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Untergang im ästhetischen Allerlei? Musikalische versus ästhetische Bildung
(04.01.2010)

Die Konferenz der Landesmusikräte sowie der Deutsche Musikrat, die Hanns-Seidel-Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung veranstalteten im November 2009 eine Fachtagung zum Thema "Musikalische versus ästhetische Bildung". Anlass war die Empfehlung der Kultusministerkonferenz (KMK), die Fächer Musik, Kunst und Sport zum „Studienbereich Ästhetische Bildung“ zusammenzufassen.

Trotz zunehmender Kritik wird der Beschluss der KMK bereits in einigen Bundesländern umgesetzt. Hierzu Christian Höppner, Präsident des Landesmusikrates Berlin: „Der Beschluss der KMK zur Zusammenlegung der Fächer Musik, Kunst und Sport an der Grundschule darf nicht umgesetzt werden, weil dadurch die Kinder und Jugendlichen noch weniger qualifizierten Musikunterricht erhalten würden als das bisher schon der Fall ist. Die wünschenswerte Zusammenarbeit der künstlerischen Fächer in der allgemein bildenden Schule unter dem ganzheitlichen Blickwinkel der musisch-ästhetischen Erziehung kann nur gelingen, wenn die Eigenständigkeit und inhaltliche Profilierung des Faches Musik gewährleistet ist. Mit dem Beschluss der KMK für einen Studienbereich ‚Ästhetische Bildung’ wird jedoch einer Entprofessionalisierung im Schulunterricht Vorschub geleistet und ein qualifizierter und kontinuierlicher Musikunterricht in der Grundschulzeit – als wichtige Grundlage für eine lebenslange aktive Kulturteilhabe – aufs Spiel gesetzt. Darüber hinaus gefährdet die Fächerzusammenlegung zukünftig nicht nur die fachliche Qualifikation der Musiklehrer und verstärkt den Fachlehrermangel, sondern verschleiert auch den ohnehin hohen Musikunterrichtsausfall an Grundschulen, da Musik in diesem Fächerverbund als eigenständiges Fach nicht mehr erkennbar sein wird.“

Auf der Tagung wurden Rahmenbedingungen zum Erhalt der qualifizierten Musikvermittlung an Grundschulen diskutiert. Ein Videobeitrag mit zusammenfassenden Statements und weiteren Informationen zur Tagung steht nun auf der Seite des Bayerischen Musikrates bereit.

>>> zum Video




Die Pläne zu einer Orchesterfusion unter dem Dach der ROC schaden Berlin
(08.12.2009)

Der Intendant des Deutschlandradio, Willi Steul, hat die Fusion des Deutschen Symphonie-Orchesters (DSO) in Berlin und des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB) unter dem Dach der Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH (ROC) vorgeschlagen. Christian Höppner, Präsident des Landesmusikrates Berlin, macht in einer Pressemitteilung darauf aufmerksam, dass solcherlei Vorschläge der Musikstadt Berlin schaden. Außerdem wäre solch eine Fusion ein Verstoß gegen die UNESCO Konvention Kulturelle Vielfalt.

Beide Orchester, so Christian Höppner, seien mit einem sich ergänzenden Aufgabenspektrum breit aufgestellt, voll ausgelastet und hätten ihr Publikum, weil sie es verstanden haben, ihre jeweils individuellen Klangprofile im Sinne der Unverwechselbarkeit zu entwickeln und zu bewahren. Höppner appelliert vor allem an Kulturstaatsminister Bernd Neumann und den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, Schaden für die Musikstadt Berlin abzuwenden.

>>> Pressemitteilung




Generalversammlung 2009 - Mitgliederkreis des Landesmusikrates wächst
(24.11.2009)

Mit der Aufnahme der in diesem Jahr als Verein konstituierten Landes-Lehrervertretung der Berliner Musikschulen ist der Kreis der im Landesmusikrat organisierten Verbände und Institutionen um ein weiteres Mitglied angewachsen. 

