat Philharmonic Orchestra – Orient meets Berlin“ greift der Landesmusikrat eine Anregung des Homophilharmonischen Orchesters „concentus alius“ auf. Im Sinne des Berliner Integrationskonzeptes und dem darin enthaltenen Schwerpunkt „Vielfalt fördern – Zusammenhalt stärken“ möchte der Landesmusikrat in der wachsenden Stadt Berlin gemeinsam mit den SEPO-MusikerInnen und den TeilnehmerInnen ein unüberhörbares Zeichen musikalischer Verbundenheit setzen. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Berliner LOTTO-Stiftung.

 

Für die Unterbringung der syrischen Orchesterprofis werden noch Unterkünfte gesucht: Wer möchte vom 29.9. bis 4.10. GastgeberIn für SEPO-MusikerInnen aus ganz Europa sein? – Interessenten melden sich bitte unter:

E-Mail: omb@landesmusikrat-berlin.de

Telefon: 030 3973 1087

 

Informationen unter: https://www.landesmusikrat-berlin.de/Orient-meets-Berlin.715.0.html

Kontakt: presse@landesmusikrat-berlin.de

 

 

Ablauf:

Freitag, 29.9.2017
14:30 Uhr                    Begrüßung und Probenstart

19:00 Uhr                   Podiumsdiskussion zur syrischen Musik

Samstag, 30.9.2017
10:00-18:00 Uhr         Proben

19:00 Uhr                   Vortrag: Orientalische Musik für Holz- und Blechbläser

Sonntag, 1.10.2017
10:00-18:00 Uhr         Proben

19:00 Uhr                   Vortrag: Orientalische Musik für Streicher

Montag, 2.10.2017
10:00-18:00 Uhr         Proben

Dienstag, 3.10.2017
10:00 Uhr                   musikalisch-historische Stadtführung

13:30 Uhr                   Generalprobe (Ort: Konzertsaal der Universität der Künste)

18:30 Uhr                   Konzert im Konzertsaal der UdK Berlin

 

Probenort:
Landesmusikakademie Berlin, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin-Köpenick

Konzertort:
Konzertsaal der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin-Charlottenburg

>>> Pressemitteilung als Download 

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KBBM verabschiedet Entschließung zur Musikschule am 12.9.2017

 

Musikschulen – Mindestens 20% Festanstellungen für MusikschullehrerInnen

Entschließung der KBBM – Konferenz der Bezirksbeauftragten – vom 12.9.2017

 

Im Koalitionsvertrag und auch in den Richtlinien der Regierungspolitik hat sich der neue Senat zum Ziel gesetzt, die Situation der Berliner MusikschullehrerInnen und der Berliner Musikschulen durch die Festanstellung von mindestens 20 % des Lehrpersonals zu verbessern.

In der Antwort zu einer kleinen Anfrage argumentierte die Senatsverwaltung für Finanzen zuletzt, dass das Ziel der Koalition sei, dass 20 % des Musikunterrichts von Festangestellten erteilt werden soll.

Die KBBM fordert die Senatsverwaltung hiermit auf, diese Aussage noch einmal zu überprüfen bzw. mit dem Wortlaut in Koalitionsvertrag und Richtlinien der Regierungspolitik zu vergleichen: Mindestens 20 % aller MusikschullehrerInnen sollten festangestellt werden.

Bereits seit Februar 2017 lag dem Senat eine Berechnungsempfehlung der AG-MusikschulleiterInnen, des LMR und ver.di vor, die auch von allen Berliner BezirkskulturstadträtInnen unterstützt wird. Diese Berechnung berücksichtigt Empfehlungen der vom Senat selbst eingesetzten Kommission Berliner Volkshochschulen und Musikschulen von 2009 und auch das Koalitionsziel: Mindestandards für die bezirkliche Kulturarbeit und kommt zu dem Ergebnis, dass die Schaffung von mindestens 184 zusätzlichen Vollzeitäquivalenten notwendig ist.

Die KBBM fordert deshalb die Senatsverwaltung für Finanzen auf, dieser Berechnung zu folgen.

