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Landesmusikrat verurteilt Aus für Rockhaus


Drohender Verlust von Proberäumen muss abgewendet werden

Nach der Übernahme des Lichtenberger Gebäude-Komplexes durch den Investor Shai Scharfstein steht das Rockhaus vor dem möglichen Aus.

Das Rockhaus bietet mit seinen 190 Proberäumen ca. 250 Bands optimale Proben- und Unterrichtsbedingungen. Erst 2013 investierte Dirk Kümmerle nach der Verlängerung seines Mietvertrages bis 2023 in den Schall- und Brandschutz und sorgte damit für die Instandhaltung und Zwecktauglichkeit des Gebäudes. Den besonderen Anforderungen für die Nutzung von Rockbands wurde dabei Rechnung getragen, sodass aktuell ein einzigartiges Haus für kreativen Austausch und produktive Proben zur Verfügung steht.

„Die Schließung des Rockhauses kommt für die rund 1000 Musikerinnen und Musiker der Rock- und Popszene zum Teil dem Verlust des Arbeitsplatzes gleich“, beklagt Landesmusikrats-Präsident Dr. Hubert Kolland die Investoren-Pläne. „Angesichts der ohnehin angespannten Lage auf dem Berliner Immobilienmarkt sind bezahlbare Proberäume für Musiker, die entsprechend ausgestattet und schallgeschützt sind, Mangelware. Profimusiker, die nicht proben oder ihre Schüler unterrichten können, werden an der Ausübung ihres Berufs gehindert“.

Der Landesmusikrat Berlin protestiert gegen die drohende Schließung des Rockhauses und den damit verbundenen Verlust von 190 Proberäumen in Berlin.

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