Die Generalversammlung des Landesmusikrates hatte zuvor musikalisch begonnen: Mit einem Konzert seines Glockenspielorchesters demonstrierte der Mitgliedsverein "Integration durch Musizieren" eindrucksvoll seine Arbeit. Im Rahmen der Schwerpunktsetzung "Musizieren 50 plus" hielt Prof. Dr. Hans Hermann Wickel im Anschluss an die Versammlung einen Vortrag zum stetig an Bedeutung zunehmenden Thema Musikgeragogik. Den Vortrag stellen wir hier in einer pdf-Version hier zur Verfügung.

>>> Vortrag Musikgeragogik von Prof. Hans Hermann Wickel
>>> Webseite der Landes-Lehrervertretung der Berliner Musikschulen



Landesausschuss von Jugend musiziert Berlin neu konstituiert
(02.10.2009)

Der Landesausschusses Jugend musiziert Berlin hat sich neu konstituiert. Christian Höppner, Präsident des Landesmusikrates, wurde erneut einstimmig zum Vorsitzenden gewählt, Anka Sommer ebenfalls einstimmig im Amt der stellvertretenden Vorsitzenden bestätigt. In dem neu konstituierten Gremium sind neben den Delegierten der Fachverbände erstmals Vertreter von Politik, Wirtschaft und Kirchen vertreten. 

Dazu Christian Höppner: „Mit der Erweiterung des Landesauschusses von Jugend musiziert Berlin um Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft möchte der Landesmusikrat Berlin die gesamtgesellschaftliche Bedeutung der Förderung der musizierenden Jugend Berlins, die sich nicht nur auf den Wettbewerb erstreckt, unterstreichen.  Ich freue mich sehr, dass Berlin mit dieser Vernetzung von gesellschaftlich relevanten Kräften erneut eine Vorreiterrolle einnehmen kann. Damit können wir unserem Ziel, Jugend musiziert Berlin zu einem Spiegel der musizierenden Jugend Berlins zu entwickeln, deutlich näher rücken.“



Akute Notlage der Berliner Musikschulen, Musik als Randfach - eine Presseschau
(14.09.2009)

An den akuten Problemen der Berliner Musikschulen lässt sich nicht mehr vorbeisehen. Die prekäre Lage sowie das Engagement des Landesmusikrates waren in jüngster Zeit daher Gegenstand verschiedener Artikel der Berliner Tagespresse.

Die Vorschläge der von Senator Zöllner eingesetzen Expertenkommission sind Thema in der taz vom 22. Juli 2009. Sie seien allerdings "ein 'Miniaturschritt" im Vergleich zu den Forderungen des Landesmusikrates, wird Präsident Höppner zitiert.
>>> zum Artikel in der taz

Die Berliner Haushaltspolitik bezüglich der Musikschulen ist zum wiederholten Male Anlass für Berichterstattung in der Berliner Morgenpost vom 10. September 2009. Als ein Lichtblicke in der prekären Situation findet der vom Landesmusikrat eingerichtete Runde Tisch Berliner Musikschulen Erwähnung, außerdem Schritte in die richtige Richtung an den Musikschulen in Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg.
>>> zum Artikel

Eigentlich sind sie ja etwas schönes - doch in Berlin bedeuten Streichkonzerte an Musikschulen dieser Tage selten etwas Gutes. In der Ausgabe der Berliner Zeitung vom 17. Juli 2009 werden unter anderem die Forderungen des Landemusikrates Berlin unterstrichen, die Musikschulen zur Pflichtaufgabe des Landes zu machen.
>>> zum Artikel in der Berliner Zeitung

Rund drei Wochen zuvor hatte die Berliner Morgenpost bereits in einem Aufmacher ihres Berlin-Teils (30. Juni 2009) die Situation unter die Lupe genommen und die Erosion der musikalischen Bildungslandschaft beklagt, wo mit Mangeletats gekämpft wird und obendrein ständig neue Kürzungen befürchtet werden müssen. Fazit: Bevor eine vom Senat eingesetzte Expertenkommission Lösungen für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Musikschulen anbietet, ist der Zug für viele Kinder und Jugendliche auf den Wartelisten wahrscheinlich längst abgefahren.
>>> zum Artikel in der Berliner Morgenpost

