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Beschlüsse der KBBM zur kulturellen Infrastruktur und zur Lage der Musikbetonten Schulen

Die Konferenz der Bezirksbeauftragten Musik (KBBM) verabschiedete am 13. Februar 2017 neben der Entschließung zur Entwicklung der Musikschulen (siehe Bericht auf dieser Website und Öffnet internen Link im aktuellen FensterMusikpolitik) zwei weitere Beschlüsse:

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"Beschluss der KBBM

Die Konferenz der Bezirksbeauftragten Musik (KBBM) des Landesmusikrats Berlin setzte sich mit der aktuellen Lage der Berliner Musikbetonten Schulen und deren Zusammenarbeit mit bezirklichen Musikschulen auseinander.

Die KBBM appelliert an Politikerinnen und Politiker auf Senats- und Bezirksebene und hält folgende Maßnahmen für dringend notwendig:

  1. Musikbetonte Schulen in Berlin müssen weiter gestaltet und ausgebaut werden hinsichtlich der Anzahl der Musikbetonten Grundschulen und der Sicherstellung der Weiterführung der Musikbetonung im Bildungskanon der Sekundarschulen und Gymnasien in jedem Bezirk.
  2. Geeignete Rahmenbedingungen für die Kooperation von Musikbetonten Schulen und Musikschulen müssen geschaffen werden.
  3. Musikschulen sollen im Musikbereich zu den außerschulischen Kompetenzzentren ihrer Bezirke entwickelt werden, sie müssen als integraler Bestandteil der bezirklichen Bildungs- und Kulturarbeit fest verankert werden.
  4. Auch hierfür ist eine Ausstattung der bezirklichen Musikschulen mit mindestens 20 % festangestellten MusiklehrerInnen erforderlich.

Berlin, 13. Februar 2017"

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"Beschluss der KBBM

Die KBBM fordert die Einbindung der kulturellen Infrastruktur als unabdingbaren Bestandteil in das Soziale Infrastrukturkonzept (SIKO) des Landes Berlin.

Das Soziale Infrastrukturkonzept wird federführend von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit den Bezirken entwickelt. Zurzeit ist die Betrachtung der kulturellen Infrastruktur den Bezirken überlassen. Schulen und Kitas sind jedoch fester Bestandteil des Konzeptes. Derzeit werden von den Ämtern für Weiterbildung und Kultur in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen (Bibliotheken, VHS, MS, Kultur) praxistaugliche Kennzahlen als Versorgungsrichtwerte entwickelt. Spätestens mit der Festlegung dieser Kennzahlen in der Fachebene sollte die kulturelle Infrastruktur in der Fortschreibung des SIKO-Prozesses berücksichtigt werden.

Darüber hinaus fordert die KBBM die Berücksichtigung des Raumbedarfs für die Kooperationspartner Musikschule, VHS, Bibliotheken, Jugendkunstschulen bei der Planung von Schulneubauten in den Bezirken, um perspektivisch in den Bezirken leistungsstarke Bildungsverbünde entwickeln zu können.

Berlin, 13. Februar 2017"

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