Bezüglich der Schaffung der bisher von der Senatsverwaltung errechneten neuen Stellen (105,22 VZÄ) bringt die KBBM folgende Kritikpunkte ein:

1.    Für die Finanzierung der bisher vorgesehenen Stellen (105,22 VZÄ) wurde nur der für alle (1.200) Personalsachverhalte vorgesehene Durchschnittssatz von 50.000 € eingeplant, was einer E6 Stelle knapp entspricht und insgesamt nur 2,1 Mio € ausmacht. MusiklehrerInnen werden jedoch nach Tarifvertrag bezahlt, der Stellen in den Gruppen E9-11 vorsieht, was allen Beteiligten bekannt ist. Die Finanzierungslücke beträgt ca. 1,6 Mio €. Diese sollen die Bezirke ausgleichen. Es besteht das Risiko, dass Honorarmittel für den Ausgleich verwendet werden und die Unterrichtsleistung der Musikschulen sinkt. LehrerInnen und SchülerInnen müssten entlassen werden.

Die KBBM fordert den Senat auf, abzusichern, dass durch die Verwendung des oben genannten Durchschnittssatzes die Umsetzung des Koalitionsziels „Mindestens 20 % Festanstellungen für MusikschullehrerInnen“ nicht gefährdet wird und der Unterrichtsoutput in keinem Bezirk sinkt.

 

2.    Durch die angewandte Art der Zuweisung an die Bezirke durch Erhöhung des Zuweisungspreises pro Unterrichtsstunde wird außerdem ein weiteres Problem geschaffen:

Einige Bezirke müssen mehr neue Stellen schaffen als andere. Der erhöhte Zuweisungspreis verteilt sich gießkannenartig auf ganz Berlin. Die Notwendigkeit zur Schaffung neuer Stellen hingegen ist ganz unterschiedlich aufgeteilt. Bezirke, die keine neuen Stellen schaffen müssen, erhalten über den Zuweisungspreis den Teil der Summe, der in anderen Bezirken fehlt, die überproportional viele Stellen schaffen müssen. Besser wäre es, jeder Musikschule genau die Summe zuzuteilen, die sie individuell für die Schaffung der neuen Stellen braucht.

Aktuell soll diese ungleiche Verteilung durch die Bezirke ausgeglichen werden. Es besteht das Risiko, dass Honorarmittel für den Ausgleich verwendet werden und die Unterrichtsleistung der Musikschulen sinkt. LehrerInnen und SchülerInnen müssten entlassen werden.

Auch hier fordert die KBBM den Senat daher auf abzusichern, dass durch die Anwendung der KLR bei der Umsetzung des Koalitionsziels Mindestens 20 % Festanstellungen für MusikschullehrerInnen der Unterrichtsoutput in keinem Bezirk sinkt.

 

3.    Aus der im Koalitionsvertrag vorgesehenen „Umwandlung“ der Honorarverträge der Musikschullehrer in Arbeitsverträge ergibt sich notwendigerweise die Anerkennung der als HonorarlehrerIn gewonnenen Vorerfahrung.

Die KBBM fordert die Senatsverwaltung für Finanzen daher auf, die Vorerfahrung der HonorarlehrerInnen bei der Eingruppierung zu berücksichtigen und abzusichern, dass durch die damit verbundenen Mehrkosten der Unterrichtsoutput in keinem Bezirk sinkt.

 

 >>> Entschließung als Download

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Entschließungen des Runden Tisches Chormusik zur Berliner Chorförderung

Der Runde Tisch Chormusik des Landesmusikrats Berlin beschäftigte sich in seiner Sitzung am 20.02.2017 mit der Chorförderung des Berliner Senats. 

Die Chorförderung wird seit Jahren vernachlässigt: Die seit 1996 nicht nur stagnierenden sondern auch gekürzten Mittel bei gleichzeitig erheblichen, nicht nur inflationsbedingten Kostensteigerungen bedeuten de facto eine 50%tige Kürzung der Chorförderung im Laufe der letzten 20 Jahre. 