Die stiefmütterliche Behandlung der musikalischen Bildung beschränkt sich aber nicht allein auf die Berliner Musikschulen. Eine "taube Nation" wachse in Deutschland heran, titelt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in einem Aufmacher vom 12. Juli 2009. Das traurige Resümé: Musik wird bundesweit immer mehr zum Randfach.
>>> zum Aufmacher in der FAS



Landesmusikrat Berlin richtet Runden Tisch Berliner Musikschulen ein
(23.07.2009)

Unter dem Vorsitz seines Präsidenten Christian Höppner hat der Landesmusikrat Berlin einen Runden Tisch Berliner Musikschulen eingerichtet, der derzeit konstruktive Lösungen zur Sicherung und Entwicklung der kommunalen Berliner Musikschulen diskutiert. Erstmalig sitzen in dieser Runde Musikschulleiter, Lehrer- und Elternvertreter, Gewerkschaften sowie Vertreter aller Parteien an einem Tisch, um zu beraten, wie die musikalisch-kulturelle Bildung in Berlin dem Sog einer kontinuierlichen Abwärtsspirale entzogen werden kann.

Im Zuge dieser Bemühungen des Landesmusikrates ist Ende August ein Treffen zwischen Bildungssenator Zöllner und Christian Höppner anberaumt. Seiner jüngsten Äußerung, es sei "eine der wichtigsten Aufgaben", die Infrastruktur für musikalische Bildung zu fördern, kann Senator Zöllner bei dieser Gelegenheit Taten folgen lassen.



Berliner Bundespreisträger von Jugend musiziert gestalteten Verleihung des Helmholtz-Preises
(09.07.2009)

Jessy Chen und Charlotte Schings, Klavier sowie David und Marlen Malaev, Violine/Klavier umrahmten die feierliche Verleihung des diesjährigen Helmholtz-Preises im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt.
Eingeladen hatte Prof. Dr. Ernst O. Göbel, Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und Vorsitzender des Helmholtz-Fonds e.V., der den Preis zusammen mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. vergibt. Der mit 20.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis wird alle zwei Jahre verliehen. Die Jury wählte aus 36 eingereichten Vorschlägen eine Forschungsarbeit aus dem Bereich der optischen Metrologie aus, die drei Wissenschaftler - der jüngste ist Jahrgang 1982 - des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik verfasst hatten. Sie sind Schüler des Nobelpreisträgers Prof. Dr. Theodor Hänsch, der ebenfalls an der Feier teilnahm.

Zur Eröffnung sowie nach der Preisverleihung durch Ruprecht von Siemens und zum Ausklang des Festaktes spielten die BundespreisträgerInnen 2009 (1. und 2. Preis) Werke von Mozart, Smetana und Rachmaninoff. "Es ist immer wieder beeindruckend, wie virtuos die jungen Berliner PreisträgerInnen des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" spielen. Sie haben unserer Preisverleihung mit ihrer Musik einen würdigen und festlichen Rahmen gegeben", so Dr. Jürgen Helmcke von der PTB, der seit 2001 die Veranstaltung federführend organisiert.



Jürgen Zöllner

"Eine der wichtigsten Aufgaben" - Senator Zöllner bekennt sich zur Musikförderung
(02.07.2009)

Anlässlich des Ehrenempfangs von Preisträgern des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" im Roten Rathaus am 03. Juli 2009 bekennt sich Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner zum Stellenwert musikalischer Bildung:

"Mit ihrem Erfolg bei "Jugend musiziert" zählen die Berliner Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker zu den jüngsten Kulturbotschaftern Berlins. In der ganzen Welt ist unsere Stadt für kulturelle Lebendigkeit und Vielfältigkeit berühmt, sie gilt als Musikhauptstadt Deutschlands und ist eine der musikkulturell wichtigsten Metropolen der Welt. Ohne das frühzeitige Heranführen der Jugend an musikalische Praktiken und eine funktionierende Infrastruktur für die musikalische Bildung nachwachsender Generationen lässt sich dieser Ruf nicht verteidigen. Der Senat sieht es daher als eine seiner wichtigsten Aufgaben an, die Infrastruktur für musikalische Bildung und Wettbewerbe wie ‚Jugend musiziert' nachhaltig zu fördern. Ich danke dem Landesmusikrat Berlin für sein weitsichtiges Engagement, gerade im Bereich des interkulturellen Dialogs.", so Zöllner in einer Presseerklärung.

>>> Pressemitteilung des Landesmusikrates und der Bildungsverwaltung von Berlin



Auftakt für 2010 - das war der Tag der Musik
(15.06.2009)

Rund 560.000 Besucher feierten am vergangenen Wochenende in ganz Deutschland den ersten Tag der Musik. 90.000 Laien- und Profimusiker griffen am vergangenen Wochenende in die Tasten, zupften die Seiten und trommelten den Rhythmus. Der erste Tag der Musik unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler war ein voller Erfolg. Auf rund 1.500 Veranstaltungen deutschlandweit überzeugten sich 560.000 Besucher zwischen dem 12. und 14. Juni davon, dass Deutschland ein Musikland ist. 

Straßenmusik in Neustadt, Blasmusik in Unna, Tango in Würzburg – Deutschland stellte am vergangenen Wochenende seine Musikalität unter Beweis. „Der große Zuspruch und die vielen positiven Rückmeldungen zum Tag der Musik haben alle Erwartungen übertroffen. Dass sich so viele Menschen im ersten Jahr beteiligen, zeigt, wie wichtig eine solche Initiative für den kulturellen Zusammenhalt in unserem Land ist. Die hohe Beteiligung im gesamten Bundesgebiet setzt auch ein wichtiges Signal für die Politik: Die enorme Kulturelle Vielfalt in Deutschland bedarf des Schutzes und der Förderung“, so Christian Höppner, Präsident des Landesmusikrates, Generalsekretär des Deutschen Musikrates und stellvertretender Vorsitzender des Vereins Tag der Musik.

Unter allen Teilnehmern, die ihren Beitrag zum Wettbewerb im Generalsekretariat des Deutschen Musikrates angemeldet haben, kürt eine prominent besetzte Jury die Gewinner. Dazu können ab 16. Juni bis einschließlich 30. Juni die Videos auf der Internetseite www.tag-der-musik.de hochgeladen werden. Die Beiträge sollten jedoch die Länge von fünf Minuten nicht überschreiten. Die Sieger werden im Rahmen der Zentralveranstaltung zum Tag der Musik 2010 auftreten und im Musikforum, dem Magazin des deutschen Musiklebens, vorgestellt.

Die Initiatoren des Tages der Musik möchten sich bei allen Musikern und Gästen herzlich bedanken. Nach diesem erfolgreichen Auftakt ist für das kommende Jahr zusätzlich eine zentrale Großveranstaltung geplant. Von nun an soll jedes Jahr ein Tag ganz der Musik gewidmet sein und so eine breite öffentliche, politische und mediale Wahrnehmung erzeugen.

>>> Webauftritt zum Tag der Musik



Musik muss wieder Hauptfach werden - im Denken und Handeln der Politik
(12.05.2009)

Der Musikschulkongress 2009 des Bundesverbandes deutscher Musikschulen in Berlin vom 15.-17. Mai ist Anlass für den Landesmusikrat Berlin, erneut auf die desaströse Lage der musikalischen Bildung in der Hauptstadt aufmerksam zu machen. Musiklehrer kehren der Stadt bereits verstärkt den Rücken, da der von der Senatspolitik zugestandene Stellenwert musikalischer Bildung ihre Arbeitsmöglichkeiten immer weiter einschränkt. Ein verhängnisvoller Trend, der sich mit den finanziellen Umverteilungen im Zuge des aktuell geplanten Werteausgleichs der Bezirke weiter verstärken wird. Christian Höppner, Präsident des Landesmusikrates Berlin, fordert 5 Millionen Euro vom Senat, um diese strukturbedingte und für Berlin peinliche Situation zu überwinden.