Das ursprünglich sehr gute Chor-Förderprogramm des Berliner Senats hat in den letzten Jahren eine inhaltliche Wandlung erfahren. Dabei ist der Ausgangspunkt, diejenigen Laienchöre zu unterstützen, die in den großen, teuren Sälen Berlins auf künstlerischem Spitzenniveau arbeiten, zunehmend aus dem Blick geraten, was für diese Spitzenchöre einer weiteren Kürzung gleichkommt. 

Der Runde Tisch verabschiedete daher einstimmig folgende Handlungsforderungen: 

I. Entschließung Chorförderung 

Die Berliner Chorförderung ab 2018 bedarf einer deutlichen Aufstockung der Mittel für die flexible Breitenförderung und die Förderung oratorischer Chöre mit einem finanziellen Volumen, das den Status Quo von 1996 wieder herstellt. 

Der Runde Tisch Chormusik setzt sich dafür ein, dass die Veränderungen in den Regularien, die seit 2013 ohne Konsultation seitens der Senatsverwaltung vorgenommen worden sind, in folgenden Punkten korrigiert bzw. präzisiert werden: 

1. Die Berliner Chorförderung durch die Senatskulturverwaltung muss wieder eine Laienchorförderung werden. 

2. Die Berliner Chorförderung durch die Senatskulturverwaltung sollte eine Förderung von Festivals oder sog. Projekt-Chören ausschließen, die nicht einer nachhaltigen und kontinuierlichen Chorarbeit entsprechen. 

3. Die Fördermittel, die durch den Chorverband Berlin verteilt werden (flexible Breitenförderung unter Einschluss von nicht-oratorischen Chören), müssen deutlich erhöht werden bei gleichzeitigem Ausschluss nicht-oratorischer Chöre* von der Berliner Chorförderung durch die Senatskulturverwaltung. 

*Definition „oratorische Chöre“: Chöre, die kontinuierlich arbeiten und jährlich in mindestens zwei Konzertprogrammen je ein oratorisches Werk aufführen. 

II. Entschließung Jury Chorförderung 

Die Senatskulturverwaltung muss noch für die laufende Förderrunde zeitnah sicherstellen, dass die Jury in allen ihren Mitgliedern unabhängig ist. Die Position eines beratenden Jury-Mitgliedes aus der Berliner Laienchorszene muss wieder eingeführt werden. 

III. Entschließung professionelle Chorförderung und Chorevents 

Der Runde Tisch Chormusik tritt dafür ein, dass für professionelle Chöre, die nicht Bestandteil einer öffentlich geförderten Institution sind, und Events wie chor@berlin ausschließlich zusätzliche Mittel über die bisherige Chorförderung hinaus bereitgestellt werden.

Projektleitung Jugend musiziert gesucht!

Der Landesmusikrat Berlin sucht zum 1. November 2017 eine

Projektleitung für den Landeswettbewerb Jugend musiziert Berlin

Interessenten finden die vollständige Stellenausschreibung hier und können ihre Bewerbung bis zum 30.09. per E-Mail an den Landesmusikrat schicken: info@landesmusikrat-berlin.de


Ausschreibung Jugend musiziert 2018 ist online

Die Ausschreibung zum 55. Wettbewerb "Jugend musiziert" 2018 und die Berliner Zusatzausschreibungen sind online:

Ausschreibungen Jugend musiziert 2018

Anmeldeschluss für den Wettbewerb ist der 15.11.2017.


Oboe Instrument des Jahres 2017

Die Landesmusikräte Berlin und Schleswig-Holstein haben die Oboe zum Instrument des Jahres 2017 gekürt. Schirmherr für Berlin ist Prof. Burkhard Glaetzner.

Hier geht es zu Veranstaltungsbroschüre und mehr Informationen!


Instrumente gesucht!

Die Landesmusikakademie Berlin ruft zu Spenden von Musikinstrumenten auf, die dann an Geflüchtete weitergegeben werden. Es liegen zwei konkrete Anfragen mit Instrumentenwünschen vor, darüber hinaus sind aber alle weiteren Muiskinstrumenten-Spenden willkommen.

Wer Musikinstrumente Spenden möchte und wissen will, welche Instrumente besonders nachgefragt sind, kann hier weitere Informationen finden:

Aufruf der Landesmusikakademie zur Instrumenten-Spende