>>> vollständige Pressemitteilung des Landesmusikrates
>>> Musikschulkongress 2009



Prof. Dietrich Erdmann gestorben
(11.05.2009)

Der Landesmusikrat Berlin trauert um Prof. Dietrich Erdmann. Am 22. April 2009 ist der in Berlin ansässige Komponist und langjährige Musikprofessor im Alter von 91 Jahren gestorben. Er war langjähriges Mitglied im Landesmusikrat Berlin.

Christian Höppner, Präsident des Landesmusikrates Berlin: „Unser Mitgefühl gilt der Familie von Dietrich Erdmann. Mit seinem Tod verliert Berlin einen herausragenden Komponisten, Kommunikator und Impulsgeber für das Berliner Musikleben. Sein Wirken hat über die Grenzen Berlins und Deutschlands hinaus viele Musikerinnen und Musiker inspiriert.“

Insbesondere die Laienmusikszene verdankt Erdmann zahlreiche Anregungen und Impulse, Musik für Laienensembles hatte eine wichtige Bedeutung in Erdmanns Schaffen. Er selbst formulierte es einmal so: „Ich bin bemüht, Musik für meine Mitmenschen zu schreiben, nicht nur für Fachleute. Ich habe festgestellt, dass die Kluft zwischen neuer Musik und dem Publikum, dem musizierenden Laien und dem gutwilligen Hörer stets größer geworden ist. Diese Entwicklung halte ich für gefährlich. Ich möchte gern mithelfen, diese Kluft zu verringern, indem ich gelegentlich auch Stücke schreibe, die für Laien technisch und emotional nachvollziehbar sind.“

Erdmanns Gesamtwerk umfasst - mit Ausnahme von Oper und Ballett - alle Genre und Besetzungen, ihm wurden zahlreiche Preise und Ehrungen, unter anderem das Bundesverdienstkreuz, verliehen.



Landespreisträger von Jugend musiziert Berlin konzertieren im stilwerk
(27.04.2009)

Wer sich mit eigenen Ohren davon überzeugen wollte, was die beim Wettbewerb Jugend musiziert Berlin prämierten Nachwuchsmusiker aus der Hauptstadt so alles können, der war am letzten Aprilwochenende im stilwerk richtig. Im Forumsaal demonstrierten Preisträger fast aller Kategorien des Landeswettbewerbs ihre Spielkünste und -freude.

Fast zwei Stunden lang boten die Jugendlichen ein Programm dar, das sich weder Freunde, Verwandte noch prominente Kommunalpolitiker entgehen ließen. Eine gute Übung für die jungen Talente, denn nach dem Konzert ist vor dem Konzert: Im Rahmen von "Jugend musiziert Berlin - das ganze Jahr" treten Berliner Preisträgerinnen und Preisträger in zahlreichen weiteren Konzerten auf.




Eindrucksvolles Osterkonzert des Landesjugendorchesters Berlin
(16.04.2009)

Großes Gedränge von Klassikfreunden am Ostermontag im Berliner Konzerthaus. Mit seinem Programm skandinavischer Komponisten überzeugte das Landesjugendorchester Berlin unter Leitung von Hermann Bäumer das Publikum im gut gefüllten Konzerttempel am Gendarmenmarkt voll und ganz. Die Orchestermitglieder können auf das Ergebnis ihrer Arbeit stolz sein, besonders die Solistin Julia Kammerlander, die mit ihrer Interpretation des Klavierkonzertes von Edvard Grieg Eindruck hinterließ - meint der Rezensent vom Berliner Tagesspiegel.

>>> Kritik im Tagesspiegel



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